Einen wunderschönen Abend. Herzlich willkommen zur Lesung African European and Untold History, das heißt afrikanische Europäerinnen, eine unerzählte Geschichte mit Olivette Motelle. Danke, dass du gekommen bist. Merci de venir. Dankeschön. Dank der Kooperation mit dem Fresh Magazine. Das Fresh Magazine hat uns darauf hingewiesen, dass sie die Olivette nach Linz holen wollen, gemeinsam mit den Büchereien in Wien. Genau, konnten wir eben die EU-Liwett auch nach Linz einladen. Und eben auch dank finanzieller Unterstützung von Linz Kultur und dem Frauenbüro. Und heute sind wir auch hier dank dem Tellier. Vielen Dank, vielleicht magst du ein paar Worte dazu. Ja, sag ich auch. Herzlich willkommen, einen schönen guten Abend. Wir sind alle in einer bisschen ungewöhnlichen Rolle, wir sind die Buchliebhaber und die Inhaltsvermittler von Büchern oder von Inhalten und es freut uns ganz besonders, heute als Gastgeber funktionieren zu dürfen. Wer braucht es, glaube ich, gar nicht, oder? Schön, dass Sie da sind. Ja, wer braucht es, glaube ich, gar nicht, oder? Schön, dass Sie da sind. Ja, vielen Dank. Ich finde es schön, dass der Talier da offen ist auch für das Thema, weil das letzte Mal haben wir uns ja gesehen bei der Lesung, ja, was ist Rassismus mit Black Voices und das ist wirklich schön, weil man so wunderbare KooperationspartnerInnen hat. Mein Name ist Marie Edwisch-Hachtig. Ich bin Obfrau vom Verein JABO und darf mit Unterstützung von Gretlane Barus durch den Abend führen oder begleiten. Wir von JABO sind eine Vereinigung, eine Initiative, ein Verein von schwarzen Frauen für alle. Wir machen Veranstaltungen am laufenden Band, meistens ebenso Kultur, also Kultur, Kunst, Kultur, Diskussionen, Infoveranstaltungen, Ausstellungen, genau, wenn es ihr Interesse hat. Also wir haben eine Interessentenliste für Personen, die einfach mehr erfahren wollen und am Laufenden bleiben wollen, ja über unsere Aktivitäten. So, zurück zum heutigen Abend. Olivette Otele ist 1970 in Kamerun geboren, in Yaoundé. Zufälligerweise bin ich auch in Kamerun geboren. sie studierte an der paris aus sorbonne und ist heute professorin für geschichte der sklaverei an der universität in bristol und sie ist die erste schwarze frau mit einer geschichtsprofessur im vereinten königreich ja seit drei jahren oder haben wir die jahre How many years are you a professor now? Since 2018. 2018? Okay, seit fünf Jahren. Genau, also das ist auch eine Leistung, die einzige schwarze Frau zu sein, die eine Geschichtsprofessur im gesamten Königreich hat. Also wir sind wirklich mega stolz auf dich. Professor Olivette gilt als einer der wichtigsten Forscherinnen zur schwarzen Geschichte. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das kollektive Gedächtnis in postkolonialen Gesellschaften und eben auch die afro-europäische Erinnerungskultur. Erinnerungskultur und 2020 erschien ihr Buch Afrikanische Europäer – eine unerzählte Geschichte und wir freuen uns daraus mehr zu erfahren. Vielen Dank, dass ihr da seid und einen wunderschönen Abend wünschen wir uns allen gemeinsam. Wir müssen schnell umstecken, weil wir nur zwei Mikros haben. Gebt mir bitte eine minute Mein Deutsch ist nicht so gutch ist. Aber nein. Und ich habe Brüder, die deutsch sind, also sollte ich das wirklich tun. aber leider spreche ich noch nicht so gut Deutsch. Und ich habe auch Neffen, die Deutsche sind, aber ich kann es leider trotzdem nicht. Ich werde ein paar Teile des Buches lesen, nur damit ihr einen kleinen Einblick darin gewinnen könnt. and I hope you'll enjoy it. I will read a few parts of the book, just so you can get a little insight into it. I'll read in one go, okay? Very quick read. And I will read everything at once. Thirteenth-century Europe became interested in the bodies of Black women and their alleged abilities to produce high quality milk and give pleasure. Drawing on Aristotle's observation about the links between menstrual blood and heat, 13th century medical scholars alleged that the milk of black women had more nutrients. Those claims produced debates and some scholars stated that the best quality milk for any child was that of its mother, irrespective of her color. The debate continued in European capitals. In 1300 in Paris, Cologne, and other cities, it was argued that the body heat of dark and dusky women rendered their milk more digestible and therefore of better quality for the child. This discourse about mother's milk took place at the same time as discussions about body heat and sexual attributes. Medical scholars argued over the desire and sexual capacity of black and white attributes. Medical scholars argued over the desire and sexual capacity of Black and white women. A debate, I lost my partner. Because I didn't take my glasses. Okay, a debate which had been ongoing for centuries and was derived from Greek and Arabic medical traditions. It was stated that black women had a greater desire to have intercourse because they came from hotter climates, while white women had more capacity for intercourse because of their alleged excessive menstrual blood. of their alleged excessive menstrual blood. English theologian Thomas Chobham was preoccupied with regulating the institution of marriage between a white man and a black woman in 1215, while Albert the Great's lecture of 1258 in Cologne was about pleasure and appetite. It was stated, for example, that the shape of a black woman's vulva provided greater pleasure to men. These debates are not exempt from shame, confusion, and morbid fascination. A firm set of widely accepted views appeared in the 13th century. For example, the medical profession in most European capitals believed that black people had certain characteristics Zum Beispiel glaubte die medizinische Profession in den meisten europäischen Kapiteln, dass die Männer bestimmte Charakteristiken hatten, die mit der Reproduktion, Kindesverweigerung und Sexualität zu tun hatten. Paradoxisch, aber, mussten die Begegnungen zwischen weißen Männern und Männern in der privaten Sphäre gelegelt werden und wurden nicht von der Institution der Begegnung geschenkt. So entwickelte sich, so entwickelte das Europa des 13. Jahrhunderts ein Interesse an den Körper schwarzer Frauen und an ihren angeblichen Fähigkeiten, Milch von besserer Qualität zu produzieren und Vergnügen zu schenken. Totales Beobachtungen über die Verbindungen zwischen Menstruationsblut und Hitze stützend, behaupteten medizinische Gelehrte des 13. Jahrhunderts, die Milch schwarzer Frauen enthalte mehr Nährstoffe. Jene Aussagen erzeugten Debatten, in denen einige Gelehrte den Standpunkt vertraten, die qualitativ beste Milch sei für jedes Kind, die seiner Mutter, unabhängig von deren Hautfarbe. Die Diskussion hielt in den europäischen Metropolen an und im 13. Jahrhundert wurde in Paris, Köln und anderen Städten verbreitet. Die Körperwärme von dunkelhäutigen Frauen ließe ihre Milch leichter verdaulich werden und führte daher zu besserer Qualität für das Kind. Dieser Diskurs über Muttermilch fand zur selben Zeit statt wie die Diskussionen über Körperwärme und sexuelle Charakteristika. Medizinische Gelehrte stritten über das Verlangen und die sexuellen Fähigkeiten von schwarzen und weißen Frauen. Eine Debatte, die seit Jahrhunderten geführt wurde und ihren Ursprung in den griechischen und arabischen medizinischen Traditionen hatte. Es wurde behauptet, schwarze Frauen hätten ein stärkeres Verlangen nach Geschlechtsverkehr, da sie aus wärmeren Klimazonen kämen, während weiße Frauen aufgrund ihres angeblich übermäßigen Menstruationsblutes zum Mehrgeschlechtsverkehr imstande wären. Der englische Theologe Thomas von Chaupin beschäftigte sich im Jahr 1215 intensiv damit, die Institutionen der Ehe zwischen einem weißen Mann und einer schweizen Frau zu regulieren, Institutionen der Ehe zwischen einem weißen Mann und einer schwarzen Frau zu regulieren, während sich Albertus Magnus in seiner Kölner Vorlesung aus dem Jahr 1258 an Lust und Begierde abarbeitete und beispielsweise behauptete, die Form der Vulva einer schwarzen Frau würde Männern ein größeres Vergnügen bereiten. Diese Debatten waren nicht frei von Scham, Verwirrung und morbider Faszination. Im 13. Jahrhundert verfestigten sich zirkulierende Vorstellungen zu weithin anerkannten Ansichten. Zum Beispiel glaubten die Mediziner in den meisten europäischen Zentren, schwarze Menschen kämen in Zusammenhang mit Reproduktion, Kindererziehung und Sexualität bestimmte Eigenschaften zu. Paradoxerweise verwies man Begegnungen zwischen weißen Männern und schwarzen Frauen dabei jedoch in den privaten Bereich und sicherte sich nicht durch die Institution der Ehe mit Wein. Ich werde gleich den zweiten Abschnitt lesen, aber ich wollte mit diesem Abschnitt anfangen, medical and the science behind it. Second reading. In France, the remarkable work done by a generation of young Black activists has shaken the self-congratulatory French feminist arena. Since Simone de Beauvoir's famous statement in The Second Sex that one is not born but rather becomes a woman, generations of French women have identified with her feminist plight and assertion of her bisexuality. These women were followed by several feminist organizations such as the Mouvement de Libération des Femmes, which was set up in 1970. Five years later, the adoption of the Veille, sorry, Law, named after French Jewish female politician Simone Veille, shifted the debate about women's rights and in particular their reproductive and health rights in France. In the midst of these developments, the fight of African-European feminists continued but was not given public prominence. In 2014, younger generations of French Afro-feminists set up an organization called MOASI. It is a collective of women and non-binary people of African descent. They argue that their voices were not represented in French society. In fact, their views had been erased by the dominant universalizing white feminist discourse that is very specifically affiliated to French ideas of citizenship and social cohesion. The organization angered numerous bodies and individuals when in 2017, it established a festival called Nyasapo Festival, open to Black women only. A far-right group attacked them as being exclusionary and working against French values. This criticism was echoed by LICRA, La Ligue Internationale contre le Racisme et l'Antisémitisme, International League Against Racism and Antisemitism, and SOS Racisme, both major anti-racist groups supported by the French state. Mayor of Paris Anne Hidalgo followed suit and tried to prevent the festival from going ahead. However, she eventually found out that it was taking place on privately owned premises, meaning she had no say in the matter. The objection raised was that the festival did not make room for all women. Instead, it offered a space that allowed Black women to speak freely about the many ways in which racial discrimination, alongside other discriminations such as gender, class, age, and religion was harming their self-worth. The events of 2017 and subsequent controversies are particularly revealing. French feminist groups are open to all women, and yet the glaring absence of minority ethnic women, and black women in particular, has gone largely unnoticed. Questions such as the working conditions of minority ethnic women in certain jobs, such as cleaning or child care, are not discussed by most mainstream French feminists. Those causes are generally taken up by unions when, in fact, they relate to the specific living and working environments of Black French women. Other issues, such as the lack of queer women's voice in debates about LGBT, I should have gone to LGBTQ+, community in France highlights the blatant erasure of experiences, which is at play within French society. In fact, in a situation which Gloria Wecker has observed in the Netherlands, a sizable portion of the gay community has been supporting and voting for anti-immigrant and far-right political parties across Europe, France being no exception. politische Parteien in Europa, Frankreich als Exzeption nicht. in das andere Geschlecht 1949, man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es, hat sich eine Vielzahl französischer Frauen mit ihrer feministischen Notlage und ihrem Bekenntnis zur Bisexualität identifiziert. Diesen Frauen folgten mehrere feministische Organisationen, wie etwa die 1970 gegründete Mouvement de Libération des Femmes, Frauenbefreiungsbewegung. Fünf Jahre später erfuhren die Debatten über Frauenrechte und insbesondere ihre Reproduktions- und Gesundheitsrechte in Frankreich durch die Verabschiedung des Vell-Gesetzes, benannt nach der französisch-jüdischen Politikerin Simone Weil, einen Wandel. Inmitten dieser Entwicklung wurde der Kampf afro-europäischer Feministinnen fortgeführt, bekam jedoch kaum öffentliche Aufmerksamkeit. 2014 gründete jüngere Generationen französischer Afrofeministinnen eine Organisation namens MOASI. Sie ist ein Kollektiv aus Frauen und nicht binären Menschen afrikanischer Abstammung. Diese argumentierten, ihre Stimmen wurden in der französischen Gesellschaft nicht repräsentiert und ihre Ansichten wurden tatsächlich durch den dominanten, verallgemeinerten, weißen feministischen Diskurs verdrängt, der sich ganz ausdrücklich an französischen Ideen von Staatsbürgerschaft und sozialem Zusammenhalt orientierte. 2017 verärgerte die Organisation mehrere Vereinigungen und Einzelpersonen, als sie eine Veranstaltung namens Noir-Sapo-Festival plante, die nur für schwarze Frauen zugänglich war. Von Rechtsextremen wurde sie dafür angegriffen, Weiße auszugrenzen und gegen die französischen Werte zu arbeiten. Diese Kritik fand wiederholt per Ligra, der Ligue internationale contre le racisme et l'antisémitisme, Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus und SOS Rassism. Beide große antirassistische Gruppen, die vom französischen Staat unterstützt werden. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, folgte ihnen und versuchte das Festival zu verhindern. Allerdings fand sie am Ende heraus, dass es auf einem Grundstück im Privatbesitz stattfand, weshalb sie in dieser Angelegenheit keine Handhabe hatte. Der erhobene Einwand lautete, dass das Festival nicht allen Frauen offen stand. Stattdessen bot es einen Raum, der es schwarzen Frauen erlaubte, frei über die vielen Formen zu sprechen, in denen rassistische Diskriminierung neben anderen Diskriminierungen wie Gender, Klasse, Alter und Religion ihren Selbstwert angriff. Die Ereignisse von 2017 und darauf folgenden Kontroversen sind besonders aufschlussreich. Französische feministische Gruppen stehen allen Frauen offen. Dennoch ist die eklatante Abwesenheit von Frauen, die ethnischen Minderheiten angehören und insbesondere von schwarzen frauen größtenteils unbemerkt geblieben die meisten französischen mainstream feministinnen sprechen nicht über fragen wie die arbeitsbedingungen von frauen aus ethnischen minderheiten in bestimmten jobs wie putzen oder kinderbetreuung jene anliegen werden häufig von Gewerkschaften angegriffen, auch wenn sie tatsächlich mit dem spezifischen Lebens- und Arbeitsumfeld schwarzer französischer Frauen zusammenhängen. Andere Probleme wie der Mangel an Stimmen von queeren Frauen in den Debatten der LGBTQ-Plus-Community in Frankreich unterstreichen die unverhohlenen Auslöschung von Erfahrungen, die in der französischen Gesellschaft stattfinden. Tatsächlich unterstützt und wählt, wie Gloria Wecker in den Niederlanden beobachtet hat, ein erheblicher Teil der G-Community in ganz Europa fremdenfeindlicher und rechtsextremistischer politischer Parteien. Und Frankreich bildet dabei keine Ausnahme. die aktuellen Fragen über die Rechte der Frauen in Europa, weil sie noch immer angegriffen werden in Europa. Before we do that, I need to explain myself why I chose those two passages. Bevor wir damit anfangen, möchte ich mich erklären, warum ich genau diese zwei Teile ausgewählt habe. So, the main reason for me is coming across these writings about women's body and how women's body was viewed by the medical profession. And trying to understand actually why is it that they chose to study specifically women's reproductive parts rather than women as a topic. als ein Thema, als die reproduktiven Teile der Frauen. Es geht um Sexualität, aber eigentlich geht es auch um Macht. Und dass die Stimmen von Frauen nicht vorhanden sind in den Archiven, in denen ich nachgeschaut habe. Danke. Und dann wollte ich rüberkommen und nach Jahrhunderten zeigen, also ich beginne mit 12, 15 und dann spreche ich über 21. Jahrhundert-Männern. Ich wollte Ihnen zeigen, dass die Stimme der Frauen immer da war. Und die 21. Jahrhundert-Jüngeren, jünger als ich, viele von ihnen sind meine Schüler, sie sind wirklich revolutionär. Und sie haben Nein zu der Verständnis, die die französische Regierung hatte, über Frauenrechte und insbesondere über die Rechte der Männer. Ich erkläre das später. Also ich habe im 13. Jahrhundert angefangen und dann bin ich sofort ins 21. Jahrhundert gesprungen, um euch zu zeigen, dass die Frauen in unserer heutigen Generation wirklich Revolutionistinnen sind. Und ich werde später genauer darauf eingehen. Okay, so it's also about the spaces that women found, women have created spaces to come together, but also how those spaces can be exclusionary and actually discriminatory. And before I open the floor to this, to questions and discussions, I also wanted to point out the fact that a friend of mine, Dr. Pavard, said that, she's not the only one who said that, Ich möchte auch darauf eingehen, was eine Freundin von mir gesagt hat. Aber manchmal sind die Unterschiede so stark, dass Frauen diese Späße nicht finden, um zusammenzukommen. Ich möchte auch darauf eingehen, was eine Freundin von mir gesagt hat, Dr. Pavard. Sie sagte nämlich, dass es nicht nur einen Feminismus gibt, sondern mehrere Feminismen. Also, so you said there are many feminisms. Yeah. And then, what did I say? I'm sorry. That's okay. Yeah, those spaces can be exclusionary. Did you translate that already? Yeah. But how do we come together? Also, dass es nicht nur einen Feminismus gibt, sondern mehrere Feminismen. Und wir müssen halt schauen, dass wir irgendwie zusammenkommen. to me that you know most the archives I found are men you know are about men so it was important for me to really you know put the women into the narrative of African Europeans okay never mind let's just open the the floor and then we can get the questions. And that will come, because it's about the discussions, isn't it? Okay, also wir fangen jetzt mit den Fragen an. Vielleicht, wenn ich das kurz zusammenfassen darf, also was die Olivette gemeint hat, sie hat wirklich danach suchen müssen in den Archiven, dass sie die Geschichten der schwarzen Frauen findet. weil vieles über Männern berichtet und erzählt wird. Danke. Sie hat gerade die Partie übersetzt, die ich nicht übersetzt habe. Das ist okay, es ist eine kollektive Arbeit. Ich habe jetzt das Mikro und ich gehe davon aus, ihr habt sicher einige Fragen. Sie geht mit dem Mikrofon herum. Ich bin sorry. Das ist okay. Ich gehe davon aus, ihr habt sicher einige Fragen. So, she's going around. I'm sorry. It's okay. She's going around with the microphone and asking the questions. Okay. She has a question for you. What was the reason to write this book? Was war der Grund, weshalb du dieses Buch geschrieben hast? It's a, it's a, thank you for the question, because it's a very personal book in many ways. So my work is, I look at the history of slavery in general, but I wanted to show people that the history between so-called Africans, and I say so-called because in the book I show that it doesn't start, the borders were not as clear-cut as that, you know, in ancient Rome, ancient Greek, it wasn't as clear-cut as that. Europe, Africa was not like we perceive it today. So I wanted to start not with the history of pain and subjugation, I wanted to show that there's a longer, much, nicht mit der Geschichte von Schmerzen und Verbrechen. Ich wollte zeigen, dass es eine lange, sehr lange Geschichte von Zusammenarbeit, von Begegnungen im Mediterranen gibt, die vor dem 18. Jahrhundert existierten, Slavery, Kolonialität etc. Es ist ein sehr persönliches Buch und ich wollte wirklich über die Geschichte der Sklaverei reden und darüber, dass die Grenzen nicht ganz klar waren. Und ich wollte nicht mit Schmerz anfangen, sondern eher darüber reden, wie sehr wir im Laufe der Jahrhunderte miteinander kollaboriert haben. Ich wollte mit dem antiken Rom anfangen, Wenn man das heißt, alle denken über Europa, über glorieuses Europa. Ich wollte mit dem antiken Rom anfangen, da jeder meint, dass es eben die Geburtsstunde von Europa ist. Also auch antiken Rom und antiken Athen, weil jeder meint, dass es eben die Geburtsstunde von Europa. und dann findet man heraus, dass das römische Reich afrikanische Menschen inkludiert und ich wollte bestimmte Persönlichkeiten herausheben. Und ich wollte das herausheben, indem ich die Geschichte von Septimius Severus in dem Buch inkludierte. Weil er nicht nur Afrikaner war, sondern auch derjenige, der in die Bekä Konqueste von Britannien, in der heutigen Großbritannien, war. Er war also Römisch, Afrikaner, und ging in die Konqueste von Britannien. Weil er nicht nur Afrikaner war, sondern er war Römer, Afrikaner. Und er hat bei der Eroberung von Großbritannien mitgeholfen. Und er ist im Norden von England gestorben, aber seine Geschichte wird nicht an den Schulen in England beigebracht. Das erlaubt mir, zu zeigen, wie einige Menschen komplett aus der Geschichte ausgelöst werden. beigebracht. So that allows me to show how some people are erased completely from history. Und das zeigt eben auch, wie manche Menschen komplett eliminiert werden von der Geschichte. From the history that is taught in school, rather than history, history. Und eben von der Geschichte, die in der Schule beigebracht wird. So what was interesting for me is to do that von der Geschichte, die in er inkludiert wird. were not as sacred as that centuries ago. So that would explain. So, while I was coming here traveling, I was reading things on social media. I was reading things about the book. And it was interesting because this is a criticism I come across a lot. Als ich verreist bin, habe ich viele Kritiken über das Buch gelesen und das ist eben eine Narrative, mit der ich oft konfrontiert werde. Und diese Kritik kommt von zwei Gruppen, weit rechts, ich habe sie immer auf meinem Hintergrund, und ihre Kritik kommt von zwei Gruppen. Eine Gruppe sind Rechtsextreme und diese meinen, du wirst niemals Europäerin sein. Und dann habe ich die zweite Gruppe, das sind schwarze Menschen, die sagen, beziehungsweise afrikanische Menschen, die sagen, warum willst du Europäerin sein? Du bist schwarz, du bist Afrikanerin. Und was für mich interessant ist, ist, dass die Menschen kein Problem haben, die Definition afrikanisch-amerikanisch zu akzeptieren. Und was für mich sehr interessant ist, dass Menschen eigentlich kein Problem damit haben, den Begriff Afroamerikaner zu akzeptieren. Es erzählt mir viel darüber, dass diese sehr geschützte Identität, die beobachtete Identität der Europäer, sehr exkklusiv, wie es manchen Menschen angeht. Und das zeigt auch, dass die Identität von Europäern sehr exklusiv ist. Und noch historisch, wie ich es zeigen wollte, war es nicht immer so. Und Dinge verändern sich im 18. Jahrhundert, wenn wir meistens koloniale Begegnungen haben. und das war nicht immer der Fall und das wollte ich im Buch auch aufzeigen. Dinge haben sich ab dem 18. I grew up in Paris. I came to France as a child. I grew up in Paris. So I consider myself to be French. I've spent most time in the UK. UK is my home as an emotional home. And my children see themselves as Cameroonian, French, Algerian, Finnish and British. And they have no problem with that. Das Buch ist sehr persönlich für mich. Ich bin in Kamerun geboren, bin in Engländer, Finnen, Armener. Hast du Englisch gesagt? Nein, bitte. Großbritannien. Okay, also es gibt dieses Ding, wo sie Welsch sind, so als ob du jemandem aus München sagst, dass sie aus, ich weiß nicht, irgendwo anders sind. so it's as if you're saying somebody from munchen that they're from I don't know somewhere else Ich bin lost. So, for me it's really important because there's a shift from my generation where you spend your time defending who you are, your identity, to my kids who are just taking the space and saying I'm what I am and who are you to tell me what I am. zu sagen, wer ich bin. Und für mich ist das sehr wichtig, da wir oft Zeit damit verbringen, unsere Identität verteidigen zu müssen. Und meine Kinder haben einfach beschlossen zu sagen, ich bin, wer ich bin und wer bist du, ohne zu sagen, wer ich bin. Okay, das war die kurze Erklärung. The short explanation. I have been teaching for 20 years, over 20 years now. And my students in the UK, in the kind of institution I taught, they're upper class, very wealthy. They're all white. They're all white? Yeah. And they're social justice warriors. So do you remember the statue that was toppled in Bristol? The city of Bristol, the statue that was kicked out and put in the river? I saw some of them on telly, pulling the cord. And I was like, no, I'm going to go to prison. So this is the profile. So it really isn't about, so, okay, so these were my students in Bristol and in Bath, two institutions. Now I'm in London, the University of London. And the profile is completely different because most of them are people of color. So Middle East, Africa, Asia, and a few of them, very few of them are white because of the nature of the institution that I am now. So it's a very, very strange environment for me to be because some of the stuff that are appearing to me is that the class divide between people of color in that environment because you have very wealthy African students and then you have black British students who are much, much less wealthy. And then the discussions about class is clashing and it's very revealing. weniger reich. Und dann die Diskussionen über die Klasse, die klatschen und es ist sehr beobachtbar. Also es geht nicht wirklich um die Farbe, es geht um die Klasse. Also die Frage ist, was für eine Art Studentinnen hast du? Und in Bristol, in Bath, wo sie vorher unterrichtet hat, waren mehrheitlich alle weiß, aus einer besseren sozialen Schicht und sie waren auch echte soziale Kämpfer. In Bristol wurde zum Beispiel eine Statue in den Fluss geworfen und sie hat manche ihrer Studentinnen dann im Fernsehen gesehen, wie sie das gemacht haben. Und jetzt unterrichtet sie in London und da sind ihre Studentinnen mehrheitlich People of Color. Das heißt Menschen aus Asien, Menschen aus Afrika und so weiter. Und da ist eben der Unterschied nicht nur die Hautfarbe oder die Herkunft, sondern eher die soziale Schicht. Und es ist eben ein hoher Klassenunterschied zwischen den Menschen of Color. Denn es gibt eben reiche Afrikanerinnen und sehr arme Menschen of Color, die in London leben. Danke. Dankeschön. And I also have a personal anecdote that leads into a question. I'm sure a lot of people know that growing up as a woman of color in Austria, history classes tend to be very Eurocentric. And so it's very important to come up with an individual effort to show people how diverse history can be and what do you think is the best way to go about that within your personal life to show other people um how diverse history can be thank you that's um it's it's a challenge isn't it because as a teacher i don't know how it works in austria but in in britain you have a set curriculum that you follow and therefore there isn't always time ein gewohntes Curriculum, das Sie folgen. Und deshalb ist es nicht immer Zeit, Diversität in das zu verwenden. Aber, und Dinge verändern sich, ich werde Ihnen nur einen Kontext geben. Oh, sorry, ich habe vergessen. Okay, die Frage ist, also, es gibt eine persönliche Geschichte und in Österreich ist es so, dass der Geschichtsunterricht sehr eurozentrisch ist. Und die Frage ist, wie kann man zeigen, dass es einen inklusiveren oder einen diversen Geschichtsunterricht geben kann? So, there's sometimes the will from teachers, but they just don't know how to do it. And they don't have necessarily the time to do it in the classroom. So that's when, at least in the UK, government is really important. I told you about the separate regions. So you have England, Wales, Scotland, Northern Ireland, four different maybe countries within the country and they are devolved government. It means that in Wales they get to choose their own program. Es ist, also es gibt viele Lehrer, die das gerne machen möchten, aber eben nicht wissen wie bzw. die Erfahrung einfach dazu nicht haben. Und da ist es eben wichtig, dass die Regierung eintritt, da die Regierung einen Einfluss darauf hat, was in den Unterricht beigebracht wird? and decided after that audit to change the curriculum. So it is possible. That really showed me that it is possible. In England, there's resistance, which means that people are, in terms of inclusive history, it's done necessarily at community level, Saturday classes, Sunday classes, but not necessarily in the classroom, and that is a problem. am Gemeinschafts-Level. Am Sonntag und am Sonntag, aber nicht unbedingt im Klassenraum. Das ist ein Problem. Nach dem Mord von George Floyd hat Wales beschlossen, also Wales ist ein Land mit wenig schwarzen Menschen, den Schulunterricht zu ändern und eben Rassismus in den Schulunterricht einzubauen. Und in England ist es so, dass es mehr auf die Gutmütigkeit der Community basiert und dass Menschen eher samstags oder am Nachmittag Unterricht darüber lernen über Rassismus. An der Universitätsseite hast du mehr Wahl. Ich werde dir eine Geschichte erzählen, die eine Anekdote ist. At university level, you have more choice. So I'm going to tell you a story, which is an anecdote. So for many years, I taught the history. I'm trained as an 18th century historian. So kings and queens and stuff like that, particularly for Britain, is very important. So the first few weeks, students come to my class, they enroll. Also in der Universität habe ich mehr Freiheit. Und sie können nichts darüber machen. mehr die Vorlesung ändern können und nach diesen drei Wochen fange ich eben damit an, über die Geschichte des Kolonialismus zu sprechen, damit sie eben bei mir gefangen sind. Thank you. Weitere Fragen? Ja, vielen Dank für den tollen Einblick. Ich forsche zur Seefahrerin und hätte die Frage, ob in Ihrem Buch auch schwarze Frauen, die zur See gefahren sind, vorkommen oder ob Sie dazu or if you have any knowledge of it. Bristol is a port city, maybe you can say something about it. Oh, it's hard. I'm trying. Go on. No, because I can't. She wants to know if you have some stories about black female saleswoman, not salesman, but sailors? Sailors. Sailors. Sailors. Seafarers. Seafarers. Seafarers? Seafarers or sailors? Yes, seafarers. So black sailors in your book, or do you know any history about black sailors? So has a. Yes. Black women, no know i don't have stories about black women i'm afraid about women um you know irish women um you know sailing boats from um working class background i have a few stories but not black women black sailors men we have them don't we you see what aber nicht von schwarzen Frauen. Schwarzseelern sind Männer, wir haben sie, nicht wahr? Siehst du, was ich meine? Die schwarzen Frauenhörer sind nicht da. Sie existierten, das bin ich sicher. Es ist nur so, wo sind sie? Wo sind die Rekorde? Ich weiß es nicht. wirklich leid zu schwarzen Seefahrer, also zu Männern, ja, gibt es schon was und es gibt bestimmt auch schwarze Seefahrerinnen, aber die Geschichte ist leider verloren, wird nicht erzählt. into myths. So that's why, for example, I talked about the Queen of Sheba. I talk about her. She's supposed to be a myth. I talk about the Black Madonnas in the book. There are about 200 Black Madonnas in Europe. So I wanted to look at that history as well. in Europa. Ich wollte also auch auf diese Geschichte schauen. Was ist es, dass die Europäer fasziniert sind, dass sie die Repräsentation von Mary sehen, aber als schwarze Frau, was ist die Geschichte dahinter? Die Frage ist, also wie Sie erzählt haben, gibt es nicht geschichte über schwarze menschen in afrika wie war es für sie darüber zu forschen wir haben wie sie wie ich sind sie zu dem forschungsmaterial gekommen und die antwort ist ja es gibt halt nicht viel gesch, aber es gibt auch viele Mythen. Zum Beispiel spreche ich über die Königin von Sheba oder von schwarzen Madonnas. In Europa gab es über 200 schwarze Madonnas. Habe ich etwas vergessen? these days because in the last maybe five or six years, they found out about black presence and seems to be women, cooking object and things like that have been found at least in England that actually belong to several women. So I'm relying on those crumbs. That's why it's very frustrating. But by the time you move to the 14th, 15th century, you start having these stories. But they always enslave women or servant women. And it's also about who wrote the stories. So mainly men wrote the history. Exactly. It means it's also a lot of reading between the lines. Yes, I had to do that. Because you will find that behind it sounds like a cliche but it's so true behind every single powerful man there was this woman who is sometimes being the one writing doing the writing doing the research uh not just looking after the children Nicht nur die Kinder zu suchen. Und es ist wirklich enttäuschend, weil es ein Deliberates ist. Es ist kein Unfall. Weil nach einigen Jahrhunderten denkst du, es ist kein Unfall. Es ist einfach, ja. Ich bin kein Männerhater, muss ich auf sehr viele Krümeln der Geschichte meine Forschung aufbauen, aber ab dem vierzehnten und beziehungsweise dem fünfzehnten Jahrhundert gibt es mehr Forschungsmaterial, aber die meisten darüber sind über versklavte Frauen und dann kam der Eindruck, dass es eben auch darum geht, wer hat diese Geschichte geschrieben und oftmals sind es Männer, meistens Männer, die darüber schreiben und wie sie darüber schreiben, das ist natürlich sehr nervtötend, denn irgendwann ist es halt eben kein Unfall mehr, dass nur Männer die Geschichte schreiben und ich bin auch keine Männerhässerin. Die soziale Schicht spielt auch eine große Rolle, da man viel Geschichte über reiche Frauen findet und natürlich spielt das eine Rolle und auch das Alte spielt eine Rolle und so weiter. You might not have a question, but I wanted to say something about the title. I'm very happy that the German publisher decided to keep the title. In fact, so the book is into six languages now. And the only language that the publisher didn't keep the title is French. It's because they considered it African European in France. It doesn't make sense in French. It doesn't make sense to French people. So what they translated it into, Histoire des Noirs d'Europe, the history of black people in Europe. That's very interesting. Ich möchte auch über den Titel sprechen. Ich bin sehr froh darüber, dass man in Österreich und Deutschland im deutschsprachigen Raum sich dazu entschlossen hat, den Titel zu behalten, Afrikanische Europäer. Das Buch gibt es nun in sechs Sprachen und im Französischen hat man beschlossen, den Titel zu ändern. Im Französischen heißt der Titel die Geschichte von schwarzen Menschen in Europa. Even though I explained. Pardon? It's something else. Yes, completely, isn't it? I fought that battle, but I lost. Das ist komplett was anderes. Ich habe versucht, das zu bekämpfen, aber ich habe verloren. Und ich habe das im Buch angesprochen. Ich habe den Titel gewählt, um eben zu provozieren, damit Leute darüber nachdenken. But I get to tell that story here. Aber nun kann ich diese Geschichte hier erzählen. Me as a child, this part of the history that was left behind, that I didn't know. For example, I knew about German colonization. I knew about the British and the French. They were also there, but nobody actually was taught that history either. So the family back in Cameroon wasn't taught this history and in France that is not a history that is taught. So it's only bits and pieces. That's actually why I wanted to be a Es sind nur Teile. Das ist eigentlich, warum ich ein Historiker werden wollte. Also, es ist... Das ist, warum... Okay, sorry. Die Frage ist, Menschen in meinem Alter, also ich bemerke bei Menschen in meinem Alter, dass es sehr schwer ist, nun die Geschichte von der Familie, die aus Afrika kommt, zum Beispiel aufzuarbeiten. Und ich merke, dass manche Familienmitglieder versuchen, das nun aufzuarbeiten und mir mehr der Geschichte beizubringen. Und ich wollte fragen, wie es bei Ihren Studentinnen aussieht. Okay, sorry. aussieht. Und sie sagt, also Frau Otele sagt nun, ja, das fällt mir auch auf. Und natürlich, als ich aufgewachsen bin, wusste ich was über die deutsche Kolonialgeschichte. Aber mir wurde das nicht beigebracht und es wurde auch nicht dem Kamerun beigebracht. Und das ist eben der Grund, warum ich Geschichtsprofessorin werden wollte. Es gibt einen Sinn für die Auslösung, wo man mehrere Identitäten hat, aber sie nicht aufsetzen kann. Das ist der Grund, warum es für mich wirklich wichtig ist, dass das Staat seine Verantwortung aufnimmt, indem er es lehrt. That is why for me, it really is important for the state to take its responsibility by teaching it. But in the meantime, because it's going to take a while depending on where you are, it might be the quickest way. It's your own journey. It's you sitting here tonight, for example, taking hold of information, but not just keeping them for yourself, but also sharing them. I'm trying to make a teacher out of her now. And sharing the wealth of information that exists out there. Es ist eine Frage der vielen Identitäten und man fühlt sich halt nicht zu Hause oder man fühlt sich nicht richtig am richtigen Ort. Deshalb ist es für mich eine Frage der Regierung bzw. der Staat muss die Verantwortung tragen und diese Geschichte erzählen können. Es geht aber auch darum, dass du deinen eigenen Weg findest und auch, dass du hier heute sitzt und diese Fragen stellst und das eben mitnehmen kannst und darüber erzählen kannst. Und jetzt versuche ich aus dir eine Lehrerin zu machen. I was saying that teachers don't have, because the curriculum is designed in a way that they don't have time, but curriculum can actually change. It's not the teachers who can change them. That's why I'm advocating for the state to do that. What Wales did, they completely, can you imagine? So Wales is a place where they were colonized by the English and the British, and they colonized other places across the globe. So they have colonial, colonial, their history, colonize other places across the globe so they have colonial colonial their history all intermingle and they decided to completely shift and change the curriculum so at a state level it can be done it's not up to the teacher because there's so much going on in the class okay I was primary school teacher secondary school teacher and now I'm a I've been a university teacher for 20 years but I started as a primary school teacher and then secondary so I completely understand und ich bin 20 Jahre Universitätslehrerin gewesen. Aber ich habe als Erstes Lehrerin angefangen und dann als Zweite. Das verstehe ich komplett. Und ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich über etwas anderes erzähle, was nicht im Curriculum steht. Die meisten Lehrer haben, Lehrerinnen haben keine Zeit, über etwas zu erzählen, was nicht im Curriculum steht. Und wir müssen auch sehr viel von unserer eigenen Geschichte einbauen und darüber unterrichten. Aufarbeiten. Aufarbeiten und darüber unterrichten. aufarbeiten und darüber unterrichten und die antwort ist aber was was in einem was von deiner geschichte überschneidet sich auch mit deren geschichte und und das curriculum kann sich ändern und es muss sich ändern. Und ich finde nicht, dass es die Verantwortung von Lehrerinnen ist, weil ich weiß, sie haben keine Zeit. Ich war selbst Volksschullehrerin und Mittelschullehrerin und jetzt Universitätsprofessorin. Ich finde, es ist die Verantwortung der Regierung und des Staates. die Verantwortung der Regierung und des Staates und die Regierung muss eben diesen Schritt setzen und das Curriculum ändern. But that takes a lot of time. It does. What does? Change the curriculum. For the teacher or for the... No, the teacher, that's what I'm saying. The teacher, it's not their job to do that because you don't have time. You're teaching. That's why. I think the question is also, how long did it take for Wales to rewrite the curriculum? A year. How long did it take? A year. A year? Yeah. It was full time, a year, but only people doing just that, not the teachers. In Wales hat es zum Beispiel nur ein Jahr gedauert, um das Curriculum zu ändern und diese Verantwortung haben nicht die Lehrerinnen getragen, sondern ein anderes Komitee. Und das Komitee hat sich genau damit befasst, diese Geschichten einzuarbeiten und das Curriculum zu ändern. Es gibt zwei Probleme, die sind wirklich wichtig. Der erste ist, wie kann der Afrikanische Markt sie in Europa anbieten? really important the first one is book written in europe how do african market access them very hard yeah so um i try to encourage my publisher to to see whether you know he could send a few he said that's not how you do business. So what I did do is ask a few book festivals. I said to them, I'm coming. I'll pay for my own ticket. And I can come and talk about books. And I'll take a few copies with me if you want to. The answer was, I needed to pay to be the guest to present my own book. So I can't do that. The main problem is basically accessing the books. They're too expensive. They're not full. Some of the people who heard about the book, who read the book are very enthusiastic, but it's hard to be accessed. Einige Menschen, die über den Buch gehört haben, sind sehr enthousiastisch, aber es ist schwer, ihn zu finden. Interesse ist da, ich sehe es jeden Tag auf den sozialen Medien, manche haben den Buch, manche nicht. Aber wie kann ich das machen? Es gibt also diese Barriere. Und etwas Interessantes zu sagen. Ich habe versucht mit meinem Verlag darüber zu sprechen, aber mein Verlag hat leider gesagt, das geht nicht. Und meine Lösung dafür war es, verschiedene Buchfestivals anzuschreiben und ihnen zu sagen, dass ich gerne teilnehmen möchte. Und die Antwort war, dass ich eben selber dafür zahlen musste, um mein eigenes Buch vorzustellen. Grundsätzlich kann man eben sagen, dass das Buch in Afrika gut ankommt und die Menschen sehr enthusiastisch sind und das Buch lesen wollen. Aber eben die große Barriere ist, dass das Buch nicht schwer in den afrikanischen Markt kommt. dass das Buch nicht schwer in den afrikanischen Markt kommt. ist über die Welt dominiert von vielleicht 50 großen Publishern. Und ich meine die großen Publishern. Und die meisten von ihnen sind aus Europa und Nordamerika. Das ist ein Problem. Also der Buchmarkt wird weltweit von ungefähr 50 Verlegen dominiert und sie sind mehrheitlich in Europa oder in Nordamerika vertreten. And I don't know what to do. Und ich weiß nicht, was ich tun soll. Right now in the UK, I mentioned earlier the far right, but it's not just the far right. Every week I have attacks. Nobody knows where my office is at the university for my own protection because I'm writing this kind of history. But I'll still do it. What is interesting for me, though, is even the newspapers, when they attack, they say, oh, you can't rewrite history. This is what history is literally about. It's about rewriting. It's about adding layers to what has been taught for centuries. And until we understand that it's not two, three histories, it's one history that has got several satellites. It's our human history played out in different settings, with different encounters. Until people understand that, they will see it as separate, uns gegen sie, und nicht verstehen, dass wir, was wir jetzt sind, wegen dessen, was vorher passiert ist. Ich warte nicht, die Läden sind noch nicht weg. wie sagen. Ja. Genau das ist das Problem, dem ich mich stellen muss. Rechtsextreme attackieren mich. Niemand weiß, wo mein Büro an der Universität ist, zu meiner eigenen Sicherheit. Selbst Zeitungen sagen zu mir, du kannst die Geschichte nicht neu schreiben. Und bis die Menschheit versteht, dass es nicht nur mehrere Geschichten sind, sondern nur eine, nämlich die Geschichte der Menschheit, durch mehrere Perspektiven wird sich das Problem nicht ändern und es ist sehr bizarr. this is how important history is in the creation of national identity and individual identity it's a battlefield it really is otherwise i wouldn't have all these people getting so angry because i wrote a book or because i'm teaching something because Because for them, it's very personal and deeply infuriating, annoying that this is happening. And I'll tell you, and I'm not saying this to have your sympathy, but for you to understand that history truly is a battlefield. This is me going to work, getting my mail, opening my, no, the university does something which is somebody opens my mail and the person who opens my mail had his fingertips burned because they put something in the mail for me. This is how crazy people are. Because of a book or because I'm teaching a history of the past, I'm smiling because it's not going to stop me and there are many others. Wegen einem Buch oder weil ich die Geschichte des Vergangenen lehre? Ich lache, weil es mich nicht stoppen wird und es gibt viele andere. Die neue Generation, die ich dir erzählt habe, sind Krieger und ich habe Glauben in sie. Also die Geschichte ist sehr persönlich und es ist eben eine nationale Identität als auch eine individuelle Identität und diese Identitäten stehen sich im Kampfwelt gegenüber und um zu verstehen wie persönlich diese Identitäten sind oder wie persönlich Geschichte ist, möchte ich eine Geschichte erzählen. Zum Beispiel an meiner Universität gibt es jemanden, der meine Briefe aufmacht und diese Person hat sich die Finger verbrannt. So wütend waren die Menschen, dass ich dieses Buch geschrieben habe. Aber das wird mich nicht aufhalten. Es wird mich nicht aufhalten. Es wird mich nicht aufhalten. Ich bin sehr mutig und genau darum geht es auch, was ich am Anfang erzählt habe mit den jungen Kämpferinnen des 21. Jahrhunderts. Wir sind Revolutionistinnen. How many books did you write and do you really have to fear for your life because you just told that people don't know where your office is and the university? Okay so I've written three books so far. One is in French, one and two are in English and I've've written, I don't know, 20 or so, 30 maybe, or so articles, academic articles. So they're less accessible. So people are less angry about those. And apparently, it's a lot of jargon. So whatever. I don't really know how don't know how to explain. So there's my work, but on my daily life, people have no idea where, I live in Wales. And for most English people, it's like a different country. And in a city that is very working class, poor, it's very hard for me, for them to fight they tried to find me there because i don't look as glamorous to start with and um it's my hideaway so it's very hard for them so i don't really fear it's only when i'm confronted sometimes i go to work and reminded Ich habe drei Bücher geschrieben, Ich finde es einfach seltsam. zugänglich und deshalb sind sie auch darüber weniger wütend. Wenn es darum geht, Angst zu haben, es ist so, in meinem Alltag haben die meisten Menschen keine Ahnung, wer ich bin und Wales ist so mein Sicherheitsort und ich kann mich da eigentlich gut verstecken. Nur wenn ich damit konfrontiert werde in der Arbeit, fällt mir wieder ein, wie wütend die Menschen sind, dass ich dieses Buch geschrieben habe und dass die Menschen wirklich verrückt sind und wütend sind. Aber in meinem Alltag bin ich nicht so sehr mit dieser Wut konfrontiert. Vielen herzlichen Dank. Ich hoffe, es sind keine offenen Fragen mehr, oder? I want to say thank you so much and for the part, what else do you want to present to us? You take the space that you think you deserve, that you think you are. Nobody gets to tell you who you are because you can be everything. You can be all of this. You can be just one thing. And this is the whole point of this book. You are who you are and you are who you say you are. My final word would be, you know, if some upper class, aristocrats, full of money kids can walk on the streets because a Black man has been killed, what is preventing anybody else to do that? You go and fight for what's needed. We need people to fight for what is just. We need people to fight for equality. fight for what is just. We need people to fight for equality. We need people to fight for the children that are born with a dual heritage that belong to many worlds. And for me, silence, the majority of people are silenced and silence for me is the killer, you know. So don't, just don't be silenced. I thank you for coming tonight, because I know you won't be. I thank you so much and it really is an honor for me to be here. Thank you. Thank you. Genau darum geht es in diesem Buch. N kann dir sagen wer du bist du bist wer du bist und was du sagst dass du bist du musst dir den raum einnehmen den du einnehmen möchtest. Und wenn ich finale Worte habe, dann sind es, wenn reiche Studentinnen, weiße Studentinnen aus der oberen sozialen Schicht auf die Straße gehen können, weil ein schwarzer Mann ermordet wurde, dann was hält dich auf? Wir brauchen Menschen, die für uns kämpfen und für Gerechtigkeit kämpfen und für Menschen kämpfen, die eine duale Identität haben, die hier zur Welt geboren sind, aber sich trotzdem mit einer anderen Identität gleichfalls identifizieren. Und wenn es eine Sache gibt, dann ist es, sei nicht still, denn Stille ist wirklich das Ende für uns alle.