Wie machen wir jetzt weiter? Gespräche mit Menschen, die Zukunft denken. Ein gemeinsames Projekt der Zeitschrift Welt der Frauen und der Plattform Movement21. Wir freuen uns sehr, dass Sie wieder dabei sind. Bei der wichtigen Frage, wie wir jetzt weitermachen im Reigen der Persönlichkeiten, die wir dazu befragen, haben wir heute eine ganz besondere Expertin. Hanni Rützler beschäftigt sich vor dabei zu schauen, was denn die Trends sind, die sich auch, denke ich, im Zusammenhang mit der Pandemie abzeichnen. Frau Rützer, herzlich willkommen. Schön, dass Sie für uns Zeit haben an diesem Nachmittag. Ich habe schon angesprochen, die Pandemie, alle fragen sich, wird das Folgen haben für unser tägliches Leben, für die Art, wie wir leben? Wird es Folgen haben für die Art, wie wir uns ernähren, wie wir essen? Was denken Sie? Ja, hallo Frau Hen, freut mich. Vor allem für unser Gespräch. Ja, Corona hält uns jetzt schon über ein Jahr auf Trab. Das wird nachhaltige Folgen haben. Ich glaube, es gibt kein Zurück zu vor Corona. Es gibt nur ein neues Leben danach oder mit Corona wahrscheinlich. Das wird auch noch dauern. Für das Essen und für die Esskultur hat es sehr nachhaltige Folgen, weil wir jetzt eigentlich weltweit fast zeitgleich erfahren haben, was es heißt, wenn man sich verstärkt ins Häusliche zurückzieht, wenn der ganz normale Arbeitsalltag unterbrochen ist. Jene, die täglich außer Haus sind, Schüler, Schülerinnen, Arbeitsplätze, sind alle durcheinandergewirbelt und da war plötzlich das Essen so ein Strukturgeber, ein Halt in einem disruptierten Alltag. Zeit mit gemeinsamen Essen verbracht und auch am Esstisch und in der Küche in den letzten Monaten und das weltweit fast zeitgleich. Ich gehe davon aus, dass das überwiegend positive Erfahrungen waren. Und wenn das eine positive Erfahrung war, dann ist es auch ein Stück Lebensqualität. Und ich glaube, das sind genau diese Kriterien, die das Thema bewusstes Essen auch noch richtig anschieben und fördern. Das war ja schon vor Corona ein bisschen sichtbar, dass nicht nur das Essen ein mächtiges Zukunftsthema ist, sondern dass Essen auch viel mit Lebensqualität zu tun hat. Und dahingehend hat Corona eigentlich das Bewusstsein auch für die Qualität der Auslandsprodukte geschärft. Auch das hat man sehr deutlich gesehen beim Wandel des Einkaufens. Heißt das, wir werden in Zukunft mehr zu Hause kochen? Wir werden dieses gemeinschaftliche Esserlebnis im Kreis von Menschen, die wir mögen, noch mehr schätzen als bisher? Also natürlich, uns geht der Austausch ab, uns gehen die Restaurants ab, uns geht auch diese öffentliche Bühne ab. Dieses spontane sich treffen, begegnen, austauschen, das ist eine große Sehnsucht. Ich glaube, Corona hat vor allem mal die Sinne geschärft, was uns wichtig ist und was nicht, auf was wir verzichten können und was nicht. Also das Soziale geht uns enorm ab. Aber ganz spannend habe ich zum Beispiel gefunden, dass sich das Einkaufen so verändert hat. Wir kaufen weniger häufig und viel bewusster. Das ganze impulsive Einkaufen hat deutlich verloren und das heißt, wir kaufen bewusster und gehen auch bewusster mit den Produkten um. Wir schmeißen eigentlich weniger Lebensmittel weg. Wir haben zwar mehr Verpackung durch online, aber das Verhältnis auch zu den Produkten hat sich geändert. Wir kaufen mehr regional, mehr bewusst auch Bioprodukte, mehr Obst und Gemüse. Also da ist schon, das hat schon einige Trends so richtig angeschoben. Und ich glaube, dass da einiges bleiben wird. Vielleicht nicht auf dem hohen Niveau, aber doch. Und zu der Frage, ja, werden wir auch in Zukunft jetzt mehr kochen? Jein. Also die Foodies, die es davor schon gab, die haben sich jetzt durch die Decke gekocht mit Sauerteig und Fermentieren und haben sich also wirklich fortgebildet und ausgetauscht und Netzwerke gebildet. Aber wir hatten auch Einsteiger, die gegoogelt haben, wie koche ich Reis, wie koche ich Erdäpfel. Also da gab es auf allen Niveaus Entwicklungen und nicht für jeden war das per se eine Freude. Und für Haushalte mit engen Räumlichkeiten und Kindern und alles zu Hause ist es auch wirklich ein Stress. Und die kriegen das Zeitbudget kaum hin. Also die wünschen sich und sehnen sich auch nach mehr Support. Also ja, es wird sich verändern, aber nicht alles wird so bleiben wie jetzt, sondern da kommt viel mehr Bewegung hinein. Die Globalisierung hat ja durch die Corona-Krise auch ein bisschen einen schlechten Ruf bekommen. Also wir haben ja einerseits das Phänomen, dass wir einen Virus sozusagen importiert haben, dass dieses Virus auch etwas mit unserer Lebensweise zu tun hat, mit der Zurückdrängung der natürlichen Habitate von Wildtieren zum Beispiel. Und das hat ja wieder damit zu tun, dass wir zum Beispiel sehr viel Palmfette brauchen, um unsere industrielle Nahrung herzustellen. Nahrung herzustellen. Denken Sie, erleben wir da einen Bewusstseinswandel? Wird das Auswirkungen haben auf die global, globalisiert, industriell hergestellte Nahrungsmittelkette? Also ich kann mir schon vorstellen, dass Corona wirklich diese Sehnsucht anschiebt. Wir haben ja auch gesehen nach dem ersten sehr konservativen, ich würde jetzt mal sagen, Schutzverhalten, Old Style mit Fertigprodu hier braucht es viel Innovation. Hier braucht es sozusagen auch innovative Bauern und Bäuerinnen, die sich einlassen auf eine neue Vielfalt. auf eine neue Vielfalt und die Sehnsucht nach nachhaltigen Lösungen, die ist aber da. Ich habe überhaupt den Eindruck, dass in großen Teilen der Gesellschaft so das ganze Thema Essen moralischer geworden ist, ethischer. Und wir haben ja gesehen, was mit unseren Arbeitsplätzen auch vor Ort alles denkbar und undenkbar ist. Dass es etwas klarartiges bei uns gibt. Also wir denken an die Fleischfabriken zum Beispiel. Genau, an die Fleischfabriken. Und das war ja nicht nur Deutschland, das geht ja darüber hinaus. Also wir konnten auch nicht mehr nicht hinschauen, wie hochgradig wir vernetzt sind mit internationalen Ketten. Und an manchen Stellen gab es wirklich Sollbruchstellen. Und ich glaube, dass das auch so ein bisschen ein Weckruf war, dass wir auch mehr schauen müssen, wie wir mehr Transparenz und auch Stabilität fördern. Und das hat viel mit Resilienz von Ernährungssystemen zu tun. Und da ist natürlich die Globalisierung nochmal so ein Thema, wo man hinterfragen muss, wo macht sie Sinn? Weil sie steigt natürlich, der Austaus zurückbauen, um regionale Kreisläufe, um sozusagen auch Kreislauf, Wirtschaft, ein schonenderer Umgang mit den Ressourcen und auch mehr Autarkie der Systeme nebeneinander und auch die Vielfalt der verschiedenen Ernährungssysteme und die zu fördern und sozusagen auch zukunftsfit zu werden, weil ich glaube, Corona ist nur eine von mehreren Wellen, die kommen an Themen, wo wir einfach merken, wir müssen resilienter unsere Ernährungsweise aufstellen, um zum Beispiel auch Klimawandel antizipieren zu können. Bei den meisten Menschen stelle ich fest, dass sie in ihren Ernährungsgewohnheiten irgendwie hybrid sind. Dass sie sowohl die industrielle Nahrung kaufen, dann wenn sie günstig ist oder wenn man dem nicht so viel Bedeutung beimisst und gleichzeitig auch zum Beispiel Biolinien, regionale, etwas teurere Produkte den eigenen Bauern für bestimmte Lebensmittel nehmen. Bauern für bestimmte Lebensmittel nehmen. Wie sehen Sie das? Wird das so bleiben oder wird es sich aufteilen in solche, die eher industriell folgen und solche, die eher einer regionalen, sehr, wie Sie es in den letzten Jahren eigentlich erlebt haben. Das Thema Fleisch zum Beispiel. Wie viel Fleisch? Wie wollen wir Tiere halten? Wie wollen wir sie füttern? Wie wollen wir sie töten? Dieses Thema der totalen Industrialisierung der Lebensmittelproduktion, das wurde sozusagen auf vielen Ebenen hinterfragt, kritisch hinterfragt. Und hier müssen wir auch uns fragen, wie soll da die Zukunft ausschauen? Und da glaube ich wirklich, das trifft nie auf 100 Prozent der Gesellschaft zu, weil große Teile finden das ziemlich unappetitlich und haben angefangen, nach Alternativen zu suchen. Da geht es dann plötzlich nicht mehr so um den Preis, sondern um Qualität. Und das ist eine Entwicklung, die hat vor Corona zwei, drei Jahre davor, vor allem in Deutschland, war das so spürbar, dass da so ein kleiner Rutsch durch die Gesellschaft geht, dass es eben nicht das Preis nicht so ganz zentral vorne steht, sondern dass da mehr Spielraum entsteht, dass auch Geschmack und wenn man über die Qualität spricht und das authentisch und nachvollziehbar ist, dass die Menschen sozusagen bewusster lernen zu wählen. Aber es sind vor allem die Jungen, die hier wirklich einen Wandel antreiben. Die sind zwar noch nicht die Mehrheit, aber es ist nicht mehr zu übersehen und das macht auch sozusagen im Moment diesen großen Wandel an den Rändern aus, dass die Jungen wirklich nach nachhaltigeren Esslösungen suchen. Für die ist Fleisch nicht mehr das Nonplusultra. Und manch ein billiger Fleischpreis ist richtig unappetitlich. Und die suchen sich mehr nach plant-based, also eine pflanzenorientierte Ernährungsweise und wählen hier bewusster und brechen auch mit vielen Traditionen. Also die suchen nach Ernährungsweisen, Ernährungsstilen, die zu ihnen passen. Dass das zum Teil hybrid ist und auch ein Ausprobieren. Also diese neue Freiheit, die wir uns nehmen, ist ja auch ein Stück Arbeit. Und ich glaube, das macht es ein bisschen ambivalent und das ist nicht immer ganz so konsequent durchzuführen. Aber die Richtung, die Richtung geht in Richtung nachhaltiger und zumindest reflektierter. Man überlegt mehr, was die bessere Lösung ist. Es ist noch nicht immer möglich und gerade in der Gastronomie auch nicht immer erkennbar. Aber da erlebe ich im Moment ganz viele Akteure, die versuchen, sich hier konsequenter und auch reflektiver aufzustellen, um sozusagen mit Startvorteil da wieder in die Öffnung zu gehen. auch Frauen und junge Frauen, die bei den Ernährungsgewohnheiten sehr große Bereitschaft zeigen, sich auch wirklich konsequent einzuschränken auf eine bestimmte Kategorie qualitätsvoller Lebensmittel, die vegan leben zum Beispiel. Das sind vor allem junge Frauen, scheint mir. Ich würde sagen, die waren sehr lange die Speerspitze. Aber spannend finde ich auch, dass junge Männer vermehrt anfangen zu kochen und sich mit dem Thema auseinandersetzen. Vielleicht etwas unbelasteter wie viele Frauen. Also ich glaube, es ist noch lange nicht unisex. Also Frauen sind schon hier auch stärker mit dabei. Wir sehen es auch bei den Professionen, wenn es um Fachjournalismus geht, wenn es um Sensorik geht, um qualitative Betrachtung im Food sind die Frauen sehr präsent. Langsam auch ein bisschen bei den Haubenköchinnen, aber spannend finde ich, dass eigentlich, für mich war es Jamie Oliver, der vor einigen, ja jetzt bald Jahrzehnten, auch die Männer zum Kochen gebracht hat und damit auch nochmal so einen neuen Prozess ausgelöst hat. Also ich glaube, es trifft zunehmend beide. Wir brauchen auch beide, um sozusagen da einen Wandel anzuschieben. Ein großes Thema, wir haben es schon gehabt, Klimawandel. Ein anderes großes Thema ist ja Digitalisierung. Wir haben jetzt gerade gesehen, wie groß der Einfluss der Digitalisierung ist. Unser Kommunikationsverhalten ist umgestellt worden zum Beispiel. Wie wird denn das in Sachen Essen sein? Also wird es da einen stärkeren Einfluss geben? Jetzt sehen wir vor allem die Essensbestellung über digitale Tools, die ganz gut funktioniert. Aber wird es durch die Sammlung von Daten über unsere Konsumgewohnheiten auch irgendeine andere Form von Ernährungsbereitstellung geben? Ja, also für mich ist diese Digitalisierung, die haben jetzt glaube ich in einem Jahr gut zehn Jahre eingeholt. Also wir haben einen radikalen Wandel erlebt. Wir mussten lernen, wie man mit den Medien, versus School Learning und Konferenzen und irrsinnig viel eben virtuell, so wie wir heute kommunizieren, mussten wir als Gesellschaft uns sehr schnell entwickeln. Und das ist natürlich sehr nachhaltig. Aber ich spreche gerne von der Konnektivität und weniger von der Digitalisierung, weil es geht ja auch darum, dass dieses Medium uns ganz neu vernetzt. Und wenn ich an E-Food denke, also die Digitalisierung im ganzen Food-Bereich, da tut sich im Moment enorm viel. Zum Beispiel Blockchain, eine Technik, um sozusagen die ganze Produktionskette nachvollziehbarer zu machen auf hohem Niveau. Durch die Digitalisierung ist auch Informationssuche über einzelne Lebensmittel viel leichter geworden und vor allem können sich die Konsument es auch immer mehr kleinere Blogger, Chefköche, Köchinnen, Akteure in den diversen sozialen Medien, die sich damit auseinandersetzen, dies auch den einzelnen Ernährungsstilen, die dann für gewisse Ernährungsstile stehen, eben für Bio oder für besonders nachhaltig oder für vegan oder flexitarisch oder Fleischliebhaber, aber dann in einer großen Konsequenz. Und das sind wichtige Meinungsbilder, die es auch leichter machen, sich auszutauschen. Ein anderer Aspekt bei dieser Konnektivität finde ich auch, dass wir angefangen haben, anders einzukaufen. Im letzten Jahr haben wir angefangen, auch Lebensmittel online zu kaufen. Und zwar nicht mehr per Telefon, sondern per App und per Internet. Das heißt, dort, wo wir bestellen, die bekommen auch viel mehr Daten. Und hier entstehen ganz neue Netzwerke und Potenziale. Das kann auch eine Chance sein, dass man sagt, okay, wir brauchen zum Beispiel für die Gastronomie, wir brauchen hier neue Partner, die uns helfen, auch online das Take-away, die Dienstleistung sozusagen aufzubauen. Wir können auch die Netzwerke nützen, um zu schauen, in welchen Regionen gibt es welchen Bedarf. Oder auf Kundenseite, dass man nicht immer nur, unter Anführungszeichen, im klassischen Supermarkt einkauft, sondern dass man auch online regional beim Bauern kauft. Und da sind coronamäßig ganz neue Netzwerke entstanden, die ganzen innovativen Produzenten. In Wien denke ich jetzt an eine Gemüseproduzentin, die normalerweise die Spitzengastronomie beliefert, die jetzt natürlich Überkapazitäten hatte durch den Lockdown. Und da haben Foodies eigentlich angefangen zu helfen, diese tollen Produkte an interessierte Laien zu bringen. Und hier sind Netzwerke entstanden. Jetzt bekommen wir hier Qualitäten hochgradig, saisonal, regional. Und eigentlich will man auf das nicht mehr verzichten. Also die ganzen regionalen Produzenten, wenn es denen gelungen ist, direkt zum Konsumenten zu liefern, hier einen Kontakt herzustellen oder weiter auszubauen, die sind kaum mehr nachgekommen. Das heißt, hier entstehen auch so neue Alternativen. Das heißt, wenn man Interesse hat an einem Produkt, lohnt es sich zu suchen, um hier neue Zugänge zu erschließen. Also das schiebt schon auch, verändert die Machtverhältnisse. Ja, Frau Rützler, ich würde so gerne mit Ihnen noch länger sprechen. Wir sind leider schon wieder am Ende unserer Zeit, aber eine letzte Frage habe ich doch noch. Ernährung ist ja menschheitsgeschichtlich immer schon ein Ausdruck auch unseres Lebensverständnisses, auch unseres Verständnisses, wie wir uns als Menschen sehen. Da gibt es ja noch den Trend der Achtsamkeit zum Beispiel, den man ja auch als spirituellen Trend sehen kann. Aus all dem, was Sie mir jetzt gerade erzählt haben, wird Ernährung zukünftig auch stärker mit spirituellen Komponenten verbunden sein als heute? Danke, danke für diese letzte Frage. Ja, also spannend finde ich, Teile unserer Gesellschaft erleben ja auch als Corona ein bisschen als Entschleunigung. Für manche Berufsgruppen ist genau der Gegenteil der Fall, aber ein Drittel erlebt es als Entschleunigung. für die sozusagen Essen nochmal wirklich eine andere Erfahrung, weil sie auch wieder bewusster hinschmecken können. Und ich glaube, wir leben im Lebensmittelüberfluss und Corona hat unsere Sinne geschärft für das, was wichtig ist. Und manchmal haben wir davor vielleicht im Stress zu viel, zu schnell, zu nebenher. Und Genuss zum Beispiel, ein sehr ambivalentes Thema in unserem Kulturraum, hat viel mit Aufmerksamkeit und Einlassen zu tun und mit Qualität. Und ich glaube, dass wir auch durch die viel mehr Spaziergänge in der Natur hier ein bisschen unsere Sinne geschärft haben für das, was uns auch zu Menschen macht. Und dieses starke, analoge Leben mit den Computern und mit dieser virtuellen Welt schiebt auch nochmal so die Sehnsucht nach was Realem und Sinnlichem an. Also ja, ich glaube, wir sind an so einem Punkt, wo wir wissen, dass wir mit noch mehr und noch schneller eigentlich nicht mehr Lebensqualität gewinnen können, sondern da ist oft weniger mehr und das dann sozusagen auch in einer anderen Haltung, in einem anderen Bewusstsein, so wie Sie es vorhin angeschrieben haben. Ja, ich glaube, dass es hier, dass dieses Thema auch angeschoben durch die Digitalisierung, die eigentlich das Tempo erhöht, fördert sozusagen dieser Trend auch immer einen Gegentrend. Und ich glaube, dass da noch viel Platz ist und viel Luft nach oben und dass gerade beim Essen dieses bewusste Wahrnehmen auch nochmal so ein qualitatives Element ist und auch ein Element der Wertschätzung. Weil vielleicht noch ein Satz, im Mundraum können wir ja eigentlich den Geschmack wahrnehmen und ab hier sind es dann eigentlich nur mehr Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate. Also es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen für den bewussten Geschmack und Genuss. Vielen Dank, Hanni Rützler, Futures Food Studios. Ein so schwieriges Wort, Sie sollten das auf Deutsch übersetzen. Vielen Dank für dieses anregende Gespräch. Ich denke, wir haben wirklich viel über das Thema Ernährung in der kurzen Zeit jetzt austauschen können. Alles Gute für Sie. Ich hoffe, Sie haben heute schon gegessen oder bekommen noch was Gutes, je nachdem. Danke. Vielen Dank für das schöne Gespräch. Und ja, ich habe das Mittagessen schon einige Zeit hinter mir. Und ja, abends ist das immer sozusagen so ein entspanntes Highlight, einfach dann den Schreibtisch zuzumachen und sich einem sinnlichen Thema zu widmen. Vielen Dank. Sehr schön. Alles Gute wünsche ich Ihnen und Ihnen allen, die Sie uns zugeschaut haben. Vielen Dank, dass Sie dabei waren. Wenn Sie weitere Antworten auf die Frage, wie machen wir jetzt weiter, haben möchten, dann schauen Sie doch auf die Website von Welt der Frauen oder Movement21. Und ich freue mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wiedersehen. Danke, auf Wiedersehen.