Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Sie sind laut, sie sind klug, sie sind seit 20 Jahren auf der Bühne. Sie bewegen sich irgendwo zwischen Punk, Noise, Satire, österreichischem Existenzialismus. Herzlich willkommen in der Stadtwerkstatt heute, Greisky. Hallo. Hallo. Hallo. Herzlich willkommen in der Stadtwerkstatt heute, Greisky! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Hallo! Patrick, Sie sind älter als DorfTV. DorfTV hat 15-jähriges Jubiläum ihr 20. Stellt euch vor, ihr könntet zurückreisen in vor 20 Jahren. Was für einen Tipp würdet ihr euch geben? An euch als Musiker oder Musikerinnen? Also ich würde, es gibt schon ein paar so praktische Sachen, wie man so auf Tour ist, dass man quasi so nicht übertreibt mit dem Party machen und Bier trinken, damit man dann am nächsten Tag auch noch halbwegs fit ist oder so. Das sind so on detail die Sachen. Aber eigentlich so im Großen und Ganzen haben wir es sehr gut gemacht. Noch mehr? Gibt es noch mehr Tipps? Tipps? Ich würde auch sagen, es sind Kleinigkeiten. Wir haben ja damals, wie wir begonnen haben, vor 20 Jahren mit Greisky hatten wir vorher ja auch schon Bands, diverse Bands und wir haben eigentlich dann schon einiges von dem, was wir mit den ersten Bands sozusagen gelernt haben, die Holzwege, die wir beschritten haben, wir haben das schon ein bisschen evaluiert und dann schon gewusst, was wir mit Greisky quasi eigentlich für uns alle so rebooten, mit einer neuen Band dann so mit Mitte 20 dann schon eigentlich auch uns alle so rebooten, mit einer neuen Band dann, so mit Mitte 20, dann schon eigentlich auch anders machen wollen. Und das heißt eigentlich würde ich... Was war das? Naja, dass man einerseits eben auch, dass man als Band, das gilt auch nach wie vor, eben zu, dass alle Teile gleich viel arbeiten und einbringen in die Band, dass man eigentlich auch alles so gemeinschaftlich löst, entscheidet und auch in unserem Fall eben zu viert dann eben sich auch alles teilt. Was da so reinkommt, geht auch wieder raus. Und das ist aber auch die Arbeit, die man reinsteckt. Und so diese Dinge kann man sowieso jedem empfehlen, der irgendwie in einem Bandkonstrukt arbeiten will, je basisdemokratischer es geführt wird, desto mühsamer ist es vielleicht manchmal an einigen Stellen, wenn man diskutiert, aber desto nachhaltiger ist es insgesamt. Schaut ihr basisdemokratisch es geführt wird, desto mühsamer ist es vielleicht manchmal an einigen Stellen, wenn man diskutiert, aber desto nachhaltiger ist es insgesamt. Schaut es sich basisdemokratisch an? Ja, natürlich. Gibt es was anderes, wie man eine Band führt? Also wahrscheinlich würde es es geben, aber ich könnte mir das nicht vorstellen. Ich habe da diesen Film gesehen von Freddie Mercury, da ist es schon auch anders passiert zum Teil. Obwohl die waren ja auch relativ demokratisch, oder? Glaube ich eigentlich schon, ja. Auch vergleichsweise schon. Jemand redet so laut, als versteht die ganze Stadt und dazwischen hört sich einer selber gerne lachen. Wir schauen uns an, was scheiße Schauspieler. Sie brüllen, X, Maria, Y, war ganz groß. In Nathan, in Bochum, an der Burg. In Jugendliebe eines Diktators. Ein ganz lieber Kollege, ein grandioser Mensch. Ein Jugendliebe eines Diktators Ein ganz lieber Kollege, ein grandioser Mensch Wir sagen Scheiße Schauspieler Und wir fangen an zu rennen Scheiße, Scheiße, Scheiße Schauspieler Das muss jetzt wirklich nicht sein Ich habe eine Zeit gehabt zwischen Trouble und Blick in die Alpen, da habe ich das Gefühl, ihr habt Österreich so als ein ganzer mehrmals durch den Fleischwolf getragen. Wie steht es jetzt dazu? Gibt es Aspekte des Landes, die es mittlerweile aufgeben habt? Oder mögt ihr genau diese Abgründe? Da muss ich vielleicht dazu sagen, dass das überhaupt nicht unsere Absicht ist. Wir sind ja eigentlich keine politische Band. Es geht ja eigentlich quasi so, eigentlich sind wir einfach eine Band. Wir wollen Musik machen, da ist Gesang dabei, da muss man irgendwie auch texten. Und die Texte, die muss man auch vorwiegend die. Und das muss halt irgendwas sein. Und wenn es dann irgendwas gesellschaftliches rauskommt, dann ist das nicht, muss überhaupt nicht sein. Das ist mal alles Vorarbeit. Und ansonsten, ich tu mir das immer sehr schwer, weil die Überlegungen, die kommen immer erst nachher. Vorher klopfe ich mir irgendwie so Wörter an und Sätze und Geschichten, ob die was aussagen, was war es. Und dass das dann irgendwie was Österreichisches rauskommt, das ist vielleicht das, wenn man so Österreich reinkippt in so Köpfe, dann kommt wahrscheinlich dann so was raus. Und das sind nicht oft so dunkle Geschichten. Das ist gar nicht unbedingt nur so spezifisch österreichisch. Es ist gar nicht unbedingt nur spezifisch österreichisch. Denk drauf kann man, dass eigentlich so in dem ganzen, der ganze ehemalige Monarchieraum eigentlich, strotzt ja nur von dunklen Geschichten und Autoren und Musik und so weiter. Also das ist halt das. Ja, ansonsten ist es ja eigentlich wirklich so, dass wir ja nicht irgendwie Texte verdonen, dass wir vorher einen Text haben und dann gibt es irgendwie so eine Stimmung, ein Bild, sondern die Stimmung, die entsteht, wenn wir gemeinsam Musik machen und wir kommen ja nicht in den Proberaum und haben da fertige Songs, wo noch mal ein bisschen was fehlt oder was, sondern das wird gemeinsam erarbeitet, ertestet. Also wenn irgendwas nicht wirklich glopp zu viert, dann wird es verworfen meistens. Was war das letzte richtig gute, was verworfen habt? Was gut ist verworfen? Eine, genau. Eine Nummer, die ist schon vielversprechend, aber insgesamt hat sie es dann doch nicht durchgesetzt. Vogelperspektive ist easy. Aber experimentell quasi, Das ist ja eigentlich so. Zuerst ist der Sound und dann kommt der Text. Meist eigentlich schon eher. Ja, bei einem Band, Musik, Musikinstrumente, also es ist eigentlich, wir stehen da und machen ein musikalisches Werk einmal. Also das ist einmal irgendwie so, was einmal da ist. Und natürlich ist auch die Stimme als Instrument und natürlich der Text. Es gibt auch Bilder mit, aber das ist schon meistens auch von Anfang an da, dass der Franz auch nicht nur Keyboard, Orgel, Synth irgendwas macht, sondern auch was singt und Stimme da ist. Aber halt halt zuerst Musik, nicht Text. Weil oft denken wir, heute das so, schöner Tag, Gänseblümchen, dann kann man was über Gänseblümchen machen, dann kommen wir in den Proberaum, dann kommt ja mein Boss da her und der Martin, dann ist es vorbei mit den Gänseblümchen, weil es passt nicht dazu. Okay, das heißt, ihr habt sogar nicht so viel mit Österreich am Hut, wie das für einen Fan eigentlich erscheint, weil das war meine nächste Frage gewesen, wenn Sie jetzt so ein Bühnenbild gestalten müssen, für das Bühnenstück Österreich, was waren das für Requisiten, die da draufkehren? Mei, das war etwas, was mich per se schon recht wenig interessiert, muss ich sagen. Das wirkt nämlich überhaupt nicht so, weil ihr habt es also für mich als Band, ihr seid ja trotzdem, eben, ihr sagt, ihr seid nicht politisch oder vielleicht gesellschaftskritisch, aber die Absicht, das ist nicht unser Ding, sondern unsere Absicht, das ist dann, wenn es was gibt, quasi, außer von der Musik oder so was, ist halt einfach Mensch sein, die Konditio Humana, wenn man so will. Aber sie ist nicht unsere österreichische, oder sie ist... Wir sind ja dann doch in Österreich und man kommt ja an diesen Dingen ja auch nicht vorbei, die sind ja da. Und wenn du jetzt eine Geschichte von irgendeiner gescheiterten Person vielleicht, die sich da durch den Alltag strudelt oder von der Arbeit nach Hause fährt, wie in dem neuen Stück Pedale beispielsweise. Na klar liest man das dann, wenn man das von der Band Kreis gehört. Dann verortet man das in der, für mich hat das immer in Niederösterreich gespielt, eher so Weinviertel. Nur so als Beispiel. Ist aber völlig irrelevant, wenn das jemand in Deutschland hört, verortet das vielleicht in keine Ahösterreich gespielt, eher so Weinviertel. Nur so als Beispiel, ja. Das ist völlig irrelevant, wenn das jemand in Deutschland hört, verortet das vielleicht in keine Ahnung, Brandenburg. I don't know. Es kann ja überall sein. Glaubst du, hätten in Brandenburg Kreisky-Texte oder Kreisky-Musik entstehen können? Absolut. Sicher. Das wäre natürlich im Detail anders, klar, aber nicht ganz anders. Aber diese österreichischen Dinge sind da und die tauchen dann auf. Teilweise sind sie auch, wie man dann immer wieder merkt, wenn man in Deutschland spielt, sind es auch so einzelne Vokabeln, die uns einfach auch unterscheiden. Und in Deutschland wird das ja natürlich auch als Wiener Dialekt wahrgenommen. Selbst wenn du quasi die österreichische Schriftsprache singst, ist für die schon so viel Färbung drinnen drinnen das heißt da wird alles so österreichisch aufgeladen ja natürlich ist es dann eben auch ein wenn dann figuren dadurch diese durch diese texte vom von franz das durch stolpern klar sieht man da denn denn denn denn die österreichische figur drinnen und nicht jetzt eine weiß nicht aber wahrscheinlich ist bei uns gibt es oder finstere traditionen ist es gerade zu norddeutschland, aber das ist nicht unser Grund, warum wir da werken. Es passiert. Es passiert. Du sitzt an deiner Parkbank mit Kopfhörern auf Dein Kaffeebecher tropft, du fluchst vor mich hin Du suchst vor mich hin Laufst du ich durch, schaue deine Tarn um mich Hinter deiner Brille Läuft böse ein Raubtier Wirst du mich fressen Mit deinen Franken verteilen De dein Maul in mich pressen, wirst du das tun. Wirst du mich jagen, wirst du mich fangen und beraten, dein Geheimdienst verraten, denn dir heiligst verraten wirst du das tun. Wann war die Phase, wo ihr gemerkt habt, dass ihr doch keine so jugendliche Wutband mehr seid, sondern trotzdem so erwachsen draufhaut? Also recht jugendlich waren wir ja eh nie, weil wir haben ja angefangen oder so, da waren wir schon in den Zwanzigern oder so, da haben wir uns schon die ersten Hürden abgestoßen. Und da haben wir ja dann eigentlich auch so das... Gleich am Anfang war ja ganz bewusst irgendwie das Konzept, dass das ernsthafte Rockband ist. Darum sind wir gleich mit den Anzügen aufgetreten. Das heißt, wir wollten ja bewusst uns ein bisschen da erwachsen, gerieren von dem hier. Das sagen alle, wie zu meiner hellsten Zeit Und du wirst es nicht glauben, aber Seit du fort bist, ist mein Asthma so gut wie verschwunden Ist mein Asthma weg gemacht als wir sind. Im ersten Album ist es nicht umsonst ein Song, alte Männer wie wir regieren die Welt. Das wo man nicht war, singen wir übereinander oder so. Mittlerweile wenn man es spielt, dann denkt man schon immer, jetzt haut das ja gar nicht mehr hin, weil sonst wird es nicht eindeutig. Regierst du die Welt? Ja, ich war schon. Mein eigenes schon, ja. Ich war ja schon auf langem keinem Konzert mehr von euch. Spielt ihr das noch immer? Eigentlich habe ich es schon lange nicht gespielt. Ab und an, aber jetzt schon wieder eine Zeit nicht mehr. Man muss ja ein bisschen rotieren, bei sieben Alben kommt relativ viel, läuft dann viel zusammen und wir sind noch nicht in dem Alter, wo wir die viereinhalb Stunden Stadionshows spielen. Deswegen muss man halt immer viel austauschen. Ach so, ich habe jetzt da gar nichts hinzuzufügen. Ich bin ein ganz braves Pferd, das vor keinem Wassergraben sperrt Ich galoppiere liebensgerne im Kreis Es gibt nicht größeren Scheiß Wir sind ja da im Haus der Kunstfiguren, der Radikalen und der Mythos-Stadtwerkstatt. Hat sich eure Bandgeschichte verändert, durch das auf einmal eine andere Kunstfigur, die ein eigener Mythos ist, reinkommt? Oder anders gesagt, ist der Austrofret für euch eher Bonus oder eher Risiko? Das muss jetzt fast ich beantworten, gell? Und naja, eigentlich weiß ich nicht. Ich weiß nicht. Ja, es hat beides eigentlich. Natürlich flutscht immer wieder mal so ein Austrofret, den ich vielleicht wieder manches nicht so ernst genommen. Auf der anderen Seite gelingt uns das eh sehr gut, das zu trennen oder im Publikum. Also ich werde sehr wenig pro Kreis auf dem Ausdruck halt angesprochen. Ja, wirklich? Ja, eigentlich ist es doch sehr was anderes. Und es gibt ja viele Synergien, muss ich sagen, wo man wieder was Positives hat. Leute, die man kennenlernt oder Locations, die man bespielt und so, die man wieder nutzt und Ressourcen. Also ich fände es dann eher befruchtend. Wie saht ihr das? Ja, also das war ja, also Hostrofred ist glaube ich 2001 so richtig losgegangen, oder? Und eben Kreisky 2005 und das war dann, glaube ich, echt für dich hauptsächlich ein großes Thema. Für den Rest der Band war das irgendwie, ich dachte, okay, das ist ein Ding, das ist was anderes. Aber natürlich, Franz steht zweimal vorne und gibt zweimal Gas, richtig viel Druck. Und ja, was ist das dann? Ist das irgendwie was ähnliches? Ist es zungenähnlich. Für uns war es nicht so ein Problem. Du hast ja, glaube, bei der, ich weiß nicht, wie wir die erste Platte dann präsentiert haben, so zu der Zeit schon viel Gedanken gemacht, viel den Kopf zerbrochen und das ist dann irgendwie, irgendwie hast du dann manche Dinge dann einfach zugelassen und das hat für uns alle gepasst und irgendwann war das Thema erledigt. Ich muss sagen, also so nachdem ich beim Masterfeld ja auch mitarbeite, war ich ja da auch quasi nur ein bisschen näher dran. Und wir haben da schon so uns da sehr viele Gedanken darüber gemacht, dass eben dann Kreisky, da kommst du mit einer Band, die nennt sich Kreisky, das könnte ja quasi auch Kabarett sein, wenn du es das erste Mal hörst. Also Kreisky, Rockband, deutsche Texte. Aha, der Sänger vom, also der Austrofeld quasi, okay, das ist jetzt quasi Austrofeld auf Band oder so. Könnte es ja sein, Kreisky ist Austro, Austrofeld ist Austrofeld quasi, okay, das ist jetzt quasi Austrofeld auf Band oder so, könnte es ja sein, beides, Greisky ist Austro, Austrofeld ist Austro. Und deswegen haben wir dann zu Beginn das wirklich so ganz dritt getrennt und auch in dieser Bewerbung von Greisky hat natürlich auf Austrofeld verzichtet und auch wenn da Fragen kamen, in den Interviews haben wir es halt nicht beantwortet. Und wenn es in Artikeln jemand recherchiert hat und wir haben damals natürlich noch sehr was, jeden Zeitungsschnipsel haben wir irgendwie verbrauden und ausgeschickt und so weiter, dann haben wir das immer rausgelöscht, beziehungsweise ich kann mich erinnern, ich arbeite als Grafiker, dass ich wirklich dann einfach aus der Fritzzeilen einfach da raus montiert habe, weil das war nur beim ersten Album, dass da ja kein Ausbluten zwischen diesen beiden so eine Vermischung gibt. Später haben wir da nicht drauf geschissen, aber es war halt eben so für uns wichtig, dass es quasi Geiski starten kann, ohne dass es da sozusagen so, aha, das ist der Außerfeld, naja, Außerfeld ist lustig, naja, Geiski ist nicht so lustig, so ungefähr, dass das dann irgendwie falsch wahrgenommen wird, sondern dass es halt pur wahrgenommen wird. Und das hat dann irgendwie schon auch funktioniert. Und eben jetzt ist es natürlich, es war sowieso immer friedliche Koexistenz und jetzt eben profitiert man eher davon. Aber ich bin eh, das finde ich noch wovor super, dass das überhaupt geht, weil es ist oft sehr schwierig, glaube ich, bei Künstlern, dass man quasi was Lustiges macht und was Ernsthaftes. Es gab übrigens schon, dass zu Beginn dann bei den Leuten, die dich als Osterfeld kannten, dann schon auch welche im Publikum waren, scheinbar ein bisschen angesoffen, dann Osterfeld halt irgendwie so eine Blatt haben, das hat es jetzt in den letzten zehn Jahren de facto nimmer gegeben. Also ich freue mich eher mal, wenn jemand quasi einen Osterfeld-Schrei lässt, aber das war früher schon, das war natürlich, die Auskenner wollten sich dadurch irgendwie, keine Ahnung, schönes Licht stellen. Also die Dinge hat es schon gegeben, aber es war uns schon wichtig, dass wir das trennen und nicht so, okay, das ist jetzt die Bandversion. Wäre falsch gewesen. Jetzt denkt es immer dasselbe, es erfindet immer dieselben Spiele. Bald kommt man mir auf die Spur. Ich hatte mal ein gutes Gehirn, Spiel des Jahres 2003. Vieles Jahres 2003 wird Arbeit hier vor Ort produziert, heute steht sie in der Stadt leer. Wie ist das Album für euch? 2025, also jetzt, habt ihr euch ein neues Album, Adieu Unsterblichkeit, veröffentlicht. Und ich meine, der Titel wie das Album, das beinhaltet ja doch so ein bisschen Endlichkeit. Gespürt ihr das? Ja, persönlich glaube ich schon, weil wir jetzt schon in dem Alter sind, das kann man ja unschwer leugnen, jetzt im Fernsehen vor allem, wo man sich natürlich über die Ähnlichkeit Gedanken macht, wo man sich halt denkt, jetzt hat man die Lebensmitte überschritten. Aber ich glaube jetzt, dass das jetzt nicht irgendwie so Auslöser war von dem, wo wir jetzt gesagt haben, jetzt machen wir irgendwie ein Album über das Altwerden oder so. Ich glaube, das hat sich dann thematisch ganz gut ergeben. Also, das musst du sagen, als Texter, aber ich glaube jetzt nicht, dass da irgendwie jetzt bewusste Entscheidungen diesbezüglich waren. Ja, letztendlich geht es ja um den einen Song, wo es halt auch quasi diese Bedeutung, Mitbedeutung hat, vom Älterwerden. Ansonsten gibt es schon auf der Platte, es ist ja schon eine dunklere Platte, auch für unsere Verhältnisse. Und wobei ja so ein Spurhumor mal mehr, weniger ist uns ja wichtig, weil da komme ich vielleicht wieder zurück zum Austrof halt irgendwie so, es kann ja nichts Lustiges geben, ohne quasi eine profunde Basis und es kann nichts Ernsthaftes geben, wenn nicht auch ein bisschen Augenzwinkern dabei, weil sonst ist es so Bier-Ernst oder Zeigefänger-Ernst und das will man natürlich nicht haben oder würde an uns nicht entsprechen. Und auf jeden Fall geht es aber schon darum, vielleicht Verabschieden von Gewissheiten, das ist ja auch etwas, was so ein bisschen in der Luft liegt, dass so irgendwie irgendwas zu Ende geht oder man irgendwie so Gewissheiten von denen verabschiedet. Zum Beispiel war für mich oder ich glaube in unserer Generation Pazifismus eigentlich was, was irgendwie so das hat sich ja wirklich jeder von einer gewissen Güte einigen können. Oder dass die Demokratie dann durchsetzen wird und die Vernunft sie am Ende durchsetzen wird, das sind so Dinge, mit denen wir halt aufgewachsen sind in dem Glauben und so wie die Welt sich jetzt momentan darstellt, verliert man halt den Glauben an das, weil das ist halt das Gute immer siegt so auf die Art oder irgendwann sich die Vernunft wieder durchsetzen wird. Was hat es dir so illusioniert? Was hat es dir so illusioniert Was hat es dir illusioniert? Na, würde ich jetzt gar nicht unbedingt sagen, vor allem, also privat sowieso nicht, aber das ist halt so, man nimmt halt eher so Schwingungen auf und das ist halt jetzt gerade so diese Grundstimmung, die es halt einfach gibt, so eine dystopische, das ist ja nicht gut, aber wir können es auch nicht, wir sind ja nicht die Motivatoren, wir sind ja nicht die, also das so sichern sie nicht, sondern wir sind ja wie wenn der was auffängt und dann irgendwie so, dass das Lieder sind, die ja, siehst du das? So irgendwie so. Und das ist ja irgendwie so eine Aufgabe von Kunst oder von Rock. Kunst, wenn man so will, irgendwie so, dass man halt die Sachen benennt oder eben nicht benennt, sondern halt irgendwie so ins Schwinger bringt, die halt mit Naturwissenschaft nicht gingen oder sowas. Ich finde Kunst eigentlich eine Art von experimenteller Wissenschaft, irgendwie so, wo man versucht versucht auf etwas zu kommen. Und das ist auf das, was wir jetzt gerade kommen. Thank you. Ich komme der Welt abhanden Und die Welt kommt mir abhanden. Ich verliere das Spiel und das Spiel verliert mich. Oh, diese Grausamkeit hat jüng und sterblich teils. Das heißt aber, Gott sei Dank, es bezieht sich jetzt nicht auf ein Ende von Kreisky. Nein. Wobei, da muss man sagen, wenn man nachdenkt, muss man sagen, jetzt gibt es uns 20 Jahre, in 20 Jahren sind wir 70, da kann man schon auf der Bühne stehen. Ist das Ihrer Plan? Ja, das ist unser Plan. Also ich würde mal sagen, das ist eine Arbeitshypothese. Man kann nie damit rechnen, was passiert, aber grundsätzlich gibt es momentan kein Ablaufdatum. Aber das heißt nicht, dass man sich nicht so etwas überlegt, weil im Song Adieu und Sterblichkeit geht es ja um einen Spieleentwickler, der draufkommt, der hat keine neuen Ideen mehr und der wiederholt sie nur. Und so als Musiker, der halt eine längere Karriere hat, dann sind auch immer so die Gedanken, wiederholt man sie jetzt eh nicht und bringt das nur irgendwie was Neues, wenn man jetzt wieder ein neues Album macht? Bringt das noch irgendwie was Neues, wenn man jetzt wieder ein neues Album macht? Oder ist das nur quasi ein Abklatsch von dem, was man schon mal gemacht hat? Und das sind schon so Gedanken, die man sich einfach so macht. Ja, und da die Frage natürlich ist, ist das jetzt in irgendeiner Form relevant? Weil jetzt aktuelle Acts arbeiten halt anders, mit anderen Mitteln, mit anderen Promotions natürlich, wie man in die Social Media geht und so weiter. Das sind nicht alles Sachen, die wir jetzt nicht können oder nicht leisten können, weil das sind nicht wir, das kennen wir nicht. Es ist halt einfach was anderes. Und da stellt sich dann auch die Frage nach, ist das jetzt eigentlich relevant? Genau. Und auch das ist quasi so ein Adieu, also irgendwie verabschieden von der Zukunft, die unendlich ist. Nicht wie man es sich vorstellt mit 20, wenn einfach die Welt offen steht und das Ende ist nicht absehbar. Wie wenn du jetzt den Teller auf den Tisch kriegst und jetzt sind wir schon dort, wo nur noch das halbe Schnitzel da liegt. Ich hätte noch eine weitere Frage, aber ich finde, das ist der perfekte Abschluss vom Interview. Nein, ich mag es gar nicht mehr stöhnen. Ist das Schnitzel, ist das Leberkasse einmal halb gegessen oder nicht? Ja, danke. Danke.