Wissen for Future Vielen Dank für die Anladung. Herzlich willkommen auch von meiner Seite an alle. Was ich heute in diesen 40 Minuten machen will, ist ein Schnelldurchlauf durch die Energiewende global und in Österreich. Wie man schon an den Folien sieht, steht da rechts Net Zero 2040, also Klimaneutralität bis 2040. Das ist ein Forschungsprojekt, das wir gerade machen, gemeinsam mit dem österreichischen Klimaforschungsprogramm ACAP, wo wir Szenarien zur Klimaneutralität in Österreich bis 2040 untersuchen. Und teilweise ist das, was ich hier präsentiere, sozusagen auch verbunden mit diesem Projekt. Es werden aber natürlich auch andere Aspekte einfließen. Ich werde ganz zu Beginn ein paar Grundlagen machen. einfließen. Ich werde ganz zu Beginn ein paar Grundlagen machen zu Energieeinheiten usw. und dann versuchen einen Überblick zu geben, wo wir gerade stehen global in der Energieversorgung und welche Szenarien es gibt, wie wir diese Energiewende schaffen und dann spezifisch auf Österreich eingehen. Zuerst ein paar Grundbegriffe. Viele von den Slides oder den Grafiken sind auf Englisch. Ich hoffe, das funktioniert. Das meiste Material, das wir selber erstellen oder auch nutzen, ist auf Englisch. Und deswegen auch heute. auf Englisch und deswegen auch heute. Das ist auch schon gleich ein Fehler auf das Leitstuhl. Im Prinzip, was vier wichtige Begriffe sind, sind Primärenergie, Sekundärenergie, Endenergie und Nutzenergie, die sozusagen beschreiben, in welcher Art wir Nutzenergiegie nutzen. Das, was wir tatsächlich mehr oder weniger sozusagen aus der Umwelt entnehmen, zum Beispiel Erdöl oder Kohle, das wandeln wir dann um in Sekundärenergie, wo es natürlich dann Verluste gibt. Man muss sich vorstellen, man nimmt Kohle und verbrennt in einem Kraftwerk, bekommt als Sekundärenergie dann Elektrizität heraus. Diese Sekundärenergie muss man meistens dann noch zur Endanwendung transportieren, zum Beispiel über ein Stromgrid. Das ist dann die Endenergie. Entschuldigung, das ist der Fehler auf der Slide. Das ist das, was wir dann zu Hause aus der Steckdose rausholen. Und am Ende, was wir tatsächlich wollen, ist ja irgendeine Energiedienstleistung. Zum Beispiel wollen wir es hell haben oder wir wollen es warm haben oder wir wollen uns irgendwo hinbewegen. Und das ist dann die sogenannte Nutzenergie. Und entlang dieser gesamten Kette gibt es Verluste. Und also das ist nur mal, um einzuführen sozusagen diese Begrifflichkeiten, wir werden vor allem mit dem Begriff Primärenergie arbeiten im Folgenden, aber es kann auch sein, dass die anderen Produkte, Begriffe auch verkaufen. Kurz zu Einheiten, die wir heute verwenden werden. Es gibt sozusagen Energie und Leistung. Energie wird in Wattstunden oder in Joule gemessen. Eine Wattstunde sind 3600 Joule. Die Leistung wird in Watt gemessen. Das Wichtige ist, es gibt diese Multiplikatoren, die man oft sieht, Kilomega, Gigathera, Beta oder Exa. Die sind hier jetzt noch einmal aufgetragen. Also es ist immer ein Faktor 1000 zwischen diesen Einheiten, mit der davor steht. Das ist vielleicht auch wichtig, dass wir das im Kopf behalten. Was sind so Größenordnungen an einer Energie? Wie kann man sich das vorstellen, wenn man sich diese Einheiten anschaut? Zum Beispiel der primären Energiekonsum global ist 165 BWh. Das ist eine Zahl. Die EU hat da zum Beispiel 17 BWh, China 44, Afrika nur 6 BWh oder Österreich hat nur 41 BWh. Global, pro Kopf, würden wir das jetzt in Megawattstunden messen, da sehen wir, dass global der Durchschnitt bei 21 Megawattstunden ist, sind wir in Österreich deutlich drüber mit 45 Megawattstunden. In Afrika ist der Durchschnitt zum Beispiel nur 4 Megawattstunden. Also eine Petawattstunde sind eben eine Milliarde Megawattstunden. Man sieht schon, natürlich wenn ich irgendwas global rechne, brauche ich eine ganz andere Einheit, weil sonst müsste ich sehr, sehr viele Nomen schreiben und deswegen kommt das sehr handy in, dass wir diese Kürzel davor verwenden können. Das zu den Größenordnungen. Ich schaue jetzt mit dem globalen Primärenergiekurs aus. Das ist seit 1800 aufgetragen. Das ist eine sehr lange Zeitreihe. Und wir sehen hier, dass wir sozusagen beginnend zu sehen und auch das Industriezeitalter im Jahr 1800 war das meiste, was wir verwendet haben, einfach Biomasse. Also Holz und Pilz oder auch andere Biomasse, die wir verbrannt haben. Und dann sieht man, wie als erster Energieträger Kohle reinkommt, dann Öl und dann Gas und alles andere, über was viel geredet wird, also Wasserkraft, Windkraft, Solarkraft, Nuklearenergie, moderne Biotreibstoffe, andere erneuerbare Energien usw. Das ist da oben ein relativ kleiner Anteil. Wir sehen, dass es massives Wachstum im 20. Jahrhundert in allen fossilen Energieträgern gegeben hat. Was wir gleichzeitig auch sehen, ist, dass seit ungefähr zehn Jahren wir bei der Kohle zumindest eine Abflachung im Konsum erleben. Es fällt nicht, soweit sind wir tatsächlich noch nicht, aber wir sehen zumindest mal bei der Kohle eine Abflachung, während Öl und Gas noch weiterhin steigen. Wofür verwenden wir die Energie global, Also die Endenergie, wo geht die rein? Diese Grafik ist von der IEA, von der Internationalen Energieagentur. Und die zeigt eben, das ist leider abgeschnitten, dass wir für Gebäude, das ist die Linie in grün transport und industrie sind die drei sektoren die ihr reportet werden in der energieverwendung von der ia und dann gibt es noch den neuen energie also verwendung von energieträgern für nicht energetische zwecke zum Beispiel, dass man Plastik ausiert. Und da sehen wir, dass global interessanterweise oder auch ist, also anders ausgedrückt, dieser Anstieg im Transport, den wir sehen, den sehr, sehr massiven Anstieg seit 1975, das geht, ist vergleichbar mit dem, wie das auch in Österreich passiert ist, wo auch Transport der starke Treiber ist, während die anderen Bereiche nicht so starke Erhöhungen mehr erfahren haben in Österreich. Dazu kommen wir später noch. Wir sehen aber, dass global vor allem auch die Gebäude sehr, sehr viel Energie konsumifizieren. Und da auch das Wachstum seit 1990 oder seit 1980 eigentlich sogar sehr hoch ist. Das ist sozusagen ein Überblick darüber, wohin unsere Energie geht. Warum verwenden wir Energie? Man könnte sozusagen sagen, dass man die Welt in zwei Bereiche einteilen kann. Es gibt auf der einen Seite einen Teil der Welt, der noch immer in Energiearmut lebt, wo also die Menschen eigentlich deutlich zu wenig Energie zur Verfügung haben, um ihre Grundbedürfnisse in ausreichendem Maß zu befriedigen. Was die Grafik hier zeigt, ist auf der X-Achse aufgetragen, das durchschnittliche pro Kopf in einem Land, die Wirtschaftsproduktion gemessen in einer Geldeinheit, also Tolle in dem Fall. Und auf der Y-Achse sieht man die damit verbundenen CO2-Emissionen. Je reicher wir werden, umso mehr CO2-Emissionen stoßen wir auch aus, sozusagen. Da gibt es einen sehr engen Zusammenhang. Aber es ist klar, dass es noch Länder gibt, die deutlich zu wenig Energie noch konsumieren, um wirklich die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Während wir im globalen Norden, auch in Europa, darüber nachdenken sollten, ob wir nicht eigentlich über dem Niveau konsumieren, das sozusagen langfristig auch nachhaltig möglich ist und vor allem so konsumieren, dass wir dabei CO2-Bezug verursachen. Wer verwendet diese Energie global. Es zeigt unterschiedliche Weltregionen nach dem Gesamtverbrauch. Und was man daraus sieht, ist eben, dass Europa, die Europäische Union, Österreich oder auch die Vereinigten Staaten deutlich über anderen Weltregionen liegen. Wobei, wenn man genau hinschaut, sieht man, dass China hier schon langsam aufschließt oder anschließt den Pro-Kopf-Verbrauch an den Verbrauch auch in der Europäischen Union. Wir sehen aber, dass es andere Weltregionen gibt wie Äthiopien oder Indien, wo der Pro-Kopf-Verbrauch noch viel, viel, viel geringer ist als in Europa. Also es gibt einen sehr, sehr hohen globalen Unterschied, wer sozusagen Energie verwendet. Das Zweite, worauf ich hinweisen will, ist, dass gleichzeitig die Wachstumstendenzen deutlich unterschiedlich sind. Wir haben sehr dynamische Regionen, wie zum Beispiel China, das seit dem Jahr 2000 massiv den Energieverbrauch gesteigert hat. Wir haben so Schwellenländer wie Brasilien und Indien, die sozusagen eher konstant linear im Energieverbrauch zulegen und dann gibt es aber Weltregionen, vor allem in afrikanischen Ländern, die noch einen sehr, sehr, sehr geringen Pro-Kopf-Verbrauch haben, wo also sozusagen auch noch sehr viel Wachstum passiert. Gleichzeitig sehen wir, dass in den OECD-Ländern, den reichen Ländern oder den Ländern mit hohem Einkommen, der Energieverbrauch tendenziell schon leicht zu sinken beginnt seit 2000, 2010. Also es gibt da schon eine ganz leichte Konvergenz, also wenn man diesen Trend noch fortschreibt, sehr, sehr lange dauern noch, bis sozusagen alle Weltbewohner oder alle Länder zumindest, die mit dem Strom einmal ähnlich viel Energie zur Verfügung haben. Was noch in dem Zusammenhang zu sagen ist, ist, dass die Energieverwendung auch nicht nur zwischen den Ländern stark unterschiedlich ist, sondern auch innerhalb der Länder. Und in den Ländern, wo wir eine starke Auseinanderbewegung bei den Einkommen und Vermögen beobachten, wie zum Beispiel in den Vereinigten Staaten, sehen wir auch, dass die Verteilung in der Energieverwendung eine deutliche Ungleichheit ist. Was sagt das IPCC jetzt, wo wir hin müssen? Solche Grafiken haben Sie wahrscheinlich schon öfter im Kurs gesehen. Ich wollte es nur einmal noch herzeigen, was sozusagen die langfristige Aufgabe ist. Das sind zwei Szenarien. Das Grüne was sozusagen die langfristige Aufgabe ist. Das sind zwei Szenarien. Das Grüne ist ein, sagen wir mal, ein Szenario, ist zwar ein Zwei-Grad-Szenario, wo wir global unter zwei Grad bleiben, allerdings nur mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit. Und auch so, dass wir teilweise über den Zwei-Grad sind und dann erst später wieder unter die zwei Grad kommen, indem wir wieder zum Beispiel CO2 aus der Luft holen. Das rote Szenario ist ein deutlich schärferes Szenario, das schärfste Mitigations- oder Reduktionsszenario im IPCC. Das ist ein 1,5 Grad Szenario, wo wir tatsächlich mit 50%iger Wahrscheinlichkeit 1,5 Grad erreichen und auch nicht sehr weit darüber hinausgehen im Zeitverlauf. Wir sehen, dass da unterschiedlichste Verläufe drinnen sind. Also die vielen unterschiedlichen Linien sind die unterschiedlichen Szenarien, die das IPCC zur Verfügung stellt. Die starken Linien in der Mitte sind, ist das Mittelwert über diese Szenarien und was die Szenarien gemeinsam haben. Erstens ist, sie verlangen recht starke Reduktionen, beim 1,5 Grad Szenario natürlich noch viel, viel stärker als beim 2 Grad Szenario. Und das Zweite ist, irgendwann einmal sind fast alle Szenarien, außer im 2 Grad Szenario, wo es ein paar Szenarien gibt, die drüber sind, im negativen Bereich. Das heißt, sie sagen, es ist nicht nur so, dass wir keine Emissionen mehr ausstoßen dürfen, sondern wir müssen auch Emissionen aus der Luft holen, um dieses 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Was wir noch sehen ist, dass die dicke rote Linie deutlich früher die Null-Linie schneidet als die dicke grüne Linie. Also dieser Punkt hier meine ich, der ist ungefähr um 2050. Also bis dorthin müssten wir eigentlich Klimaneutralität erreicht haben, wenn wir unter 1,5 Grad bleiben wollen. Wie gesagt, es gibt Unterschiede zwischen den Szenarien, aber im Schnitt. Und für 2 Grad wäre das doch deutlich später, erst um 2080. Das ist die Herausforderung. Ich habe vorher die Grafik gezeigt, die sieht, wie stark die Welt auch noch an den fossilen Energieträgern hängt und da müssen wir jetzt sozusagen schnell raus. Was sagt das IPCC jetzt über die Technologien, die wir dazu verwenden wollen oder müssen sozusagen? Auch hier gibt es eine große Bandbreite an Technologien, aber ich habe es jetzt einmal in vier Technologien aufgeteilt. Biomasse, fossile Energien, nicht-biomasse-erneuerbare und Nuklearenergie. Es steigt alles, nur die fossile Energie sinkt. Interessanterweise sinkt nicht in allen Szenarien die fossile Energie, sondern bleibt sogar ein bisschen stabil in manchen Szenarien. ein bisschen stabil in manchen Szenarien. Und der Grund dafür ist, dass viele Szenarien davon ausgehen, dass wir weiter fossile Energieträger verwenden, aber dafür dann das CO2 abscheiden und speichern. Deswegen kann man auch weiterhin sozusagen fossile Energieträger verwenden. Aber wir sehen, dass die große Menge an zusätzlicher Energie einerseits aus Biomasse kommen soll. Das sind schon gewaltige Herausforderungen, wenn das so passieren soll. Und auf der anderen Seite aber, dass ein sehr, sehr großes Wachstum erwartet wird, tatsächlich auch in der Nicht-Biomasse-Erneuerbaren-Energien. Das ist vor allem die V- und Windenergie, die hier dahinter steckt. Wasserkraft und so weiter, wechselnde Szenarien auch noch weiter, aber bei weitem nicht im Umfang. Und wir sehen, dass es auch bei Nuklearenergie eine große Bandbreite gibt, aber Nuklearenergie in Summe weit, also der Beitrag weit unter dem ist, was die erneuerbaren Energien beitragen sollen zur Dekarbonisierung. Okay, da ist was passiert. Ich hätte noch eine Grafik hier gehabt, die ist mir aus irgendeinem Grund da entkommen, tut mir leid, die im Prinzip zeigt, wenn wir hier für die Szenarien, die hier auf mehr Fossilenergie setzen, haben wir gleichzeitig auch viel mehr Kohlenstoffspeicherung automatisch. Das heißt, es ist klar, wenn wir auf fossile Energieträger setzen, dann brauchen wir diese Technologie, dass wir Kohlenstoff wirklich in sehr, sehr großen Mengen speichern können. Was ganz wichtig ist, was jetzt in dieser Technologie-Grafik nicht drinnen ist, ist, dass wir massiv auf Energieeffizienz setzen müssen. Und das ist, glaube ich, etwas, was nicht so bewusst ist. Global sind die e-Bescheidenen in der Folge, die wir sozusagen haben, dass die Emissionen zumindest nicht so stark angestiegen sind, wie man es vielleicht vor zehn Jahren noch erwartet hätte, sondern ein bisschen weniger stark, sind eigentlich gar nicht so stark auf eine Dekarbonisierung zurückzuführen, also darauf, dass wir weniger CO2 pro erzeugter Einheit Energie verwenden, sondern vor allem auch darauf, dass wir viel effizienter im Einsatz unserer Energie geworden sind. Und die Internationale Energieagentur sagt dazu auch, dass die Energieeffizienz der wichtigste Energieträger ist. Und warum ist das so? Wenn wir energieeffizienter werden, können wir entlang dieser ganzen, also wenn wir in der Endanwendung energieeffizienter werden. Wenn wir uns an die Grafik vom Anfang erinnern, wo man primär in Sekundärenergie und dann Endenergie umwandelt und an jedem dieser Punkte gibt es Verluste, dann ist, wenn wir einfach weniger Energie schon in der Anwendung brauchen, spart uns das entlang der gesamten Kette einfach sehr viel Energie. Deswegen ist Energieeffizienz so etwas Wichtiges in der Dekarbonisierung. Und was die Grafik hier zeigt, ist, wie sich die globale Energieverwendung verändert hat von Jahr 2000 auf das Jahr 2010 und dann vom Jahr 2010 auf das Jahr 2020. Entschuldigung, es sind Emissionen, nicht Energie. Und was die Grafik zeigt, ist, dass von 2000 auf 2010 ist die Bevölkerung gewachsen, ist unser GDP pro Kopf gewachsen, aber es ist sogar die CO2-Intensität gewachsen. Das heißt, wir haben mehr CO2 verursacht für jede erzeugte Energieeinheit als davor. Gleichzeitig zeigt dieser grüne Balken, dass sozusagen, wenn wir nicht energieeffizienter geworden wären, dann wären die Emissionen bis hier raufgestiegen. Weil wir aber energieeffizienter geworden sind, gemessen über Energieintensität, sind wir nur hier gelandet. Und jetzt in der nächsten Dekade, 2010 bis 2020, was wir hier sehen, ist wieder Bevölkerung gewachsen, GDP pro Kopf auch gewachsen, allerdings etwas weniger als in der Dekade bevor. Wir haben es in dieser Dekade auch tatsächlich geschafft, ein bisschen zu dekarbonisieren, aber dieser kleine Balken ist nicht sehr groß. Das ist, wo wir weniger CO2 ausstoßen pro Einheit. Aber wieder diese große, große Balken Energieeffizienz zeigt, wir sind deutlich besser geworden, wie wir unsere Energieerzeugung verwenden. Ein enger Zusammenhang mit Energieeffizienz zu nennen ist Elektrifizierung. Warum? Elektrifizierung ist sozusagen automatisch auch hocheffizient. Abschätzungen gehen davon aus, wenn wir global wirklich Mobilität, auch Teile der Industrie elektrifizieren, das heißt von derzeitigen Verwendung von direkten Verbrennungsmotoren, zum Beispiel in der Mobilität, umstellen auf Elektromobilität, dass wir bis zu 42 Prozent der Primärenergienachfrage einsparen können. Warum ist das? Wir haben höhere Konversionseffizienzen entlang der Kette und wir müssen nicht mehr fossile Energieträger abbauen. Und allein der Abbau selbst erzeugt schon viele Emissionen. Es ist eigentlich energieintensiv. Und diese Einsparungen insgesamt sind sehr groß. Und es gibt ein Szenario, das Szenario an sich halte ich für sehr, sehr optimistisch. Die sagen, bis 2050 kann man das alles easy schaffen. Nur haben sie sehr, sehr, sehr hohe Ausbau-Raten bei den erneuerbaren Energien. bei den erneuerbaren Energien. Aber was die Grafik hier sozusagen zeigen soll, ist, dass das ist die Primärenergieleistung im Jahr 2012 und das ist im Jahr 2050, wenn man nicht elektrifizieren würde, sondern wenn wir weitermachen wie bisher, würde diese Primärenergieleistung von 12.000 Terawatt auf 20.000 ansteigen. Aber weil wir eben in der Lage sind, Entschuldigung, von 12 Terawatt auf 20 Terawatt, aber weil wir in der Lage sind, also wenn wir elektrifizieren, sparen wir uns sozusagen dieses ganze Wachstum und wir wären 2050, würden wir gar nicht mehr Primärenergie verwenden, als wir das heute tun. Also das ist der Riesenvorteil von einer verstärkten Elektrifizierung. Deswegen reden wir alle davon. Gibt es da von Schattenseiten? Also ein Problem ist natürlich, dass wir sehr, sehr viel Infrastruktur benötigen werden in sehr kurzer Zeit, um das zu schaffen. Das ist sozusagen eher eine Frage der Realisierbarkeit, aber gehen wir mal davon aus, dass wir das schaffen. Entschuldigung. Dann haben wir natürlich immer mehr lebenswichtige Systeme vom Stromnetz abhängig. Die Wärme, Transport, Industrie und Landwirtschaft sind auf einmal immanent mit dem Stromnetz verbunden, auch wenn ein Auto einen Akku hat. In dem Moment, wo das Stromnetz nicht mehr geht, wird man immer sehr weit fahren können, weil man nicht mehr nachladen kann. weit fahren können, weil man nicht mehr nachladen kann. Und tendenziell haben dann solche Stromsysteme weniger Buffer, als wir zurzeit in den Energiesystemen haben, weil jeder Öltank ist ein Buffer im System sozusagen. Oder auch der Gasspeicher. Im Vergleich, Österreich kann mehr oder weniger den vollständigen Jahreskonsum an Gas einspeichern. Bei Strom können wir nur 5% des Jahreskonsums speichern, in unserem Wasser speichern. Also man sieht schon, dass da die Relationen anders sind und es könnte sozusagen sein, dass die Systeme dann etwas weniger resilient sind. Okay, jetzt sind das Szenarien, was passieren sollte. Wir haben gesagt, Energieeffizienz hilft uns dabei. Gibt es um die Energieeffizienz, die wir werden, umso schneller wird es auch klappen mit der Dekarbonisierung. Was hilft uns noch? Was uns tatsächlich hilft, ist zurzeit die technologischen Entwicklungen im erneuerbaren Bereich. ein Report 6 vom IPCC aus dem letzten Jahr. Und was die zeigt, ist, dass die Kosten für viele Technologien, die wir zurzeit brauchen, ganz massiv gefallen sind. Von links nach rechts ist das Photovoltaik, Onshore-Wind, also Wind an Land, Offshore-Wind, Wind am Meer. Concentrating Solar Power ist diese Technologie, wo ich Spiegel verwende, um Wasser zu erwärmen und damit Strom zu erzeugen. Und dann Batterien, die ich natürlichiegel verwende, um Wasser zu erwärmen und damit Strom zu erzeugen und dann Batterien, die ich natürlich für die Elektromobilität brauche. Und wir sehen, dass vor allem der Photovoltaik diese Kostendegression ganz, ganz massiv war. Also im Jahr 2000 hat eine erzeugte Megawattstunde Strom noch 600 Dollar gekostet und wir sind heute bei unter 60 Dollar und damit billiger als der jetzige Preis der Insektion, sowieso billiger als der Betrieb auch von fossilen Kraftwerken zum Beispiel. Bei Onshore-Wind war die Kostendekreation noch immer sehr stark, sich halbiert, aber nicht so stark wie bei Photovoltaik und bei Offshore-Wind tut sich auch was, ist aber sozusagen nicht ganz gut. Wir sehen darunter auch die Ausbauraten und vor allem bei Photovoltaik sehen wir, dass es wirklich exponentiell wächst fast. Wir haben konstante Wachstumsraten und konstante Wachstumsraten, weil man weiß wahrscheinlich, seit der Pandemie bedeutet ein exponentielles Wachstum und das beobachten wir fast bei Photovoltaik. Also es ist tatsächlich eine Technologie, die anscheinend sehr gut zu skaliert scheint. Auch die anderen Technologien wachsen stark, aber nicht so stark sozusagen Photovoltaik. Jetzt könnte man natürlich sagen, okay, alles schön und gut, aber wir haben doch bei weitem nicht genug Land, um das alles zu erzeugen. Beispiel BV sieht man, das ist eine Grafik, die jetzt all diese IPCC-Szenarien hernimmt, die Flächen, die man benötigen würde, um PV zu installieren, ausrechnet und das im Vergleich setzt zur globalen Land verfügbaren Agrarfläche an Land. Also nicht zur gesamten Landfläche, sondern Agrarfläche am Land. Und da sieht man im Schnitt, dass wir im Schnitt bei ungefähr 5% sind an der Fläche im 1,5 Grad-Szenario. Das ist einiges, aber es ist jetzt nicht so, dass wir zu wenig Land zur Verfügung hätten, grundsätzlich, um das zu schaffen. Und das geht auch von einer konstanten Effizienz bei der Photovoltaik aus. Wenn man, wir können aber davon ausgehen, dass die Flächeneffizienz schon sich über die Zeit noch erhöht, hat sich auch in der Vergangenheit, hat man gesehen, dass in der letzten Dekade die Flächeneffizienz fast um 50 Prozent gewachsen ist. Gleichzeitig sehen wir auch, dass in sehr, sehr radikalen Szenarien, die sehr viel erneuerbare ausbauen, weil die Energiefachfrage in Summe sehr hoch ist, wir doch bedeutende Anteile an den agrarischen globalen Flächen verwenden müssen, über 15 Prozent. Also es gibt Extremszenarien, die man dann wahrscheinlich nachdenken muss, aber im Grunde ist es jetzt keine sehr, sehr harte Restriktion. Wie ist es mit den sonstigen Ressourcen? Es gibt ein interessantes Paper auch bei uns im Department an der BOGU geschrieben über die Material Requirements, also die Ressourcenverwendung von Szenarien, die halt erneuerbar werden. Und was man da sieht, ist, dass zum Beispiel Eisen stark ein wirkliches Problem ist. Da geht man davon aus, es sind ganz extreme Szenarien, 30% des globalen der Eisennachfrage in diesem Stahlnachfrage in diesem Zeitraum bräuchte, um diese Transition zu schaffen. Im Schnitt sind wir aber bei 7% nur. Wir sehen bei Aluminium ist dieser Anteil dann schon deutlich höher und bei Kupfer gibt es auch Extremszenarien, wo man fast 100% testen kann, was wir sonst brauchen würden als Materialien. Es sind schon viele Materialien, die wir benötigen. Es gibt auch ein, von Unaxis, ein P-Maschinen, das sagt, allein um diese Transition zu und erneuerbaren hinzuschaffen brauchen werden wir wahrscheinlich die temperatur die damit verbundenen emissionen bedeuten dass wir das ist nicht es ist eine bedeutende menge die wir brauchen aber es ist nicht so dass wir grundsätzlich limitiert darin werden, das zu schaffen. Aber natürlich gibt es ganz viele Trade-offs bei dieser Energiewende. Also es gibt komplexe Zusammenhänge mit Biodiversität. Man kann nicht eindeutig sagen, dass Photovoltaik gut oder schlecht wirkt. Das muss man sich ganz flächenspezifisch anschauen. Bei Windkraft gibt es oft die Frage nach Landschaft, Unterholungswert usw. gibt es oft die Frage nach Landschaft, Unterholungswert und so weiter. Wir forschen auch in Brasilien, wo wir sehen, dass traditionelle Gemeinschaften dann oft Probleme mit Land bekommen und dort Landkonflikte entstehen, weil dort die Expansion passiert. Es ist die Frage, wie macht man das? Welche Beteiligung gibt es? Wer ist beteiligt? Wer ist auch finanziell beteiligt und so weiter? Also es ist nicht so, diese Transition ist unheimlich komplex, weil sie halt eine sozio-technologische Transition bedeutet, nicht einfach nur irgendeine Technologie gegen eine andere austauschen. Aber was sozusagen die Take-Home-Message ist, funktionieren wird es jetzt einmal aufgrund der grundlegenden Eigenschaften der Technologie. Als Beispiel für so eine rasche Transition und was man sozusagen vielleicht mitnehmen kann, ist diese Grafik, die zeigt für Großbritannien die Stromerzeugung seit dem Jahr 1985, glaube ich. Und die obere Fläche hier, die Farben sind ein bisschen blöd gewählt, tut mir leid, aber die obere Fläche hier ist Kohle. Und was wir sehen, ist, während im ersten Jahr Kohle noch den beweiten größten Anteil an der Stromerzeugung hatte, ist es bis ins Jahr 2020 sozusagen fast vollständig ausgefädelt worden. Der Achillesferse ein bisschen dabei ist natürlich, dass ein großer Teil davon durch Gas übernommen wurde, das ist die gleiche Fläche. Aber seit dem Jahr 2000 hier auch die Transition hin zu erneuerbaren Stromerzeugen passiert ist und die jetzt schon einen bereits beträchtlichen Anteil sozusagen hat. Also Transitionen können gelingen, auch in relativ kurzen Zeiträumen, aber es muss alles zusammenspielen. Wie schaut es jetzt in Österreich aus? Österreich schaut von der Primärenergieverwendung her gar nicht so viel anders aus als sozusagen global. Viel Kohle, also nicht mehr viel Kohle, Entschuldigung, aber Gas wachsend, Öl konstant und wir haben halt das Krieg von viel Wasserkraft. Diese neuen erneuerbaren Energien sieht man hier reinkommen und dann ist in Österreich sowohl Biomasse sehr wichtig. Wo verwenden wir die Energie? Im produzierenden Bereich, in dem Sonstigen. Das sind vor allem auch die Haushalte drinnen, aber auch der öffentliche Sektor. Und wir sehen, dass die Dynamik im produzierenden Bereich und im Sonstigen nicht sehr hoch ist, während die Dynamik in der Mobilität doch gewaltig ist. Und deswegen wird dieser Sektor auch so oft genannt als jener Sektor, wo wir schnell was tun müssen, um auch runterzukommen. Wie schauen Emissionsszenarien aus? Dramatisch, vielleicht wenn Sie auf die rechte Grafik schauen. Hier sieht man, was im Jahr 2020 war und wie viele absolute Emissionen gesunken sind. Das war das Lockdown-Jahr, wo natürlich das sozusagen von selber passiert ist. Gleichzeitig sehen wir, was notwendig wäre, um Klimaneutralität zu erreichen. Das heißt, wir müssten fast jedes Jahr absolut so viel reduzieren wie in diesem Jahr 2020. Und das ist natürlich eine wirklich gewaltige Aufgabe. Ich glaube, ich muss ein bisschen weiter tun. Ich wollte noch ein Beispiel dafür geben, wie wir, ich überspringe diese Folie und gehe gleich hierher, wie wir im Raum, als Beispiel nur im Raumwärmesektor, wie man sich diese Reduktion vorstellen kann. Es gibt im Prinzip drei Dinge, die man tun kann, sozusagen Suffizienz zu machen, indem man sagt, ich senke das grundsätzliche Nachfrage-Level dadurch, dass ich die Aktivität, die ich dahinter stehen habe, reduziere. Das wäre zum Beispiel bei der Raumwärme dadurch, dass ich einfach pro Kopf weniger Quadratmeter an Raumfläche zur Verfügung hätte. Die Grafik links zeigt historisch, wie es gewachsen ist seit 2004. 20 Prozent nämlich auf 45 Quadratmeter pro Kopf in Österreich. Und wenn wir klimaneutral werden wollten, nur indem wir Wohnfläche reduzieren, das ist natürlich ein rein hypothetisches Zitat, müssten wir auf 27 Quadratmeter pro Kopf. Alternativ, was könnten wir noch machen? Wir könnten einfach effizienter werden und gleichzeitig auch die Innentemperatur senken. Da sehen wir, dass wir von 134 Kilostunden pro Quadratmeter die Lösungszeit im Schnitt in Österreich brauchen, um zu heizen auf 53 Grundabstieg. Das Interessante hierbei ist, dass wir da für einen längeren Zeitraum eigentlich schon auf diesem Pfad waren, wenn man hier schaut. Die Steigerung hier ist ähnlich zur Steigerung hier, aber das sich in den letzten Jahren wieder eingebremst hat. wirklich dahinter steckt. Das können auch Artefakte sein in der Art und Weise, wie wir das berechnen. Also vorsichtig damit umgehen mit dieser Aussage, weil wir sehen, wie da sehen wir, welche wahnsinnige Potenziale die Effizienz und gerade in der Raumwärme die Effizienz liegt, indem wir einfach aufhören, sozusagen Leute zu verwenden, die nicht gewählt sind. Was können wir noch tun? Wir können ekonomisieren, das heißt, wir können einfach die Energieträger, die wir einsetzen, ersetzen, durch welche die keine CO2-Emissionen verursachen. Wir sind jetzt bei 152 Gramm CO2 pro Kilowattstunde, die wir im Wärmegewinn einsetzen und müssen auf 0 Grad runter. Da wären wir nicht am Track. Also da müssten wir noch mal deutlich ein steileres Fall verursachen. Gleichzeitig auch Klimaneutralität bis 2040 hat zwei große Herausforderungen, die natürlich eng miteinander verbunden sind. Das eine ist nämlich, dass wir zurzeit noch einen großen Anteil unserer Primärenergie importieren, nämlich zwischen 60 und 65 Prozent. In den letzten 30 Jahren haben wir immer an Primärenergie importiert, weil wir fossile Energieträger einsetzen. Und wir müssen davon ausgehen, dass wir bis 2040 keine großen Mengen an Alternativen importieren können, also CO2-freien Alternativen importieren können. Und deswegen ist auch diese Import-ubstitution so gewaltig. Und das würde für den erneuerbaren Ausbau bedeuten, dass wir eine ganz andere Dimension haben müssen in der Schnelligkeit des Ausbaus sozusagen, als wir das historisch beobachten. Diese Kurve müsste sich dramatisch aufstellen. Wieder kurz, werden die Flächen verfügbar, zum Beispiel, wenn wir diese erneuerbaren Energien über BV machen? Ja, wären es. Wenn man sich das anschaut, ich werde jetzt nicht verfügbar, zum Beispiel, wenn wir diese erneuerbaren Energien über BV machen? Ja, wären es. Wenn man sich das anschaut, ich werde jetzt nicht im Detail darauf eingehen, aber im Prinzip für ein wirklich klimaneutrales Szenario im Jahr 2050, wo wir sehr, sehr viel Photovoltaik bauen, müssten wir zum Beispiel 6% der österreichischen Agrarfläche einsetzen, um diese Photovoltaik auszubauen. Was ein wichtiger Punkt in Österreich noch ist, ganz kurz noch angesprochen, ich habe gesagt, Photovoltaik hat eine große Dynamik global, auch in Österreich sehen wir, dass die Dynamik bei Photovoltaik gerade ziemlich hoch ist. Eigentlich ist Photovoltaik aber nicht so gut geeignet in Österreich. Warum? Das zeigt die linke Grafik. Die zeigt ein durchschnittliches Profil über das Jahr von Photovoltaik. Ist natürlich im Sommer viel, viel mehr Produktion als im Winter. Während die Windkraft im Winter, und das ist genau dann, wenn wir erstens wenig Wasserkraft haben und zweitens höhere Nachfrage, also Wasserkraft ist die grüne Kurve, Nachfrage ist diese schwarze Kurve hier, dann, wenn wir wenig Wasserkraft und viel Nachfrage haben, hätten wir dafür den Wind. Also Wind wäre deutlich kompatibler mit dem, wie wir in Österreich diese Umstellung schaffen könnten. Es wäre viel, viel billiger, das zeigt die rechte Grafik, mehr Wind zu bauen als an Fondol. Kurz, was sind trotzdem Barrieren, die man zurzeit beobachtet beim Ausbau erneuerbarer Energien? Die grundsätzlich bietet ja das Erneuerbare-Ausbau-Gesetz sehr gute Anreize in der Bundespolitik, dass zumindest bis 2030 einmal ein bisschen was passiert. Länderpolitik ist dabei aber ein bisschen problematisch. Sie sind für die Flächen auswärts zuständig und die Flächen, die zurzeit ausgewiesen sind, wenn überhaupt etwas ausgewiesen ist, sind zurzeit nicht ausreichend, um die Ziele zu erreichen. Also die Landespolitik ist sicher bremsend. Wir sehen im Netzausbau Probleme. Man braucht sehr, sehr viel Netz, um eine neue Barriere zu integrieren, das ist halt einfach klar und das Netz stößt jetzt schon teilweise an Grenzen, wie viel Photovoltaik wir oder auch, wie wir dort noch reinhängen können. Es wird immer auch davon gesprochen, dass die globale Supply Chain ein Problem ist, gar nicht die Pendels und so weiter nach Europa kriegen, das sehe ich eher als kurzfristiges Problem. Fachkräfte könnte mittelfristig tatsächlichly Chain ein Problem ist, wer also gar nicht die Pendels und so weiter nach Europa kriegt, sehe ich eher als kurzfristiges Problem. Fachkräfte könnte mittelfristig tatsächlich auch so ein Problem sein, dass das bremst. Zusammenfassend und bevor ich dann weitergebe in den nächsten Vorträgen nach der Zusammenfassung, kommen kurz noch hinten vier Werbeeinschaltungen. Also wir können davon ausgehen, dass die Energiewende begonnen hat in Österreich und auch global. Die Geschwindigkeit ist aber wirklich unzureichend. Wir müssen immer daran denken, dass Energieeffizienz eines der wichtigsten Elemente sowohl in der globalen als auch in der österreichischen Energiewende ist, weil wir damit ganz viele Konflikte reduzieren können und einfach auch nicht so viel ausbauen müssen, wie wir sonst würden. Diese Reduktion an Nutzenergie hilft einfach, weil wir auch diese Gewinne dann in kleiner Umwandlungskette sozusagen haben und der Aufruf ist, werden sie auch Teil des Energiewende, jedes Gramm CO2, das wir weniger ausstoßen, hilft tatsächlich, unsere Atmosphäre nicht zu voll zu machen mit dem, was zu voll zu machen. Das war es zum Inhalt. Ich wollte kurz ein paar Werbeeinstellungen machen. Erstens netzhero2040.at ist die Webseite zu unserem Projekt. Dort können Sie auch schon ein paar Szenarien, da gibt es einen Link zum Szenario Explorer, das das IASA betreut, da kann man sich Szenarien anschauen. Das sind noch nicht unsere Szenarien, sondern von der Energieagentur und aus einem anderen Projekt sind da schon Szenarien drinnen. Da kann man mal reinschauen, wie dann so ein Energiesystem zum Beispiel ausschauen könnte. Unser Twitter-Handle ist atnet02040. Zweite Werbeeinschaltung ist, wenn Sie interessiert sind an aktuellen Daten zu Energieverbrauch, gerade Gas- und Stromverbrauch in Österreich, auch zu den Gaseinsparungen und so weiter, dann gehen Sie bitte auf energie.wiffel.at. Dort betreiben wir tagesaktuell, bereiten wir Daten auf, auch zu Preisen. Klimaentschaltung 3 ist das Klima-Dashboard. Da bin ich nicht involviert, aber es ist eine ganz großartige Seite, in der man sich über das österreichische Energiesystem informieren kann und zum Beispiel auch über die Ausbauziele und wo mitgetrackt wird, wo wir stehen im Vergleich zu dem, was im ERG eigentlich drinnen steht. Also wirklich tolle Seite, kann ich auch nur empfehlen. werde ich dann nachher auch nochmal kurz in der Chat kopieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an einer Umfrage von uns teilnehmen, wo wir für das Projekt bestimmen wollen, welche Einschätzungen Sie darüber haben, bis ich die Nachfrage und auch die Importe im nächsten Jahrzehnt bis 2040 entwickeln werde. Das sind Daten, die wir dann in unserem Projekt in der Modellierung auch verwenden werden. Wie gesagt, ich kopiere den Link noch in den Chat und die Folien wird es danach auch auf der Webseite geben, falls Sie die einzelnen Links nicht mehr haben. Vielen Dank. Von meiner Seite einen schönen guten Abend. Ich hoffe, es war sehr interessant, was Sie gesagt haben. Einige Indikatoren werde ich auch nochmal darstellen. Ich glaube, wir ergänzen uns sehr gut. Das freut mich. Wie gesagt, mein Name ist Günther Emberger. Ich bin Leiter für ein Forschungsbereich Verkehrsplan und Verkehrstechnik. Und ich muss ganz kurz vorstellen, wir sind auf der TU Wien. Wir betreiben interdisziplinäre Forschung im Bereich Mobilität und fühlen uns an Nachhaltigkeit verpflichtet. Wir forschen in diesem Bereich schon seit Jahrzehnten und wir schauen immer, dass wir auch die Rückkupplung mit berücksichtigen, was das heißt, wenn man das Verkehrssystem aufbaut, was man auswirkt und was auf die Wirtschaft und so weiter und so fort. Was ganz wichtig ist, wir betreiben Forschung und wir machen aber auch Lehre und wir machen auch sehr viel Praxis. Das heißt, wir haben für über 100 Ortschaften in Österreich Verkehrskonzepte erstellt. Das heißt, wir wissen relativ gut, wie draußen das Ganze funktioniert, beziehungsweise warum es nicht funktioniert. Und man einiges in Erfahrung gemacht. Und wir sind draufgekommen, dass es wichtig ist, die Studenten auszubilden. Aber es ist auch ganz, ganz wichtig, die schon existierenden Verkehrsplaner und politischen Entscheidungsträger nachträglich auszubilden, weil diese Herrschaften zwar die Entscheidungsgewalt haben, aufgrund ihrer Erfahrungen gelernt haben, wie man Probleme wegbauen kann, aber noch nicht ganz verstanden haben, welche längerfristigen Auswirkungen dieses Handeln hat. Und da müssen wir einfach sehr, sehr, sehr viel auch draußen nachschulen. Ich möchte jetzt ein bisschen noch anfangen. Ich werde nicht gleich in die Verkehrsplanung gehen. Sie werden sehen, dass Verkehrsplanung sehr interdisziplinär ist und da muss ich ein bisschen anfangen, auch mit Indikatoren und mit Nachhaltigkeit. Und viele von Ihnen kennen das. Der Begriff Nachhaltigkeit ist ungefähr im 80er-Jahr herausgekommen. Das war der Klapphof nach Rom, der 1972 das erste Mal ein bisschen die Grenzen aufgezeigt hat. Und dann hat das bis 1987 gedauert, bis das im Brundtland-Report dann auch global angekommen ist, dass wir etwas machen müssen. Und in diesem Brundtland-Report ist eben der Begriff Nachhaltigkeit definiert worden das erste Mal. Und da ist es darum gegangen, dass man diese drei Säulen hat, Wirtschaft, Sozial und Environment. Und alle diese drei Säulen waren in diesem Report damals eben gleich wichtig, wie man sieht. Und die Nachhaltigkeit ist einfach das, wo diese drei Bereiche sich überlappen und das Ganze dann eben in einem Gleichgewicht sein sollte. Was aber ganz wichtig ist und was man damals ein bisschen übersehen hat und was ich auch gerne vielleicht mit Ihnen diskutieren würde, ist, dass wir eigentlich in der Wirtschaft das Ganze mit dem GDP messen. Und das GDP ein sehr komischer Indikator ist, das ist ein Indikator, wo wir die ganzen Wirtschaftsleistungen, die ein Land erbringt, in Geld ausdrücken und mit Geld bewerten. Und Sie wissen vielleicht, dass beim GDP auch negative Sachen, wie zum Beispiel Überspannungen oder Autounfälle und so weiter, hineingerechnet werden und dazu beitragen, dass das GDP weiterhin steigt. Das ist natürlich ein ziemlicher Problem, wenn Sie einen Indikator haben, der auch Umweltzerstörung positiv bewertet. Und da haben wir natürlich Probleme gehabt. Und Sie wissen das ja, dass wenn Sie Regierungsprogramme anschauen, die Politik anschauen, Sie wissen das ja, dass wenn Sie Regierungsprogramme anschauen, die Politik anschauen, dass zurzeit noch immer bei den traditionellen politischen Entscheidungen das GDP das Wertesystem oder der Einheit ist, dieser Indikator ist, der unser Wertesystem und unser Handeln großteils beeinflusst. Und das ist ein sehr, sehr großes Problem, was wir haben. Wenn Sie diskutieren, dann wird das immer gleich diskutiert, dass Sie brauchen ein Wirtschaftswachstum von 3 bis 5 Prozent, um aus der Arbeitslosigkeit, aus der strukturellen Arbeitslosigkeit herauszukommen. Und das Problem ist, wenn man sich das Wirtschaftssystem anschaut, wie es zurzeit in Europa und auch weltweit gehandelt wird, dann ist das noch immer auf Ressourcenverbrauch aufgebaut. Das heißt, wenn Sie einen Indikator haben, der Ihnen das Falsche anzeigt und Sie möchten den optimieren, dann haben Sie ein wenig Schwierigkeiten, ein System in die richtige Richtung zu steuern. Weiter, es ist ganz interessant, was man auch da sagen muss, und das ist meiner Meinung nach schon immer ein Kritikpunkt von mir gewesen oder von vielen Menschen, dass diese drei Säulen nach Ökologie, Sozial- und GDP-Gleichheit oder Egewirtschaft gleichwertig dargestellt werden. weil ich sage, dass ohne eine funktionierende Umwelt die anderen zwei Systeme nicht funktionieren. Ich möchte auch zu bedenken geben, dass dieses soziale System, das soziale Gefüge und auch das Wirtschaftssystem von uns Menschen gemacht worden ist. Und man muss sich vor Augen halten, dass es das GDP erst seit dem Zweiten Weltkrieg ungefähr gibt. Und trotzdem ist das der dominierende Indikator und auch das soziale Gefüge, was wir haben. Das westlich orientierte, also das demokratische, das kennen wir jetzt seit den zwei, drei, fünf Generationen, aber nicht länger. Und es gibt natürlich auch andere soziale Systeme, wie zum Beispiel, wenn Sie jetzt anschauen, diktatorisch geführte Systeme wie China oder andere Länder, die vielleicht auch funktionieren und in der Wirtschaft vielleicht dann lebensfähiger sind. Wir wissen es einfach noch nicht, welches soziale System das Optimale ist, um eben das Überleben auf einem Planeten zu garantieren. Also das ist durchaus noch ein Problem, was in Zukunft noch ein wenig diskutieren werden müssen. Was ich dann noch sagen wollte, es hat ja dann zusätzlich gegeben, nachdem wir dann gemerkt haben, dass es eben auf ein Value-System oder auf ein Wertesystem, was auf GDP aufbaut, dass das gewisse Probleme hat, hat es dann einiges an Forschung gegeben und es wurden andere Indikatoren vorgeschlagen, wie zum Beispiel der Index of Sustainable Welfare oder ähnliche, wo einfach jene Maßnahmen, die der Umwelt schaden und beschädigen, herausgerechnet worden sind und auch andere Sachen, die zurzeit ja nicht monetär erfasst sind, wie zum Beispiel das Aufziehen von Kindern und so weiter, als positiver Beitrag zum Index hinzugerechnet worden sind. Und wenn man sich das Ganze anschaut und mal diesen Indikator für gewisse Volkswirtschaften berechnet hat, dann sehen Sie hier für Österreich zum Beispiel von 1985 bis ins Jahr 2000, dass hier der Anstieg des GDPs dargestellt, also der normale Indikator, wie sich eine Volkswirtschaft positiv entwickelt. Und Sie sehen hier, schwarz dargestellt, wie sich der ISW entwickelt, also der Index of Sustainable Welfare. Und das Gleiche für Deutschland. Und Sie finden im Internet, das ist für einige Länder gerechnet. Und man kann einfach sagen, dass so ungefähr zwischen 70 und 75, da drinnen hat es, vielleicht in manchen Ländern ein bisschen später, hat es den Knick gegeben. Das heißt, da hat sich dann die Entwicklung von ISW, von Index of Sustainable Welfare, entkoppelt von der Entwicklung von GDP. Und seitdem kann man sagen, da wird das GDP-Wachstum auf umweltzerstörerische Aktivitäten zurückgeführt oder trank sehr viel bei. Wobei die Lebensqualität, wenn man das mit einem anderen Indikator misst, eigentlich nicht mehr steigt. Ich denke, das ist ganz interessant zu sehen. Was wir dann mal gemacht haben, als Spaß, ist dazu, wir haben hier unten die gleiche Zeitachse wieder aufgetragen und wir haben auf dieser Y-Achse dargestellt, wie groß die Automotorisierungsrate ist, also wie viele Autos pro 1.000 Einwohner in diesem Zeitraum gerade waren. Man sieht also, in Österreich wurde das dann überschritten, wo es dann stagniert, der Wohlfahrtszuwachs bei ungefähr 250 Autos pro 1.000 Einwohner und in Deutschland auch in dieser Richtung. Sie wissen, wir haben jetzt schon, das war gerade letzte Woche in den Nachrichten, ich glaube diese Woche, dass es nun mal 17 Gemeinden gibt in Österreich, wo sie unter 500 Autos pro 1.000 Einwohner haben. Also in Österreich haben fast alle Ortschaften draußen schon 570, 580 Autos pro 1.000 Einwohner. Also mehr wie Kinder, muss man mittlerweile sagen, haben wir Autos draußen in der Bevölkerung. Mit all diesen Problemen, die es gibt. Ich möchte dann einen weiteren Indikator darstellen. Das ist der Happiness-Indikator, das vielleicht auch ganz interessant sein könnte, dass man sagt, okay, als Regierung möchte ich schauen, dass mein Land oder meine Bevölkerung relativ glücklich ist. Und da sieht man einfach, dass schon in der Schweiz gewisse Länder mit einem sehr großen Einkommen pro Kopf sehr glücklich ist und da sieht man einfach, dass schon in der Schweiz gewisse Länder, die mit einem sehr großen Einkommen pro Kopf sehr glücklich sind, aber dass durchaus auch Länder existieren, die nicht so ein großes Einkommen haben, dass man da auch glücklich sein kann. Ich denke, das sollte man auch darüber nachdenken, weil wir müssen ja schauen, dass wir von Ressourcenverbrauch runterkommen, weil wir es nur so den Klimawandel hinanhalten werden können. Dann möchte ich noch einen Indikator darstellen. Ich rede deswegen auch über diese verschiedenen Indikatoren, weil wir ja zurzeit sehr viel über den CO2-Abdruck immer sprechen. Der CO2-Abdruck hier wieder nur ein gewisses Problem ausdrückt. Wir müssen immer sehr global auf das Ganze drauf schauen. Es passiert immer, wenn man nur auf einen einzigen Indikator schaut, der dann nicht so simpel ist, dann kann passieren, dass ich etwas anderes übersehe. Ich möchte Ihnen ganz kurz den ökologischen Fußabdruck darstellen oder nochmal zur Erinnerung bringen. Ich möchte Ihnen ganz kurz den ökologischen Fußabdruck darstellen oder nochmal zur Erinnerung bringen. Da geht es einfach darum, da wird der Lebensstil der Menschen in einen Flächenverbrauch umgerechnet. Und wenn man sich das angeschaut hat 1961, dann hat man gesehen, die 207 Millionen Amerikaner, Nordamerikaner, haben ungefähr fünf Hektar gebraucht, um ihren Lebensstil zu finanzieren. Die Europäer waren bei ungefähr 3 Hektar und die Asiaten bei 1,2 Hektar, 1,3 Hektar. Was Sie da sehen hier drunter auch, ist die Anzahl der Bevölkerung, also wie viele Milliarden Menschen oder hunderte Millionen Menschen in diesen einzelnen Regionen gelebt haben zu diesem Zeitpunkt. Und Sie sehen, wenn man das einigermaßen gleichmäßig aufgeteilt hätte, dann würden jeden Menschen ungefähr 3,8 Hektar 1961 zur Verfügung gestanden haben. Und man sieht, die Tragfähigkeit der Erde war noch überschritten. Nur die Amerikaner haben eigentlich, kann man sagen, schon ein bisschen über ihre Verhältnisse gelebt. Wenn man sich das Ganze dann ein bisschen später anschaut, dann sehen Sie, dass diese Bevölkerungen hier signifikant gewachsen sind. Also in Asien hat sich das mehr oder weniger verdoppelt. Der Verbrauch ist noch relativ, 2003 gleich gewesen von einer absoluten Anzahl. Die Amis haben, das hat man auch früher gesehen, beim Kollegen davor, haben ihren Energieverbrauch und ihren Flächenverbrauch fast verdoppelt, von 5 auf 9 und sind auch mehr geworden. Die Europäer haben es natürlich auch, sie sehen von 3 auf 5 fast verdoppelt. Und mittlerweile, aufgrund dessen, dass wir jetzt eine Mehrbevölkerung haben und die Fläche, die verfügbare Fläche abnimmt eigentlich, einerseits durch Erosion, einerseits einfach durch das, dass man die Bevölkerung dividiert, haben wir nur mehr 1,8 Hektar zur Verfügung. Und das ist dann schon sehr interessant. Und das wird weiterhin nach unten gehen. Und ich habe jetzt durchgerechnet, dass wir 2003 1,8 Hektar zur Verfügung gehabt haben. Und jetzt ist es so, wenn Sie diese 8 Milliarden Menschen nehmen, die zurzeit auf der Welt leben, also 20 Jahre später, kann man sagen, 2022, 8 Milliarden, dann haben wir nur mehr 1,4 Hektar zur Verfügung pro Person. Unter der Annahme, dass die Bodenerosion, die Flächenversiegelung kein Problem ist. Und was ich damit sagen will, ist einfach, CO2 ist wichtig zu schauen, aber auch die Bodenversiegelung und der Bodenschutz ist ganz ein wichtiger Indikator. Und natürlich auch die Artenvielfalt. Wir haben eine Serie von Indikatoren, die wir in Auge behalten müssen. Und da müssen wir wirklich aufpassen, dass wir jetzt nicht nur zu viel auf das CO2 schauen, weil wenn wir das Problem vielleicht dann lösen, dass man dann vielleicht etwas anderes übersieht. Also möchte ich nur mal eine Lanze brechen dafür. Bei dieser Grafik, es war immer sehr schwierig, jetzt für mich herauszufinden, was schon alles vorgetragen ist, aber diese Grafik ist, glaube ich, immer ganz interessant. Sie sehen hier die Zeitachse aufgetragen, Sie sehen hier, wo wir ungefähr sind und Sie sehen hier die 95% Wahrscheinlichkeit aufgespannt, wie sich die Temperatur entwickeln wird. Und wir sind auf dem besten Weg, auf einer 3-Krater-Höhe bis ans Jahrhundertende fortzuschreiten. Das hat natürlich schon Auswirkungen, weil es sein manches Sommer sind zu heiß, dass ein Aufenthalt im Freien tödlich sein kann. Hohes Risiko für Lebensmittelverknappheit und so weiter, Kipppunkte zu überschreiten. Also auf diesem Pfad bewegen wir uns hin. Sehr, sehr wahrscheinlich. Und dann sieht man, was verkehrspolitisch und auch an anderen Politiken gemacht wird. Dann denke ich mir, wir haben gewisse Herrschaften noch nicht die Notwendigkeit und die Dringlichkeit eigentlich verstanden, mit der wir eigentlich handeln sollten und müssten jetzt anfangen. Sie kennen das dann auch, was die Erfolge sind. Das ist ja ganz wichtig zu verstehen. Man hört das sehr oft, wenn ich mit Politikern diskutiere, mit Entscheidungsträgern diskutiere, dass die sagen, ja, wir werden das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr erreichen, dann gehen wir halt Richtung 2-Grad- wir das noch erreichen, Richtung 3 Grad Ziel. Die Leute verstehen das gar nicht, was das heißt, was das 1,5 Grad Ziel oder 2 Grad Ziel eigentlich heißt. Und aus diesem Grund versuche ich dann immer mit dieser Folie auch ein wenig zu zeigen, was das heißt für Österreich konkret. Konkret, wenn es mit der Borkenkäfer auftreten, ich kenne mittlerweile, es gibt Exkursionen in mein Heimatland nach dem Mölltal hinein, wo sie mittlerweile keine Bäume mehr haben. Die ganzen Fichten sterben ab. kommen, die 10 cm Humusschichten von den Bergen herunterspülen und wir die Siedlungen, die im Tal unten sind, mittlerweile ja mit Kunstbauten dann sichern müssen, dass die nicht überschwemmt werden beziehungsweise mit Murrenabgängen zerstört werden und diese Kunstbauten wiederum so viel Stahl und Beton brauchen, dass wir durch die Produktion und durch den Einbau dieser Kunstbauten dann noch mehr CO2 wieder in die Umwelt abgeben und damit das Problem wieder verschlimmern. Und diese ganzen Regelkreise, die verstehen die Leute meiner Meinung nach noch zu wenig und da ist einfach noch kein systemischer Verständnis in der Politik da, dass das wirklich ein seriöses Problem ist, wo man uns laufend den Ast, auf dem wir sitzen, abschneiden kann. Da ist dann die Krankheiten, dann die fremden Pflanzen, was kommen, dann habe ich schon gesagt, die Starkregen-Niederschläge, dann haben wir wirklich Probleme, wenn wir auch kriegen mit der Wasserversorgung, merkt das schon, dann schauen Sie Neusiedlersee an, schauen Sie die Grundwasservorräte an. Und dann wieder Neustadt, wo wir schon überall drinnen sind. Also das wird wirklich ein seriöses Problem. Und da müssen wir einfach schauen, was da alles auf uns zukommt. Und natürlich Waldbrandgefahren im Zoo. Und da habe ich schon gesagt, die Gletscher sind weg. Dann haben wir dann mit der Wasserversorgung Probleme. Also und so weiter und so fort. Und dann sind wir wieder bei dem GDP am Ende, wo man dann sagt, okay, das wird 2 Milliarden Euro kosten, jetzt sind schon erhöht das GDP nebenbei und das wird auf 6 bis 12 Milliarden raussehen und ich halte Vorlesungen bei den Bauingenieuren und wie soll ich sagen, den Bauingenieuren und wie soll ich sagen, als Bauingenieur ist das gar nicht schlecht, ich weiß, aha, mein Kuchen oder meine Auftragslage wird besser in der Zukunft werden, weil ich ja, irgendwer wird diese Kunstbauten ja machen müssen und wir Statiker und wir Bauingenieure werden wir da schon rechnen und werden wir uns da schon die ganzen Wohnverbauungen und so weiter aufteilen und das machen wir. Wir werden die Umwelt schon so schützen oder unsere Kulturlandschaft so schützen, dass wir das Ganze hinbringen. Es ist eine große Preisfrage, ob das sinnvoll ist und ob sich das dann wirklich auch finanziell ausgehen wird, weil irgendwer muss das ja auch verdienen. Was auch ganz interessant ist, ist dann, dass ich schon gesagt habe, dass wenn wir dieses 2 Grad oder 1 Grad, also wir müssen ja für das 1,5 Grad Ziel kämpfen und das Ziel haben. Wenn wir das nicht schaffen, dann haben wir natürlich auch diese Migrationsbewegungen, die wir ja jetzt schon ein wenig an den Grenzen spüren, aber das ist ja noch nichts. Aber wenn man die Studien anschaut, was da auf uns zukommen wird, also dass da zwischen 140 und 280 Millionen Menschen dann Richtung höher gelegene Gebiete strömen wollen, einfach weil es ihr eigenes Land nicht mehr geben wird. wollen, einfach weil es ihr eigenes Land nicht mehr geben wird. Und da werden dann schon, Sie kennen das ja aus den Simulationen aus Italien und aus einigen italienischen Hafenstädten, aber auch aus New York, Ho Chi Minh City und auch andere Megastädte weltweit von Meeresspiegelanstieg betroffen werden sehen. Wir haben ja schon, ich glaube, Jakarta mittlerweile wird ja schon übersiedelt, weil man einfach gesagt hat, okay, das geht sich nicht mehr aus, wir müssen einfach die ganze Städte übersiedeln. Und auch das ist natürlich dann wieder mit Energieverbrauch, Flächenverbrauch, Ressourcenverbrauch verbunden, welches wiederum dann in die Atmosphäre hinaus emittiert und das wiederum dann unsere Temperatur weltweit ein wenig miterhöht hat. Also wir sind jetzt wirklich in einem Teufelskreis drinnen, wo die Lösungsvorschläge und die Lösungswege, die wir in der Vergangenheit gehabt haben, mittlerweile eine Dimension erreichen, wo sie uns dann das Problem, das sie lösen sollten, eigentlich verschärfen. Ich zeige auch immer gerne diese Folie her. Also hier geht es einfach darum, einfach zu sagen, dass wir wissen mittlerweile, dass ungefähr 70% aller bekannten fossilen Ressourcen unter der Erde bleiben müssen, damit das Klimaziel nicht erreicht wird. Und ich denke, das ist ganz eine wichtige Aussage, dass uns das bewusst ist, wie wir das machen sollen. Wie können wir eine Organisation, eine weltweite Organisation aufstellen oder organisieren, dass man sagt, okay, liebe Menschen in Saudi-Arabien, bitte verkauft euer Öl nicht. Das heißt, man wird den Menschen oder in diesen Ländern, denen die Erdölreserven abkaufen müssen und sagen, bitte lassen wir es unter der Erde. Und das ist aber so, dass das bis 2050 oder bis 2040 oder, Entschuldigung, bis 2030 müsste man das schon machen. Und das ist natürlich schon eine Aufgabe, da sehe ich zurzeit überhaupt keinen Weg dorthin, dass es wir schaffen als Gesellschaft, eine Organisation global aufzustellen und zu sagen, mit dieser Organisation, wir kaufen allen Erdölbesitzenden Ländern das Erdöl ab und lassen es unter der Erde. Das ist durchaus ein sehr drastisches Beispiel, aber es ist notwendig, um eben diese Einsparungspotenziale und Pfade, die notwendig sind, um die Klimaziele zu erreichen, gemacht werden müssen. Also da ist einiges noch an Diskussion hier. Schauen wir uns das Ganze an. Also was passiert zurzeit? Also man kann sagen, das Human-Wellbeing sollte so steigen. Die ökonomische Aktivität steigt exponentiell. Die Weltbevölkerung steigt noch exponentiell. Und der Ressourcenverbrauch steigt auch noch exponentiell. So schaut es zurzeit aus. Und was sollte passieren? Wir wollten eigentlich sagen, okay, wir wollen, dass die Lebensqualität irgendwo auf einem hohen Niveau sich einpendelt. Das ist eigentlich geschuldet, sagt man so. Das ist ein Ziel, ein ehres Ziel einer Gesellschaft, einer ethischen Anlage, dass man sagt, okay, da wollen wir hin. Wir müssen schauen, dass wir die ökonomische Aktivität irgendwo einpendeln, dass man sagt, okay, da wollen wir hin. Wir müssen schauen, dass wir die ökonomische Aktivität irgendwo einpendeln, dass man sagt, okay, so viel ist genug. Das ist eine ganz interessante Frage. Wann ist was genug? Wie viel Mobilität ist genug? Wie viele Flugreisen sind genug? Gut, ich werde jetzt zeigen, gibt es da schon ein paar Antworten, die nicht viele Leute hören wollen. Wie viel Bevölkerung ist genug? Wie viel Bevölkerung ist genug? Wie viel Fernsehen, wie viel Ressourcenverbrauch und wie viel Tonnen Material pro Person sind genug? Und wie schaut der Impact auf die Umwelt aus? Da sieht man natürlich, da müssen wir hin und das bei gleicher Lebensqualität. Wie funktioniert das, dass wir mit weniger Ressourcen trotzdem glücklich sind? Und da werden wir alle ein bisschen umdenken müssen. Da müssen wir eben hergehen und auf diesen Happiness-Indikator vielleicht gehen und weggehen von diesen Wertesystemen, die wir mittlerweile auch unseren Kindern mitgeben, wo man sagt, okay, Besitz ist gut, viel Ressourcenverbrauch ist gut, Konsum ist gut. Wo wir nicht wissen. Also da wird man wirklich was überlegen müssen. Da müssen wir nicht was überlegen, da müssen wir schnell zu diskutieren anfangen. Nächste, ich möchte ein paar Grafiken zeigen, einfach was ich jetzt dargestellt habe, was mein Kollege auch schon dargestellt hat. Ich bin ein bisschen weiter hintergegangen, nach 1750, hat auch damit zu tun, dass das ja erst durch die Erfindung der Dampfmaschine wir Zugriff auf externe Energie gehabt haben. Das hat natürlich einiges an Veränderungen gebracht. Einerseits der Möglichkeiten der Ressourcenausbeutung, andererseits aber auf gesellschaftlicher Art. Erst durch die Dampfmaschine hat industrielle Revolution hat stattfinden können. Und damit hat sich dann auch das Sozialsystem geändert. Wir haben dann das erste Mal eine Arbeiterschicht in unser System hineinbekommen. Und wir haben natürlich auch das erste Mal durch die Lampfmaschinen und den Zügen andere Entfernungen überwinden können und damit auch ein öffentliches Verkehrssystem aufbauen können und haben dann auch die Siedlungsstrukturen anders machen können. Das heißt, ein Auseinanderfallen von Arbeit und Wohnen hat stattfinden können und so weiter und so fort. Also das Verkehrssystem selbst beeinflusst immer sehr stark in Rückkupplungssystemen, wie eine Struktur, eine gebaute Struktur ausschauen kann und auch wie die Menschen leben und wie sie ihre Kultur weiterentwickeln. Das muss man sich erstmal bewusst werden. Also wie gesagt, man sieht da, wie das BIP exponentiell gewachsen ist, die direkten Investments, wie die Bevölkerung in den Städten wächst, wie der Energieverbrauch wächst, der Ungemittelverbrauch wächst, immer exponentiell. Und Sie haben gesehen, in diese Richtung müssen wir, also wir müssen die Trends alle umkehren und so schaut es aus. Und bei der nächsten Grafik das Gleiche, bei den Staudämmen, ja, da haben wir mittlerweile ein Maximum erreicht, weil die billigen Staudämmen sind alle gebaut worden. Beim Wasserverbrauch haben wir noch ein bisschen was zu tun, das verbrauchen wir auch, Papier verbrauchen wir, Kfz exponentiell, Telekommunikation, Tourismus wächst exponentiell, die CO2-Emissionen, die NOx-Emissionen, Methan. Also CO2 alleine ist nicht ausreichend, da müssen wir die anderen auch anschauen. Wir müssen auch anschauen, was die Oberfrost, was die Meerversorgung tut. Wir müssen auch anschauen, BM2-Schadstoffe und so weiter. Es gibt eine Vielzahl von Schadstoffen. Also man muss da wirklich das Ganze ein bisschen anders anschauen. Zurück zum Verkehr. Sie haben das heute schon gehört. Also hier ungefähr ein Drittel der CO2-Emissionen oder 3-Pascal-Emissionen kommen aus Verkehr. Das haben wir auch schon gehört, dass alle anderen Sektoren haben es geschafft, von 1990 bis 2019 ein wenig, absolut gesehen, weniger auszustoßen, außer der Verkehr, der wächst und wächst und wächst weiter. Das ist mittlerweile bekannt. Und dann hat man sich das Ganze angeschaut, was tun wir im Verkehr? Und dann ist das Ganze mit Zielen definiert worden. Österreich ist gut. Also immer, wenn wir ein Problem haben, dann machen wir zuerst ein Zieldokument und dann ist gesagt worden, ja, wir müssen das 17. Zieldokument, wir haben ein Zwischenziel von 36 Prozent, Reduktion bis ins Jahr 2030 und bis 2050 sind wir im Verkehr CO2-neutral. Dann hat man das Ganze ein wenig durchsimuliert und ist draufgekommen, dass mit allen Maßnahmen, die politisch irgendwie umsetzbar hat das Ganze ein wenig durchsimuliert und ist draufgekommen, dass mit allen Maßnahmen, die politisch irgendwie umsetzbar sind, kommen wir von 25 auf gerade 15 runter. Also bis daher kommen wir runter. Das wissen wir mittlerweile. Und diese ganze Differenz, die Karbonisierung, die schaffen wir nicht. Das ist bekannt. Dann sind sie hergegangen und haben gesagt, okay, das war der alte Zielpfad. Und dann haben sie gesagt, ja, wir müssen das 2-Grad-Ziel erreichen. Es ist schon wärmer geworden. Wir dürfen nicht 2050 CO2-intra-seitig, wir müssen schon 2040 sein. Was sie in Österreich diesmal gemacht haben, ist, dass sie die Ziele verschärft haben, die Bundesregierung die neue. Das hat sie hineingeschrieben 2021. Es gibt diesen neuen Mobilitätsmasterplan und wir haben aber diese Gaps, also dieses Ziel will man nicht erreichen. Ich zeige Ihnen ein paar Maßnahmen, die da vorgeschlagen worden sind. Wir müssen öftlichen Verkehr wieder ausbauen. Ich kann Ihnen sagen, der Österreicher ist verglichen in Europa einer der Menschen, der für tägliche Mobilität, also um sein Leben zu organisieren, am meisten Kilometer unterwegs ist. Oder einer der meisten. Wir sind ungefähr 45 Kilometer am Tag unterwegs. Und wir sind auch einer der besten Bahnfahrer und Autofahrer. Das heißt, selbst wenn wir jetzt sind, also was man sagen will ist, wir sind sehr gut hin- und herumfahren und ich weiß nicht, ob Sie mich gut kennen, wir haben das als Kinder immer gelernt, was man im Kopf nicht hat, hat man in den Beinen. Das schaut wirklich so aus, als ob der österreichische Verkehrspolitik, dass wir mit möglichst viel Aufwand unser Leben organisieren müssen. Und deswegen denke ich auch, dass immer ein stärkerer Ausbau des Öftlerverkehrs schon wichtig ist, weil wir auch andere Maßnahmen machen müssen. Und darin steht eben Ausbau, Ausweitung, Mobilitätsmanagement, Ausweitung Fuß- und Radverkehr, das ist sehr vage beschrieben. Dann noch Verlagerung, dann E-Mobilität. Wir glauben wirklich, dass wir mit E-Mobilität Probleme lösen werden. Der Kollege vor Ort hat schon gesagt, die Energie werden wir vielleicht haben, das Ganze mit E-Mobilität, wir glauben wirklich, dass wir mit E-Mobilität Probleme lösen werden. Kollege Vorrat hat schon gesagt, die Energie werden wir vielleicht haben, das Ganze mit E-Mobilität zu machen. Nur mit E-Mobilität löst sich kein Problem. Sie lösen weder das Flächenproblem, noch ein Feinstaubproblem, noch ein Unfallproblem. Und sie verringern auch nicht die Abhängigkeit von mechanischer Mobilität in ein System. Also sie lösen damit nichts. Wir sind weiterhin abhängig von externen Ressourcen, die wir in Österreich ja gar nicht haben und von ausländischen Konzernen. Das ist jetzt nicht der Öl-Firma, da sind wir halt von Lithium-Firmen abhängig und anderen Technologien. Und so weiter und so fort. Also wie gesagt, also diese sehr weichen maßnahmen die hier dargestellt sind, die natürlich trotzdem nicht unbedingt einfach umzusetzen sind in der koalition zurzeit. man sieht wie sie laufen. sie haben ja mitbekommen diese einfügung der co2-Steuer von 30 Euro, dass das schon ein großes Problem ist pro Tonne, wo man ja ganz andere Sachen bräuchte. Aber noch einmal, mit diesen Maßnahmen, die hier simuliert worden sind, kommen wir nur dahin. Also haben wir diesen ganzen Bereich hier noch zusätzlich emittiert. Schauen wir uns dann den Verkehrsmeisterplan an. Das ist 2021 gemacht worden. Das soll klimaneutral sein. Und da haben wir natürlich das Problem, der 2,5 Hektar, zurzeit verbauen wir 13 Hektar oder 11 Hektar pro Tag. Das sind ältere Zahlen. Wir dürfen den 2,5 Hektar versiegeln pro Tag und wir haben nur noch weniger Energie zur Verfügung. Das Ziel ist es, dass wir von 60% Modal Split auf 42% Autoverkehr zurückkommen und diese 42% bis 2040 komplett elektrifiziert sind. Wie gesagt, das sind schöne Ziele, werden aber die Probleme nicht lösen. Und auch interessant hier im Güterverkehr ist, wir sind jetzt hier und es ist im Masterplan drinnen, dass kein zusätzlicher Güterverkehr mehr auf die Straße kommt und alles auf die Schiene verlagert wird. Wir haben weder die Kapazitäten noch Stimptos, noch sind Maßnahmen gesetzt worden. Wir haben Probleme mit einer flächendeckenden Maut, darf man nicht einführen. Wir haben Probleme mit einer sinnvollen CO2-Bepreisung. Das sind Wunschsträume, die mit den Maßnahmen, die gesetzt worden sind, sicherlich nicht erreicht werden können. Das heißt, man müsste nachjustieren. Schauen wir mal, was es sonst noch gibt. Das ist immer so lustig, wenn man Nachrichten liest. Okay, wir haben den Oster für eine Reise, wo man am Flughafen geht, wieder los. Die Flughäfen sind generell auf, die werden gebaut. Dann Österreich als Weltmeister, da hat man wieder erhöhte Auto-Zulassungen, wächst weiter und so weiter. Das ist im November schon wieder neu gestiegen. Also es ist interessant zu sehen, auf sehen, die Politik sagt, wir sollten das und das machen und dann passieren die Rahmenbedingungen sind so geschaffen, dass wir trotzdem komplett konterkariert unseren eigenen Zielen entgegenlaufen, wenn man sich die Schlagzeilen anschaut. Es gibt natürlich schon ein paar andere Sachen, die einfach umsetzend wären. Wir wissen zum Beispiel, dass die Maßnahme, die am meisten wirken würde, die über die CO2-Einsparung ein Tempolimit wäre. Das wird nicht angegriffen von den zuständigen Politikern. Das hätte natürlich Erfolge, wenn man da hergeht und auf Tempo 180 und 30 geht. Dann auf der einen Seite emittieren sie weniger Schadstoffe. Sie sparen sich sofort bis zu 30% Sprit. Natürlich haben sie sofort weniger Unfälle und natürlich haben sie sofort eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, weil der automatisch dadurch schneller fährt. Weil er ja relativ gesehen dann einen Zeitvorteil kriegt. Also das hätte schon sehr schöne Maßnahmen, werden halt leider Gottes in der Realität nicht so durchgesetzt. Dann im Güterverkehr gibt es auch einige Sachen, was man machen könnte. Also wobei ich da bei der Einführung des elektrischen Systems, elektrisches System, ich nicht der Fan bin. Wir haben dann eben die Schienen, wo der Güterverkehr draufkommt, die Autoindustrie und die Lobbys wollen natürlich, dass die LKWs weiterfahren und haben dann so Ideen, dass man sagt, okay, man tut Oberleitungen auf den Autobahnen hinbauen, wiederbauen und dann müssen wir die Flotte austauschen und können dann elektrifizierte LKW fahren, die meiner Meinung nach ja sowieso im Fernverkehr auf die Schiene verlagert werden soll. Lange Rede, kurzer Sinn. Also wir werden mit den Maßnahmen, die vorgeschlagen worden sind und umgesetzt worden sind, nicht die Klimaziele erreichen können. Das funktioniert einfach so nicht. Was ich Ihnen auch noch zeigen will, es gibt schon noch weitere Maßnahmen, die man machen könnte, die dann ein bisschen wehtun. Wir müssen da schon schauen, dass wir wirklich die Infrastruktur für Fußgänger verbessern. Das würde heißen, in Städten wie Wien Oberflächenparkplätze komplett weg. Und diese Flächen den Menschen zurückgeben. Wir müssten natürlich Kostenwahrheit einführen. Das heißt, man müsste einen öffentlichen Parkplatz bewirtschaften anfangen. Man müsste darüber nachdenken, eine flächendeckende Fahrzeugmaut einzuführen. Das müsste ja theoretisch gehen. Es gibt ja diese Navigationssysteme in den Autos drinnen. Da sage ich halt, okay, jeder, der da früh im Stau fährt, zahlt ein bisschen mehr. Dann müsste man Kurzstreckenflugverbote einführen. Man könnte aber an sehr zwei Konten diskutieren. Einfach damit man sieht, welche Maßnahmen es gibt, damit man diese Ziele erreichen kann. Und das Gleiche natürlich auch im Güterverkehr. Da müssen immer beide Verkehre mitdenken. Es hat eine Studie gegeben von AIT, das ist ganz interessant, Mopbilanz, und da drinnen ist nachgerechnet worden, damit Sie wissen, von was ich hier rede. Also wenn wir als Österreicher unser Mobilitäts-CO2-Budget, was wir zur Verfügung hätten, um diese 1,5 Grad zu erreichen zu können, dann würde das umgerechnet bedeuten, dass wir 2030 entweder pro Tag, dass wir 2005, 2030 entweder 134 Kilometer mit der Bahn fahren dürften, 37 mit dem Bus, 37 mit dem E-Auto und 9 Kilometer mit dem Auto fahren dürften. je Auktor und 9 Kilometer mit dem Auto fahren dürften. Und 2050 dürften wir überhaupt nur, wenn wir dann wirklich CO2-neutral sind, dürften wir entweder 11 Kilometer mit dem Zug fahren, 3 Kilometer mit dem Bus und 0,7 Kilometer mit dem Bus, mit dem Auto zum Beispiel. Aber jede Person pro Tag. Und Sie wissen, heute brauchen wir ungefähr 45, also heute, Stand 2020 braucht ein Österreicher ungefähr 45 Kilometer pro Tag, um sein Leben zu organisieren. Sie müssten das dann entweder mit 11 Kilometern organisieren, 11 Kilometer Bahn oder 0,7 Kilometer Auto und nicht die Summe, sondern wie einzelnes Verkehrsmittel. Und Flugreisen würde es überhaupt keine mehr geben. Das heißt, das wäre das neue Mobilitätsverhalten, was möglich wäre, wenn wir unsere Ziele erreichen würden. wenn wir unsere Ziele erreichen würden. Das sind dann schon sehr signifikante Verhaltensänderungen, die notwendig sein müssten, damit wir die Klimaziele einhalten können. Und das kann man sich heutzutage gar nicht vorstellen, wie das Ganze funktionieren soll. Wie soll ich mich mit 11 Kilometer Bahn pendeln, zum Beispiel von St. Pölten nach Wien? Das geht sich nicht mehr aus. Man wird eine ganz andere Siedlungsstruktur und Arbeitsplatzverteilung und Raumstruktur brauchen, damit man diese Ziele erreichen kann. Das ist ganz interessant, weil es uns einfach zeigt, was alles notwendig ist, damit wir da richtig arbeiten können. Was das Ganze eigentlich dann heißt für unser zukünftiges Leben. Ich möchte Ihnen auch noch ein paar Sachen zeigen zum Thema. Sie wissen, für einen Weg brauchen wir so und so viel Energie. Das haben wir gerade früher schon gesehen. Sie brauchen für ein Auto, wenn Sie einen Weg mit dem Auto machen, ungefähr 60 mal so viel Fläche, versiedelte Fläche in einer Stadt, als wenn Sie zu Fuß gehen. Also da sind schon Sachen drinnen. Sie haben in Österreich durch den Autoverkehr 37.000 Verletzte, 400 Tote und 5.000 Luftverschmutzungen. Weltweit schaut das Ganze so aus, 7 Millionen Tote, also das sind schon Sachen, die hier signifikant von Autoverkehr verursacht werden und auch das würde dann natürlich geringer werden und wegfallen. Also hier haben wir schon einiges noch vor uns. Möchte ich Ihnen einfach noch ein paar Fotos zeigen. Also was müssen wir tun? Wir müssen auch vorhergehen und unsere Strukturen umbauen. Also als Verkehrsplaner müssen wir einfach die Strukturen so umbauen, dass sich die Menschen richtig verhalten können. Und da ist natürlich schon sehr, sehr, sehr wichtig, was man da machen soll. Und da haben wir viele Strukturen, wo wir uns ändern können. Ich habe jetzt ein paar angesprochen. Recht, dann unsere Indikatoren, die wir zu maximieren hernehmen wollen, unsere kulturellen, also wie ich gerade gesagt habe, Sie müssen sich vorstellen, Sie müssen dann ein Leben führen, oder wir dürfen dann ein Leben führen, wo man nicht mehr so viel unterwegs sein muss wie heute mit diesen 35 Kilometern, 40 Kilometern, sondern mit weniger zu Fuß gehen nebenbei und Radfahren dürfen Sie auch 50, 60 Kilometer, das ist kein Problem. Also wir dürfen nur keine Energie brauchen für unsere Mobilität. Und da müssen wir schauen. Wir müssen einfach diese Strukturen, die heute noch so autoelastisch sind, umbauen anfangen. Wenn man in solchen Strukturen wohnt, ist klar, dass man sich mit dem Auto fortbewegt. Da haben wir natürlich noch einiges zu tun. Diese Autos müssen hier raus und dann müssen wir schauen, dass wir es begrünen, dass da wieder Leben hineinkommt, dass die Menschen hier wohnen können, dass die Erdgeschossnutzungen drinnen sind und so weiter und so fort. Da müssen wir eben die rechtliche Struktur ändern, dass die Parkplätze rauskommen und dass die Erdgeschossnutzungen wieder möglich werden und auch rechtlich gedeckt sind. Einfach noch ein paar Impressionen. Das ist gerade jetzt bei der Technischen Universität Wien in Arsenal draußen. Das ist neu, das ist vor zwei Jahren so gebaut worden. Wir bauen noch immer solche Straßen, wo wir wirklich dann die Parkplätze an den Fahrbahnen anordnen. Dann haben wir da zu viel Fläche, die versiegeln wir, machen da eine Mittelinsel zwischen zwei Fahrbahnen hinein, bringt überhaupt nichts. Da nochmal, jetzt haben sie alleine das in Querschnitt, sie müssen mal schauen, was da wieder an wertvoller Fläche in der Stadt versiegelt ist. Dass man da ein Hitze-Island hingebracht hat, ist natürlich klar, dass da wenig Leute zu Fuß gehen, ist auch klar. Prinzipiell, wenn man das ein wenig anschaut, schaut die Infrastruktur oder die Städte in Österreich so aus. Der Fußgeher wird auf den Rand gedrängt, auf den Zebrastreifen gedrängt und der Rest ist für die Autobenutzer möglich, dass sie das anschauen können. Kommen wir nun zur Conclusion, weil wir schon relativ weit sind. Ich möchte das jetzt nicht zeigen. Also was möchte ich sagen? Die technischen Lösungen, Wasserstoff, Effizienz und so weiter sind zwar schön, die werden wir für Flotten vielleicht brauchen, dass man sagt, man stellt die Busflotte, die Taxiflotte, die Lieferflotte auf E-Mobilität um, aber nicht die Auto, die Privatautos. Also hier wird man wahrscheinlich auf andere Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs setzen müssen, dass man die Klimaziele erreichen kann. Wir brauchen eine signifikante Verhaltensänderung und man darf es nicht negativ sehen. Wir müssen einfach anfangen, auch so zu kommunizieren, dass diese Verhaltensänderungen, diese weniger Abhängigkeit von Ressourcenverbrauch einfach was Positives sein kann oder sein muss. Wir müssen schauen, dass wir von der Autoabhängigkeit und von der Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen wegkommen. Und dass das nicht ein Verlust an Lebensqualität ist, sondern ein Gewinn an Lebensqualität. Aber da müssen wir eben diese Indikatoren-Systeme und unsere internen Wertesysteme ein wenig umdefinieren anfität. Aber da müssen wir eben diese Indikatoren-Systeme und unsere internen Wertesysteme ein wenig umdefinieren anfangen. Und das müssen wir kommunizieren. Und da brauchen wir Kommunikationswissenschaften, die uns helfen, dass wir das positiv verbringen. Wie gesagt, ich habe schon gesagt, wir haben das Problem der Flächenversiegelungen, wo Grenzen stoßen werden, Ressourcen verbraucht verstoßen werden. Wir haben das Problem des CO2-Abdrucks, wo wir runter müssen auf 2,5 Tonnen. Wir haben natürlich auch das Problem, dass bei U-Bahnen, wir wissen, dass wenn Sie eine U-Bahn bauen, dann hat der CO2-Abdruck allein in der Erstellung einer U-Bahn, wo Sie über 100 Jahre brauchen, dass Sie das kompensieren können. Also da müssen wir schauen, wir müssen einfach anschauen anfangen, was heißt es eigentlich, wenn wir Infrastruktur neu erstellen, wie viel CO2 ist eigentlich in diesen Infrastrukturen drinnen und braucht man das überhaupt? Und können wir, wenn wir diese bauen, überhaupt die Ziele erreichen? Da haben wir methodisch noch einiges am Problematik. Das heißt, wir brauchen eine offene und ehrliche Kommunikation über diese Probleme und zwar relativ schnell. Und da müssen wir auch wir Wissenschaftler arbeiten. Da finde ich solche Veranstaltungen wie diese sehr, sehr wichtig. Wir müssen einfach dieses Wissen, was wir haben, auch nach außen transportieren, dass die Entscheidungsträger hier wissen, was los ist. Ich habe gerade diese Woche mit Gemeindemundvertretern gesprochen, die dann sagen, wir können nichts dafür und uns läuft alles super. Wir brauchen auch eine U-Bahn, so wie in Wien. Sonst können wir das Problem nicht lösen. Da müssen wir schon innovativere Ideen langsam machen. Also Klimawandel, das wissen wir, wird die Haus von der Zukunft. Wir müssen unsere Wertesysteme ein wenig umstellen. Wir müssen die richtigen Indikatoren machen. Wir wissen, dass wir in der Verkehrsplanung hergehen müssen. Zuerst auf den Fuß gehen, Radsfahrer schauen. Wir müssen einfach schauen, dass wir diese Verkehrsmittel sehr, sehr, sehr stark fördern, in der Planung, in der Infrastruktur, bei der Sitzgeber- und Kostenwahrheit einführen. Das Problem ist, es dauert immer noch 30 Jahre, reden wir das, wir das und versuchen da hinzukommen und ein wenig wegzukommen von der Autoabhängigkeit und trotzdem steigt noch immer die Autobenutzung draußen und es werden mehr Flugkilometer zurückgelegt. Der Umbau benötigt einfach Zeit. Ich habe leider Gottes noch sehr wenig Erfolg bis jetzt gesehen, weil die Frage ist mittlerweile, ob wir diese Zeit noch haben werden. Sie haben ja gesehen, das sind doch große Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wir müssen wirklich schauen, dass wir lebenswerte Siedlungen machen, die nachhaltig sind. Und dazu müssen wir einfach aus den Siedungen die Geschwindigkeit herausbekommen, damit eben Fußgänger und Radfahrer sich drinnen wohlfühlen und ihre Bedürfnisse befriedigen können. Ich kann es nur einfach sagen, die Nachhaltigkeit, die geht zu Fuß. Und dann bin ich auch schon fertig mit meinen Ausführungen. Ich sage mal vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Und dann möchte ich noch ansatzlos, weil das ist der allerletzte. Ich sage mal vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Und dann möchte ich noch einsatzlos, das ist der allerletzte. Das sage ich bei jedem Vortrag. Einfach auch, wir müssen darüber nachdenken, dass ein gratis Parkplatz im öffentlichen Raum kein Menschenrecht ist. Und das ist ganz, ganz wichtig. Weil es macht keinen Sinn, dass wenn jemand ein Auto kauft, sei es ein Tesla, sei es irgendeines aus Deutschland, der 40.000 Euro dafür zahlt oder 60.000, dass er dafür dann gratis dieses Auto mehr oder weniger in ganz Österreich im öffentlichen Raum abstellen kann. Das ist kein Menschenrecht und das ist wirklich eines der großen Probleme, was wir zurzeit noch haben. Danke sehr. Thank you.