Hallo, wir stehen jetzt vor dem Kiosk in der Stieglbauernstraße Nummer 10 im Frankviertel und die Inge Bammer ist eine von den Ersten, die eben bei dieser Initiative für den Erhalt des Kiosk dabei war. Inge, kannst du uns ein bisschen was erzählen darüber? Also der Kiosk, der beschäftigt uns ja schon sehr lange. Wie es noch das Frankfurter TV gegeben hat, haben wir schon irgendwie eine Initiative gestartet, ob wir da nicht unser Büro hinein machen könnten. Das ist natürlich nicht zustande gekommen, aber von der Architektur war ich immer schon begeistert. Und ich denke mir, so ein Juwel darf man nicht abreißen. Und deshalb haben wir dann überlegt, alle Institutionen, denen der Kiosk einfach wichtig ist, zu überlegen, was können wir machen. Und in der Gemeinschaft haben wir dann doch Unterschriftenaktionen gestartet über Frenzhof Frankviertel. Und jetzt zumindest haben wir schon einmal den Kiosk vom Abriss gerettet. Wir haben sehr stark mit dem Stadtteilbüro zusammengearbeitet, mit Frank Kistl, dann Bingo Bingo, Frankkistl, dann Bingo Bingo, dann dieser Spieletreff, das KOM Büro von Proges und eben Frenzow-Frankviertel und aber vor allem auch die Bürger und Bürgerinnen jetzt im Viertel. Also die haben sich ganz, ganz stark eingebracht und das ist ja eigentlich das Wichtigste von der Bevölkerung, dass die ja das Interesse hat, das eben fortleben zu lassen. Wie die Resonanz einfach in der Bevölkerung ist, das begeistert mich einfach auch total. Das ist voll nett. Da ist einfach die zwischenmenschliche Beziehung einfach sehr stark. Ja und es kommt extrem viel jetzt vom Kulturprojekt her, kommt sehr viel direkt von den Leuten. Es ist nicht so, dass man irgendwie quasi was von außen Aufgesetztes oder so macht, sondern es kommt sehr, sehr viel einfach an Ideen von den Menschen. Ich muss sagen, ich mache bei den Projekten eigentlich ganz gerne mit. Ist für mich eine Leidenschaft geworden. Schau an! ganz gerne mit. Ist für mich eine Leidenschaft geworden. Und freue mich, fremde Leute kennen und aufgenommen worden sind in der Gemeinschaft. Wir haben jetzt die drei Leute von der SIDA, der Sozialen Initiative, die heute das Schaufenster von Bingo Bingo bespielen. Erzählt mal ein bisschen was, was ihr heute gemacht habt und allgemein macht. Ja, sehr gerne. Wir haben uns gedacht, wir sammeln ein paar Schätze, die unsere Jugendlichen bei uns gelassen haben. Uns war es natürlich auch wichtig, dass wir aus SI einen wichtigen Beitrag in dem Viertel leisten, dass wir noch ein bisschen unsere Bekanntschaft steigern und aufmerksam machen, was wir da für Arbeit machen mit den Jugendlichen und damit die Leute sehen, was die Jugendlichen da für ein Zimmer haben. Und da haben wir ein paar Schätze aus unserem Keller ausgegraben. Jetzt ist der Roland Schuster bei mir. Der Roland wird jetzt nachher dann noch eine Aktion machen mit Masken bemalen. Und das wird dann ausgestellt in der Tür, in der Eingangstür vom Bingo Bingo Kiosk. Also die ursprüngliche Idee ist ein Kummer mit Masken bemalen, weil ich selbst eben auch bei der Nachbarschaftshilfe aktiv bin und ich wollte eben auch den Menschen ein bisschen lächeln, aber halt mit Sicherheitsabstand. eben auch den Menschen ein bisschen lächeln, eben auch zeigen, aber halt mit Sicherheitsabstand. Mein Name ist Anne Janssen. Ich bin schon sehr lange hier im Frankviertel aktiv, in verschiedensten Projekten. Und seit 2019 habe ich mich in der Initiative zu dem Erhalt des Kiosks angeschlossen. Und wir überlegen halt, wie man diesen bisher fast nicht mehr genutzt hat. Also es gibt nur noch eine Trafik darin und die restlichen Räume sind alle leer und ob man diesen Kiosk nicht für die verschiedenen Vereine und Initiativen und sozialen und künstlerischen Einrichtungen, die es hier gibt, nutzbar machen können. Seit Anfang 2021 sind wir also damit beschäftigt, zwei Schaufenster dieses Kiosks immer wieder neu zu bestücken mit den Werken von Menschen, die hier leben. Von Künstlern und engagierten Anrainern und Menschen, die Marmelade kochen oder einen Wunschbaum haben wir eingerichtet, wo man Wünsche hinterlassen kann. Einen Wunschbaum haben wir eingerichtet, wo man Wünsche hinterlassen kann. Und den Garten gibt es auch schon länger. Und das ist alles ein Teil dieser partizipativen künstlerischen Bespielung des Bingo Bingo Kiosks. Hallo Ulrike, sehr schön, dass du heute da bist. Freut mich sehr. Und ich wollte mal fragen, warum bist du heute zum Kiosk gekommen in die Stiegelbauernstraße? Zum einen treibt mich das Wetter heraus. Das Wetter ist heute wunderbar. Ganz richtig für den Beginn einer Vernissage von der Frau Huemer, glaube ich, ist ihr Name. Das beginnt um 15 Uhr, die Ausstellung und die Vorstellung der Künstlerin. Ich habe mich diesen Sommer am Bingo-Gartenprojekt in der Gießgruppe und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es treibt mich auch her zu schauen, was mit dem Pflanzen los ist. Ja super, schön, dass du da bist. Und was machst du so im Garten? Wie oft bist du da? Ja, also ich bin Erstgärtnerin sozusagen. Ich bin in der Gießgruppe und die Funktion, die ich da habe, ist folgende. Einmal in der Woche bin ich für das Gießen verantwortlich, vor allem in dieser heißen Jahreszeit. Ja, super. Und du hast eben erzählt, wenn du hier gärtnerst, dann kriegst du auch immer Besuch von Anrainern, von Menschen, die hier leben? Ja, also das war lustig. Ich habe mir das nicht gedacht. Menschen, die hier leben? Ja, also das war lustig. Ich habe mir das nicht gedacht. Diese zehn Minuten, die ich da war und gegossen habe, bin ich immer wieder ins Gespräch mit den Menschen gekommen, die mir mitgeteilt haben, dass sie dieses Projekt sehr gut finden und vor allem den Garten auch sehr schön finden. Ich bin der Stefan vom Frank Kistl. Das ist eine Initiative, eine Einkaufsgemeinschaft, die bei Bauern der Umgebung, hauptsächlich Biobauern der Umgebung, einkauft. Und wo sich die Leute dann das Eingekaufte abholen können in einem gemeinsamen Lager, das im Frankviertel ist. Und hauptsächlich sind das regionale Sachen. Wir haben aber auch überregionales, aber es wird darauf geschaut, dass nachhaltig angebaut wird, produziert wird, die Sachen. Und die Anne ist diejenige, die sich für den Kiosk am meisten stark macht. Und wir hoffen aber im Kistl, dass das Kiosk so bleibt, dass es für Initiativen nutzbar ist und dass da viele Menschen auch verschiedenste Sachen ausprobieren können. Die Installation von Helene Huema heißt Touch Me, ein lichter, leichter, freundlicher Ort. MUZIEK Vielen Dank.