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artist at work

von asi / am 09.12.2011

"artist at work" - a handluggage production, zeigt das Arbeitsumfeld rund um das Entstehen der "Strichcodesklaven".
© Astrid Esslinger, Brasilien 2011

Die „Handgepäck-Produktion“, ein für Reisen entwickelter Arbeitsmodus, bearbeitet vor Ort gefundene Versandschachteln in unterschiedlichen Weltgegenden. Die Serie "Strichcodesklaven" zeigt die menschliche Figur in Interaktion mit dem Schachtelaufdruck. Zu grossen Gruppen montiert werden diese Arbeiten an die Wand gepinnt, wie Käfer oder Schmetterlinge einer naturhistorischen Sammlung.

Die Schachteln repräsentieren den Warenfluss einer Gesellschaft. Vom Verpackungsmaterial für Luxusgüter bis zur Schlafunterlage für Obdachlose sind sie in allen Schichten präsent. Details wie Strichcode, Piktogramme, etc. bilden eine einheitliche internationale Sprache, manche Logos tauchen weltweit auf, andere erzählen über die regionale Ökonomie und ästhetische Codes. Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten ist ein Anliegen der Strichcodesklaven. Sie untersuchen die kulturelle Hegemonie der Wachstumsgesellschaft und die weltweite Gleichschaltung von Lebensräumen.

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