Genau genommen, liebe Freunde, sind Jesu Familienverhältnisse erschütternd. Sein Vater Josef will, als er hört, dass seine Frau Maria schwanger ist, diese bereits am liebsten verlassen. Etwas, das bestimmt ein Leben lang zu gespaltenen Verhältnissen geführt hat. Jesu Frau, Maria Magdalena, scheint Jesus für so kompliziert erachtet zu haben, dass sie ihn nach seiner Auferstehung nicht einmal erkennt. Sie hält ihn für den Gärtner. Sie hält ihn für den Gärtner. Sein Cousin, Johannes der Täufer, der Jesus eigentlich hätte ankündigen sollen, ist von dessen Auftreten so überrascht, dass er ihn aus dem Gefängnis heraus fragen lässt. Bist du es oder sollen wir auf einen anderen warten? Seine eigene Mission also in Frage stellt. Und seine Brüder, die so wie Jesus selbst wissen, dass man Jesus in Judäa sucht, um ihn zu töten, schicken ihn haargenau dorthin. Das kann man im Johannesevangelium nachlesen. Johannesevangelium, Kapitel 7, die Verse 1 bis 5. Johannes-Evangelium, Kapitel 7, die Verse 1 bis 5. Danach zog Jesus umher in Galiläa, denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil ihm die Juden nach dem Leben trachteten. Da sprachen seine Brüder zu ihm, mach dich auf von hier und geh nach Judäa. Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn, auch sie glauben nicht an ihn. So dass Jesus mit seiner Mission eigentlich alleine dasteht. Glaubst du nicht?