Mein Gebärdenname ist Peter, wie die Gebärde Spaß. Der Familienname ist Langer. Letzte Woche, am Donnerstag, wurde etwas präsentiert hier. Und zwar habe ich zwölf Bilder gemalt, große Bilder habe ich da gemalt und jetzt habe ich eine Miniatur davon angefertigt, die man hier im Bild auch sehen kann. Es geht da allgemein um Linz, wie ich die Vergangenheit sehe von Linz und wie ich die Zukunft sehe und dieses Bild seht ihr eben neben mir. Zum Hintergrund vielleicht, da ist schwarz, einfach die negativen Seiten von Linz, auch die Zukunft. Ich möchte, dass es positiv ist und dass es sonnig ist, daher in der Mitte diese gelbe Farbe. In der Vergangenheit, der Hintergrund ist auch schwarz und im Mittelalter, was man da unten sieht, gab es viele Feuer überall und das habe ich dargestellt. Und auch eine negative Seite, der Erste und der Zweite Weltkrieg. Es gab viele Streitereien, viele Kämpfe. Jetzt momentan, in der aktuellen Zeit, ist eine Bedrohung das Hochwasser zum Beispiel für Linz. Und das fällt dann auf. Ich habe dann immer wieder den Pöstlingberg in verschiedenen Situationen dargestellt. Und für die Zukunft wünsche ich mir einfach, dass alles mit einem Herz, mit Liebe quasi quasi verbunden ist. Also auch hörende Personen kennen diese Gebärde, dieses Herz. Und ich möchte einfach, dass wir in einer Gemeinschaft leben. In der Mitte sieht man auch die neue Gebärdensprachgemeinschaftsfahne, wo eine Hand dargestellt ist. Ich möchte, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind, dass es keine Unterschiede mehr gibt. Dass es Musik mit Gebärdensprache in Verbindung gibt, dass es mehr dargestellt wird. Und ich möchte auch, dass die Umwelt immer sauber bleibt und dass wir die Umwelt mehr schützen. Oben sieht man noch im Fingeralphabet die Buchstaben für Linz. Ich möchte auch, dass der Sport und die Musik, dass alles einfach barrierefrei ist und inklusiv. Ich habe auch die Blindenfahne hier aufgezeigt, dass einfach in diesem Bereich auch auf niemanden vergessen wird und auch Wollstuhlnutzerinnen. Ich möchte, dass wir eine bunte Gesellschaft sind und auch die Regenbogenfarben, dass einfach alles positiv weitergeht. Hier sehen wir jetzt die Miniatur davon und es wird dann wie ein Puzzle quasi zusammengesetzt, das große Bild aus all diesen Darstellungen, die man da jetzt im Kleinen sieht. Und diese Puzzleteile sind einzelne Bilder. Da sieht man zum Beispiel am Bild den Pöstlingberg und daneben die Gebärde für Pöstlingberg. Da das Wappen von Linz und die Gebärde für Linz. Die Linzer Torte, die sehr berühmte, kennen alle. Und dann noch die Gebärde für Linzer Torte. Dass man einfach sieht, dass der Weg quasi soll durch die Bilder dargestellt werden in die Zukunft. Und alle Menschen sollen das verstehen, das Bild und die Gebärde dazu. Auch das Gehörlose zum Beispiel wurden früher im Mittelalter, da sind die einfach so mitgelaufen in der Gesellschaft und dann in der Nazi-Zeit, damals wurden aber Gebärden verboten. Also es war verboten, Gebärden zu verwenden, man nennt diese Zeit auch Autismus oder diesen Fakt. Also jetzt ist auch eine sehr medizinische Sicht auf den ganzen Bereich der Gehörlosigkeit und ich wünsche mir einfach, dass die Gebärdensprache in Zukunft, dass es egal ist, ob man gebärdet oder spricht, dass alles gemischt sein kann. Das ist eine gute Frage. Als ich aufgewachsen bin, habe ich schon immer sehr gerne gemalt. Also ich habe schon öfters Aufträge bekommen und die Dagmar hat mich dann auch beauftragt dieses Bild jetzt zu malen und ich habe mir gedacht, das passt gut irgendwie, diese Umgebung in der wir wohnen und wo wir da jetzt sind zu malen. Also das ist ein bisschen, auch ich möchte auch zeigen was hörende Personen verstehen können, also zum Beispiel dieses Symbol vom Herz und auch den Regenbogen. Die Regenbogenfarben sind ein sehr großes Thema in meiner Kunst. Natürlich auch das Negative, der negative Hintergrund, aber vor allem auch diese gute Stimmung. Und alle diese Ideen füge ich dann zusammen zu einem Bild. Und da war jetzt das große Thema Linz und die Stadt. Mein Wunsch wäre für die Zukunft, dass die Bildung einfach besser wird, dass Kinder, egal, hörend, gehörlos, koder, schwerhörig, ganz egal, wie selbstverständlich einfach Gebärdensprache mitlernen können. Dass das ganz normal passiert und ganz natürlich passiert. Dass alle miteinander kommunizieren können und dass es alleine durch die Sprache schon keine Barrieren mehr gibt. Und diese Barrierefreiheit ist der große Wunsch von mir. Und in Zukunft, dass sich das ändert von der Barriere hin zu einer Kommunikation für alle. you