... Pünktlichst um 19.30 Uhr beginnt der letzte Kepler-Salon des Monats Februar unter dem Titel Kunststoffe im Kreislauf von Wertstoffen und Klangmaterial. Es ist der Kunststoff, der meine beiden Gäste heute Abend hier eint. Sie haben sehr unterschiedliche Positionen und es gefällt mir sehr gut, dass wir beide heute hier zugesagt haben und ihre Perspektive auf Kunststoff präsentieren werden. Da begrüße ich für den Bereich der Kunst an meiner Seite Christine Hinterkörner-Acker, Kristen Hunt-Eckron. Ein herzliches Willkommen. Hallo. Danke für die Einladung. Und für die Forschung und Wissenschaft Jörg Fischer. Jörg Fischer ist der Leiter des Instituts für Polymeric Materials and Testing an der JKU in Linz. Herzlich willkommen, Jörg Fischer. Ich beginne mit dir, Christine, Kristen Hunt-Eckron, deinem Künstlerinnenname. Du bist interdisziplinäre Künstlerin, du chargierst zwischen Musik, Komposition, Mode, Tanz und Performance. Du bist ausgezeichnet mit dem Spanischen Kulturpreis und Internationalen Kunstpreis in Zusammenarbeit mit Sol Bico in Barcelona. Und 2006 hast du die Anton Bruckner Privatuniversität absolviert mit dem Schwerpunkt Jazz und Popgesang, aber auch Musik und Medientechnologie. Kristen Hunt-Eckron war auch vertreten bei der Europäischen Kulturhauptstadt in Rijeka 2020 mit der Frachtschiff-Sinfonie und arbeitet aktuell an Plastikphonia, Plastic Trash Composed into Music. Und damit widmest du dich der nachhaltigen Auseinandersetzung durch Musikkomposition mit Müll gesammelt an den Stränden der Meere dieser Welt. Und zu Beginn möchte ich mich aber an Jörg Fischer wenden und an seine Ausführungen. Du hast Kunststofftechnik an der Montan-Universität in Leoben studiert und hast dort auch promoviert. 2009 wechselst du an die Uni in Linz und hast dort mit aufgebaut das Institut für Polymeric Materials and Testing. Was man dort genau tut und forscht, wirst du uns dann noch näher erläutern. Du hast dich dort habilitiert und bist auch seit Februar 2025 der leitende Professor dort und der Leiter des Instituts. Und du bist zudem stellvertretender Leiter der LIT Factory. Bitte auch hier näher ausführen, was wir uns denn darunter vorstellen unter dieser Fabrik an der Uni drüben. Und deine Forschungsschwerpunkte sind eben die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen. Du leitest dahingehend auch mehrere interdisziplinäre Projekte und vor allem ein Recyclingprojekt, das das Verbrennen vermeidet. Ich darf dich um deinen Vortrag bitten. Sehr gerne. Danke für die Einladung und schönen guten Abend von meiner Seite. Jetzt warte ich nur auf die Folien, dann kann man schon starten. Okay, sehr gut. Im Großen und Ganzen begleitet uns Kunststoffe das ganze Leben und den ganzen Tag. Bevor ich aber jetzt mit dem Vortrag beginne, nur auf die zwei Fragen einzugehen. Das Institut für Polymeric Materials and Testing ist ein Institut, das sich mit Werkstoffentwicklungung, ob die Eigenschaften des Werkstoffes passen. Und die LIT Factory ist eine Pilotfabrik, eine von drei Pilotfabriken in Österreich, die Digitalisierung und Verarbeitung, Digitalisierung und Industrie verheiraten sollen. Verarbeitung, Digitalisierung und Industrie verheiraten sollen. Es gibt drei Pilotfabriken, wie bereits erwähnt, eine an der TU Wien, eine an der TU Graz und eine an der JQ Linz. Und die an der JQ Linz beschäftigt sich mit Kunststoffverarbeitung bis hin zur Kreislaufführung. Und in diesem Bereich bin ich verantwortlich für die gesamte Kreislaufführung und für die Maschinen, die dort verwendet werden. Dort forscht man an Industriemaschinen, Industrieanlagen. Das bedeutet nicht mehr wie im Labor mit einigen wenigen Kilos forschen, sondern mit einigen hundert Kilogramm, die wir von unseren Industriepartnern bekommen. Die nehmen wir und probieren sie in den Kreislauf zu führen. Und bei der Präsentation geht es jetzt darum, dass ich am Anfang gern das Feld aufbereite und sage, dass wir den ganzen Tag mit Kunststoff zu tun haben. Und wir sehen das an den Piktogrammen hier, dass wir entweder im Bett damit zu tun haben, weil 80 Prozent der österreichischen Matratzen sind Hartschaummatratzen, die Gott sei Dank auch in Österreich produziert werden, also sehr stark in Kremsmünster zum Beispiel. Wir putzen unsere Zähne hoffentlich jeden Tag und da ist sehr oft, dass die Zahnbürste aus Kunststoff ist, zumindest die Zahnpasta ist in einer Kunststoffdube verpackt. Unsere Kleidung ist irgendwie aus Kunststoff teilweise, wir haben das vorhin kurz diskutiert bei der Begrüßung. Wir sind hier mit Schuhen und die Schuhe haben zumindest eine Kunststoffdämpfung, weil mit einem Metall wird es ziemlich schwer zu gehen sein und schlecht für die Gelenke am Ende. Der Transport nutzt Kunststoffe, wenn es auch nur bei den Rädern ist oder irgendwie bei den Sitzen, bei den Dämpfungen und so weiter. Und wir haben heute die Freude, einen Projektor zu nutzen, eher die Fernbedienung hier, also elektrische Anwendungen nutzen auch sehr oft Kunststoffe, weil Kunststoffe sind gute Isolatoren und ansonsten würden wir einen elektrischen Schlag bekommen beim direkten Kontakt mit dem Strom. Das wollen wir nicht, also wir wollen das isolieren. Und im Haus hat man natürlich in Österreich sehr stark auch oft Dämmung und so weiter, damit wir weniger Energie verbrauchen und dann nutzen wir auch den Kunststoff. Gut, im Großen und Ganzen lässt sich das dann zusammenfassen auf unterschiedliche Industriesektoren. Der größte Industriesektor für Kunststoffe ist die Verpackung. Da wird sehr viel Kunststoff eingesetzt. Wir werden nachher eine genaue Zahl sehen, wenn man die Textile mit ein in den Leitungen, in den Fensterrahmen und so weiter Kunststoffe. Bei Automotive oder Automobil und auch Transportwesen, wie bereits erwähnt, wenn man in ein Auto einsteigt, hat man die Reifung aus Kunststoff. Man hat aber auch im Auto das Dashboard, also vorne quasi das Armaturenbrett aus Kunststoff, auch die Polsterung ist aus Kunststoff. Man hat aber auch im Auto das Dashboard, also vorne quasi das Armaturenbrett aus Kunststoff. Auch die Polsterung ist aus Kunststoff. Bei den Textilien ist es oft so, wenn man einen Gummizug hat in der Bekleidung, dann hat man zumindest ein wenig Kunststoff in der Bekleidung. Das gibt es jetzt mit einigen Bildern aus der Veröffentlichung von Plastics Europe. Da sieht man unterschiedliche Anwendungen, auch im Medizinbereich. Natürlich nutzen wir Kunststoffe, damit die medizinischen Geräte steril bleiben. Und unten sehen wir unterschiedliche Tabellen oder Grafiken, wo die Industriesegmente dann aufgeteilt sind mit dem prozentuellen Anteil, wie viele Kunststoffe werden genutzt. Wie bereits erwähnt, ungefähr 30 Prozent in der Verpackung, im Hausbau sind 17 Prozent und so weiter. In der rechten Grafik sieht man dann ganz unten unterschiedliche Zahlen. Und vielleicht erkennen Sie diese Zahlen wieder. Wenn Sie Verpackungen sich anschauen, dann sehen Sie einen Recycling-Code oder einen Kunststoff-Identifikations-Code mit 1 bis 7, wobei 7 für Adas steht, also alle anderen Kunststoffe, und die 1 bis 6 sind die meistverwendeten Kunststoffe. Wenn man zusammenrechnet dort, dann sieht man, dass mehr als 60% der Kunststoffe, die verwendet werden, sind diese allgemein genutzten 6 Kunststoffe, die man auch in den Kreislauf führen könnte. Ja, und warum benutzt man überhaupt Kunststoff? Da sieht man eine Studie von McKinsey & Company, das ist eine unabhängige Studie zu Kunststoffe im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Und da wurden Kunststoffe in den mehreren bereits gezeigten Industriesegmenten untersucht und mit dem nächstbesten Werkstoff verglichen. Und dort der CO2-Ausstoß oder die Klimawandel-Effektivität sozusagen untersucht. Und da sieht man bei unterschiedlichen Anwendungen, ich weiß nicht, der Laserpointer funktioniert auch, also in dem Fall die verschiedenen Anwendungen, wie in der Verpackung, im Hausbau und so weiter, gibt es unterschiedliche Applikationen, Produkte, wie die Einkaufstasche zum Beispiel. Die könnte aus HDPE sein und der nächste beste Werkstoff wäre Papier. Und wenn HDPE 100% an CO2-Ausstoß hat, also wirklich nur in Prozentzahl, dann hat das Papier 180%, also schon um 80% mehr. dann hat das Papier 180 Prozent, also schon um 80 Prozent mehr. Und wenn man die unterschiedlichen Kategorien hier, also bis zum Milchcontainer sozusagen, der aus HDPE sein kann oder aus Papier, also Tetra Pak in dem Fall, was auch einen schlechteren CO2-Ausstoß hat, wenn man sich die 14 Kategorien ansieht, Wenn man sich die 14 Kategorien ansieht, dann sieht man, dass Kunststoff N13 dieser 14 Kategorien gewinnt. Nur bei den Industrial Drums, das sind Industrie-Tonnen, das sind beispielsweise diese Tonnen, wo auch Erdöl über die Meere geschippt wird, mit den verschiedenen Containerschiffen teilweise, da sieht man, dass Stahl besser aussteigt, weil diese Stahltonnen einfach öfter verwendet werden können und nicht kaputt gehen. Im Allgemeinen kann man sagen, es gibt sehr viele positive Seiten bei Kunststoffen, weswegen sehr viel Kunststoff produziert wird. Man sieht hier eine Grafik von 1950 beginnend bis 2019. Das ist eine Grafik von Our World in Data von der Oxford Martin School, eine Universität oder ein College in Oxford in United Kingdom. Die nehmen Daten weltweit und bereiten sie grafisch auf und zeigen sie auf einer Website. Und diese Daten oder diese Grafik habe ich herangezogen, dass man sieht, es gibt einen kontinuierlichen Wachstum bei der jährlichen Produktion an Kunststoffen. Im Jahr 2019 wurden 460 Millionen Tonnen an Kunststoffe produziert. Das ist jetzt nur ein Werkstoff, eine Ressource, die genutzt wird. Das steht gleich für andere Ressourcen wie Aluminium, Stahl und so weiter. Da gibt es genauso Wachstumskurven, die sind teilweise flacher, teilweise auch steiler und alle haben 2009 den Wirtschaftseinbruchsknick hier zum Beispiel. Wenn wir das aber genauer betrachten und jetzt würde ich den Fokus auf die oberen Zeilen legen, in wohlhabenden Staaten, in den OECD-Staaten benutzt man 156 Kilogramm an Kunststoff pro Person pro Jahr. In nicht wohlhabenden Staaten 40 Kilogramm pro Person und Jahr. Wenn man das aber in Bezug setzt auf das Bruttoinlandsprodukt, dann ist das ungefähr gleiche Intensität. Was bedeutet das in Wirklichkeit? Wenn die sogenannten Entwicklungsstaaten an Wohlstand zunehmen, verbrauchen sie auch mehr Ressourcen. Also mehr Werkstoffe werden eingesetzt für unterschiedlichste Produkte. Dann haben die Personen dort auch Brillen aus Kunststoff oder Dämpfungen in den Schuhen oder Smartphones und so weiter. Dementsprechend würde es dann so aussehen, dass wir die jährliche Kunststoffproduktion signifikant steigern und bis zum Jahr 2060 hätten wir über 1,2 Milliarden Tonnen an Kunststoffen, die jährlich produziert werden. Was bedeutet das jetzt aber? Wir müssen mit den 460 Millionen jetzt 2019 oder mit den in Zukunft 1,2 Milliarden Tonnen umgehen. Und das ist das falsche Umgehen. So können wir mit Kunststoff nicht umgehen. Warum passiert das sehr oft? Weil Kunststoffe als Verpackung beispielsweise keinen Wert hat. Wenn wir ins Kaufhaus gehen, dann kaufen wir eher ein verpacktes Produkt. Nehmen wir es markenneutral, wir kaufen eine Milch. Wenn die Milch in einem Kunststoffcontainer verpackt ist, dann interessiert uns der Container eigentlich sehr wenig, weil wir kaufen ja nur die Milch. Und wenn wir dann den Container loswerden wollen, gibt es in Österreich ja Gott sei Dank ein Sammelsystem wie den gelben Sack oder die gelbe Tonne und dann haut man das dort weg. In vielen anderen Ländern gibt es das nicht oder wenn man unterwegs ist, gibt es das auch nicht und dann ist die Umwelt ein netter Mistkübel, wo man was loswerden kann. Und dann kommt es in weiterer Folge manchmal zu solchen Bildern und diese gehören vermieden. Und in Wirklichkeit ist so ein Abfall aber ein Rohstoff. Ein Rohstoff, der genutzt werden kann, um neue Produkte herzustellen. Momentan wird der Kunststoff aus Erdöl produziert. Also der meiste Kunststoff wird aus Erdöl produziert, also der meiste Kunststoff wird aus Erdöl produziert. Das Erdöl ist auch eine Ressource, die irgendwann zu Ende geht. Wir müssen Kunststoff aus anderen Quellen produzieren, was wir nicht machen dürfen aus Nahrungsmitteln natürlich, weil die Weltbevölkerung gehört ernährt. Wenn wir Abfall nehmen, ist das eine Ressource, die genutzt werden kann. Und dementsprechend vertreten wir an der JKU, dass wir eine Kreislaufwirtschaft einführen sollen. Das schaut ein bisschen kompliziert aus, das gebe ich zu. Es ist ja nicht nur ein Kreis, es sind mehrere Kreise, manchmal sind es Ellipsen und so weiter. Es geht darum, dass wir mehrfach etwas verwenden, beispielsweise unseren Einsatz reduzieren und wenn wir es wegwerfen, dann dass das genutzt wird beispielsweise und in neue Produkte umgewandelt wird. Aber jetzt konzentrieren wir uns genau auf diesen Kreislauf und auf das mechanische Recycling von Verpackungen. Wie bereits erwähnt, am meisten Kunststoffe werden bei Verpackungen eingesetzt. Die sind aber am kurzlebigsten. Die haben eine Laufzeit oder eine Lebensdauer von einem Jahr ungefähr. Wenn man heute eine Verpackung kauft, wird sie in diesem Jahr noch entsorgt. Ein verpacktes Produkt wird die Verpackung in diesem Jahr noch entsorgt. Wenn man heute ein Auto kauft, kommt es erst in 15 bis 20 Jahren zurück in den Müll. Wenn man ein Haus baut, hoffentlich dauert das ein bisschen länger, bis die Rohre zurück in den Müll kommen. Insofern haben wir uns beim Recyceln auf die Verpackung konzentriert und es gibt eine bedeutende Frage, warum brauche ich überhaupt Verpackungen? Das sind Fotos aus dem Spar an der JKU Linz, da gibt es einen Spar im gleichen Gebäude, wo die LIT-Factory ist, wenn man da reingeht, dann sieht man unterschiedliche Produkte, die in Kunststoff verpackt sind. Und wir brauchen die Verpackung, weil wir brauchen sie zum einen, um unsere Produkte zu schützen, um das Lebensmittel zu schützen, damit es nicht vertirbt, beispielsweise. Damit keine Insekten direkt sich ernähren können von unseren Lebensmitteln und so weiter. Wir brauchen die Verpackung für den Transport, damit wir das Gut, die Milch beispielsweise, von A nach B transportieren können. Das geht zwar auch, wenn wir so halten, aber da werden wir ein bisschen was verlieren auf dem Nachhauseweg von der Milch. Und irgendwann müssen wir es auch trinken. Und dann gibt es noch Informationen. Es gibt eine Informationspflicht in Österreich natürlich, von gewissen Inhaltsstoffen müssen angegeben werden, die Nährstoffe. Und es gibt auch noch die Information der Marke selbst, weil die Marke selbst will sich präsentieren und will wiedergekauft werden. Das ist grundsätzlich jetzt der Sinn einer Verpackung. Dennoch ist sie für die Kundschaft meistens nicht viel wert und kommt in den Abfall und hoffentlich in Österreich in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack. Und wenn das so ist, und das hoffe ich, dass das meistens passiert bei Ihnen zu Hause, dann kommt es irgendwann in so einen Bunker, in einer Sortieranlage. Und in der Sortieranlage wird es dann aufgegeben, in Förderbänder aufgegeben, also erst zerkleinert oder geöffnet, sackgeöffnet, vereinzelt und die Sortierer sortieren das dann nach Farbe beispielsweise und nach Kunststofftyp. Und die einzelnen Kunststofftyp-Fraktionen werden weitergegeben an die Recyclingunternehmen, dort werden sie zerkleinert, weil wir haben ja unterschiedliche Verpackungen, die größer oder kleiner sind und so weiter, die werden zerkleinert auf weil wir haben ja unterschiedliche Verpackungen, die größer oder kleiner sind und so weiter, die werden zerkleinert auf eine Einheitsgröße, die werden dann gewaschen, weitersortiert und dann in Granulat übergeführt, um zu neuen Produkten zu werden. Das klingt jetzt extrem einfach, ist es teilweise, ist es aber grundsätzlich auch Gott sei Dank nicht, weswegen wir Forscher auch einen Job haben. Und warum Industrieunternehmen zu uns kommen und mit uns forschen wollen. Weil wir wollen aus diesem gemischten Abfall, also gemischten Verpackungen, neue Produkte mit spezifischer Eigenschaft machen. Und da kommt mein Institut dann ins Spiel, wo wir Werkstoffentwicklung machen. Wir wollen einen Werkstoff haben, der verarbeitbar ist zu einer Flasche zum Beispiel. Und diese Flasche hat unterschiedliche Eigenschaften. Sie hat eine unterschiedliche Steifigkeit zum Beispiel, eine spezifische Steifigkeit, damit sie nicht einknickt, wenn man eine Last draufstellt, beim Transport beispielsweise. Sie muss eine gewisse Fließfähigkeit haben, damit ich sie überhaupt erzeugen kann. Und die Fließfähigkeit zur Erzeugung dieser Flasche ist komplett anders als die Fließfähigkeit, die ich brauche, um diesen Becher zum Beispiel zu machen. Also hier brauche ich gut fließendes Material, hier schlecht fließendes Material, vereinfacht gesagt. Wenn man das vereinfachen will auf ein Diagramm, was jetzt für uns Universitätsmitarbeiter sehr wichtig ist, dass man Daten in Diagrammen darstellt, hat man auf der einen Seite eine Fließfähigkeit auf der X-Achse, also man sieht besser fließendes Material und schlechter fließendes Material und man hat die Steifigkeit, also den Widerstand gegen Verformung auf der anderen Achse. Manche Produkte müssen super steif sein als Werkstoff, manche weniger, manche müssen besser fließen können, wie die Eisverpackung beispielsweise, manche schlechter wie diese Flasche vorhin. Und das sind neue, wahre Materialien, die haben ein Eigenschaftsspektrum, das ziemlich breit ist. Und wenn ich das vermische im Abfall, wie wir vorher gesehen haben, und dann auf Polypropylen sortiere beispielsweise, dann habe ich ein sehr eingeschränktes Eigenschaftsspektrum. Und die Aufgabe der Wissenschaft ist es jetzt, dieses Eigenschaftsspektrum zu erweitern. Wir wollen das erweitern und das machen wir insofern, indem wir unterschiedliche Ansätze erforschen, indem wir schauen, dass wir im Sortieren unterschiedliche Fraktionen vorsortieren können und dann spezifisch modifizieren können, damit wir diese Produkte weiterhin erzeugen können. Und so schaut dann ein Ergebnis von drei verschiedenen Dissertantinnen, also eine Dissertantin und zwei Dissertanten aus, wenn wir sowas machen. Das ist ein gemeinschaftliches Projekt, was wir gemeinsam mit einer niederländischen Forschungseinrichtung gemacht haben und auch mit dem österreichischen Wirtschaftspartner. Und wir haben gezeigt, dass wir zum einen die Fließfähigkeit verbreitern können und die Steifigkeit ebenso erweitern können. Und dementsprechend haben wir das erfüllt, was die Forschungspartner von uns wollten. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, aus dem ganz normalen gemischten Leichtverpackungssammlung hochwertige Produkte mit wenig Kontaminierung, also superreine Produkte herzustellen, die in weiterer Folge für hochwertige Verpackungen eingesetzt werden können. Und jetzt bleibt am Schluss nur mehr zu sagen, was Sie alle dazu beitragen können, zu einer Kreislaufwirtschaft. Zum einen kann man das Ganze reduce, also wir verringern quasi unseren Verbrauch im Allgemeinen. Wenn wir uns überlegen, eine Einwegverpackung zu kaufen, kaufen wir einfach weniger, vielleicht geht es auch mit Mehrwegverpackung. Und da kommen wir zum zweiten Motto, Reuse, einfach wiederverwenden von Verpackungen, von Produkten wiederverwenden. Und dann recyceln. Also bitte, wenn Sie einen Apfel haben, eine Verpackung, die gleichzeitig aus Kunststoff oder Aluminium in dem Fall ist, gehört das in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack und dann kann es verwertet werden. Wenn Sie das in den Restmüll hauen, wird das nicht verwertet, sondern wird das direkt verbrannt. Wenn Sie es in die gelbe Tonne hauen, dann kommt es in eine Sortieranlage und werden die Wertstoffe herausgesucht. Dann wäre es mir wichtig, wenn Sie nach Hause gehen und Ihren Verwandten und Bekannten dann preisgeben, was Sie heute gelernt haben. Und wenn Sie Teil der Lösung werden wollen, können Sie gern bei uns nachhaltige Kunststofftechnik und Kreislaufwirtschaft studieren. Die ersten sechs Semester, also das Bachelorstudium, ist auf Deutsch und dann gibt es noch zwei Masterstudien, die auf Englisch sind und wo man sich dann spezialisieren kann für die international tätigen Unternehmen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Dankeschön. Es verlässt heute niemand den Kepler-Salon, ohne inskribiert zu haben im Anschluss oder die Kinder oder Kindeskinder eingestellt zu haben in deinem Studienbereich. Vielen Dank, lieber Jörg Fischer, für deine Ausführungen. Ich überlege jetzt kurz, ob wir gleich in die erste Fragenrunde gehen wollen. Gibt es aus dem Publikum schon erste Fragen an Jörg Fischer? Fragen an Jörg Fischer. Dann möchte ich die gleich in die Runde geben. Unser Stefan hat das Mikrofon und ich darf die drei Gäste gleich einmal bitten um ihre Fragen oder Wortmeldungen. Wie viel Prozent von dem, was in den gelben Sack kommt, wird dann wiederverwendet? Das ist eine gute Frage, danke. Also es ist mittlerweile viel mehr, als man glaubt. Also früher ist es so gewesen, da war in Österreich ein veraltertes Sortierungssystem tätig, weil die Investitionen sehr teuer sind für die Sortierung. Mittlerweile gibt es zwei Sortieranlagen in Österreich, die hochmodern sind, die zu den modernsten Sortieranlagen Europas zählen. Und dort gibt es eine Ausbringungsrate von Wertstoffen von knapp 80 Prozent, die dem Recycling zugeführt werden. Dennoch darf man nicht vergessen, bei den anderen 20 Prozent sind auch Fehlwürfe dabei beispielsweise. Also da gibt es Akkus, die gar nicht in den gelben Sack, in die gelbe Tonne kommen dürfen, weil die führen zu Bränden, beispielsweise dieser Anlage und damit zum Stillstand und dadurch kann sortieren und wie auch immer, es gibt andere Kunststoffprodukte, es gibt Schuhe da drin, natürlich können viele sagen die verpacken meinen Fuß, ja Ansichtssache sage ich jetzt einmal, Es ist per se keine Verpackung und der gehört nicht rein, wird aussortiert und wird der Verbrennung zugeführt. Es gibt zwei solche Jettierungs- und wie viel Prozent von österreichischen Müllgut für diese zwei? Also insgesamt haben wir 100 und zwei davon machen 80. Nein. Oder 100 Prozent vom ganzen? Also in Österreich gibt es 230.000 Tonnen an Leichtverpackungen, ungefähr, jetzt mit einem Aluminium dabei. Und jede von diesen beiden modernen Anlagen kann 100.000 Tonnen sortieren. Also es ist fast 100%. Aber geografisch ist das nicht möglich, weil in Tirol gibt es eine eigene Sortieranlage für den westlichen Bereich. Beispielsweise. Die modernen, eine ist in Enshafen, hier in Oberösterreich, und die andere ist in der Nähe von Wiener Neustadt. Das wäre eigentlich auch meine Frage gewesen, wie gut sind wir da im internationalen Vergleich, weil die Anlage in Enz ist ja einer von modernsten Stand, wo Sie gesagt haben, also ich glaube,z ist ja auf dem modernsten Stand, wo Sie gesagt haben, also ich glaube, da ist ja die Recyclingquote oder die Sortierquote auch noch mal um 50 Prozent erhöht worden in Österreich. Und es wird auch sehr viel Verkehr vermieden, weil früher ist das überall hingefahren worden und jetzt können wir es auch am Standort Oberösterreich entsprechend verwerten. Wie gut sind wir da im internationalen Vergleich jetzt aufgestellt? Ja, eigentlich, ja, ich sage im mitteleuropäischen Bereich sind wir state of the art. Im Vergleich zum Rest sind wir natürlich viel besser. Also im mitteleuropäischen Bereich, sagen wir die Benelux-Staaten, Deutschland, die waren schon sehr gut aufgestellt mit sehr modernen Anlagen. In Norwegen gibt es moderne Anlagen, aber die restlichen Länder haben nicht so moderne Anlagen. Man muss dazu sagen, wenn so eine Recyclinganlage, also die Sortieranlage ist das eine und dann gibt es die unterschiedlichen Kunststoffe natürlich, das sind kleinere Fraktionen. In Österreich gibt es dann so, glaube ich, also zwischen, ich glaube, maximal 20.000 Tonnen an Polypropylen, was da aussortiert wird, für ganz Österreich. Also von den 200.000, 230.000 Tonnen Leichtverpackung sind es 20.000 Polypropylen und wenn ein Recyclingunternehmen im Jahr arbeiten will, kontinuierlich, dann braucht es 40.000 es 20.000 Polypropylen und wenn ein Recyclingunternehmen im Jahr arbeiten will, kontinuierlich, dann braucht es 40.000 bis 50.000 Tonnen, dann braucht man mehr als in österreichischem Abfall und dann braucht man eh wieder einen Abfall von den Nachbarstaaten, die mehr oder weniger gut oder schlechter sortiert sind. Bei mir im Haus, wir haben einen Müllraum und da landet auch sehr viel in der gelben Tonne, was da absolut nicht reinkommt. Also Restmüll oder Biomüll. Und auf der anderen Seite landen Sachen, die sehr wohl dort reinkommen, aber Joghurtbecher mitsamt der Papierhülle und dem Metalldeckel ineinander gesteckt, was man sicher überhaupt nicht vernünftig trennen kann. Genau. Bitte? Manuell dann einfach. Ja, manuell wäre es möglich. Grundsätzlich ist es schwierig. Also sowas sollte man vermeiden. Ideal ist es, wenn man egal welche kombinierte Verpackung man hat, an Deckel und an Body, an Körper, dann sollte man den deckel in irgendeiner form entfernen. weil meistens ist der deckel ja was anderes als der körper selbst. ein typisches beispiel ist eine shampooflasche. die shampooflasche selbst ist aus polyethylen. der deckel hingegen muss aus polypropylen sein, weil der gewisse eigenschaften erfüllen muss. Und wenn man das runter tut, dann hilft mir der Recyclinganlage, eine bessere Ausbringung zu bekommen. Die Sortieranlage selbst würde das jetzt in eine Polyethylenfraktion, weil das die dominante Fraktion wäre, hinsortieren. Jetzt komme ich zurück zu den Kartonagen. Wenn die Kartonagen noch drauf sind, dann kann diese moderne Sortieranlage das nicht mehr sortieren, weil die würde die Kartonage sehen. Der schaut auf einen Fingerabdruck, auf einen chemischen Fingerabdruck des Materials und in dem Fall jetzt Karton wird es zu Karton gehen und nicht zu Kunststoff. Und bei den österreichischen Vertreibern, sage ich jetzt einmal, oder Produkteignern, gibt es sehr oft Kartonagen herum. Und jetzt ist quasi von dem Joghurtbecherhersteller etwas entwickelt worden, was beim Verpressen des Abfalls, was ja notwendig ist, damit die Logistik sinnvoll ist, dass man nicht nur Luft transportiert, dann geht der Karton runter. Das ist jetzt neu entwickelt worden und das funktioniert eigentlich ganz gut. Wir haben das getestet bei uns an der Uni, das funktioniert in jedem Fall eigentlich, also zu 98% der Fälle. Und dann geht das runter und dann wird das getrennt quasi sozusagen sortiert. Wenn aber der Alu noch immer drauf ist, das geht nicht runter. Das ist dann später im Recyclingprozess, wird das jetzt zerkleinert, habe ich gesagt, und dann noch weiter sortiert. Und wenn was Aluminium drauf ist, leitet das anders als Kunststoff. Und dann kann man Aluminium quasi weg sortieren. Das Problem ist, dass der Kunststoff nur anhaftet, dann kriege ich auch weniger Ausbringung des Kunststoffs selbst. Aber wenn man das runter tut, dann tut man was Gutes. Darf ich davor der nächsten Wortmeldung, die gleich da nach vorne geht, fragen? Diese Stöpsel, die nicht mehr runtergehen und jedes Mal, wenn man aus einem Milchpackerl trinkt, hat man da den Milchrand. Das macht ja eigentlich von dem Trennen her wenig Sinn. Wie kann man das erklären? Das sind ja unterschiedliche Wertstoffe und jetzt bindet man das mit dieser Schlinge noch extra drauf. Also warum macht man das und was hat das für eine Bedeutung jetzt für diesen Prozess? Das ist eine sehr gute Frage, danke vielmals. Die meisten Flaschen sind ja PET-Flaschen, was sie sowas haben und im Allgemeinen hat es Studien gegeben, was findet man auf solchen Stränden am öftesten? Welche Abfallprodukte findet man am öftesten? Und da haben solche Stoppel dazugehört. Und da gibt es eine Liste von zehn Kunststoffprodukten, so wie Ohrstäbchen zum Beispiel, waren auch sehr oft gefunden. Und die sind als Einwegprodukte dann verboten worden. Oder beaufschlagt worden mit gewissen Regeln, dass sie immer auf der Flasche bleiben. Und jetzt kommen wir vielleicht zurück zu den PET-Flaschen. Da hingegen ist der Prozess so optimiert, dass das gut funktioniert. Wenn man eine PET-Flasche in den Pfand jetzt beispielsweise abgibt und der Stoppel geht nicht runter, dann wird das ja zerkleinert, wie bereits erwähnt, und durchs Zerkleinern löst sich der Stoppel ja quasi vom anderen Werkstoff. Und dadurch, dass PET nicht schwimmt und der Stoppel ist aus PE, also Polyethylen, und der schwimmt, kann man es durch Schwimm-Sink trennen. Das Gleiche gilt ja für das Label, das ist aus Polypropylen, und der schwimmt, kann man es durch Schwimm-Sink trennen. Das gleiche gilt ja für das Label, das ist aus Polypropylen, das schwimmt, das kann man trennen. Und dann hat man noch zusätzlich, das schwimmt jetzt der Deckel und das Label, aber das Label ist eine Folie und der Deckel ist quasi Hartkunststoff und dann kann man durch gewissen Windwiderstand das auch voneinander trennen. Also dieser Recycling-Prozess ist optimiert bis ins Letzte. Und dann kann man die Stopper extra nutzen, das Pad extra nutzen und die Labels extra nutzen. Ich selber habe ja noch vorbehaltige Kunststoffe. Meiner Meinung nach sollte ja das Ziel sein, dass man insgesamt, speziell für Verpackung, weniger Kunststoff verzeiht. Ich selber, also der Vorteil von Kunststoff ist ja, dass es sehr leicht ist. Und ich selber, also ich schleppe immer noch das Mineralwasser in Glasflaschen nach Hause. Es gibt auch das Thema Mikroplastik. Also ist es korrekt, dass man auch mit den Lebensmitteln in der Plastikverpackung ständig Plastik aufnimmt. Es würde zum Beispiel kein Mensch, zumindest kein Franzose, Wein aus Plastikflaschen trinken. Und ich würde auch kein Bier aus einer Plastikflasche trinken. Also in der Zelscheich gibt es in der Zwischenzeit Bier in Plastikflaschen, aber für mich wäre das unmöglich. Wie ist das mit dem Mikroplastik in der Verpackung von Lebensmitteln? Ist das ein Mythos oder nimmt man tatsächlich immer wieder Plastik aus der Verpackung mit auf? Ja, danke für die Frage zur Glasflasche und zur Plastikflasche in Unterschied jetzt nur einmal. Es geht jetzt bei den Verpackungen, andere Werkstoffe sind natürlich immer interessant. Eben wie ich vorher bei der McKinsey-Studie gezeigt habe, dass wir schauen, wie ist der Klimaeffekt von dem Ganzen, von der Verpackung selbst. Wenn ich jetzt Einwegglas mit Einwegkunststoff vergleiche, dann habe ich ein Problem mit dem Klima, weil ich für Glas eine Temperatur der Umwandlung von über 1000 Grad Celsius benötige und für den Kunststoff, für die PET-Flasche nur 260 Grad Celsius. Da wäre schon mit dem Energieaufwand zur Verformung viel mehr Energie benötigt, zum einen. Zum Zweiten, Glasflaschen werden dicker gemacht als Kunststoffflaschen. Die Dichte von Glas ist höher als bei Kunststoff. Beim Transport schaut das auch schlechter aus gegenüber Kunststoff. Zum Mikroplastik jetzt kommen wir zum Mehrweg Glasflaschen. Mehrweg Glasflasche muss gereinigt werden. Typische Bierflasche, bleiben wir beim Bier, findet den Weg jetzt grundsätzlich zu jedem unterschiedlichen Brauerei. Weil die meisten Bierflaschen sind ja genormt, die können dann wiederverwendet werden von einer anderen Brauerei. Da muss nur das Label runterkommen und dann wird sie ausgewaschen. Und wie wird das gemacht? Da fährt dann so ein Stoppel sozusagen rauf mit einer Dichtung und mit Hochdruck wird hineingespült. Die Dichtung ist aber aus Kunststoff. Und der Hochdruck führt jetzt zu einem Abrieb von Kunststoff. Der Hochdruck führt jetzt zu einem Abrieb von Kunststoff. Es hat Studien gegeben, und ich habe da nicht gemacht, also bin ich mir nicht sicher, ob sie richtig sind, aber per se gibt es Studien, die sagen, dass in Glasflaschen teilweise mehr Mikroplastik gefunden wird, in Mehrwegglasflaschen als in Kunststoffflaschen. Und jetzt zum Aufnahme von Mikroplastik über die Verpackung. Es gibt solche Studien, ich hinterfrage das immer sehr oft, weil wie sollte das funktionieren, dass mit wenig Reibung in einer Wasserflasche beispielsweise sich etwas löst. Also kein Kunststoff löst sich sicher nicht, weil das sind Makromoleküle, das sind Feststoffe, die würden nicht übergehen. Ich muss nicht ausschließen, dass in irgendeiner Form irgendwelche Stoffe durchdiffundieren und ins Wasser übergehen. Aber ernst darf man nicht dazugeben, Verpackungen für Lebensmittel sind fast die meist untersuchten und man muss am meisten nachweisen, dass die sauber. Und wir müssen sogar einen Weg, den der Abfall geht bis zum neuen Produkt, nachweisen der EU gegenüber, damit es überhaupt regelkonform ist und wieder in den Umlauf gebracht werden kann. Bei PET-Flaschen ist das Standard, bei PE-Flaschen in England oder Irland ist das auch Standard. Bei PE-Flaschen in England oder Irland ist das auch Standard. Für restliche Polymere ist es in Europa oder in Mitteleuropa zumindest noch nicht Standard und da können meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran forschen und weiterhelfen, dass das funktioniert. Dennoch bin ich ganz bei Ihnen. Man kann natürlich, wer hat freie Wahl, jeder Kunde kann die Verpackung verwenden, die er will. Ich bin halt ein Forscher, ich bin faktenbasierend. Ich schaue mir natürlich Veröffentlichungen an oder eben ich arbeite mit Partnern zusammen, die mir ein Lifecycle Assessment, also quasi schauen, wie viel CO2-Ausstoß bei der Produktion bis hin zum Produkt hervorkommen, herauskommen. Und dann vergleichen wir unabhängig. Ich meine, natürlich bin ich biased ein bisschen, seit ich 14 bin, im Bereich Kunststoff unterwegs. Und ich habe immer sehr viel Freude, wie man vielleicht merkt damit, weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Danke, jetzt haben Sie das Bier vermisst. Meine Frage wäre, warum wird Plastik und Aluminium miteinander entsorgt? Es kommt ja auch in die gelbe Tonne, Plastik und Aluminium. Nicht? Doch, passt. Was hat das miteinander? Was ist der Sinn der Sache? Es gibt unterschiedlichste Studien, wie stark man quasi die Sortiertiefe machen kann für Konsumentinnen und Konsumenten, dass sie überhaupt sammeln. Konsumentinnen und Konsumenten, dass sie überhaupt sammeln. Und der ideale Weg ist es, den Konsumentinnen und Konsumenten das so einfach wie möglich zu machen. Und Verpackung, egal ob sie jetzt aus Metall oder Kunststoff ist, ist eine Verpackung. Insofern können Personen leicht sagen, okay, das ist eine Verpackung, das ist jetzt aus Aluminium oder, also nicht aus Glas, aus Aluminium oder aus Kunststoff, dann gehört sie in den gelben Sack, gelbe Tonne, und für Technologie ist das kein Problem. Eine Metallverpackung hat eine viel höhere Dichte, ist leitfähig, viel leitfähiger als Kunststoff, da kann man ganz leicht das auseinander trennen. Genau, ja. Ja, also deswegen. Ja, also deswegen. Ja. Nein, das funktioniert super gut. Also wenn es jetzt aus Eisenmetallen ist, dann wird es ja magnetisch aussortiert und sonst ferromagnetisch aussortiert, aber weil unterschiedliche Leitfähigkeiten. Nein. Ich möchte dann langsam zur Kunst übergehen und noch eine letzte Wortmeldung bitte, wir haben dann auch im Anschluss auch nochmal Zeit, zurückzukommen. Also zwei Fragen. Wo ist der Strand aufgenommen? Also das Bild vom Strand? Das ist ein öffentlich zugängliches. Da unten sieht man Pixabay. Das sind meine Musikinstrumente. Das geht ums Foto. Das Foto ist runtergeladen von öffentlichem Zugang. Und die zweite Frage. Bei der Grafik ging es erst ab 1950 los, davor gab es Bakelit und auch schon Elektroleitungen, die isoliert werden mussten. Warum erst ab 1950? Weil die industrielle Produktion, die Massenproduktion dort gestartet hat. Also signifikante Produktion von großen Mengen an Kunststoff hat dort gestartet. Und was war Bakeacchelet für ein... Bacchelet kenne ich, ja. Ich habe ja schon gesagt, das studiert und so weiter. Insofern kenne ich auch die Geschichte von Kunststoff. Das ist zu spröde, das gibt es halt nicht mehr. Das hat es damals für spezielle Anwendungen gegeben, ist dann durch diese industriell herstellbaren Kunststoff. Und dann habe ich noch eine Frage. Wenn man jetzt das global bedenkt, was Sie da betreiben, besteht überhaupt die Chance, das in den Griff zu bekommen? Okay, das ist Antwort genug. Es ist sehr investitionsintensiv. Es ist genau diese 50 Prozent, das ist eine Folie, die ich nicht heute gezeigt habe, es sind 50 Prozent der Menschheit für 80 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Das heißt, die wohlhabenden Staaten eher, die machen 80 Prozent des Ressourcenverbrauchs und damit auch des CO2-Ausstoßes. des Ressourcenverbrauchs und damit auch des CO2-Ausstoßes. Und da ist auch Kapital vorhanden, damit man das so bearbeitet. Aber für die anderen 50% gibt es quasi dieses Kapital nicht. Und da gibt es aber andere Lösungen. Und diese anderen Lösungen, wir forschen mit afrikanischen Unternehmen zusammen und da gibt es quasi ein Social Recycling beispielsweise, wo Waste Picking betrieben wird, wo sie Abfall sammeln und sich dadurch den Lebensunterhalt verdienen. Das sind ja zwei Drittel der Eintritt in Land. Das ist so viel mehr, wenn es schwebt, das ist so hohen. Das kommt nie mehr an den Kreislauf. Das kommt nie mehr an den Kreislauf. Also schwierig. Verbrennung ist dann das einzig Richtige, weil man weiß nicht, wie lang das eine Teil im Meer ist und wie lang das andere Teil. Downcycling ist möglich, sage ich jetzt einmal, aber eine gleiche Produktklasse würde ich es nicht empfehlen, was im Meer jetzt drinnen ist. Das Downcycling wäre ein Begriff, auf den ich dann vielleicht nachher nochmal zurückkommen möchte in die Runde. Das Stichwort Meere und Verpackung gesagt. Meine Frage an dich, Christine, wann und wo hast du das erste Mal festgestellt, wie Plastik, sein Sound verwertbar ist für performative Zwecke? Danke für die Frage, aber ich würde gerne woanders jetzt ansetzen und anfangen, nämlich zu Reuse. Es hat ja geheißen, wir sollen re-usen. Und da habe ich dieses Sackerl mit. Kennen das die Leute? Hat das jeder zu Hause? Hat das jeder? Sie nicht, genau. Aber wer zum Beispiel hat das alles, wer von Ihnen hat das zu Hause? Vielleicht einmal die Hand heben. Für unsere Online-Gäste ist es ein Zip-Sackerl. Genau, das ist einfach so ein Sackerl, also ein Frischhaltesackerl, wo man was einfrieren kann. Und darf ich fragen, wie oft Sie so ein Sackerl verwenden, das gleiche Sackerl? Oft? Ja? Fünfmal? Siebzehnmal. Wer verwendet es nur einmal? Gibt es da jemanden? Ja, okay. Es ist mir tatsächlich so, das erinnert mich an meine Mutter, dieses Sackerl. Und ich kann mich erinnern, meine Mutter hat das Sackerl immer verwendet. Also immer das gleiche Sackerl. Und das war schon ganz verschlissen und alles. Und es wurde immer wieder ausgewaschen, aufgehängt und wurde wiederverwendet. Und das ist eigentlich wirklich Reuse. Genau. Ich bin leider nicht ganz so wie meine Mutter. Wir alle nicht. Ich würde gerne, aber ja. Was ich auch noch spannend gefunden habe, zu meiner Mutter, jetzt muss ich es ein bisschen aufbladeln gerade. Aber zum Beispiel, wir haben bei uns in der Küche zu Hause einen Schwedenofen und es ist alles, was Abfall war, ist in diesen Schwedenofen reingesteckt worden. Und dann ist das verbrannt worden. Ob das das Holz war, das Papier oder das Plastik. Alles kam da rein. Alles kam da rein. Und manchmal erwische ich sie noch immer. Manchmal landen noch kleine Plastiksachen im Ofen und ich bin immer ganz schockiert. Sorry, Mami. Ich habe jetzt das leider nicht so ganz professionell vorbereitet. Ich habe leider keinen so einen Pointer und ich muss das jetzt irgendwie da so hinkriegen gerade. Die Entstehungsgeschichte, genau. Bevor ich zur Entstehungsgeschichte komme, zeige ich ein Video. Film ab, Ton ganz laut. Da sieht man jetzt einen Konzertausschnitt vom Ars Electronica Festival, wie ich normalerweise auftrete, wenn ich performe. Thank you. Teksting av Nicolai Winther Vielen Dank. Alle Sounds, die Sie da jetzt gehört haben, stammt von diesem Tisch. Also ein Teil davon. Ich habe noch natürlich Foto von meinem Musikatelier, wo ich das Plastik gesammelt habe und mein Musikinstrument, das ist ein Sampler. Und wenn Sie jetzt da rechts schauen, da sehen Sie so einen Streifen, der ist fünf Meter lang ungefähr. Und das ist zum Beispiel Plastik, das ich am Donaustrand in Linz gesammelt habe und dann verschiedene andere Sammlungen in Mallorca, in Barcelona, wo war ich, in Porto Cesario, Süditalien. Süditalien. Und jetzt kommen wir zur Entstehungsgeschichte. Und zwar, es hat begonnen mit dem Lockdown. Es war 2021, da hieß es, man darf oder man sollte nur selten das Haus verlassen zum Einkaufen. Und da hieß es, glaube ich, auch einmal so, dass man nur einmal in der Woche einkaufen gehen darf. Irgendwie so habe ich das in Erinnerung. Ich bin ins Lebensmittelgeschäft gegangen, habe meinen Einkaufskorb befüllt mit Lebensmitteln, habe mich gefürchtet, dass ich mich links und rechts anstecke mit Covid und habe da meinen Einkaufswagen vollgepackt. Dann bin ich nach Hause gekommen und habe dann gesehen, was ich da eigentlich eingekauft habe. Ich habe total viel Plastik eingekauft. Das ist ja unglaublich. Das war mir vorher noch nie so bewusst. Obwohl ich Bio-Lebensmittel kaufe. Wenn ich in den Supermarkt gehe, habe ich mir gedacht, das ist ja unmöglich, was ich Plastik einkaufe. So, mein nächster Gedanke war, ja, was ist jetzt mit Plastik? Ich weiß, das ist ein Problem und das ist auch ein Umweltthema. Und dann habe ich mal Plastik in den Google, in den Google, auf Google, reingegeben. gegeben. Nein, habe ich Plastik gegoogelt, Plastikmüll gegoogelt und dann habe ich dieses Bild gesehen. Und dann habe ich mir gedacht, die haben Spaß. Das ist ja irre. Es wird wahrscheinlich irgendwo Indien möglicherweise sein. Philippinische Kinderb Baden steht da. Genau, ja, steht da. Und da wurde mir bewusst, was das für Auswirkungen hat. Und dann habe ich bemerkt, im Zuge dessen, dass ich dieses Plastik da liegen hatte, dass jedes Plastik anders klingt als das andere. Und dann habe ich die Idee geboren, da mache ich doch mal eine Plastik-Symphonie draus. Also das war so eine Idee, die ich am Anfang hatte. Dann dachte ich mir, schreibe ich ein Konzept, reiche das bei der Stadt Linz ein, bei der Kulturabteilung und so ist die Idee geboren und die Kulturabteilung hat das dann auch gefördert. Da freue ich mich sehr drüber und bedanke mich heute auch bei dir, beim Herrn Dr. Julius Stieber, der heute anwesend ist. Also ihr wart der Startschuss von dem ganzen Projekt. Dann ging meine Reise, meine Sammelreise nach Süditalien. Dort habe ich mich auf den Weg gemacht, weil mich hat interessiert, welches Plastik kommt aus dem Meer. Mich hat nicht interessiert, was haben wir da für ein Plastik, sondern mich hat interessiert das Plastik aus dem Meer. Und da habe ich dann verschiedene Sachen gefunden. Das war jetzt zwar nicht am Meer, aus dem Meer, aber am Meer und es ist irgendwie so ein Sinnbild für unsere Plastikzeit. Und man findet halt verschiedene Sachen, auch was Sie schon gesagt haben mit den Verschlüssen, die habe ich zu Tausenden gefunden. oder genau, beim Auto sind wir ausgestiegen und das erste, was ich gesehen habe, war das das war gar nicht normal dass so überhaupt diese Flaschen so rumliegen dann führte mich meine Reise nach Barcelona. Da war ich am Strand in Barcelona, habe ich auch gelebt einige Jahre und habe mich dort auch auf den Weg gemacht, um Plastik zu sammeln. Und das war in Barceloneta am Strand. Und da habe ich diese schönen Fundstücke, meine Musikinstrumente, gefunden. natürlich auch mit einem Plastiksackerl. Bekommt man ja in jedem Laden dort inzwischen nicht mehr. Genau, das ist jetzt auch noch in Barcelona Und ich habe jetzt auch bewusst Länder in Europa gewählt, weil Asien ist klar, dass das völlig übermüllt ist, aber ich wollte wissen, wie ist das bei uns. Und erschreckend habe ich wirklich gefunden, wie viel Plastik ich am Donaustrand gefunden habe. Das war wirklich erschreckend, obwohl ich nur zweimal gegangen bin. Das fällt im ersten Moment gar nicht so auf, aber wenn man wirklich schaut, kommt da ziemlich viel zusammen. In Barcelona gibt es vielleicht noch eine lustige Geschichte. Genau, das sind noch so. Und zwar habe ich da zwei Tage lang auch Müll gesammelt am Strand und war voll happy mit meinen schönen neuen Musikinstrumenten, die ich da gefunden habe. Bin dann aufs Zimmer gegangen, habe diesen Müll dann auf den Balkon gestellt und dachte mir, am nächsten Tag wasche ich das. Und bin dann am nächsten Tag aufgestanden, bin Kaffee trinken gegangen und dann komme ich zurück und wollte jetzt den Müll, den gesammelten Müll waschen. Und plötzlich war dieser Müll nicht mehr vorhanden. Ja, die Putzfrau hatte ihren Job gut gemacht. Sie hatte den ganzen Müll weggeschmissen. Also das, was ich gesammelt habe, hat sie alles weggeschmissen. Ehe klar, für sie war das natürlich Müll. Und dann war es lustig, die zweite Situation. Ich bin dann zur Rezeption gegangen und habe gefragt, ob ich den Müll noch irgendwie haben könnte, denn das waren für mich Musikinstrumente. Die waren natürlich total, was will sie jetzt bei uns? Und dann, eine Zeit lang später, klopft es dann an meiner Tür und dann steht die Kollegin von der Putzfrau vor der Tür und mit ein paar Sackerln in verschiedenen Farben und ein Chipsackerl, ob ich das denn nicht haben möchte für meine Komposition. Das war total süß und lieb. Habe ich mich sehr drüber gefreut. Dann auf meinen Reisen passieren auch skurrile Sachen und ich finde, das war eine davon irgendwie. Es ist die Musik. Last Christmas und ein Artist. Jetzt kommen wir in mein Studio. Da sieht man jetzt den Prozess, wie ich das Material untersuche, das Klangmaterial, mit dem ich dann arbeite und aufnehme. Nå er det en av de fleste kvarter som vi har hatt i vårt liv. Ich habe auch das Fahrrad aus der Donau geholt. Das war auch da drinnen. Nå er det en ny avsnitt. The scary puppet. Das Carry Puppet. Da sieht man jetzt auch nochmal, wie ich dann aufnehme. Mit meinem Sampler und Mikrofon. Also ich versuche Sounds zu finden. Dann geht die Reise weiter. Da sehen wir jetzt Shane McMillan aus Berlin. Da war ein Filmteam bei mir. Das hat man jetzt auch vorher gesehen, wo ich an der Donau gesammelt habe. Das hat Shane McMillan gemacht. Den durfte ich kennenlernen und der hat eine Dokumentation gemacht und ich bin auch in einem Film zu sehen, in einem Kinofilm, der Übergrenzen heißt. Und der hat mich dann unter anderem zum Professor Andreas Fath gebracht. Kennen Sie den? Ja, genau, mit dem durfte ich auch Zeit verbringen. Ah ja, genau, da sind wir jetzt schon in Rumänien. Ah ja, genau, da sind wir jetzt schon in Rumänien. Andreas Fath hat dann eine Organisation in Rumänien gestartet, wo er mich dann auch eingeladen hat zu einem Konzert. Und da habe ich dann auch das Publikum eingeladen, mitzumachen, mit mir Musik zu machen und das sehen wir jetzt ganz kurz. Okay, wir machen es wieder. yeah try this okay we do it again Okay, let's try. Pitch go and go. so so Also die Schuhe sind auch 100% Plastik. Ich muss mir noch etwas überlegen wegen dem Konzept vom Kostüm. Es ist immer noch Plastik. So, meine nächste Reise führt mich nach Kairo. Ich wurde voriges Jahr eingeladen, in Kairo zu spielen. Und das hat mich sehr geprägt irgendwie, war total spannend. Und da möchte ich auch ein paar Bilder einfach zeigen, ein paar Eindrücke. Eine Katze, mich. Genau. Kairo ist ja angeblich die dreckigste Stadt der Welt, hat 20 Millionen Einwohner, alles ist gut in Plastik verpackt, die Eier da nicht, da war ich auf einem Markt, da war alles offen. Das sind die Freunde oder die Veranstalter, die mich eingeladen haben. Das habe ich auch spannend gefunden. Da gibt es auch kein Plastik. Der Fleischmarkt, das Schaf wird auch direkt gleich auf der Straße geschlachtet. Da habe ich eine Frau angesprochen, die hat mich zu dem Markt geführt. Wir haben dort gejausnet auf diesem Auto. Das fand ich sehr romantisch, sehr hübsch, sehr skurril. Romantisch, sehr hübsch, sehr skurril. Dann, ich weiß nicht, das ist glaube ich Wurst und Käse eingepackt in Plastik. Das fand ich auch spannend, habe ich auch noch nie gesehen. Vielleicht noch ganz kurz, warum man das macht dort, warum man bunte Küken hat. Und zwar werden die Kinder, die Kinder bekommen Küken und sie müssen darauf aufpassen. Das heißt, sie großziehen. Das ist deren Aufgabe. Und damit die Kinder mehr Freude daran haben, sprüht man sie einfach an in verschiedenen Farben. Das ist der Grund dafür. Kaffee, Gott sei Dank mal gefunden, alles schön Plastik. Eine Veranstalterin, die mich eingeladen hat, die hat ein Tat? Aha, okay. Ja, Plastik. Dann natürlich darf ein Katzenvideo nicht fehlen. Spielend mit Plastik. Habe ich auch irgendwie schräg gefunden. Das Brot am Dach, das fand ich auch toll. Man bekam zum Croissant einen Plastikhandschuh. Es ist alles aus Plastik, es ist so viel Müll dort und zum Croissant bekommst du einen Plastikhandschuh, damit man natürlich nicht fett wird beim Essen, oder? Ist doch logisch. Habe ich gleich mitgenommen. Entspannt vor dem Essen. Genau, und dann kommen wir zum Workshop. Ich wurde auch zum Workshop eingeladen in Kairo und zu einem Konzert. Ich habe dann mit den Leuten dort gearbeitet, drei Tage, und habe anschließend mein Konzert gespielt. Und bevor wir das Konzert gespielt haben, habe ich mit ihnen das Stück präsentiert, auch auf der Bühne und da sehen wir jetzt einen Ausschnitt davon. Okay, we have to ask maybe... Everybody can join. Please try everything. And you will be singing. Very nice. You can pong with pong. Change to one. Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah Tengah-Tengah We are the dreams come true All the sounds are made out of plastic trash from the ocean. Und alles immer, was man hört, sind die Sounds von Plastik Trash. Symphonisch. Nicht ganz symphonisch, aber ich habe es versucht. Mehr Perkussiv. Das waren die Crew dort und das war die Band. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auf jeden Fall mit ihnen zu arbeiten und dann aufzuführen. Dann kommen wir weiter zu Ausstellungen. Ich habe auch zahlreiche Ausstellungen mit Plastikfonia gemacht. Das war im Hauptplatz 23 in Linz. Das ist jetzt nochmal den Teil, den ich am Donaustrand gesammelt habe. Von zwei Tagen, also zwei Tage bin ich gegangen. Das war im DH5 in Linz bei einer Ausstellung. Das war in Gmunden mit Adriana Torres-Tobaga zusammen, wo ich erstmalig dann auch mal Musik präsentiert habe. Und da durfte ich mit den Studenten von der Festival University, vom Ars Electronica Festival, arbeiten. Die waren von der ganzen Welt bei diesem Workshop dabei. Das hat mich auch sehr gefreut. War eine spannende Arbeit, weil jeder seinen eigenen eigene wie sagt man denn eigene Geschichte mitbringt von den verschiedenen Kontinenten, verschiedenen Ländern. Das war sehr spannend. Und da sieht man kurz, wie ich arbeite. One more time? Ja. Opened up or one more time? Like a new one. A new one. Okay, I will record. Hold up or again or is it okay? Can we do a new one? We can do a new one. Können wir das mit dem neuen Ton machen? Ja, das ist gut. Sampai jumpa di video selanjutnya. So, dann war ich auch in Malta bei einer Ausstellung, Moon Waxes Red, wo auch die liebe Cornelia dabei war. Und da hatten wir auch das Schöne. Wenn ich das ergänzen darf, erstaunlich war hier auch die Größe der Objekte, die hier auch von den Ausstellungsgestaltern direkt an den Stränden von Malta gesammelt und beigestellt wurden und eigentlich auch eine eigene Installation in diesem Ausstellungsbereich ausgemacht haben, aufgrund ihrer Dimension und Größe. Danke. Genau. Dann wieder im Hauptplatz 23. Dann wieder im Hauptplatz 23. Dann gab es eine Ausstellung in Hamburg, in Westwerk, wo ich auch gleichzeitig wieder einen Workshop gab mit den Schülerinnen, die gerade vor Ort sind, wo wir wieder Musik gemacht haben und das Thema Plastik behandelt haben. Und wieder am Hauptplatz 23 zurück. So, für mich ist, wenn ich auf die Bühne gehe, auch immer das Kostüm sehr wichtig. Und das sind jetzt die Pressefotos von Plastikfonia. Der Fotograf ist der Roland von der Eist, mit dem arbeite ich sehr gerne zusammen. Und wir haben, wie ich finde, gute Pressefotos hinbekommen. Und das Kostüm habe ich aus 1000 Plastikstrohhalmen gefertigt. Also die Idee und genäht und gearbeitet, Strohhalmen gefertigt. Also die Idee und genäht und gearbeitet hat das der Kostümverleih in Linz. Ich komme mit den ersten Ideen und dann sage ich, ich brauche das und das und die sagen, was? Und ich sage, ja, so soll das sein, ja, probieren wir und dann schauen wir mal und das zum Beispiel ist dann rausgekommen und ich denke, das ist ganz gut geworden. Dann kommen wir zum Cover meiner Platte. Ich habe jetzt die ganze Musik, die ich da komponiert habe, auf eine Platte aufgenommen. Und das Tolle daran ist, dass jede Platte ein Unikat ist. Es wurde nämlich darauf auch wieder geachtet, dass die Nachhaltigkeit da wieder eine Rolle spielt. Und zwar die Platte besteht aus den Restfarben der Plastiks, der Plastiken, wie sagt man denn richtig? Der Kunststoffe. Und jede Platte ist ein Unikat. Vielleicht, Cornelia, magst du uns herzeigen eine Version davon. Gibt es in vielen Farben, man wird das jetzt noch sehen. Und dieses Cover hat eine Künstlerin aus Barcelona gemacht, mit der arbeite ich auch ganz viel zusammen und sie ist sehr großartig, wie ich finde. Und die Platten haben jetzt Die ist aus Plastik. Das wäre jetzt, weiß nicht, die Alternative. Wir haben keine Alternative gefunden. Aus welchem Plastik? Das könntest du noch sagen. Aus Plastikmüll aus dem Meer. Nicht ganz, weil es Restfarben ist. Das sind Restfarben vom Presswerk. Also das, was übrig geblieben ist, das wurde dann willkürlich zusammengemischt. Genau. Und Dann gab es heuer auch mit dem Plattenrelease, der am 24. Oktober 2025 stattgefunden hat, also voriges Jahr, gab es auch einige Interviews in Zeitungen, wie zum Beispiel Mika Austria, Haubentaucher in Graz, Tirol in der Tageszeitung und auch im Missy-Magazin in Deutschland. Das ist dieses Interview, das ich sehr schön fand. Dann gibt es auch dieses Türplakat, das ist zwei Meter mal ein Meter, falls sich das jemand bestellen möchte gerne. Passt auf jede Eingangstür rauf. Dann gab es auch noch eine lustige Situation. Ein Kollege vom Musiktheater war gerade mit dem Zug von Hamburg nach Köln unterwegs und er hat meine Platte gehört und hat mir geschrieben, das war gerade zur Klimakonferenz in Belem in Brasilien, diese Platte müsste eigentlich sofort nach Belem gelangen, zur Klimakonferenz und sollte viral gehen. Und ich dachte mir, okay, dann schicke ich doch mal Platten dorthin. Habe dann quasi fünf Platten auf die Reise geschickt nach Belem und warte noch auf Antwort. Möglicherweise hängen sie noch im Zoll, ich weiß es nicht. Aber ich habe es gemacht, habe es irgendwie lustig gefunden. Wer weiß, kann ja noch alles kommen. Das sind Events, wo ich gespielt habe, zum Beispiel als Elektroniker-Festival, beim Digital Arts Festival in Athen, dann Austrian Cultural Forum in Kairo, Trappert Festival in Barcelona, Medienfrische Festival Tirol, Karierte Katze Festival Dresden und so weiter und so fort. Dann habe ich noch, bevor wir jetzt zum Ende kommen, ich war auf Urlaub 2025 in Mallorca und war ganz schön. So sieht das aus, wenn ich auf Urlaub bin. Immer mit dem Handy unterwegs, immer Selfies. Nein, das nicht, aber es sieht eigentlich sehr hübsch aus, wie ich finde. Aber es sieht eigentlich sehr hübsch aus, wie ich finde. Die Natur unglaublich schön. Und dann schaut man mal genau, genau, dann sieht man das. Und das habe ich auch dort am Strand gesehen, genau das. Und das fand ich schon sehr erschreckend. Also ich habe viel Mikroplastik auch am Strand gefunden, also wirklich buntes Granulat und das war ganz normal. Wie bitte? Ah, ihr seht es gar nicht. Ach, schade. Also leider sieht man das jetzt nicht. Bitte? Jetzt habe ich noch ein paar Eindrücke von Konzert Frankfurt beim internationalen Frauentheaterfestival war das wie das Spiele, wenn die Menge tobt und alles gibt on the dance floor. An dieser Stelle möchte ich auch noch sagen, dass ich mit dem Visualisierungskünstler zusammenarbeite, dem Chris Noel, der mir die ganze Bildsprache nochmal anders übersetzt und dazu anpasst. Hoppla, okay. In Ekstase. Gut, das war jetzt meine Reise, meine ganze Plastikfonia-Reise der letzten Jahre und jetzt zeige ich noch mal den Beginn und wo es gelandet ist. In Spain, in Germany, in Italy, in Romania, in Austria All the sounds are made out of plastic trash From the ocean, which I collected with green peas And cleaned up the beaches In Spain, in Germany, in Italy, in Romania, in Austria All the sounds are made out of plastic trash From the ocean, which I collected Three pieces, three pieces In the bay, in Germany, in Italyはい、はい、はい សូវាប់បានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបានបា Das war's. Vielen, vielen Dank. Applaus Danke, liebe Christine, für diese großartige Reise, die wirklich dein ganzes Künstlerisches Schaffen, deinen Prozess ganz großartig dokumentiert. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Die Fragen, die noch offen geblieben sind, lade ich Sie ein, dass wir gemeinsam an der Salon Bar noch diskutieren. Einen schönen Abend.