Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich Willkommen bei Terra FM. Eva, du bist mein Gast, ich bin bei du. Ja. Unser Thema heute ist Promoting Life Skills. Klingt cool, was man sich darunter vorstellen kann. Werden wir im Laufe des Gesprächs erfahren. Allerdings möchte ich mal zuerst mit dir als Person starten. Wie bist du überhaupt zu pädagogisch gekommen und was ist dein Werdegang? Ich habe Volksschullehramt studiert und habe auch im Kindergarten als Kindergartenpädagogin, Elementarpädagogin gearbeitet und bin dann über Umwegen an die PHO Österreich gekommen, in ein Forschungsprojekt und mache da gerade mein Doktorat. Das ist vom Ministerium aus gefördert, das heißt Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung und das ist in ganz Österreich auch verteilt, es gibt verschiedene Projekte und in meinem Projekt eben im Promoting Life Skills geht es um Lebenskompetenzen und es sind auch vier Doktoratstellen, also wir sind zu viert und dann gibt es noch unsere Betreuer dazu. Also wir sind zu viert und dann gibt es noch unsere Betreuer dazu. Aber dieses Promoting Life Skills ist ein Forschungsfeld, das exklusiv an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich geforscht wird. Oder habt ihr zu diesem Thema auch Kooperationen in anderen Bundesländern? Es ist ein Kooperationsprojekt mit der JKU nach der BH Vorarlberg und wir arbeiten auch mit der Suchtprävention Bromente zusammen. Genau, es ist sehr breit. Es ist halt Promoting Life Skills. Vielleicht klingt es reißerisch, klingt aber auch sehr spannend und so allumfassend. Erklär mir das Leben, erklär mir die Welt. Welche Kompetenzen braucht ein Mensch? Also die WHO würde zum Beispiel sagen, dass Lebenskompetenzen einfach auch Kompetenzen sind, die Kindern oder Jugendlichen dabei helfen, mit den Herausforderungen des Alltags einfach umzugehen, mit der sich schnell verändernden Welt. Das sind Kompetenzen wie zum Beispiel kreatives Denken, Empathie, Kommunikation, auch mit Stress und Gefühlen umzugehen. Und genau in unserem Forschungsprojekt setzen wir da ganz von vorne an, also in der Volksschule fangen wir schon an. Und das zieht sich dann bis zum Bildungsabschluss durch. Das heißt, es ist sehr breit. Und sind das neue Erscheinungen, also diese Empathie, etc., kreatives Denken, oder ist das eigentlich nur, dass man sich jetzt dem annimmt? Ich glaube, es hat schon immer gegeben, Gott sei Dank. Aber wir schauen uns das jetzt genauer an. Und es gibt da so spezielle Programme, die diese Kompetenzen auch fördern. Die sind manualisiert. Also das heißt, da gibt es einen bestimmten Ablauf mit bestimmten Einheiten, die den Lehrpersonen es eben auch erleichtern sollen, diese Kompetenzen bei den Kindern zu fördern. Und ich bin zuständig für die Volksschule. Und da schauen wir uns eben genau ein Programm, das heißt Zusammenwachsen, das schauen wir uns dann näher an. Und da schauen wir eben, wie Lehrpersonen das auch umsetzen können. Funktioniert das so? Lernen die SchülerInnen auch was dazu? Genau, das schauen wir uns gerade ein bisschen an. In der Sekundarstufe 1, also in der Unterstufe, geht es um ein anderes Programm, das heißt PLUS. Das ist auch sehr etabliert in Österreich und dann, wenn es in die höheren Schulstufen geht, dann wird es ein bisschen komplexer, weil da gibt es dann nicht mehr so dieses eine Programm, was ganz viele machen, sondern das ist ein bisschen mehr aufgedröselt. Da schauen wir uns generell ein bisschen an, wie Life Skills auch allgemein gefördert werden, auf welche Methoden da Lehrpersonen auch zurückgreifen. Und in weiterer Folge wollen wir eigentlich schauen, ob man mit diesen Lebenskompetenzförderungen, ob man da das Wohlbefinden der SchülerInnen stärken kann in der Schule, dass sie in weiterer Folge später mal die Schule nicht abbrechen. Das ist so die Grundidee. Gibt es Life Skills, die sich, sag ich jetzt mal, von der Elementarpädagogik bis zu Pension durchziehen? Ja, also ich glaube schon. Vor allem, ich glaube, kreatives Denken, Problemlösung, das sind einfach alles Kompetenzen, die man immer gebrauchen kann. Egal jetzt, ob man im Beruf steht, auch in der Schule oder auch als Pensionist oder Pensionistin noch. Also das sind glaube ich wirklich Kompetenzen, die einen ein Leben lang begleiten. sondern auch zukünftig pädagoginnen pädagogen diese kompetenzen fördern wie wichtig ist es dass dann diese ja auch diese kompetenzen haben bis sie wurden der bis jetzt eher nicht so berücksichtigt korrigiere mich wenn ich falsch liege aber jetzt mal in, in der Lehrerinnenausbildung war, glaube ich, Kreativität schon, dass implizit mitgedacht werden, aber ich habe ja auch ein bisschen Lehrer an der PH, mir ist es da ganz wichtig, diese Kompetenzen auch den Studierenden mitzugeben und darüber zu reden, wie wichtig es ist, den Kindern diese dann, oder den Jugendlichen diese auch mitzugeben. Das denke ich mir halt nur, wenn ich jetzt, sag ich jetzt mal, war ja jetzt auch bis jetzt Kreativität eher halt so ausgelagert an Musik, BE. Entschuldigung. Aber in den anderen Fächern war es, erst einmal so aus meiner Erfahrung, eher ungewünscht oder unerwünscht, wenn man zu kreativ war, weil das passt jetzt nicht rein oder so. Und jetzt gehe ich halt so durch diese Schule durch, werde dann Lehrerin und auf einmal muss ich das diesen Kindern beibringen. Ja, ist sicher nicht leicht, also es ist schwierig, glaube ich. Aber ja, ich glaube, dass zukünftig im Studium sehr wichtig sein wird, diese Kompetenzen auch den Studierenden mitzugeben. Und für die Lebenskompetenzprogramme, die wir uns anschauen, da haben die Lehrpersonen auch eine Schulung. Also da werden sie nochmal gezielt darauf geschult, also diese Kompetenzen, was sind das, wie kann man diese fördern, auch in dieser Altersgruppe, die sie auch haben. auch in dieser Altersgruppe, die sie auch haben. Und ich glaube, dass das vielleicht auch zielführend ist. Auch schade ist es halt, dass die anderen das nicht haben, sondern nur diese Programme haben. Aber die ersten Ergebnisse zeigen, dass in den Schulen ganz viel gemacht wird zu diesen sozialen, emotionalen Kompetenzen. Das kann man auch Cell nennen, das ist sehr verwandt mit den Lebenskompetenzen. Und da werden viele Programme gemacht. Es gibt auch diese Fridays, wo Projektunterricht stattfindet. Und man merkt einfach, dass da viel Bewegung eigentlich drinnen ist. Und das sehe ich sehr positiv. Ich glaube, Kreativität ist jetzt schon öfter gefallen. Ist es allen geläufig? Gibt es da eine Definition? Was ist Kreativität? Kennst du eine? Also Definitionen, das sind oft sehr schwammig bei diesen Begriffen. Vor allem, wenn man jetzt zu Lebenskompetenzen zurückgeht, da ist die Definition von der WHO eben mit Herausforderungen des Alltags umzugehen zu können. Also das ist wirklich sehr breit. Und wir haben uns auch schwer getan, bei den Erstellungen der Messinstrumente da sehr präzise Definitionen zu finden. Also ich kann da jetzt nicht eine herausgreifen. Ich denke mal, es ist halt irrsinnig schwierig, so etwas zu messen und auch Messinstrumente diesbezüglich zu entwickeln, genauso wie Empathie etc. Es ist mir vollkommen klar, dass es wichtig ist, allerdings wie bemesse ich das, vor allem auch in den unterschiedlichen Altersstufen? Ja, das war eine Herausforderung. Wir haben uns da viel Zeit genommen, wir haben viel recherchiert, was es schon gibt und haben dann eigentlich sehr etablierte Skalen hergenommen und die ein bisschen angepasst an die Zielgruppe. In der Volksschule haben wir auch Elternbefragungen gemacht. Da bin ich auch sehr dankbar, dass die alle so mitgemacht haben und auch die Lehrpersonen, weil die Kinder halt in der ersten Klasse Volksschule oft überfordert werden mit Fragebogen. weil die Kinder halt in der ersten Klasse Volksschule oft überfordert werden mit Fragebogen. In der Sek. 1 haben wir dann schon mit Schülerinnenbefragungen gearbeitet und dann bei den Älteren eben auch. Und je nach Alter haben wir das angepasst. Es ist auch ein bisschen kürzer, je jünger die Kinder sind. Und ja, es war eine Herausforderung, weil wir sind jetzt dabei, ein Life Skills Messinstrument zu entwickeln und bin gespannt, ob das so wird, wie wir uns das denken. also Pädagogische Hochschule Oberösterreich und die JKU. Jetzt sind das halt so Oberösterreich und Vorarlberg haben sicher aufgrund von der geografischen Lage, von allem drum herum andere Life Skills oder sind solche Life Skills sag ich jetzt mal global anzusehen oder hat man dann schon irgendwie so vier gewisse Kontinente, andere Skills, sage ich jetzt mal, ganz krass, Norwegen und Peru oder Brasilien? Ja, ich glaube so grundsätzlich sind die schon überall global gleich, also es ist nicht so ein Style, wie wir schon gesagt haben, aber ich glaube schon, also wir haben auch in Vorarlberg vor allem Oberstufenklassen und auch polytechnische Schulen und Berufsschulen, berufsbildende Schulen, so sagen wir, genau, und die Volksschulen sind eher in Oberösterreich angesiedelt, damit wir das auch besser vergleichen können. Es sind schon ein paar Oberstufen, aber da sind wir mit der Analyse noch nicht so weit, dass ich dir sagen kann, was da genau die Unterschiede sind. Klingt spannend. Ich denke, wir starten mal ein bisschen zur Auflockerung mit einem kleinen Musikstück. An der Technik möchte ich auch dem Dietmar Enne, der auch für zum gewissen Teil für die Musikselektion heute verantwortlich ist, danken und ja, ich blicke in die Technik, er spielt Musik. Danke. Boy, I've been sinking in the shadows At night, I feel it under my skin Cause I hear voices when my eyes close You can run a million miles You can't outrun the truth You say it doesn't matter anyway But somehow, I always chase it I guess rock bottom has a basement Spinning on this rock Can't get up, can't get up Oh no, no Trying not to stop Can't slow down, can't slow down Oh no, no Let me go, let me go Let me have control Let me go, let me go Cause I'm miserable Swimming on this rock Can't get off, can't get off Oh no, no Feels like I never will be good enough So what's the point of even trying? We play the game of the apocalypse I just wanna live before I'm dying You can run on the million miles You can't outrun the truth You're a sin, it doesn't matter anyway Somehow, I always taste it I guess my son has abased me Spinning on this rock Can't get up, can't get up Oh no, no Trying hard to stop Can't slow down, can't slow down Oh no, no Let me go, let me go Let me have control Let me go, let me go Cause I'm miserable Spinning on this rock Can't get up, can't get up Oh no, no Let me go, let me go, let me have control Let me go, let me go, cause I'm miserable Let me go, let me go, let me have control Let me go, let me go, cause I'm miserable Cause I'm miserable, cause I'm miserable Spinning on this rock, can't get off, can't get off Oh no, no, trying hard to stop Can't slow down, can't slow down Oh no, no, let me go, let me go Let me have control, let me go, let me go, let me have control, let me go, let me go, cause I'm miserable. Spilling all this love, can't get up, can't get up, oh no, no. Terra FM Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ja, willkommen zurück nach unserer kurzen Musikpause. Nach wie vor unser Thema ist Promoting Life Skills. Wozu macht man das überhaupt? Was will man da verhindern? Was will man fördern? Und welche Wichtigkeit hat das jetzt? Grundsätzlich macht man es so, dass man die Persönlichkeit der Kinder stärkt, damit sie sich auch wohlfühlen auch in der Schule. Und in weiterer Folge ist es dann auch, wenn die Kinder sich wohlfühlen in der Schule, wenn sie da gerne hingehen, gerne lernen, dann brechen sie sie auch nicht ab, also dann sind sie auch gerne in der Schule und so kann man vielleicht auch präventiv Schulabbrüche verhindern, was eigentlich, also dieser Ansatz, also ein Schulabbruch, das ist sehr gut erforscht, was dazu führt, dass Kinder oder Jugendliche eine Schule abbrechen, das sind so Sachen wie Entfremdung von den Lehrpersonen, von den Mitschülern, irgendwie Probleme imhalten. Und das sind eigentlich alles Dinge, Faktoren, die man mit Lebenskompetenzen irgendwie kompensieren könnte. Und deswegen ist unser Ansatz jetzt eben zu schauen, ob man, wenn man Lebenskompetenzen fördert, auch das schulische Engagement, das schulische, Entschuldigung, dass die Kinder da eben und Jugendliche wieder gerne in die Schule gehen und man das da stärken kann. Das ist so. Gibt es da Zahlen oder kennst du Zahlen, wie viele Schulabbrecher jetzt so in Österreich jährlich, ich wollte schon täglich sagen, aber jährlich produziert werden? Oder das österreichische Schulsystem Schulabbrecher produziert? Genau weiß ich es nicht. Es ist um die 10 Prozent, glaube ich. Es ist in der EU, glaube ich, Österreich ist da jetzt nicht ganz oben dabei, aber es ist einfach ein Problem, weil es sind trotzdem sehr viele individuelle Fälle, also SchülerInnen, die das betrifft und das Problem ist, wenn man mit der Schule abbricht, dann hat man halt nicht mehr so viele Perspektiven. Also man hat schon Perspektiven, man kann natürlich auch auf einen anderen Bildungsweg irgendwie einen Weg suchen. Aber es gibt Statistiken dazu, die halt sagen, dass SchulabbrecherInnen oder halt nachher auch, die irgendwie keinen Job finden, dann irgendwie psychische Probleme auch haben. Oft sind die auch schon vorher und führen zum Schulabbruch. Das ist nicht immer so klar. Die kosten auch dem Staat dann viel Geld. Menschen mit ganz wenig Bildungshintergrund gehen auch nicht so oft zum Arzt, haben dann auch gesundheitliche Probleme mehr, weil sie einfach nicht so gut ausgestattet sind mit dem Wissen und deswegen wäre es eben da wichtig, was zu machen, damit die SchülerInnen einfach mehr Perspektiven später auch im Leben haben. Aber jetzt so eine sehr kritische Frage, wie weit ist das jetzt ein individuelles, persönliches Problem und wie weit ist das ein systematisches Problem? Kann man da differenzieren? Da kann man sicher differenzieren. Das ist immer jetzt ein bisschen schwer. Es ist für einen Schulabbruch führen, also das ist ein langer Prozess, das fängt oft schon ganz früh an, und das ist eine Loslösung und irgendwann ist dann genug. Meistens sind es ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren, eben oft ist es was Psychisches, ist ein Verhalten, einfach auch emotionale Probleme manchmal. Es kann aber auch sein, dass man eben in der Schule irgendwie keinen Anschluss findet, dass man irgendwie auch nicht den Zugang zum Lernen findet vielleicht oder zu den Lehrpersonen. Natürlich spielt das System auch eine Rolle. Es sind sicher Kinder, die in anderen Systemen vielleicht lieber oder besser lernen könnten, aber vor allem auch individuelle Faktoren spielen da trotzdem auch eine Rolle. Und es wäre halt gut, wenn wir irgendwie diese Faktoren irgendwie abfedern könnten und die Kinder dann so unterstützen können, dass sie trotzdem einen Schulbesuch machen können, der ihnen auch gut tut. gut tut. Soweit ich es rausgehört habe, korrigiere mich bitte. Also es geht viel ums Wohlbefinden, das natürlich auch ein bisschen was mit dem Leistungsanspruch zu tun hat, weil, also, glaube ich, laut der Fünfer-Scheibe, wird es mal früher oder später nicht mehr so gut gehen oder vielleicht nicht wohlfühlen. Wie unterscheidet man dieses? man will ja nicht zu kreative Schüler, man will ja nicht zu empathische Schüler haben, die halt so, sag ich jetzt mal, Empathie meinem Verständnis nach, ich kann auch mitfühlen mit Leuten, das heißt, jetzt habe ich eine sehr empathische Klasse und eine Person kriegt dann Pflege und alle entrannt durch, überspitzt gesehen natürlich, gesagt, wo ist halt, wo zieht man da die Grenzen oder beziehungsweise wie weit fördert man etwas? Kann man sowas auch überfördern? Also kann ein Mensch eigentlich jetzt so aus seiner professionellen Sicht auch zu empathisch sein? Ich glaube, es geht immer darum, sich da persönlich dann auch abgrenzen zu können. Ich glaube, da muss man schon ein bisschen mit, es ist auch vielleicht eine Lebenskompetenz, dass man trotzdem einmal auch auf sich schaut und schaut, wie geht es mir und dann auf die anderen und auch das dann natürlich mit einbezieht vielleicht und auch die anderen unterstützt und helfen kann. Aber grundsätzlich glaube ich, eine zu kreative Person, ich glaube, man muss einfach selber merken, okay, jetzt brauche ich wieder mal kurz eine Erdung oder muss mich wieder woanders hinwenden können. Vielleicht ist das auch eine Lebenskompetenz, die man erwerben kann. Also Sachen hervorrufen, wenn sie gefragt werden. Ja, vielleicht. Ja. Möchte ich da ein bisschen so zu dir als Person kommen? Du hast ja anfangs gesagt, du warst in der elementarpädagogik danach volksschule primarstufe kreis ist so dass beides als er bewegte und sehr interaktive Jobs sind. Und jetzt bist du in der Forschung, was sicher auch spannend ist, aber vielleicht nicht mehr so interaktiv ist. Das ist ein ganz anderes Feld, das stimmt. Ja, also dieser Bildschirm, diese Recherche, man nimmt sich etwas vor und man kann das relativ gut über den Tag durchziehen. Das hat in der Volksschule, im Kindergarten jetzt nicht immer so geklappt, weil halt die Klientel andere Sorgen mitnimmt. Wie hast du das geschafft? Was hat dich da motiviert, diesen Sprung zu schaffen? Zweite Frage ist, vermisst man da nicht so ein bisschen was? Also ich vermisse auf jeden Fall die Arbeit mit den Kindern, weil das war eigentlich mein Beweggrund, auch in diese Richtung zu studieren und zu arbeiten. Das Untypische für mich ist vielleicht, dass ich in der Volksschule zuerst war und danach im Kindergarten. Also ich habe in der Volksschule vor allem kreative Fächer unterrichtet und wollte mich noch breiter aufstellen und bin dann in den Kindergarten. Also ich habe in der Volksschule vor allem kreative Fächer unterrichtet und wollte mich noch breiter aufstellen und bin dann in den Kindergarten gegangen. Und da habe ich halt gesehen, dass viele Ressourcen irgendwie fehlen und es war für mich eine Motivation, in der Forschung da ein bisschen näher drauf zu schauen, damit in weiterer Folge da in Zukunft vielleicht etwas verändert werden kann, damit es die Kinder dort auch besser haben und auch die Pädagoginnen und Pädagogen und Lehrerinnen und Lehrer. Und jetzt so zur Forschung selbst. Also du beforschst ja ein Feld, das ja, wie wir auch schon geredet haben, diese Fähigkeiten waren schon immer wichtig. Sie sind irgendwie auch so eh klar. Ja. Also es ist halt so, wie wenn man jetzt irgendwie ein Forschungsfeld ist, Atmen wichtig für Schülerinnen und Schüler, wo jeder sagt, ja, natürlich. Wie geht es einem da so als Forscher oder als Forscherin, dass man was beforscht, aber irgendwie klar ist, dass man das braucht und man muss das irgendwie so verpacken und auf die Wichtigkeit so irgendwie noch hindrängen. Wie geht es um das selber? Also für mich sind diese Kompetenzen halt sehr zentral und wirklich wichtig. Ich habe da in meinem Beruf mit den Kindern und so immer sehr viel Wert darauf gelegt, weil ich einfach glaube, wenn man sie gut sich selber gespüren kann und wenn man da selber kreativ sein kann und sozial und empathisch, dann tut man sich einfach generell im Leben viel leichter. Und mein Anspruch ist es ein bisschen, auch den anderen mitzugeben, auch den Lehrpersonen zu sagen, ich verstehe es richtig viel mit dem Lehrplan, Mathe, Deutsch lesen, vor allem in der Volksschule ist wirklich viel, was die Kinder da auf einen Schlag lernen müssen, auch in einem ganz anderen Setting einmal, wie in Kindergarten, vor allem in der ersten Klasse, findet da wirklich viel Veränderung auch statt. Aber gerade, wenn man da vielleicht ein bisschen mehr Zeit in diese Kompetenzen investiert, könnte man das Lernen nachher vielleicht auch einfacher gestalten. Dann braucht es vielleicht gar nicht mehr so viel Zeit, dass man das Mathe lernt, weil es einem selber gut geht. Und man kennt das vielleicht von einem selber. Wenn es einem gut geht, wenn man sich wohlfühlt, dann lernt man vielleicht auch besser selber gut geht und man kennt das vielleicht von einem selber, wenn es einem gut geht, wenn man sich wohl fühlt, dann lernt man vielleicht besser. Und vielleicht sogar mehr. Ja. Vielleicht so eine systemkritische Frage. Der Tag hatte nur 24 Stunden und man kommt natürlich durch die Forschung immer mehr darauf, diese Sachen, diese Sachen wären wichtig. Mir kommt zuvor, dass man aber wenig streicht. Ja. Wie, so deiner Meinung nach, welches Fach würdest du streichen? Ich frage es mal ganz direkt. Oder wo sagst du, also wo packt man dann diese Sachen ein? Es gibt natürlich früher waren es Unterrichtsprinzipien, jetzt sind es didaktische Grundsätze, wie heißt es jetzt? Ja, ich weiß nicht, so ein Fach streichen tut mir ganz schwer, weil ich bin so breit aufgestellt, als Stufenpädagogin hat man ja alle Fächer, die es gibt, so gefühlt. Aber vielleicht geht es gar nicht darum, Fächer zu streichen, sondern sie einfach besser zu vernetzen, weil ich glaube solche Kompetenzen kann man wirklich in jedem Fach brauchen und da irgendwie einbauen und ich glaube, wenn man das ein bisschen breiter denkt, dann könnte man da schon weit kommen oder wäre es vielleicht auch klüger zu sagen jetzt natürlich es geht über Generationen und wir kennen alle diesen spruch jetzt beginnt der ernst ist mir jetzt wirst du das lesen lernen und so natürlich gibt es dann auch eltern die vorher schon mit den kindern üben und ob das ist mal gut ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber muss man in der ersten Klasse gleich jetzt mit dem Alphabet beginnen oder wäre es halt deiner Meinung nach, oder vielleicht auch was die Forschung dann und Evidenzen dann auch sagen, dass man halt so vielleicht die ersten zwei Jahre nur Life-Skill-Management betreibt. Also wirklich den Spieß umdrehen und sagen, okay, unsere Fächer sind Life-Skill-Management und alles andere geht so nebenbei. Das wäre spannend. Das würde mich interessieren, was da passiert, wenn man das so macht. Was sicher wichtig ist, dass man vor allem am Schulstart die Kinder gut abholt, wenn man das so macht. Was sicher wichtig ist, dass man vor allem am Schulstart die Kinder gut abholt, damit man sie auch wahrnimmt mit ihren Emotionen, Gefühlen, vielleicht auch Ängste, weil es trotzdem ein ganz ein neues Umfeld ist. Und gerade da, glaube ich, sind dann so Sachen wie bestimmte Methoden oder eben so Lebenskompetenzprogramme, die ja schon vorgefertigt sind. Da können sich Lehrerpersonen ja wirklich was ersparen, auch vielleicht in der Vorbereitung, weil es gibt wirklich viele Forschungen dazu, dass diese Programme auch viel bringen und vielleicht wäre das mal ein Anfang, weil dann muss man nicht von überall sich was rausziehen, sondern hätte mal einen bestimmten Plan, den mache ich jetzt und hätte eigentlich gute Voraussetzungen, dass das was bewirkt. Das ist das Schöne und das Spannende, dass du auch elementar Pädagogin bist, tut mir noch ein bisschen schwer mit dem Begriff, weil für mich war es immer die Kindergarten-Tante, das ja eigentlich gar gängiger Bezeichnung mehr sein sollte und schmiedet ein bisschen die Arbeit dieser Personen. Deswegen ist auch das Schöne daran, sollten Eltern mit gewissen Kompetenzen früher schon beginnen. Also man vermittelt auch werdenden Eltern diese Notwendigkeit davon, dass man eben ab Tag 1, das ist immer bedenkt, Kindergartenstart ist spätestens mit 3, bis dato ist schon viel passiert, Bis dato ist schon viel passiert. Wenn dann aber erst ein Eintritt in dieses System erst mit der Volksschule ist, dann ist schon mal fünf, sechs Jahre. Gewisse Sachen passiert und schon relativ gut manifestiert. Genau. Ab welchem Alter? Oder wie würdest du das empfehlen? Diese sozial-emotionale Entwicklung scheint ganz bald an, wie alle anderen Entwicklungen auch. Und das Ding ist halt, dass die Kinder dann mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen auch in die Schule kommen. Und ich glaube, das ist eine Riesenherausforderung als Lehrerin oder auch als Elementarpädagogin, da Antworten zu finden, wie man mit dem auch umgeht. Dass man da mit diesen verschiedenen Voraussetzungen oft hängt es auch mit dem sozialen Hintergrund ab, was die Kinder so mitbringen. Es ist, glaube ich, wirklich schwierig, da irgendwie einen Weg zu finden, allen gerecht zu werden. Aber irgendwie ist es mein Anspruch trotzdem, das zu machen, weil es mir einfach so wichtig ist, dass die Kinder sich da wohlfühlen, dass sie was lernen können und dann einfach auch irgendwie einen guten Rucksack an Kompetenzen mitnehmen können für ein Leben, was ihnen auch Freude macht. Und gibt es so Indikatoren, wo du jetzt vielleicht, ich meine jetzt nicht, sehr plakativ oder nicht aussagekräftig ein Kind will etwas als Elternteil sagt man nein es empört sich dieses Kind, sage ich mal so gibt es Indikatoren wo ich vielleicht als Elternteil schon vorher merken kann, oh, ich glaube, mein Kind braucht ein bisschen Förderung im sozial-emotionalen Bereich oder im Grenzen akzeptieren, ein Nein akzeptieren, Selbstregulation etc. Grenzen akzeptieren, ein Nein akzeptieren, Selbstregulation etc.? Ich glaube, dass die Eltern das oft ganz gut einschätzen können. Vielleicht sich selber aber nicht eingestehen manchmal. Oder weil es einfach im Alltag zu wenig Zeit ist für so Ruhepausen oder das auch dann einmal aufzugreifen. Aber grundsätzlich glaube ich, wenn man mit den Kindern viel über die Gefühle redet, wie es ihnen geht, was sie fühlen, wie sie sich das anfühlt in dieser Situation und so, kann man da schon glaube ich viel machen. in einer Digitalität. Gibt es da auch Studien, die halt irgendwie das, wie soll ich sagen, untersuchen oder vielleicht belegen, dass halt gewisse Affektkontrolle, da habe ich halt so ein bisschen das Gefühl, eher abgenommen hat, also vor allem wenn man jetzt Social Media durchliest. Ja, es ist wieder ein ganz anderes Feld, diese ganzen Medien, aber die spielen natürlich mit rein. Diese Lebenskompetenzprogramme sind eigentlich ursprünglich in der Suchtprävention zu Hause, also wirken sie auch präventiv für Suchtfaktoren, was eigentlich auch gut wäre für Medien und so. Grundsätzlich ist das jetzt auf Rauchen und sehr viel Nikotin- und Alkoholkonsum untersucht worden, aber Süchte haben ja oft ähnliche Hintergrundgeschichte und so. Deswegen könnte man vielleicht schon davon ausgehen, dass die Lebenskompetenzen da eben auch helfen könnten, dass Kinder einfach einen gesunden Umgang mit dem lernen. Ja, vielen Dank. Und jetzt sagt man glaube ich, also ich sage es jetzt sehr spezialisiert auf das österreichische Schulsystem, also sieben bis zehn, elf. Genau, das ist mein Spezialbereich, obwohl die anderen, meine Kolleginnen, die forschen eben wirklich bis zum Bildungsabschluss, also 18, 19. Und merkt man halt so, weil ich glaube in der Biologie oder so sagt man, dass sich das zuerst nach 7 Jahren umstellt, dieses Gehirn, also so von 0 bis 7, dann 7 bis 14 mit Eintritt in die Pubertät, dann baut sie das nochmal um und dann vielleicht nochmal mit 21. Wie spielt das jetzt, unser Schulsystem ist ja nicht darauf angepasst. Nein. ist ja nicht darauf angepasst. Nein. Und jetzt ist es halt so, sind Programme erst der Primarstufe und jetzt kommen wir mit 10 Jahren in die Mittelschule. Aber mein Hirn ist eigentlich noch in der Volksschule und ich bräuchte eigentlich noch diese Sachen. Unterscheidet man dann halt in Sack 1 oder halt in der Primarstufe schon. Da ist mal ganz banal dieses Schulreife für Kinder, Vorschule, erste Klasse. Unterscheidet man da zwischen Programmen, die ein Vorschulkind, weil es noch nicht schulreif ist, auch andere an das Angebot? Es gibt verschiedene Programme, also da ist sehr viel am Markt eigentlich. Vor allem, also im deutschsprachigen Raum gibt es auch viele, aber im englischsprachigen Raum gibt es noch viel mehr so Programme. Das haben wir jetzt noch gar nicht so besprochen. Wir haben uns jetzt mal eins rausgepickt, was halt sehr etabliert ist, was wir genau untersuchen. Das kommt auch von einem deutschen Programm, das heißt eigenständig werden, das ist in Deutschland sehr weit verbreitet, aber in Österreich eben noch nicht so breit evaluiert worden, deswegen haben wir uns das jetzt angeschaut. Aber man muss schon, es sind so universelle Programme bei mir, also das, was ich jetzt untersuche, das ist Zusammenwachsen. Das ist eigentlich für die ganze Klasse ausgelegt. Das sind schon ein paar Differenzierungsmöglichkeiten im Programm enthalten. Aber grundsätzlich muss man schon schauen, ob so ein universelles Programm jetzt allen Kindern was bringt. Weiß ich jetzt nicht. Aber es wäre cool, man kann es so ansehen wie ein Breitbandantibiotikum. Es hilft vielen so. Und es hat eigentlich im Vergleich zu anderen Fördermaßnahmen ist relativ günstig, was eigentlich, Kostenutzung ist eigentlich da gut und deswegen finde ich das ein gutes Konzept, weil man einfach viele Kinder abholen könnte. Und wie sieht jetzt so ein Programm in Konkreten aus? Also angenommen, ich bin Elementar- oder Primarstufenpädagogin und ich nehme jetzt dieses Programm Zusammenwachsen. Das läuft so ab, meistens ist das eine schulinterne oder schulübergreifende Fortbildung bei der Suchtprävention ProMente. Und dort lernt man eben nochmal genau, wie man das umsetzt und so. Da gibt es wirklich ganz genaue Stundenabläufe mit Einstieg. In der Volksschule wird auch mit dieser Handpuppe gearbeitet, weil das eben für die Kinder ein bisschen ein nahbarer Aspekt ist. Und dann gibt es die Einheiten, haben dann unterschiedliche Schwerpunkte, die eben auch auf diese Core Life Skills heißen, also die zehn Core Life Skills von der WHO. Das sind eh die, was wir vorher besprochen haben, das kreative Denken, Problemlösen, keine Ahnung, meine Gefühle, deine Gefühle, dann geht es einmal nur um Gefühle. Dann sind aber auch so Sachen dabei wie Bewegungspausen und so, dass man ein bisschen Emotionen auch abbauen kann. Das ist sehr breit, aber es ist wirklich sehr genau beschrieben, was gemacht werden soll. Und genau, es ist immer für eineinhalb Stunden konzipiert. Und genau, es ist immer für eineinhalb Stunden konzipiert. Genau. Und auch methodisch sind jetzt so Sachen drinnen, die viele Gruppen arbeiten, die auch das Soziale fördern sollen. Also es ist dann mehr oder weniger ein fixfertiges Paket. Ich bekomme eine Einschulung auf dieses Werkzeug. Ja, genau. Es sind auch Materialien dabei. Und dann kann ich eigentlich das in der Klasse umsetzen. Und wie oft empfiehlst du dir das, sowas zu machen? Einmal in der Woche? Nein, es sind im Jahr glaube ich sieben Einheiten, wenn ich mich nicht alles täusche. Genau. Heute habe ich die SEC1-Daten angeschaut, deswegen bin ich ein bisschen verwirrt. Da sind es zehn Einheiten im Jahr. Und das variiert vom Programm zu ich ein bisschen verwirrt. Da sind es zehn Einheiten im Jahr und das variiert vom Programm zu Programm ein bisschen, aber es ist eigentlich fix fertig. Es gibt manchmal so Daueraufträge, die dann immer im Schulalltag mitgedacht werden können. Das sind manchmal einfach Rituale oder so Dinge wie Gefühle anzusprechen oder Konfliktbearbeitung und so. Spannend. Ich glaube, wir werden uns noch ein zweites Lied anhören von unserem Musikauswähler Dietmar Enne. Er zeigt mit dem Finger auf mich. Ich bin gespannt, welches Lied kommt. I don't take coffee, I take tea my day I'd like my toast on one side You could dip it in my accent when I talk I'm an Englishman in New York See me walking down with that for you I believe Walking Katie by my side By my side I take it with me everywhere that I walk I'm an Englishman in New York I'm an alien, I'm a lethal alien I'm an Englishman in New York Whoa I'm an alien I'm the lethal alien I'm an Englishman in New York It matters me cause man is so much safe He's the hero of the day He's the hero of the day Taste of man is so men who suffer ignorance and smile Be yourself, no matter what they say Take small and come at the little mekoman Take small and license to a gun Befriend your enemies Gun front, thumb when you can A gentleman must walk but never run Woah, I'm an alien I'm the legal alien I'm an Englishman in New York Woah, I'm an alien I'm an equal alien I'm an Englishman in New York Thank you. Be yourself, no matter what they say Be yourself, no matter what they say Be yourself, no matter what they say. Be yourself, no matter what they say. Be yourself, no matter what they say. Ja, willkommen zurück nach der zweiten Unterbrechung. In der Musik war gerade so, be yourself no matter what they say. Das würde ich sagen, trifft auf Resilienz und wir haben uns natürlich auch ein bisschen austauscht. Resilienzbildung, Resilienzfähigkeit ist sowohl oder meines Verständnisses nach auch ein sehr, sehr wichtiger Liveskill oder wichtiger der Skill, das Skill. Schwierigere Kompetenz. Eine Kompetenz, leichter mit den Artikeln. Und auch in der Pause haben wir besprochen, Stichwort Büroklammer, unser Kollege an der Technik da draußen, Dietmar Enne, hat uns natürlich auch eingeworfen, ob Schule teilweise auch ein Kreativitätskiller ist, durch dieses Richtig und Falsch. Wie stehst du dazu? Also natürlich gibt es diese Extreme, alles ist falsch und richtig, schwarz-weiß und es ist eh egal. Ich glaube, in einer Schule ist es wichtig, dass man da einfach Freiheiten und Räume schafft, wo man kreativ sein darf, wo man sich ausleben darf, wo man einfach auch selber sein kann, wie man will. Und ich glaube, diese Räume muss man schaffen. Das ist vielleicht nicht immer so einfach im Schulalltag, weil da immer so viel zusammenkommt, man hat immer einen Stress, man muss das und das noch durchbringen und vielleicht dann auch Geld einsammeln und so. Aber eigentlich ist eines der wichtigsten Sachen, so Räume zu schaffen, weil da können Kinder sich dann entwickeln und auch Sachen ausprobieren und Fehler machen. Und denkst du, es geht um dieses richtig-falsch oder um den Freiraum, wo du sagst, es ist gut, wenn man Fehler macht und wie sollte man im Optimum darauf reagieren, dass man sagt, es ist nicht ganz richtig oder es ist falsch? Geht es um das Wort oder geht es um den Zugang, um die Emotionen, die ich darum aufbaue? Ich glaube, es geht sehr viel um den Zugang und die Emotionen auch, nicht nur um das Wort, weil man bringt da ja meistens viel mit, wenn man da jetzt sagt, es ist alles falsch. Aber ich glaube, man muss viel mehr das transportieren, dass man aus Fehlern lernen kann. Und auch, das gehört auch zu den Life Skills dazu, dass man da auch Fehler weiterentwickeln kann und dass man aufsteht und wenn man an einem Boden liegt, dass man irgendwie wieder die Kraft findet, dass man wieder weitermacht. Und zur Resilienz vielleicht noch, die zwei sind ja sehr, Resilienz und Lebenskompetenz, wenn man die beide fördert, das sind ja sehr überschneidende Sachen. Das sind ja wirklich auch methodisch. Das ist sehr ähnlich, wenn man da bei Kindern ansetzt, also die Programme zur Resilienzförderung und Lebenskompetenzförderung oder SEL, also sozial-emotionale Förderung, die haben so viele Überschneidungen, da kann man fast über einen Kamm schmeißen, weil das alles so fundamentale Kompetenzen sind, die man in all diesen Bereichen einfach braucht. Jetzt habt ihr sicher viel mit Forschung zu tun gehabt, habt auch sehr viel recherchiert. zu tun gehabt, hat auch sehr viel recherchiert. Denkst du oder weißt du es, ob diese Fähigkeiten mal mehr da waren, vor den Preußen, oder ob die das jetzt gemacht haben, oder gibt es da einen Bruch in der Pädagogik, wo man dann eher so gesagt hat, es geht um Funktionalität, Riesenscheiben rechnen, das muss jeder Fehler frei können. Da bin ich ein bisschen überfragt, ehrlich gesagt. Also ich beschäftige mich mehr eigentlich mit dem Hier und Jetzt und der Zukunft. mehr eigentlich mit dem Hier und Jetzt und der Zukunft. Aber ich glaube eben, dass die Schule wieder mehr, also man sieht das ja auch bei diesen Staatspreisschulen oder diesen Schulen, die Preise gewinnen, da geht alles in die Richtung mehr Freiheiten, mehr Räume, wo Kinder einfach Kind sein dürfen oder Jugendliche auch selber selbstbestimmt lernen können und kreativ sein dürfen. Und wenn man sich da ein bisschen reinliest oder anschaut, wie die so arbeiten, da kriegt man richtig Lust, in einer Schule zu arbeiten. Und das finde ich gut. Und wie viel, also sag ich mal, wie, also ich nehme jetzt mal dieses Thema Kreativität her. Die hat diese Büroklammer angesprochen und gesagt, ein Volksschulkind kann 50 Sachen damit machen, ein Maturant nur eine Sache, überspitzt dargestellt. Wie viel Autonomie hat man jetzt, sage ich mal, auch als Volksschullehrerin? Wo kommen dann aber auch mit einem gewissen Leistungsdruck die Eltern ins Spiel, wo sie sagen, ja, ich will, dass mein Kind später an ein Gymnasium geht? Und wie weit muss das aber halt dann eben flächendeckend durchgezogen werden, damit eben das nicht kommt? Ja. Ich kann jetzt nur sagen, wie ich als Vollschullehrerin das angegangen bin. Ich habe versucht, die Eltern mit ins Boot zu holen, auch die Eltern als Experten für ihr Kind zu sehen, weil sie kennen das Kind sicher besser als ich. Die ist in der Schule, sie kennen es auch vor allem länger auch. Und wenn man die da mit ins Boot holt und vielleicht auch, also ich habe halt versucht, meine didaktischen Werte und auch meine Ideen mit ihnen zu teilen, damit sie auch verstehen, warum mir diese Kompetenzen wichtig sind und warum ich da auch viel Raum einräume, zum Beispiel in der Schule. Jeder hat immer eine Meinung zur Schule, aber trotzdem muss man, es verändert sich auch alles. Und man studiert, man hat auch Lehramt, damit man da auch Expertin wird oder Experte. Und deswegen, glaube ich, muss man die Eltern einfach auch aufklären, warum es wichtig ist, dass die Kinder auch sozial-emotionale Kompetenzen lernen, dass sie mal kreativ sein können, dass sie Zeit zum Spielen haben und so. dass sie mal kreativ sein können, dass sie Zeit zum Spielen haben und so. Und wie wichtig wäre es dann aber auch, dass man gerade in das Sekt 1 oder Sekt 2 genauso diese Räume schafft, weil jetzt auch Kindergarten, Volksschule kann man viel auch als einzelner Lehrer probieren, experimentieren. Und dann wird das aber nicht impliziert in Sek. 1, Sek. 2. Ich glaube, da braucht es noch viel mehr Zusammenarbeit, auch bei den Lehrpersonen. Vor allem, wenn man dann immer eine ganze, also in der Volksschule hat man ja meistens eine Lehrperson fast alle Stunden. Und in einer Sek. 2 oder einem höheren Schulstufen ist es ja so, dass dann die Lehrpersonen nur mehr Fächer unterrichten und somit die Klasse auch nicht mehr so lange sehen, vielleicht die Klassenvorstände noch mehr. Und ich glaube, da kommt es dann ganz viel darauf an, dass die Lehrpersonen einfach miteinander auch gut auskommen, dass sie miteinander reden, vielleicht die Fächer ein bisschen abstimmen, auch gemeinsame Projekte starten. Und eben dieses Vernetzte ein bisschen, das wäre irgendwie ein Weg, wie man das ein bisschen weiterziehen könnte. Muss man das, denkst du, Empfehlung erreicht oder muss man das schon implementieren in ein Programm, in einen Lehrplan? Vernetzung ist eh verankert. Ich glaube, es liegt trotzdem auch an den einzelnen Lehrpersonen, wie sie Schule sehen oder an welchem Ort sie auch erschaffen möchten, wo sie arbeiten möchten. Es ist ja auch unterschiedlich. Grundsätzlich ich kann nur versuchen, meine Studierende auf sowas vorzubereiten, auf sie motivieren, auch solche Wege zu gehen, weil ich glaube, dass man mit solchen Ideen und Ansätzen einfach sehr viel bewirken kann. Ja, vielen Dank. Also zu hier und jetzt und Zukunft, ich denke, glaube ich, ist ein chinesisches Sprichwort, wenn man sagt, wenn man wissen will, wie die Zukunft aussehen wird, muss man den Kindern zuhören. Jetzt bist du aber natürlich viel mehr in der Forschung drin und ich verstehe chinesische Kinder nicht. Was denkst du, gibt es über dem hinaus, oder gibt es eine Prognose, welche Skills zukünftig sehr, sehr, sehr wichtig sein werden? sein werden. Natürlich ist auch diese selbe Schnittmenge mit der Suchtprävention. Wir haben natürlich ein Überangebot von allem. Und sich halt da irgendwie auch zu zügeln zu können und halt auch fein zu selektieren, was brauche ich, was nicht. Gibt es außerhalb von dem auch noch irgendwelche Skills, die vielleicht jetzt noch eher noch nicht so gefragt werden, aber wo man prognostizieren kann, dass sie... Ja, so Zukunftsforschung ist, finde ich, immer schwierig, weil man kann das jetzt nie genau sagen, wie die Zukunft wird. Ohne Glaskugel. in Zukunft mindestens so wichtig sein wie jetzt. Deswegen finde ich es auch ganz gut, daran festzuhalten. Weil man braucht immer soziale Kompetenzen und emotionale Kompetenzen. Das baut dann alles Weitere eigentlich auf. Genau. Die Medien und generell das Digitale spielt sicher auch eine große Rolle. Aber ich denke mir eben, wenn man diese Kompetenzen, wenn man einfach die Selbstwahrnehmung gut ist und so, dass man da dann trotzdem mit dem auch umgehen lernen kann besser. Angst davor. Wie schaffst du das? Wie stellst du dazu, dass man halt eben und du beschäftigst dich ja viel mit Life Skills, dass halt ein Roboter jetzt eine Life hat. Werden die das jemals kennen? Was denkst du? Es ist jetzt kein wissenschaftlicher Diskurs, es ist mehr ein philosophisches Gespräch geworden. Man darf jetzt natürlich alles behaupten, muss nichts beweisen. Oder ist Kreativität so fundamental menschlich und Empathie, dass man das einer Maschine nie beibringen kann? Das ist spannend. Ich bin überfragt. Hilft es auch so ein bisschen die Angst zu nehmen den Leuten? Angst zu nehmen, den Leuten? Oft hilft es einfach, wenn man sagt, man weiß es selber nicht und man hat vielleicht selber auch ein paar Ängste, dann fühlt man sich vielleicht schon immer so alleine. Gerade nach der Corona-Krise oder in der Corona-Krise sind ja auch die Zahlen sehr in die Höhe geschossen von psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Und ich glaube, das muss man ansetzen, damit man eben die da unterstützt, damit es ihnen auch wieder besser geht, damit sie auch wieder gerne in der Schule sind und so. Da gibt es ja schon zum Beispiel bei der COPSI-Studie wieder das sehr deutlich. Und ich glaube, da geht es auch viel um Ängste in der Zukunft, aber ich glaube, das wird es schon immer geben. Es verändert sich nur schneller jetzt vielleicht. Vielen, vielen Dank. Wir nähern uns schon dem Ende. Also fünf Minuten haben wir noch. Jetzt haben wir über so viele Sachen gesprochen und ich habe viel Neues erfahren. Jetzt muss ich das noch irgendwie in in meinen Kopf zu sammeln ziehen. Oder sortieren. Jetzt fahr ich nochmal ganz zurück. Die WHO, diese 10 Core Life Skills. Skills. World Health Organization, geht mir davon aus, dass das weltweit ist, aber wir haben auch gesprochen, dass es halt ziemlich schwierig ist, jetzt selber Life Skills zwischen Alaska und Australien zu haben. Der hat immer Schnee. Ja, aber so die grundsätzlichen Skills braucht man überall auf der Welt, glaube ich. Egal, wo man wohnt. Hast du eine Prioritätenliste? Sag jetzt mal, du würdest wieder in einer Schule unterrichten, erste Klasse. Welchen Skill würdest wieder in einer Schule unterrichten, erste Klasse, welchen Skill würdest du favorisieren und ihnen als erstes beibringen? Das ist eine schwierige Frage, weil die alle so wichtig sind. Das Niveau. Ich glaube einfach Soziales und auch der Umgang mit seinen eigenen Gefühlen. Ich glaube, das sind so Kernelemente, die vor allem auch im Volksschulalter schon wichtig sind. Mit Frustration umgehen und so, ich glaube, das sind einfach Sachen, die man vor allem im Schulalltag gut gebrauchen kann. Ich stelle mir die Frage schon länger, wie weit sich so Individualität und Sozialität gegenseitig bedingen oder behindern oder ausschließen? Kannst du mir das erklären? Ich habe schon öfter die Frage, aber jetzt, weil wir gerade dabei sind, für mich ist Individualität trotzdem etwas auch etwas Egoistisches. Ich möchte das so. Vielleicht ist das Soziale dann daran, dass man die anderen akzeptiert, so wie sie sind, und das akzeptiert, wenn die Person jetzt gerade so ist, wie sie ist, und vielleicht kann man ja dann später darüber reden, wie sich das für mich angefühlt hat. Es ist schwierig. dann später darüber reden, wie sich das für mich angefühlt hat. Ja. Es ist schwierig. Es ist ein bisschen das Unterwerfen, als auch wenn wir so sozial ich muss mich auch gewissen Gesprächsregeln unterwerfen damit. Vor allem das soziale, das Klassenklima und so, das macht einfach viel aus. Und deswegen ist es, glaube ich, schon wichtig, dass die Kinder das auch mitbekommen, dass wenn es allen gut geht, das dann auch in der Klasse angenehmer ist und man selber dann auch vielleicht besser lernen kann. Und eine Frage, kannst du sie beantworten? Musst du nicht? Mir kommt es ein bisschen vor, da hat meine Beobachtungsgabe, ich sehe auch nicht so gut, ich bin der Brillenträger, man hat ziemlich lang ein bisschen geschaut, Gemeinsamkeiten, und jetzt kommt man als eine moderne Zeiterscheinung, es geht vielmehr darum, sich von einer zu unterscheiden. Beobachtest du das Gleiche? Oder bist man da... Ich glaube, ich denke mir jetzt... Ich glaube, für das Klassenklima oder generell für das Zusammenleben ist es wichtig, auch Gemeinsamkeiten zu finden, aber trotzdem auch seine individuellen Stärken und Schwächen gut zu kennen. Ich nehme das als so ein wunderschönes Wort, Schlusssatz. Danke. Fast Punkt Landung. Vielen Dank fürs Zusehen, fürs Zuhören. Ein sehr spannendes Thema. Ich würde gerne noch länger quatschen, allerdings ist die Zeit vorbei. Unsere nächste Sendung ist in zwei Wochen. Das wird, glaube ich, der 5. Februar sein, wird aber dann gleich auch eingeblendet sein. Vielen Dank fürs Zusehen, Zuhören. Und ja, damit möchten wir uns verabschieden. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Memories are thoughts of what could have been Drowning in misery like tidal waves Cold immersion to the depths of your existence Were you indulging, chasing yesterday? Untertitelung des ZDF, 2020