Klima und Du Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsumentinnen und Konsumenten hin- und hergeschoben. Was können wir Einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen. Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in Oberösterreich. Klima und Du auf Radio B138. Herzlich willkommen zur heutigen Sendung am Mikrofon Karin Moser. Mein Gesprächspartner heute ist Alexander Hader. In dieser Sendung wird es heute um Klima und die Psyche gehen. Heute wird die Psyche in der Klimadiskussion Zeit und Raum bekommen. Lieber Alexander, vielen herzlichen Dank, dass du heute da bei uns bist und auch diesen besonderen und auch sehr wichtigen Aspekt meiner Meinung nach in dieser Diskussion zu beleuchten, dass du mit dieser Bereitschaft auch heute da bist. Und ich würde dich gerne bitten, dich als Person einmal vorzustellen. Ja, danke Karin und danke für die Einladung und auch danke, dass ihr in eurer Podcast-Reihe dieses Thema Klima und Psychologie, Psychotherapie mit aufnehmt. Ich glaube, es ist ein ganz wichtiges Thema. Mein Name ist Alexander Harder. Ich bin einerseits Psychotherapeut, Logotherapeut und Existenzanalytiker, bin aber auch Coach, Supervisor und komme auch sehr stark aus, man könnte sagen, aus der Umweltbewegung. Ich habe eine sogenannte Öko-HLA besucht, eine höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft. Bin da als 14-Jähriger hingekommen. Und ich sage das deswegen, weil genau dort bin ich auch schon sehr geprägt worden. Mit Ökologie, mit Umweltschutz und all diesen Themen, die da dazugehören. Klimakrise war da in dem Sinn noch nicht wirklich Thema. Vom Treibhauseffekt haben wir damals gelernt und das denke ich manchmal, wenn wir jetzt auch von der Klimathematik sprechen. Ja, ich bin dann auf die Universität für Bodenkultur gegangen, habe Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur studiert und auch dort habe mich natürlich sehr unter anderem die Ökologie, unsere Regionalentwicklung und der Naturschutz interessiert und beschäftigt. Und später dann mit der Ausbildung zum Psychotherapeuten habe ich auch versucht oder versuche das immer noch, auch diese Disziplinen zu verknüpfen und so einen breiteren Zugang zu dem Thema zu bekommen. Und in diesem Sinne freut es mich, dass ich da heute auch vielleicht das eine oder andere berichten kann darüber. Ja, ganz, ganz spannend, dass wir die Möglichkeit haben, diesen Aspekt überhaupt in diese Podcast-Reihe und diese Reihe Klima und Du mit aufzunehmen. Also das ist für uns ja eine große Bereicherung. Und auch, dass du in dieser Rolle heute bei uns da bist. Lieber Alex, du hast uns auch Musik mitgebracht. mitgebracht und bevor wir uns da so richtig in dieses Thema vertiefen dürfen, würde ich gerne von den Fantastischen Vier locker bleiben. Ich glaube, das ist etwas, was uns alle ganz gut tut, vor allem bei Themen, die uns ja schon ein bisschen so an die Substanz gehen. Locker bleiben von den Fantastischen Vier. und fragen mich, was willst'n du mit Hip-Hop-Musik mit Leuten, sprech' ich gesagt immer zu lang, sag ich, ja, schau ins Publikum, schau dich an und schau dich um, Leute schmufen wie die Doofen obenrum und untenrum, packen ihre Zelte aus, schrauben Schreiberminen raus, bekommen Autogramme, schlagen ihre Zelte auf von meinem Haus, will ich dann raus, schau ich links und rechts und dann ab durch die Mitte, schneller als in der Reflex-Staufe, fängt's mir hinterher gegen jede Ferne als Regel, und ich drück den Knopf, mit dem das Bild trop tropft und der Hebel für die Nägel wird gezogen das Blech wird verbogen, der Rahmen ist verzogen und die Fans beschreiben meinen Bogen unterdessen vergessen die Herren von der Presse ich hab kein Interesse am Gespräch während ich esse macht euch weg von meinem Besteck, ihr zwei beiden und was soll in mir denn schreiben? ich sag immer locker bleiben immer locker bleiben sag ich immer locker bleiben immer locker bleiben sag ich immer locker bleiben immer locker bleiben sag ich immer locker bleiben immer locker bleiben sag ich immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Hier, hier. Was willst du? Hier. Was noch? Kartoffelchips. Kartoffelchips. Kartoffelchips, Entschuldigung. Und Zigarettenpapierchen. Welche? Smoking, die Smoking-Milch. Hammer nett. Wieso nicht? Ja, hammer nett. Die Milch hat die Ölzegriefe. Ja, so nach Zeit. 12.50, nee, 40.13. Ja, ja, ja. Tschüss. Tschüss. DJ Housemarque, der schneller als ich ausparkier' Mit Tellern aus dem Hause geht und rauchen geht Und außerdem hat D. Thomas Hausmeister Betitelt eine feine 3-4-Zimmer-Diskotik Vermittelt doch noch Love, Trance und Dance Ihr macht das weg, aber flott ich selber auch Wir hören die Bässe und wasch'n, bleibt ein Spiel im Garten Denn das ist besser so weiter, denn das Mo mit dem Mo Schiebt auf Musik mit Kick und der tut nicht so Wie die meisten von euch denken, sich verrenken bis sie glühen Weil sie den ganzen Tag zitieren und alte Klischees bemühen Und sie wundern sich und fragen sich, bei Nacht und auch bei Tagessitz. Schatz, break me, verbiet, geht das doch, ich mag es nicht. Musik zu erörtern und mit Wörtern zu beschreiben, weil es einfach ist. Immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sag ich immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sage ich, immer locker bleiben. Immer locker bleiben, sage ich, immer locker bleiben. Immer locker bleiben. Lieber Alexander, diese Klimadiskussion, das Thema Psyche und Klima, wenn ich mir das jetzt so vorstelle, dann kann das so etwas sein wie ein Eisberg, wo nur die Spitze rausschaut. Und manchmal bekomme ich dann auch das Gefühl von überwältigt davon zu sein oder überfordert zu sein. Wo fange ich denn an? Wo höre ich denn auf? Wie geht denn das jetzt überhaupt? Könntest du mit uns eine Möglichkeit zumindest einmal ein bisschen ins Blickfeld bringen, wie kann man denn mit so einem großen Thema umgehen, dass es dann nicht komplett erschlägt? Ja, die Klimakrise ist da, sie ist präsent und sie ist eine ganz reale Bedrohung. Und da kann ich schon mir auch immer wieder vornehmen, locker zu bleiben. Ist auch wichtig, ist ein guter Hinweis. Gleichzeitig kann ich das nicht, wenn ich es nicht völlig verdränge oder leugne, die ganze Zeit locker bleiben, sondern wenn man Medien liest, wenn man aufmerksam durchs Leben geht, wenn man beim Fenster rausschaut, wenn man mit Menschen redet, dann ist unter anderem auch dieses Thema omnipräsent. Ich möchte fast weitergehen. Man hört vielfach, dass wir in einer Zeit überhaupt der Krisen leben, unterschiedlichster Art und Weise. Und das geht uns Menschen mehr oder weniger natürlich sehr nahe und sind reale Bedrohungen. Und eine sinnvolle und eine wirklich gesunde Reaktion vor Bedrohungen und deren Folgen Angst zu haben, ist etwas dass ich in diesem Thema, Klima zum Beispiel, nicht alleine bin. Weder alleine in der Angst hat oder dem, der etwas lösen soll, oder als der, der etwas falsch macht und das Ganze befeuert. Es ist ein globales Thema, wie wir wissen, und darum ist es auch wichtig, glaube ich, sich vor Augen zu führen und bewusst zu machen, dass diese ganze Thematik von der Forschung über der Politik bis hin zuiedstaaten die Sustainable Development Goals, die nachhaltigen Entwicklungsziele, die sich bis 2030 unterschiedlichste Zielerreichungen zuschreibt. Und da ist auch die Verbindung unseres heutigen Themas drinnen, weil natürlich ist da ein ganz wichtiges Ziel, dass wir der Klimaveränderung, der Klimakrise sehr aktiv entgegentreten und versuchen, die so gut als möglich einzudämmen. Andererseits ist da die Gesundheit und das Wohlbefinden ein ganz wichtiges Ziel. Und wie wir ja heute in dieser Sendung auch miteinander noch weitersprechen werden, hängt ja das auch sehr zusammen. Auf der einen Seite gibt es da für mich einen Überbau, wo ich oft in meiner Ohnmacht, die ich verspüre, mir zusage, da gibt es Institutionen, da gibt es globale Institutionen, da gibt es Politik, Wissenschaft etc., die haben das Thema ganz oben auf der Agenda und da passiert was. Jetzt kann man natürlich immer noch diskutieren und nachdenken, ob das reicht und so weiter. Aber das hilft mir. auch regelmäßige Berichterstattung vom IPCC, dem Intergovernmental Panel on Climate Change, die gerade zum Thema Climate Change, Klimawandel, regelmäßig Sachstandsberichte abgeben. Und da gibt es einen ganz aktuellen, der heuer im März 2023 erschienen ist, der heuer im März 2023 erschienen ist, quasi ein Leitfaden auch, wie wir die Welt weiterentwickeln müssen, um auch für unser aller Überleben gut sorgen zu können. Da gibt es ein paar Dinge, die sind vielleicht schwer verdaulich. Das 1,5 Grad Ziel, das viele in dieser Diskussion ja kennen, Stichwort Paris Ziel, ist eigentlich kaum noch zu erreichen mit all den Folgen, Wetterextreme, Türen etc., die da genannt werden und ihren Auswirkungen. Ja, das ist so, aber das heißt nicht, dass man aufhören muss oder aufhören soll, in diese Richtung zu arbeiten. Der Klimawandel trifft vor allem die Schwächsten, auch in unserer Gesellschaft. Das weiß man schon lange. Das ist für uns, die vielleicht doch noch in einer sehr guten Umgebung leben, in einer sehr gemäßigten Klimazone leben. In Wirklichkeit geht es uns relativ gut. Oft auch schwierig, dass man das gut im Kopf hat. Klimawandel trifft die Schwächstenlichsten Orten von Maßnahmen, die auch auf den verschiedensten Ebenen getroffen werden müssen. oft, aber es stimmt, egal ob man es letztes Jahr gesagt hat oder heuer sagt oder nächstes Jahr wieder sagen wird, die nächsten Jahre sind entscheidend, das weiß die Wissenschaft, wir müssen einen globalen Rahmen schaffen und das denke ich ist ganz einmal ein wichtiger Rahmen, der dann heruntergebrochen und da beschäftigt sich dieser IPCC-Bericht auch sehr intensiv, klare Auswirkungen des Klimawandels auf psychologische und psychosoziale Effekte hat. Also da gibt es vielfältige Folgen. Alexander, also dieser Rahmen, den du uns jetzt auch gelegt hast und wo wir uns jetzt auch ein bisschen bewegen können, für mich macht das schon etwas, aha, jetzt kriege ich langsam eine Orientierung, aha, jetzt von da nach da kommt man uns bewegen. Ich bin nicht allein, das ist einmal ein ganz wichtiger Aspekt für mich, selbst wenn ich nicht weiß, wie das jetzt geht, gibt es da nur wen, den ich zum Beispiel an meiner Seite habe oder hinter mir habe oder auch vor mir oder zumindest in meiner Umgebung, denen geht es genauso und wir können uns gegenseitig helfen oder zumindest uns gemeinsam auf die Suche machen. auf die Suche machen. Das andere, was mir aufgefallen ist, was du uns da jetzt umrissen hast, sind ja schon auch sehr, also einerseits wissenschaftliche Untersuchungen, andererseits politische Aspekte, die mit in dieses Thema fließen. Das heißt, Informationen, Fakten, Daten gleichzeitig verbindest mit diesem persönlichen Empfinden und auch mit der persönlichen Wirksamkeit. Ja, ich finde, dass das sich ganz wichtig ergänzen muss. Ich spüre oder ich bekomme Gefühle, wenn ich, so wie wir es heuer im Sommer auch im südlichen Österreich gehabt haben, Unwetterkatastrophen mit unglaublichen wirtschaftlichen und menschlichen Leid, das macht Gefühle in mir unterschiedlichster Art und Weise. Und ja, ich muss das auch irgendwo andererseits kanalisieren, ich muss das besprechen, damit es leichter wird. Ich muss das besprechen, damit es leichter wird. Und das ist mir so wichtig, vor allem auch für Gesundheit und psychisches Wohlbefinden. Es ist diese Dimension des Verstehens ganz entscheidend. Und das ist bei Krisen, die so unglaublich großes und teilweise abstraktes Ausmaß haben, ganz schwer. Ich verstehe nicht, was da passiert und was auf uns zukommt. Und da brauche ich oder da empfehle ich auch sehr, dass ich mich mit Fakten beschäftige, dass ich nachlese und recherchiere und nachfrage, was ist eigentlich, von was reden wir, was ist der Stand der Wissenschaft, der Stand der Forschung. Ganz wichtig, um es auch besser verstehen und damit einordnen zu können. Das Ding ist manchmal das, wenn ich mich damit beschäftige und auch mich zum Beispiel wirklich diesen Daten und Fakten stelle, dann kann das ja teilweise auch sehr ernüchternd sein für mich. Weil manchmal ist das ja auch so eine gute Methode, ein guter Mechanismus, wenn ich mich mit Dingen nicht beschäftige, weil dann weiß ich es halt einfach nicht. Das ist ja auch eine Möglichkeit, mit Dingen umzugehen. Und gleichzeitig, so wie du das auch beschreibst, wenn ich dann aber weiß, worum es geht, wenn ich das auch verstehen kann, wenn ich das mit meinem analytischen Verstand, sage ich jetzt einmal, mit meinem Intellekt auch irgendwie erfassbar machen kann, kann ich ja gleichzeitig auch trotz dieser ernüchternden Tatsachen in die Selbstwirksamkeit kommen. Ja, ist wichtig. Und ich glaube, wichtig ist es auch zu wissen, dass von der psychologischen Dimension her wir Menschen, gesunde Menschen, automatisch ablaufende Abwehrmechanismen in uns haben für Dinge, die wir aufgrund einer Schnelle, wo etwas passiert, gar nicht verstehen. Und ich reagiere aber automatisch. Die Flucht ist eine übliche Reaktion. Irgendwo Gefahr auf der Straße oder in der Natur. Und ich brauche nicht analysieren, ob das jetzt gefährlich ist, wenn da ein Auto kommt und muss nachlesen und Statistiken recherchieren, wie gefährlich das für mich sein könnte. Nein, ich mache, ohne nachzudenken, einen Sprung auf die Seiten, dass mir nichts passiert. Also wir haben, in der Psychologie nennt man das Coping-Reaktionen, wir haben automatisch ablaufende Abwehrmechanismen, die sind wichtig, die schützen uns und die brauchen wir dann, wenn die Zeit nicht ist oder wenn mir etwas völlig unbewusst ist. Aber jetzt zurück zu deiner Frage oder zu unserem Thema. Das heißt, wenn ich im Verdrängungsmodus bin und ich will von dem alles nichts wissen, dann heißt es nicht gleichzeitig, ich schütze mich schon davor und es beschäftigt mich nicht. Es werden Dinge auf mich zukommen, wo ich mich auf einmal damit beschäftigen muss, weil dann redet mich in der Familie, am Arbeitsplatz irgendwo wer an, da war wieder was und was hältst du davon und wie stehst du zu dem Thema, was tue ich dann? Flüchte ich dann jedes Mal wieder oder versuche ich doch eher? Und dann ist mein Zugang der, dass ich mich mit der Realität auseinandersetze, dass ich mir Fakten, Zahlen, Daten besorge. Immer wieder, da wird es nie gelingen, auf aktuellstem Stand zu sein, weil es so schnell geht. Aber trotzdem, dass ich eine gewisse Ohnmacht quasi beseitige, indem ich zumindest versuche, das Thema zu verstehen und damit auch ganz andere, nicht automatisch ablaufende Reaktionen zu erwirken, sondern überlegte, authentische, selbstentschiedene Reaktionen ins Leben rufe. Und da kommen wir zur psychischen Gesundheit, Und da kommen wir zur psychischen Gesundheit, weil so halte ich mich auch psychisch fast als Realist bezeichnen oder beschreiben, um deinen Zugang nur ein bisschen tiefer erfassen zu können und einmal das Gesagte ein bisschen wirken zu lassen, weil da sind ja schon ganz gravierende Fakten, Daten und auch Zugänge gefallen jetzt in dieser ersten Phase, würde ich uns gerne deinen kleinen Garten auflegen, den du mitgebracht hast und wie du mir beschrieben hast, warum du dieses Stück auswählst, Alexander, hat mich das auch sehr berührt, weil das auch eine Oase ist für mich zu Hause, zum Beispiel, wo ich weiß, da kann ich mich erstens gut erholen, das ist auch etwas, wo ich ganz schnell und gut zu mir selber kommen kann und wo ich weiß, da kann ich mich erstens gut erholen. Das ist auch etwas, wo ich ganz schnell und gut zu mir selber kommen kann. Und wo ich diese zauberhafte Welt, in der wir ja auch leben, so richtig hautnah auch wieder spüren kann. Unser kleiner Garten, der uns ja im Mund überall umgibt, mehr oder weniger. Auf dieser zauberhaften Welt, in der wir auch leben. Lepti Shadda. Dans le soleil, de la fleur, de l'amour, qui est sous la terre, et la pluie, dont on veut attirer. Dans mon jardin, il y a la poste, il y a mes copains, la caissière du Félix Potin. Dans mon jardin, il y a mon chien, il y a sa niche, il y a son vin Dans mon jardin il y a les juleaux, des panoyaux, il y a des usines, il y a des poubelles, il y a les escrocs de la rue de Courcel Dans mon jardin il y a des touristes, il y a des martiens, des coccinelles et des cafards, des porcs et des cages à lapins Moi je voud voudrais bien un beau matin, qu'il y ait une fleur dans mon jardin, qu'il y ait une fleur dans mon jardin. Dans mon jardin y'a des avions, il y a des trains Des contrôleurs dans le souterrain, des autoroutes et des chemins Y'a la pécane de mon frangin Dans mon jardin, moi j'voudrais bien Qu'il y ait une fleur dans mon jardin Qu'il y ait une fleur dans mon jardin Dans mon jardin y'a des déserts sans lendemain Y'a des vieillards, y'a des gamins Y'a des grandes forêts de sapins Y'a de la houle et du crachot Dans mon jardin, y a des millions d'hommes en chaleur Et y a des jolies filles qui pleurent dans mon jardin Un beau matin, le pissenlit Y avait une fleur dans mon jardin Y avait une fleur dans mon jardin Sous-titrage ST' 501 Deine kleine Kuh, deine kleine Flöte, du bist so schwer, wie ein kleines Erdbeer. Sie ist so schwer, deine kleine Kuh, deine kleine Flöte, sie ist so schwer. Klima und Du auf Radio B138 mit Karin Moser und mein heutiger Gesprächspartner ist Alexander Hader. Alexander Hader als Existenzanalytiker, Logo- und Psychotherapeut, heute im Gespräch zum Thema Klima und Psyche. Und wir haben in diesem ersten Teil schon ganz viel an Rahmenbedingungen, ersten Teil schon ganz viel an Rahmenbedingungen, an Daten und Fakten, an Zugängen und möglichen Tätigkeitsfeldern gehört, wie man mit diesem großen globalen Thema als Menschen doch in einer gesunden Art und Weise umgehen können. Alexander, in deiner Arbeitsweise oder mit deinen Zugängen als Existenzanalytiker, als Psychotherapeut spielen ja auch diese Sinn- und Werteorientierung eine große Rolle im Umgang, im persönlichen Umgang, aber auch im Umgang mit den Menschen. aber auch im Umgang mit den Menschen. Und in diesem Sinne auch natürlich dann im Umgang mit der Klimathematik, von der wir gerade reden. Ja, ich bin Existenzanalytiker und die Existenzanalyse ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das Menschen helfen soll, ihre eigenen Belastungen, Sorgen, Ängste, Zugänge besser zu verstehen und dahingehend gut auch ins eigene Leben zu integrieren, dementsprechend Stellungnahmen zum eigenen Tun, zum Erleben, zu dem, was in der Welt los ist, zu entwickeln und dann auch in ein authentisches Handeln reinzukommen. Die Existenzanalyse meint, in dieser Art und Weise zu leben, das hält uns gesund, psychisch gesund. Und das ist auch meine Arbeit. Und das finde ich so wichtig in dieser Thematik der Klimakrise auch und des Klimawandels. Etwas, was uns ja sehr schnell, auch mich sehr oft, in einer Art Ohnmachtsgefühl zurücklässt. Was soll ich da jetzt tun oder wie kann ich dem begegnen? Und ja, ich glaube, da ist es in der Existenzanalyse sehr hilfreich, mir sehr hilfreich, dass wir auch philosophisch, anthropologisch in unserem Menschenbild nicht nur nicht davon ausgehen, dass wir ausgeliefert sind, sondern eigentlich im Gegenteil. Also der Zugang in der Existenzanalyse ist nicht der, dass ich das Leben frage oder irgendwen übergeordneten, was ist da los, was passiert da, warum ist alles so schlimm und so schlecht? Nein, es ist genau umgekehrt. Wir sagen so, nicht ich frage das Leben, sondern das Leben fragt mich die ganze Zeit. letztlich auch zu verantworten. Und das ist nicht immer klasse, weil das fordert mich persönlich sehr, das bringt mich sehr in die Eigenverantwortung. Gleichzeitig macht es mir aber meine eigene Ohnmacht viel weniger. Also es reduziert mir meine Ohnmacht. Jeder, der sich da einmal kurz reinversetzt, wird schnell drauf kommen, dass wir ständig, tagtäglich vom Leben angefragt werden. Ich stehe auf und bin in Wirklichkeit schon gefragt, wie gehe es an, was tue ich heute, wenn der Plan klar ist, dann bin ich gefragt, mit welcher Einstellung gehe ich jetzt in die Arbeit oder in die Schule oder zum Sport oder treffe mich mit Freunden? Das heißt, ich bin laufend gefragt und so auch, was das Klimathema anbelangt. Ich bin gefragt und ich muss nachdenken, muss recherchieren, muss mit anderen Menschen reden, muss Antworten finden. Das ist letztlich schon auch in unserer Sichtweise das Sinnvolle am Leben. Das Leben soll sinnvoll sein und die Arbeit soll möglichst sinnvoll sein und vieles ist dem Sinn untergeordnet, das kennen wir auch, aber die Frage ist, wie wird etwas sinnvoll und wie kann auch die Auseinandersetzung mit der Klimakrise sinnvoll werden kann. Ist das überhaupt? Und ich glaube, da ist einfach auch wichtig, von meinem theoretischen Konzept her, von der Existenzanalyse nach Viktor Frankl, dass wir Sinn so verstehen, also da geht es um den existenziellen Sinn, der Sinn unseres Gesprächs jetzt gerade, nicht irgendwie um einen höheren Sinn oder nach dem Leben. Sinn erlebe ich dann, indem ich Werte verwirkliche. Ich erlebe jetzt gerade in dem Gespräch Sinn mit dir, weil Werte, die mir persönlich wichtig sind, hier verwirklichbar sind. Ich mag gern ein Gespräch auf Augenhöhe. Ich mag gern mit jemandem reden, der interessiert ist an dem, was ich zu sagen habe und gleichzeitig bin ich irrsinnig interessiert an dem, was jemand anderer zu sagen hat. In dieser Sendung an dem, was du mich fragst, mir ist es wichtig, dass ich für dieses Thema Klima im weitesten Sinne Ökologie, Naturschutz, Umweltschutz, Gesundheit und Wohlbefinden, Bewusstseinsbildung betreibe. Das heißt, nur einmal kurz gesagt, ich kann da jetzt gerade in diesem Podcast Werte verwirklichen, die mir wichtig sind und also erlebe jetzt gerade absolut Sinn. Und vielleicht kann man sich diesen Zugang auch als Hörerin, als Hörer einmal überlegen, was genau ist mir wichtig? Welche Werte möchte ich in meinem Leben überhaupt, in meinem schöpferischen Dasein, in meinen Beziehungen gerne verwirklichen und leben? Und wenn man das bewusst ist, was ich da möchte, und wenn es mir dann gleichzeitig auch noch gelingt, diese Werte zu verwirklichen, dann werde ich Sinn erleben und ganz einfach gesagt hast es, dann wird es mir gut gehen. Möglicherweise werde ich dann sogar glücklich sein. Ich hätte jetzt noch eine Frage dazu, Alexander. Und zwar, was unsere Jugend betrifft. Also in Gesprächen mit Menschen, ich habe jetzt einfach auch schon einige Gespräche diesbezüglich auch führen dürfen, aber ich bin ja immer wieder in Kommunikation mit den Menschen und auch immer öfter mit unserer Jugend. Ich sage jetzt absichtlich unsere Jugend, weil sie mir einfach auch sehr am Herzen liegt und ich die sehr genießen kann, auf einer Ebene mich mit diesem jungen Geist auch auseinanderzusetzen, wo ich oft entdecke, da gibt es so viele lässige Ideen, da gibt es so viele frische Zugänge, die ich für mich in meinem Mittelalter noch gar nicht so auf der Platte gehabt habe, wo wir noch gar nicht so an der Oberfläche gewesen sind, also wo mir dieses junge Gedankengut, das was mich einfach erfrischt hat und Ideen einfach wieder an die Oberfläche geholt hat. Manchmal begegnet mir aber auch in solchen Gesprächen eine gewisse Resignation, Alexander. Und da würde ich jetzt gerne hinkommen. Resignation, Alexander. Und da würde ich jetzt gerne hinkommen. Wie finde ich zum Beispiel in einer resignativen Haltung aber dann zu meinen Werten? Wie finde ich dann das wieder, was mich aber inspiriert, was mich aber am Leben begeistert? Wie finde ich denn da dann wieder hin? Ich meine, das ist klasse, wenn ich meine Werte kenne. Wenn ich das weiß, was für mich Sinn macht, dann kann ich mich ja mit dem beschäftigen. Aber was ist, wenn ich das jetzt gerade gar nicht so genau weiß? Wie finde ich da wieder hin? Leben geht meiner Meinung nach fast ausschließlich dialogisch. Und das wäre schon ein Teil jetzt dieser Antwort. Wenn ich dieses Beispiel von der Resignation und junge Menschen, aber auch ältere Menschen hernehme, dann glaube ich, ist es einfach wichtig, dass wenn du so Menschen begegnest, junge Menschen begegnest oder da ist Resignation spürbar, dass ich interessiert bin an dem, was bei diesen Menschen ist, was einen auch zur Resignation treibt. Menschen ist, was einen auch zur Resignation treibt. Oft einmal muss ich, wenn man die Trauerphasen aus der Psychologie kennt, muss man in einer ersten Phase einfach einmal, wenn man Resignation oder Ängste oder Erstarrungen erlebt, das irgendwo loswerden können. Bei wem anderen, mit professioneller Hilfe und dann mit ganz viel Empathie, und das ist wahrscheinlich das Schlüsselwort, mit ganz viel Empathie kann ich da wohin kommen, wo die Resignation weniger ist oder weggeht, wo wirklich das Grundlegende drinnen steckt. an interessiert, das was an begeistert. In der Logotherapie und Existenzanalyse gehen wir von unserem Menschenbild und Gesundheitsbild, gehen wir sogar so weit, dass wir sagen, es gibt im Menschen etwas, wir nennen das das Personale, das gar nicht erkranken kann. Da kann ein Mensch schwer depressiv bei mir in der Praxis sitzen, dann weiß ich, dass es da ganz was Gesundes gibt. Und dorthin zu kommen ist das Spannende. Und nur mal eine Antwort auf deine Frage ist für mich, mit Empathie kann das gelingen, indem ich empathisch mir gegenüber und der anderen Person gegenüber mich zur Verfügung stelle und einfach offen und ehrlich bin und interessiert bin, was einen bewegt, was einen zur Resignation treibt und dann natürlich versuche, irgendwo auch ins Proaktive zu kommen. Das würde auch bedeuten, mit Menschen oder mit meinem Gegenüber wieder ganz ehrlich in Beziehung zu treten. Also auch dieses authentische Miteinander, so wie du das jetzt beschreibst und was auch meiner Erfahrung entspricht, geht es einfach auch ganz viel darum, dass wir authentisch mit dem Anderen wieder in Beziehung sind. Das ist ganz was Wichtiges und ganz was Entscheidendes. Und auch was meiner Meinung nach wiederum ein Schlüssel im Themenbereich Klimaschutz, in der ganzen Umweltbewegung, indem ich in Beziehung mit anderen trete und den Menschen natürlich, aber wenn ich wiederum mehr auf das Globale, auf Klimaschutz, da gehört dann Naturschutz und Artenschutz dazu, dann kann ich doch auch einmal versuchen, in Beziehung zu meiner Umwelt zu gehen, zu den Bäumen, die man da draußen sehen oder zu der Spinne, die vielleicht da drinnen lebt, eine Art von Empathie aufzubauen. Und es klingt vielleicht jetzt ein bisschen komisch, Empathie aufzubauen, aber das bedeutet für mich in diesem Kontext schon gar nichts anderes, als wie interessiert zu sein und zu sehen, was sehe ich denn da? Ah, interessant und schön oder spannend, da mag ich noch recherchieren. So in Beziehung mit anderen zu gehen, und das ist auch wissenschaftlich untersucht, und da kann man sich neurobiologische Studien durchlesen, wenn ich Empathie zu etwas aufbaue, dann wird es mir schwerfallen, das zu zerstören. Stichwort Umwelt- und Naturschutz, Klimaschutz. Eine meiner Leidenschaften ist, fischen zu gehen. Und ich stehe da mit meiner Fliegenroute irgendwo in der völligen Natur. Da ist links und rechts nichts außer Natur und Ruhe und Stille und vielleicht auch zwei Freunde, mit denen ich unterwegs bin. Und da entwickelt sich so eine Empathie auch zu der Umgebung, zu dem Fluss, zu dem Wald. ist meine These und nicht nur meine These, sondern auch untersucht, dann kann ich gar nicht anders ist, als das zu schützen. Ich will doch nicht, dass so etwas Wunderbares zerstört wird, egal ob es durch irgendwelche bauerlichen Maßnahmen passiert oder ob der Klimawandel das in 100 Jahren irgendwie dann einmal verändert. Also ich möchte es schützen. Empathie ist für mich ganz eine wichtige Herangehensweise zum Thema Klimaschutz und Psychologie. verändert. Also ich möchte es schützen. Empathie ist für mich eine ganz wichtige Herangehensweise zum Thema Klimaschutz und Psychologie. Und diese Herangehensweise, dieses Interesse, dieses Einfühlungsvermögen und auch dieses authentisch wieder in Beziehung gehen, nicht nur unter uns Menschen, sondern auch mit dieser Umwelt, in der wir leben. Lieber Alexander, ich würde dann nach dem nächsten Stück, weil das war, glaube ich, auch wieder so eine ganz gehaltvolle Episode in dieser Sendung Klima und Du heute zum Thema Klima und Psyche. Ich würde uns jetzt gerne ein bisschen Musik gönnen, noch einmal. Und dann schauen wir mal, was den Klimaschutz auch als Chance für uns bedeuten kann. Are you aching for the blade? That's okay We're insured Are you aching for the grave? We're insured. Are you waking for the grave? That's okay. We're insured. We're getting away with it all, mister. Getting away with it all, mister Getting away with it all, mister That's the living Daniel's saving grace She's out in deep water Hope he's a good swimmer Deep water Hope he's a good swimmer Daniel plays his ace Deep inside his temple He knows how to surf her Getting away with it all, mister Getting away with it all, mister That's the living Getting away with it all, mister Getting away with it all, mister That's the living Mr. Daniel drinks his weight Thank you. Daniel's saving grace He was open drowning Now they live like dolphins We're getting away with it all, mister We're getting away with it all, mister That's the living Getting away with it all Getting away with it all That's the living We're getting away with it all, that's now We're getting away with it all, that's now That's the way Getting away with it von James. Wieder zurück in der Sendung Klima und Psyche, heute mit Alexander Hader. Lieber Alexander, wie uns wir beide so ein bisschen eingestimmt haben auf diese heutige Sendung, sind noch zwei ganz wesentliche Schlagwörter oder Themen gefallen, die ich gerne noch aufgreifen würde. Und zwar ist das eine die Klimaangst. Wie gehen wir mit dieser Angst auch um? Du hast vorhin schon einmal von dieser Ohnmacht, von diesem Ohnmachtsgefühl gesprochen. Aber auch die Ängste, die in dieser Thematik auch aufkommen können. Wie gehen wir mit dieser Klimaangst um? Und der zweite wesentliche Begriff, zu dem ich heute unbedingt noch kommen möchte, die auftauchen, selbst wenn das nicht unbedingt in uns aufkommt, aber vielleicht haben wir einfach Freunde, Bekannte oder das in unserer Umgebung, wo das einfach ein Thema ist, wie können wir mit dem umgehen? Auch Themen wie Depression oder soziale Konflikte, weil da sind wir oft gar nicht so einer Meinung. Wie geht das dann? Dass wir dieses Thema der Klimaangst auch da noch dem Raum geben, bitte. Gerne. Vielleicht wie eingangs schon mal kurz erwähnt, möchte ich noch einmal vorausschicken, die Klimakrise ist eine reale Bedrohung. Und es ist eine sinnvolle und eine gesunde Reaktion, wenn ich vor realen Bedrohungen und Folgen von realen Bedrohungen Angst entwickle. Das, denke ich, ist einmal ganz wichtig. Wo wir aber dann zur Pathologie und zur Psychopathologie kommen, ist, wenn ich Ängste entwickle und diese Ängste fixieren sich. wenn ich Ängste entwickle und diese Ängste fixieren sich. Das heißt, die bleiben oder kommen über einen längeren Zeitraum immer wieder, werden nicht weniger, sondern mehr. Und ich kann es schwerer und schwerer steuern oder kontrollieren, was diese Ängste mit mir machen. Und das meint Fixierung. Und da gibt es auch schon sehr klare und aktuelle Studien, dass gerade einerseits, was die Erderwärmung, wenn es wärmer wird, die menschliche Gesundheit stark davon betroffen ist. können oder erinnern können. Wir haben heuer im Sommer 2023, glaube ich, zwei so gröbere Hitzeperioden gehabt, was bei uns bedeutet, dass es seit längerer Zeit über 30 Grad Celsius untertags hat und in der Nacht nicht wirklich abkühlt. Was das mit einem selber macht, kann man ja locker mal nachdenken. Und da ist eben auch schon in Studien ganz klar erforscht, dass unterschiedliche Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen dadurch mehr werden, dass Übersterblichkeit ein großes Thema ist, aber auch, dass gehirnorganische Krankheiten zunehmen. Krankheiten, mit denen ich jetzt zum Beispiel auch in meiner psychotherapeutischen Praxis beschäftigt bin, bin, von bipolaren Störungen, das Thema Angst, was du schon erwähnt hast, aber auch bis hin zu Schizophrenie und Demenzen beschäftigen uns das sehr. Aber nur ein einfacheres Beispiel dafür ist, dass auch durch die Erwärmung und durch mehr Hitze auf unserer Welt zum Beispiel Allergien zunehmen. Jetzt beschäftigen mich Allergien nicht sofort und direkt psychisch, aber jeder, der mit Allergien zu tun hat, weiß, wie anstrengend es ist. Und wenn jetzt Allergien dazukommen oder Allergien länger vielleicht dauern, dann müssen die ja auch psychisch verdaut werden. Und das fällt uns unterschiedlich schwer oder unterschiedlich leicht. Und das ist nur ein Beispiel, wo man merkt, mit der Psychopathologie haben wir mehr und mehr zu tun. Und vielleicht jetzt nur mal zurück zur Angst, weil das ist eine Krankheit, die jetzt auch im Bereich, Schlagwort Klimaangst, wie es das du genannt hast, schon immer mehr und immer genauer untersucht wird. Das ist einfach ein großes Thema. Einerseits aus Dingen, die wir vorher schon besprochen haben, wie der Onmacht das passiert. Und ich kriege mit, was jetzt gerade mit Erdbeben oder mit Überschwemmungen oder mit Türen auf der Welt los ist. Möglicherweise wird das auch mit Erdwärmung in Beziehung gebracht, ich lese das wo, das macht was mit mir. Das heißt, Angst wird mehr, diese reale Bedrohung, dieses Bedrohungsgefühl wird mehr und auf Angst gibt es psychologisch ein paar wenige ganz klare Reaktionen oder Abwehrmechanismen. Das heißt, ich kann dagegen ankämpfen, was schwer ist, wenn es mich ohnmächtig macht, kann fliehen oder letztlich erstarren. Das sind Reaktionen, die in früherer Zeit vielleicht wichtig waren oder wenn ich im Wald unterwegs bin und Gefahr tritt auf, dann ist es wichtig, dass ich fliehe oder erstarre. Aber oftmals sind diese Reaktionen nicht adäquat oder nicht wirklich angemessen, aber sie passieren automatisch in uns und eben wie gesagt, wenn das zu einer Fixierung wird, dann wird möglicherweise auch die Angst zu einer Fixierung und dann kann es zu einer Pathologie werden, also dann kann sich tatsächlich eine Angsterkrankung entwickeln, die man medizinisch, psychotherapeutisch letztlich behandeln muss. Verstandesmäßig einfach nochmal nachfragen, Alexander. Also pathologisch wird etwas dann, wenn es keinen Ausdruck findet oder wenn irgendwie keine Möglichkeit da ist, mit dem umzugehen, wenn es keinen Ausdruck findet. Ich such keine Möglichkeit da ist, mit dem umzugehen, wenn es keinen Ausdruck findet. Ich suche gerade in mir, wie denn das gehen kann. Das heißt auch, dass zum Beispiel diese Form von Angst dann in mir irgendwie hängen bleibt. Kann ich mir das so vorstellen? So kannst du das vorstellen. Das gilt jetzt nicht für alle psychologischen Erkrankungen. Es gibt auch Prädispositionen etc. Aber grundsätzlich gilt es zum Beispiel bei Klimaangst oder bei Depressionen, die damit im Zusammenhang stehen, ja, gilt es so ähnlich. Wenn ich nur mehr umgangssprachlich deprimiert bin, was da auf der Welt da draußen los ist, und ich dadurch vermeide, dass ich da rausgehe in die Welt und Werte verwirkliche und mich dem Schönen und Guten hingebe, weil es nur mehr bei mir herinnen in meinem Wohnzimmer auf meiner Couch sicher ist, dann kann sich das fixieren und dann komme ich nicht mehr raus und dann komme ich in einen Kreislauf rein und dann kann sich zum Beispiel eine Depression entwickeln, die dann tatsächlich pathologisch ist. Also wo ich dann nicht mehr sagen kann, nächsten Tag, ich mag das nicht, ich mag es heute anders, ich gehe raus, dann kann ich einfach nicht mehr, weil ich krank bin. Okay, so. Jetzt haben wir mal so das Verständnis von dieser Klimaangst, wie sie das auswirken kann und welche Formen das annehmen kann. Wie komme ich jetzt zu dieser Chance? Wie komme ich jetzt zu dieser Chance? Wie komme ich jetzt zu dieser Chance, dass ich das, mit dem ich da konfrontiert bin, jetzt nicht in diese Richtung gehe, wo ich dann nicht mehr wegkomme von meiner Couch und nicht mehr rausgehe, sondern dass ich die Chance, die ich da drinnen erkenne, auch umsetzen kann und wieder in meine Selbstwirksamkeit kommen kann. Wie kriege ich da, Alexander, wie kriege ich diese Kurve? Selbstwirksamkeit ist eh schon fast das schönste Stichwort, das du da jetzt gegeben hast. Aber vielleicht davor noch, was gut dazu passt, auch vom Begrifflichen her, ist die sogenannte Resilienz, die eh in vieler Munde ist, nicht nur in der Psychologie, sondern auch gesellschaftlich. Also Widerstandsfähigkeit zu entwickeln oder widerstandsfähiger gegen Dinge, Krisen, Bedrohungen im Außen, aber auch im Inneren zu sein und zu werden. Und ich denke, das Thema Klima und Klimawandel und was für Chance birgt es möglicherweise auch für mich und für mein Umfeld und für die Gesellschaft auseinandersetzen kann, brauche ich mal als Basis so viel Vertrauen, dass ich mich dem gut widmen kann. Also quasi das Gegenteil von der Anmacht. Und das Vertrauen kann unterschiedlicher Art und Natur sein, kann sich naiv anhören, kann aber auch sehr berechtigt sein. Ich kann vertrauen, dass ein Großteil der Wissenschaft und in Wirklichkeit auch ein Großteil der Gesellschaft das Anliegen klar beforscht, benennt und auch dahinter steht. Also mir gibt es viel Vertrauen, dass sie jetzt gerade die Vereinten Nationen bei der Vollversammlung in New York treffen und dieses Thema auf der Agenda haben. Mir geht es jetzt langsam weiter und mir passiert auch zu wenig. Und auch wenn ich die Zeitungen der letzten Tage lese, denke ich, das ist aber zu wenig, wenn sie hier trifft. Aber gleichzeitig habe ich das Vertrauen, dass auch im Hintergrund viele Prozesse und Dynamiken laufen, die an dem Thema dran sind. aber auch in mich als Individuum. Und das gilt es halt auch aufzubauen. Und das brauche ich sowieso im Leben, nicht nur in Beziehung auf die Klimathematik. Und da kann ich mich damit auseinandersetzen. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Thema bietet als Chance nicht nur, dass wir nur unter Anführungszeichen unseren Planeten irgendwie da retten. Unseren Planeten brauchen wir nicht retten, weil denen passiert eh nichts. Uns Menschen und alle Individuen quasi irgendwie retten oder schützen. Es bietet einfach auch die Chance, dass ich mich selber in meiner Umgebung, mich mit meinen Freunden, mit meiner Familie weiterentwickele, auseinandersetze, mit meiner Familie weiterentwickele, auseinandersetze, mich mit einem Thema auseinandersetze, Umgang entwickle, sich gegenseitig beisteht, sie gegenseitig motiviert und unterstützt. Also Dinge, die wir sowieso im Leben brauchen. Also ich glaube, das ist eine so eine kleine Chance, die auch diese Klimakrise jetzt im sehr Persönlichen bietet. Gleichzeitig auch wiederum arbeite ich damit an meiner Resilienz, so wäre die Hoffnung und die Zuversicht und die Theorie und bin dadurch auch natürlich viel gewappneter, was psychische Erkrankungen anbelangt, die wiederum in dieser Beziehung stehen. Erkrankungen anbelangt, die wiederum in dieser Beziehung stehen. Also Klimaschutz als Chance hat auch damit zu tun, eben selber auch sich um seine eigene psychische Gesundheit zu kümmern, authentische und ehrliche Beziehungen zu pflegen und vor allem auch mit mir selber ehrlich zu gehen. pflegen und vor allem auch mit mir selber ehrlich zu gehen. Ja, und hinzuschauen oder vielmehr hinzuspüren, wo berührt mich etwas? Und wenn mich etwas berührt und ich das merke, dann wird das eine Resonanz in mir auslösen. Und ja, dann ist für mich ganz schnell das Thema und die Frage da, wenn mich etwas berührt, wie kann ich da jetzt auch Teil einer Lösung zu sein? Und da merke ich schon beim Erzählen, auf einmal wird es aktiver. Ich komme in eine Art von Wirksamkeit hinein. Da brauche ich aber den Dialog, da brauche ich das Gespräch mit dir und mit allen möglichen anderen Leuten, um aktiv werden zu können, um Ideen zu entwickeln, um Strategien zu erfahren. Ja, was kann ich denn jetzt tun, damit ich Teil der Lösung bin und nicht irgendwo in der Ohnmacht verharrn bleibe und vielleicht sogar diese ganzen Thematiken und Krisen anfange abzustreiten oder kleinzureden. Teil der Lösung zu werden, Selbstwirksamkeit zu starten oder zu leben, glaube ich, ist ein ganz wichtiger Ansatz. Und ich glaube, es ist ein ganz wichtiges Stichwort generell, um auch wieder so in unsere Kraft zu kommen, weil Selbstwirksamkeit hat ja schon auch damit was zu tun, auch meine eigene Lebenskraft wieder zu spüren, auch meine eigene Wirksamkeit wieder einmal wahrzunehmen. Weil wenn ich das zulasse, dass mich etwas berührt, dann darf ich auch mit dem umgehen. Und das hat schon auch was zu tun damit, dass ich meine eigene Lebenskraft, das, was mir an meinen Fähigkeiten zur Verfügung steht, dass ich mit dem etwas anfangen würde. Und ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ich schaue jetzt da auf die Uhr. Wir sind schon im Endspurt, lieber Alexander. Und bevor wir jetzt das letzte Musikstück spielen, würde ich dich gerne noch bitten, um so ein letztes Statement oder um eine letzte Botschaft vielleicht. Was möchte denn von deiner Seite noch hinaus in die Welt? Ich glaube, es ist wirklich wichtig, daran zu denken, wie einer meiner Lehrer in der Existenzanalyse es bezeichnet hat. Mensch sein heißt in Frage stehen und Leben heißt Antwort geben. Ständig stehen wir in Frage und sollen antworten, sollen unser Leben, unsere Entscheidungen, unser Tun verantworten. Und das ist das Leben, das macht es aber letztlich auch aus und die Ohnmacht steht dem entgegen. Und das gesunde und das gute Verhalten ist aktiv nach Antworten zu finden. Und das fällt mir viel leichter, indem ich mich nicht nur dem Schwierigen, dem Bedrohenden hingebe, sondern wenn ich mich dazwischen dem Schönen, der Ästhetik, dem Liebevollen, mit einer neugierigen Art und Weise dem Leben da draußen hingebe, dann wird mir das viel leichter fallen, dann werde ich mehr und mehr Vertrauen entwickeln und dann komme ich in die Selbstwirksamkeit und bleibe nicht in der Ohnmacht, sondern kann für, wie auch immer das dann gehen kann, mit unterschiedlichsten Orten und Weisen, das kommt ja in andere Sendungen auch vor, kann ich einfach aktiv werden und kann mich beteiligen und kann mich engagieren und kann so der Klimakrise auch etwas ganz Persönliches entgegensetzen. Und kann so vielleicht auch einfach Teil der Lösung werden. Und das war für mich ganz was. Also diesen Satz nehme ich auf jeden Fall mit aus dieser Sendung. Lieber Alexander, ich möchte mich ganz herzlich bedanken für dieses inspirierende, aber auch sehr motivierende und auch sehr interessante Gespräch. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer auf Radio B138, das war heute wieder eine Sendung aus der Senderei Klima und Du. Heute zum Thema Klima und Psyche mit Alexander Hader und Karin Moser am Mikrofon. Danke für die Einladung. Herzlichen Dank. In a satin dress In a room where you do What you don't confess Sundown You better take care If I find you Been creepin' round my back stairs Sundown You better take care If I find you Been creepin' round my back stairs She's been lookin' like a queen in a sailor's dream And she don't always say what she really means Sometimes I think it's a shame When I get feelin' better When I'm feeling no pain Sometimes I think it's a shame When I get feeling better When I'm feeling no pain I can picture every move That a man could make Getting lost in her lovin' is your first mistake Sundown, you'd better take care If I find you've been creepin' round my back stairs Sometimes I think it's a sin When I feel like I'm winning When I'm losing again I can see her looking fast in her faded jeans She's a heart-loving woman, got me feeling mean Sometimes I think it's a shame When I get feeling better when I'm feeling no pain Sundown, you'd better take care If I find you've been creeping round my back stairs Sundown, you'd better take care If I find you've been creeping round my back stairs Sometimes I think it's a sin When I feel like I'm winning When I'm losing again Thank you.