Dieser Film handelt nicht von höher, weiter, schneller, sondern von der Faszination des Paraglidens und dem Fliegen im Alter. Wir sind eine Gruppe von Gleitschirmpiloten und einer Pilotin im Alter von 60 bis 82 Jahren, die seit vielen Jahren gemeinsam fliegen. Manche von uns kennen sich schon vom gemeinsamen Fallschirmspringen in den 1980er Jahren. Paragliden ist unsere Leidenschaft. Doch mit zunehmendem Alter wird manches dabei etwas beschwerlicher. Ich habe heute immer gesagt, ich bin für die Luft geboren. Nicht fürs Wasser oder nicht fürs Tauchen, sondern für die Luft geboren. Darum haben mir die Flugsportarten immer getaugt. Eigentlich als kleiner Bub habe ich schon die Segelflieger beobachtet am Wölser Flugplatz. Dann habe ich mir gedacht, das werde ich nie machen können. Und habe dann in späteren Jahren zum Fallschirmspringen angefangen. Das Fliegen hat mich immer fasziniert. Ich habe früher einen Modellflieger schon gebaut in meiner Kindheit. Ich habe jetzt meine Schirmkategorie ein bisschen heruntergesetzt, sodass das dem Alter entspricht. Und das gefällt mir immer noch. Kann man mit 76 noch fliegen? Durchaus. Vor 30 Jahren hatte ich einen guten Freund, der selbst Drachenflieger war und mich immer wieder zum Fliegen überreden wollte. Der hat nicht locker gelassen, hat dann irgendwann nochmal ein Argument gefunden, das mich überzeugt hat. Der hat gesagt, Horst, ich verspreche dir eines, Fliegen ist so wunderschön wie Sex, aber mit einem wichtigen Unterschied. Wenn du es kannst, dann dauert es viel, viel länger. Also Paragliding war eigentlich schon, als ich noch in der Schweiz war. Und ein Freund von mir hat damals angefangen, ich habe eine Ausbildung gemacht, es ist nicht gegangen und ich bin dann nach Österreich gekommen, wollte eigentlich anfangen und zufälligerweise habe getroffen beruflich die beim proschi parkleiten wollten und damit dann angehängt und ich bin dann hängen geblieben und dass ich heute noch flieg das ist wie ein Virus, so eine Krankheit, du kannst nicht aufhören weil es einfach schön ist, das Spiel mit der Natur, mit dem Wind ja einfach diese Freiheit in der Luft, dieses Unbeschwert, dieses einfach von oben herabschauen, das begeistert mich jetzt mal wieder. Fliegen tue ich, weil mich mein Mann vor 20 Jahren dazu überredet hat. Ich habe dann angefangen und faszinierend tut mich eigentlich der Gegensatz zum Bergsteigen, wenn man den Berg mit dem Paragleiter hochfliegt. Ich komme aus der Bergsteigerei und dann war am Anfang die Idee, dass man mit dem Gerät vom Berg runterfliegt. Ganz einfach, man verkürzt den Abstieg. Und wenn du das so lange betreibst, dann wird das auch irgendwie ein bisschen zur Routine. Du hörst auch mit dem Radfahren nicht auf. Natürlich hat sich das mit der Fliegerei umgestellt. Die Leistungen der Schirme sind ja anders. In den 80er und 90er Jahren starten wir von einem relativ niedrigen Berg, wie in Hirschwitz, und können da tolle Flüge machen. Da kannst sechs, sieben, acht, neun Stunden in der Luft bleiben. Diese Freiheit, die man genießen kann, das ist wahrscheinlich eine Art von Virus, die ich im Laufe der Jahre mir eingefangen habe, sozusagen. Fasziniert mich daran erstmal das Naturerlebnis, die herrliche Landschaft, aber auch das Abenteuer, das dahinter steckt. Und dann, dass es ein einfaches, unkompliziertes Fluggerät ist, das ein paar Kilo wiegt und man kann trotzdem weite Strecken zurücklegen damit. Und weil es so einfach ist, kann man es auch überall hin transportieren. Und ich war beruflich lange Zeit im Ausland. Da habe ich immer den Schirm mitgehabt und bin in den verschiedensten Ländern der Welt geflogen. Und dazu kommt noch etwas. Ich habe altersbedingt zwei künstliche Hüftgelenke und trotzdem kann ich damit ganz problemlos paragleiten. Angst habe ich keine, aber ich gehe vorsichtig damit um. Und ich finde, das gehört einfach dazu, dass man sich ordentlich vorbereitet und überlegt, was man tut. Ob der Wind jetzt richtig ist und ob man das jetzt wirklich macht, muss man letztendlich entscheiden und unter Umständen auch gehen lassen. Nicht flehen. Das war eigentlich ein Hauptgrund, weil im Alter wird das Starten nicht immer optimal vom Startplatz, vom Wind und so. Wir haben dann einmal gesagt, wir starten nur mal bei guten Verhältnissen. Haben wir natürlich nicht gemacht, starten wir immer. Wir sind immer am Hochstadt. Aber wenn man älter wird, dann bin ich schon langsamer geworden. Ich habe dann auch gemerkt, wir waren in Kössen, da sind die Jungen über einen relativ flachen Stadthang beim Schnee rausgekriegt, da sind alle gefliegert worden. Und ich bin in der Mitte vom Schneefeld einfach gestapelt, weil ich nicht mehr weitergehen konnte. einfach steifeln, weil ich nicht mehr weitergehen habe. Ich bin eigentlich glücklicherweise in der Lage, dass ich mich auf jeden Stadt freue. Vor allem, wenn die Wehensituation passt. Mit zunehmendem Alter, wo vielleicht das Knie weh tut oder die Hüfte oder irgendwas anderes, kommt natürlich ein etwas Angstgefühl dazu. Hoffentlich passt alles. Also Angst vor dem Starten habe ich nicht. Das Problem ist einfach, wenn, wie mir momentan, habe ich ein Schulterproblem, da merkt man es beim Starten, weil man dann einfach den Schirm nicht gleichmäßig hochzieht. weil man dann einfach den Schirm nicht gleichmäßig hochzieht. Aber im Grunde genommen funktioniert es ganz gut und also Angst habe ich keine. Es stimmt, wie du sagst, dass das Starten in Alter schwieriger wird, weil die Bewegungsabläufe ein bisschen langsamer werden. Und da kann ich auch wieder nur sagen, viel Routine, da kann man viel ausgleichen. Aber grundsätzlich habe ich dieses Starten für mich kein Thema. Ich denke viel beim Starten und die Aufregung beim Starten hängt von der Schirmbeherrschung ab. Besonders im Frühjahr ist jeder ein bisschen nervös, wenn er zum ersten Mal nach der Winterpause wieder fliegt. Aber auf der Zeit stellt sich wieder eine gewisse Routine ein. Und wenn die Routine da ist, wenn man in das Gebiet fährt, auf den Berg fährt und eine Freude hat und sich auf den Flug freut, dann passt alles. Es kommt immer auf die Verhältnisse drauf an. Wir haben ja einen kritischen Stadtplatz, das ist der Südstadt, da musst du dir aufpassen, weil der Wind einmal umdreht und dann hast du oft Rückenwind. Da ist es kritisch, aber wenn ich einen schönen Aufwind habe, da denke ich mir gar nichts. Ja, das kommt schon vor, dass man an der Schirm wieder zusammenfällt, dass man einen Stadtabbruch hat. Und hinten wieder haben wir einen Feldstadt, sehr selten, aber es kommt auch vor. Dann helfen schon die Kollegen, man hilft ja selber auch. Ich gehe relativ locker zum Start heute. Es hat Zeiten gegeben, da war ich schon ein bisschen nervös am Start. Was früher war, wir haben sehr viele unterschiedliche Startplätze, sind wir beflogen, ganz wilde in den Anfangszeiten. Da war schon eine bestimmte Anspannung, aber die Startplätze heutzutage, wie Hösser oder so, das ist eine relativ lockere Angelegenheit, wenn der Wind passt. Angst vor dem Start nehmen nicht, aber Respekt. Und ich fürchte weniger, dass ich mir weh tue, sondern eher Diplomatsch, weil man nicht wegkommt. Weil ein Feldstart ist eigentlich immer ein Zeichen, dass man etwas nicht richtig gemacht hat. Und im Alter wird das Starten wirklich schwieriger. Also ich selber möchte, wenn es geht, länger fliegen, also immer so lange als möglich fliegen. Und auch irgendwo hinfliegen, was ich nicht kenne. Und in der Gruppe, glaube ich, in unserer Gruppe, da haben wir ein bisschen internes Hickhack, wer wann wo fliegt, weil beim Landeplatz, beim Landebier, tun wir uns auch ein bisschen häkeln gegenseitig. Ehrgeizig war ich leider nie, darum habe ich auch keine großen Übertrüberstrecken geflogen, aber ich habe das eher genossen, was geht und wenn es mir nicht mehr gefällt, herrehaft gelandet. Unter den Fliegerkollegen herrscht so ein bisschen eine scherzhafte Frotzelei, wenn einer nur eine Stunde geflogen ist, heißt es, hast Lullo müssen und ähnliches. Das ist aber äußerst lieb gemeint und ich denke, jeder von uns freut sich mit jedem anderen mit, wenn er einen guten Flug gehabt hat. Und das ist das Schöne. Es gibt kein Konkurrenzdenken. Es gibt Fliegerlatein beim Landebier. Aber wir freuen uns alle für jeden anderen, der einen schönen Flug gehabt hat. Der Ehrgeiz hält sich da in Grenzen. Ich habe nie irgendeinen Rekord aufgestellt. Ich bin ja eigentlich für mich geflogen und habe das für mich getan. Und wenn ich nach zwei Stunden geflogen bin, dann war ich ein bisschen wie, ich bin etwas unterhobt. Ich muss landen gehen, um ein Landebier zu trinken. Ja, der Ehrgeiz, der spielt natürlich schon immer wieder eine Rolle. Aber es ist sicher nicht mehr so, wie wenn man jung ist. Und man sollte es eh vergessen, weil wenn es da zu hohe Ziele setzt, macht es keinen Spaß mehr und das muss der Spaß machen. Im Vergleich zu früher ist der Ehrgeiz gewaltig gesunken und ich werde mich ja noch lange freuen, wenn ich längere Flüge habe oder längere Strecken bewältige. Aber heute möchte ich immer wieder in mein Stadtgebiet zurückkommen. Ja, einen gewissen Ehrgeiz, wenn man den nicht hat, glaube ich, ist es wie bei allem, dann erreicht man nichts. Wobei sich bei mir der Ehrgeiz schon in Grenzen bezeichnet. Ich bin immer als Hausbergflieger und wenn es einmal passt, fliegt man weg. Aber grundsätzlich gibt es schon einen Ingrat in unserer Gruppe, einen gewissen internen Wettbewerb. Wer ist höher, länger, weiter? Das macht Spaß natürlich, aber es hält sich alles in Grenzen. Das muss ich sagen, wobei der Ehrgeiz jetzt im Alter nicht mehr ganz so da ist, wie er früher war. Es hat aber auch wahrscheinlich ein bisschen mit den Windverhältnissen zu tun. Das, was mir gefällt, ist einfach bei einem Berg ganz hinbei, die Felsen hinauf zu arbeiten, was jetzt mittlerweile nicht mehr so gut geht, weil einfach zum Teil so viel Wind ist, dass du gar nicht mehr so weit zuwehen kannst. Man muss sich, glaube ich, des Risikos bewusst sein. Das ist wahrscheinlich nicht bei allen, aber bei den meisten Paragleitern so. Wahrscheinlich nicht bei allen, aber bei den meisten Paraglidern so. Und man muss, glaube ich, vor allem als junger Paraglider sehr intensiv fliegen, um dieses Risiko allmählich zu minimieren. Angst gibt es immer. Das wäre gelogen, wenn man das nicht hätte. aber man muss halt die Dinge der Natur berücksichtigen und Wetter und Wind berücksichtigen und dann ist das Ganze nicht so gefährlich. Ja, mit ganz in der Anfangszeit im ersten Jahr habe ich mir Mühe gebrochen. Die Anfangszeit des Fliegens war halt noch sehr robust. Man hat keinen Sicherheitsprotektor gehabt und hat noch keine Erfahrung. Das war mein neunter Flug. Nein, war kein Problem. Ich habe es immer gehalten mit einem Spruch, wird es besser, wird es schlimmer, fragt man alle ehrlich. Doch seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich. Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir zum Todwurz oder so. Das hat keine Rolle gespielt. Keine Leihverletzungen. Na ja, gut. Wehtun kann man sich bei jeder Sportart. Ich gehe auch ganz gerne am Berg. Ich fahre mit dem Rennrad. Habe ich eben einmal vor fünf Jahren einen schweren Unfall, den ich dann sehr glimpflich überstanden habe. Dadurch bin ich risikobewusster geworden, indem ich diese Abläufe trotzdem wieder mehr kontrolliere, gerade beim Starten, wo das auch am Vorjahr passiert ist. Ich glaube, dass viel Fliegen auch viel Routine bringt. Habe ich selber schon Verletzungen gehabt, aber es war für mich kein Grund, dass ich aufhöre. Weil ich glaube, mit ein bisschen Menschenverstand ist die Verletzungsgefahr geringer. Und wenn da was passiert, stimmt es schon, da passiert natürlich mehr. Aber ich glaube, dass Fußballspielen noch gefährlicher ist. Also ist es eigentlich alles gefährlich, dass du im Straßenverkehr auch so ein Problem haben kannst. Ich glaube, ich habe mit dem Radfahren schon mehr Verletzungen gehabt, als mit dem Paragliden. Die Schirme sind in der Sicherheit so gestiegen, unsere Erfahrung ist so gestiegen. Wir fliegen ja nicht bei jedem Wetter, wir checken das Flugwetter und dann wissen wir genau ungefähr, was auf uns zukommt. Ich bin grundsätzlich ein eher risikoaffiner Mensch. Ich habe Sportarten gemacht, wie Sportklettern. Ich bin viel Motorrad gefahren, aber immer mit einem Sicherheitspolster. Ich bin nie 105 Prozent geflogen, gefahren oder geklettert, sondern 95 Prozent. Und das ist auch der Zugang beim Paragliden. Ich habe mich einmal beim Absturz verletzt, da hatte ich einen Wirbelbruch und ich bin daraufhin und in den letzten Jahren viel vorsichtiger geworden. Ich wollte rein, zwei Bier und es läuft wieder alles. Ja, wie soll ich dazu stehen, dass mein Mann Gletscher pflückt? Der hat das einfach gemacht, ohne dass ich das gewusst habe. Und die waren damals die vier Kinder, er war weg, er hat die Leidenschaft ausgelebt. Ich habe nichts dagegen gesagt. Warum soll ich etwas dagegen sagen, was einem taugt? Ich habe nichts dagegen, gar nichts, nie gehabt. Nein, ich habe keine Angst um ihn, wenn er fliegt, weil ich weiß, er ist ein vorsichtiger Mensch und er riskiert nichts. Ob ich selber geflogen bin, wir waren in Andalusien und da waren wirklich Tandemflieger und der Beb hat immer gesagt, fliegen mit, fliegen mit. Ich habe mich nie getraut und zwar aus dem Grund, ich habe immer das Landen gefürchtet, nicht das Fliegen, sondern das Landen. Nicht fliegen, sondern landen. Da bleibt mir gar keine Wahl, weil der Hans hat so viele Sportarten gemacht. Und dann hat er halt auf einmal gesagt, das will er auch noch. Da habe ich nur dazu gar keine Frage gehabt, weil wir sind gerade in ein neu gebautes Haushalt. Und er ist einfach ein Schirm kaufen gegangen und in den Kurs gegangen. Also da haben wir ein wenig Funkstille gehabt. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. Nein, habe ich nicht Angst. Ich habe früher bei seinen anderen Sportarten mehr Angst gehabt, muss ich ehrlich sagen. Ich bin eigentlich nie geflogen und war nie daran gedacht. Ich habe damit kein Problem, weil ich habe ihn so kennengelernt als Fallschirmspringer. Er hat geglaubt, er macht mir Freude, wenn ich mitfliege. Mir wird aber fürchterlich schlecht. Also mir war es recht, dass er Paraglidden macht. Es war angenehmer als Fallschirmspringen. Und nachdem er einen Schlaganfall gehabt hat, haben wir das so vereinbart, dass er sich meldet, wenn er gelandet ist. Ich weiß, dass er immer wieder zurückkommt. Und ich weiß, dass ihm nichts passiert, nichts Ärgeres. Natürlich hat er sich schon verletzt, aber da haben die anderen mehr Angst gehabt, mir das zu erzählen, als ich Angst gehabt habe, glaube ich. Ich kenne den Oskar als Abenteurer. Und wie wir uns kennengelernt haben, da ist er schon über 20 Jahre geflogen. Und ganz am Anfang unserer Beziehung, da hat er einen Paragliderunfall gehabt. Aber jetzt, ja, ich vertraue ihm, dass er vorsichtig unterwegs ist. Wenn der Oskar gelandet ist, da packt er sein Handy auf und da schickt er mir dann ein WhatsApp-Foto und ich antworte ihm mit einem großen Herz. Der Oskar hat mich motiviert, dass ich einen Paragliderkurs mache und das habe ich auch begonnen. Da war ich 52 Jahre alt und beim 18. Höhenflug habe ich auch Hoppala gehabt, einen kleinen Unfall, aber jetzt bin ich als Stundem-Passagierin unterwegs und das macht mir Spaß. Ja, es ist grundsätzlich sehr toll, wobei seit meine Frau fliegt, fürchte ich mich ein bisschen mehr wie früher, aber nicht um mich, sondern um meine Frau. Und ich glaube, umgekehrt ist es das Gleiche. Grundsätzlich gut, wenn nicht gerade etwas passiert, wo man sich dann fürchterlich fürchtet und Angst hat um den Partner. und einem Partner. Es galt damals unter Leuten, die auch eine gewisse Bergerfahrung hatten, als absolutes Abenteuer auf mögliche Gipfel, die nicht ausgesetzt wurden, mit dem Fallschirm zu springen, dort zu landen. Als die Rechteckschirme aufgekommen, also die Rechteckschirme gekommen sind, habe ich als einer der ersten so einen Fallschirm in Österreich bekommen. Und mit so einem Fallschirm, da haben wir am Landeplatz öfter schon gesagt, müsste man ja eigentlich auch starten können. Wir sind dann, glaube ich, am 27. Oktober oder September des Jahres 1980, wo es in Österreich noch keinen Paraglider gab, dort hingesprungen zu dritt. Und ich hab dann gesagt, ja, da die Nordwestrinne bläst der Wind so toll herauf, man müsste dort eigentlich auch starten können. Wir haben zu den Bergsteigern gesagt, könnt ihr uns da ein bisschen halten, links und rechts. Und dann sind wir zu zweit gestartet. Aber wir haben drei Schritte gemacht und sind geflogen. Wir sind zwar nicht gestiegen in der Thermik, so wie wir das heute mit dem Paraglider machen. Ja, also eigentlich bin ich zehn Jahre vor meinem Paraglider-Dasein auch schon ein kleiner Paraglider gewesen. Eigentlich habe ich das schon gehabt, eher vorher schon, weil ich da schon einige Mal schlecht gestartet bin. Aufgrund dessen, dass ich einfach zu langsam gestartet bin oder nicht schnell genug reagiert habe auf irgendwelche Einflüsse. Und dann habe ich gesagt, naja, jetzt wird es Zeit. Jetzt werde ich 80 Jahre und dann brauche ich auch nicht mehr fliegen. Aber in der Luft, wenn ich heute jemanden sehe, denke ich mir schon, das ist schon schön. Aber es ist keine Wehmut dazwischen. Ja, Fliegen im Alter wird mich auch bald betreffen. Ich bin auch schon sehr lange dabei, seit 1982. Warum mir die älteren Paargleiter oft lieber sind als die Jungspunte, kann ich ganz einfach beantworten, weil sie nicht mehr den Drang haben, sich zu beweisen, beziehungsweise diese YouTube- und Facebook- und Instagram-Geschichten nachmachen wollen und viel ruhiger und viel bedachter an den Sport rangehen. Denn beim Paragliden muss man hineinwachsen. Die Flügel kommen erst nach einigen Jahren, nicht nach einer Woche Kurs. Ja, unsere Oldies in Hinterstoder sind mir sehr ans Herz gewachsen. Weil erstens sind sie gemütlicher, zweitens lassen sie sich Zeit, sie brauchen sich nichts mehr beweisen und das ist genau das Richtige, so sollte man im Alter auch fliegen. សូវាប់ពីបានប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្រាប់ពីប្� Субтитры под.Семкин Корректор А.Егорова