Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ja, herzlich willkommen zur heutigen Sendung von Terra FM von der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Mein Name ist Johanna Breuer und wir senden heute live aus der Huemerstraße. Bei mir heute zu Gast vier Junglehrer der digitalen Grundbildung. Das Thema der heutigen Sendung ist eben digitale Grundbildung, Vorstellung versus dann der wirklichen Realität in der Praxis. Bei mir zu Gast ist heute die Alexandra, die Elisabeth, der Florian und die Karoline. Ja und wir wollen uns heute einfach ein bisschen offen darüber austauschen, wie so die ersten Monate in der Praxis verlaufen sind, was vielleicht Überraschungen waren, Pannen waren. Ja, einfach mal querbeet. Und Florian, ich würde gerne bei dir gleich anfangen. Wie war so dein Start? Unter welchen Rahmenbedingungen ist deine erste Praxis in der digitalen Grundbildung losgegangen? Okay. Hallo erstmal. Freut mich immer voll, dass ich da bin. Zum ersten Mal im Fernsehen, das heißt, das wird ziemlich neu für mich und vielleicht für euch auch. Und dem bitte verzeiht uns alle unsere Fehler. Ich wollte nur sagen, ich bin jetzt seit einem Jahr Zeuglehrer. Ich bin jetzt in die digitale Grundbildung reingekommen als Zweitlehrer in der Stunde. Das heißt, ich bin eigentlich mit wenig Vorbereitungen in die erste Stunde gekommen, weil ich schon vorbereitet war. Und bei uns ist es so, dass wir es aufgeteilt haben in Computerräume, Computerraum 1 und Computerraum 2. Das heißt, wir haben am Anfang einmal ein Setting gehabt in der Klasse, wo dann die Gruppen genommen worden sind. Und dann in der zweiten Stunde erst hat man man alleine mit seiner Gruppe unterrichtet. Und das war am Anfang natürlich schon ein ziemliches Chaos, weil es nicht so einfach ist, dass du die ganzen Kinder mal da reinkriegst. Wo setzen sie sich hin? Das muss man sich auch mal merken, dass man weiß, wenn am Schluss irgendwo bei einem Computer was kaputt ist, wer es war. auch mal merken, dass man weiß, wenn am Schluss irgendwo bei einem Computer was kaputt ist, wer es war, weil da sind natürlich mehrere Schüler in der Schule. Und dann ist natürlich der Start, Computer einschalten und Passwort vergessen, das waren halt die ersten Probleme, die da auftreten sind. Und die gehen von Anfang an bis zum Ende durch. Und wenn man mit dem ersten Kind beginnt, dass man da irgendwas macht, dann dauert das eigentlich bis zum letzten Kind. Und dann ist die Stunde vorbei. Und ja, eine Stunde geht sehr schnell vorbei. Okay, danke Florian. Alexandra, ich glaube, du hast ähnliche Bedingungen. Ich glaube, auch du bist zu zweit mit einer anderen Lehrkraft drinnen. Wie ist es dir so ergangen? Oder was waren erste Hopperlas oder Dinge, die dir aufgefallen sind, die ganz anders waren, als du sie vielleicht erwartet hättest? Genau, ich bin auch mit einem Zweitlehrer drinnen. Also das ist recht hilfreich eigentlich, weil man sich das super aufteilen kann, wenn es Fragen gibt und solche Sachen. Was mich ein bisschen überrascht hat, war in den ersten Klassen, dass das eigentlich mit dem Computer einschalten und so, dass das gar nicht so drinnen war bei den Kindern. Also ich habe geglaubt eigentlich, dass die mehr schon technisch versiert sind und mit dem Computer umgehen können, aber im Endeffekt sind sie ja mehr auf das Tablet oder auf das Handy schon ausgelegt und Computer selber war schon ein Problem, dass man mal den Einschaltknopf findet. Genau, das war ganz spannend für mich zum Sägen am Anfang. So habe ich eigentlich nur zwei Stunden unverbindliche Übung, wo ich wirklich allein drinnen bin, wo wir halt mehr das Thema nochmal wiederholen und dann nochmal üben. Und selbst da, wo nichts Neues dabei ist, ist es trotzdem oft eine Challenge dann. Okay, danke schön. Caroline, du hast ja auch schon einige Stunden gehalten. Was waren für dich bisher so die größten technischen oder die größten Herausforderungen, schon gleich zu Stundenbeginn manchmal? Bei mir ist es anders. Ich bin allein in der Klasse, mit der ganzen Klasse und wir sind im Klassenraum, nicht nur im Computerraum. Jedes Kind hat sein eigenes Chromebook, mit dem gearbeitet wird. Und ich habe das Glück gehabt, ich bin in keiner ersten Klasse eingestiegen, sondern nur in zweiten und vierten Klassen. Das heißt, die Kinder kennen ihre Chromebooks, sie kennen den Umgang mit den Chromebooks. Das heißt, wir haben nicht damit gestartet, wie schalte ich es ein, wie steige ich ein. Es kannten eigentlich alle ihre Passwörter, zum Glück. Ansonsten wussten sie, wo sie das Passwort wieder finden und wie sie das einstellen können. zu stehen in digitale Grundbildung, weil einfach sehr intensiv das Fach ist, dass die Kinder Hilfe brauchen. Also es ist immer irgendjemand, der sagt, ich finde das nicht oder wo war das oder wo haben sie jetzt geklickt und man die Hälfte der Stunde durch die Klasse geht und bei jedem Chromebook irgendwie nachschaut, ist jetzt jedes Kind dort, wo es sein soll, hat jetzt jedes Kind den Stand, damit wir weiterarbeiten können und das ist sehr zeitintensiv. Aber da würde man ja meinen, wenn eigentlich alle dasselbe Gerät haben, dass man dieselben Voraussetzungen hat. Was ist dir da aufgefallen? Wo sind da die Unterschiede? Ist es dann eher, dass die Schüler vielleicht auch nicht aufmerksam genug waren oder sind wirklich dann trotzdem auch andere Einstellungen auf den Geräten? Die Einstellungen sind eigentlich alle gleich, also das ist jetzt nicht das Problem, sondern wirklich eher die Geschwindigkeit der Schüler, also es sind sehr unterschiedliche Niveaus, also es gibt Schüler, die sind sehr geschickt, sehr schnell, die kennen sich gut aus, die arbeiten einfach extrem zackig und welche, die bei allem irgendwie länger brauchen, dann auch die, die rein weiter hinten sitzen, die dann nicht gut auf dem Beamer sehen, beziehungsweise am Beamer, dass dann vielleicht etwas zu klein ist, wenn ich es herzeige. Also deshalb ist mir auch schon aufgefallen, dass dieungsweise am Beamer, dass dann vielleicht etwas zu klein ist, wenn ich es herzeige. Also deshalb ist mir auch schon aufgefallen, dass die Kinder, die weiter hinten sitzen, dann wirklich oft sagen, das kann ich nicht lesen, wo haben sie jetzt geklickt? Und dann eben oft ein bisschen Chaos entsteht in der Klasse. Sie helfen sich gegenseitig, also das ist sehr schön, dass die Kinder sich dann auch gegenseitig helfen, was aber dann auch auf der anderen Seite wieder für Unruhe sorgt, weil man dann irgendwie darauf schauen muss, dass irgendwann mal, wenn man was sagen will, wieder alle auf ihrem Platz sind und alle wieder leise sind und mir zuhören und nicht irgendwie jetzt noch dem Nachbarn helfen oder dem Kind, das hinter ihnen sitzt, weil das gerade eine Frage gehabt hat. Also das ist oft mit sehr viel Unruhe auch verbunden, der Unterricht. Dankeschön. Elisabeth, wie ist das bei dir? Du kommst noch mal aus einer anderen Schule. Wie war dein erster Start und was waren bei dir so die ersten Hürden? Bei mir ist auch ein geteiltes Fach. Wir sind auch zwei Lehrer, die drinnen sind. Und wir haben in unserer Schule einmal Windows-IT-Raum, wo wir den Kindern die Hälfte hingeben. Und ich bin mit den Kindern oben in der Klasse mit den Tablets, also mit den iPad-Tablets. Und wir arbeiten getrennt, dass jede Kinder eine Woche eben mit Windows arbeiten und eine Woche mit den Tablets. Und von der Erfahrung her schon, ich habe immer erste Klasse, die jetzt die ersten Geräte bekommt und das ist eine sehr spannende Phase, eben das Kriegen eines Gerätes und die Austeilen und die Vorfreude und auch zu sehen, was für unterschiedliche Zugänge das zu ihm sind. Also manche Schüler sind wirklich das schon gewohnt von der Umgebung her, die gehen damit um, das ist ein Ding tägliches Gebrauchs und die anderen sind wirklich, wo man auch die Grundlagen drüber gehen muss, wie schalte ich ein Tablet ein, was gibt es für Funktionen, worauf muss ich achten, wie nehme ich ein Tablet, also da haben wir sehr, sehr große Unterschiede, auch wieder, was die Kinder für Zugänge haben. Es ist bei uns Gott sei Dank noch nicht so, dass es so komplett affin ist, also wir haben sogar Kinder, die eben auch nicht ein Handy haben, sondern das Tablet das erste wirklich elektronische Gerät da ist in einer Klasse, also das ist wieder ein ganz interessanter Zugang, wie sie es auch verwenden und wie dann der Zugang ist und das ist voll spannend. Und man sieht halt einfach auch von der Entwicklung her, wie die Kinder unterschiedlich damit arbeiten. Manche, die wirklich brennen und das Gerät nicht mehr aus der Hand geben lassen wollen und andere, die vielleicht sogar ein bisschen Respektphase haben. Kann ich das? Mache ich das? Wie mache ich das? Da gibt es ganz unterschiedliche Sachen und das ist auch wieder spannend zuzusehen. Ich glaube, die Mischung, die wir haben, dass wir beide Sachen haben, dass wir einerseits Windows mit ihnen machen und eben auch Mac in dem Fall eben, ist ganz gut, weil ein bisschen so geklärt werden soll, dass es unterschiedliche Systeme gibt. Oftmals ist für alle immer alles gleich eine Blase und da kann man jetzt ein bisschen auch herausarbeiten, dass vielleicht die Systeme an sich ja unterschiedlich sind, weil sie für die Arbeit vielleicht mehr Windows haben, Handys mehr teilweise Apple sind oder so, also dass da ein bisschen der Umgang auch besser geschult wird und das ist ja immer ganz spannend. Also das ist in eurer Schule sicherlich ganz was Besonderes, dass man gleich beides macht, also das kann ich mir gut vorstellen, das ist ein Vorteil. Aber ich höre auch raus aus den einzelnen Meldungen, dass eben vor allem das Vorwissen sehr, sehr, sehr unterschiedlich ist unserer Schüler, je nachdem wie viel sie eben schon in ihrer Freizeit oder auch vom Elternhaus da schon mitbekommen haben. Ja, Florian, meine nächste Frage wäre, wenn du so eine Stunde planst, läuft das immer so nach Plan oder was sind so die typischen Stolperfallen oder wo hast du schon mal dann doch ganz viel mehr Zeit für was anderes gebraucht, als du geglaubt hast oder es hat nicht so funktioniert ja es gibt stunden die halt natürlich gut laufen und manche schlecht ablaufen wo es wirklich immer schlecht war ist wenn ein prüfung ist die immer gehabt und da war das problem dass es eben sehr zeitlich begrenzt ist. Du gehst in den Raum rein, du musst schauen von der Vorstunde, ob sich das alles ausgeht, Passwörter suchen und so weiter. Und da ist das Problem, dass das nicht so gegangen ist oft. Aber ich kann es jetzt nicht sagen, warum. Da hat mir jetzt nichts ein, leider. Von den anderen wäre vielleicht ein Beispiel, wo er sagt, ich hatte eine tolle Stunde vorbereitet und dann ist durch irgendwelche Umstände, äußere Umstände, der Zustand der Schüler, das Ganze ganz anders gelaufen. Da darf ich schon, also ich habe jetzt, das ist mein erstes Lehrjahr, muss ich sagen, und habe gestartet und da war sicher meine Erwartungshaltung am Anfang schon ein bisschen anders, bis es dann gekommen ist, muss ich schon sagen. gestartet und da war sicher meine Erwartungshaltung am Anfang schon ein bisschen anders, bis es dann gekommen ist, muss ich schon sagen. Ich bin eher so strukturiert an die Sache herangegangen und das und das und das könnte sich in 50 Minuten ausgehen, das Vorbereitungsding. Wobei vielleicht am Anfang eben die menschliche Komponente noch etwas im Hintergrund bei mir war. Also ich glaube, dass es ganz, ganz wichtig ist, auf die Schüler auch einzugehen und das kannst du vorher in der Vorbereitung. Bin ich flexibler geworden, weil man manche Sachen, glaube ich, je nach Klasse ein bisschen eingehen treffen muss. Es gibt da Unterschiede mit Vorkenntnisse, aber es ist manchmal das Klassengefühl, dass du ein bisschen ein Gespür entwickeln musst, wo du jetzt mehr Schwerpunkte reingehen musst und wo nicht. Und das ist schon von der Schulvorbereitung für mich flexiblerler geworden oder ich versuche jetzt mehr einzustellen, dass ich jetzt nicht die Erwartung halte, die Kinder aufs Auge drücken kann und sage, das ist jetzt meine Vorstellung, ich würde das jetzt gerne so machen und das funktioniert jetzt so, weil dann wird es jetzt nicht funktionieren. Also man muss da schon ein bisschen feinfühliger an die Sache herangehen und sagen, okay, wenn wir jetzt das Thema, ich schreibe eine E-Mail haben und wirklich eben 50 Prozent schon mal geschrieben haben, dann hast du schon mal gewonnen. Ist aber der Fall da zum Beispiel, dass wirklich eben nur drei Kinder schon geschrieben haben und die anderen nicht, dann solltest du das ja noch einmal wiederholen und vielleicht auch in der nächsten Stunde dann noch einmal wiederholen, weil es einfach das Wissen gesättelt werden muss. Und da ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig, da darf man sich nicht so schäme-äff, das, das, das, das, das machen, was am Anfang vielleicht mehr verleitet war, das zu tun, sondern eben schauen, das ist der Inhalt, den möchte ich vermitteln innerhalb der Stunde und den Ziel, also Start und Ziel sind gleich, aber der Weg dahin ist manchmal ein bisschen unterschiedlich. Danke, das hast du jetzt wirklich, glaube ich, sehr gut vorstellbar formuliert. Ja, ich glaube, wir machen vorstellbar formuliert. Ja, ich glaube, wir machen einmal eine kleine Unterbrechung und hören uns nach dem nächsten Musiksong wieder. Schmeißt eure Telefone weg, gesammelt auf'n Haufen Computer hinterher, weil wir den ganzen Schrott nicht brauchen Erzünd' die Serverformen an, oh lass sie brennen Liest den Kinderbücher vor, die sie nicht kennen Kein Bock auf eure Hektik Oh, ich bleib lieber disconnected Und das ist meine analoge Revolution All die Uhrmacher, Plattenspieler kennen sie schon Ich will weniger Emojis, mehr Emotionen Für Gottes Analog hol dir die Absolution Hier geht mir alles, hier geht mir alles Hier geht mir alles viel zu schnell Wenn jeder Rennen mit tausend Sachen durchs Leben Wir haben doch die ganze Zeit der Welt Die Leute leben einsam Zwischen den Nullern und den Einsern Da fühlt sich was nicht richtig an Aber das Internet ist Gift im Mann Und das ist meine analoge Revolution Willst du gleich dabei sein oder bist du es schon? Ich rufe Widerstand wie Georg Simon Hohn Ich steh nicht auf der Leitung, ich steh gegen den Strom Hier geht mir alles, hier geht mir alles Hier geht mir alles viel zu schnell Wie jeder Ramm der tausend Sachen bestimmt Wir haben doch die ganze Zeit erwähnt Hier geht mir alles viel zu schnell. Wie jeder andere tausend Sachen bestimmt. Wir haben doch die ganze Zeit erwähnt. Es gibt mir alles. Es wird mir alles. Es wird mir alles viel zu viel. Gemütlich ist mein Credo. Und analog mein Stil. Yeah. Still, yeah. Ja, wir gehen gleich weiter bei der digitalen Grundbildung. Und die digitalen Geräte haben ja sehr viele Vor- und Nachteile. Sie bieten uns ganz viele Dinge an. Und dieses Angebot, das kann natürlich auch manchmal überfordern oder auch ablenken. Und besonders im Unterricht ist die Frage, was sind eure Erfahrungen, Florian, Caroline, wie geht es euch mit Ablenkung im Unterricht durch den Zugang zum Internet, den die Kinder natürlich damit haben. Was sind also eure Erfahrungen? Wenn man sich vorstellt, wenn man jetzt fünf Erwachsene vor sich sitzen hat und die haben alle ein Handy in der Hand und die schauen ins Handy rein, man steht aber vorne und möchte denen etwas erklären, dann ist es glaube ich genauso schwierig, dass die vom Handy wegschauen. Man muss eben versuchen, dass man die Aufmerksamkeit von ihnen kriegt. dass die vom Handy wegschauen. Man muss eben versuchen, dass man die Aufmerksamkeit von denen kriegt. Und das jetzt mal zwei oder so, oder mal drei, dann sind da 17 Schüler drinnen und die haben halt alle einen riesengroßen Screen vor sich und du stehst draußen als Lehrer, ganz vorne, und möchtest ihnen was erklären. Dann ist es extrem schwer, dass die irgendwie catcht. Weil, ich meine, wenn du das Handy hast, ist kein Problem, das nimmst du runter. Da kann man ein Handyverbot vorher aussprechen, das geht. Aber man kann ja nicht den Bildschirm abbauen im Computerraum. Das geht sich halt nicht aus. Das heißt, die sind immer dahinter und wer weiß, was die machen. Ob die jetzt gerade ein Spiel spielen oder ob die den Computer runtergefahren haben, unbeabsichtigterweise. Das heißt, man geht nachher wirklich von Schüler zu Schüler und schaut auf den Bildschirm, ob da auch wirklich das da ist, was dort sein soll, kein Spiel oder sowas. Und dann hilft man dem weiter, wo er eben die Hilfe braucht. Und das ist eben unterschiedlichst. Und das Problem ist, man muss wirklich jeden einzelnen Schüler bedienen, weil jeder unterschiedlich schnell ist. Und manche sind schneller, manche langsamer. Das heißt, du erklärst es einem Schüler und dann gehst du zum nächsten und der hat ein ganz anderes Problem. Da muss ich halt kurzfristig wieder einstellen, wie kann ich ihm weiterhelfen, was muss ich jetzt machen. Und so handelt man sich von einem Schüler zum anderen durch. Und das ist halt im Gegensatz zum Deutschunterricht, den man halt doch ab und zu mal frontal machen kann, der große Unterschied eben dieser Bildschirm, diese Barriere dazwischen. Ja, vor allem, und so wie du das jetzt beschreibst, dann stelle ich mir die Frage, während du dem einen Schüler hilfst, was machen die anderen dabei? Was machen die anderen, die vielleicht schon fortgeschritten sind, die die Übung schon fertig haben? Wie schafft man es da, diesen Spagat zu schaffen zwischen der Hilfe für die, die etwas langsamer sind oder gerade den Faden verloren haben und denen, die schon viel, viel weiter sind? Was sind da eure Hilfsmittel oder eure Tricks? Wie helft ihr euch da? Wenn man die Schüler kennt, dann weiß man mal, es gibt Schüler, die ziemlich gut sind. Da weiß man, okay, die sind einfach schneller. Denen müssen wir auch andere Aufgaben geben, wo sie weitermachen sind. Da weiß man, okay, die sind einfach schneller. Denen müssen wir auch andere Aufgaben geben, wo sie weitermachen können. Wenn du es nicht machst, wird es schwierig, weil dann gibt es die ganz Langsamen, die sich einfach extrem schwer tun. Und wenn sie nicht wissen, was sie machen sollen, dann fangen sie zum Spielen an. Und dann wird es halt unruhig. Die anderen wiederum, die schnell sind, die können halt gut beschäftigt. Das heißt, du musst deine Schüler kennen und vielleicht auch so hinsetzen, dass man sagt, das sind eher die Langsamen, das sind die Schnelleren, dass man sich da eigentlich auch die Wege kürzer macht und die, die sich nicht auskennen, die sich nicht so gut auskennen, dass sie nicht ganz hinten sitzen, weil sonst muss ich immer ganz hinterher gehen und wieder vorgehen, sondern da kann man sich schon vom Classroom-Management ein bisschen weiterhelfen. Also ich höre aus, du machst viele Schritte. Ja, einen Schritt nach dem anderen. Du bist viel unterwegs. Schrittzieher, 10.000. Sehr gut, danke. Caroline, wie ist deine Erfahrung mit diesen Ablenkungsdingen? Oder ist das, kommt das in deiner Klasse vielleicht gar nicht vor? Schon sehr, sehr. Nein, es ist ähnlich wie beim Florian. Allerdings habe ich den Vorteil, dass wir eben in der Klasse sitzen mit den Chromebooks. Das heißt, ich kann schon ganz gezielt sagen, jetzt machen alle das Chromebook zu. Jetzt ist die Aufmerksamkeit bei mir, also gerade zum Stundenbeginn ist kein Chromebook offen, sondern es gibt dann den Zeitpunkt, wo ich sage, so und jetzt werden die Chromebooks aufgemacht, jetzt braucht es sie, ihr hört mir zuerst zu, das funktioniert meistens ganz gut. Und dann natürlich während dem Unterricht, wo meine Aufgaben erledigt werden, ist dasselbe Thema, dass eben einige schneller sind, einige langsamer. Ich schaue dann auch, dass jede Aufgabe Bonusaufgaben hat, die dann die guten Schüler erledigen können und die langsamen, wenn sie sie nicht erledigen, aber keinen Punkteabzug haben, sondern trotzdem volle Punktzahl erreichen können quasi bei der Aufgabe ohne die Bonusaufgabe. Aber die guten Schüler dann ein bisschen Ansporn haben, noch ein bisschen was anderes auch noch zu machen. Beziehungsweise eben in Klassen, die man gut kennt und dann auch die Schüler gut kennt, gibt es immer welche, die sich sehr freuen, wenn sie ihren Mitschülern eben helfen können, die man dann auch ganz gezielt einsetzt und sagt, du bist schon fertig, dein Schulkollege ist noch nicht so weit, der tut sich ein bisschen schwerer, bitte setze jetzt zu ihm und hilf. Und natürlich, es ist das Problem, wenn mehrere Schüler gleichzeitig Hilfe brauchen, man kann nicht allen gleichzeitig helfen oft, weil eben an unterschiedlichen Stellen die Hilfe gebraucht wird, dann entsteht Unruhe. Also da gibt es dann immer welche, die warten müssen, dass ich zu ihnen komme und ihnen weiterhelfen kann. Und diese Zeit wird genutzt, um dann eben am Chromebook andere Dinge zu machen, dass man dann zumindest im Internet irgendwas recherchiert, surft. Ja, genau. Und wie geht es ihr dann mit solchen Dingen um? Wie geht es dir damit um, wenn ihr merkt, okay, die Schüler driften euch ab, sie sind auf irgendeiner Seite oder machen was anderes nebenbei? Was sind so eure Methoden? Wie geht es dir damit um? Ich rede halt die Schüler direkt an, muss ich sagen. Also ich muss dort hingehen und sagen, es ist jetzt nicht die Stunde, schauen wir, dass du das machst. Und was mir aufgefallen ist bei den Hilfestellungen ist es oft so, dass manche Schüler dann immer der Fall ist, dass die dann Doppelarbeiten erledigen. Da achten wir schon ein bisschen drauf, dass wir eben dann die Kinder vielleicht nicht so zusammensetzen, dass einer zwei Sachen macht, sondern dass der andere erklärt bekommt und selber macht. Hände gehören zum eigenen PC oder Tablet in dem Fall und Tablet ist immer nur der andere angreifen, nur erklären. Manchmal ist bei uns auch oft die Gefahr, dass manche sind wirklich sehr gut und sehr motiviert und können das auch 2 zu 1 machen, sage ich mal, aber dann bleibt der andere wieder hängen, weil manche haben gar nicht so das Interesse, dass sie das machen wollen und sind froh, wenn es der andere erledigt. Aber da habe ich immer oft das Gefühl, dass manche dann die Übung gar nicht im Kopf Interesse, dass sie es machen wollen und ist froh, wenn es wer anderes erledigt. Aber da habe ich immer oft das Gefühl, dass manche dann die Übung gar nicht im Kopf mitmachen, weil sie einfach, naja, der macht das eh mit, das will ich wohl, das brauche ich nicht machen. Und da probiere ich auch immer zu viel einen Finger weg von der anderen, dass da du jeder hat eine und jeder muss seine Übung schon mithilfe, ist voll gut und mache ja auch das, dass andere Schüler erklären, aber da ist auch das Potenzial, dass manche über eifrig sein und dann einfach dann mehrere lösungen klären und lösungsmittel wie man es wirklich festen kann dass da bleiben habe leider noch kann es vielleicht irgendwie ein ding sagt dass man irgendwie was genauso fest macht das muss heute habe ich leider noch keinen weg gefunden dass man wirklich alle immer die ganze stunde bei sich hält also da finde ich es sehr, sehr schwierig, weil es einfach so viele Ablenkungsmethoden gibt. Ja, also ich kann aus meiner eigenen Erfahrung auch sprechen, also gerade auch das Thema, früher hat man sich gefreut, wenn man mal ein Video gesehen hat im Unterricht, aber auch da habe ich gemerkt, das Feedback der Schüler auf Videos ist jetzt gar nicht mehr so, dass man sagt, sie freuen sich, denn die Videos, die natürlich für den Unterricht gedacht sind, sind jetzt nicht ganz so unterhaltsam wie irgendwelche TikTok-Shorts. Wie ist eure Erfahrung da, wenn ihr mit Medien arbeitet, wenn ihr quasi eh schon versucht, euren Unterricht irgendwie medial gut zu begleiten? Wie kommt das bei den Schülern an oder was habt ihr für ein Gefühl, was bleibt da hängen? Alexander, hast du da vielleicht ein Beispiel? Also wir schauen sehr oft so Erklärvideos an, kurze eben. Wir schauen immer, dass wir es relativ kurz halten, weil ich glaube, wenn es länger wären, die Videos, dann sind die Schüler sowieso weg. Also das ist ganz schwierig, dass sie da aufmerksam bleiben dabei. Ja, wie du schon gesagt hast, selber hat man sich damals voll gefreut auf ein Video oder wenn das Fernsehkastl eingeschoben worden ist. Aber das macht nicht mehr so viel Wetter. Das Thema Smartphone finde ich passt da ganz gut dazu. Inwiefern arbeitet ihr vielleicht auch mit Smartphones im Unterricht? Nutzt ihr die Smartphones der Kinder, sofern sie welche haben, auch für Projekte oder sind Smartphones wirklich ganz raus aus dem digitalen Grundbildungsunterricht bei euch? Bei uns muss ich sagen, sind sie ganz total draußen, also bei uns ist wirklich die Philosophie, Handys sind nicht im Unterricht, also eigentlich in der Schulzeit sind sie ausgeschalten und nicht läutend da, weil wir zum Teil auch das Glück haben in den ersten, dass noch nicht alle Kinder auch ein Smartphone haben. Also da haben wir eine recht gute Lösung. Das war halt dann einfach unfair gegenüber den anderen, dass halt nicht der gleiche Raum ist. Und da hat, also weil manche haben ein Gerät und manche nicht. Und da wir die Tablets eben alle haben, arbeiten wir rein über das Tablet. Und da ist eben auch schon die Ablenkung genug. Also bei mir ist auch, wie die Carolina auch gesagt hat, also ich probiere immer, meinen Unterricht so zu gestalten, dass ich erst die Theorie erkläre und dann in die Praxis gehe. Und bei der Theorie bestehe ich sogar noch darauf, dass das Tablet in der Schultasche ist, weil mir reicht es schon, es ist nur allein das haptische Gefühl, wenn wir uns am Tisch legen, fangen die Schüler an, dass sie da mit dem Ding, auch wenn es nicht offen ist, einfach spülen und irgendwie drehen und irgendwas in der Hand haben. Also bei uns werden die verbannt bis in die Schultasche und dann erst wieder gemeinschaftlich rausgeholt, dass wir ihn aktiv einsetzen, weil sonst einfach allein schon die das da liegen und sehen, das ist eigentlich ähnlich wie es mir oder uns geht, auch wenn man das Handy hinlegt am Tisch und auch wenn man es umdreht, man greift immer wieder hin und schaut, es ist einfach eine Ablenkung. Und für Schüler ist dann noch einmal schlimmer die Ablenkung, weil sie dann eine gewisse Vorfreude haben, okay, wir nehmen es wieder her und das dann schon so euphorie und so, wir dürfen jetzt, wir dürfen jetzt, wir dürfen jetzt. Dass ich das eben wirklich auch versuche so zu halten, aus dem Augen, aus dem Sinn und da eben dann wirklich explizit darauf eingehe und dann sage so so und jetzt nehmen wir es raus. Und ich glaube, wenn wir die Smartphones auch noch dazu nehmen, dann wäre nur mehr Zeit vom Unterricht aufweg, weil dann eben Mitteilungen dann noch mehr am Handy sind oder irgendwie schaue ich mal ganz kurz nach, was da wieder läuft. Und da wäre es für mich, also glaube ich, nur mehr Ablenkung für den Unterricht, wie dass ich sage, dass ich mehr Wert habe, dass ich die Handys auch mit in den Unterricht reinnehme. Okay. Ja, KI ist auch ein Thema, das uns natürlich in der digitalen Grundbildung alle beschäftigt. Beim Thema KI ist die Frage, was sind da so eure ersten Erfahrungen? Wie gut kennen sich die Schüler schon damit aus? Oder wie gehen sie auch damit um? Für was für Zwecke verwenden sie sie? Wie geht es ihr im Unterricht auch damit um? Wie bringt ihr den Schülern das bei? Alexandra, du vielleicht eine Idee? Ja, also für Schüler ist, glaube ich, KI ein Synonym für JGPD, soweit ich das mitgekriegt habe. Sie verwenden JGPD eigentlich schon ganz selbstverständlich, finde ich. Sie verwenden ChatGPT eigentlich schon ganz selbstverständlich, finde ich. Sie geben alles direkt dort ein. Sie glauben alles, was ChatGPT ausspuckt. Ganz unreflektiert. Sie glauben einfach alles, was der antwortet. Und ich habe auch das Gefühl, sie verstehen oft den Unterschied einfach nicht zwischen ich frage jetzt ChatGPT oder ich gebe es einfach in eine Suchmaschine ein und schaue mir dann die Quellen selber durch. Das ist irgendwie, das ist wie wenn das so ein dubioser Mensch wäre, der da Fragen beantwortet, dem man alles glauben kann. Und ja, das ist ein bisschen problematisch. Wir haben ja schon viel darüber geredet, dass das eben keine sichere Quelle ist, wie man eine sichere Quelle erkennen kann im Internet, solche Sachen. Aber ich glaube, es ist eben oft im Alltag, Sie machen Chat-GPT-Auffragen, passt, erledigt für Sie. Es wird einfach bequem, das ist mir natürlich selber auch, es ist eine sehr, sehr bequeme Lösung. Wie geht es Ihnen damit um? Bindet es Sie zum Beispiel auch, wenn Sie die Schüler für irgendein Thema recherchieren lasst, bindet ihr das bewusst ein? Sagt ihr, es ist erlaubt, JetGPT zu verwenden oder reglementiert ihr das? Wie ist da euer Zugang dazu? ZGBTI-Unterricht auf Deutsch. Und da ist eben halt vielleicht vorweg noch diese Sache mit ZGBTI im Computer, schreibe es rein, die Frage, und damit die beantwortet. Bei Schularbeiten gibt es nur ein Wörterbuch, was man verwenden muss. Und das ist eben etwas anderes, das ist ein Buch. Und ein Buch ist eben altmodisch und eigentlich nicht gern gesehen im Bereich der Mittelschule, wo ich jetzt eben unterricht. Und da ist es einfach so, das geht halt nicht so schnell. Man muss halt das ABC wissen im Kopf auswendig, den zweiten Buchstaben, den dritten Buchstaben und so weiter. Und da tun sie sich so schwer, dass da irgendwas rausfinden, dass das eigentlich zum Zuschauen richtig weh tut. Ja, ist eher Hilfe am Tisch, aber sie können es nicht richtig verwenden. Das ist das, wo ich sehe einfach den großen Unterschied zwischen Chat-GPT, wo du es nur eingibst oder reinsprichst, oder auch, wenn du ein Wort wissen willst, wie man schreibt, dass man da wirklich in einem Buch nachschauen muss und dass es eine gewisse Technik gibt, die man eben da herausfinden muss und lernen muss, dass man es eben handhabt. Ja, kann ich mir gut vorstellen. Das heißt, ist es bei euch erlaubt, zum Beispiel für ein Referat, das ist Quelle zu verwenden, wenn die Schüler zum Beispiel eine PowerPoint-Präsentation oder so zu einem Thema gestalten sollen? Ist es erlaubt, das zu verwenden? Ich kann auch vorher vielleicht sagen, ja, bei uns ist es erlaubt, wenn sie es nachher angeben, dass sie es verwendet haben. Und dann ist es schon so, dass sie die Wörter, die sie verwenden, müssen sie auch nachher wissen, was sie bedeuten. Und dann müssen sie halt wiederum entweder die TGPD fragen und dann kriegen sie halt, ja, welche Antwort noch immer. Oder sie suchen halt nachher eben wirklich einmal im Internet richtig danach und unter gesicherten Zeit, wo es halt wirklich was rauskommt, was auch Sinn macht. Das heißt, man wird es verwenden und man soll es auch verwenden, es ist ja auch, man kann es nicht verbieten, aber man sollte nachher zu dem stehen, das dazuschreiben und dann die Wörter, die da drin stehen, die sollte man nachher auch verstehen. Und wenn man es nicht versteht, dann sage ich halt in Deutsch, müssen Sie es zumindest umschreiben, so wie Sie es verwenden würden. So ist bei mir eben der Einsatz von dem. Caroline, wie ist es bei dir? Wie ist es in deinen ersten KI-Erfahrungen mit Schülern? Also ja, ähnlich. Sie kennen den Unterschied zwischen KI und Suchmaschine nicht. Sie geben einfach jeden Text genauso wie in der Angabe steht, wortwörtlich in die KI ein und übernehmen das Ergebnis auch wortwörtlich wieder aus der KI. Die Ergebnisse, die man dann kriegt, die liest man und weiß sofort, okay, die hast du nicht du geschrieben, das hast du jetzt aus der KI kopiert, weil eben auch die Sachen dann so formuliert sind, dass man weiß, das hat jetzt nicht der Schüler geschrieben. Das ist oft immer ein Problem und sie wissen auch gar nicht, was sie da eigentlich schreiben. Also das ist meine Erfahrung, dass sie da relativ unreflektiert damit umgehen. Und deswegen möchte ich das eher in den Unterricht aufnehmen, um ihnen KI ist wichtig, es wird immer wichtiger, sie werden es im Leben brauchen, aber der richtige Umgang damit, dass der erlernt wird, dass man ihnen eben beibringt, dass man es eben nicht nur blind kopiert, sondern dass man auch verstehen muss, was da drinnen steht, dass man im Idealfall überprüft, woher kommen die Quellen, woher hat die KI das, stimmt das, kann ich das irgendwie belegen und genau. Aber an sich ist KI natürlich nicht verboten, weil es wird in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen. Vielleicht erwähne ich noch ganz kurz, ich schaue mir jetzt auch gerade KI mit unseren Schülern an und versuche eben da den Ansatz auch zu einer machen, weil ich habe auch mal in die Frage geraten, was glaubt ihr ist eine KI und wie stellt sich das vor? Und irgendwie habe ich den Eindruck gehabt, dass die Kinder glauben, es gibt da genau eine KI, die da über der Welt spielt und das ist genau eine und da haben wir das eine und jeder hat den gleichen Zugang und gibt es halt auch so Personen. Und daher versuche ich eigentlich die Kinder jetzt, bevor wir KI irgendwie so richtig anwenden im Unterricht, sie wenden es selbst an, aber dass ich ihnen einmal sage, wie die KI eigentlich aufgebaut ist, also wie eine KI eigentlich so funktioniert, dass das eigentlich nur Statistiken sind. Da gibt es eine ganz coole Sendung, finde ich eigentlich, Sendung mit der Maus, gibt es so einen Überblick, wo es eigentlich echt, wo ist ja was eigentlich zu sagen, wie ein Text aufgebaut ist. Also dass die KI eigentlich nichts anderes macht, dass die Wörter zählt, die Buchstaben zählt und aus den Erfahrungswerten, wie die Statistik macht und so eben die Zusammenhänge erstellt, wie es dann eine Geschichte wieder zurückgibt. Also es ist oft der Eindruck oder so da, die KI denkt genauso wie wir. Das heißt, ich frage eine Frage und die KI denkt jetzt voll super Geschichte aus, die zusammenhängend ist. Aber dass das eigentlich nur eine Zusammenstöpselung verschiedener statistischer Erfahrungen ist von einer KI, das ist einem noch gar nicht so bewusst und ich probiere heute jetzt einmal im Ansatz, ob es funktioniert, weiß ich noch gar nicht, aber dass ich einem das mal so zeige, was das wirklich heißt, dass das jetzt nicht so ein Denker ist und das ist bei mir ganz oft in der Stunde, wo ich rede, ein KI kann nicht denken, es kann keine Verantwortung besetzen, also dass das von Haus aus ist, dass ich das ein bisschen selektiere von, das ist jetzt keine Person, die für dich denkt, oder das ist keiner, der bewusste Entscheidungen treffen kann, sondern das ist der, der irgendwas kriegt, der hat ein Wissen, und ich weiß aber nicht, wer ihm das Wissen jetzt gegeben hat, wer das jetzt erlernt hat. Das ist quasi ein Ding, was da schwirrt, und das gibt halt Sachen aus, was auf die rationale Fragestellung und die Keywords quasi reagiert, aber das ist nichts, was die aktiv irgendwie richtig wäre, sich nur einmal überlegt hat und versuche halt so den Ansatz zu geben, also dass ich gar nicht sage, ich gebe zu es eine, schaue es mir aus, sondern ich probiere mal schon wirklich anfangen, dass man sagt, wie kommt denn das eigentlich rein, wie lernt das OKI, wie ist das aufgebaut und wie werden die Ergebnisse aufteilt, weil man auch wenn es vielleicht nicht so hängen bleibt, wie es funktionieren kann, aber trotzdem hoffe ich, dass der Beigeschmack bleibt, das Ding ist eigentlich gar nicht so schlau, sondern es gibt mal quasi die Erfahrungswerte zurück von dem, was angelernt worden ist. Aber ich bin schon immer nur der Faktor, der dann drüber schauen muss und denken muss und dann bewusst die Entscheidung machen muss, stimmt das jetzt, was das ist, macht das mehr Arbeit oder was macht da Sinn? Ja, also finde ich einen ganz, ganz guten Ansatz, da eigentlich damit zu beginnen, was steckt da dahinter und diese Illusion aufzulösen, dass KI jetzt das allwissende Wesen ist, das uns bequem serviert, was wir gerade brauchen. Habt ihr auch schon mal in eurem Unterricht versucht, den Kindern beizubringen, Prompting, wie könnt ihr eben das Ergebnis, das die KI herauswirft, wie könnt ihr das beeinflussen, wie könnt ihr das optimieren, wie könnt ihr es so gestalten, dass man es vielleicht nicht beim ersten Mal durchlesen vom Text erkennt, dass es von der KI ist, sondern dass es doch auch zu dem Kontext, aus dem sie das sucht, braucht. Und wie waren da so die Erfahrungen mit den Schülern? Haben sie das angenommen oder waren sie vielleicht auch überrascht, wie sehr sich die Ergebnisse verändern, wenn man die Formulierungen ändert? Hat da von euch schon wer Erfahrungen gesammelt? Also im Bereich Prompting haben wir das noch nicht gemacht. Wir haben es wirklich nur mit Suchbegriffen in der Suchmaschine dabei gemacht. Ja, war schon ein großer Wow-Effekt, weil vorher waren es eben ganze Sätze, die immer eingeben worden sind. Da kommt natürlich oft nicht so super Ergebnisse zurück. Aber ja. Wer andere vielleicht irgendeine Erfahrung gemacht damit? Okay, dann erzähle ich vielleicht eine. Also ich habe da eine ganz spannende Erfahrung auch gemacht. Ich habe mit den Kindern eben auch bewusst in den ChatGPD und anderen KI-Tools quasi Fragen gestellt. Und wir haben damals wirklich auch versucht, ein und dieselbe Frage zu stellen. Also wir haben es wirklich mit Copy-Paste gemacht. Und trotzdem war es so, dass die Ergebnisse unterschiedlich waren. Also wir waren in einer Klasse und zehn Kinder haben gleichzeitig dieselben Fragen gestellt und zum Teil dennoch unterschiedliche Antworten bekommen. Und das war so ein Moment, wo man schon gemerkt hat, dass auch bei den Kindern wirklich ein großer Wow-Effekt war oder so richtig wie wenn ein Vorhang runterfällt, weil sie ganz schockiert waren, wie das jetzt sein kann. Wie kann es sein, dass wir zu zehn dieselbe Frage stellen und unterschiedliche Antworten bekommen? Und das hat dann, finde ich, recht gut symbolisiert, dass die KI, viele von denen haben natürlich schon Accounts, das heißt, die KI kennt sie schon, die KI weiß schon, was sie üblicherweise suchen. Und auch da eben die Ergebnisse allein dahingehend sich natürlich entsprechend verändern. Also das war eine Stunde, wo ich und die Schüler eigentlich, wo wir alle miteinander ganz stark überrascht waren und das so richtig schön diesen Effekt gehabt hat, den ich mir auch gewünscht hätte für die Stunde. Aber das finde ich ja gerade das Schöne, weil es ist ja immer dann ein bisschen wahrscheinlich eine Delusion, das ist so eine Instanz, wo alle wir, die ganze Welt eben da fragen, dass das doch nicht so ganz stimmt, dass da irgendwie verschiedene Wege sein müssen. Das finde ich voll schön, wenn sie so einfach erfahren, weil nur, wenn du selbst die Erfahrung hast, das kannst du nur jemandem zehnmal sagen und das ist so, du glaubst das oft doch mal erst, wenn du es selbst erlebt hast, genau, weil es einfach so eine Selbsterfahrung ist, weil irgendwie, man glaubt es ja dann doch nicht, wenn es ein anderer gesagt hat. Wenn du es wirklich siehst, hä, eigentlich gibt es nicht, guck da neben mir, ist was anders, das löst es glaube ich dann ganz gut auf, dass man eigentlich wirklich dann die KI ein bisschen besser… Ja, vorher, weil es ist leider Gottes so schwierig planbar, weil ich habe das selber dann auch mit einer anderen Klasse versucht und da war der Effekt dann nicht mehr so groß. Da war anscheinend dann trotzdem die Historie, die dahinter liegt pro Schüler, doch sehr ähnlich, beziehungsweise bin ich relativ neu und auf null. Da haben wir nur wenige einzelne Ausreißer gehabt, die eine andere Antwort bekommen haben. Da war der Effekt dann nicht so groß. Also es ist irrsinnig schwierig, planbar diesen Effekt zu erzielen, sondern das ist dann doch auch immer nur eine gewisse Wahrscheinlichkeitsrechnung, die dahinter steht. Ja, ich denke, wir machen nochmal eine kurze Pause. Wir hören uns wieder nach dem nächsten Song. next song. nor my will will be and nothing's gonna change the way we live cause we can always take but never give and never think of changing for the worse see woah it's a crazy world we're living in and I just can't see that half of us immersed in sin is all we have to give this future made of virtual insanity I always seem to be governed by this love we have For useless, twisting, our bad news technology Oh now, there is no sound while we all live underground And I'm thinking what a mess we're in Hard to know where to begin If I could slip The secret ties of earth The man has made And now every mother Can't choose the color Of her child That's my nature's way Well that's what they said yesterday There's nothing left to do, my brain. I think it's time to find a new religion. Oh, it's so insane. To see this as another stream. There's something in this future that we have. Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ja, herzlich willkommen und zurück bei Terra FM. Wir sind gerade noch mitten in unserer spannenden Diskussion zur digitalen Grundbildung. Und in den Medien hören wir ja immer die neuen Generationen, die sie von Kindesbeinen an perfekt auskennen mit allen digitalen Geräten, die damit aufwachsen und die die Experten sind und werden oder sind, je nachdem. Und das ist auch gleich meine Frage an euch. Was ist eure Erfahrung, was das Thema Selbsteinschätzung zur digitalen Kompetenz der Schüler betrifft? Wie steht es da mit Selbsteinschätzung und eurer Einschätzung, was ihr wahrnehmt im Unterricht? Vielleicht auch wieder ein bisschen starten, weil ich finde das immer ganz spannend und auch ganz interessant, wenn man das verfolgt, weil je mehr, also wenn man viele digitale Geräte daheim hat und sowas nutzt, wie Handy oder Tablet und wenn das normal ist, dann haben die Kinder generell eine ganz, ganz hohe Selbsteinschätzung. Also es gibt echt ganz viele, die sich dann völlig überzeugt sind, dass sie das ganze System kennen. Über alle, egal was für Betriebssysteme, alle gleich. Also da ist ein ganz großes richtiges Ego, wo man sagt, nein, kann ich sowieso. Und das muss ich sagen, ist nicht immer bewahrheitet, weil es ist eben dadurch, dass so viele verschiedene Geräte sind, die immer da sind, haben sie überall so einen kleinen Einblick und nehmen irgendwas, aber was einen da erfährt, ist eben auch so das Gesamtwahrnehmung, Gesamtblick. Also da fällt es oft an der Basis, weil das Internet zum Beispiel ist für jetzige Generationen immer da, das ist immer verfügbar, das war bei uns nicht so, wir wissen, das können wir so einordnen. Aber es sind so Sachen wie, da das immer da ist, ist es auch irgendwie selbstverständlich. Und da wird ja nicht gefragt, was ein Internet eigentlich ist. Jeder nutzt das Internet. Oder wenn man sich in der Schule fragt, was ist denn das Internet überhaupt? Und wenn du sagst, eigentlich kann jeder irgendwas da reingeben. Also das kannst du irgendwas reinschreiben, der Nächste schreibt ganz was anderes. Und da gibt es keine Kontrolle eigentlich, die sagt, das stimmt oder nicht. Da ist aber bei uns ein ganz großer Aha-Effekt, dass das eigentlich nicht so ist. Und das finde ich ganz lustig zu beobachten. Und von wegen Selbsteinschätzung habe ich es auch so ein bisschen beobachtet, dass da schon ein bisschen noch so ein Mädels-Jungs-Unterschied manchmal leider ist. Also Jungs sind generell, wenn die ein Gerät in der Hand haben, ganz sicher, dass das logisch ist und sie verstehen uns. Hinterfragen aber weniger, wie Mädels, die vielleicht echt nur zum Teil die Tendenz haben und sagen, boah, ich weiß nicht, funktioniert das so, kann ich da was kaputt machen, wenn wir uns die Tablets reinkriegen, darf ich da drucken? Die Jungs drucken drauf und schauen mal, was passiert. Die Mädels haben oft mal den Eindruck, darf ich das jetzt, was muss ich machen? Also da führt die Leichtigkeit leider Gottes manchmal. Und das wird mir dann zusammenfällt, weil ich technisch sehr affin bin und auch eine Tochter habe und das eigentlich den Unterschied gar nicht sehen möchte oder irgendwie und finde, dass da zwischen Jungs und Mädels eigentlich gar kein Unterschied sein sollte, weil es eigentlich keine Grundvoraussetzung ist. Aber oft ist da echt der Ansatz einfach anders, wo man halt wieder anlevelieren muss. Die eine nimmt vielleicht ein bisschen zurück und sagt, vielleicht schaust du mal, drückst du nicht dreimal drauf, sondern schaust, ob es ein anderer Knopf ist, und beim anderen ist Druck halt einmal drauf und schau, was passiert. Das Ergebnis kommt gleich, aber es ist eben so eine Annäherung von unterschiedlichen Seiten, das hat mich da schon aufgefallen. Ja, also ganz spannende Erfahrung. Wie geht es da euch? Caroline, hast du ähnliche Erfahrungen ins Werte gemacht oder wie schätzen sich deine Schüler ein und was ist deine Wahrnehmung? Ja, also die Selbstentschätzung ist definitiv immer höher als dann das, was, nicht immer, aber oft höher als das, was ich dann wahrnehme, was meine Wahrnehmung ist. Es ist dann ganz oft auch, ich höre dann ganz oft, Frau Lehrerin, darf ich Ihnen helfen? Ich sage dann ganz gerne ja und meistens finden sie es dann auch nicht schneller als ich, wenn ich was suche. Aber sie glauben immer, sie wissen es. Und eben prinzipiell eben dadurch, dass sie immer Hände in der Hand haben, glauben sie, sie sind die Experten. Was man dann aber eben ganz schnell merkt, sind es eigentlich nicht. Und auch, dass die Mädchen sich oft weniger zutrauen. Also gerade wenn es um Programmierübungen oder diese technischen Dinge geht, dann ist es schon ganz oft, dass die Mädels da vielleicht gar nicht ungeschickter waraten, vielleicht sogar geschickter, aber einfach vorsichtiger sind oder sie das nicht so zutrauen oder einfach dann von vornherein sagen, mach du und sie gar nicht so drüber trauen. Also dass da das Rollenbild bei den Kindern schon auch noch sehr verankert ist. Und wenn du sagst, das habe ich spannend gefunden, wenn du sagst, die Schüler wollen dann dir etwas zeigen, hat von euch vielleicht auch schon jemand wirklich gute Tipps für die Schüler bekommen? Also man darf ja nicht jetzt pauschal sagen, sie können weniger. Hat schon wer gute Tipps erhalten? Ja, absolut. Also gerade wie ich neu war in der Schule und dann einmal Sachen gesucht habe, wie die Fernbedienung vom Beamer und auf welchen Knopf muss ich da drücken, das wissen die Kinder schon ganz genau. Also gerade in der vierten Klasse, da war ich dann oft, also dann auch wirklich dankbar. Also ich hätte es wahrscheinlich selber auch herausgefunden, aber die Schüler wissen das dann schon ganz genau, wie man den Beamer einschaltet und auf welchen Knopf man drücken muss und wie man jetzt umschaltet und genau. Also ja, es waren auch hilfreiche Tipps dabei. Oft, wenn ich jetzt irgendwo in einem Programm jetzt schnell einen Menüpunkt suche, dann sind sie nicht unbedingt schneller als ich, aber sie meinen, sie wären schneller. Ja, also kann ich mir gut vorstellen, also ich kann mich aus meiner Praxis erinnern, dass ich von meinen Schülern schon ganz interessante Tipps bekommen habe, die mir auch sehr hilfreich waren. Also ich war auch oft schon dankbar über die Tipps, die sie mir gegeben haben. Ja, ein zweites Thema vielleicht auch noch digitale Grundbildung. Das heißt immer, die digitale Welt ist überall. Sie ist in unserem Alltag, in unserem Privatleben, aber natürlich auch im Beruf. Insofern ist es natürlich auch sinnvoll, da irgendwie diese Themen oder die Fächer miteinander zu vernetzen. Digitale Grundbildung quasi auch in anderen Fachgebieten aufzugreifen. Hat jemand von euch da vielleicht auch schon Erfahrung mit berufsüberg mit fächerübergreifenden Themen, die ihr behandelt habt? Bei mir im Bereich Deutsch und Berufsorientierung war ein Thema in Deutsch, wir haben das Mindmapping gemacht, sprich wir haben damals angefangen mit den Wortarten zum Aufschreiben, welche Wörter es gibt und da war es schon so, dass wir eben dieses Mindmap verwendet haben und das war sehr hilfreich, weil wir das nachher auch sehr gut haben präsentieren können, jeder Einzelne von ihnen und ich habe das nachher im anderen Fach, in Berufsorientierung auch so gemacht, dass ich mir mit den Kindern einfach mal in Klagen werden wollte, welche Stärke hat ein jedes Kind oder Was geht eigentlich vor in der Welt um das Kind herum? Da habe ich das einfach so aufzeichnet, dass du eben die Mindmap, die wir eben gerade in Deutsch gemacht haben, auch jetzt da verwenden kannst und du deinen Namen reinschreiben kannst oder ich reinschreiben kannst und dann schreibst du nebenbei hin, okay, Interessen, was sind deine Interessen? Was sind deine Hobbys? Was sind deine Kenntnisse, Hard Skills, Soft Skills und so hat man das eigentlich ziemlich gut übersichtlich darstellen können. Am Anfang einmal wirklich per Hand und dann transkribieren quasi in so einem Mindmap im Computer und dann einmal zu sehen, es geht halt so oder so und es hilft dir eigentlich extrem weiter, weil du einfach voll viel lernst über dich und weil du einfach eine super Übersicht kriegst. Ja, es hört sich nach einem tollen Projekt an. Ich habe so etwas Ähnliches auch probiert mit der Berufsorientierung mit meinen Schülern aus den vierten Klassen. Wir haben da quasi Webseiten gemacht mit Canva, also ganz einfach einmal für den Einstieg. Webseiten mit Canva zu dem Thema, je nachdem welchen Beruf Sie ergreifen wollen oder in welche weiterführende Schule Sie vielleicht vorhaben zu gehen und da eine Webseite zum Beispiel aufzubauen. Aus Ihrer Perspektive, also was waren so die Infos oder die Fragen, die Sie beschäftigt haben bei dieser Auswahl, die Sie quasi zusammenfassen für andere Schüler, um sich dann nächstes Mal vielleicht einen schnelleren Überblick zu verschaffen. Also ich glaube auch, dass digitale Grundbildung da ein sehr großes Potenzial eigentlich hätte, es mit vielen Fächern noch viel mehr zu verbinden und da noch mehr anzuknüpfen. Und vielleicht ein bisschen mit Alltag. Also was wir machen, was ich versuche, einfache Sachen, aber zum Beispiel mit QR-Code, wie scanne ich das ein, wie kann ich das machen, was passiert dann, was ist das eigentlich, weil jetzt doch auch viel Plakate, Tickets, einfach so Sachen sind, das versuche ich auch immer ein bisschen zu einbauen oder mal eine Word Cloud zu machen, also wo man wirklich sagt, was ist denn das? Oder wie könnt ihr euch das vorstellen, dass man die Tools, die halt nicht unbedingt für digitale Grundbildung ist, aber das generell dann einfach auch für Umfragen sind. Oder dass die Sachen auch ein bisschen analysieren können, weil zum Beispiel so eine Word Cloud ist oft gar nicht so bekannt, wieso ist das größer oder nicht. Das kann man dann eigentlich ganz anschaulich und schnell mit einem machen und ich glaube, wenn sie es einmal selbst probiert haben und dann einmal, egal was die Umfrage jetzt ist oder so, sie haben dann ein bisschen einen Bezug drauf. Und es sind eben, wie gesagt, die vielen Sachen, die auf unsere alten Kinder schon so einwirken und von da und von da und von da und ich glaube, dass da ganz wichtig ist, dass man halt schafft, dass man nicht mehr so punktuell die Sachen einfach verarbeitet, sondern dass man halt so ein bisschen eine Verbindung mit dem ganzen System aufbaut. Also dass man die Kinder vielleicht so ein bisschen abholen kann und sagt, hey, voll geschickt und sonst was, aber wir legen mal was dahinter. Also dass man immer die Wie-Frage, ich komme immer auf die Wie-Frage, schaut halt ein bisschen dahinter. Vielleicht auch das kritische Denken, was jetzt glaube ich immer wichtiger wird. Wieso ist das so? Oder nehmt es nicht so hin, wie es ist, ich meine, jetzt gehen wir wieder tschatschi auf den Wind zurück, wieso sagt ihr das? Sondern fragt es euch dann beim Wieso, dass es so ist, oder gibt es da nur eine Gegenfrage? Also dass man es da ein bisschen aufbaut und sagt, hey, nicht alles, was da hingeschmissen wird, musst du auch so schlucken, sondern du kannst auch, du hast ja die Möglichkeit, das Potenzial hast du eigentlich auch da, zu hinterfragen, was wirklich wichtig ist oder ob das stimmt oder nicht. Bilde dir deine Meinung, ja, das ist so. Das erinnert mich ganz an das Kinderlied von früher, es ist, wieso, weshalb, warum? Die Fragen, die sind leider, glaube ich, manchmal, die sind ein bisschen abhandengekommen. Ja, genau. Die sind ein bisschen aufhanden gekommen. Ja, ein weiterer wichtiger Punkt, der glaube ich in der digitalen Grundbildung wahrscheinlich keinem von uns im Unterricht irgendwie vorbeigeht, spurlos, ist das Thema Social Media. Social Media, was ist eure Einschätzung oder was habt ihr für eine Erfahrung gemacht? Wie viel nutzen eure Schüler jetzt schon in der Unterstufe Social Media? Wie sehr ist das Thema schon im Alltag oder bei den Schülern präsent? TikTok. TikTok. TikTok. Das höre ich immer. Ich bin die Generation Facebook, wo das noch ganz neu war damals. Und das war eben das Nonplusultra. das habe ich immer mehr ich bin die generation facebook wo das noch ganz neu war damals und das war eben das nonplusultra jetzt ist man heute wenn man das hat antiquiert und jetzt ist alles nur schnelllebig tik tok style ist angesagt wir haben glaube ich zuerst auch in der runde geredet wie man gesagt haben wo manche kinder uns draußen stehen sehen und uns am liebsten wegwischen würden oder weiterwischen würden, weil wir vielleicht irgendwo vielleicht zu langsam sind oder das nicht so gut erklären. Und das zeigt sich. Nicht so amüsant wahrscheinlich. Ja, nicht so amüsant, genau. Und da ist halt TikTok für mich einfach das Tool überhaupt, wo ich jeden Schüler höre, das eigentlich das einzige Wasser macht. Thema Lieblingsfilm, nein, ich schaue keinen Fernsehen, das ist zu langweilig. Lieblingsmusik, nein, ja, das ist nachher irgendein Star auf TikTok. Ja, das ist sehr individuell vielleicht auch, weil TikTok ja doch von Menschen, viel Mensch gemacht wird und es ist vielleicht näher, das kann schon sein, aber es ist für mich einfach extrem schwer schwer dass ich mich da mit dem mit dem thema tik tok auseinandersetzen weil es für mich so unverständlich ist unser zeitfresser ist ja ja so so brutal einfach weil wirklich die zeit gefressen wird also das wird eigentlich nur durch ohne dass du aktiv vornehmen ist also unter, aber du bist halt so unterhalten. Und das geht nur so dahin. Und da ist eine halbe Stunde, eine Stunde eigentlich nichts. Und auch für die Kinder einfach nichts. Und du denkst dir, furchtbar eigentlich. Wieso? Du hast jetzt der Stunde keinen Mehrwert. Und ich sehe es halt bei einigen Schülern so, dass es so ist, dass ich weiß, die machen daheim sehr viel TikTok. Die frage ich auch nachher nächsten Tag und sage, ja, ich habe gestern den ganzen Nachmittag nur TikTok geschaut. Das Problem ist nur, dass der nachher bei uns in der Schule, in der Klasse, einen irrsinnigen Redebedarf hat. Weil er natürlich nur konsumiert, konsumiert, konsumiert. Das vier, fünf Stunden. Und dann natürlich in der Schule muss er das Ganze, was er gehört hat, vielleicht auch irgendwie rauslassen und immer reden und reden und reden. Und das ist schon sehr störend, vor allem wenn es in der Klasse ist und während der Stunde. Aber gerade bei Schülern, bei denen ihr quasi mitbekommt, dass sie eben sehr viel soziale Medien konsumieren, egal ob jetzt TikTok oder auch andere, merkt man da oder könnt ihr da auch einen Zusammenhang erkennen, was dann die andere digitale Kompetenz, also die digitale Kompetenz mit den anderen Anwendungen betrifft? Gibt es da Zusammenhänge, dass man sagt, die, die viel solche Medien nutzen, sind vielleicht auch digital affiner oder nicht? Was ist da eure Einschätzung? Affiner würde ich jetzt auf keinen Fall unterschreiben. Also sie sind eben sehr konzentriert auf eine oder zwei Sachen, das haben und alles andere schon wieder ausgeblendet. Das ist eher, was mir schon auffällt, ist eben die TikToks und Shorts und so Geschichten, das sind alles nur mal so kurze Infobrocken, wenn man es Info nennen darf, aber das ist immer so kurzzeitige Infos zu kriegen und das finde ich schon eher prägend, dass halt einfach längere Sachen einfach echt komplizierter zum Aufnehmen sind. Also es ist halt, wenn wir halt so üben, die Kinder üben halt in Kurzwahrnehmung, kann man sagen. Also es ist jetzt überspitzt, dass sie üben ja nicht, sondern sie schauen ja nur. Aber sie werden immer halt so kurzzeitig beschallt eigentlich. Und da wird es halt auch immer, immer schwerer, dass du halt dann auf einen längeren Zeitraum auf irgendeine gleiche Thematik dann halt auch einlassen kannst, weil du es gar nicht mehr so gewohnt bist. Weil es ist halt immer nur kurz, kurz, kurz und wenn du wirklich immer sagst, jetzt musst du dir mal eine Stunde mit etwas beschäftigen, ist das halt schon so, glaube ich, hast du einen bisschen innerlichen Kampf dann auch schon, eigentlich willst du schon wieder etwas anderes machen. Also dass das da bleibt, die Ruhe vielleicht ein bisschen, vielleicht ist eigentlich nur die Ruhe, dass du hast, weil du kommst da von einem nach dem anderen, das ist ja nicht so, dass das irgend so was Meditatives hat, das hat irgendwie so einen beruhigenden Fakt, also das sind meistens eben recht quirlig und aufregende Kurzsequenzen, die eigentlich immer push, push, push, push, push, wo du nie wieder so eine Beruhigungsphase drinnen hast. Und das glaube ich schon, dass es dann schwieriger wird, einfach dich selbst wieder mehr zu konzentrieren über einen längeren Zeitraum und einfach wieder selbst weiterzudenken, also dass du nicht irgendwie beschallt wirst, sondern dir vielleicht auch Infos holen wirst, weil du das einfach nicht mehr tust im Alltag, weil es nicht mehr normal ist. weil du das einfach nicht mehr tust im Alltag, weil es nicht mehr normal ist. Also man nimmt schon wahr, dass die Aufmerksamkeitsspanne da vielleicht sich etwas verändert hat gegen Zeiten vor Social Media. Vielleicht kann ich es einmal sagen, man darf nicht immer nur Finger zeigen und böse Schüler, weil selbst wenn man sich irgendwo jetzt irgendwie beschallt und irgendwas durchschaut, eine halbe Stunde ist gleich vergangen und wenn man sich dann hinsetzt und denkt, okay, um was ist die halbe Stunde jetzt eigentlich gegangen? Hat man selbst da, also muss ich mich selbst da am Finger nehmen und sage, tu ihm Arsch bei, weil einfach das ist, das selektierst du einfach so. Wie soll der Training irgendwie, finde ich ja immer, nicht im besten Bereich, wo es halt nicht ist, genau. Jetzt haben wir lange über das Thema TikTok und Konsumation geredet. Es gibt natürlich auch andere Formen der sozialen Medien, wo es sehr viel mehr um Interaktion geht. WhatsApp ist, glaube ich, eines der ersten Messaging-Dienste, wo die meisten unserer Schüler damit in Kontakt kommen, weil die erste Klassengruppe, die sich oft schon in der ersten Klasse der Unterstufe bildet. Was sind da die Erfahrungen? Wie gut geht es den Kindern mit diesen ersten großen Gruppen? Was passiert in diesen Gruppen? Was habt ihr da schon mitbekommen? Das, was ich da voll nur ganz kurz spannend finde, ist, dass WhatsApp eigentlich nie aus Social Media anerkannt wird. Das finde ich voll lustig. Bis jetzt ist Social Media nur WhatsApp. Da ist das Bewusstsein aus Social Media ganz, ganz gering, weil es ist ja nur ein Messenger. Ja, es hat sich eigentlich zu Social Media ist nur WhatsApp. Da ist das Bewusstsein, dass das Social Media ganz, ganz gering ist. Aber es ist ja nur Messenger. Ja, es hat sich eigentlich zu Social Media entwickelt, muss man sagen. Weil am Beginn war natürlich ein anderer, aber mit Profil und all diesen Status-Dingen hat sich das Ganze natürlich verändert. Aber ich würde es jetzt auch eher als Social Media mittlerweile einreiten. Voll, ja. Aber ist noch nicht angekommen. Andrea, du wolltest zu dem Thema was sagen. Ich glaube, dass man es einfach viel zu wenig mitkriegt, was in den Gruppen so passiert. Weil, wie gesagt, die Klassengruppen gibt es eigentlich relativ bald schon und was die Kinder wirklich da drinnen schreiben und was die da Inhalte miteinander teilen, da sagen wir einfach alle viel zu wenig ein, ich glaube. Caroline, hast du da aus deinem Bereich schon etwas wahrgenommen? Also man kriegt als Lehrer wirklich sehr, sehr wenig mit, außer eben so punktell kommenden Beschwerden. Also das habe ich dann schon gehört, der hat ein Foto von mir gemacht und einen Sticker draus gemacht und auch in der WhatsApp-Gruppe geteilt. Also ich habe das dann zum Anlass genommen, dass wir eben dann über das Recht am eigenen Bild geredet haben und über Privatsphäre und was ist erlaubt und was ist nicht erlaubt. Aber ja, es stimmt, ich bekomme es als Lehrerin nicht mit, weil ich bin natürlich nicht in der WhatsApp-Gruppe der Kinder, Gott sei Dank. Aber ich glaube auch, dass da ein sehr hohes Gefahrenpotenzial ist, dass da Inhalte geteilt werden, die nicht altersgerecht sind, die teilweise wahrscheinlich verstörend sind für die Kinder und das Ganze sehr ungefiltert und unkontrolliert. Also ich kann als Mutter nur dazu sagen, meine Kinder sind genau in dem Alter und als Mutter kann ich sagen, dass da wirklich in diesen Gruppen die Kinder eben vor allem ganz, ganz viel über Sprachnachrichten kommunizieren. Es wird relativ wenig getippt, sondern es wird ganz, ganz viel in Sprachnachrichtenform gesendet. Und es da wirklich schon relativ schnell innerhalb der ersten Wochen dazu kommt, dass eben Einzelne dann mit Sticker oder anderen Dingen zum Teil ausgeschlossen werden, auch wirklich aus der Gruppe rausgeschmissen werden, weil die anderen sie halt, weil irgendwer sie nicht mag. Und da, also bei meinem Sohn zumindest, relativ rasch es zu sehr vielen verstörenden Ereignissen gekommen ist in solchen Gruppen. Und der Gruppenzwang ist ja das, das sehe ich auch immer als Problem, weil da werden Gruppen gebildet und dann wollen die in die Gruppe mit rein und die dürfen nicht und das ist dann voll die Keilerei. Ja und da zwangen die Nachrichten auch unbedingt zu hören, da reden wir ja von oft 60 Sprachnachrichten innerhalb von einem Nachmittag und ich muss mir das alle anhören. Also es erzeugt den Stress, dass ich eben was versäume und dann sozial nicht mehr integriert bin. das aktuell die ganze Welt oder viele Länder beschäftigt. Social Media, sollten wir es für unsere Jugend einschränken, verbieten? Da würde ich gerne vielleicht noch eine abschließende Runde machen und kurz einmal jeden bitten zum Statement. Was würdet ihr sagen? Soll es da Einschränkungen geben oder was ist eure Meinung oder eure Erfahrung dazu? Also Erfahrung habe ich keine, aber ja, ich bin der Meinung, dass es eingeschränkt gehört, dass unsere Kinder dann mehr geschützt gehören vor Social Media und eben vor allem auch vor diesen Inhalten, die dann sehr unkontrolliert auf sie einprasseln und die sie selber noch nicht verarbeiten können. Ja, einschränken, ja, und vom Alte her ist wichtig, dass man halt das auch vielleicht auf 15, wie Sie es glaube ich jetzt angesprochen haben, oder? Ich glaube 14. Also 16 in Australien und bei uns ist es glaube ich 14. Ich glaube, es ist die Landrechte, die ansehen wir 16 Jahre. Aber wir können uns schon vorstellen, dass das ein gutes Alte ist, dass man wirklich mal drostelt, weil es einfach so viele Sachen sind, so ungefiltert und die finden immer Wege, wo sie irgendwo hinkommen. Es ist einfach nur so Sicherheit, dass sie einfach ein schönes Leben haben zum Aufwachsen, ohne den ganzen sozialen oder diesen Social Media Druck. Ich finde es ganz schön, weil du gerade den Druck sagst. Ich glaube, es istutachten, was du für 16, muss ich ehrlich sagen, weil ich es voll schön fand, weil man selbst die Kinder wieder den Druck, den Gruppenzwang auszunimmt. Wenn man eine Lösung schafft, wo wirklich alle nicht mehr dabei sind, hast du nicht mehr den Druck, dass du dabei sein musst. Das fand ich total das super Zeichen, wo man wieder den Kindern mehr Freiheit schenken kann. Ja, ich schließe mich auch an. Also ich bin ja dafür, dass das eingeschränkt wird, weil eben auch da Sachen angezeigt werden für die Kinder, was man selber wahrscheinlich gar nicht mitkriegt, weil man es selber nicht sieht, weil man selber nicht auf TikTok ist. Und ja, sie können halt damit nicht umgehen. Es sind halt ganz wilde Sachen, die sie da angezeigt kriegen und ja, mit dem sollten sie sich nicht beschäftigen müssen. Gut, ja. Damit, glaube ich, haben wir einen schönen Abschluss gefunden. Ich bedanke mich bei meinen Gästen. Schön, dass wir heute so gemeinsam einmal über unsere ersten Erfahrungen in unseren ersten Monaten als digitale Grundbildungslehrer heute gesprochen haben. Ja, und in diesem Sinne sage ich danke. Ich wünsche euch alle noch einen schönen Tag und bis zur nächsten Sendung. Dankeschön.