Liebe Alter! Kennt ihr diese Sticker? Bei den Themen der heutigen Sendung müssten wir eigentlich die ganze Folge damit zustickern. Es geht um Hass und um die Notwendigkeit von Solidarität. Aber immerhin auch um einen kleinen Erfolg in Italien. Damit seid ihr nach den folgenden 30 Minuten wieder bestens informiert. Auch was die Filmwelt wieder zu bieten hat, hält also dran. In Italien hat ein Gericht ein Urteil gesprochen, das für viele Regenbogenfamilien einen bedeutenden Schritt nach vorne aufzeigt. Das Verfassungsgericht in Rom entschied, dass bei gleichgeschlechtlichen Paaren beide Frauen als rechtliche Mütter eines Kindes anerkannt werden müssen, selbst wenn nur eine von ihnen die biologische Mutter ist. Diese Entscheidung stellt klar, dass es verfassungswidrig ist, den nicht-biologischen Elternteil zu benachteiligen und damit dem Kind einen Elternteil vorzuenthalten. Bislang mussten viele lesbische Paare langwierige und teure Verfahren durchlaufen, damit beide Partnerinnen in die Geburtsurkunde aufgenommen werden konnten. Oder sie ließen den rechtlichen Status ganz offen. Mit dem neuen Urteil gehört das der Vergangenheit an. Die Richter betonten, dass das Kindeswohl und die stabile rechtliche Beziehung zu beiden Elternteilen Vorrang haben. Das gilt besonders, wenn das Kind durch künstliche Befruchtung im Ausland gezeugt wurde und beide Partnerinnen den gemeinsamen Elternwillen gezeigt haben. LGBTQ-Organisationen und Familienverbände in Italien reagierten mit großer Erleichterung. Sie sprachen von einem historischen Durchbruch im Kampf für Gleichberechtigung und rechtliche Anerkennung moderner Familienrealitäten. Viele sehen darin eine Bestätigung, dass Liebe und Fürsorge die entscheidenden Kriterien für Elternschaft sind, nicht das biologische Geschlecht der Erwachsenen. Kritiker des Urteils, vor allem aus konservativen Kreisen, warnen dagegen vor einer grundlegenden Veränderung traditioneller Familienbilder. Dennoch wird das urteil als ein starkes signal gewertet, das den weg für weitere reformen im familienrecht italiens ebnen könnte. meist sind ja die, die sonst schreien, man solle doch an die armen kinder denken, diejenigen, die bei solchen themen am lautesten kritik äußern. aber ich kann dem Verfassungsgericht nur zustimmen, ein Kind, das gesetzlich anerkannt zwei Elternteile hat, ist einfach besser dran. Ganz ehrlich, so sehr ich mich auch anstrenge, mir fällt kein Argument ein, dass dieses entkräftet. Alles andere ist nur Ideologie. Quasi Anti-Regenbogen-Ideologie. In Deutschland beschäftigt sich die Politik seit Jahren intensiv mit dem Phänomen der Hasskriminalität, also mit Straftaten, die Menschen allein wegen ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder Weltanschauung angreifen oder herabwürdigen. Besonders nach der rassistischen Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds wurde deutlich, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte wachsam sein müssen, wenn Hinweise auf solche Taten vorliegen und besonders sorgfältig ermitteln sollten. In den vergangenen Jahren sind die Zahlen der erfassten Ermittlungsverfahren deutlich gestiegen. Viele dieser Verfahren betreffen Delikte, die im digitalen Raum stattfinden. Beleidigungen, Hetze oder Aufrufe zur Gewalt im Internet. In mehreren Ländern gibt es mittlerweile spezialisierte Ermittlungsgruppen und zentrale Meldestellen, die sich ausschließlich mit strafbaren Online-Inhalten beschäftigen und diese an die zuständigen Behörden weiterleiten. Trotz dieser Bemühungen enden viele Ermittlungsverfahren ohne Anklage oder werden eingestellt. Das schafft Frust bei Betroffenen und bei jenen, die eine konsequente Strafverfolgung fordern. Fachleute und Opfervertretungen weisen darauf hin, dass die Auswertung digitaler Spuren und die rechtliche Bewertung von Hasspostings oft komplex und zeitaufwendig sein, insbesondere dann, wenn es um Abwägungen zwischen Meinungsfreiheit und strafbarer Hetze geht. Der Staat versucht, mit Gesetzesänderungen, neuen Meldepflichten für soziale Netzwerke und der Einrichtung zentraler Stellen effektiver gegen Hasskriminalität vorzugehen. Gleichzeitig weisen Initiativen aus Zivilgesellschaft und Justiz darauf hin, dass solche Taten nicht nur polizeiliche Aufgaben sind, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellen. In der öffentlichen Debatte spielt auch die Frage eine Rolle, wie Opfer besser geschützt und motiviert werden könnten, Vorfälle anzuzeigen, damit die Zahlen nicht nur steigen, sondern auch zu einer spürbaren strafrechtlichen Konsequenz führen. Es gibt ja Menschen, die behaupten, dass die Zahlen nur deswegen so hoch liegen, weil es nun eine Verpflichtung gibt, sie überhaupt zu erfassen. Aber Diggi, was willst du damit sagen? Wenn wir nicht hingucken, ist wieder alles schick? Und wenn wir keine Blitze aufstellen, gibt's auch keine Raser mehr. Das könnte so passen. Es sterben ja trotzdem Menschen auf der Straße. Ohne Blitzer noch mehr. Weil sich mehr Leute zum Rasen eingeladen fühlen. Nein, es ist schon gut, dass diese Statistiken erfasst werden, auch wenn es mehr Arbeit macht. Mörder zu verfolgen macht schließlich auch Arbeit und trotzdem willst du, dass es Konsequenzen gibt, wenn jemand einen liebgewonnenen Menschen aus deinem Umfeld umlebt. Berlin stärkt queeres Leben dort, wo es stattfindet. Direkt in den Bezirken. Mit dem neuen Förderprogramm Queeres Leben in den Bezirken will der Berliner Senat Initiativen, Projekte und Begegnungsräume gezielt vor Ort unterstützen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Teilhabe von LGBTQ-Menschen in allen Teilen der Stadt zu fördern, auch abseits der bekannten queeren Zentren. Das Programm richtet sich vor allem an lokale Träger, Vereine und Initiativen, die sich für Beratung, Vernetzung, Kultur oder Aufklärung einsetzen. Gefördert werden können sowohl neue Projektideen als auch bestehende Angebote, die weiterentwickelt oder ausgeweitet werden sollen. Besonders im Fokus stehen dabei Stadtteile, in denen queere Infrastruktur bisher wenig präsent ist oder erst im Aufbau steckt. Die Verantwortlichen betonten, dass queeres Leben nicht nur in der Innenstadt stattfindet, denn viele queere Menschen leben in Außenbezirken und wünschen sich dort niedrigschwellige Angebote, sichere Räume und eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung. Genau hier soll das Förderprogramm ansetzen, mit kurzen Wegen, lokaler Verankerung und einer engen Zusammenarbeit mit den Bezirken. Gleichzeitig versteht sich das Programm als politisches Signal. Queere Vielfalt ist ein selbstverständlicher Teil Berlins. Überall, in Zeiten, in denen queere Menschen vermehrt Einfandungen erleben, setzt die Stadt damit ein Zeichen für Solidarität, Schutz und Empowerment. Mit dem neuen Förderprogramm soll queeres Leben nicht nur sichtbar, sondern auch nachhaltig gestärkt werden. Direkt vor der eigenen Haustür. Na endlich! Da musste mit dem Schwutz erst ein traditionsreicher queerer Club sterben, bevor sich der Senat zur Unterstützung queerer Kultur bekennt. Aber besser spät als nie. Ich bin gespannt, welche neuen Angebote jetzt entstehen. Habt ihr übrigens mitbekommen? Die U-Bahn-Station Neuendorfplatz soll jetzt den Zusatz Regenbogenkiez bekommen. Na Mensch, das wird doch! Es war so ein romantischer Moment und ein powervolles Statement gleich dazu. Schiedsrichter Pascal Kaiser machte am 30. Januar seinem Freund Moritz im Stadion vor 50.000 Zuschauenden einen Heiratsantrag. Das Match 1. FC Köln gegen VfL Wolfsburg fand im Rahmen des Diversity-Spieltags des Fußballclubs statt. Also das beste Setting für diesen Schritt. Umso erschreckender musste Kaiser nun gleich zwe Mal gewalttätige Attacken erleiden. In der Nacht vom 7. zum 8. Februar, eine Woche nach dem Antrag, wurde er auf seinem Grundstück aufgesucht und zusammengeschlagen. Nur zwei Tage später erfolgte ein weiterer Angriff von zwei weiteren Männern. Abermals musste Kaiser notärztlich behandelt werden. Darüber hinaus bestätigt Kaisers Anwalt, dass eine Vielzahl an Drohungen vorliegen. Derzeit wird ermittelt, ob die Taten queerfeindlich motiviert seien. Gleichzeitig stehen Vorwürfe gegen Kaiser im Raum, bei einem früheren Arbeitgeber, einer Bar, höhere Geldbeträge unterschlagen zu haben. Nun wird vermutet, dass hier aus Vergeltung heraus Kaisers Adresse veröffentlicht wurde, aber diese Anschuldigung ist nicht bestätigt. Der Profifußball galt lange Zeit als die letzte Bastion der Homophobie. Öffentliche Outings blieben hier am längsten aus, während sich in anderen Bereichen immer mehr offen queere Menschen zeigten. So war es ein Meilenstein, als sich Thomas Hitzlsberger als erster deutscher Profifußballer öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte. Begleitet von sehr großem Medienecho. Auch immer mehr Fußballvereine gestanden eine Problematik im Profifußball bezüglich Queers ein und starteten Programme, um für mehr Akzeptanz zu werben. Der Diversity-Spieltag des 1. FC Köln ist eine dieser Maßnahmen. Was haben Mathematik und Rechtsprechung gemeinsam? Das sieht man doch, ist keine valide Lösung einer Aufgabe. Auch wenn sich uns vielleicht angesichts der Lage die Faust in der Hosentasche ballt und wir wutentbrannt aufschreien wollen, das ist doch offensichtlich, dass die Attacken queerfeindlich motiviert sind. Die Beweisführung muss wasserdicht sein. Auch wenn es uns schwerfällt, habt Vertrauen in die Gerichte und hofft, dass sich ausreichend Beweise finden lassen. So lange ist die Ermittlungen laufen die einzig richtige Aussage zu dem Fall. Und dennoch, natürlich lehnen wir uns mit euch aus dem Fenster, einfach weil die Wahrscheinlichkeit so hoch ist. Wenn diese Taten queerfeindlich motiviert sind, sind sie ein Schlag in die Magenkuhle der gesamten queeren Gemeinschaft. Wenn homophobische Lega-Trupps der Meinung sind, sind sie ein Schlag in die Magenkuhle der gesamten queeren Gemeinschaft. Wenn homophobische Legatrupps der Meinung sind, sie könnten queere Menschen mit Gewalt einfach wieder aus der Öffentlichkeit radieren, geht diese Gesellschaft rückwärts in ihrer Entwicklung. Diese Menschenhasser dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass sie damit durchkommen. Ansonsten sieht es für uns Queers nämlich bald ganz düster aus. Steht zusammen, kämpft für Sichtbarkeit und für Akzeptanz und am wichtigsten für die Liebe. Denn wer Liebe nicht akzeptieren kann und gar mit Gewalt gegen sie vorgeht, lebt für wahr ein sehr trauriges Leben. Die letztjährigen Pride-Demonstrationen in Ungarn schlagen weitere Wellen. Seitens der Politik wurden öffentliche Demos auf der Straße untersagt, unterstützt von Präsident Viktor Orbán. Die Organisatoren hielten am Recht für Versammlungsfreiheit fest und stemmten sich gegen diese Verbote – mit nun deutlichen Konsequenzen. Sowohl der Budapester Bürgermeister Gergely Karatschony als auch der Pride-Organisator Giza Buzalc-Habel wurden angeklagt. Die Wiener Grünen kritisieren dieses Vorgehen scharf. So heißt es hier, Orban gehe gegen das Menschenrecht der Versammlungsfreiheit vor und missbrauche die Rechtsprechung zur gezielten Kriminalisierung von Menschenrechtsaktivismus und zur Untergrabung von Rechtsstaatlichkeit. Sie fordern von der EU und der österreichischen Bundesregierung eine klare Verurteilung des Vorgehens und die Androhung von Sanktionen, wenn die Anklagen gegen Karatschony und Pusatschabel nicht fallen gelassen werden. Bis hin zum Entzug des Stimmrechts für Ungarn in der EU. Darüber hinaus soll die ungarische Zivilgesellschaft insbesondere von LGBTQ-Organisationen und Initiativen zum Schutz von demokratischen Grundrechten gezielt unterstützt werden. Ein entsprechender Antrag ist von den Grünen eingebracht worden, wurde aber vertagt. Ganz ehrlich, wenn homophobe Politiker der Meinung sind, sie könnten queere Menschen mit unlauteren Anklagen und Verurteilungen einfach wieder aus der Öffentlichkeit radieren, geht die ungarische Gesellschaft rückwärts in ihre Entwicklung. Diese Menschenhasser dürfen nicht das gefühl bekommen dass sie damit durchkommen ansonsten sieht es für uns kurs nämlich bald ganz düster aus also steht zusammen zeigt solidarität für ungarische queers und moment das hat mir gerade schon oder bevor ich mich noch fünf mal wiederhole lasst uns schnell zu den Filmtipps weiterschauen. Young Hearts ist ein Film, der zwischen Coming of Age, sozialen Einschränkungen und verklärten Erwartungen versucht, eine dramatische Geschichte zu zeichnen. In dessen Mitte steht der 14-jährige Elias, welcher trotz stabilem Freundeskreis und einer Beziehung mit seiner Freundin in einen inneren Kampf gestoßen wird, als Alex, sein neuer Nachbar, Teil seiner Freundesgruppe wird. Dieser ist aus dem großen Brussel in das kleine Dorf in Flandern gezogen und erlebt da eine ganz neue Lebensrealität. Damit beginnt eine dramatische Liebesgeschichte für Elias und Alex in der soziale Zwänge, Erwartungen an einen selbst, das Schulleben in Flandern und Pubertät aufeinanderprallen. Diese komplexen Emotionen werden im Film von den Kinderdarstellern besser rübergebracht als von manchen Profi-Schauspielern in Blockbustern. Ebenso wirken die Szenen lebhafter, da die Kameraarbeit mit ihren vielen länger gehaltenen Einstellungen den Zuschauer stärker in die Welt eindringen lässt. Untermalt wird dies zusätzlich durch die sehr passende Musik von Ruben de Gesell. ihren vielen länger gehaltenen Einstellungen den Zuschauer stärker in die Welt eindringen lässt. Untermalt wird dies zusätzlich durch die sehr passende Musik von Ruben de Gesell. Allerdings hat der Film ein zentrales Problem. Das Storyboard gibt den Charakteren in ihren Handlungen keine Tiefe. Damit ist gemeint, dass Aktionen keine zweite Ebene haben und vorhersehbar sind. Wenn ein potenzieller Handlungsstrang ermöglicht wird, wird genau dieser in der nachfolgenden Handlung verfolgt. Ohne Abweichungen in der Umsetzung, ohne potenzielle weitere Handlungsstränge. Der Film fühlt sich dadurch an, als würde man keinem roten Faden folgen, sondern in einer roten Lok sitzen. Die Gleise sind absolut festgelegt und es gibt keine Möglichkeit auch nur ein bisschen davon abzuweichen. Und genau dies spiegelt sich in der Handlung wieder. Ein Charakter schlägt etwas vor, also wird genau das gemacht. Kein anderer Charakter schlägt etwas vor, keine andere Aktion ist möglich. Ein ähnliches Problem ist in den Emotionen der Charaktere zu finden. Wird etwas Positives erlebt, ist das das Beste, was passieren kann. Wird etwas Negatives erlebt, gibt's Tränen, Hass und Flucht. Situationen eskalieren damit unnötig schnell und es fühlt sich an, als wäre man am Anfang eines Handlungsstranges eingeschlafen und am Klimax direkt wieder aufgewacht. Und dies in Kombination mit der flachen Story ergibt einen ziemlich vorhersehbaren Film. Die Generation, die sich in diesem Film wiedererkennen sollte, braucht sehr wahrscheinlich etwas Subway-Surface-Gameplay. Andererseits kann es sein, dass die Aufmerksamkeitsspanne nicht genügend bedient werden kann. Geringfügige Abweichungen von der Realität und unnötigerer Charaktere gibt es ebenso. Stichwort Verstecken im Schloss. Allerdings ist dies weniger problematisch, da der Film mit seinen 97 Minuten eigentlich nicht zu lange geht. Eigentlich deshalb, da die Vorhersehbarkeit dazu führt, dass sich diese 97 Minuten länger anfühlen als sie müssten. Sollte man diesen Film im Schulunterricht zeigen, ist dies eine gute Möglichkeit, die Schüler aufzuklären und seine Doppelstunde spannender zu machen als der Rest des Schultages. Für einen Privat bietet sich das Storyboard perfekt als Second-Screen Screen Erlebnis. Jedoch ist die Musik und das Schauspiel eigentlich zu schade dafür. Eine deutliche Empfehlung kann daher nur für den Schulunterricht gegeben werden. Martin sagt, sie sind aus Brüssel hergezogen. Oh, Vorsicht! Also dann sag ich mal Pause. Cheers. Hey, bist du schon mal verliebt gewesen? Ja, das ist das schönste Gefühl auf der Welt. Oh mein Gott, er sieht so heiß aus. Du musst schon zugeben, dass er gut aussieht. Komisch, wenn ich sagen würde, dass er gut aussieht, weil ich nicht auf Jungs stehe. Alles gut? Ja. Warum sagst du es mir nicht? Mir geht es gut. Ja, ich weiß. Es ist wirklich nichts. Was möchtest du dann? Tot sein. Falls du mich brauchen solltest, nachdem du gestorben bist, dann findest du mich auf der Terrasse. Elias, was ist hier los? Weißt du überhaupt, wer ich bin? Warum bist du nicht in deinem Scheißbrustel geblieben? Dann wäre das nie passiert! Alle, die mir lieb sind, habe ich verletzt. Wir alle machen Fehler. Mein schöner Junge. Ich möchte nur bei dir sein. Der Film Für immer eins von Maria Soleil Toniazzi erzählt eine ruhige, intime Liebesgeschichte, die weniger auf große Dramatik setzt als auf feine Beobachtungen und emotionale Zwischentöne. Im Mittelpunkt stehen Marina und Federica, zwei nicht mehr ganz junge Frauen, die seit mehreren Jahren ein gemeinsames Leben führen. Scheinbar stabil, vertraut und gut eingespielt. Doch genau diese Vertrautheit wird im Laufe des Films immer wieder in Frage gestellt. Federica ist eine erfolgreiche Architektin, rational, kontrolliert und stark auf ihre Arbeit fokussiert. Dazu ein bereits erwachsener Sohn und ein Ex-Ehemann, der gerade wieder Vater geworden ist. Marina hingegen arbeitet in der Gastronomie, ist emotionaler, impulsiver und sehnt sich nach mehr Nähe und Verbindlichkeit. Als ehemalige Schauspielerin wird sie häufig erkannt und machte ihre Homosexualität bereits vor Jahren öffentlich. Obwohl sie zusammenleben, spürt Marina zunehmend eine Leerstelle in ihrer Beziehung. Federica vermeidet klare Zusagen, insbesondere wenn es um Ehe oder langfristige Verpflichtungen geht. Am schlimmsten aber ist für Marina, dass Federica ihre Liebe für sie nach außen hin versteckt und negiert. Was für die eine Freiheit bedeutet, fühlt sich für die andere wie Zurückweisung an. Der Film begleitet das Paar durch eine Phase des Zweifelns, Schweigens und inneren Rückzugs. Dabei bleibt die Handlung bewusst unspektakulär. Gespräche, Blicke, Alltagsmomente und unausgesprochene Erwartungen tragen die Geschichte. Gerade diese Reduktion macht Für Immer Eins so glaubwürdig. Tonjazi interessiert sich weniger für äußere Konflikte als für das, was zwischen den Figuren passiert – und oft eben nicht gesagt wird. Margarita Bui und Sabrina Ferilli spielen ihre Rollen großartig. Die Chemie wirkt echt, nicht idealisiert und spiegelt die Widersprüche einer langen Beziehung wider. Liebe und Ermüdung, Nähe und Distanz, Sicherheit und Angst vor dem Festlegen. Für immer eins ist ein sensibler, reifer Film über Liebe im Alltag, jenseits von Klischees und großen Gesten. Er zeigt, dass Beziehungen nicht an fehlender Liebe scheitern müssen, sondern oft an unterschiedlichen Vorstellungen von Nähe und Zukunft. Und zwar unabhängig von Alter und Lebenserfahrung der Liebenden. Empfehlenswert. Questo, physiology, si mette nella posizione esatta in cui dorme di solito. No, ma non c'è bisogno. Ah, scusa, girati su un fianco, dai. Mettiti come dormi di solito, a cucchiaino. Eh, no, grazie, veramente. Senti, decidi tu, eh. Questa cosa che io sto insieme a Marina, a te ti imbarazza ancora? Sarà pure normale che uno si stranisce perché il padre si mette con una ragazzina e la madre si mette con una donna. Ma dove lo trovi un uomo? E ti porta il caffè a letto. Io non ho mai amato una donna prima di te. Non ci ho mai neanche pensato. Sei stata per tutta la vita la moglie da Sergio, la madre di Bernardo. Basta, goditi un pochino sta libertà che c'hai. Sì, sì, vai, vai. C'è ancora spazio. Quale spazio? Lo sai, non ci vedo. Non vedi, non ci senti. Mi pare da sta goanna dei miracoli. Ho incontrato una persona. No, no, una donna. Posso sapere da quanto tempo mi racconti parla? Non puoi stare così. Perché come stai? Non è una che le. Posso sapere da quanto tempo mi racconti male? Non puoi stare qui. Perché non stai qua? Non è una che le manca un pezzo. Tu ti vergogni? Ancora. Io ho bisogno di capire. Tu sei l'unica persona importante per me. Io con te ho imparato un sacco di cose. Beh, vediamo la puntata e siamo indietro. Vedi, rilascio sta, questo è il condizionatore. Die Poetin erzählt die wahre Geschichte der Liebe zwischen der amerikanischen Dichterin Elizabeth Bishop und der brasilianischen Architektin Lota de Macedo Soares. Die Handlung beginnt in den 1950er Jahren. Elisabeth reist nach Brasilien, eigentlich nur für kurze Zeit. Sie will eine Auszeit bei einer Schulfreundin nehmen, um sich wieder auf das Schreiben konzentrieren zu können. Doch diese Reise verändert ihr ganzes Leben. In Brasilien lernt sie Lotta kennen, die mit Elisabeths Schulfreundin zusammen ist. Lotta ist eine selbstbewusste, starke Frau aus einer wohlhabenden Familie. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich langsam eine Liebesbeziehung, auch wenn Lotta sich nicht wirklich aus der vorherigen Beziehung löst. So steht zwar die Liebe zwischen beiden Frauen im Mittelpunkt des Films, die eigentliche Dreiecksgeschichte ist aber ein Aspekt, der die Beziehung beeinflusst. Der Film zeigt, wie sich Nähe, Vertrauen und Liebe aufbauen, aber auch, wie Zuwendung zu einer weiteren Person Unsicherheit bringt und die Beziehung belastet. Als beide Frauen ihren Lebensmittelpunkt vom Land in die Stadt verlegen und eine Militärjunta die Macht übernimmt, sind auch die äußeren Bedingungen für das Frauenpaar ungünstig. Elisabeth ist ruhig, zurückhaltend und oft unsicher. Sie kämpft mit Einsamkeit, ihrer Vergangenheit und gibt sich der täglichen Dosis Alkohol hin. Dennoch lässt sie sich von Lotta zu dichterischen Höchstleistungen pushen, die im Gewinn des Booker-Preises münden. Lotta ist hingegen energisch, organisiert und sehr emotional. Sie setzt ein Großbauprojekt um und macht sich damit unsterblich. Diese Unterschiede ziehen sich durch den ganzen Film. Man spürt, wie sehr sich die beiden Frauen lieben, aber auch, wie sehr sie sich gegenseitig verletzen können. Ohne zu spoilern, es wird dramatisch. Der Film nimmt sich viel Zeit. Viele Szenen sind ruhig und langsam erzählt. Das passt gut zur Stimmung der Geschichte. Die Bilder von Rio und der Natur des brasilianischen Hinterlandes sind wunderschön und sehr poetisch. Besonders überzeugend ist das Schauspiel. Die Darstellerinnen wirken sehr glaubwürdig, ihre Blicke, Gesten und Gespräche fühlen sich echt an. Auch ohne viele Worte versteht man, was die Figuren fühlen. Die Poetin ist ein sehr sehenswerter Film über Liebe, Abhängigkeit und künstlerisches Leben. Er zeigt eine besondere Beziehung, die nicht perfekt ist. Zwei Frauen, die einander lieben, aber an sich selbst und aneinander scheitern. Ein stiller, nachdenklicher Film, der wirklich lange im Gedächtnis bleibt. Die Kunst des Verlierens studiert man täglich. So viel ist scheint bloß geschaffen, um verloren zu gehen. Und so ist sein Verlust nicht unerträglich. Elizabeth Bishop, willkommen in Brasilien. Das bin ich. Ich habe es entworfen, ganz allein, jeden Zentimeter. Was für ein bezaubernder Kater. Hat er einen Namen? Was hat sie für ein Problem? Wie ist es hier? In Rio sind wir diskret, aber hier oben stört uns kaum jemand. Was für ein Leben kann man erwarten, wenn man Freundschaft über Liebe stellt. Ich möchte, dass du bleibst. Ich fahre nach Hause, damit du das erklären kannst. Mary, dein Zuhause ist hier. Dann schick sie hier weg. Ich kann nicht. Du springst einen Berg in die Luft, damit ich eine bessere Aussicht habe? Er ist das Mindeste. Es ist perfekt. Die Sternschnuppen in deinem schwarzen Haar sich sammeln in glitzernden Formen. Oder die Sternschnuppen in deinem langen Haar. Elizabeth, du hast den Pulitzer gewonnen. Ich habe mich ein Leben lang fremd gefühlt. In Brasilien behandelt ihr mich wie eine Schwester. Und ich war niemals irgendwo mehr zu Hause als hier. Du kennst sie überhaupt nicht. Sie macht alles kaputt. Dass alles aus der Bahn läuft, ist nur die Entschuldigung, die ich immer gebraucht habe. Du willst ohne mich leben. Ohne mich kannst du nicht überleben. Ich verlor zwei Städte, die ich sehr liebte. Königreiche, die ernst meinen. Verlor zwei Flüsse, einen Kontinent. Ich vermisse sie. Die Kunst des Verlierens studiert man täglich. Und wenn euch diese Filme noch nicht ausreichen, dann haltet euch fest. Wir bringen euch in unserer nächsten Ausgabe im März gleich zwei Banger. Nach Abschluss der ersten Staffel, Heated Rivalry, erfahrt ihr, was wir von der gehypten Serie halten. Außerdem ist die Fortsetzung von Skool Spirits da. Schaffen sie es, an den Erfolg der ersten Staffel anzuknüpfen? Bleibt gespannt. Bis dahin, euer Rob.