Wir brauchen Arbeitszeitverkürzung, wir brauchen fairen Lohnausgleich. Es wird an der Zeit. Wir waren lange genug leise und jetzt wird es Zeit, dass sie was tut. Auch für uns. Wir haben die Forderungen im Oktober der Geschäftsführung übermittelt. Wir werden ständig zwischen Geschäftsführung und Politik hin und her geschubst. Aber wenn gar kein Entgegenkommen ist und nichts auf den Tisch gelegt wird, was soll man dann tun? und nichts auf den Tisch gelegt wird, was soll man dann tun? Die Kürzung der Arbeitszeit, der Wochenarbeitszeit, ist für uns tatsächlich, oder zumindest für mich persönlich, tatsächlich das Wichtigste. Selbst wenn ich Teilzeit arbeite, es ist schlicht so, 40 Stunden gängen sich ein Arbeitsleben lang nur für ganz, ganz wenig Leute aus. Und wir brauchen Leute, und wir brauchen gute Leute. Und wir brauchen Zeit, um uns zu erholen. Der Workload ist einfach so massiv gestiegen die letzten 25 Jahre, in denen ich das mache. Vorher kann ich es nicht sagen. Aber wir haben komplexere Leid, also komplexere Patientinnen. Wir haben mehr Aufgaben, die wir erledigen müssen mittlerweile. Wir haben herausfordernde Tage, die noch herausfordernder werden, auch mental. Und das ist nicht mehr zu schaffen so. Streiks im Krankenhausbereich sind voll Seiten. Ich finde das wichtig, weil man sieht, durch gut Zureden und Verhandeln kriegen wir nicht das, was wir brauchen. Die Politik gibt Milliarden für die Wirtschaft aus, aber für das Gesundheitssystem ist dann auf einmal kein Geld da. Und ich glaube, deshalb müssen wir das erpressen. Man muss es so sagen. Wir wissen, Uli, wie die Zukunft ausschauen wird, dass mehr Pflegebedarf da sein wird und dass die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden. Und es geht jetzt um das, dass wir die Pflege und auch den Gesundheitsberuf und den Bereich Zukunftsfit machen, dass sich wieder mehr junge Menschen auch bereit erklären und dazu entscheiden, einen Gesundheitsberuf und den Bereich Zukunftsfit machen, dass sie wieder mehr junge Menschen auch bereit erklären und dazu entscheiden, einen Gesundheitsberuf zu ergreifen. Ich bin schon seit über 30 Jahren in der Pflege. Ich habe lange auf der Intensivstation gearbeitet. Ich habe nie in meinen regulären Dienstwochenstunden gearbeitet, sondern bin immer eingeschwungen. Und es ist immer mehr, was wir arbeiten müssen. Und wir müssen uns in der Arbeit leider ein paar Mal sagen lassen, wir trauen uns schon gar nicht mehr leiten, weil ihr habt wirklich so viel zu tun, aber dann wird es richtig gefährlich. Weil wir haben Verantwortung und die anderen strafen es einfach nicht. Und 1,6 Prozent für ein ganz Jahrlohnerhöhung. Da geht keiner mehr arbeiten. Da werden wir wieder einen Haufen Leute verlieren, die uns eigentlich schon jahrelang begleiten und so geht es nicht. Wir wollen eigentlich nur eine faire Bezahlung für unsere harte Arbeit, die wir haben. Wir sind 24 Stunden im OP. Bei uns rennen da auch teilweise 24 Stunden im OP. Bei uns rennen da auch teilweise 24 Stunden im OP, genauso wie die Stationen dann betroffen sind oder Aufwachraum oder Intensivstationen. Wir wollen eigentlich nur Anerkennung und das war es dann schon eigentlich. Nicht recht viel.