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Linzfest Talks (7,8) - Monique Muhayimana, Erwin Dorn

von gabi / am 29.06.2011

Monique Muhayimana. Geboren in Gisenyi (Ruanda) floh sie 1994 mit ihrem Mann und den Kindern vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in ihrem Heimatland und lebt seit 1995 in Österreich. Nach jahrelanger Leitung eines Frauen Microkreditprojektes in Kibuye, Rwanda, ist sie zur Zeit Angestellte bei der Post AG und Mitarbeiterin der Afrika Vernetzungsplattform (AVP) in Linz.

Erwin Dorn war ab 2007 Projektentwickler für die europäische Kulturhauptstadt Linz 2009. Er zeichnete gemeinsam mit Ingrid Rathner für Kulturprojekte verantwortlich, die von Schulen im Kulturhauptstadtjahr entwickelt und verwirklicht wurden und die von der Kulturhauptstadt speziell für Schulen ausgedacht wurden. 2010 gründete Erwin Dorn gemeinsam mit Ingrid Rathner den Verein KUKUSCH – Kunst und Kultur an Schulen. (www.kukusch.at) Der Verein will Schule öffnen, will Schulfremde in die Schule bringen, will nicht Fässer mit Wissen füllen, sondern Feuer entfachen. Das Leben von SchülerInnen spielt sich häufig innerhalb von klar gezogenen Grenzen ab. Das Klassenzimmer ist die eng begrenzte Lernumgebung und das Arbeiten wird weitgehend hinter verschlossenen Türen erledigt. Innovation, Kreativität, Konzentration und Fantasie ist aber, das lehren uns Experten mit Nachdruck, in großem Maß von der Umgebung abhängig, in der man sich aufhält. Eine Schule, die sich verschließt, verhindert Erfahrungen der weltoffenen Neugierde, der unbegrenzten Fantasie und der lustvollen Wissbegierde.

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