Vortrag Colin Goldner: Hinter dem Lächeln des Dalai Lama

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Aufzeichnung des Vortrags von Colin Goldner an der Universität Wien vom 18.05.2012

Von 17. bis 26. Mai 2012 besuchte der 14. Dalai Lama Tendzin Gyatsho Österreich. Dies war einer der längsten Aufenthalte „Seiner Heiligkeit“ überhaupt in einem europäischen Land. Von Landeshauptleuten bis zum Bundeskanzler — alle schüttelten sie ihm die Hand, ließen sich fotografieren oder von seinen „Weisheiten“ belehren. Unsere etablierten Medien ließen es sich im Zuge dessen auch nicht nehmen, auf das „humanitäre Engagement“ des Dalai Lama hinzuweisen, und wie wichtig er sei als Führungs- und Identifikationsfigur für die im chinesisch besetzten Tibet unterdrückten buddhistischen Tibeter.

Ein ganz anderes Bild zeichnet der Psychologe und Sozialpädagoge Colin Goldner. Dass der Buddhismus, und im Besonderen der tibetische Buddhismus, viele Positionen vertritt, die mit einem aufgeklärten und modernen Werteverständnis unvereinbar sind, übersehen jene Politiker, die sich kaum zurückhalten können sich dem „Gottkönig“ anzubiedern. Des Weiteren entspricht die Darstellung des Dalai Lamas, die Tibeter würden von den Chinesen brutal unterdrückt, heutzutage in keinster Weise den realen Verhältnissen in der VR China. Viel mehr zeigte sich das vormalige Mönchsregime mit seinen feudalistischen Strukturen als Unterdrücker der Tibeter. Die Hintergründe dazu, und noch mehr, erfährt ihr in dieser Aufzeichnung.

Länge: 
1:30:58