Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin- und hergeschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich. Herzlich willkommen zur Reise des Wassers von dem Hahn in die Kläranlage und wieder zurück in die Flüsse. Damit herzlich willkommen zur Kläranlage erklärt. Das ist der Titel der heutigen Sendung der Sendereihe Klima und Du. Das ist eine Sendereihe, ein einstündiges Format, wo es um Konsumenteninformationen geht. Also wie Sie und ich mich in Bezug auf die Klimakrise möglichst klimaneutral verhalten können. Es liegt natürlich an der Politik, die Rahmenbedingungen zu ändern, aber wenn Sie und ich etwas ändern wollen, dann können wir es so tun. Bei mir im Studio ist heute Thomas Gampera. Er ist seit 15 Jahren Betriebsleiter in der Kläranlage in Linz in Asten und er weiß einiges über Abwasser. Er ist ein richtiger Experte. Hallo lieber Thomas, lieber Herr Gamperer, schön, dass Sie da sind. Wir haben gerade schon von einer Reise gesprochen, die Reise des Wassers, aber jetzt interessiert mich zunächst, wohin war deine letzte Reise? Es war ja gerade der Sommer. Naja, meine letzte Reise war in Österreich, wie meistens. Ich war gerne in die Berge. Zuletzt war ich im Salzburgischen in Bad Hofgastein mit Mountainbike dort mit meinen Sportfreunden unterwegs. Ohne E-Bike, ohne E-Unterstützung wohlgemerkt. Da gibt es immer seltener. Aber wir fühlen uns noch kräftig genug, mit dem normalen Mountainbike zu fahren. Ja, schön. Ich war gerade auf Interrail in Europa unterwegs mit dem Zug. Unsere Reise des Wassers beginnt ja schon, bevor sie beim Hahn herauskommt oder bei uns bei der Spülung runtergeht. Es ist zwar nicht ganz dein Thema, dein Aufgabenbereich, aber um die ganze Reise zu verbildlichen, wo beginnt denn die Reise des Wassers, bis sie bei uns beim Hahn ankommt? Naja, die Reise des Wassers beginnt im Prinzip mit dem Regen. Der Regen, den wir hier in Österreich vor allem doch in den meisten Regionen noch ausreichend haben, der versickert. Und wir können dieses Wasser, das versickert, dann als Grundwasser nutzen. Also in vielen Regionen haben wir Grundwasserwerke, so wie auch hier in Linz, wo das Wasser dann aus dem Grundwasser über Pumpwerke entnommen wird und gespeichert wird und von dort dann ins Netz verteilt wird. So, jetzt ist das Wasser bei uns vom Grundwasser. Wo kommt das Grundwasser überhaupt her in Linz und Umgebung, wo wir ja gerade sind? Das Linzer Grundwasser kommt hauptsächlich aus dem Einzugsgebiet der Welser Heide. Man muss sich vorstellen, das Wasser, das über den Regen in den Boden kommt, versickert, strömt immer in Richtung der sogenannten Vorfluter, wie wir das nennen. Das sind dann die Bäche, also unsere Vorfluter, wo wir dann auch das Abwasser einleiten. wo wir dann auch das Abwasser einleiten, gereinigt ist die Donau. Und auch das, also im Großen und Ganzen strebt das Wasser, das als Grundwasser dann über den Regen gebildet wurde, Richtung Flussläufe, also hier die Traun und dann eben die Donau. Und dieser Grundwasserkörper, der im Untergrund Richtung dieser Vorflute fließt, den nutzen wir auch zur Trinkwassergewinnung. Also das Wasser fließt bei uns sozusagen sowieso Richtung Traun und Richtung Donau und einen Teil davon nutzen wir für die Trinkwasserversorgung. Ja, schön zu wissen einmal, woher unser Wasser eigentlich kommt. Das Ganze, jetzt gehen wir ja mal weg vom Wasser hin zur Energie, das ist ja gerade in aller Munde. Energie ist das Thema gerade, Energiesparen das Thema. Kann man Energiesparen beim Abwasser, beim Spülen, wie viel Energie wird denn beim Spülen überhaupt verbraucht? Bei einer Spülung, sage ich jetzt einmal. Ist das viel Energie oder ist das vernachlässigbar? Das ist relativ wenig Energie, um nicht zu sagen, es ist sehr wenig Energie. Also wenn man ans Energiesparen denkt, dann kann man, wenn man jetzt Wasser spart, nicht unbedingt großartig was ausrichten. Es ist so, also Kläranlagen brauchen durchaus viel Energie. Ja, man hört es auch immer wieder, dass eine Kläranlage der größte Verbraucher sein kann in einer Gemeinde, ja, Stromverbraucher in einer Gemeinde. Wenn man das aber umlegt auf die Einwohner, dann ist es sehr wenig. Jetzt kann ich dazu sagen, dass wir hier in Linz eine sehr energetisch optimierte Anlage haben. Es sind auch die Rahmenbedingungen recht günstig. Aber wenn man es runterbricht auf einen Einwohner, dann sprechen wir etwa nur von 2 Watt Dauerleistung. 2 Watt Dauerleistung. Und 2 Watt Dauerleistung, das ist eine Energiesparlampe, wie früher eine typische 60 Watt Birne. Die hat heute als LED-Lampe etwa 10 Watt. Wenn man die also den ganzen Tag brennen hat, dann braucht sie fünfmal so viel Energie, wie vom Einzelnen jetzt die Abwasserreinigung kostet. Sie haben jetzt schon die Kläranlage ein bisschen angesprochen, aber bleiben wir zuerst noch bei unserer Reise bei uns in der Wohnung, bei uns im Haus, wo wir ja das Wasser da verbrauchen. Was darf heruntergespült werden? Das ist auch immer ein großes Thema. Viele wissen das vielleicht nicht. Und da gibt es ja auch immer große Probleme, wenn es wieder heißt, da hat man Öl runtergespült oder so. Was darf heruntergespült werden und was nicht? Ja, das ist ein sehr guter Punkt für uns, weil wir mit den Kläranlagen, auch das Kanalsystem, man muss ja da eigentlich schon mit dem Kanalsystem beginnen, wo auch technische Anlage drinnen sind. Teilweise muss das Hauptwasser ja gepumpt werden. Und diese Pumpwerke sind empfindlich. Wenn Sie das jetzt ansprechen, die Stoffe, die nicht hinein sollten, das sind Störstoffe, die zum Beispiel solche Pumpwerke dann verblocken können. Und da ist sehr modern, sind zum Beispiel Feuchttücher. Und die Feuchttücher, da gibt es zwar jetzt auch wieder solche und die Industrie ist daran, das zu entwickeln, dass sich die im Wasser auflösen und dann technisch keine Schwierigkeiten machen. Aber es gibt genug, die haben sehr stabile Fasern und diese Fasern verklumpen dann. Und man spricht von Verzopfungen, verstopfen die Pumpen und das macht dann die Abwasserreinigung oder auch die Bewirtschaftung des Kanalsystems, macht es schwieriger, es fließen dann hier Reinigungskosten hinein und steigt der Aufwand, das zu betreiben. Wie oft passiert so eine Das kann ich jetzt so nicht exakt beantworten, aber wir haben eine Abteilung, die sich um die Kanalreinigung kümmert und da sind einige Personen damit beschäftigt, das ganze Jahr über immer wieder die Kanäle sauber zu halten, eben von diesen Ablagerungen wieder zu befreien. Und auch die Pumpwerke, wenn sie verstopfen, die Pumpen müssen zerlegt werden, müssen wieder freigemacht werden. Heißt, wenn man jetzt etwas in das Klo spült, was jetzt da nicht hinein sollte, dann erzeugt das zusätzliche Energie, weil da jemand ja hinfahren muss und das wieder ausräumen muss. Jetzt haben Sie uns schon verraten, Feuchttücher sollen nicht rein, was noch nicht. Ja, es gibt, also ich möchte vielleicht ganz generell sagen, das ist mein Zugang zum Wasser. Ich möchte das Wasser möglichst wenig verschmutzen. Also alles, was ich nicht über das Klo, über das Waschbecken entsorgen kann, ist ein wesentlich besserer Weg, als diese Stoffe in die Abwasch zu geben oder gar ins Klo, weil die Abwasch zu klein ist, um dort irgendwelche Reste von Gemüse oder sonst was loszuwerden. Diese Sachen gehören in den Biomüll, weil, und das hat natürlich dann eine Relevanz, weil das die Reinigung des Abwassers natürlich aufwändiger macht, das heißt, ich brauche dann wieder mehr Energie, um das Abwasser sauber zu kriegen. Wenn ich Stoffe nicht hineingebe ins Wasser, dann brauche ich es nicht reinigen, ist es natürlich effizienter. Aber wir haben jetzt eher von harmlosen Stoffen gesprochen. Es gibt dann auch noch Stoffe, die ja überhaupt für die Umwelt sehr problematisch sind. Also wenn man jetzt an Medikamente zum Beispiel denkt, das dürfen auf keinen Fall übrig gebliebene Medikamente, also wenn dann auch was im Flascherl drinnen ist, dann darf das nicht über das Abwasser entsorgt werden. Das muss man zurückbringen in die Apotheke, muss man sammeln, weil diese Stoffe in der Abwasserreinigung möglicherweise gar nicht abgebaut werden können. Das heißt, die gehen dann eins zu eins in die Natur durch. Da gibt es nicht nur die Medikamente, auch eine Reihe von anderen Chemikalien. Chemikalien gehören zu den Abfallsammelstellen und dürfen nicht über das Abwasser entsorgt werden. Bleiben wir gleich beim Thema. Wie schaut es mit Fett aus? Man hört immer wieder, Fett verstopft an die rohre wie schaut's da aus ja fett macht bei der abwasserreinigung schwierigkeiten weil das fett wenn es warm ist in der küche ist es flüssig aber im kanal kommt ja ist ja kombiniert dann mit dem relativ kalten abwasser das heißt es verfestigt und neigt dazu, an den Wandungen dicken zu bleiben. Und es neigt dazu, auch wieder technische Anlagen zu verstopfen. Das kann schon bei Ihnen zu Hause beginnen, dass der Abfluss in den Kanal schon verstopft. Dann haben Sie schon das Problem, dass Sie das reinigen lassen müssen von einem Installateur zum Beispiel. Das kostet Geld. Und genauso haben wir bei der Obwasserreinigung einen Aufwand, die Fettanlagerungen wieder zu entfernen, die es zwangsläufig gibt. Das lässt sich nicht ganz vermeiden. Aber wenn Sie wirklich Fett irgendwo in einer Pfanne haben, wo Sie sagen, naja, das kann ich jetzt auch separat sammeln und zu einer Sammelstelle bringen, dann sollen Sie das tun. jetzt auch separat sammeln und zu einer Sammelstelle bringen, dann sollen sie das tun, was sie tun. Wo gibt es denn diese Sammelstellen? Die Sammelstellen gibt es in Linz, ich denke an mehreren Stellen, aber das ist mir jetzt nicht konkret bekannt. Wahrscheinlich im Arschloch Sammelzentrum. Bleiben wir noch in der Küche. Jetzt haben Sie schon das Gemüse, das Fett angesprochen. Zu so einer Speise gehört bei den meisten Menschen dann auch noch Fleisch. Wie schaut es denn aus mit Menschen, die Fleisch essen in Bezug auf die Kläranlage? Kennt man einen Unterschied, wenn jetzt alle Menschen sich vegetarisch ernähren, zu wenn sich alle Menschen mit Fleisch ernähren? Naja, das Fleisch ist jetzt für mich quasi ein Synonym für Proteine. Da sind wir jetzt schon recht weit drinnen in der Kläranlagentechnologie. Bei der Abwasserreinigung, da geht es dann auch um die Entfernung von Nährstoffen. Und da ist der Stickstoff ein ganz wesentliches Element, das wir entfernen müssen. Der Stickstoff als Pflanzennährstoff, der schädlich ist, wenn er in die Gewässer kommt. Und der Stickstoff kommt vorwiegend aus den Proteinen. Also können genauso pflanzliche Proteine sein oder die Proteine, die auch zu sich genommen werden von Sportlern, die glauben, sie müssen jetzt ein bisschen nachhelfen, die Muskeln aufzubauen. Das hat letztlich Relevanz für die Kläranlage und wenn man es so betrachtet, muss man auch sagen, das hat auch Relevanz für die Energiebilanz auf der Kläranlage. Also Stickstoffentfernung, je mehr Stickstoff im Vergleich zu den organischen, sonstigen Belastungen ich habe, umso mehr braucht man Energie. Und das ist natürlich wieder ein klimarelevanter Faktor. Genau, dieses klimarelevante Faktor. Wie wäre es jetzt am besten, dass man sich ernährt, jetzt in Bezug auf die Kläranlage? Naja, also Proteine nicht im übermäßigen Ausmaß. Aber da muss man eigentlich ein bisschen weiter insofern ausholen, weil ja das ist ja doch, glaube ich, schon recht bekannt jetzt auch, dass die Fleischproduktion ja viel Wasser benötigt. Wenn wir uns pflanzlich ernähren, dann brauchen wir wesentlich weniger sogenanntes virtuelles Wasser, weil für die Pflanzenproduktion weniger Wasser notwendig ist als für die Fleischproduktion. Das mag jetzt in Gegenden, wo keine Wasserproblematik ist, wo wir immer noch genug haben, obwohl es ja mehr und mehr zum Thema wird aufgrund der Trockenperioden, die immer länger werden sogar mal hier vielleicht im linzer raum ist es noch nicht ganz so das thema aber wenn man ins burgenland zum beispiel denken wo man schon immer wieder gehört hat der neusiedlersee trocknet aus und wenn man dort ist da sieht man sehr viele felder bewässert werden und das ist einfach ein faktor wenn ich die pflanze direkt nutze als mensch ja dann brauche ich nicht so viel wie man die pflanzen erst verfügt um ein kilo fleisch zu produzieren und dann das fleisch zu essen ja von daher ist einfach die ernährung über pflanzliche lebensmittel was die klimarelevanz betrifft günstiger was die kläranlage betrifft, günstiger. Was die Kläranlage betrifft, ist das immer noch die Frage, wenn ich sehr proteinreiche Nahrung zu mir nehme, das kann auch pflanzlich sein, dann kriege ich wieder mehr Stickstoff und erschwere mir da wieder die Reinigung. Und ich glaube, es ist einfach so, dass wir wesentlich mehr Proteine zu uns nehmen, als wir bräuchten. Wir brauchen Proteine, wir können da auf die nicht ganz verzichten, aber wir essen viel zu viel. Früher hatten wir einfach nicht so viel Fleisch gegessen und von daher schon wesentlich weniger Proteine zu sich genommen. Jetzt mal weg von der Küche hin zur Waschmaschine. Ich höre ja immer wieder von so, jetzt gibt es zum Beispiel auf der Wefa eine Ausstellerin, also die Wefa ist von 7. bis 9. Oktober im Design Center, da gibt es jetzt eine Aussteller, ausstellende Gruppe und die hat einen Sack entwickelt, wo man seine Polyesterwäsche hineingibt und dann damit wäscht, dass diese Mikroplastikteile sich nicht aus der Wäsche waschen und so ins Wasser gelangen, ins Abwasser und dann in die Natur. Was wird denn da in der Kläranlage gemacht, um dieses Mikroplastik aufzufangen? Das Mikroplastik ist ein relativ neues Thema. das Glück, dass in den Kläranlagen der Belebtschlamm, der den wesentlichen Teil der Reinigung übernimmt, sehr adhensive Eigenschaften hat. Das heißt, man kann sagen, klebrige Eigenschaften für diese Stoffe. Die werden gefangen in diesem Belebtschlamm und der überwiegende Teil dieses Mikroplastiks wird tatsächlich in der Kläranlage bei der Reinigung entfernt. Und das ist deswegen ein Glück, wenn ich das so formulieren darf, weil wir die Kläranlage dafür nicht ausgelegt haben. Die sind dafür nicht gebaut worden. Das ist ein neues Thema. Und dann ist tatsächlich untersucht worden, was passiert mit der Mikroplastik in den Kläranlagen. Und man hat eben festgestellt, dass die mit einem sehr hohen Wirkungsgrad, dass Plastik, auch Kleinstplastik, eben gut entfernt wird. Ah, ein bisschen was kommt dann schon auch in die Flüsse, vermute ich mal. Ja, aber ich würde meinen, es kommt mehr in die Flüsse durch, es gibt ja dann Einträge, es geht nicht alles Wasser über Flieranlagen, wenn man jetzt sagt, irgendwelche Straßen, der Reifenabrieb geht in einen kleinen Bach und vom kleinen Bach in einen größeren und lässt sich in die Donau. Der Wind verfrachtet Plastik und auch wenn es zunächst großes Plastik ist, das wird dann mechanisch oder chemisch immer weiter zerlegt und endet letztlich als Mikroplastik in den Gewässern. Wir haben vorhin schon über das Verkleben der Pumpen vielleicht gesprochen. Gibt es andere Herausforderungen beim Abwassertransport, bis das Wasser zur Kläranlage gelangt? Weil da wollen wir jetzt gleich hin, um uns die Kläranlage anzuschauen. Naja, die Kläranlage beginnt mit einer groben Reinigung. Und das Thema ist, dass man bei Pumpwerken diese grobe Reinigung vorher noch nicht hat. Also die Pumpwerke im Kanalsystem, die sind dann mehr gefordert wie die Pumpen auf der Kläranlage selbst, weil da noch grobe Verschmutzungen, alles was über den Kanal kommt, ist dabei. Und man kann jetzt sich vorstellen, dort und da ist der Kanal offen, weil eine Baustelle ist. Da kann es Einschwemmungen geben von größeren, ich sage jetzt auch einmal Holzteilen oder was, die dann von der Pumpe nicht bewerkstelligen können. Die ganz großen Sachen machen dann der Pumpe auch wieder nichts. Das sind eher die, die die Pumpe gerade noch erwischen kann oder faserige Sachen. Oder wenn Sie zum Beispiel ein altes Kleidungsstück oder Strumpfhosen, könnte ja sein, dass die eine oder andere Strumpfhose ins Klo geworfen wird, dass immer wieder bei einem Produkt das eben nicht ins Klo darf. Das hat also genauso Eigenschaften, dass es sich dann um das Pumpenlaufrad wickelt und da Probleme macht. In der Kläranlage ist es dann, wenn man da jetzt hinkommt, insofern ein bisschen leichter, wenn man da vorher als erste Stufe schon Anlagenteile hat, wo man diese Grobstoffe herausholen kann, dass sie dann im weiteren Prozess nicht den Reinigungsprozess stören. Angenommen, das Wasser hat seinen Weg gut zur Kläranlage gefunden, ohne jetzt eine Störung. Was passiert als allererstes in der Kläranlage? Ja, als allererstes ist es bei uns so und bei vielen anderen Kläranlagen auch, der Kanal ist in die Erde eingegraben. Und damit wir das Wasser reinigen können, heben wir das zunächst einmal, dass wir nicht alle Anlagen dann da im Untergrund bauen müssen, sondern dass wir das in eine vernünftige Höhe kriegen. Also bei uns wird das Abwasser um etwa vier Meter zunächst gehoben, sodass wir... Was heißt gehoben? Mit einer Pumpe, also gehoben rein geodätisch gesehen von einer tieferen Lage in eine höhere Lage. Also der Kanal kommt tief an und Pumpen heben das Wasser dann in die erste Reinigungseinrichtung. Das sind die Rächengerinne, Also Gerinne mit Rechenanlagen und diese Rechen, wie der Name ja sagt, Rechen, da kann man also diese Grobstoffe einmal herausrechen, dass die dann im Weiteren eben die Pumpanlagen, Rührwerke und die mechanischen rotierenden Teile nicht beschädigen und nicht verstopfen können. Was passiert mit diesen Teilen, die da gerecht wurden? Ja, diese Teile, diese Grobstoffe, die werden in Containern gesammelt, werden gepresst und gehen dann letztlich in Linz in das Rehstoffheizkraftwerk und werden dort verbrannt. Gut, so das Wasser, das dann durch die Rechen durchpasst und die Stoffe, die da weitergehen, wohin geht Ihre Reise dann? Ja, da kommt noch ein weiterer mechanischer Reinigungs- oder Vorreinigungsschritt, das ist der Sandfang. Weil jetzt sind wir wieder zum Beispiel bei Straßeneinläufen. Da kommen auch gröbere Partikel hinein, sandige Partikel. Es ist auch, wenn Sie das Gemüse zu Hause waschen, da kommen auch Grobstoffe, wenn es noch ein bisschen erdig ist, kann da in den Kanal kommen. Das kommt dann letztlich bei der Kläranlage an. Und diese Sand, ganz feine Sandpartikelikel die haben abrasive eigenschaften also das wirken wie ein schmiede papier wenn du jetzt eine pumpe das laufrad sich sehr schnell dreht und dann kommt das ein feiner partikel dann wird es abgeschliffen und das ist eben auch eine eine vor reinigung stufe wir entfernen einmal diese partikel damit sie dann hinten nach wieder die Anlage nicht beschädigen können. Wie werden diese Partikel entfernt, diese Sandkörner? Das geht recht einfach. Da muss man ein bisschen in die Aus, wie werden so Anlagen ausgelegt. Der Kanal, da sagt man, man braucht eine Mindestgeschwindigkeit von 0,5, 0,66 meter pro sekunde damit möglichst nichts liegen bleibt ja das mit also auch so feines hand können zur kläranlage transportiert werden ich habe gesagt wir müssen dort und danach helfen wenn natürlich auch größere wenn er mal ein gröberer stein hinein kommt da wird auch da nicht mit geschleppt durch die schleppspannung aber wenn man auf 0,5 0,6 meter pro sekunde auslegt dann kommt einmal das meiste zur Kläranlage. Und im Sandfang reduzieren wir jetzt diese Geschwindigkeit auf 0,3 Meter pro Sekunde. Und das hat einfach die Erfahrung gezeigt, bei dieser Geschwindigkeit sedimentieren diese Stoffe, die man draußen haben will. Aber die organischen Partikel, die will man da trennen vom Sand, die bleiben eher noch im Schwebe. Die sind einfach spezifisch leichter und die sollen auch durch den Sandfang durchgehen, damit man eben nur die Sandkörner in diesem Bereich entfernen kann, weil man will ja nicht, dass dieser Sand wieder verunreinigt ist mit organischer Substanz. Das macht nämlich dann die Entsorgung von diesem Sand wieder aufwendig. Wohin kommt dann dieser Sand, wenn Sie schon die Ents Zeug ansprechen? Der Sand wird dann noch einmal in einer eigenen Anlage gewaschen, der sogenannte Sandwäscher, weil ein bisschen was von organischem Material kommt ja dann doch mit. Und in diesem Sandwäscher wird er dann weitgehend wieder von diesen organischen Materialien befreit und wird deponiert. Man könnte diesen Sand eventuell auch nutzen wieder, aber im Moment ist es noch nicht so weit. Das ist das Einfachste, ihn dann auf einer relativ einfachen Deponie zu lagern. Also das Wasser ist jetzt schon von den gröbsten Gegenständen, Dingen befreit. Auch der Sand ist weg. Was passiert jetzt mit den organischen Substanzen und dem Wasser? Jetzt beginnt die Hauptreinigung. Also bisher haben wir eigentlich nur den Transport des Wassers besprochen und die Vorreinigung, die notwendig ist, damit man diese Reinigung möglichst effizient gestalten kann. Und im Wesentlichen sind es für das Abwasser zwei Reinigungsschritte. Das erste ist eine rein wieder mechanische Reinigung. Da beruhigen wir jetzt die Strömung noch einmal dramatisch. Also wir senken das auf nahe Null herunter, sodass jetzt die gröberen organischen Partikel tatsächlich sedimentieren können. Der Sand ist schon weg und alles, was jetzt noch an gröberen organischem Material herunten ist, also alles, was dann sedimentieren kann, wenn ich die Geschwindigkeit im Wasser und die Turbulenzen damit weiter reduziere, das wird dann in den sogenannten Vorklärbecken entfernt. Und wir erreichen hier, was die organische Reinigung betrifft, schon etwa 35-40 Prozent an Entfernung von organischer Substanz. Und danach kommt die Hauptreinigungsstufe. Die Hauptreinigungsstufe ist ein sehr spannender Prozess, das ist ein biologischer Prozess bei uns. Mit dem sogenannten Belebt-Schlamm-Verfahren wird dann alles, was die Bakterien irgendwie verwerten können, wird dann aus dem Abwasser herausgeholt über die Biomasse. Und wie genau funktioniert das? Die Bakterien werden da hineingesetzt oder bilden sich von alleine in diesem Wasser? von alleine in diesem Wasser? Die Bakterien müssen wir nicht zugeben, weil die Bakterien, sie werden in der Anlage gehalten, sie werden auch vermehrt, aber die Bakterien kommen aus dem Kanalsystem auch jeden Tag ständig mit dem Abwasser nach, weil unsere Verdauung, unser Darm ist nichts anderes wie auch eine Bakterienkultur und mit unseren Ausscheidungen kommen diese Bakterien in die Kläranlage wieder mit. Und wir müssen ihnen nur Bedingungen bieten, dass sie die Abwasserreinigung gut bewerkstelligen können. Und diese Bedingungen erreichen wir, indem wir sie ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Das ist also ein ganz wesentlicher Schritt bei dieser Reinigung. Im großen Becken, wir haben da Becken insgesamt mit etwa 100.000 Kubikmeter, dort ist diese Biomasse der Belebt-Schlamm drinnen und wir belüften diesen Belebt-Schlamm. Wir müssen etwa, also gute Konzentration ist zwischen 1 und 2 Milligramm pro Liter an Sauerstoffgehalt. Da sind die Bakterien ausreichend mit Luft versorgt und können dort aerobe alles an organischen Substanzen verwerten. Welche organischen Substanzen sind das die meiste Zeit? Das ist alles, also die Restsubstanzen, die mit unseren Ausscheidungen natürlich kommen oder wenn man an die Küche denkt und sie haben Zucker verwendet, Küche denkt und sie haben Zucker verwendet, sie haben Stärke verwendet beim Kochen und waschen jetzt das Geschirr ab oder Geschirrspüler waschen das ab, dann sind dort die organischen Lebensmittel, die wir verwenden und die im Abwasser dann sich letztlich finden. Sie haben jetzt das Abwaschen angesprochen, also wie ist es, wenn es ganz viele Spülmittel in das Abwasser kommt? Ist es jetzt gut oder schlecht oder eher egal? Naja, bei den Spülmitteln, da sieht man dann immer die biologische Abbaubarkeit. Die sind weitgehend biologisch abbaubar. Aber es ist wie bei allen Chemikalien nicht überdosierend, sage ich mal. Auch wenn es gut abbaubar ist und ein Produkt ist, wo man sagen kann, das ist biologisch unbedenklich, dann gebietet es trotzdem der Gedanke der Sparsamkeit das natürlich nur so einzusetzen, wie es eben unbedingt erforderlich ist. Also dann werden in dieser Kläranlage, spezifisch jetzt bei Ihnen in Linz-Asten, wird in diesem Becken da die organische Substanz per Bakterien abgebaut. Was passiert dann mit dem Wasser? Ja, also man muss, da gehört jetzt noch zu diesem Belebt-Schlamm-Prozess, da gehört dann noch die Nachklärung dazu. Jetzt haben wir da das Wasser mit den Bakterien. Die Bakterien haben jetzt diese Verunreinigung sozusagen aufgenommen. Jetzt haben wir den Schlamm, statt den Schmutzstoffen im Wasser, haben wir jetzt den Schlamm im Wasser. Und es ist dann eigentlich ein Kreislaufprozess, dass dieser Schlamm mit dem Wasser in die sogenannten Nachklärbecken fließt. Und in den Nachklärbecken haben wir jetzt wieder eine Beruhigung und noch einmal mehr Beruhigung als in der Vorreinigung, in den Vorklärbecken schon hatten und da sedimentiert der Schlamm jetzt zu Boden. Also oben haben wir jetzt das saubere, das gereinigte Abwasser, das fließt oben über die Wehrschwellen ab Richtung Donau. Da sind wir jetzt mit der Abwasserreinigung fertig. Und der Schlamm geht aber wieder zurück in die Belebungsbecken. Also der Schlamm läuft im Kreislauf, wird wieder frisch beladen, wird wieder belüftet und trägt also weiterhin zur Reinigung bei. Dadurch kommt es auch zu einer Aufkonzentrierung des Schlammes. Wir brauchen ja da möglichst viel Schlammmasse. Je mehr wir Schlammmasse haben, umso mehr ist wieder die Reinigungskapazität dieses Schlammes. In diesem Belebungsbecken, man muss sich vorstellen, ungefähr 400.000 Kilogramm an Belebtschlamm, also 400 Tonnen Belebtschlamm als feste Masse sind in diesem Becken und die machen die Reinigung für uns. Sie haben jetzt die Donau schon angesprochen, wo in das Wasser dann geleitet wird. Jetzt ist es vielleicht eine ein bisschen schwierigere Frage oder etwas, was man nicht beantworten kann, aber dieser Wassertropfen, der bei mir aus der Leitung kommt, wie lange braucht er dann, bis er dann in der Donau ist? Wenn ich den jetzt in den Urfer abzapfe sozusagen. Naja, der ist einmal ein paar Stunden schon unterwegs im Kanalsystem. Das würde man, glaube ich, in den meisten Fällen unterschätzen. Wir unterschätzen das auch immer wieder, wie lange es eigentlich dauert, bis das Wasser auf der Kläranlage ist, also von Linz hinaus nach Asten. Und in der Kläranlage selbst, man kann sich so als Faustzahlen merken, einen Tag ist da die Aufenthaltszeit vom Wasser, einen Tag durchläuft es den Reinigungsprozess, bei Trockenwetter wohlgemerkt. Wir haben da einen deutlichen Unterschied zwischen Trockenwetter und Regenwetter, weil bei Regenwetter übernehmen wir drei-, viermal oder sogar noch mehr Wasser als bei Trockenwetter. Sie haben jetzt den langen Reisetag, dieses Wassertropfen, angesprochen, der sich dann verändert bei mehr Regen, bei weniger Regen. Sie sind jetzt schon seit 15 Jahren bei der Linzer Gelsbetriebsleiter. Merkt man die Klimakrise auch bei Ihnen im Betrieb? In der Kläranlage selbst haben wir das thema klimakrise weniger ja man merkt ob das jetzt klimakrise ist es geht die wassermenge tatsächlich etwas zurück in den letzten jahren das mag daran liegen dass die leute mehr Wasser sparen. Ansonsten haben wir nicht so großartige Auswirkungen bisher. Klimakrise, Energiekrise eher, beschäftigt uns insofern, als wir uns als Firma auch vorbereiten für größere Stromausfälle, also dieser viel diskutierte Blackout-Fall. Und da muss man, da kann ich sagen und das freut mich durchaus, dass ich das so sagen kann, die Kläranlage ist energieautark und die kläranlage würde auch weiterhin funktionieren wenn ein kompletter stromausfall ist weil wir haben ja bisher nur die abwasserreinigung besprochen aber noch nicht was passiert eigentlich mit dem schlamm ja und der die organische substanz die jetzt umgesetzt wurde aus dem abwasser heraus in die biomasse. Die verschwindet ja nicht einfach. Da bleibt also eben Biomasse über. Oder auch bei dem ersten großen Reinigungsschritt, bei der mechanischen, bei der Sedimentation, bleibt der Schlamm über und dieser Schlamm wird weiter behandelt. Und der kommt bei uns in große sogenannte Faultürme. Die Faultürme ist nichts anderes wie eine große Biogasanlage. Und in dieser Biogasanlage wird dieser Schlamm dann anaerob umgesetzt. Also anaerob ohne Sauerstoffzufuhr über eine andere Bakterienart, also die Anaerobakterien, wird dieser Schlamm zerlegt und in Biogas umgesetzt. Und wir in Asten haben hier eine sehr große Biogasanlage, weil wir über 20.000 Kubikmeter Biogas pro Tag erzeugen. Und Sie sind, die LINZ AG in Asten ist energieautark, beliefern sie auch Haushalte in Linz oder Umgebung mit Strom? Ja, es ist tatsächlich so. Also dieses Biogas, das da entsteht, das wird verstromt auf der Anlage über Gasmotoren. Und diese Gasmotoren, dieser erzeugte Strom, wir brauchen ihn zum überwiegenden Teil selbst, aber wir haben auch einen Überschuss. Also als Faustzahlen, wir brauchen im Jahr etwa 14 Millionen Kilowattstunden, 14 Gigawattstunden an elektrischer Energie für die Abwasserreinigung. Produzieren aber aus dem Gas etwa 17 Millionen Kilowattstunden. Das heißt, so wie es heuer gerade läuft, haben wir 3 Millionen Kilowattstunden Überschuss. Und das entspricht einem Energiebedarf von, ich sage einmal gut, 600, 700, 800 Haushalten, je nachdem, wie sparsam man mit Strom umgeht. Wenn ich jetzt, bitte? Kilowattstunden. Und die Wärme, die brauchen wir einerseits, um diesen Prozess der Biogaserzeugung optimal zu betreiben, weil im Unterschied zur Abwasserreinigung das Faulgas oder die Faultürme, die Biogasanlage mit einer Temperatur möglichst konstant mit etwa 38, 39 Grad betrieben wird. Und da kann man sich vorstellen, das Abwasser ist kälter, im Sommer nicht ganz so viel kälter, aber im Winter dann mit etwa 15 Grad, so im Schnitt, muss man aufheizen und dafür brauchen wir die Wärme. Aber etwa ein Drittel der produzierten Wärme haben wir da auch als Überschuss und geben das auch lokal ab, weil die Linz AG hat in Asten auch ein lokales Fernwärmenetz gebaut und da steht, dass das wird grundsätzlich versorgt mit Biomasse oder es wird mit Biomasse beheizt und das Biomasse-Heizwerk steht auch am Standort der Kläranlage und die Kläranlage ist angeschlossen an dieses Fernwärmesystem. Und das Schöne ist, dass wir den Sommer über, also etwa von Mai bis Oktober, die Wärmeversorgung komplett aus der Kläranlage abdecken können. Das heißt, das Biomasseheizwerk kann dann abgestellt werden und wir können dann die Wärmeversorgung von den Haushalten und Betrieben, die da angeschlossen sind, aus unserem Überschuss bedienen. angesprochen, Energie und Wärme. Bleiben vielleicht bei der Energie, wenn ich jetzt in einem dieser 600 Haushalte wohne, die Sie beliefern mit Ihrem Strom, ist es dann grüner Strom, wenn ich da Biogas verbrenne? Das ist auf alle Fälle grüner Strom. Wenn wir jetzt davon ausgehen, es ist organisches Material, das auf den Feldern gewachsen ist, das als Lebensmittel bei uns auf dem Tisch landet. Wir essen das, scheiden wieder die Rückstände aus, holen die Rückstände aus dem machen wir dann Energie. Dann ist das auf alle Fälle im Sinne der Kreislaufwirtschaft sozusagen eine optimale Nutzung der organischen Substanz, die ja mal letztlich auf den Feldern begonnen hat, die dort gewachsen ist. Das CO2 aus der Atmosphäre wurde in der Photosynthese quasi zu Biomasse. Und wir wandeln dann diese Biomasse wieder in Gas sozusagen um und verwerten dieses Gas. Das Wärmethema ist eben jetzt auch, das haben Sie gerade schon gesagt, dass Sie auch Menschen und Haushalte mit Wärme beliefern. Könnte man, und vor allem jetzt ist es ja ganz brandaktuell, könnte man da vielleicht die Wärmebelieferung erhöhen? Könnte man da noch mehr Haushalte mit Wärme beliefern? eher so, dass wir versuchen werden, die Stromproduktion aus dem Biogas zu erhöhen, weil der Strom hat einen höheren Wert als die Wärme, wenn man von den verschiedenen Energieformen spricht. Und wir haben ja eher eine Stromversorgungskrise, also wenn wir von Energieversorgung sprechen, dann sprechen wir auch schneller mal eben von energieversorgung sprechen dann sprechen wir auch schnell einmal eben von der stromversorgung krise und so gesehen stehen wir überlegungen an das noch zu verbessern aber wir können nicht wir können nicht mehr mehr energie produzieren das geht nicht also wenn man mehr strom produz, dann ist das unter Umständen damit verbunden, dass wir weniger Wärme produzieren. Also Wirkungsgrad von Stromproduktion zu erhöhen, bedeutet unter Umständen den Wirkungsgrad der Wärmeproduktion dann um das zu vermindern, weil in Summe einfach nicht mehr da ist. nicht mehr da ist. Sie haben jetzt schon angesprochen, dass Sie nicht nur das Abwasser reinigen, sondern auch Strom und Wärme produzieren. Gibt es vielleicht andere Faktoren auch noch, die Sie irgendwie produzieren mit Ihrer Anlage? Naja, wir produzieren nicht im Sinne von einem Beitrag nur zur Versorgung. Aber was letztlich bei dieser Kläranlage übrig bleibt, wir produzieren sehr viel Schlamm. Das muss also jedem bewusst sein. Je mehr wir Schmutzstoffe in das Abwasser werfen, umso mehr entsteht bei uns Schlamm. Und das ist eigentlich der größte Kostenfaktor beim Betrieb so einer Kläranlage. Die Schlammentsorgung von diesem Schlamm, der dann letztlich übrig bleibt. Und der wird bei uns, ich würde sagen, sehr umweltschonend verbrannt, im Reststoffheizkraftwerk auch in Linz, von der Linz AG. Umweltschonend deswegen, weil man sich, wir haben darüber gesprochen, dass die Mikroplastik- und Plastikteile letztlich auch in diesem Schlamm sind. Auch teilweise Chemikalien, die sowieso nicht hinein sollten in den Kanal. Wenn sie dann aber hineinkommen, dann bleiben sie zum Teil zumindest haften am Belebschlamm und durch diese Schlammentfernung und Entsorgung können wir dann diese Stoffe unschädlich machen sozusagen. Es ist dann der Umwelt als potenzieller schädigender Stoff entzogen. als potenzieller schädigender Stoff entzogen. Im RHKW ist es dann auch so, dass aus diesem Schlamm natürlich wieder Wärme produziert wird und da dann ja dieser Schlamm auch noch beiträgt zur Wärmeversorgung im Linzernetz. Heißt, dass die Linzer AG mit ihrer Kläranlage in Asten macht sozusagen Gewinn auch mit der Abwasserentsorgung, wie zum Beispiel jetzt ein Allstoffsammelzentrum, dass er die Metalle aus den Elektrogeräten wieder rausholt, da machen sie eben auch Gewinn mit den Abfallprodukten. Die Abfallentsorgung, also die Schlammentsorgung, das ist ein wesentlicher Kostenfaktor, weil das Reststoffheizkraftwerk versucht zwar hier wieder die Energie herauszuholen, was möglich ist, aber das würde bei weitem nicht die Kosten ans EHKW, damit eben diese Entsorgung, diese Verbrennung gemacht werden kann. Weil diese Anlage entsprechend teuer ist und allein die Abschreibung, aber auch die Betriebskosten, die müssen hereinkommen und die kommen bei dieser Anlage bei Weitem nicht über die Wärme- und Stromproduktion aus dem Klärschlamm herein. Das würde sich so nicht ausgeben. Beim Strom und bei der Wärme, die wir draußen direkt in Asten produzieren, die verkaufen wir sozusagen ans Netz. Dafür gibt es einen entsprechenden Erlös. Die Kläranlage, es geht ganz, ganz viel um Wasser. Wasser ist ein sehr starkes Element, wie man bei manchen Hochwassern auch irgendwie dann sieht, wenn alles weggeschwappt ist, wenn alles verwüstet ist entlang des Flusses, weil der Mensch ja den Fluss gerade macht und dadurch irgendwie die Fließgeschwindigkeit beschleunigt. Das ist ja bekannt. Jetzt ist die Frage, was passiert bei einem Hochwasser mit dem Abwassersystem in Linz? Der Hochwasserfall ist noch ein ganz spezieller Fall, aber zunächst ist einmal ein Starkregenereignis eine Herausforderung für das Kanalsystem. Da muss die Donau noch gar kein Hochwasser haben. Jedes Starkregenereignis führt dazu, dass die eine Dimensionierungsgröße zugrunde gelegt wird. Die Natur ist aber unerbittlich und sie hat dann immer auch noch größere Ereignisse. Also solange sich das innerhalb der Bemessung abspielt, gibt es einmal einen ersten Bemessungsfall, wie viel kann wirklich zur Kläranlage transportiert werden, gespeichert werden im Kanalsystem. Teilweise ist das sehr groß, kann angefühlt werden und wird dann langsam über die Kläranlage abgebaut. Wenn die Niederschläge dann intensiver sind, also entweder sehr lange starke Regen oder sehr intensive kurze Regen, dann muss aus dem Kanalsystem auch notweise sozusagen schon direkt was abgeschlagen werden. auch notweise sozusagen schon direkt was abgeschlagen werden das geht zunächst über rückhalt becken also es gibt dann auch im kanal system noch größer wecken rückhalt der anlagen der kanal geht über in diese becken und die becken werden angefüllt und wenn es dann immer noch zu viel ist dann haben diese becken auch einen Überlauf. Und das muss auch bewusst sein, wenn man jetzt gerade in so einem Ereignisfall irgendwas in den Abfluss geworfen hat, was man vielleicht nicht dort entsorgen hätte müssen, dann geht das unter Umständen auch direkt in die Donau, weil eben das Kanalsystem überlastet sein kann in so einem Moment. weil eben das Kanalsystem überlastet sein kann in so einem Moment. Und wenn Sie jetzt das Hochwasser ansprechen, dann sind wir eigentlich recht gut aufgestellt bei uns auf der Kläranlage, weil die Kläranlage wurde bewusst relativ hoch gebaut, damit sie im Hochwasser sicher ist. Das letzte größere Hochwasser war ja 2013. Da war die Kläranlage in Asten eine Insel. Also rundherum war das Hochwasser und die Kläranlage ist trocken. stillsetzen müssen, wenn nämlich die Donau so hoch steigt, dass sie von hinten her, vom Ablaufkanal sozusagen, so viel Wasser rein drückt, dass die Donau uns über den Kanal überfluten würde, dann haben wir da Vorkehrungen dafür, dass wir die Kläranlage abschotten können gegenüber dem Kanal und gegenüber der Donau. Diese Starkwetterereignisse werden ja mehr werden laut der Wissenschaft im Rahmen der Klimakrise. Da würde mich jetzt interessieren, weil Sie 2013 angesprochen haben, das große Hochwasser auch in Linz. Wie war es denn damals für Sie? Ja, ich kann mich erinnern, das Hochwasser ist am Wochenende gekommen und es ist viel schneller gekommen, als wir erwartet haben. Und zum Glück war da ein Mitarbeiter, der gleich an Ort und Stelle, der war sehr rasch verfügbar, hat dann am Wochenende auch noch große Kranfahrzeuge organisiert, weil es eben da wirklich notwendig war, in diesem Fall uns abzuschotten, damit wir nicht auf der Kläranlage selbst auch absaufen, wenn ich das so sagen darf. Ja, und es hat dann gut funktioniert, aber wir waren in diesem Fall, waren wir einige Tage abgeschottet. Aber im Unterschied zu anderen Anlagen, die Kläranlage ist völlig schadlos geblieben und bei abnehmendem Wasserstand, was ja dann auch wieder recht schnell geht, die Hochwasserwelle läuft durch und kann wieder in Betrieb gehen und wir waren sofort wieder in Vollbetrieb. Heißt, während des Hochwassers ist dann über diese Überfangen, über diese Überläufe auch das Abwasser aus Linz in die Donau geraten. Ja, war tatsächlich so. Also dass ich sozusagen, wenn ich jetzt meinen Apfel in das Klo werfe, dann ist er nicht durch die Kläranlage irgendwie verbrannt worden, sondern war dann auch in der Donau. Das ist interessant, das habe ich nicht gewusst. Ja, das muss man sich durchaus bewusst machen. Also wir haben eine sehr weitgehende Reinigung. Da gibt es ja verschiedene Parameter, wie man das bestimmen kann. Zum Beispiel den biochemischen Sauerstoffbedarf. Da werden 99 Prozent vom biochemischen Sauerstoffbedarf entfernt. Eine wichtigere Zahl ist eigentlich der chemische Sauerstoffbedarf. Und da liegen wir auch weit über 90 prozent der mindestwirkungsgrad ist 85 prozent und wenn wir jetzt davon sprechen dass teilweise das abwasser in die tonne geht dann vermindert das übers jahr gesehen natürlich den wirkungsgrad aber nur um nuancen würde ich sagen wie oft passiert ist dass das Abwasser in die Donau gerät? Ohne Reinigung, wie gesagt, das war 2013, das muss schon so in die Gegend 100-jähriges Hochwasser sein. Davor, ich meine, die Frage ist, ob sich nicht die 100-jährigen Hochwässer, die häufen sich, und kommen unter Umständen jetzt schon öfter vor als 100-jährige. Das heißt, sie sind dann keine 100-Jährigen mehr, sie werden zu 50-Jährigen, 30-Jährigen oder was immer hochwässern. Aber es ist ja sehr selten. Was durchaus öfter vorkommt, wenn es regnet, ist, dass Überlaufbauwerke anspringen. Aber da muss es auch schon ordentlich regnen. Also dieser Regen zum Beispiel jetzt am Wochenende hat nicht dazu geführt, dass ein Überlaufbauwerk anspringt. Das können wir alles über die Kläranlage abarbeiten. Also die Kläranlage Linz und Kläranlagen sind ja generell mit den Flüssen und Fahrfluten ja auch irgendwie verbunden auf jeden Fall. Jetzt war ja vor einigen Wochen groß in den Medien das Fischunglück in Polen an der Grenze zu Deutschland, wo es eben da Abermillionen Fische gestorben sind. Der Grund ist noch unklar. Wie verhindert die Kläranlage in Asten, dass so ein Unglück nicht passieren kann? Grundsätzlich Industriebetriebe könnten natürlich Einleitungen oder irgendwelche Notausleitungen haben. Das ist alles sehr gut überwacht und passiert in aller Regel nicht. der Kläranlage möglicherweise nicht entfernt werden können. Also man kann sich das gut vorstellen, Bakterien, das sind also Lebewesen, die sind adaptiert an Stoffe, die wir alle kennen, die es immer schon gegeben hat. Diese Stoffe können die Bakterien auch gut verwerten. Aber die vielen Chemikalien, die wir heutzutage produzieren für alles Mögliche, die Natur ist an das nicht gewöhnt. Und wenn die Natur und die Bakterien diesen Stoff nicht kennen, dann haben sie unter Umständen auch keinen Weg, den abzubauen. Einerseits hat dieser Belebtschlamm wirklich hervorragende Eigenschaften, was die Adsorption und diese Klebewirkung betrifft. Die holt also sehr viel heraus, auch wenn die Bakterien das möglicherweise gar nicht verwerten können. Aber es gibt problematische Stoffe, die gehen dann auch tatsächlich durch. Und da könnte es, es ist vorstellbar, auch wenn es unwahrscheinlich ist, aber in Polen haben wir gesehen, irgendwie ist es passiert. Es können Stoffe in größeren Mengen hinein, könnten hineingeleitet werden in das Kanalsystem. Die gehen durch und verursachen dann ein Viehsterben. Zum Glück haben wir das jetzt, glaube ich, in der letzten Zeit bei uns nicht gehabt. Und es ist vielleicht aber auch ein interessanter Aspekt. Und das sollte durchaus bewusst sein. Man kann auf analytischen Wegen sehr viel heutzutage nachweisen, weil einfach die chemischen Methoden immer mehr verfeinert werden und man kann Spuren nachweisen und kann dann auch in vielen Fällen rückverfolgen, wo das hergekommen ist. Von daher sollte man sich hüten, irgendwelche Substanzen loszuwerden über den Kanal, weil wenn das wirklich ein Problem macht, dann findet man den Einleiter. Wir kommen bald schon zu einem Thema, aber davor habe ich noch ein paar Fragen an Sie, nämlich das Wasser, das da in die Donau dann abgeleitet wird. Ich gehe selber sehr gerne in die Donau baden, das ist ja kein Trinkwasser. Da braucht es ja dann noch einen Reinigungsschritt dazu. Wenn ich jetzt beim Tauchen in der Donau Wasser in den Mund bekomme, ist das dann problematisch für mich. Also in der Donau wird das Abwasser noch einmal gehörig verdünnt. wird das Abwasser noch einmal gehörig verdünnt. Unser Verdauungstrakt ist empfindlich auf Fremdbakterien. Der hat seine eigenen und wenn Fremdbakterien kommen, dann kann das in Durchfall enden. Wenn man eine Kläranlage oder überhaupt das Abwasser betrachtet und man betrachtet die Bakterienzahl, also die Keimzahl in diesem Abwasser, da reden wir von einer Reduktion um mehrere Potenzen. Ich glaube, jetzt zu wissen, müsste nachschauen, aber es sind ungefähr 10 hoch 8, also 100 Millionen Keime pro Liter Abwasser. Und im Ablauf sind es nur mehr etwa 100.000. Da liegt jetzt ein Faktor von mindestens 3 oder 4 dazwischen. Die Reduktion ums tausendfache weniger. Aber wenn man es vergleicht mit Trinkwasser, ist das immer noch viel zu viel. Also wenn wir das Abwasser trinken würden, das schaut zwar recht sauber aus, schon, aber es sind viele unsichtbare Bakterien in diesem Wasser und deswegen ist es als Trinkwasser nicht geeignet. Wenn es aber jetzt in die Donau kommt, dann wird es noch einmal so verdünnt, dass das dann eher nichts mehr ausmacht. Und vor allem muss man sich vorstellen, die Krankheitserreger, die ja dann wirklich eine Krankheit noch verursachen könnten, die fühlen sich in diesem Milieu, in Kanalen nicht wirklich wohl. Die Krankheitserreger, die den Menschen angreifen, die haben ja am liebsten Umgebungstemperaturen 37 Grad oder 36, wie sie in unserem Körper vorzufinden sind. Und wenn sie dann in den Kanal kommen, kälteres Wasser, es sind dann die Kanalbakterien, die anderen Bewohner da, da können sie sich nicht mehr durchsetzen und sterben relativ schnell ab. Also von daher ist dann ein gereinigter Kläranlagenablauf im Gewässer schon eine gute Voraussetzung, dass dann nichts mehr passiert. Jetzt haben wir schon viel über die Kläranlage gesprochen. Es gibt noch ganz, ganz viele andere Dinge, die es da auch noch zu beachten gibt und die es da auch noch zu entdecken gibt vielleicht. Jetzt will ich Sie aber persönlich fragen, Herr Gamperer. Sie haben an der BOKU in Wien studiert mit Umwelt- und Wasserwirtschaft, wenn ich mich nicht täusche. Ja, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft hat das Studium damals geheißen. Warum haben Sie sich damals für diesen Studiengang entschieden? Naja, ich war auch damals schon an Umweltthemen interessiert und einerseits habe ich mich zu technischen Themen hingezogen gefühlt und andererseits eben diese Umweltaspekte. Und da habe ich mir gedacht, da ist die BOKU vielleicht das richtige Umweltumfeld für mich im Vergleich zur Technischen Uni, wo ich diese Umweltaspekte vielleicht weniger damals gesehen hätte, dass die abgedeckt werden. Mittlerweile mag sich das auch verändert haben. Und Sie können Umweltaspekte auch in Ihrem Beruf vorantreiben oder verbessern? Stelle bei einem Anlagenbaubetrieb und habe mich dann eigentlich beruflich seit dem ersten Tag mit Abwasseranlagen beschäftigt. Und da kann man natürlich einen Beitrag leisten, dass das Abwasser gereinigt wird, dass die Flüsse und Seen sauber bleiben mich immer, war für mich immer eine sehr hohe Motivation, es hat mich sehr gefreut, da einen Beitrag leisten zu können in meinem Beruf. Also ich finde das immer sehr schön, ich sage das immer wieder, es ist schön, wenn man einen Beruf hat, mit dem man sich so identifizieren kann. Ja, weil viele meiner Freunde sind ja gerade irgendwie auch auf der Suche nach dem richtigen Studiengang. Also empfehlen Sie etwas in Richtung Abwasserwirtschaft zu machen, Richtung Umwelttechnik. Was würden Sie ihnen sagen? Ich finde das vor allem ein spannendes Thema. Man muss sagen, wir haben durchaus das Gefühl, dass da recht wenig junge Leute nachkommen, die uns Älteren dann auch entsprechend ersetzen können. Also ich glaube, mittlerweile ist es durchaus wieder ein Mangel. Es ist bei allen technischen Berufen eigentlich ein Mangel, aber gerade in der Obwasserreinigung. Das hat auch ein bisschen den Hintergrund, es wurde ja Ende des letzten Jahrhunderts sehr viel gebaut. Da hat es sehr viele Leute gegeben, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und dann war alles fertig, dann hat man nicht mehr so viele gebraucht. Und mittlerweile ist aber auch da eben die Pensionierungswelle angekommen. Also viele Leute, die in diesem Bereich arbeiten, die ich kenne als leitende Personen auch, die sehr viel Erfahrung haben, die gehen in Pension und da müssen entsprechend junge Leute nachkommen. Aber es gibt viele Umweltthemen, die uns jetzt beschäftigen, eben das Klima, das Sie mehrfach angesprochen haben, die Energiethemen. Also da gibt es viel zu tun und es ist zu hoffen, dass da genug Techniker nachkommen, die das auch teilweise von Grund auf noch vielleicht sogar revolutionieren. Ja, und damit mit diesen Worten darf ich mich bei Ihnen verabschieden. Danke, Herr Gamperer. Die Klimathemen, die werden hier bei uns bei uns bei DorfTV sicher nicht weniger, also schalten Sie auch beim nächsten Mal ein. Wir haben unglaublich viele Antworten gehört. Danke nochmal. Eine Antwort bin ich Ihnen aber schuldig geblieben. Ich bin nämlich Lars Bolling. Ich habe mich vorhin bei Ihnen nicht vorgestellt. Ich bin Klimaredakteur der Neue hier bei DorfTV, schon der vierte. Und Sie werden noch einiges von mir hören. Ich hoffe, Ihnen hat meine erste Sendung auch so viel Spaß gemacht und so viel Wissen beschert wie mir gerade. Und wir beenden unsere Reise, die angefangen hat beim Grundwasser, die ist über den Hahn gegangen, was da nicht rein darf in den Abfluss, in die Kläranlage, was dann mit dem Wasser alles passiert, bis hin zu, was soll ich einmal studieren für unsere jungen Konsumentinnen und Konsumenten, die jetzt noch dabei sind und ich hoffe, sie sind alle noch dabei und weil das für mich war es wirklich unglaublich spannend. Und wir beenden unsere Reise hier bei uns im Studium DorfTV im Wissensturm und vielleicht denken Sie das nächste Mal ja dran, wenn Sie unter der Dusche stehen und sich abduschen und das Wasser zwischen den Füßen in den Kanal hineinfließt, was damit alles passiert und wo es dann einen Tag später in der Donau herauskommt. Damit wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Tag und bis zum nächsten Mal. Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin und her geschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich.