Hier auf der Bühne ist jetzt Leon von Zeppelin. Schön, dass du da bist. Du bist von Shift. Danke für die Einladung. Erzähl mal ganz kurz, was ist denn dein Bezug zum Thema Recycling, Repairing? Wie bist du darauf gekommen, vielleicht für dich auch persönlich, dass man Dinge nicht wegschmeißen muss, sondern alles ist eigentlich wiederverwendbar? Ja, ich glaube, wir kennen das ja alle, wenn wir was lieb gewonnen haben und dann geht es kaputt, dann ärgert man sich erst mal und dann ein zweites Leben zu geben und diesen Erfolg zu haben, jetzt habe ich es repariert und jetzt funktioniert es wieder, weil es mir am Herzen gelegen hat. Das ist einfach so ein positiver Moment, der total wertvoll ist und eigentlich ja auch nicht mit Geld zu bezahlen ist. Und wann ich diesen Moment das erste Mal hatte, weiß ich jetzt gar nicht mehr, aber das ist für mich irgendwie was, was wertvoll ist. Nicht im monetären Sinne, sondern weit darüber hinaus. Mittlerweile machst du das beruflich, denkst beruflich darüber nach. Shift ist ja ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen wichtig. Das steht an erster Stelle. Es wird in Kreisläufen gedacht und zwar in 13 Shift-Cycles. Das ist sehr interessant. Da werden wir jetzt, glaube ich, mehr darüber erfahren. Und ich würde auch mal gewissen, so ein Shift-Cycle, wie ist man auf dieses Konzept gekommen, dass man so mehrere Recycling-Stufen da hat, eben 13? Ja, also es gibt ja dieses Konzept mit den Reuse, Refurbish, das ist ja alles mit R und Englisch. Und dann gibt es irgendwie die 8 R's. Und wir haben eben mal geguckt, wie funktioniert das eigentlich bei uns und wie ist dieses für uns in Kreisläufen zu denken, wie setzen wir das eigentlich um und da sind wir auf diese 13 Kreisläufe gekommen, die auch darüber hinaus gehen, eben zu sagen, okay, wir reparieren nur, sondern die so unseren ganzheitlichen Ansatz eigentlich beschreiben sollen. Genau, und jetzt in der Präsentation gehe ich gleich natürlich noch genauer darauf ein, aber ich glaube, das ist es so grob erstmal. 13 ist eine Glückszahl jedenfalls. Circular Economy mit Shift, wie zukunftsfähiges Wirtschaften in der Elektronikbranche gelingen kann, das ist der Titel des Vortrags. Ein großer Applaus bitte für Leon von Zeppelin. Ja, eben wie gesagt, vielen Dank für die Einladung und willkommen zu meiner Präsentation. Jetzt komme ich hier nicht weiter. Shift, wie hat das eigentlich angefangen? Gegründet wurde eben Shift 2014. Da sind die Gesichter hinter Shift, Carsten und Samuel Waldig und die wollten ihre Vision von nachhaltigem Design bei Smartphones umsetzen. Was das bedeutet, dazu später nochmal mehr. Wo ist das eigentlich, wo ist Shift? Und für Shift sind die beiden Brüder in ihrer Heimat nach Falkenberg, nach Nordhessen zurückgekommen. Und das ist eine ländliche Region und dieses Dorf liegt in der Natur. Und das ist auch wichtig für die Identität des Unternehmens. Und genau, Shift ist natürlich mehr als nur Carsten und Samuel. Mittlerweile sind wir gut 40 Mitarbeitende und ein Teil davon arbeitet vor Ort. Also was jetzt Reparatur angeht, was den Versand der Geräte angeht und sonst ist auch remote möglich. Unser tägliches Handeln prägt, so viel Gutes zu tun, wie wir können und dabei so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Denn wenn wir von Schaden reden, wir hatten diese Zahl jetzt auch nochmal. Ich denke, das ist eigentlich interessant, weil die ganzen Vorträge, die davor auch schon waren, ja zeigen, okay, wir sehen dieselben Probleme. Und wir haben das jetzt nochmal anders verbildlicht und eben gesagt, okay, wenn wir diesen Elektroschrott in Kleintransporter laden würden, dann könnte man damit achtmal die Erde umrunden und das Gewicht wäre größer als das Gewicht von der chinesischen Mauer. Was passiert mit diesem Elektroschrott? Schlimmstenfalls passiert sowas hier. Das sind Szenen aus dem Film Welcome to Sodom. Das ist ein Film, den wir auch unterstützt haben und der zeigt die lebensgefährlichen Bedingungen, unter denen Recycling im globalen Süden, in dem Fall in Ghana, betrieben wird. Denn weltweit werden nur 17 Prozent oder knappe 20 Prozent des Elektroschrotts fachgerecht recycelt und nachhaltiges Design kann hier einen Impact haben. Was ist nachhaltiges Design? Nachhaltiges Design, da richten wir uns nach den zehn Regeln von Dieter Rahms, dass es innovativ ist, brauchbar, ästhetisch, verständlich, das ist unaufdringlich, ehrlich, langlebig, konseube bis zur Kamera, bis zum Akku, davon hatten wir es ja auch schon. Und was für die Smartphones gilt, gilt auch für die anderen Produktkategorien, die wir haben. Wir haben einen Detachable Notebook, da versuchen wir das auch umzusetzen. Wir haben einen detachable Notebook, da versuchen wir das auch umzusetzen. Und jetzt möchte ich den Schwenk zur Lieferkette machen, weil das ist, denke ich, auch sehr spannend. Und zwar, diese Komponenten, die müssen ja von irgendjemandem produziert werden. Und ich wollte euch jetzt gerne einmal so einen kleinen Überblick oder so ein Bild dafür geben, was das eigentlich heißt, eine Lieferkette in der Elektronikindustrie. Und wir sehen hier einfach, dass das wahnsinnig komplex und vielstufig ist. Also man spricht ja von einer Kette, aber eigentlich ist es ein total weites Netzwerk. Und es gibt so einen Vergleich, dass eine Lieferkette wie so ein Eisberg ist. Es gibt so einen sichtbaren Teil, den haben wir jetzt hier auch dargestellt. Das sind eben diese verschiedenen Tiers. Also wir haben das Schiff da, dann gibt es die Endmontage, wo die Geräte zusammengeschraubt werden. Dann gibt es die verschiedenen Zulieferer und wieder deren Zulieferer. Und es geht teilweise zehn Stufen weit nach unten und das fächert sich immer weiter auf und genau dadurch ist es ein wahnsinnig großes Netzwerk, was sich hier entspinnt. Und unsere Frage ist immer, wie können wir jetzt auf dieses komplexe Thema der Lieferkette einen Einfluss haben? Und ich habe gesagt, es ist die Endfertigung. Und Endfertigungen können so aussehen. Und wir haben uns gedacht, das entspricht eigentlich nicht unserer Vorstellung von Gutes tun oder auch ein wichtiger Wert für uns ist Wertschätzung. Und Wertschätzung ist für uns eben, dass das Arbeitsplätze sind, wo wir auch gerne arbeiten würden. Und bei der Endfertigung haben wir eben den meisten Einfluss, weil das ist unser direkter Zulieferer. Und deshalb haben wir seit 2018 eine Endfertigung aufgebaut, die nur für uns produziert. Und da gibt es eben Arbeitsbedingungen wie 40-Stunden-Woche, keine Überstunden. Arbeitsbedingungen wie 40-Stunden-Woche, keine Überstunden, was natürlich wichtig ist, damit die Leute nicht vor Ort schlafen müssen oder für ihre Familien da sind, dass sie natürlich auch einen fairen Lohn kriegen. Und die Modularität hat tatsächlich hier auch auf dieses Bild einen Einfluss, weil die Leute können in ihren ganz gemütlichen Straßenklamotten da hinkommen. Und ja, ich finde dieses Bild, was wir davor gesehen haben und das Bild jetzt, das zeigt so ein bisschen einfach einen Unterschied, den das eben machen kann. Und unsere Strategie ist die Umarmung der Lieferkette. Das heißt, wir haben da ja wahnsinnig viel Einfluss, wo Lieferanten direkt an uns liefern. Wir können dann aber nicht diese ganze Lieferkette nachverfolgen. Aber wir wissen natürlich, dass am anderen Ende der Lieferkette der meiste Schaden verursacht wird, also bei dem Rohstoffabbau. Und in einem Smartphone, da sind über 50 verschiedene Elemente drin. Und das Bild ist jetzt ein Foto, was der Carsten Waldeck aufgenommen hat, einer der Gründer von Shift. Und das zeigt eben, wie gefährlich und auch was für eine herausfordernde Arbeit das einfach ist. Und ja, ich glaube, dazu brauche ich gar nicht so viel zu sagen, wo da die Probleme liegen. Wir haben einfach gelernt, okay, wir als kleiner Hersteller können gar nicht so viel machen, aber wir können in Partnerschaften investieren, uns mit anderen Herstellern zusammenzutun, aber auch mit NGOs, um einfach hier einen Unterschied zu machen. Das war jetzt so mal mein kleiner Exkurs in die Lieferkette. Jetzt komme ich zu einem Bild, was wir auch schon gesehen haben bei dem Vortrag davor. Und das will diese Prozess von extrahieren, wir produzieren es, wir verschicken es und benutzen es und dann wird es zu Müll. Und jetzt kommen wir eben dazu, wie können wir das eigentlich in Kreisläufe denken? Wie können wir gucken, dass wir schon beim Design anfangen, Unterschiede zu machen, gute Entscheidungen zu treffen, auf Reparaturstatistiken zum Beispiel zurückzugreifen. Und diese 13 Shift Cycles drehen sich um Design, die Produktion, die Benutzung und das Wieder-Zurückgeben. Und in den kommenden Folien will ich jetzt noch mal auf diese einzelnen Cycle eingehen. Da ist zunächst der Cycle Rethink und wir versuchen wirklich gut darüber nachzudenken, okay, was sind eigentlich hier unsere Hebel, unsere verbessern, weil im Designprozess wird schon sehr viel darüber entschieden, welche Umweltauswirkung das Gerät danach hat. von dem aktuellen Crowdfunding, was wir haben, wo wir eben die Chance haben, nochmal zu gucken, okay, wir haben modulares Design. Das Problem beim modularen Design ist oft zum Beispiel die Wasserdichtigkeit. Wir haben gesagt, okay, kriegen wir das nicht trotzdem irgendwie hin, ein modulares Gerät wasserdicht zu machen, ohne Abstriche zu machen. Und da sind wir jetzt eben dran. Und wir realisieren das eben immer zusammen mit unserer Crowd. Wir machen Crowdfunding. Und da ist eben das eher Relate, also in Beziehung stehen. Und die Leute, die bei uns eben so ein Gerät dann vorstellen, die strecken uns ja quasi Geld vor, weil die kaufen zu einem Zeitpunkt und dann ist es aber vielleicht noch sechs Monate hin, bis sie das Gerät dann in den Händen halten. Also die ermöglichen uns damit auch, Investoren frei zu bleiben, dass wir einfach konsequent unseren Weg beschreiten können. Und hier sieht man jetzt auf unserer Statusseite, dass wir versuchen, möglichst einen tiefen Einblick in diese Entwicklung zu geben, auch mal eine Umfrage zu machen, so hey, was wünscht ihr euch eigentlich? Wie soll das neue Gerät aussehen? Ist euch zum Beispiel noch wichtig, dass es so ein FM-Radio hat oder ist es was, was wir heute gar nicht mehr brauchen? Dann kommen wir zum nächsten, also das Reuse, Repair und Refurbish. Und dazu habe ich hier nochmal weitere Erklärungen. Also was ja wichtig ist, ich glaube, das ist auch bei dem Vortrag von iFixit schon rausgekommen, ist, dass dieses Reparieren, dass man da die Barrieren abbauen muss. Und eine Barriere ist eben, dass man die Garantie oft verliert, wenn man das Gerät öffnet. Und das ist eben bei uns genau nicht so. Also wir wollen einmal Repair, aber auch dieses Release, also befreien, Freiheit zurückgeben. Und dann unterstützen wir das Ganze natürlich mit Videotutorials, um das so einfach wie möglich zu machen. Oder man kann es natürlich auch einfach bei uns in die Reparatur einschicken und dann reparieren lassen, wenn man sich nicht selber zutraut. Aber wir wollen die Barrieren so weit wie möglich abbauen. austauschen und für alle anderen gibt es einen Schraubendreher. Und dieser Schraubendreher, der löst nicht nur die Schrauben, sondern er ist natürlich auch ein Symbol. Also wir packen den in jede Verpackung rein, die mit dem Gerät kommt. Und das ist so ein Zeichen für mich, so hey, du kannst mich reparieren, du sollst mich reparieren. Und dann haben wir noch ein Rückgaberecht. Man soll die Geräte immer zu uns zurückgeben und je nachdem bekommt man noch einen Restwert zurück oder man kann eben diesen Restwert anrechnen auf ein neues Gerät oder man bekommt das Geld einfach zurück. Zusätzlich gibt es, um noch einen weiteren Anreiz zu schaffen, den Gerätepfand, wo wir einfach denken, das klappt ja bei Flaschen eigentlich super gut. Und wir haben das Problem gehört mit den wahnsinnig vielen Geräten, die in Schubladen liegen. Und wir denken einfach, wir müssen da Anreize schaffen, damit das nicht so ist. Dann komme ich jetzt hier zum Thema Recycling. Da haben wir einen total tollen Partner, der Altgeräte, also bei uns kommen ja sowieso alle Geräte zurück, aber darüber hinaus haben wir gedacht, okay, wir haben vorhin diese schrecklichen Bilder gesehen, wo eben recycelt wird, teilweise bei offenem Feuer, was ja schlecht ist, sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt. Und dieser Partner, der beauftragt in Ghana und Nigeria Menschen, die dann vor Ort Geräte einfach nur einsammeln, also nicht recyceln, sondern dann auseinandernehmen und für ein sicheres Recycling nach Europa bringen. Und dadurch, dass wir unsere eigenen Geräte im Kreislauf halten, aber auch dafür sorgen, dass neue Geräte, alte kaputte Geräte zusätzlich im Kreislauf wieder zugeführt werden, können wir sagen, dass wir Elektroschrott positiv sind. Dann kommt hier noch ein R, das Relief, also dieses unterstützen, zurückgeben und genau, wir wollen auch was zurückgeben. Ich hatte schon gesagt, dieses Crowdfunding machen wir auch, damit wir unabhängig sein können von Investoren und damit können wir eben auch eine Idee mit diesem anvertrauten Geld, was uns die Menschen geben, wollen wir Gutes tun. Und Gutes tun heißt für uns, dass alle Gewinne in nachhaltige und soziale Projekte ihren Weg finden. Und ich habe Beispiele vorhin gezeigt von der Lieferkette, aber wir wollen auch ein Akteur vor Ort in der ländlichen Region sein. Und was wir jetzt hier sehen, ist der Gänsemarkt. Das ist in dem Dorf, wo Shift ist, da gab es einfach kein Dorfladen mehr, keine Einkaufsmöglichkeit mehr, kein Platz mehr, wo wir zusammen uns treffen, ins Gespräch kommen und ich denke gerade in den heutigen Zeiten ist es wichtiger denn je und dort haben wir einfach jetzt einen Ort geschaffen, wo man sich wieder begegnen kann, wo man auch natürlich auch unsere Produkte kennenlernen kann, auch natürlich unsere Produkte kennenlernen kann, aber was auch ein Coworking-Space ist, was Leute für Veranstaltungen mieten kann. Das ist eben das eine Beispiel. Das andere Beispiel ist, dass wir in der Region, auch ganz in der Nähe, ein Gelände mitgekauft haben und das jetzt von einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet zu einem Biotop umwandeln, also dieses Thema Biodiversität angehen. Da gibt es eine alte Wassermühle, die auch Ökostrom erzeugt. Das ist dann sogar mehr, als wir je verbrauchen. Und genau die zwei, die ihr da noch seht, ganz rechts im Bild, die machen auch einen Archehof, also geben Tierrassen, die ausgestorben sind oder vom Aussterben bedroht sind und weil sie nicht so Zurückgeben, dass wir einen Unterschied machen wollen und zeigen können, dass Wandel möglich ist und in diesem Sinne Shift happens und vielen Dank. Genau, ja, wenn ihr Fragen habt, sehr gerne. Hat jemand eine Frage? Hier gibt es ein Mikro gerne. Hat jemand eine Frage? Hier gibt es ein Mikrofon. Du hast eine Frage. Wolltest du schon mal bei Galileo? Ja. Genau, also tatsächlich sogar zweimal. Das erste Mal wurden unsere Geräte vorgestellt und explizit einen Blick auf uns getan. Und es gibt noch einen zweiten Bericht, den ich auch euch sehr ans Herz legen kann. Da haben die sich angeschaut, fünf verschiedene Materialien. Also es geht um Lithium, es geht um Gold, es geht um Kupfer. Wie wird das abgebaut und wie kommt es am Ende in ein Gerät? Und da hat die Reporterin von Galileo dann bei uns mal ein Gerät so selber zusammengebaut. Also wie in der Endfertigung. Also da auf jeden Fall auch eine Empfehlung, da mal reinzugucken, weil das sind auf jeden Fall sehr beeindruckende Bilder und zeigt einfach, wie viel das an Ressourcen das kostet, so ein Smartphone zu bauen und wie wertvoll das ist und wie sorgsam wir damit umgehen sollten. Was kostet ein Shift Phone eigentlich so im Schnitt? Also wir haben aktuell zwei Modelle. Das eine Modell kostet 299 Euro plus eben den Gerätepfand. Das ist auch für uns immer eine Herausforderung mit der Kommunikation, weil wenn wir verglichen werden, zum Beispiel von Magazinen, dann werden wir immer plus den Gerätepfand verglichen. Aber das ist ja eigentlich Geld, was man wieder zurückbekommt und genau deshalb sagen wir immer dazu, okay es ist noch plus diese 22 Euro. Genau und das andere Gerät, was wir haben, unser aktuellstes Gerät, das kostet 599 Euro und das Gerät, was wir aktuell entwickeln, was im Crowdfunding ist, das ist bei 500 Euro. Fragen, Wünsche, Anregungen? Sonst? Ah, da vorne. Die letzten. Hallo. Zum Fairphone, also ist das direkt der Mitbewerb zu euch oder ist es sehr ähnlich, das Konzept, oder? Direkter Mitbewerb zu euch oder ist es sehr ähnlich, das Konzept, oder? Also wir sind total dankbar, dass es Fairphone gibt, weil Fairphone und wir zeigen ja eben auch auf politischer Ebene so, hey, es geht, man kann die Geräte modularer und reparierbarer kaufen. Das heißt, wir sind sozusagen Mitstreiter in einer gemeinsamen Sache. Wir würden uns durchaus noch mehr Kooperation wünschen und sind auch immer wieder dran, aber genau bis jetzt ist es eher so, dass wir an der gleichen Sache arbeiten und uns auch schätzen, aber genau, es ist auf jeden Fall noch Potenzial für mehr Kooperation. Wie schaut es bei euch softwaremäßig aus? Habt ihr laufende Updates für was auch immer drauf ist? geht, aber wir sind auch abhängig von den Prozessorherstellern. Also es ist dann, wir haben zum Beispiel einen Chip von Calcom und dieser Chip, der wird halt nur eine bestimmte Anzahl von Jahren unterstützt und danach müssen wir selber so ein bisschen basteln und backporten. Da haben wir ein eigenes Team, aber das ist einfach eine sehr, sehr große Herausforderung. Und deshalb ist es jetzt eben auch so, dass der Chip, den wir in jetzt unser neuestes Gerät einbauen, ein Chip wird, der nicht primär nur für Smartphones genutzt wird, sondern auch im Bereich Internet of Things eingesetzt wird, einfach weil der dann von Calcom länger unterstützt wird. Und genau, also wir haben Android drauf, aber wir unterstützen auch Custom Run Communities. Also wenn jemand sagt, ich habe Bock da in dem Bereich zu gucken, was kann man machen, dann kann man da auch einfach auf zum Beispiel ein Google-freies System setzen oder das Lineage zu nennen. Genau, und gibt es auch noch ein paar andere. Und da sind wir eben auch in sehr engem Austausch mit den Custom-Roam-Communities. Dann würde ich nochmal einen großen Applaus bitten für Leon von Zeppelin für diesen Vortrag.