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Kartell TV - Noten mit Quoten

von Arijyak / am 22.09.2011

Kartell TV #2 - Noten mit Quoten

TeilnehmerInnen:
DiskutantInnen:
Julius Stieber (Kulturdirektion Linz)
Doris Mitterbacher (Backlab)
Jörg Parnreiter (Ottensheim Openair)
Roswitha Kröll (FIFTITU%)

Moderation:
Dominika Minkasia Meindl (Linzer Worte)

Thema:
Der große kulturelle Bereich der Musik ist nach wie vor männlich dominiert, was sich auch hartnäckig in der hiesigen musikalischen Veranstaltungslandschaft niederschlägt. Wie werden die auch sonst Unterrepräsentierten hier repräsentiert, wie stellen sie sich selbst dar? Haben die Frauen im 21. Jahrhundert die Bühnen erobern können? Sind quotenbewusste Bookings die Regel oder eher die Ausnahme? Ist das Bild der typischen Frauenrolle in der Musik von der ihren Freund küssenden Muse, oder abwertender, das der Groupies schon antiquiert?
Die Linzer Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur, FIFTITU%, kritisierte in einem offenen Brief die Einladungspolitik bezüglich Repräsentation und Präsentation von Frauen bei den Stadt Linz eigenen Veranstaltungen „Linzfest 2011“ und Festival 4020“. Dies ist der Ausgangspunkt für eine Sendung zu folgenden Fragestellungen:

* Wie können praxisorientierte Ansätze aussehen, um mehr Frauen ins Programmheft, auf die Bühne, in das sichtbare Bewusstsein des Booking-Managements zu bekommen?
* Wie kann der klassische Teufelskreis zwischen den Argumenten „Es gibt zuwenige MusikerInnen um normale Booking-Quoten zu erfüllen“ und “Es gibt zuwenige VeranstalterInnen, die konsequent Frauen fördern und daher zuwenig Anreize für Frauen in die Musik zu gehen“ durchbrochen werden?
* Im Jahr 2008 nahm die Quote beim Linzfest eine Ausnahme-Rolle ein, wurde damals mit einem Fokus auf weibliches Kunst- und Kulturschaffen doch bewiesen, dass es ohne weiteres möglich ist, die Quote bei einem Festival zu schaffen. Wie können entstandene Netzwerke (2008) für weitere Veranstaltungen genutzt werden?
* Mit welchen Mitteln können verselbständigten Strukturen im jeweils konkreten Arbeitskontext aufgebrochen werden?
* Wie kann eine Stadt wie Linz ihre Verantwortung bezüglich ihrer eigenen Förderkriterien und des eigenen Kulturentwicklungsplan wahrnehmen?

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