Man sagt, dass ein jedes Weib habe neun Häut an ihrem Leib. Die erste tut wie Stockfischmocken, des halben muss man sie schlagen und glocken. Die ander ist von einem Bären, du wirst sie bald brummeln hören. Die dritte ist ein Ganzhaut-Eben, Zu schnattern wird sie bald anheben. Die vierte kennt man an den Mund. Sie päpft und kauft als wie ein Hund. Die fünfte ist ein Hasenbalk. Sie läuft davon und schreit, du Schalk. Die sechste ist ein Rosshaut mit Kraus. Sie schlagt vor und hinten aus. Die Siebend ist von einer Katzen. Sie fällt dich an und will dich kratzen. Auf die Achte eben schau. Sie kiert und schreit als wie ein Sau. Zum Neunten siehst die Menschlichie. Sie fällt nieder auf ihre Knie und bitt mit ausgespannten Armen, ach liebster Mann, tu dich erbarmen. Ich will nit mehr wie vorhero sein, will leben nach den Willen dein. Weil du mir acht heut zogen ab, will ich dich lieben bis ins Grab.