Liebe Zuseherinnen und Zuseher von DorfTV, ich darf Sie ganz herzlich willkommen heißen in der fünften Ausgabe der Talkreihe Apfelbaumgespräche mit Bernhard Schwab. Wir beschäftigen uns heute mit den Auswirkungen der Klimakrise auf die Stadtplanung der Stadt Linz. Auswirkungen der Klimakrise auf die Stadtplanung der Stadt Linz. Ende Jänner ging nach der Abholzung von 110 Bäumen für den Bau eines neuen Leichtathletikstützpunktes mitten im Linzer Grüngürtel wieder eine Welle der Empörung durch die Stadt. Darüber hinaus, also außerdem bilden sich immer mehr Bürgerinitiativen, die sich gegen den Bau ganz bestimmter Projekte aussprechen. Außerdem werden die Hitzesommer von Jahr zu Jahr verheerender. Deswegen wollen wir uns heute unter anderem mit folgenden Fragen auseinandersetzen. Wie erreicht Linz eine klimaverträgliche Stadtplanung? Was sind die konkreten Anliegen der Bürgerinitiative Tabakfabrik Wir reden mit? Und wie kann es uns gelingen, die Bürgerinnen noch besser einzubinden? Dazu diskutieren heute mit mir Britta Piovesan. Sie ist Sprecherin der Bürgerinitiative Tabakfabrik Wir reden mit. Hallo. Freut mich sehr, dass du heute hier bist. Als zweiten Gast darf ich ganz herzlich Martin Donath begrüßen. Er ist als Umweltanwalt unter anderem für Linz zuständig. Freut mich auch, dass Sie heute Zeit haben, bei uns zu sein. Danke für die Einladung. Beginnen möchte ich mit dir, Britta. Wie fällt denn dein Fazit jetzt als Linzerin zur Klima- und vor allem zur Klimawandel-Anpassungspolitik der Stadt Linz aus? Also wir wissen, vor einiger Zeit wurde ja das Ziel angekündigt, Klimahauptstadt werden zu wollen. Ist deiner Meinung nach die Stadt hier am richtigen Weg oder ortest du da noch Nachholbedarf? Also grundsätzlich jetzt einmal Klimastadt oder was fällt da für mich rein, das ist so diese Luftzufuhr für die Stadt. Das sind die Vermeidung von Hitzeinseln. Das sind vor allem auch Bäume. Und da haben wir jetzt gerade gehört, dass in den letzten Wochen sind sehr viele Bäume vielen Großprojekten zum Opfer gefallen. Großprojekten zum Opfer gefallen. Und mein Fazit oder was ich jetzt generell denke, ist, es ist irgendwie eine große Diskrepanz zwischen dem, was die Stadt Linz irgendwie täglich verspricht oder sagt, also Klimahauptstadt werden, wir pflanzen 1000 Bäume und dem, was dann in Wirklichkeit tatsächlich passiert. Also ich kann nicht sagen, ich bin Klimahauptstadt und stelle dann ein paar Winterlinden in Trögen am Hauptplatz auf. Das ist für mich kein Klima, also nichts gegen den Klimawandel. Und ich kann auch nicht sagen, ich tanze, ich pflanze tausend Bäume, wenn ich dann irgendwie tausend fälle. Also die Diskrepanz ist das, was mich stört. Ja, dann steigen wir jetzt mal auch konkret ein, Herr Donath. Nachdem bereits Anfang 2020 der Linzer Grüngüttel ein großes Thema war, damals die Umwidmung des Minigolfplatzes, ist jetzt Anfang 2021 wieder heiß diskutiert, dieses Mal wegen der Fällung der 110 Bäume, wie ich schon erwähnt habe. habe. Können Sie mal kurz erläutern, wie der Linzer Grüngürtel entstanden ist und durch welche rechtlichen Maßnahmen eigentlich diese Zone besonders vor Verbauung geschützt ist? Ja, es ist einer der wenigen Fälle, gibt es einen zweiten Plan im Bereich Everting, wo einmal für Linz und Umgebung Grünraum in einem verordnungsprogramm des landes gesichert wurde wenn das ist meistens so wie haben in der die es gibt nichts politischeres als die raumordnung sowohl auf lokaler als auch auf landesebene und meistens versteht man unter baum und der raumordnung irgendeine art von bauland ausweisung und das ist ein bisschen mehr als das. Und da gehört zum Beispiel auch diese grüne Infrastruktur dazu. Und was sie zeigt, wenn Bereiche wachsen wie Linz, selbe gilt Wien oder anderen auch, im Englischen heißt es good fences make good neighbors. Also es braucht auch bestimmte Grenzen, wo ich sage, okay, da ist Grünraumnutzung und da bleibt Grünraumnutzung. Das ist nicht so auf Zeit okay, da ist Grünraumnutzung und da bleibt Grünraumnutzung. Das ist nicht so auf Zeit, wir machen da Grünraumnutzung und dann kommt wieder ein bisschen was dazu und wieder ein bisschen was dazu. Das ist ja derzeit sehr oft Land auf Land ab, da ist Linz kein Unikum der Fall, sondern es gibt einmal Bereiche, da kann ich mich darauf verlassen, dass das Grünrahmen bleibt. Und ich glaube, das ist der erste Ansatz, wir müssen Linz nicht nur als Stadt sehen, sondern als Region sehen. Und das gilt jetzt dann für andere Bereiche im Klimaschutz, auf die wir vielleicht noch kommen. Mobilität, Wärme, Kälte. Aber was Grünraumplanung angeht, ist ja Linz umgeben von anderen Gemeinden und macht das nicht alleine. Und auch in diesem Raumordnungsprogramm sind andere Gemeinden mit im Boot und da gilt es wirklich Instrumente zu schaffen oder zu erhalten, die die Sicherung dieses Grüns einmal sicherstellen. Das ist der erste Schritt. Das zweite ist das, was dann angesprochen ist, wo habe ich Restgrün, wie baue ich Grün in der Stadt, im bebauten Bereich wieder auf. Also außerhalb des bebauten Bereichs sichern, innerhalb des bebauten Bereichs begrünen. Und das hat seine, wie soll man sagen, das ist nicht immer ganz einfach, was sehr große Erfolgsgeschichte hat in Linz. Das ist aber aus der Vergangenheit sind die Gründächer. Das ist ganz wichtig, weil da habe ich ganz eine neue Ebene ökologisch und auch von der ein paar Stockwerke über der Stadt oder von den Magerstandorten und aber dann bei der Fassadenbegrünung, das wird schon viel schwieriger, diffiziler. Und dann der Bereich, wie gehe ich mit dem öffentlichen Raum um? Ich glaube, das ist eine ganz wesentliche Frage. Wem gehört der öffentliche Raum? Und da kann man dann auch im Sinne des Klimaschutzes aber nicht nur gestolten eingreifen. Das ist zum Beispiel, finde ich, ein großer Auftrag an Linz. Ich kann mich erinnern, vor vielen Jahren, die Stadt Vancouver in Kanada, da hat man erhoben und wie es bei Linz ist, weiß ich nicht, war es ein Drittel der Stadtfläche sind Verkehrsflächen. Und auf der anderen Seite, was für ein Potenzial haben diese Fläche? Ja, jetzt bleiben wir vielleicht noch kurz bei dem konkreten Beispiel eben mit dieser Rodung. Die Umweltstadträtin hat eben angekündigt, dass das ein behördliches Nachspiel haben wird, weil eben dort diese Rodung nicht bewilligt war. Wissen Sie, welche Instanzen sind denn da zum Zug oder welche rechtlichen Maßnahmen drohen denn nach einer nicht genehmigten Baumfällungen? Bäume in der Stadt Linz oder oberösterreichweit sind derzeit vogelfrei. Das muss man so sagen, weil wenn ich jetzt ein Waldgebiet habe, dann darf ich dort fällen, also wenn es aus Wald ausgewiesen ist, darf ich Fällungen machen. Eine Rodung ist ja, wenn ich den Wurzelstock rausreiße. Aber wenn ich nur fälle, das kann ich immer machen. Das ist eine forstwirtschaftliche Praxis. Aber da und die anderen, da gibt es, außer es ist ein Naturdenkmal, da gibt es keinen Schutz. Und der Landtag weigert sich aufgrund der Mehrheiten beharrlich, die Möglichkeiten überhaupt zu schaffen, zum Beispiel für die Statutastädte, ein Baumschutzgesetz zu erlassen oder eine Verordnung zu erlassen, ein Baumschutzgesetz zu erlassen oder eine Verordnung zu erlassen, weil einfach die Sichtweise von, auch vielleicht von Abgeordneten, die in ländlichen Bereichen, ist nicht die Sichtweise auf das Grün, so wie Leute, die aus einem dichteren städtischen Bereich sind. Also diese Wertigkeit, die verschiebt sie dort. Und das andere ist auch, das ist wie wie wem gehört ein Baum und auch wenn er auf meinem Grund steht ist die Frage ob er eine Wirkung erzielt und da sage ich immer ja die über diesen Grund hinaus geht und da kommen wir aber in einen Bereich auch rein es gibt auch eine soziale Rückverbindung des Eigentums. Also Eigentum ist kein Selbstzweck und bin ich der Überzeugung, und das Eigentum hat auch seine Schranken. Wir haben das zum Beispiel beim Bauungsplan, ich kann mich auch nicht aufregen, dass ich bei mir zu Hause kein Hochhaus errichten kann. Das ist eine Beschränkung meines Verfügungsrechts über mein Eigentum. Aber das hat schon seinen Sinn. Es muss insgesamt, und da kommen wir jetzt Richtung dem, was ich angesprochen habe, und was du gesagt hast, Richtung Stadtplanung. Welche Gestalt, welche Form, in was für einer Stadt wollen wir leben? Und das wird ja dann schrittweise bei verschiedenen Projekten umgesetzt. Ich glaube auch, dass oft das Bewusstsein gar nicht da ist, was ein Baum wert ist. Also wenn man sich denkt, so ein 50, 60 Jahre alter Baum, was der eben verdunstet täglich. Also ich glaube, das sind 100 bis 200 Liter, das ist eine richtige Klimaanlage eigentlich so ein Baum. Und da ist irgendwie das Bewusstsein der Stadt nicht da, dass man das schützen muss. Weil ich kann nicht dann irgendwie, Sie reden zwar immer von Neupflanzungen, aber das sind dann meistens irgendwie so in Trögen oder Bäume, die da gepflanzt werden, die gar keinen Untergrund haben. Beispiel ist jetzt bei der Tabakfabrik. Also da wären die vier Kastanienbäume an der Gruberstraße, die wären dem Großprojekt zum Opferfall. Und nachgepflanzt werden so kleine Bäumchen in einem kleinen Koffer und die bräuchten aber viel mehr Erde. Denn wir sind eigentlich, also drunter ist ja dann die Tiefgarage, und die bräuchten dann eigentlich fast zwei, drei Tiefgaragenplätze, dass sie nach unten wurzeln können und überhaupt wieder groß werden können. Und da ist glaube ich das Bewusstsein einfach nicht da, was ein Baum wert ist. Und ich habe vor kurzem einmal gelesen, also einer dieser Bäume, die so 50 Jahre alt sind, also der ist eigentlich über 100.000 Euro wert, wenn man das so umrechnet. Und man müsste vielleicht in der Denke was verändern. Vielleicht ist Baumschutzgesetz, vielleicht horcht auf das schon gar keiner mehr auf das Wort. Vielleicht müsste man irgendwie ein anderes Wort oder sagen, okay, ein Baum ist so und so viel wert, nämlich hat er einen wirtschaftlichen Wert, der für eine Stadt und auch für die Lebensqualität in einer Stadt. Britta, du hast mir vorhin erzählt, du setzt dich schon 2018 für die Bürgerinitiative der Backfabrik, wir reden mit, ein. Magst du uns mal kurz erzählen, was der ausschlaggebende Punkt für die Gründung dieser Bürgerinitiative war? Gerne. Ja, mein Mann und ich haben 2018 aus der Zeitung erfahren, dass in unserem Umfeld ein Riesenhochhaus gebaut wird. Auf den Bildern in der Zeitung, auf diesen Renderings, wie sie immer sagen, war zu sehen, dass die einzige Einfahrt zu einer Tiefgarage mit über 700 Stellplätzen über die kleine Ludelgasse geht. Das muss man sich mal vorstellen, die Ludelgasse, das ist eine Wohnstraße, also wir wohnen in dem Block dahinter, es sind ungefähr 700 Leute, 800 Leute, die dort wohnen mit vielen Kindern und da hätte jetzt einfach der ganze Lkw, der Zulieferverkehr, alles hätte über die Ludelgasse geführt werden sollen. Unsere Vermutung war, dass man einfach die staugeplagte Donau-Lände ein bisschen entlastet, macht man das über die kleine Gasse. Und wir sind dann zu A, nach B, zu C gekommen und wieder zurück zu einer Person A. Also wir sind herumgeschickt worden im Kreis, bis wir endlich eine Ansprechperson gefunden haben. A, also wir sind herumgeschickt worden im Kreis, bis wir endlich eine Ansprechperson gefunden haben. Und wir sind uns dann eigentlich nicht ernst genommen vorgekommen, also in unseren Anliegen und auch mit unseren Ideen, weil wir hätten auch gleich Ideen gehabt, wo man sonst die Einfahrt noch machen kann. Und dann haben wir gesagt, das interessiert sicher noch mehr Leute in unserer Siedlung und haben dann aufgrund dessen die Initiative gegründet. Erfolg haben wir bis jetzt gehabt, also der Erfolg, den wir bis jetzt eingefahren haben, ist der, dass jetzt an der unteren Donaulände eine Tiefgarageneinfahrt kommen wird. Das wird die Haupt-Ein- und Ausfahrt werden. In der Ludelgasse gibt es auch noch eine und jetzt ist unser Ziel, dass wir die Ludelgasse weiterhin verkehrsberuhigen und vor allem auch sicher machen wollen. Also ihr fordert ja ganz konkret eine beruhigte Zone der Ludelgasse. Welche Verbesserungen erhofft ihr euch denn dadurch? Also jetzt sozusagen in der nächsten Phase sind wir jetzt irgendwie gerade dabei, dass wir eine Begegnungszone für die Ludelgasse gerne hätten. Wir erhoffen viel davon. Andererseits, wenn man die Straße begrünt oder einfach so gestaltet, dass Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer irgendwie gleichberechtigt sind, dass man höchstens mit 20 kmh durchfahren darf. eine ruhigere Ludlgasse und auch eine, wo man vielleicht mit meinen Kindern runtergehen kann, so am Standler Eis holen oder so. Also das sind ein bisschen so Träume. Und wir hoffen aber eigentlich auch, also die Tabakfabrik hat ja einen Zaun rundherum, irgendwie wünscht man immer auch, dass sich der Zaun öffnet. Also wir hoffen eigentlich auch so ein bisschen Nähe mehr zur Tabakfabrik, dass sich die Anrainer der Tabakfabrik und umgekehrt auch nähern und ein bisschen auch mehr den Dialog suchen. Herr Donath, im November wurde in Oberösterreich das Raumschutzgesetz novelliert. Sie betonten damals beim Thema Raumschutzgesetz Neidfall nach Niederösterreich zu blicken. Warum ist denn dort das Raumschutzgesetz so viel wirksamer oder das geplante dort so viel wirksamer oder das geplante dort so viel wirksamer wie in Oberösterreich? Das weiß ich nicht. Also ich glaube einfach, also was wir uns bemüht haben im Vorlauf zur Diskussion und zum Beschluss des Raumschutzetzes, dass man nicht nur sagt, was passt nicht oder was glaubt man, was sollte anders sein, sondern wo gibt es Beispiele? Und da gibt es wirklich sehr wohl in Niederösterreich Beispiele, auch zum Beispiel, was die Konsequenzen angeht, das wurde ja wieder aufgeweicht, was die Parkplausanforderungen bei Einkaufszentren angeht oder was die Verpflichtung angeht. Also wie gesagt, man scheut davor zurück und das ist eine generelle Tendenz, irgendwo Pflöcke einzuschlagen. Und wir sind halt Menschen, man braucht überall, das kennt man aus seinem eigenen Bereich, man braucht manchmal jemanden oder Situationen, die sagen, so und jetzt so oder das geht und das geht nicht oder bestimmte Grenzen setzt. Und das passiert nicht. Nehmen wir zum Beispiel einen anderen Bereich her, das sind landwirtschaftliche Vorrangflächen. Ja, das steht drinnen generell, aber Verpflichtung ist nicht da. Und das soll man auf lokaler Ebene regeln. Das ist so ein Idealbild von einem Gemeinderat. Ja, wir reden miteinander und alle sind gut miteinander und dann sagen wir, da wollen wir alle Landwirtschaft betreiben und das bleibt so. Das ist ja nicht die Realität. Und bei größeren Gemeinden schon gar nicht. Und um Ihnen das zu sagen, da kommen wir wieder zum Klimaschutz. Da gibt es schon Bewegungen, wenn wir zum Beispiel von Stadtlandwirtschaft reden, dann schauen wir, ob wir irgendeine bäuerliche Betriebe haben, die sich gerade halt nur, weil sie Röster haben oder sonst irgendwas, im Stadtgebiet gehalten haben. Aber eigentlich geht es um ganz was anderes. Da gibt es zum Beispiel bei Urban Gardening, da kann ich aus wenigen tausend Quadratmeter wirklich einen Betrieb machen, wo ich mit der Produktion von Lebensmitteln davon auch leben kann. Das ist eine ganz andere Dimension, die woanders da geflogen wird. Oder in Paris, da hat man mal die alten, da hat man zu viele Tiefgaragen gehabt und dort hat man einen Teil davon, der wird umgenutzt als Schwammerlzucht, also weil es feucht und kühl ist, also die Temperatur passt, aber ich glaube, das sind so Sachen, die gehören für Linz überlegt, aber die gehören generell in diese Überlegungen hinein. Wir sind nur immer sehr, und das ist das Raum, wo wir uns jetzt in sehr traditionellen Mustern und der Flächenverbrauch ist ungebremst. Also wenn ich jetzt schaue, was in der Umweltanwaltschaft, wir haben nur Stellungnahmemöglichkeiten, sonst nichts, was da reinkommt und wenn wir uns dem Flächenverbrauch, wie es nachhaltig sein sollte, annähern, die Ziele, die vorgegeben werden, dann müssten wir wahrscheinlich am 15. oder 17. Jänner sagen, tut man leid, das Kontingent für heuer ist aufgebraucht. Und wir haben nur immer Betriebsbaugebiesausweisungen von 50 Hektar, also im Hektarbereich jetzt nicht in Linz, aber in anderen Teilen Oberösterreichs. Also ich sehe da wirklich keine Trendwende. Und jetzt kommen dann andere Bereiche her und da passt zur Diskussion dazu, wie gehen wir mit alternativen Energien um, mit der Photovoltaik. Das ist erneuerbarer Ausbaugesetz, das ist jetzt im Nationalrat oder ist immer noch nicht da. oder ja, ist immer noch nicht da, aber wenn ich da die Agro-PV habe und auch wenn die Agro-PV 30% weniger Förderung bekommen soll als eine PV auf Dächern oder auf vorbelasteten Flächendern, die mit Agro-BV bestückt sind und wo keine Hecke daneben ist, weil das beschattet die Agro-BVs, dann ihre Freizeit verbringen und spazieren gehen? Das sind die Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. solange da keine Parität ist oder so. Und um ein bisschen zu sagen, was das für Oberösterreich heißt, das sind unsere, wenn wir unseren PV-Anteil abdecken, dann sind das zwei Drittel der Fläche des Attersees. Und wenn wir die Föße dazunehmen, sind Attersee und Mondsee, das muss ja irgendwo hin. Das ist nicht nur links belastet, es sind andere Bereiche auch belastet. Und da die Werchen zu stellen, das würde ich mir erwarten. Oder zum Beispiel, dass eine Verpflichtung einmal da ist, dass in jedem Bebauungsplan und in jeder in der Bauordnung der Verpflichtung drinnen steht, ich mache einen Neubau, ich mache einen Umbau, eine PV-Anlage kommt aufs Dach oder zumindest PV-tauglich. Das sind so Sachen, die fehlen. Und genau dasselbe gilt für Grün auch. Dass ich sage, okay, was ist der Wert und dann kann ich mir überlegen, vielleicht ist dann da eine baumpflegerische Maßnahme bei einem Altbestand. Nur weil ein Baum alt ist, gibt es ja auch dann Probleme vielleicht damit. was machen und dann kann ich mir überlegen, ist das ein besserer Eingriff oder mache ich was anderes? Oder wie plane ich, dass ich grün habe? Wenn Sie jetzt schauen, die ganzen Bauten sind ja eine Maximierung auf dem Grundstück und das Grün soll dann rundherum passieren. Jetzt auch bei der Diskussion, sage ich schon, ein kritisches Beispiel ist die Kapuzinerstraße mit dem Kloster-Areal und so. Ja wunderbar, da hat man protestiert, aber die Schule daneben, die hat ihren Ausbau maximiert. Und wunderbar, wenn ich meiner Nachbarschaft mehr Grün will. Aber ich glaube auch, dass es notwendig wäre, bei diesen Bauten verpflichtend, das auch stärker einzumahnen. Und nicht, wenn ich dann betroffen bin, protestiere ich woanders. Aber ich möchte da ganz kurz einhacken. Also ich finde einerseits das Thema mit der Kreativität. Also ich glaube, dass mehr Kreativität da in Linz braucht und nicht immer dieses Kasseldenken. Ich mache einen Neubau, holte ein paar Baum um und setze ein paar Pflanzerl. Also es braucht irgendwie schon andere Ideen einmal, die man andenkt. Zum Beispiel hätten wir vorgeschlagen, warum macht man überhaupt eine Tiefgarage bei dem Neubau? Man könnte einmal ohne machen und irgendwie den öffentlichen Verkehr mehr ausbauen. aktiv sind, und ich habe jetzt glaube ich alle Bürgerinitiativen mit Linz kennengelernt, das sind eine ganze Menge, dann sind das immer extrem kreative, engagierte Menschen, die wirklich ihre Stadt lieben und die eigentlich immer zu einer Verbesserung der Projekte beitragen. Also das möchte ich schon einmal sagen, weil es immer so dieses, ja was machen die überhaupt, die protestieren und so, also das sehe ich überhaupt nicht so. Wir haben mehr als ein, zwei, drei Mal gehört, dass wir zur Planungsqualität des Baus beigetragen haben. Und so sehe ich das eigentlich auch mit den Initiativen. Und wenn ich mir das recht überlege, dann ist das eigentlich, grundsätzlich wäre das eigentlich die Aufgabe einer Stadt, so zu denken. Und das machen aber die Initiativen und die Menschen in den Initiativen. Und es braucht einfach in der Stadt ein Umdenken. Und das Zweite, was ich sehe, ist, die Stadt Linz braucht irgendwie auch mehr Selbstvertrauen. Also ich muss, wenn jetzt der Neubau kommt, dann muss ich als Stadt Linz dem Investor sagen, du darfst in meiner Stadt bauen, was bringst du meinen anderen Wohnern? Was tust du, wenn du was wegschneidest, was pflanzt du dafür wieder? Und ja, da fehlt der Stadt, finde ich, extrem an Selbstvertrauen, weil wir haben uns dem Investor, dem Beispiel der Tabakfabrik, einfach verkauft. Der baut statt 84 Meter jetzt 111. Er maximiert einfach das ganze Gebäude, geht aus bis an die Grenzen, schneidet alle Bäume um. Was haben wir als Linzer oder als Anrainer davon? Nichts. Also Selbstvertrauen. Man muss denen gegenüber anders auftreten. Ich sehe da schon ein paar Ansätze. Es ist probiert worden bei manchen, auch wenn es kritischen auch mal bei der Post-City kritisiert worden, dass die Stadt da vielleicht gestaltender eingreift. Aber das Problem ist, es muss ein bisschen eine Regelmäßigkeit sein. Es muss nicht immer zu irgendeinem Aufstand kommen und dann passiert das. Und das Zweite, was schon ein Punkt ist, ist, wie beziehe ich Bürgerinitiativen auch in Diskussions-, Plans- und Entscheidungsprozesse ein. Also das fällt ein bisschen. Man darf dann protestieren, wenn es dann zu viel wird, dann sagt man, ja, dann überlegt man sich schon was und macht das eine oder das andere. Aber so ein konstruktives Miteinander, es muss dann schon klar sein, wer entscheidet und wie wird zum Schluss entschieden. Aber dass da vorher gar nichts sein kann, das ist ein bisschen ein Manko. Also da haben wir wirklich ein Mitgestaltungs- und ich sage da Demokratiedefizit in Linz und sich das zu überlegen, wie kann das funktionieren und auch wie gibt es eine Möglichkeit, diesen Aufwand, der ein zeitlicher oder finanzieller Aufwand ist, irgendwie zu kompensieren. Es geht jetzt nicht alles zu bezahlen, aber man muss den Leuten entgegenkommen. Sonst habe ich diese Proteste nur für lauter kleine Feuer irgendwo. Aber eigentlich, das Grundproblem ist bei all diesen kleinen Feuern ein ähnliches. Also ich glaube, dass die Stadt Linz da enormes Potenzial liegen lässt, weil ich wohne in dem Viertel, ich weiß, wie die Leute gehen, ich weiß, wie ich mit meinen Kindern über die Straßen gehe, ich weiß, dass bei der Gruberstraße, die extrem breit ist, die Leute intuitiv bei der Gruberstraße Ludlgasse drüber gehen, da gehört in Wahrheit eine Mittelinsel, da gehört die Straße verschmälert, das gehört alles sicherer gemacht und die Stadt lässt dieses Potenzial, nämlich das Wissen der Anrainer, die da Experten sind in dem Viertel, das lässt sie einfach liegen und das ist richtig schade. Und wenn man, wie Sie jetzt gesagt haben, wenn man die vorher mit einbindet oder uns vorher mit eingebunden hätte, ich glaube, im Nachhinein würden sie sich sehr viel Zeit und auch Energie sparen. Wenn man vorher die Leute informiert, hallo, da kommt ein Projekt, was wären eure Einwände oder was wären eure Vorschläge, dann wird das auch wie gesagt in der Planungsqualität zunehmen oder die steigern. Jetzt, Herr Donath, wenn wir uns die Verkehrspolitik der Stadt Linz anschauen, finden Sie, dass der Ausbau zum Beispiel der Föstbrücke oder auch der Bau des Westrings gerechtfertigt sind oder konterkariert diese Verkehrspolitik eigentlich jegliche Anstrengungen, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren? Ich würde einmal sagen, es gibt in Mitteleuropa keine autoverliebtere Stadt als Linz. gibt es in Mitteleuropa keine autoverliebtere Stadt als Linz. Und eigentlich hat bis auf dort und da Linz im Vergleich zu anderen Städten kein Stauproblem. Die Frage ist, wollen wir in so einer Stadt leben? Was man ignoriert, ist, dass heuer ist es vielleicht anders, weil eben wegen der Lockdowns das weniger ist. Aber normalerweise über die letzten Jahre ist das NOx, also durch Verbrennung Stickoxide, sind kontinuierlich angestiegen. Also ich habe das Problem da. Das ist jetzt nicht so, dass ich jetzt akut traue, irgendwo ankranke, aber das ist ein Fünftel der Bevölkerung, die von den Zinsen erhöhten Werten betroffen sind. diesen erhöhten Werten betroffen sind. Und das bringt bis längerfristig gesundheitliche Probleme, frühe Mortalität und so weiter. Das reizt aber keinen. Es ist nicht so, da wird was ausgelassen, da fällt wer um und dann kann ich das so sagen. Aber eigentlich akzeptiert man das Schleichen. Und Potenziale hat Linz viel. Aber was ein bisschen fehlt, ist, wir haben immer noch diese Teilung zwischen die Stadt Linz und der Rest von Oberösterreich. Und wir haben, was es braucht, ist so wie bei der Nahverkehrsdrehscheibe, dann beim Bahnhof, ein Gremium, das es gibt aber, aber das muss auch gelebt werden, das miteinander plant, also entscheidet und dann umsetzt. Und das, wir haben immer so Sonderprojekte, also die zweite Straßenbahnachse, Sonderpark. Ich finde zum Beispiel auch die O-Bus-Linie als Ersatz, als sehr guter, als erste Stufe. Also das ist, ich möchte jetzt nicht kleinreden, aber das sind immer so singuläre Anstrengungen. Aber wir brauchen ein bisschen so mehr Normalheit bei der Planung, mehr... Ganzheitliches Denken einmal. Nicht so aktuell Sachen auszusuchen, sondern halt wirklich das Ganze einmal sich anschauen und wo braucht es mehr öffentlichen Verkehr? Warum funktioniert das nicht mit der zweiten Schienenachse? Es muss man irgendwie anders betrachten. Für mich, also mir kommt es öfter vor, die Stadt Linz ist irgendwie 20, 30 Jahre hinten, also in der Denke auch. Also, ich habe ein Stauproblem, was mache ich? Ich baue mehr Straßen, aber durch mehr Straßen hole ich eigentlich nur mehr Autos rein. Also das ist eigentlich fast die logische Schlussfolgerung. Und was mich dann schon, wenn wir jetzt wieder zum Klimadruck kommen, wir bauen, ja wir holzen für Leichtathletikanlage die Bäume um, wir widmen in Pichling Grünland um, weil wir Wohnbauten brauchen. Fabersoft ist auch so ein Beispiel gewesen. Wir bauen eine Ostumfahrung und gehen da durch die Traunau und den Schildenberger Wald, also das geht irgendwie nicht mehr. Also das ist irgendwie sowas von laid back, also das darf man nicht mehr machen. Und da ist irgendwie kein Verständnis da von der Stadtpolitik und ja, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Was in Linz einteilig gefällt, sind schnelle Verbindungen, also beim öffentlichen Verkehr. Also mit der Straßenbahn da durchzuzugeln, das ist jetzt für den Nahverkehr sehr schön, aber für weitere Distanzen nicht. Ich bringe ein Beispiel. Mein Sohn hat einmal ein Praktikum gemacht, wir waren in Ufa in der Vöst und das Tür zu Tür, aber nur weil es einen Schichtbus gegeben hat beim Hauptbahnhof, der in die Vöst fährt, mit Fußgänger ist eine Stunde. Wenn er ein Auto gehabt hätte, wäre er in 20 Minuten dort gewesen. Wenn ich das täglich mache, was mache ich? Ich fahre mit dem Auto rein, weil da drin kriege ich einen Parkplatz, wunderbar. Und das ist ein bisschen, das ist die Diskrepanz. Oder Sie kommen beim Hauptbahnhof an und wollen zur Uni raus. Ja, Sie können sich in die 1er-2er-Linie setzen, aber es dauert halt entsprechend lang. Und ich glaube dieser das ist aspekt das wir so beobachten das zweite ist die die regio traben soll so die wie man immer sie nennt also eigentlich sind nahverkehrszüge oder es bauen einer noch einer kirchner kölner kirchner becken und so weiter also dass sie dort den leuten schnell rasche verbindungen und und gute umstiegsbeziehungen anbiete. Ich glaube, das ist ganz wesentlich. Was man jetzt gemacht hat, ist die bestehenden Linien, ja, hat man Taktung, ist okay. Aber ich erinnere daran, ich glaube 2009 war es schon vor der Landtagswahl, ist gesagt worden, die Müllkreisbahn, also nächstes Jahr mehr oder weniger fangen wir schon zum Bauen an. Jetzt sind wir immer noch nicht ganz dort. Ein wichtiger Punkt in Linz sind die Radwege. Es gibt kein intaktes Radnetz. Wenn ich mit meinen drei Kindern durch die Stadt fahre, das ist mega gefährlich. Und das wäre so einfach umzusetzen. Da liegen schon die Pläne in der Schublade, da gibt es ein Radlobby, Linz, Oberösterreich, da gibt es einfach schon die Pläne, die da sind, aber es ist einfach der Wille nicht da. Also ich setze aufs Auto und das ist wie gesagt der falsche Weg. Ich glaube, man muss sich trauen, Schnitte zu machen. Zum Beispiel, wenn ich mir jetzt die Leon-Feldner-Straße anschaue. Warum? Zweispurig in jede Richtung. Warum tue ich nicht in der Früh am Abend habe ich einspurig den Individualverkehr auf der zweiten Spur, fahre die ganzen Busse. Wenn ich jetzt mit dem Bus fahre, da gibt es auch Beispiele für die Taktung, da nach Kirchschlag, Helmholtzöth, Reichenau, wenn ich da reinfahre, dann schwimme ich im Stau mit und dann schwimme ich bis St. Markus und dann werde ich umsteigen auf die Straßenbahn und dann steige ich aufs nächste um. Das mache ich nicht. Und wenn ein Parkhaus stehen würde bei der Lederfabrik, ich fahre da, ich sitze mich da nicht ins Auto, steige dann erst um, dann steige ich wieder um, dann steige ich wieder um. Das macht niemand. Wenn ich mal im Auto sitze, da hört mich keiner an, da kann ich mir die Musik einstellen. Ich glaube, das muss man ein bisschen beachten. Und man muss einfach die Umlandlinien in der Stadt auch bevorzugen. Ja, das wird sicher starke Diskussionen, heftige Diskussionen auslösen. Ich würde das zum Beispiel im Frühjahr 2022 am Beginn der Periode anfangen und dann hätten wir am Ende der Periode sich die Leute daran gewöhnt und es braucht immer Zeit, bis sich die Leute an eine neue Realität gewöhnen. Das ist bei mir auch so. Und dann denkst du, naja, so schlecht ist es gar nicht. Das ist wie bei der Mauri-Hilfer-Straße in Wien, oder? Da hat es einen großen Aufschrei gegeben und jetzt ist es nicht mehr wegzudenken, in Wahrheit. Also das Auto ist natürlich, wir haben uns sehr lange daran gewöhnt, es braucht sehr viel Platz, sehr viel Energie, belastet die Luft. Dennoch ist irgendwie das grundlegende Bewusstsein auf jeden Fall da, auch von der Stadt, zum Beispiel hat es im Sommer diesen stümperhaften Versuch gegeben, mal den Hauptplatz autofrei zu machen, hat aber nicht wirklich geklappt, also der wurde bald wieder abgebrochen. Was denken Sie, was würden Sie an erster Stelle setzen, zumindest im innerstädtischen Raum, da eine andere Politik, eine andere Verkehrspolitik durchzusetzen oder vielleicht wirklich eine autofreie Zone zu erreichen? Linz hat auch ein Spezifikum, dass aufgrund des hohen Arbeitsplatzangebots habe ich sehr viele Pendler. Und ich glaube eine der ersten Maßnahmen, ich würde alle diese Linien, die da reinfahren, würde ich schauen, wie kann ich die mit der bestehenden Infrastruktur, die ich umnutze, beschleunigen. Zum Beispiel, wenn ich jetzt von Rohrbach runterkomme, da geht die Busspur und gerade bevor ich dann nach Urfa komme, geht es auf eine Spur zusammen. Und da habe ich den berühmten Schranken, der in der Früh offen ist und wo die Pendler fahren oder nicht. Was ich machen würde, ich würde eine Pfirtenampel dort machen, Vorschläge gibt es ja, nur für den Bus, wenn der Bus kommt, von mir als Taxi auch, bevorzugt, der fährt die Donauländer runter, keine Einzelfahrzeuge, ich fahre runter bis zum Jarmark-Gelände, kann rauf, Rheindlstraße und habe dann eine Verknüpfung da mit der Straßenbahn. Oder das auch noch mit der Leon-Feldner-Straße, diese Bevorzugung. Also wie mache ich diese Linien flüssig? Weil ich kenne Kollegen, die sind in Ur-Vamgebung zu Hause, die gehen zu Fuß an manchen Tagen, das waren Vor-Corona-Zeiten, vom Bahnhof bis zum Ars Electronica zu Fuß schneller als der Bus fährt, weil der Bus halt im Stau mitschwimmt und das geht nicht. Das ist einmal, glaube ich, das eine, eine bestimmte Taktung und dann, glaube ich, geht es darum, dass man Projekte, wie soll man sagen, konsequent umsetzt. Wenn ich jetzt zum Beispiel diese Obus-Linie habe, diese zweite, ich finde diese Obusse super. Also die vom Bahnhof da, die schauen wie Straßenbahnen aus, die sind wirklich gut. Und das ist ein guter Satz. Und das ist auch so eine aufbauende Lösung. Vielleicht wird einmal ein Schienenstrang dorthin, aber vielleicht nie. Das ist auch eine Art Elektromobilität. Und diese schnellen Verbindungen auszubauen, ich glaube, auf das würde ich einmal die erste Priorität setzen. Das heißt aber, eine Einschränkung des Individualverkehrs aus Autofahrer, ich fahre auch Auto, würde mich das ärgern. Aus Radlfahrer, ich fahre auch Radl, gefällt mir das. Also, man kann sicher nicht allen recht machen, aber das wäre glaube ich der erste Punkt. Und das kann sicher nicht allen recht machen, aber das wäre, glaube ich, der erste Punkt. Und das Zweite, was schon sein wird, ist, da kommen wir mit den Radrouten und zu gehen, wie ist die letzte Meile, wie komme ich dorthin? Und da hat sich schon gezeigt, dass ein Umkreis von bis 500 meter akzeptabel ist also als fußläufig oder irgendwo vielleicht kann es mit e bikes aber da brauche ich ladestationen und bauch umstiegsmöglichkeiten kann ich es nur erweitern aber ich muss auch zu diesen zentralen öffentlichen adern kommen können also können. Also sag ich dir mal, dass ich mir das gedacht habe. Ja, Prieta, du hast es heute schon erwähnt, dass eben die politischen Entscheidungsträgerinnen sehr oft von oben herab entscheiden und dann Anrainerinnen oft vor vollendete Tatsachen stellen. Was würdest du dir denn konkret von der Politik wünschen oder welche Schritte wären denn da erstrebenswert? Also ich glaube erstens einmal Transparenz, also sobald ich irgendwie ein Projekt im Auge habe, wäre es irgendwie schön, wenn man das einfach irgendwo, wenn man das einsehen kann, wenn man alle Pläne, alle Ideen dazu sieht oder sehen kann, das wäre mal das Erste. Ich würde mir wünschen, wenn ich als Anrainer mich informieren will, eben, dass ich sofort eine Ansprechperson habe, der mir die Fragen stellen kann, dass ich nicht, wie vorher beschrieben, über vier Stationen gehen muss, bis ich einmal eine Person kriege, die mir Auskunft gibt. Und ja, ich würde mir einfach, wie ich vorher gesagt habe, ich würde mir einfach wünschen, dass die Anrainer und Leute, die in einem Gebiet wohnen, wo was gebaut werden soll, dass die damit einbezogen werden. Weil, wie erwähnt, einfach ein enormes Potenzial da drinnen liegt und die Stadt das eigentlich vertut. Jetzt natürlich sind heutzutage die Hitze schon sehr herausfordernd, auch in Linz. Sind wir aber global erst bei 1,2 Grad Erwärmung und wir steuern aber aktuell auf mindestens 3 Grad zu bis Jahrhundertende. Herr Donald, was ist denn Ihre Prognose? Wie kann man sich das Leben in einer Stadt wie Linz im Jahr 2040 vorstellen? Ich glaube, das passt ganz gut zur Stadtplanung und auch eine gewisse Mechanen die sie automatisieren müssen war zum beispiel jetzt dieses um was es geht ist eigentlich einmal aufgrund der verdunstungskälte oder so transpirierende flächen so ungefähr sage in der stadt zu halten oder oder das zu steigern und das grün ist eines davon. Und wenn ich jetzt, das ist dieses Schwarmstadt-Prinzip, ich kann nicht einfach ein Loch machen und sagen, naja, das ist für einen Baum und da hat er nur Wurzeln, das haben wir auch bei den Tiefgaragen, da habe ich vielleicht einen halben Meter und dort, wo der Baum ist, dann tue ich nur einen halben Meter drauf und da ist auf diesem kleinen Kegel, muss dann der Baum stehen, am Anfang wächst er gut, sieht man zum Beispiel hinter dem kaufmännischen Vereinshaus und dann nach ein paar Jahren kriegt es eine Spitzentüre, weil es einfach zu wenig ist. Das Schwarmstabprinzip ist eigentlich relativ simpel und da müsste man sich auch mehr trauen. Erste Ansätze gibt es in Linz, aber ich glaube, das müsste halt regelmäßig sein, dass eher, was braucht der Baum? Erst einmal Luft, dann braucht er Wasser, dann braucht er Nährstoffe. Und den Untergrund so aufzubereiten und das in die Planungen so einzubelegen, dass nicht der Baum zum Schluss die letzte Behübschung ist und dann wächst er drei, vier Jahre und dann haben wir alle diese jungen Bäume. Und das ist ja die Tragik, dass die Bäume nicht mehr alt werden. Ich habe dann Bäume, die sind 10, 15, maximal 20 Jahre. Und da muss ich sie aus irgendeinem Grund roden und was Neues pflanzen. Und wo sind die Bäume, die 50, 80, 100 Jahre alt werden? Und da brauche ich den Untergrund. Und damit verbunden ist auch, wie gehe ich mit Regenwasser um? Es ist ja nicht mehr oder weniger, aber das Wasser ist auf einem Duscher da und dann ist es wieder weg. Auch in der Stadt gibt es Möglichkeiten, das zu halten. Oder Gründächer zum Beispiel ist auch so ein Ansatzpunkt. Lass sie mit Photovoltaik gut kombinieren. Deshalb muss es nicht überall sein, aber weil diese Photovoltaikanlage durch die Transpiration kühler bleiben und dann, wenn es sehr heiß ist, eine bessere Leistung haben. Und Fassadenbegrünung, das ist ein bisschen eine haarige Sache, weil es einfach gar nicht so einfach ist, eine zu machen. Sie wollen ja da nicht das aufgewachsen lassen und nach ein paar Jahren sind sie so frustriert, dass das Ganze wieder runterreißen, weil sie es nicht aussehen können oder weil die Pflege so schwierig ist. Aber die Frage ist auch zum Beispiel, wie orientiere ich mich heiser, wie mache ich die Wärme und Kälte? Ein ganz entscheidender Punkt, wir haben zum Beispiel, wenn Sie sich das Musiktheater anschauen, aber auch die Bruckner-Uni, da ist die Kältelast höher als die Wärmelast. Das heißt, mehr Energie geht in die Kälteerzeugung rein als in die Wärmeerzeugung. Und wie mache ich das? Wie mache ich das? Linz hätte die Voraussetzungen gut von der Fernwärme. Und wenn er einen umdrahten Kühlschrank daraus macht, so wie Wien das auch macht, und Linz, ich glaube jetzt beim Landestheater, also beim Musiktheater ist der Fall, könnte es noch mehr machen, kann ich mit dieser Abfallwärme im Sommer Kälte erzeugen. Also ich glaube, um diese Schritte geht es. Wie ist ein Haus orientiert? Was haben Sie für, wie schauen die Außenhüllen aus, wie schaut die Lüftung aus. Aber es ist ein Maßnahmenmix. Entscheidend ist aber, dass die konsequent umgesetzt werden. Und ich glaube jetzt wäre auch die Chance, auch mit Bürgerinitiativen, wenn da in der Nachbarschaft etwas passiert, einfach die Frage kommt auf, in welcher Umgebung wollen wir dann zukünftig leben. Und was schon hilft ist, und das könnte man verstärken, dass man Beispiele zeigt oder auch Beispiele vermittelt, sowohl den Entscheidenden als auch den Sachverständigen als auch den Planenden, wo so Sachen gelungen sind. Ich denke zum Beispiel der Umgang mit Regenwasser. Da gibt es sehr gute Beispiele, wie ich mit Regenwasser in einer Siedlung auch spielerisch umgehe. Also was in der Landschaft heute aber gleichzeitig ein Gestaltungselement habe oder sowas. Und da glaube ich, da hätten wir nur ein bisschen Entwicklung. Und das wäre durchaus positiv. Das würde genau dieses Potenzial versuchen zu heben. Sehr gerne. Jetzt mal abschließend an dich, Britta, die Frage. Bekannterweise wird heuer im Herbst in Oberösterreich gewählt, sowohl der Landtag als auch der Gemeinderat in Linz. Was ist denn dein Wunsch an die Politik, also insbesondere im Hinblick auf die lokale Klimapolitik in diesem Wahljahr? Ich glaube, der größte Wunsch ist einfach, dass ein Bewusstsein für das Grün und für den Menschen im Grün oder in der Stadt einfach da ist. Eben das Bewusstsein für Bäume, dass man Gegenden so gestaltet, dass es für die anderen einer lebenswert ist. Das ist einmal der erste Wunsch an die Politik, dass das Bewusstsein einfach da ist. Das ist einmal der erste Wunsch an die Politik, dass das Bewusstsein einfach da ist. Und ja, ich glaube, wie vorher schon erwähnt, dieses Selbstbewusstsein der Stadt gegenüber Investoren und Anlegern irgendwie aufzutreten, um auch Dinge zu fordern im Sinn für die Anrainer und auch im Sinn der Umwelt. Und einer der größten Wünsche als Bürgerinitiativen-Sprecherin ist jetzt da, dass man einfach wirklich die Bürgerinitiativen und die Anrainer als Experten wahrnimmt und die Ideen, die da sehr viel Kreativität beinhalten und sehr viel Liebe zur Stadt zeigen, dass die einfach auch aufgenommen werden und gehört werden. Auch an Sie, Herr Donath, abschließend die Frage, welche Veränderungen wünschen Sie sich denn im Wahljahr 2021 von der Politik? Das eine, wir haben, wenn jetzt das mit Corona hoffentlich irgendwann einmal abebbt, sicher die Herausforderung des Arbeitsmarktes, dass das mit Corona hoffentlich irgendwann einmal abebbt. Sicher die Herausforderung des Arbeitsmarkts, das ist eine ganz soziale Frage. Aber was jetzt Klimaschutz angeht, wir haben eine Biodiversitätskrise. Und das hängt irgendwo zusammen. Und ich glaube, was es braucht, ist einfach in den einzelnen Bereichen ein bisschen mehr Konsequenz. Ich möchte es jetzt nicht auf ganz Oberösterreich tun, aber wenn ich es jetzt Linz anschaue, glaube ich, und da treffen sich viele Stränge, ich habe den Bereich Wärme-Kälte, dass ich dort tätig werde, also aufgrund der Fernwärmeiert, aber der Fernkälte auch aus diesem Grund. Dann der zweite Bereich ist die Frage der Mobilität, die haben wir da in Erinnerung gesprochen, glaube ich, ist ein ganz zentraler Bereich. Und die dritte ist, und da kommen wir zur Biodiversität und zur Lebensqualität, ist die Sicherung von Grünraum und dann der sukzessive Ausbau von Grünstrukturen im besiedelten Bereich. Ich glaube, das sind so drei Handlungsfelder, die ich sehe, wo ich jetzt im Sinn des Klimaschutzes, der Biodiversität, aber auch der Lebensqualität für die Leute sehr viel weiterbringen würde. Und wo ich dann auch das Know-how von Bürgerinitiativen oder anderen sehr gut einbringen kann. Es ist natürlich eine Arbeit, das sage ich schon dazu, Ideen von Bürgerinitiativen, anderen Gruppen mehr oder weniger in ein Format zu bringen, dass es in Entscheidungs- und Planungsprozesse passt. Aber das ist halt die Arbeit der Demokratie, so ist es halt. Von nichts kommt nichts. Ja, dann möchte ich mich mal ganz herzlich bedanken nochmal bei meinen Gästen für das heutige Kommen. Ebenfalls vielen Dank, liebe Zuseherinnen und Zuseher für Ihr Interesse. Die nächste Sendung der Talkreihe Apfelbaumgespräche mit Bernhard Schwab wird im März erscheinen. Nähere Infos und Ankündigungen dazu finden Sie in Kürze auf der Website von DorfTV. Und schließen möchte ich wie immer die heutige Sendung mit einem Zitat von Greta Thunberg. You are never too small to make a difference.