Wie ist die Reparaturkultur? Repair-Café ist im Fokus. Ein schöner Titel, der irgendwie auch schon sagt, dass es hier auch ein bisschen um einen Kulturwandel geht, um einen Denkwandel, um Dinge, die sich ändern müssen, nämlich Dinge nicht mehr wegzuwerfen, sondern zu reparieren. auch schon eine riesige Repair-Zone, die Volkshilfe hat einen Repair-Café hier. Und was ich schon gehört habe, war, das Schöne ist, Menschen kommen hier miteinander in Kontakt. Man kommt ins Gespräch, man ist nicht mehr allein mit einem Problem, sondern findet andere Menschen und kann das gemeinsam lösen. Repair-Cafés können so viel geben, es sind tolle Orte, man repariert was, kommt einem auch viel günstiger, man muss nichts dafür bezahlen und hat vielleicht am Ende des Tages neue Freunde und ein neues Wissen auch erschlossen. In Oberösterreich hat mir der Kollege Franz Wieser neben mir gesagt, gibt es mittlerweile 59 Repair-Cafés, 260 oder wahrscheinlich auch schon mittlerweile mehr in ganz Österreich. Und wir tauchen jetzt ein in die wunderbare Welt der Repair Cafés. Johannes Offenthaler vom Oberösterreichischen Landesabfallverband ist hier. Schön, dass du wieder da bist. Du warst heute schon hier zu Gast. Ja, danke für die Einladung. Franz Wieser ist hier vom Repair Café in Linz. Termine Portal Offine, ein Projekt vom Freiraum Otello. Der Slogan ist auch sehr schön, wir reparieren die Zukunft. Schön, dass Sie da sind, schön, dass du da bist. Freut mich auch, da mit dabei zu sein und auf die spannenden Geschichten. Die von Ihnen hoffentlich kommen. Fred Eilinger von der Volkshilfe, hier eben als Repair Café auf der Messe auch zu Gast. Hallo. Schönen Nachmittag. Schönen Nachmittag. Und Carola Giegeleitner ist hier, Repair-Café-Gründerin in Weizsitz, das Repair-Café, Forscherin. Dieses Buch hier ist die Doktorarbeit zum Thema Repair-Cafés. Ich darf einen großen Applaus für die Gäste bitten. Jetzt habe ich schon ein bisschen vorgestellt, was ihr alle ungefähr macht, aber vielleicht erzählt noch in eigenen Worten, wie seid ihr eigentlich zu dem Thema Repair gekommen oder überhaupt, dass man Dinge nicht wegwerfen muss, sondern sie reparieren kann. Was ist so euer Initialmoment gewesen? Das ist ganz leicht erklärt. Ich bin Bereichsleiter der Volkshilfe Schops und darf 17 von 22 Volkshilfestandorte betreuen und da geht es um die Wiederverwendung von Dingen, die sonst im Abfall landen würden. Und was liegt näher als Dinge, die jetzt nicht vollständig optisch, hygienisch und funktionell einwandfrei sind, auch noch eine zweite Chance geben. Und das war dann die Idee der Repair- und Nähcafés. Ich darf beim Oberösterreichischen Landesabfallverband eben Projekte zum Thema Repair und Reuse betreuen. Das ist seit Oktober 2017 und wir haben verschiedenste Projekte in Oberösterreich, die eben zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Und da ist eben unter anderem das Revital-Projekt ein Thema. Ich glaube, auf das kommen wir später noch zu sprechen. Aber eben wir bieten auch für Repair-Initiativen einen Reparaturkoffer an. Da werden wir nachher dann noch schauen, was beinhaltet der. Und das ist unser Beitrag, was wir leisten, um Reparieren wieder salonfähig zu machen und Reparieren in Oberösterreich zu unterstützen. Franz Wieser? Ja, durch die Lehre Nachrichten, Elektronik war immer schon das Thema, man muss dann viel herrichten. Und nach einigen Jobjahren bin ich dann durch Hotellernetzwerk auf Repair-Café gestoßen. Und wir wissen heute, wir waren dann vor der ersten Stunde fast dabei in Oberösterreich und ganz Österreich. Und das ist blieben und das ist einfach eine spannende Sache, weil man nicht nur repariert, sondern Erfahrung sammelt und so viele weitere Projekte daraus in der Zwischenzeit entstanden sind. Karola Kieel-Leitner. Ja, also bei mir hat das eigentlich ziemlich eingeschlagen. Ich habe einen Vortrag vom Postwachstumsekonom Nico Pech gehört und er hat da diese Möglichkeit sozusagen zu handeln, sofort aktiv zu werden im nachhaltigen ökologischen Sinne, das Repair Café vorgestellt. aktiv zu werden im nachhaltigen ökologischen Sinne, das Repair Café vorgestellt. Und so sind wir mal dazu gekommen, wirklich mit Nähmaschine, Werkzeugkoffer in unserer Wohnstadt ein Repair Café zu starten. Gleichzeitig habe ich an der Uni dissertiert und dort wurde mir gesagt, such ein gutes Projekt aus, das du beforschen kannst. Ich habe dissertiert über den Weg vom Wissen zum Handeln. Wie kommt es zum ökologischen Handeln? Und so habe ich dir beide Wege beschritten. Einerseits diesen Weg des Repair Cafés Gründens und Betreuens und eine distanzierte Position auch einzunehmen in der Forschung. Also das ist wirklich ein ganz anderer Teil. Also da bin ich immer hin und her gesprungen. Also über Repair-Cafés zu forschen, ist schon auch noch eine andere Liga. Ein Repair-Café zu starten, ist auch großartig. Aber man merkt, wir wollen hier heute versuchen, auch von unterschiedlichsten Perspektiven auf das Thema Repair-Café zu stoßen. Franz Wieser, du hast mir schon am Telefon erzählt, du bist jetzt auch schon seit 10 Jahren bist du quasi in der Repair Café Szene. Wir haben schon sehr ausgiebig vorher ein bisschen geplaudert und sehr lebendig geplaudert. Du bist damals eigentlich relativ früh eben auf die Repair Cafés aufmerksam geworden. Kannst du dich an den Tag erinnern, als du mal in eines hineingegangen bist und dir gedacht hast, ich repariere jetzt was oder was ist dann genau da passiert? Und wie bist du dann hängen geblieben? Das erste Repair-Café war eigentlich die Neugier, was machen die dort? Weil man ja noch keine Erfahrung gehabt hat, wie das irgendwo passiert. Und dann aber gleich mitgeholfen, weil ich doch ein bisschen aus der Berufserfahrung Kenntnisse habe. Und das war das, dass ich dadurch hängen geblieben bin. Was hast du repariert? Das kann ich mich nicht mehr erinnern. Was passiert in den Repair-Cafés, bei denen ihr alle beteiligt seid? Könnt ihr mir so einen Tag vorstellen? Und sind das oft fixe Orte oder sind das oft Pop-Up-Geschichten? Wie ist das institutionalisiert? Es ist eine freie Organisation, das heißt manchmal steckt ein Verein dahinter, manchmal oft sogar nur Privatmenschen und es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe und das ist das Ausschlaggebende, dass jeder, der dort reparieren mithilft, das aus freien Stücken macht, das ist ehrenamtlich und auch die Besucher können genauso frei eben kommen mit ihren Geräten und wenn es recht super zugeht, dann gibt es sogar Kaffee und Kochen und nicht einmal da ist oft dann das Thema, dass das auch was kostet. Super. Carola Giegel-Erdner, du bist auch schon sehr lange dabei eben, bist auch Repair-Café-Gründerin in Horn, ist das Repair-Café, das du mitbegründet hast. Weiz, Entschuldige, Weiz. Du hast auch, ich weiß, du hast mir erzählt, über zehn Jahre an deiner Arbeit hier in der Doktorarbeit gearbeitet. Aber du bist auch ganz früh schon dabei gewesen. Und zwar? Ja, also ein Teil meiner Arbeit ist auch die Auseinandersetzung mit der Gründerin der Repair Cafés, Martin Postma aus den Niederlanden. Und sie startete ja 2009 damit. Also sie hat das schon professionell angegangen. Und bei uns hier in Österreich, also die Anfänge waren um 2014 würde ich sagen, da hat das hier gestartet mit einigen Pionierinnen und Pionieren und hat dann aber wirklich immens sich ausgeweitet. Und ich meine, wenn ihr hier in Oberösterreich so viele Repair-Cafés habt, es gibt auch auf der internationalen Repair-Café-Website, das ist übrigens ein globales Projekt, inzwischen gibt es auf allen Kontinenten schon Repair-Cafés. Das sieht man in Österreich, also ich habe jetzt wieder einmal nachgesehen, sind auf der Landkarte 2 eingezeichnet. Also das heißt, da meldet man sich aktiv dort bei der Schirmorganisation der Repair-Cafés. Insgesamt sind die seit dem Start um das Hundertfache mehr geworden weltweit. Aber man muss ja denken, in Österreich sind nur zwei offiziell gemeldet und es gibt ja viel, viel mehr. Es gibt ja hunderte in Österreich, die da nicht verzeichnet sind. Also weltweit sind es Zehntausende, denke ich schon. Also es sind wirklich Millionen Menschen beschäftigt, damit zu reparieren. Das möchte ich auch allen sagen, die reparieren und wissen, dass es hier Durststrecken gibt. Das heißt, es gibt immer sicher zur gleichen Zeit auch welche, die erfolgreich reparieren oder auch sich sehr bemühen, etwas zu tun. Aber gelernt wird immer. Also das hat der Vorgänger gut gesagt. Weil ich habe mich ja beschäftigt, sehr schwerpunktmäßig mit dem Lernen. Also Repair Café ist Lernort. Das heißt, Lernen für ein gutes, achtsames, nachhaltiges Leben. Was wird dort eigentlich gelernt für die Menschen selber auf individueller Ebene, aber auch was strahlt aus hinaus in die Politik, in die Gesellschaft, in die Wirtschaft und so weiter. Also es ist ja sozusagen ein kleiner Ort, wo repariert wird, ein offener Ort zu reparieren, mit großer Außenwirkung auch. Also das möchte ich auch noch betonen, weil man denkt sich, man ist beim Gerät repariert, aber das hat wirklich Vorbildwirkung in viele, viele Bereiche. Du hast gerade eben erwähnt, ursprünglich 2009 schon mit dem Thema in Verbindung, 2014 ist das explodiert, das Thema und ich kann mich erinnern, ich war vor einigen Jahren noch, vor zehn Jahren in den USA, da waren auch die ersten kleinen Repair-Cafés, man hat das Gefühl gehabt, es ist eine richtige Welle über den Globus gegangen. Wie würdet ihr denn sagen, ihr könnt auch alle miteinander sprechen, also ihr habt alle ein Mikrofon, wie hat sich das verändert im Laufe der letzten zehn Jahre? Da hat man nämlich schon das Gefühl, das Thema Reparieren hat unfassbar viel mitgerissen. Wie hat sich das entwickelt aus eurer Sicht? Also diese Entwicklung ist tatsächlich eine rasante geworden. Aus dem Gedanken heraus, dass die Ressourcen nicht unendlich sind und dass es sehr wohl einen Wert hat, Dingen wieder ein Leben zu schenken, wo eben nicht, wenn man zum Handel geht und sagt, das möchte ich bitte reparieren, dass es funktioniert, niemand mehr Rückmeldung kriegt, wie alt ist es, ja fünf Jahre, was hat das gekostet? Das zahlt sich nicht aus, kaufen Sie was Neues. Ich weiß nicht, ob Sie schon diese Standardantwort erhalten haben, das passiert nämlich laufend und passiert noch immer laufend. Und gegen dieses Konzept da anzutreten, ist die Idee dieser Repair- und Nähcafés entstanden, wo es sagt, ein Ding, eine zweite Chance geben, wo Menschen, die technisch kreative Fähigkeiten haben, mit Menschen, die technisch kreative Anliegen haben und im gemeinsamen Tun wieder Dingen ein Leben schenken, wo eben der Handel sagt, das zahlt sich nicht aus. Aus ökonomischer Sicht ist das tatsächlich so. Also eine Initiative, einen Föhn um 15 Euro professionell herrichten zu lassen mit Gewährleistung und Dienstleister und Garantie, das wird sich finanziell nicht ausgehen. Im Ribeir-Café ist ein Ehrenamtsprojekt, da arbeiten Freiwillige und da kommt so viel Kompetenz und so viel Know-how zusammen. Also ich bin jetzt mal erstaunt, wie liebevoll bis ins Detail da an Dingen gewerkt wird und versucht wird, ein Leben einzuhauchen. Das ist allein schon der Grund, warum diese Ribeir-Cafés zustande kommen und welche Begeisterung da entsteht. Und dass das immer mehr Platz nimmt, das erleben wir ja, wenn man sagt, jetzt gibt es in Oberösterreich fast 60 Reparatur-Initiativen. Wir haben 2015 in Freistaat und in Everding gestartet. Da waren wir noch mit Otelo, einer der Pioniere. Othello war Geburtshelfer für diese Projekte und dieses Netzwerk, was jetzt da entsteht, wo man sich austauschen kann, wird immer größer und das ist gut so. Fred Edlinger, du hast, oder Sie haben es gerade so schön gesagt, Dingen eine zweite Chance geben, aber auch Menschen eine zweite Chance geben. Ich war jetzt vorher in der Repair-Zone schon, habe mit ein paar Menschen gesprochen, auch die bei der Volkshilfe beim Repair-Café sitzen. Sehr viele entzückende Menschen jeglichen Alters, aber auch viele Menschen, wo man wahrscheinlich merkt, die sind wahrscheinlich schon auch in der Pension, sind jetzt da aus dem Arbeitsmarkt theoretisch unter Anführungszeichen jetzt mal aus dem kapitalistischen Arbeitsmarkt draußen. Aber es gibt andere Aufgaben für Sie. Die Volkshilfe hat Repair-Cafés. Wie sieht das bei Ihnen aus oder bei euch aus? Ja, es liegt in der Sache. Also vom zeitlichen Ressourcen her, wir sind viele Pensionistinnen und Pensionisten, die uns da unterstützen. Die Kompetenzen im Laufe ihres Berufslebens oder Privatlebens sich erarbeitet haben, das ist sensationell. Und diese Kompetenzen, ein ungeheurer Verlust würde das brach liegen oder nicht in der Form zum Ausdruck kommen. Und das ist auch oft im Berufsleben, wo sie das gar nicht mehr anwenden haben dürfen oder können, weil die Arbeitswelt andere Dinge sozusagen im Fokus hat. Da wird geschraubt, gewerkt, genäht mit einfachen Werkzeugen und diese Dinge, alles was mechanisch ist, lässt sichureparieren. Bei elektronischen Dingen, das sind unsere Grenzen in unseren Repair-Cafés, da gibt es berufenere. Ich habe die Frage gestellt, ob wir auch 3D-Drucken und Ersatzteile, ja, das sind andere berufen, da sind wir nicht so spezialisiert drauf. Tatsächlich ist ein Kollege dabei, der daheim einen 3D-Drucker schon hat. Also auch das ist nicht mehr ausgeschlossen. Und das, wo man sieht, das sind Sachen, die entstehen im Laufe des Prozesses. Für mich die schönste Erfahrung war, dass da Leute zusammengekommen sind, die sich vorher nicht gekannt haben. Allein aufgrund der Idee, der Re-Pair-Café, das klingt spannend, das ist interessant, ich schaue mal, was da so ist. Und aus diesem Schauen, was da so ist, jetzt Gruppen entstanden sind, bis zu 12, 15 Personen, die sich monatlich dann treffen, um gemeinsam sozusagen zu werkeln. Und das ist sensationell, wo mittlerweile sich Urlaubsfotos ausgetauscht werden, wo also eine Community entstanden ist aus Menschen, die dazu beitragen, dass wir der Umwelt etwas Gutes tun und Sachen wieder reparieren können. Sehr schön gesagt. Nicht nur Sachen werden leider oft aussortiert, leider auch oft Menschen und Wissen und Dinge, die eigentlich noch wertvoll wären für unsere Gesellschaft und es sind. Darf ich da noch etwas ergänzen bezüglich der Altersgruppen, weil damit habe ich mich ja auch beschäftigt. ergänzen bezüglich der Altersgruppen, weil damit habe ich mich ja auch beschäftigt. Es ist so, es ist ganz wichtig, dieser intergenerative Austausch, also der Austausch zwischen den Generationen. Es ist auch offensichtlich, dass tendenziell 40 plus, sogar noch ältere Menschen, ins Repair-Café kommen. Jetzt fragt man sich, warum? Es ist nämlich, ich kann schon so, also, ist auch von mir befragt, es ist ein Abenteuerspielplatz. Und Sie hören ja da schon durch, diese Freude. Es ist ein positiver Platz. Es ist ein Platz, Gleichgesinnte zu treffen und Rückhalt. Weshalb wollen das die jüngeren Menschen nicht? Also diese Frage stellt sich schon ein bisschen für das Format. Ich möchte nur sagen, es gibt sehr wohl junge Menschen und es gibt in den Repair-Cafés viele Bemühungen, sie hereinzuholen. Ich sage, das ist noch nicht ganz gelöst, aber es freut sich jedes Repair-Café über junge Menschen, das habe ich bemerkt. Und warum ist es wichtig, einen intergenerativen Austausch in Repair-Cafés? Weil jeder hat der Altersgruppe bestreffend eigene Fähigkeiten. Das heißt, ein Plattenspieler wird für einen Menschen, der jetzt in einem gewissen Alter ist, leicht zu reparieren sein. Ein 30-jähriger Mensch steht davor und fragt sich, wie gehe ich das an? Also ich habe ja viele Beobachtungen gemacht vor Ort und das ist wirklich spannend. Es ist nämlich dann so, wie Sie gesagt haben, es stehen dann fünf Menschen um den Plattenspieler, der eine sagt mir, wie das geht und so weiter und der nächste Plattenspieler, der kommt, da sagt dann der Junge, wenn es wirklich gut läuft und das finde ich, ist wirklich häufig zu beobachten, dann kommt der junge Mensch, diesmal probiere ich den und das finde ich wirklich speziell und sehr bereichernd. Ich sage jetzt einmal auf persönlicher Ebene auch, aber es zieht ja dann Kreise wieder weiter, weil diese jungen Menschen tauschen sich wieder untereinander aus, der eine zeigt es dem anderen. Die älteren Menschen wiederum stehen etwas ratlos, teilweise vor der mikroelektronischen, wir haben es vorhin gehört, Dingen auch, weil sie wirklich eine sehr feine Motorik verlangen. Und scheuen sich manchmal davor, diese zu reparieren. Ich will nur darauf hinweisen, wie wichtig dieser Aspekt ist, auch Menschen unterschiedlichster Hintergründe kommen. Also es sind Menschen, wie soll ich sagen, finanziell sehr gut gestellt, nicht so. Es sind Menschen mit einem sozusagen akademischen Bildungshintergrund oder nicht. Und alle stehen gemeinsam. Ich glaube, dass das wirklich in dieser Zeit sehr wichtig ist. Es ist ja auch irgendwie, man hat das Gefühl jetzt, wo vor allem sehr viele junge Menschen natürlich Klimaproteste und so weiter unterwegs sind. Eigentlich müssten die ja die Türen gerade dann noch einrennen, oder? Denkt man sich. Sie befinden sich aber in der Online-Community sehr stark, stellen hier sehr viel zur Verfügung, speisen in iFixit-Plattformen und so weiter ein. Also das ist jetzt nicht eine Kritik, es ist eine Feststellung, es ist ein Faktum vom Altersdurchschnitt her. Und es gibt Repercafes, die lassen sich wirklich was einfallen. Zum Beispiel die ErklärBar in Tirol. Das heißt, da erklären junge Menschen, älteren Menschen, wie funktioniert denn ein Smartphone? Es geht ja auch bei uns darum, hier ist eine Konsummesse, aber es geht auch darum, die Dinge, die wir besitzen, voll auszuschöpfen. Ja, aber hier wird nur das Telefon ausgeschöpft. Das heißt, hier wird gezeigt von jungen Menschen, älteren, wie geht denn das? Und da sieht man sie gleich ganz intensiv mit seinem blauen Lachen. Und das ist ein 16-jähriger Junge oder ein Mädchen mit einem 65-jährigen Herrn zum Beispiel. Ja, sehr schön. Es gibt so lustige YouTube-Videos, wo junge Menschen zum Beispiel Walkmans in der Hand haben, weil jetzt gerade Plattenspieler gefallen sind. So, was ist denn das? Wie gehe ich damit um? Wie repariere ich das? Und dann ist es schon gut, dass es ältere als auch jüngere Menschen gibt, die Dinge reparieren können. Franz Wieser in Linz im Repair Café. Wie schaut es denn da aus mit den Generationen? Eigentlich eben eine Großstadt, da geht es vielleicht auch ganz gut. Oder was ist so Ihre Beobachtung? Wie greifen da die Generationen ineinander? Die Jungen hätten noch mehr Platz. die Generationen ineinander? Die Jungen hätten noch mehr Platz. 40 plus ist sehr stark vertreten und nach oben keine Grenze. Wir sind aber sehr offen und versuchen auch oft mit anderen Projekten rundherum dann auch bis zu Schulen und so weiter doch auch da zu sein Und ja, dadurch haben wir im Prinzip dann auch wieder alle Generationen irgendwie durch weitere Möglichkeiten im Griff. Eine Möglichkeit, um die jungen Menschen zu erreichen, ist ja auch gerade gefallen, online. Die treiben sich online herum und da kommen sie ins Spiel. Es gibt dieses tolle, die tolle Website offine.at, eine Vernetzungsplattform. Da sieht man, wo Repair-Cafés in Oberösterreich sind, stattfinden. Ich glaube, 1400 Termine, Einträge wurden vor kurzem überschritten. Es gibt was zu feiern quasi. Vielleicht erzählen Sie ganz kurz, wie ist Offine entstanden? Was ist das überhaupt und was finde ich dort? Weil jeder, der hier heute rausgeht, kann das eigentlich anklicken auf fine.at und wird in Zukunft alles über Repair-Cafés finden. Entstanden ist diese Plattform eigentlich, weil wir ein bisschen verärgert waren, schon Monate, wenn nicht sogar Jahre. Man findet kaum oder von vielen Repair-Cafés immer wieder die Termine nicht. Weder auf einer Homepage oder auf Facebook oder wo auch immer. Und bei unserem ersten Repair-Café am 4. Jänner dieses Jahres haben wir dann Gäste gehabt aus wirklich allen Teilen Oberösterreichs. Die haben gesagt, die unseres haben sie gefunden, aber keine anderen. Und das sind aus Städten gekommen, wo wir gesagt haben, es gibt schon drei Repair-Cafés. Aber dann auf die Frage, wann sind die, dann sind wir auch angestanden, weil wir einfach auch die Termine nicht gewusst haben oder nicht gefunden haben. Und das war der Start, wo wir an diesem Abend beschlossen haben, wir müssen die Termine finden, ursprünglich rund um Linz. Und da wir aber schon viele vernetzt sind mit Hotellos in ganz Österreich zum Beispiel, vernetzt sind mit Hotellos in ganz Österreich zum Beispiel, ist es dann die Runde gegangen und dann haben wir von jedem Bundesland innerhalb weniger Wochen Termine bekommen. Und irgendwann haben wir dann nach ein paar Wochen gesagt, wir müssen irgendwie schauen, da gibt es so viele Repair-Cafés, warum weiß man nicht alle und weiß man auch die Termine nicht. Und das war der Start, dass wir uns auch griechisch auf die Suche gemacht haben nach diesen ganzen Repair Cafés und eben in der Zwischenzeit 265 Repair Café Standorte erfasst haben. Und das mit gestern die Überschreitung von 1400 Termineinträgen. Die sind seit Jahresanfang und gehen teilweise jetzt ins Jahr 2024. sind seit Jahresanfang und gehen teilweise jetzt ins Jahr 2024. Über 1300 sind sozusagen nur das heurige Jahr. Weil wir ja in Oberösterreich sind, haben wir 59 Repair-Cafés und 367 erfasste Termine nur das Jahr 2023. Das heißt, wir sagen dann scherzhaft, eigentlich findet im Durchschnitt jeden Tag in Oberösterreich ein Repair-Café statt. Es gibt freie Tage, weil sie an manchen Tagen oft vier, fünf, sechs Termine gleichzeitig in Oberösterreich stattfinden. Großartig. Hier ist auch der Berner, der Aufsteller, offine.at, doppel F, doppel N. Und das sind Originalstandorte hier, da oben die blauen. Dann ist das Mostviertel sehe ich noch ausbaufähig da unten. Ja, weil es entsteht, Laufen entstehen auch dort neue Repair-Cafés, gibt es auch Initiativen, die auch genauso wie wir aus Linz von unseren Repair-Cafés und wie es fast in jedem Bundesland Initiativen gibt, die anderen Repair-Cafés helfen, dass sie quasi entstehen können, dass sie starten können, dass sie Unterstützung haben. Das fängt an von der Idee von wie mache ich, wie starte ich das Ganze, wie komme ich zu einem Raum, wie mache ich das mit dem Werkzeug und sogar die Reparaturhelfer von anderen Repair-Cafés. Erlebt man dann immer wieder, wie die dann gerade so neu unterstützen und dort gleich mithelfen, sodass niemand auch, also der ein Repair-Café in seinen Ort machen möchte, dass niemand Angst haben möchte, ja das schaffe ich nicht, weil ich nicht weiß, wie er. Das heißt, sagen wir, ich habe so einen kleinen Raum, irgendwie einen Hobbyraum oder ein kleines Café, wo man sich denkt, da könnte man einen Repair-Café einrichten, weil Sie haben so schön auch mal gesagt, Sie sind der Geburtshelfer für Repair-Cafés. Dann könnte ich jetzt, oder vielleicht, wenn Sie die Idee haben, Sie wollen ein Repair-Café Treffen organisieren, könnte man sich mit Ihnen vernetzen und man könnte sich mit Ihnen vernetzen, denn Sie haben da etwas mitgebracht. Genau, man könnte sich beim Oberösterreichischen Landesabfallverband oder bei den Bezirksabfallverbänden in Oberösterreich den Reparaturkoffer ausleihen. Und der Reparaturkoffer sollte einfach in Oberösterreich die Chance bieten, reparaturinteressierte Personen die Möglichkeit zu bieten, ich probiere einfach einmal aus, ob das Repair-Café bei mir daheim im Ort ankommt oder nicht. Und da drinnen ist Werkzeug eben, das was auf Rückmeldung bestehender Repair-Cafés, praktisch ist der Koffer ausgestattet worden und da kann man einfach einmal probieren und einmal schauen, man kommt zusammen, wie läuft das an, wie wird das angenommen, ohne dass man da jetzt das Werkzeug anschafft. Und ich würde vorschlagen, wir schauen mal in den Temperaturkoffer rein. Da lernen wir auf jeden Fall noch, was es für Werkzeuge auch gibt. Also das ist, da hat er mit gelacht, ich weiß natürlich, was da drin ist. Sie auch, aber sie nicht. was da drin ist. Sie auch, aber sie nicht. Vielleicht ganz kurz eingangs, man muss sagen, also die Herausforderung war ja, es sollte relativ viel Werkzeug da reinpassen. Der Reparaturkoffer soll ein geringes Eigengewicht haben, er soll leicht zu transportieren sein und es sollte halt sehr sehr viel Werkzeug drinnen sein. Zur Info vielleicht, in dem Reparaturkoffer befindet sich herkömmliches Werkzeug, aber natürlich Spezialwerkzeug wie beispielsweise ein Trenntraffo, Elektrogerätetester, den braucht man zum Beispiel, damit man ihn dann prüfen kann nach Abschluss der Reparatur, ob das passt wieder und ja, er besteht aus einem abnehmbaren Teil, also das ist praktisch die Werkzeugkiste oben und unten praktisch aus einem Ladensystem, wo Verbrauchsmaterialien auch drinnen sind, Lötstation, Akkuschrauber und dergleichen. Und man muss dazu sagen, der Reparaturkoffer hat einen Wert jeweils von 2500 Euro und wir haben ihn dann mit Landesförderung, also vom Umweltresort des Landes Oberösterreich gemeinsam angeschafft und unsere Bezirksabfallverbände stehen dann in Oberösterreich kostenlos zur Verfügung. Den kann man sich ausleihen und dann kann man probieren. Das heißt, ich melde mich wo, damit ich ihn mir ausleihen kann? Am besten bei uns oder bei den Bezirksabfallverbänden in den jeweiligen Bezirken. Also beim Oberösterreichischen Landesabfallverband oder bei den Bezirksabfallverbänden in den Regionen. Dann kann man anfordern. Kommt dann eine Person mit, die einem vielleicht auch mal hilft? Schauen wir mal rein. Das erinnert einen an diese kleinen Roboter, die sich dann verwandeln in einen Bagger. Das ist großartig. Na, schauen wir mal. Stanley-Messer, Zangen diverser Sorten. Also es gibt da dann auch immer eine Inventarliste, damit man eben sieht, wo die einzelnen Geräte eben drinnen sind, was ist drinnen und dass das dann auch wieder dementsprechend zurückgegeben werden kann. Und was wir vielleicht sagen müssen dazu, wir haben, also der Reparaturkoffer ist im Rahmen eines EU-Interreg-Projekts eben im Landkreis Passau entstanden. Wieso im Landkreis Passau? Weil es hat, also das Projekt haben wir 2021 abgewickelt und es war damals so, im Landkreis Passau hat es eben noch keine Repair-Café nicht gegeben. Und wir haben gesagt, ja, was könnte man eigentlich machen? Und dann haben wir gesagt, ja, okay, wir schaffen mobile Reparaturkoffer an. Haben zwei für Oberösterreich angeschafft und zwei für den Landkreis Passau und haben dann in weiterer Folge für Oberösterreich, für die Bezirksabfallverbände, nochmal zwölf Stück Reparaturkoffer angeschafft und die sind jetzt eben in die Regionen verteilt. Es gibt eine Repair-Café-Broschüre, wo drinnen steht, was ist ein Repair-Café, was brauche ich für ein Repair-Café? Da ist die Inventarliste drinnen und es sind auch Vorlagen drinnen zur Bewerbung von Repair-Café, ein Laufzettel, eine Hausordnung, was ist hinsichtlich Sicherheit und Haftung zu beachten. Und ja, also man kann es sich gerne nachher dann anschauen in Reparaturkoffer. Es ist schon eine sehr großartige Sache, wenn man ein Repair-Café machen möchte, man sieht, es ist nicht so schwer, man muss nicht tausende Euros reinstecken in eine eigene Ausrüstung. Man könnte ein Repair-Pop-Up machen, man sagt, man macht dann jetzt vielleicht alle drei Monate mal ein Repair-Café in seinem Dorf oder in seiner kleinen Stadt und hilft natürlich dann den Menschen untereinander eine Community zu gründen, aber eben auch Dinge zu reparieren. Das ist schon sehr, sehr toll, muss man schon sagen. Gratulation dazu. Ich möchte hier noch etwas zum Werkzeug ergänzen, weil ich finde das sehr interessant. Ich habe mich auch mit der Kultur, Historie des Werkzeugs beschäftigt. Also das Werkzeug ist seit Beginn der Menschheit begleitet, der Menschen, ist existenziell wichtig. Das wurden bereits in der Altsteinzeit, also reparierte Dinge sind gefunden worden. Und es ist jetzt insofern der Eintritt eigentlich in die Reparatur, weil ohne passendes Werkzeug ist eine Reparatur nicht möglich. Und ohne passendes Werkzeug ist eine Reparatur nicht möglich. Es ist sehr schön zu beobachten in Repair-Cafés, wie kreativ auch Werkzeug eingesetzt wird. Das heißt nicht immer nur Schraubenzieher für Schrauben öffnen oder so, sondern es ist ja ganz gemein, besonders Kaffeemaschinen haben öfter Schrauben zum Öffnen, die eine Form haben, die es so nicht gibt. Das werden die, die in Repair-Cafés arbeiten, wissen. Das heißt, sternförmig, oval und so weiter. Sternförmig gibt es, glaube ich, schon als Bit, aber ja, und hier ist auch immer wieder die Kreativität gefordert und da möchte ich auf einen Aspekt auch hinweisen, dass es wirklich eine soziale Innovation ist. Also jedes reparierte Ding ist ein Original und ist ein Design, es gibt es nur einmal. Ich finde es ganz was Schönes. Das heißt, alles was repariert ist, ist was Spezielles und speziell Schönes. Und ich wollte nur sagen, wie wichtig das Werkzeug ist. Repair Café weltweit gegangen. Es gibt ein Handbuch auch, das könnte man noch ergänzen, dazu auch online kann man das abrufen, in vielen, vielen Sprachen inzwischen von der Repair Café, das heißt jetzt Stiftung. Und dieses Handbuch hat auch ermöglicht, übrigens auch das Reparaturmanifest, davon gibt es zwei, das der Kollege vorhin gezeigt hat, die haben eigentlich diesen Auftritt gegeben, dass man selbst das in die Hand nimmt und auch motiviert ist, es zu tun. Da wollte ich nur noch darauf hinweisen, aber ich finde das auch so toll. Ich sehe, wir sind auch schon mittendrin, weil Sie haben natürlich einen kulturanthropologischen Zugang zu dem Ganzen, auch für alle, die dazugekommen sind und sich wundern, was dieses kleine blaue Buch ist. Das ist die Doktorarbeit zum Thema Repair Cafés. Darf man die durchgeben? Nehmen Sie und lernen Sie. Auswendig. Ich frage nachher ab. Das ist wahrscheinlich auch die allererste Doktorarbeit, die zu diesem Thema entstanden ist. Das heißt, wir haben hier eine Pionierin auf der Bühne zu Gast. Vielleicht wollen Sie mal ganz kurz erzählen, Carola Giegel-Leitner, wie es dazu gekommen ist. Ja, und vor allem die Anfänge. Also es war gar nicht so einfach. Das Thema wurde von der Kommission nicht akzeptiert. Also ich habe ein Jahr Überzeugungsarbeit gebraucht, dass sozusagen ein zivilgesellschaftliche Initiative ein Lernort sein kann. Also ich bin Bildungswissenschaftlerin, Ökologin und habe in einem interdisziplinären Zusammenhang dissertiert. Also das wäre jetzt sicher nicht mehr so schwierig. Das heißt, da ist irrsinnig viel passiert und ich muss jetzt da schon Ö1 auch erwähnen, wo es diesen Schwerpunkt gibt mit Reparatur, wo viele Initiativen den Raum finden. Und das ist wirklich essentiell, sage ich, Kontaktpunkte nach außen zu bringen. Und hier leistet das Repair Café, weil ich vorhin gesagt habe, man lernt ja sehr nicht viel im Repair Café. Da denkt man sich, na, das ist eh klar. Das ist aber selbst denen, die daran beteiligt sind, nicht klar, wie viel das ist. Es ist eigentlich schon ein erfahrungsgeleitetes Lernen, es ist ein experimentelles Lernen, weil man ja oft nicht weiß, wie es weitergeht. Es kommen immer unterschiedliche Dinge und auch ein problembasiertes Lernen. Also man handelt sich so, zuerst muss man sich einmal zum Fehler, den Fehler finden und dann wird so weitergearbeitet. Und die Textilien darf man natürlich nicht vergessen, die auch ein wichtiger Bestandteil der Reparaturaktivitäten sind. Und immer ist es so ein Suchen und Finden, ein Learning by Doing. Und auf diesem Weg wird sowohl handwerklich technisch, als auch, ich sage einmal, kreativ viel hervorgebracht und gelernt. Und du hast den Aspekt an. Und sozial. Ein Repair-Café. Und deswegen bin ich wirklich für dieses analoge Treffen. Ich finde die Internet-Community super und es ist wirklich irrsinnig inspirierend und hilft weiter. Nur dieses analoge Treffen mit diesem Spüren, sinnlichen Erfahren des gemeinsamen Austausches, den Rückhalt wirklich, ich sage es wirklich, sinnlich zu erfahren, das ist für die Menschen sehr wichtig und das bleibt. Weil mein Fokus lag auch darin, geht das nachher weiter, wenn der Mensch aus dem Repair-Café hinausgeht. Ich habe die Menschen, die Besuchenden danach noch länger begleitet und befragt und dann geht das auch weiter. Also es gibt niemanden von denen, die ich befragt habe, okay, es war ein kleiner Rahmen, aber sehr intensiv, die das nicht weiter hinausgetragen haben oder verwendet haben. Also das wollte ich auch noch den Repair-Café-Aktiven sagen. Es geht weiter danach bei diesen Leuten. Die reden mit anderen drüber, die setzen sich mit ihren Freunden zusammen und so weiter und dann geht es wieder ins Internet und so weiter. Also das ist ein Wissen, das immens zirkuliert. Wer hat denn hier schon mal eine Doktorarbeit geschrieben? Eine Person. Diese Person weiß, um die Herausforderung eine Doktorarbeit zu schreiben, man sitzt jahrelang, man muss Zahlen, Daten, Fakten erheben. Das Sinnliche und der Erlebnisort ist natürlich eine Sache. Man muss natürlich auch forschen in einem Gebiet, das sich relativ schnell momentan transformiert, sehr schnell verändert. Wie geht man forschend an das Thema Repair Cafés heran? Wie haben Sie auch globale Zahlen und Daten und Fakten erhoben? Ja, sehr schnell verändert. Wie geht man forschend an das Thema Repair Cafés heran? Wie haben Sie auch globale Zahlen und Daten und Fakten erhoben? Es gibt ja auch noch nicht überall niedergeschriebene. Ja, also ich bin eine sozialwissenschaftliche qualitative Forscherin. Das heißt für mich war natürlich die, ich sage jetzt einmal, qualitativ heißt in Gesprächen, in Beobachtungen, Feldforschung. Das heißt sich wirklich zu bewegen im Feld, bei den Netzwerktreffen anwesend zu sein. Ich habe mich vorgearbeitet zu Martin Postmeier, eben in den Niederlanden. Es war mir wichtig, auch mit Kylie Wiens, das ist der Gründer von iFixit, zu sprechen, weil er der Verfasser des Repair-Manifestos ist, von iFixit. Ein Immens, es ist ein Grundlagentext der zeitgenössischen Reparaturbewegung, so kann man das jetzt nennen, die so 2010 gestartet hat. Es gab aber, muss ich schon sagen, auch vorher sehr motivierte Reparateurinnen und Reparateure, gerade in den USA. Aber jetzt ist so etwas wie ein Durchbruch gelungen. Reparatur ist wieder salonfähig geworden. Und da haben eben diese Protagonistinnen und Protagonisten dazu beigetragen. Und jeder von uns hier und jede, die das jetzt tut, ist das auch noch. Weil es ist noch nicht, also das möchte ich schon sagen, es ist noch etwas eine eigene Welt, die Welt der Reparatur. Sie hofft, die Welt zu retten, aber das habe ich auch bemerkt, man muss schon auch sozusagen sehen, es ist ein Baustellen. das hat man auch gut gesehen in Kreislaufwirtschaftsmodellen, es ist ein Baustein von vielen anderen, aber es ist ein Baustein, wo wir konkret und täglich daran arbeiten können, aber auch die Erfolge genießen, also es soll nicht nur Aufwand sein und auch nicht jeder Mensch kann und will reparieren. Dafür gibt es ja dann auch Angebote, es tun zu lassen. Aber, dass wirklich ein Mehrwert ist, für die, die es tun, ist, dass so viel dabei erfahren wird und gelernt wird, für das Leben. Sehr schön gesagt. Ich habe eine Frage, die sich dann auch stellt. Wir sind jetzt hier auf der WeFair. Alle Menschen sind, behaupte ich jetzt mal zu sagen, im selben Boot. Wir wollen alle reparieren. Reparieren ist etwas Gutes. Es gibt aber auch Widerstände in der Welt da draußen, weil diese Bewegung ist auch eine politische Bewegung. Das muss man durchaus auch sagen. Man nimmt ja jemanden dann auch was weg, der damit rechnet, geplante Obsoleszenz, dass man Dinge einfach kaputt macht, dass Dinge kaputt gehen. Diesen Menschen nimmt man ja vielleicht auch was weg, die finden das vielleicht nicht so gut, wenn repariert wird. Wie seht ihr das? Gegen was kämpft man dann vielleicht? Ja, da darf ich anknüpfen, weil gerade auf EU-Ebene jetzt sehr wichtig die Herstellerverantwortung diskutiert wird. Aber da fängt es an. Früher hat man Dinge produziert, dass die möglichst lange halten. Heute produzieren wir für den Markt. Und der Markt ist dieser ewige Glaube ans Wirtschaftswachstum. Wir können als Gesellschaft nur dann gedeihen, wenn die Wirtschaft immer mehr wächst und damit immer mehr Ressourcen dieser Welt verschwendet und immer mehr Umweltbelastungen auf uns niederprallen. Und ich sage, das kann aber nicht das Ziel dieser Reise sein. Und da wieder die Verantwortung auch den Herstellern zu geben, diese Dinge so zu produzieren, dass man sie reparieren kann und eben nicht, wie die Kollegin vorher gesagt hat, ein Spezialwerkzeug, das ein Privatmensch nicht zu Hause hat, um überhaupt in ein Gehäuse hineinschauen zu können, weil das mit den Teilen verschraubt ist oder verpresst ist oder verklebt ist, damit das ja nicht reparierbar ist. Immer mit dem Argument, da geht es ja um die Sicherheit. Sicherheit ist ganz wichtig und ein großes Thema, aber es darf nicht sozusagen darüber hinweg schauen, dass man sagt, Dinge wieder repariert, zerbart zu machen, die reparierbar wären, wenn es nur auch die Hersteller wollten. Ein bisschen hat man trotzdem das Gefühl, sehr schön, Applaus ist gut, es kämpfen da gerade zwei große Mächte gegeneinander. Jeden Tag, wer ein Smartphone hat, wird man konfrontiert mit diversen asiatischen Websites, die ganz, ganz günstig Haushaltsgeräte mittlerweile anbieten, die in ein paar Wochen da sind, sehr günstige Artikel verschicken. Ich nenne jetzt keinen Namen natürlich, aber wir wissen alle, worum es sich dreht. Auf der anderen Seite möchte Europa bis 2050 klimaneutral werden, statt Linz bis 2040 klimaneutral werden. Auf was muss man sich da in Zukunft gefasst machen? Da prallen ja einfach zwei Riesenkräfte aufeinander. Ja, da kommt unmittelbar das Thema Kleidung auf. Wenn man für eine Jeans 8000 Liter Wasser braucht, um diese zu erzeugen, dann hat das Ursachen und Auswirkungen. Es ist Billighersteller erwähnt worden. Es ist Billighersteller erwähnt worden. Wenn neue Kollektionen um 8 Euro Damenkleidung, die dann von Asien nach Europa geschickt werden, das kann sich irgendwo nicht ausgehen. Und wenn niemand mehr fragt, wie das produziert worden ist, unter welchen menschenunwürdigen oder würdigen Umständen das produziert worden ist, dann läuft da etwas komplett schief. Wollte ich gerade sagen, da ist auch eine Jeans. Wo ist die her? Die Jeans ist gerade vom Reparaturcafé der Volkshilfe von der Kollegin aus Everding, die sich da wöchentlich treffen. Und die hat diese Hose gepflegt. Ich habe gehofft, dass meine Tochter heute zur Veranstaltung kommt, weil die hat nämlich eine zerrissene Jeans neu gekauft. Zu einem unsagbar teuren Preis. Weil diese Dinge kommen bei uns laufend in unsere Textilsammlung herein, beziehungsweise gibt es bei uns Repair-Cafés, wo man das wunderbar wieder herrichten kann und diese Jeans nochmal 20 Jahre haltet. Und das wäre so Ziel und Zweck und die sind auch für das produziert worden ursprünglich. Das waren Segeltücher, die möglichst lange halten, damit arbeitende Menschen sozusagen diese Kleidung tragen können. Heute schneiden wir absichtlich Löcher hinein. Also das ist ein bisschen ein Widerspruch zu dem, was damit sagen, weil die trotzdem diese Produktion so viel Energie, Umweltbelastung und Dinge erfordert. Dann bitte möglichst so lange in Gebrauch halten, so lange wie möglich. Und auch Reuse-Ware kaufen. Das eine ist reparieren. Das andere ist aber Dinge wiederzuverwenden und diese möglichst zu lange zu behalten, bis sie wirklich nicht mehr gehen. Und bei einer Jeans, wie gesagt, wunderbar, kann man das wieder so vernähen, heute wieder 20 Jahre, bitte, zum nächsten Repair und Nähcafé bringen. Ja, ist wirklich absurd, wie Sie sagen, dass sich Menschen zerrissene Jeans kaufen. Bei der letzten WeFair gab es einen Vortrag, ich glaube es war Global 2000 oder Greenpeace, die einfach nochmal reflektiert haben, wie viele Ressourcen das nämlich verbraucht, eine Gene absichtlich kaputt zu machen und das war auch eine erschreckende Zahl. Und was da natürlich drauf geht in der Umgebung, dass man da irgendwie diesen Look bekommt, ist ja einfach grotesk in Wirklichkeit. Noch zu Ihrer Frage, es ist keine Frage, es ist eine Tatsache, dass Welten aufeinander prallen, neoliberalistische Maxime, Leistungsimperativ, mehr Produktion. Mich hat sehr beeindruckt Steven Jackson. Und zwar gibt es tatsächlich eine reparaturzentrierte Ethik und das heißt das Broken World Thinking. Das heißt der Ausgangspunkt ist nicht das Neue, sondern der Ausgangspunkt nämlich von einem Produkt, wenn man es so sieht und auch von einem Menschen, der auf die Welt kommt, die längste Zeit des Produkts ist es nicht neu, das heißt es ist gebraucht. Es ist in einem Zustand, der nicht neu ist. Und das gefällt mir sehr gut, auch vielleicht kann es für Sie auch eine Inspiration sein, auch diese Haltung zu bestärken. Es geht ja hier auch um die größten Unzufriedenheiten unter den Menschen entstehen durch Vergleiche. Der andere hat mehr oder so. Auch sich zu sagen, sich zufrieden zu geben. Bei meinen interviewten Personen wurde der Verzicht oft genannt. Es sagt immer, nein, Verzicht darf man nicht sagen, ist negativ besetzt. Wissenschaftlich gesehen ist es zu verzichten oft ein glücksbringender Moment. Es macht das Leben einfacher, darauf möchte ich hinweisen. Ich bin persönlich nicht dagegen, den Begriff Verzicht zu verwenden. Ich denke, es braucht wirklich eine Werteänderung. Also das ist wirklich, und dazu gehört Reparatur, Repariertes. Ich bin ja ein Fan von Visible Mending, aber nicht schön im Visible Mending. Also das Ding ist sichtbar zu reparieren. Genau, es gibt hier ja so ein tolles... Jean war ja auch ein bisschen Visible Mending. Das ist auch Visible Mending, ja. Also ging es sichtbar zu reparieren, Kleidungsstücke. Genau, es gibt hier ja einen tollen... Jean war ja auch ein bisschen Visible Mending. Das ist auch Visible Mending, ja. Das ist übrigens auch ein Kunstzweig, Visible Mending, die wirklich tolle Sachen machen, um eben auch darauf aufmerksam zu machen, dass das auch einen Wert hat und eine Art von Schönheit. Das ist auch eine ästhetische Frage. Und ich denke, da ist noch viel zu tun und natürlich auch die konzertierte Abstimmung von vielen Akteuren, wie wir jetzt da auch sitzen, zivilgesellschaftlich, wissenschaftlich, politisch und so weiter, also ohne strukturelle Veränderung der Rahmenbedingungen, aber wie der Sepp Eisenregler hat, also das geht immer weiter, von uns, von der Familie, vom Ort, von der Stadt, geht es ins Bundesland, in das Land, dann geht es natürlich nach Europa und dann geht es in die Welt. Also der Traum wäre ja globale Abstimmung hier. Aber was ist, wenn die Lehre entsteht? Es gibt keinen Wirtschaftswachstum mehr. Also ich wüsste mir viel zu tun und ich weiß mir viel zu tun. Aber das ist wirklich eine sehr herausfordernde Fragestellung. Ich glaube, Sepp, da kann er da noch viel dazu sagen. Sepp Eisenriegel wird hier gleich die Bühne übernehmen, der Reparaturpapst schlechthin. Wir haben ja noch ein bisschen das Reparieren. Das haben wir jetzt sehr schön alles besprochen. Wie viel Glück das stiftet bei Ihnen allen, wie viel Sinn Sie auch darin sehen. Es geht natürlich auch vielleicht darum, das nochmal größer zu denken. Johannes Offenthaler hat heute auch schon einen schönen Vortrag gehabt zu den Revital-Shops, wo reparierte Dinge verkauft werden oder bezogen werden können. Revital, gute Sache, gute Sache, gute Sachen. Vielleicht wollen Sie nochmal ganz kurz zusammenfassen für alle, die da nicht dabei waren. Ja genau, das funktioniert. Und genau, das Projekt Revital beschäftigt sich mit Wiederverwendung in Oberösterreich, gibt es seit 2009 in Oberösterreich und wir machen gemeinsam mit Partnern aus der Sozialwirtschaft also das Leuchtturmprojekt Revital eigentlich in Österreich kann man sagen, weil es einfach einzigartig ist. Die Synergie zwischen Opferwirtschaft und Sozialwirtschaft bringt gut erhaltene Sachen wieder in Wiederverwendung. Sprich, Sie können Sachen, die wir daheim nicht mehr benötigen, bringen ins nächste Allstoffsammelzentrum oder am besten eben zur Volkshilfe oder zu anderen sozialwirtschaftlichen Partnern bei uns im Netzwerk. Dort werden die Sachen dann angeschaut, überprüft, Funktionsüberprüfung, Sicherheitsüberprüfung zum Beispiel bei Elektrogeräten. Es wird geschaut, dass das wieder optisch gut ausschaut. Und dann kommt es wieder in die Wiederverwendung. Und damit wir ein bisschen ein Gespür kriegen, was das Projekt eigentlich seit 2009, gibt es es ja in Oberösterreich, was das leistet zur Kreislaufwirtschaft, zur Wiederverwendung in Oberösterreich. Wir haben seit 2009 bis 2022 11 Millionen Kilogramm Revitalwaren in Oberösterreich in die Wiederverwendung gebracht. Und ich habe es heute schon eben einmal kurz erwähnt, ich rechne das immer sehr gerne in Waschmaschinen um. Wenn Sie sich jetzt vorstellen, 11 Millionen Kilogramm, und eine Waschmaschine hat ca. 60 bis 70 Kilo, dann sind wir irgendwo bei 150.000 Waschmaschinen. Und wenn Sie sich jetzt die 150.000 Waschmaschinen vorstellen, wenn Sie die jetzt aneinanderreihen würden, und so Waschmaschine hat circa 60 Zentimeter Breite, dann würden es so circa 90 Kilometer Waschmaschinen aneinanderstellen können. Also Waschmaschine an Waschmaschine aneinander. Und dann können Sie sich überlegen, was circa mit 90 Kilometer wären. Und das ist der Beitrag, wo seither gemeinsam mit der Sozialwirtschaft in Oberösterreich ein Abfall vermieden worden ist und gleichzeitig aber auch eine Beschäftigung generiert worden ist. Weil man muss wissen, dass bei Revital Personen, die es eben am ersten Arbeitsmarkt nicht so leicht haben, geschaut wird, dass die wieder in den ersten Arbeitsmarkt reinkommen. Und das ist eben der Konnex, das was Revital ausmacht. Und man muss dazu sagen, in die Revital-Shops darf wirklich jeder einkaufen. Nicht so wie Sie es kennen, vielleicht bei einem Sommermarkt, wo man eine Berechtigungskarte braucht. Revital soll an jeden und an jede ansprechen, von jung bis alt. Da kann man schon mal applaudieren. Es geht noch lauter. Wir müssen auch langsam ein bisschen zu einem Ende dieser Runde kommen, aber nachdem ihr alle im Bereich des Reparierens beruflich, freiberuflich, ehrenamtlich und so weiter und auch wissenschaftlich tätig seid, was fehlt noch auf dem Gebiet? Was sind eure Wünsche? Was sind eure Forderungen? Da gibt es eine Vision von mir und da gibt es eben Länder, die schon um einiges davor uns in Belgien, Niederlande es genannt wurden, bevor man überhaupt auf die Idee kommt, sich etwas Neues zu kaufen, bitte zu schauen, ob es das nicht vielleicht gebraucht gibt oder vielleicht zu schauen, ob man sich das, das nicht eh zu Hause hat und vielleicht wieder reparieren lässt. Das wäre das Ziel. Und da könnte man sehr viel Umwelt schonen, da könnte man sehr viel Gutes tun, Arbeitsplätze schaffen, sehr viele Dinge in die Wiederverwendung bringen, die sonst in den Abfall landen würde. Und ein leistbares Angebot für alle. Also so viel mehrfach nutzen, das ist so der Wunsch und die Vorstellung, wie es weitergehen sollte. Dankeschön. Also mein persönlicher Wunsch wäre, dass die Revital-Shops noch viel mehr bei uns in Oberösterreich wahrgenommen werden, bekannter werden und dass man auch, wenn man das nächste Mal ins Holzstoff-Sammelzentrum fährt, dass man da hinfahren kann und nicht nur Sachen hinbringen kann, die man nicht mehr braucht, sondern dass man da vielleicht auch dran denken kann, man kann dort auch Sachen abgeben, die, die noch gut erhalten sind, die kommen dann zu uns ins Revitalregime und kommen so wieder in die Wiederverwendung und so kann man eigentlich einen Beitrag leisten in Oberösterreich, einerseits sozialwirtschaftlich und abfallwirtschaftlich. Dankeschön. Mit den Repair-Cafés wünschen wir sich, dass eben auch viele Menschen davon wissen, dass die Chance besteht, reparieren zu können. Aber nicht nur, darum steht auch bei Repair-Café das Café wichtig dabei, dass eben auch gesellschaftlich und sozial die Menschen kommen können und der Kaffee und Kuchen auch schmeckt. Und dann, wir arbeiten daran zum Beispiel, dass es im Repair-Café mit der Sozialwirtschaft, mit Wirtschaft überhaupt und Abfallwirtschaft, dass es auch gute Schnittstellen gibt. Ja, also ich denke mir einfach weiter, möglichst viele Kontaktpunkte mit Reparatur, nachhaltigen Handlungsmöglichkeiten zu haben, zu geben. Das heißt, dass sich das wirklich ausbreitet, auch als Antwort noch einmal auf die Frage, wie kommt man denn gegen das alles an? Und ich denke selber schon auch, das jetzt zu genießen und, wenn man jetzt auch ganz materiell denkt, die Geräte wirklich zu nutzen, das heißt in gesamter Funktion und wirklich zu schätzen und sich auch immer zu fragen, eben das hast du eh schon angesprochen, brauche ich das jetzt wirklich oder fühle ich damit vielleicht irgendwas, also was habe ich denn eigentlich schon und das meine ich jetzt auch immateriell, also besonders auch wirklich die immateriellen Räume erweitern. Vielen Dank. Ich sage nochmal die Namen der Gäste. Sie können sich nachher jetzt auch noch vermischen und miteinander sprechen über dieses Thema. Wir hatten hier Carola Giegel-Leitner, Repair-Café-Gründerin und Forscherin. Und wo ist die Doktorarbeit zum Thema? Wer hat sie hier jetzt? Gut, ja, nicht, dass die abhanden kommt hier, hat eine wunderbare Doktorarbeit zum Thema Repair-Cafés geschrieben. Open Source. Open Source, na, dann muss man sie ja nicht klauen. Dann kann man es downloaden. Wo finde ich sie, Open Source? Den Titel. Den Titel eingeben, gut. Mikrofon? Ja, also unter meinem Namen Caroline übrigens. Caroline A. Giegleitner. Lernen für ein gutes, achtsames, nachhaltiges Leben ist der Titel. Ist die Open Source verfügbar? Bitte nicht erschrecken, ob des Umfangs. Es sind wirklich viele, ich finde es noch immer, interessante Denkanstöße. Es ist ja nicht ausgedacht alles. Und drinnen, also man kann ja auch kleine Ausschnitte lesen. Und ich hoffe, es bringt Inspiration und Eröffnung von Handlungsräumen. Auf jeden Fall. Johannes Offenthaler vom Oberösterreichischen Landesapfelverband war hier zu Gast. Franz Wieser, Repair Café Linz, Terminportal Offine, hier finden Sie alle zukünftigen Termine und Fred Edlinger von der Volkshilfe findet man auch hinten in der Reparaturzone. Einen großen Applaus nochmal für die Gäste. Dankeschön.