Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen bei Terra FM PHTV live aus dem Studio in der Huemerstraße. Und heute ist es irgendwie verwirrend, weil mir sitzt eigentlich unsere Anchor Lady, die Sophie Enthofer, gegenüber und ist heute nicht in der Moderatorinnenrolle, sondern in der Studiogastrolle. Wie geht es dir denn, Sophie? Herzlich willkommen. Danke für die Einladung von entweder der Technik ins Studio oder von dieser Seite auf diese Seite. Mir geht es prächtig, damit einmal wieder Studiogast zu sein und nicht die Verantwortung für das Gespräch ganz zu haben. Also ich freue mich drauf. Das hat ja jetzt auch einen Grund. Der Grund ist nicht, dass uns nichts anderes eingefallen ist, sondern der Grund ist, dass die Sophie ja eine der ersten war von der Pädagogischen Hochschule aus, die ein sogenanntes Erasmus-Plus-Kurzzeitpraktikum gemacht haben. Also die Sophie war, oder du Sophie warst, ich glaube drei Wochen, oder? Drei Wochen, genau. Drei Wochen in Frankreich, in Orléans, an einer Schule. Und da interessiert mich zuerst einmal, was hat dich da so interessiert? Wieso bist du auf die Idee gekommen, das zu machen? Grundsätzlich ist es so, dass ich mir schon gedacht habe während meines Studiums, dass ich gerne Erfahrungen im Ausland auch sammeln möchte. Jetzt war ich eh einmal schon in England in einem Praktikum, in einem 14-tägigen. Und dann habe ich mir gedacht, ich würde eigentlich gerne nur einmal weg und ich würde gerne nach Frankreich gehen, weil Frankreich liegt mir irgendwie sehr am Herzen. Das hat sich mit der Schulzeit damals so entwickelt, dass ich die französische Sprache sehr gerne schon mögen habe. Und dann ist das Interesse fürs Land auch da dazugekommen, habe mir gedacht, Frankreich wäre eigentlich total cool und ich habe ursprünglich geplant gehabt, weil ich es weit weggeschieben habe können von mir, dass ich einfach, wenn ich fertig bin mit dem Studium, vielleicht einmal ein halbes Jahr oder ein Jahr nach Frankreich gehen werde, bin aber drauf gekommen, dass ich eigentlich überhaupt nicht gern verreise und überhaupt nicht gern weg bin von zu Hause. Also die 14 Tage in England war schon so das Maximum, was ich weg sein kann und will eigentlich jetzt für mich persönlich. Und ja, dann habe ich erfahren von diesem dreiwöchigen Angebot, dass man eben mit Erasmus Plus da ins Ausland an Schulen gehen kann. Und dann hat man gedacht, Semester werde ich nicht machen. Da bin ich auch schon zu weit fortgeschritten im Studium und vielleicht doch schon so an der Kippe zum bald unterrichten, habe mir gedacht, das geht sich für mich irgendwie nicht mehr so aus. Und ja, dann habe ich mit dir gesprochen letztendlich, du hast mich ja auf die Idee gebracht und mir von der Möglichkeit erzählt, dass es das gibt und da habe ich mir gedacht, ja, das ist wahrscheinlich genau perfekt für mich, drei Wochen kurz einmal in einem anderen Land, in einem anderen Schulsystem, in einer anderen Schule quasi ein bisschen hineinzuschnuppern. Das ist perfekt für mich, kann nicht viel schiefgehen und ich bin auch schnell wieder zu Hause. Darum habe ich diese Option gewählt und ja, war genau das Richtige für mich. Also du bist ja nicht schnell wieder zu Hause gewesen, also du bist ja, glaube ich, gern dort gewesen diese drei Wochen, so habe ich zumindest den Eindruck gehabt, weil wir hin und wieder Kontakt gehabt haben zwischendrin. Das ist ja was Neues, ja, also dieses Erasmus-Kurzzeitpraktikum, früher war da ein Minimum von zwei Monaten bei so Auslandspraktika, die über Erasmus finanziert werden. Und eigentlich war das dann eine Initiative. Also angefangen hat das über ein europäisches Lehrerausbildungsstättennetzwerk, das heißt Symposium Network. Da ist das zuerst einmal so bilateral ein bisschen gelaufen über mehrere Jahre. Und das ist jetzt nicht ganz bestätigt, aber ich habe den Eindruck, dass es von da dann in das offizielle Programm gewandert ist. Es kann sein, dass es da mehrere Ebenen gegeben hat, also dass von verschiedenen Seiten da das an Erasmus herangetragen wurde. Und man hat dort erkannt, dass es ganz gut ist, ein Angebot zu haben, wie du sagst, für Menschen, die sagen, ich will jetzt nicht ein Semester oder ein Jahr weggehen von zu Hause, sondern ich möchte es zwar erleben, aber halt kürzer und jetzt gibt es das glücklicherweise. Also falls das jemanden interessiert, auf der Webseite der Pädagogischen Hochschule für unsere Studierenden und jede andere Hochschule wird das wahrscheinlich auch irgendwie haben, gibt es ja den Bereich Outgoing Studierende und in diesem Bereich müsste auch etwas über diese Praktika zu finden sein. Und zumindest findet man dort die Ansprechpersonen, wo man fragen kann. Genau. Wie ist das dann gelaufen? Vielleicht kannst du ein bisschen erzählen, ist ja interessant, was da alles auf einen zukommt. Ja, im Grunde, wie gesagt, das haben zuerst wir beide gesprochen, du hast mir das erzählt, dass es das gibt. Ich habe mir gedacht, juhu, das möchte ich unbedingt machen, habe mir zuerst eine Studienkollegin quasi geangelt, weil ich mir doch gedacht habe, zu zweit ist vielleicht noch erfreulicher und weniger aufregend und man kann die Erfahrungen gemeinsam irgendwie teilen. Und dann bin ich ganz normal über die Homepage, wie du es jetzt auch gesagt hast, habe mich bei der Maria Michelmann dann gemeldet. Und die hat man da eigentlich Schritt für Schritt. Ich wollte ganz kurz sagen, da gibt es jetzt eine kleine Änderung. Maria ist jetzt zuständig für Incoming und für Studierende der Pädagogischen Hochschule, die jetzt zuhören, bei uns derzeit wäre das der Markus Treusel, der zuständig ist. Genau, das hat sich verändert seit letztem Jahr, das stimmt. Genau, manchmal gibt es da Umschichtungen. Ja, das ist vielleicht gut zu erwem Jahr, das stimmt. Genau, manchmal gibt es da Umschichtungen. Ja, ist vielleicht gut zu erwähnen, das stimmt. Bei mir war es jedenfalls noch die Maria, genau, und die hat mich dann so Step-by-Step eigentlich bei der Hand genommen und hat mir alle möglichen kleinen und großen Schritte wirklich einwandfrei und ganz geduldig erklärt und ja, es hat sich dann der Reihe nach alles so ergeben, dass wir eben eine Schule gefunden haben, in die ich dann gehen darf für die drei Wochen. Und ja, den Kontakt von der Universität haben wir ja auch gehabt. Ich glaube, durch dich auch primär. Wir arbeiten viel mit Orléans, weil, wie gesagt, wir sind ja doch, sagen wir mal, in Symposium Network ein gewisser Player. Also war da durch die Roswitha Stütz war das noch, also waren wir da eigentlich von Anfang an dabei. war da durch die Roswitha Stütz war das noch, also waren wir da eigentlich von Anfang an dabei und der Stefan Brunel von der Universität Orléans ist halt ja da direkt ein Kollege, weil ich bin ja da auch im Vorstand von dem Netzwerk. Genau, ja, genauso war das, dass das dann über dich irgendwie auch immer gelaufen ist, obwohl du jetzt nicht Hauptzuständiger bist. Nein, es hat sich erleichtert, nicht sagen wir so. Es ist immer leichter, wenn man irgendwo jemanden kennt. Genau, und vor allem, das ist jetzt nicht empfehlenswert, aber wir waren ja zu spät dran. Ich habe von dem ein bisschen zu spät erfahren, wir haben ein bisschen zu spät darüber gesprochen und haben das dann ein bisschen im Nachhinein noch probiert und ich glaube, dass da schon deine Kontakte recht wertvoll waren, dass wir das dann trotzdem noch machen können. Das ist dann sicher günstig, aber wir bemühen uns, dass wir das immer lösen. Die meisten Menschen, die ich kenne, die im internationalen Bereich der Hochschulen in Europa arbeiten, sind eigentlich in der Regel fast immer lösungsorientiert. Nicht alle, aber fast immer. Und hast du den Verwaltungsaufwand als zu viel empfunden oder war das sehr anstrengend? Überhaupt nicht. Man muss sich natürlich in gewisse Dinge hineindenken und immer schauen, dass das wirklich passt, was man dann weiterschickt. Das ist schon, glaube ich, sehr genau genommen, was ich auch sehr gut finde. Aber es ist jetzt kein riesengroßer Aufwand gewesen. Und es wird ja unterstützt. Und es wird unterstützt. Du kriegst ja auch Geld. Also wie viel Geld kriegt man da? Die genaue Summe weiß ich jetzt gerade nicht mehr. Es war jedenfalls so, dass es kostendeckend war für meinen Aufenthalt. Ich glaube, ich bin sogar mit ein bisschen Plus ausgestiegen. Darf man sagen? Ja, ich habe es schon gesagt. Nicht viel, aber es ist jedenfalls so gewesen, dass ich wunderbar ausgekommen bin und zwar von allen Aspekten her. Von der Anreise können wir dann vielleicht auch noch kurz reden, ich habe mir für den Zug entschieden. Da kriegt man ja zusätzlichen Benefit. Genau, da gibt es dann diesen Green Travel Bonus, wie auch immer das genau heißt. Und ja, dafür eben diesen Zuschuss und ansonsten bin ich ausgekommen dafür, dass ich die drei Wochen wirklich im Grunde ganz normal leben kann. Es war irgendwie alles inkludiert oder es hat alles abgedeckt, von meiner Unterkunft bis hin zu der Verpflegung, die man halt so auch im Alltag braucht, war eigentlich alles kostendeckend. Ich bin da sehr, sehr gut irgendwie versorgt gewesen. Musstest du das als selbst organisieren, was Reise und Unterkunft angeht? Müssen nicht. Es hätte schon ein Angebot gegeben. Und zwar bin ich da von Frankreich dann auch kontaktiert worden. Jetzt weiß ich gar nicht mehr von wem. Ich glaube, es war von der Fanny. Also schon von der Uni. Dass es quasi eine Dame gegeben hätte, die nimmt immer wieder Studierende auf bei ihr zu Hause und bittet eben da die Unterkunft an. Ich habe mich dann aber dafür entschieden, dass ich allein wohnen möchte und ich habe mir dann ein Airbnb genommen. Genau. Und ist sie finanziell trotzdem ausgegangen? Genau, hat auch alles gepasst. Und mit der Schule, hast du da im Vorfeld schon Kontakt aufgenommen? Es hat dann quasi von dem Zeitpunkt, wo ich alle Unterlagen abgegeben habe an der Uni, hat es dann ein bisschen gedauert, dass quasi eine Schule gefunden wird. Und dann hat sich aber die Lehrkraft, die zuständige von dem Gymnasium, wo ich unterrichten durfte, bei mir gemeldet. Stimmt das jetzt überhaupt so? Moment mal, nein, es hat sich von der Uni jemand bei mir gemeldet. Stimmt das jetzt überhaupt so? Moment mal, nein, es hat sich von der Uni jemand bei mir gemeldet und mir die Schule mitgeteilt. Genau da waren die Kontaktdaten zur Lehrkraft dann angegeben und dann habe ich mich bei der Lehrerin gemeldet. So war es. Hoppla, das ist schon ein bisschen her. Das heißt, es war dann eine Lehrerin, die speziell für dich zuständig war. Genau, es war eine Lehrerin, die an dem Gymnasium unterrichtet hat, Deutsch. Deutsch als Fremdsprache versteht sich und mit der bin ich dann vorab schon in Kontakt getreten und wir haben uns per E-Mail einmal ausgetauscht und ja, hat alles reibungslos funktioniert. Zur Info, du studierst Deutsch, Sekundarstufe? Deutsch und Englisch auf Sekundarstufe, genau. Im Master? Mittlerweile im Master, auch richtig. Und habe mir gedacht, dass Deutsch als Fremdsprache nicht nur jetzt bei uns in Österreich ein großes Thema mittlerweile ist, sondern ich möchte einfach auch im Ausland mal sehen, wie es dort unterrichtet wird. Da habe ich mir gedacht, kann man sich anschauen. Da möchte ich noch mehr hinein ein bisschen. Du bist ja nicht nur Studentin jetzt, sondern du arbeitest ja auch schon. Du bist schon in einer Schule tätig. Mittlerweile. Ja genau, interessiert mich, wie weit da etwas von den Erfahrungen einfließt. Ist das eine Frage, die jetzt beantwortet werden soll? Ja, ja, steigen wir gleich medias res da rein. Ist das eine Frage, die jetzt beantwortet werden soll? Ja, ja, steigen wir gleich mit dem Rest da rein. Ja, also vielleicht muss ich eh zurückgehen in den September, quasi ins Praktikum nach Frankreich, das ein bisschen erläutern, dass ich dann auf das Jetzt kommen kann. Im Grunde sind die Schulsysteme schon ein bisschen unterschiedlich, wenn man so will. Interessiert uns natürlich auch inwiefern? Ja, insofern, dass wir natürlich diese Ziffernnoten von 1 bis 5 haben, von sehr gut bis nicht genügend. In Frankreich ist das ein bisschen anders. Die haben Punkte von 1 bis 20. 20 Punkte ist da quasi das Beste und 1 das Schlechteste. War auch ganz verwirrend, als ich erzählt habe, dass ich grundsätzlich viele Einser und Zweier habe. Gleich einmal vermutet worden, dass ich nicht so eine erfolgreiche Studentin bin oder Schülerin war, bis wir draufgekommen sind, dass das einfach ganz anders ist in Frankreich als in Österreich. Gut, das erlaubt ja viel mehr Differenzierung, dann kommt man vor, oder? Das würde sicherlich viel mehr Differenzierung erlauben, ja. Es ist trotzdem, wir waren in einem Oberstufengymnasium, also die SchülerInnen waren, glaube ich, von, das ist, glaube ich, auch anders, die waren ein bisschen jünger als bei uns in der Sekundarstufe 2 zu Beginn. Ich glaube, dass das relativ einheitlich gehalten wird und dass wenig differenziert wird, war mein Eindruck in diesen drei Wochen gewesen. Aber wenn ich mehr Möglichkeiten habe, von 1 bis 20 sozusagen, ist das anders von 1 bis 5? Also da habe ich ja weniger Möglichkeiten abzustufen. Ja, ja. Also irgendwie Feinheiten in der Beurteilung herauszuarbeiten? Naja, ich denke, bei uns kommt man auf die Ziffernnote ja auch durch mehrere Leistungen, die man dann zusammen rechnet, wieder durchdividiert. Es gibt ja verschiedene Wege, wie man bei uns auf die Note kommt letztendlich. Ich glaube, so ist es in Frankreich auch. Also mit Differenzierung würde ich jetzt glaube ich nicht, also würde ich es nicht in Verbindung bringen, das Punktesystem, das sie haben. Also ich würde jetzt nicht glauben, Unterrichtsdifferenzierung, ich jetzt glaube ich nicht, also würde ich es nicht in Verbindung bringen, das Punktesystem, das sie haben. Also ich habe jetzt nicht geglaubt Unterrichtsdifferenzierung, ich habe jetzt geglaubt sozusagen ja einfach mehrere Stufen in der Bewertung, so habe ich es irgendwie gemeint. Ach so, von dem, ja natürlich, wenn man mehr Zahlen zur Verfügung hat auf der anderen Seite. Ich würde jetzt einmal nicht schlecht finden, wobei ich natürlich überhaupt Bewerten in der Schule nicht gut finde, aber das ist meine persönliche Ansicht. Das haben wir auch schon mal gesprochen. Aber ich denke mir, wenn schon, dann würde ich eher sowas bevorzugen, wo ich viel mehr Spielraum da drinnen habe, in dem ich mich bewegen kann. Ja, na verständlich. Wir sind nie so weit gekommen, dass wir wirklich über die Beurteilung oder das Beurteilungssystem im Detail sprechen. die Beurteilung oder das Beurteilungssystem im Detail sprechen. Das sind drei Wochen einfach zu kurz, beziehungsweise es ist ja einfach nicht ausgegangen oder es hat sich keine Option angeboten, wo das wirklich gerade relevant gewesen wäre. Weil von dem her kann ich mittlerweile auch oder bis jetzt auch eigentlich nur sagen, es ist ein anderes Notensystem, ein Punktesystem in dem Fall, das ich selbst gar nicht richtig verstehe. Ich habe es aber auch nicht verstehen müssen zu dem Zeitpunkt. Ja, aber in drei Wochen musst du es dann nicht wirklich bewerten. Genau. Aber es wäre interessant, ein bisschen nachzugehen. Mein bisheriger Eindruck, was ich so von der französischen Schule gehört habe, war ja immer, dass ich geglaubt habe, sie wären sehr streng, sie wären irgendwie sehr bürokratisch. Hat sich das gedeckt mit deinen Erfahrungen? Würdest du sagen, dass das so stimmt oder sind das einfach Stereotype von mir? Ja, man muss jetzt schon sagen, ich meine, ich habe die Erfahrung ja auch nur an einer Schule und prima mit einer Lehrkraft sammeln können. Strenge, ja, ist definitiv dabei, aber ich würde sagen, eine ganz gesunde Strenge, unter Anführungszeichen. Keine, wo jetzt viel Angst oder Ähnliches im Klassenzimmer spürbar gewesen wäre, sondern einfach ein gesunder Respekt, glaube ich, würden wir sagen, vor der Lehrkraft. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre in den Klassenzimmern, wo ich mit war. Beziehungsweise war es eigentlich ein Klassenzimmer die meiste Zeit, weil es anders als bei uns haben da auch die Lehrkräfte ihre Klassen und die SchülerInnen wechseln die ganze Zeit zwischen den Klassen hin und her. Strenge, ja, durchaus, aber wie gesagt, nicht im negativen Sinne. Bürokratie, wäre mir jetzt nichts ganz grob Negatives oder extrem Bürokratisches, Unterschiedliches zu uns aufgefallen. Was war das Dritte, was du erwähnt hast? Es waren eh nur zwei, aber das Dritte kommt noch. Das Dritte ist nämlich das Lehrerinnen-Schülerinnen-Verhältnis. sehr positiv überrascht, war wirklich begeistert davon, weil im Klassenzimmer während der Stunden war wirklich ausreichend Zeit und Platz. Also das hat auch meine Lehrkraft, die ich da begleiten durfte, wirklich, ich glaube, ganz bewusst und gezielt immer wieder eingebaut, einfach den Platz und den Raum dafür, dass man kurz persönlich plaudert, dass man sich kurz unterhält. Es sind ganz viele so kleine Anspielungen gekommen von Schülerseite, von der Lehrerinnenseite, wo ich mir gedacht habe, es ist ein total natürlicher, schöner Austausch zwischen ihnen und trotzdem wird aber das Lernen in den Fokus gestellt. Es ist ja viel ein offeneres Lernen als bei uns, habe ich den Eindruck gehabt. Das überrascht mich zum Beispiel. Ja, wobei ich auch, wie gesagt... Du hast mir das schon mal ein bisschen erzählt und da habe ich mir gedacht, da war ich sehr überrascht. Ich habe gesagt, mein Bild war immer Frankreich, Frontalunterricht. Nein, würde ich überhaupt nicht sagen. Zumindest nicht in den Stunden, die ich begleiten durfte. Die Lehrkraft hat schon immer wieder einen kurzen theoretischen Input gegeben und dann ist aber primär entweder in Einzelarbeit oder in Kleingruppenarbeit ausgearbeitet worden. Wir sind dann quasi durch das Klassenzimmer gegangen und haben einzelne individuelle Fragen beantwortet und weitergeholfen, teilweise nur bei den Formulierungen, teilweise wirklich bei Übersetzungsproblemchen, die aufgetreten sind zwischen Französisch und Deutsch. Aber es war eigentlich die meiste Zeit, dass die SchülerInnen eigenständig gearbeitet haben und wir waren mehr in einer begleitenden Funktion, hätte ich gesagt. Also Lerncoach. Lerncoach, ja, wenn man so will. So wie wir immer sagen, dass wir eigentlich sein sollen. Genau, ja, wo wir eigentlich trotzdem, ich glaube, ein bisschen darauf hinarbeiten sollen. Also da haben wir in Österreich, glaube ich, noch mehr zu tun. Ja, denke ich auch. Das hat mich eigentlich positiv überrascht, wie du das erzählt hast. Ja, ich habe ja, wie gesagt, primär den Deutsch als Fremdsprache-Unterricht begleitet und war da quasi die Sprachassistentin von meiner Lehrerin, wo ich mitgegangen bin. Aber ich habe auch die Option gehabt, den Englischunterricht einmal anzuschauen, was natürlich für mich als Englischstudentin auch ganz spannend war. Und einmal bin ich eine Stunde in Physik gesessen. Das ist jetzt weniger mein Talent, aber es war trotzdem sehr spannend, das einmal anzuschauen. Und ich habe aber in allen drei Fächern den Eindruck gehabt, dass es ein sehr offenes Lernen ist. Heißt natürlich immer noch nicht viel, weil es trotzdem nur drei Lehrpersonen waren, die ich begleiten konnte. Das heißt, es sind dann Materialien, Freiarbeitsmaterialien oder so, die irgendwie vorbereitet sind? Genau. Ist es so ein Fächerunterricht wie bei uns? Also 50 Minuten und dann kommen wir andere? Ich glaube, es war eine Stunde. Ich glaube, es war ein bisschen länger als bei uns. Aber genau, sie haben einen Stundenplan im Grunde wie bei uns. Was mich ein bisschen irritiert hat, da habe ich erst vor ein paar Tagen drüber nachgedacht, sie haben schon auch den englischen und und Französischunterricht geblockt, teilweise in Doppelstunden, auch am Nachmittag, was ja bei uns eigentlich weniger der Fall ist. Wir schauen, glaube ich, schon noch sehr stark darauf, dass wir die Hauptfächer-Sprachen und so weiter am Vormittag und bald in der Früh machen, auch wegen der Schularbeiten etc. früh machen, auch wegen der Schularbeiten etc. Ich habe aber sehr viel Nachmittagsunterricht gehabt oder ab Mittag weg. Aber müsste ich auch den Grund jetzt nicht dafür. Wann beginnt die Schule? Die Schule? Das müsste ich nochmal nachschauen. Du hast nicht immer gleich ganz in der Früh gestartet? Nein, ich habe überhaupt nicht gleich in der Früh gestartet. Aber ich weiß, ich kann mich gerade nicht erinnern, wann die erste Stunde regulär beginnt. Könnte ich nicht mehr sagen. Aber schon ähnlich wie bei uns, ich glaube ein bisschen später. Also in Norwegen zum Beispiel beginnt es um neun. Das ist schon ein großer Unterschied. Das ist ein riesiger Unterschied, ja. Vielleicht an dieser Stelle auch einmal ein Danke an die Technik, weil da ist auch eine Besonderheit heute. Wir haben die Lisi Aigner wieder einmal da. Da freuen wir uns ganz besonders. Also vielen Dank, Lisi, dass du da heute wieder einmal dabei bist. Und natürlich in bewährter Weise immer auch der Daniel Tautowitsch. Also vielen Dank. Ich weiß auch nicht, haben wir eigentlich Musik irgendwie, die wir spielen können? Ja, wir haben Musik vorbereitet. Haben wir Musik? Ja, was haben wir denn da? Ich habe mich natürlich heute ein bisschen umgesehen für französische Musik. Ja, primär ist es Musik, die mir gefällt. Und jetzt darf sie auch in den Radio und ins Fernsehen. Das ist bei den Studiogästen immer so. Die dürfen die Musik umbringen. Das ist der große Vorteil heute. Also Technik, wenn ihr so weit seid, ein bisschen französische Musik mitgebracht von der Sophie Enthofer. Partir en derrière, sans trop de raison Tu m'as laissé hier, la fin de la saison Je ne veux plus savoir, on s'est éloigné Tu ne vas plus m'avoir et tout est terminé Oh ohespère que tu vas souffrir Et que tu vas m'adorer Pendant ce temps je vais écrire Pour demain l'avenir Pour demain l'avenir Pour demain l'avenir Partie pour un soir, juste de lui parler Au fond d'un couloir, tu voulais aller Hypocrisie d'un soir, les verres sont cassés Envolé les espoirs et nos cœurs défoncés J'espère que tu vas souffrir et que tu vas m'adormir Pendant ce temps je vais écrire pour demain l'avenir Pour demain l'avenir Pour demain l'avenir Partie seule dans la rue, je cherche mon chemin Je ne trouve plus, il me paraît bien loin Je t'ai oublié, tu ne me fais plus rien, et je pars voyager en pensant à demain J'espère que tu vas souffrir et que tu vas m'attendre Pendant ce temps je vais écrire pour demain l'avenir Pour demain l'avenir T'as parti loin derrière, sans trop de raison Tu m'as laissé hier, la fin de la saison Du hast mich gestern, die Ende der Huemerstraße zu Gast. Heute sozusagen in anderer Rolle als normal die Sophie Enthofer, unsere Anchor Lady, die erzählt von ihrem Kurzzeitpraktikum, Erasmus Plus Kurzzeitpraktikum, das sie in Orléans in Frankreich an einer Schule verbracht hat. Wir waren vorher bei der Zeit, wann die Schule beginnt. Das haben wir jetzt geklärt. Das können wir jetzt sozusagen unseren Zuhörerinnen, Zuseherinnen sagen. Genau, ja, ich habe jetzt die kurze Pause genutzt und habe schnell nachgeschaut. Um 8.15 Uhr beginnt die Schule regulär, also ein bisschen später als bei uns. Ja, genau. Und geht aber quasi bis in den Nachmittag hinein. Man kann vorher einen Kaffee au lait und ein Croissant noch leichter genießen, aber nicht sehr viel früher. Weil das mit Norwegen mit 9, das finde ich schon sehr cool. Also das ist schon sehr entspannter Morgen für die Kinder eigentlich auch. Definitiv, ja. Glaube ich auch. Wobei Viertel über 8 war auch schon sehr angenehm, muss ich sagen. Und hast du da einen weiten Weg gehabt in die Schule? Ich hätte grundsätzlich mit einer Straßenbahn ein paar Stationen fahren können, dann hätte ich eh gehen müssen oder vielleicht hätte es einen Bus gegeben, das habe ich mir gar nicht angeschaut. Ich genieße es immer sehr in der Früh, wenn ich ein bisschen gehen kann und war dann, ich glaube zu Fuß, 25 Minuten, 30 Minuten unterwegs und habe aber einen sehr schönen Schulweg gehabt. Ich habe dann eh ein paar Bilder mitgebracht. Ja, aber apropos Bilder, vielleicht schauen wir uns die gleich an. Können wir ja sehr gern. Technik, wir müssen euch schon wieder stressen. Wir brauchen die Bilder. Für die Radiohörerinnen und Radiohörer, wir werden versuchen, ein bisschen zu beschreiben, was da drauf ist auf den Bildern. Ich werde mich bemühen. So, ja, das erste Bildern. Ich werde mich bemühen. Ja. So, ja. Ein cooles Foto von der Serie. Das erste Bild ist grundsätzlich das Plakat von Emily in Paris. Das ist eine Netflix-Serie. Das wird dir nicht sagen, Christian. Was heißt das bitte? So alt bin ich auch noch nicht. Das könnte mir schon was sagen. Das wollte ich nicht sagen. Ich weiß nur von dir, dass du solche Serien eher nicht schaust. Ah, okay. Ich habe mir gedacht, ich platziere mich selbst einfach über die Emily drüber, das habe ich in meine Instagram-Story dann gepackt und habe daraus Sophie in Orléans gemacht. Ah, cool. Unten das Datum, 7. bis 27. September und oben statt Netflix-Series ein Instagram-Series. Da habe ich mich gefühlt wie eine richtige Photoshop-Expertin. Genau, das ist so die Einleitung. Das ist super cool. Das habe ich noch nie gesehen, eigentlich, weil ich ja zu wenig auf Instagram bin. Genau, ja, das stimmt. Hast was verpasst. Aber wir können schon weitergehen. Ich habe mir nur gedacht, das zeigen wir als Einstieg her. Kommt jetzt was anderes an oder kommt immer wieder das? Nein, ich habe was anderes auch mitgebracht. Ja, das ist schon das Zuhausefoto. Ups, Technik, was macht ihr da? Sie schwitzen ein bisschen die Technik da draußen. Ja, das bin zum Beispiel ich auf meinem Nachhauseweg von der Schule. Ah, und der Fluss ist die? Die Loire. Genau, die Loire. Orléans ist im Loire-Tal und die Loire-Schlösser sind nicht weit weg. Sind nicht weit weg, waren für mich trotzdem unerreichbar, leider. Ja, das bin ich am Heimweg, am Fluss entlang spazieren, das war schon jeden Tag sehr schön, muss ich sagen. Können wir schon weitergehen. Wie gesagt, das war schon der erste Tag, als ich wieder zu Hause war. Da bin ich so nett begrüßt worden von Paul Breit, von unserem Kollegen. Der eh früher zumindest immer bei Terra FM dabei war. Genau, da können wir trotzdem schon weitergehen. Ja, ich habe mich natürlich auch durchgekostet durch diverse Getränke, die es in Frankreich gibt und bei uns nicht. Das war ein mit Kirschgeschmack angereichertes Bier. Ah. Ja. Bin mir nicht sicher, ob ich das will. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich es mag, aber es war sehr köstlich. Gehen wir trotzdem weiter weg vom Alkohol hoffentlich. Ja, das bin ich vom Eiffelturm. Es schaut aus, als hätte ich ihn. Aber der steht nicht in Orléans. Der steht nicht in Orléans. Ich habe einen Ausflug nach Paris gemacht. Das geht sehr gut natürlich. Das ist eine Stunde südlich von Paris mit dem Zug. Und da habe ich einen Tagesausflug gemacht. Habe mich sehr gefreut. Es schaut zwar aus, als hätte ich den Eiffelturm als Hut auf. Fällt mir jetzt erst auf. Aber es ist natürlich schwierig, ein Foto mit ihm zu machen, wo beide ganz drauf sind. Nicht schlecht gelungen. Ich bin beeindruckt. Ja, besten Dank. Ja, naja, ich mit einem Baguette. Ja, was wäre Frankreich ohne Baguette? Genau, was wäre ich ohne Baguette gewesen? Croissants mag ich ja nicht, wie du weißt, Kaffee auch nicht. Ach, welcher Fehler. Und kein Fehler. Und ja, Baguette war natürlich ist an der Tagesordnung gestanden. Und ich habe es dann gemacht wie die anderen Menschen in Frankreich. Ich habe es stolz durch die Straßen getragen und habe mich gefühlt wie eine kleine Französin. War super. Und kommt da was rein ins Baguette oder ist man das so? Ja, das kann man machen, wie man möchte. Aber was würde reinpassen am besten? Naja, also was reinpasst am besten, das darf man, glaube ich, schon noch selbst entscheiden. Käse. Käse, ja. Ja, Fleischkäse eigentlich normalerweise. Das ist das Einzige, was ich vertragen habe, nachdem ich damals einmal in der Bretagne eine Muschelvergiftung hatte. Da habe ich dann drei Monat Paket mit Käse gegessen. Ja, das hört sich herrlich an. Ja, wir können weitergehen beim Foto. Ja, ich bin dann auch eingeladen worden von meiner Lehrerin zu streiken. Es hat geheißen, wir machen heute keine Schule, wir gehen auf eine Demonstration. Was wäre Frankreich ohne Streiks? Was wäre Frankreich ohne Streiks? Ich habe dann noch überlegt, weil sie hat mir das freigelassen, ob ich quasi trotzdem in die Schule gehen möchte oder ob ich mit einigen von den Lehrerkolleginnen streiken gehen will. Und ich habe mir dann gedacht, naja, grundsätzlich bin ich ja hier, um mir die Schule anzuschauen und in der Schule was zu lernen. Und wir haben dann aber gesagt, naja, wie du sagst, was wäre Frankreich ohne Streiks und Demonstrationen? Um was, für was oder gegen was habt ihr da gestreikt? Es waren mehrere Personengruppen aus verschiedenen Berufsbranchen, die gestreikt haben. Ich glaube, es waren die von der Pflege, waren glaube ich, Gruppen dabei, aber auch eben Lehrkräfte. Und da ist es darum gegangen, dass die Überstunden nicht mehr bezahlt werden, unter anderem. Ja, und dann habe ich natürlich mitunter französische Streiklieder versucht mitzusingen. Vielleicht gehen wir nochmal zurück zum Streik, da sind wir noch nicht fertig. Ja, es war ein einmaliges Erlebnis für mich. Das denke ich mir. Also Schüler sind da nicht dabei? Natürlich, weil es waren teilweise die Kinder der Lehrkräfte mit. Und da sind wir durch die Straßen gezogen. Es hat geheißen, einen Kilometer gehen wir da. Und ich habe mir gedacht, in einer guten halben Stunde ist das Event wieder vorbei. Aber nein, man geht langsam. War da eine gute Stimmung? Es war eine super Stimmung. Also nicht aggressiv? Überhaupt nicht aggressiv vor mir. Auch nicht gefährlich? Auch nicht gefährlich. Vor mir ist eine kleine Frauengruppe gegangen und die haben wirklich auch schön gesungen. Das hat mir irrsinnig gut gefallen. Da habe ich geschaut, dass ich immer... Alain Sofant de la Patrie? Nö, das war nicht dabei. Okay. Das hat sich mir jetzt eingefallen. Das ist die Geschichte. Es war die Melodie von Hey, oh, spann den Wagen an. Ernsthaft? Ich glaube, das war ein Kirchenlied, ich weiß es nicht mal. Ein Kirchenlied? Das hat mich ganz glücklich gemacht. Also nach Kirchenlied hört sie sich nicht an. Also Heyo, spann den Wagen an. Kinderlied, ich habe keine Ahnung. Jedenfalls, die haben ganz toll gesungen und ich bin immer hinter ihnen oder neben ihnen geblieben. Heyo, spann den Wagen an. Ist es das? Ja, genau dieses. Jetzt können wir weitergehen. Ja, genau. Patisserie. Patisserie, ja, großes Thema natürlich. Ich habe geschaut, dass ich mich zurückhalte und habe aber auch in Frankreich die Too-Good-To-Go-App genutzt. Liebe Radiohörerinnen und Hörer, da würde euch das Wasser im Munde zusammen. Mal kurz beschreiben, was das ist. Ja, ich bin mir ja selbst nicht so sicher. Also rechts hinten haben wir so ein Erdbeertörtchen. Das war großartig, das habe ich wirklich sehr, sehr genossen. In der Mitte des Länglicher ist ein Eclair mit Karamellfüllung gewesen. Es ist ein, oh Gott, was ist das für ein Teig? Jetzt kommt die Frage der Fragen. Mürbteig, glaube ich. Brandteig. Brandteig, so heißt es. So schaut es ein bisschen aus, ja. Mürbteig und Blödsinn. Brandteig natürlich, genau. Und das wird dann gefüllt, ursprünglich, glaube ich. Nein, okay. Unter Kardinalschnitte. Keine Vermutungen. Das ist so eine Art Kardinalschnitte, genau. Und das Ding links hinten, da habe ich nur das obere gegessen. Da würde ich mir auch nicht so schaden, wenn du komisch hast. Es war einfach zu viel. Es war im Grunde ganz ähnlich wie dieses Eclair. Ah ja, ist auch Karamell. Nein, es war schon großartig. Also es war wirklich großartig. Aber mit einem Papier, mit einem Schal. Mit einem Papierschal. Nein, das ist so eine Art... Also Creme? Ja. Ah ja, okay. Die Radiohörerinnen und Radiohörer, ich weiß nicht, ob sie sich das vorstellen können, aber ein bisschen vielleicht. Also wir waren bei der Partizipation. Ja, genau, Köstlichkeiten, aber gehen wir weiter davon. Ja, es war ja auch das, oh Gott, das Festival, jetzt weiß ich nicht mehr, wie es heißt. Festival du Loire, glaube ich, heißt es. Das ist nur alle zwei Jahre, da kommen über die Loire ganz viele Bötchen, kleinere Boote angereist aus allen möglichen verschiedenen Ländern und da wird der internationale Handel zelebriert. Aus verschiedenen Ländern kommen die. Aus verschiedenen Ländern, genau. Das war total nett. Also da sieht man jetzt die Kathedrale in Orléans, wo quasi mit einem Projektor Werbung, glaube ich, dafür gemacht worden ist. Die spielen da auch, wie ich immer in Orléans war. Das war aber, glaube ich, im Frühjahr. Da haben sie auch die ganze Kathedrale völlig schräg beleuchtet. Das ist ganz interessant, das machen die da öfter. Ja, also bei dem nächtlichen Spaziergang habe ich das bemerkt, habe mir gedacht, das liegt mir auch. Aber Flakon sind bei mir da mehr gehängt. Ja, vielleicht. Oder haben gehangen, wie sagt man da? Sie sind gehängt. Meine Studierenden kann mich immer korrigieren, weil die infraterlische Grammatik unterscheidet sich ein bisschen von der offiziellen. Ich glaube, das wollen wir nicht in die Welt tragen. Jedenfalls war da dieses Festival, da kann man sagen, bin ich fast hinspaziert. Also da tut man sich auch ein bisschen schön anziehen dann oder so? Naja, das ist jetzt eigentlich so ein ganz normales Kleidchen. Das erste Beste, das ich gefunden und mitgehabt habe. Da habe ich dann fremde Leute natürlich angesprochen, dass sie mich jetzt ablichten sollen, während ich über diesen Zebrastreifen laufe, weil ansonsten hätte ich ja keine Fotos von mir gehabt, sondern immer nur... Genau, ja. Ja, war aber ganz lustig. Genau, was haben wir noch mit dem Gepäck? Kommt noch was? Ah, das kennen wir schon. Sind wir leicht schon durch? Sind wir schon durch mit den Fotos? Ja, sind wir schon durch. Vielen Dank für das Mitbringen, dass ich das ein bisschen vorstellen kann. Und ich hoffe, für die Radiohörerinnen und Radiohörer kann man sagen, es wird die Sendung ja zum Nachsehen, also falls Sie jetzt neugierig geworden sind, zum Beispiel auf die Patisserie, dann können Sie das Nachsehen nachhören natürlich auch, aber da sieht man Sie nicht. Aber beim Nachsehen auf DorfTV kann man dann die Sendung auch sehen und vielleicht geben wir auch dann den DorfTV-Link zur Radiofoto zu, dann kann man es da auch sehen. Also spätestens ab morgen sollte das möglich sein. Genau, ja. Falls jemand da Lust bekommen hat jetzt auf die Patisserie-Fotos, die wir so toll beschrieben haben. Die wir auch so toll beschrieben haben, genau. Genau, ja. Ja. Ja. Sollen wir wieder ein bisschen französische Musik spielen zum Verdauen der Patisserie? Ja, das können wir. Machen wir das. Ella, Emma, Eloriana, Dira und Elis. Herzlichen Dank. T'inquiète, ouais t'inquiète T'es la plus belle, ouais la plus belle de mon tel Artificiel, mais si tu tires les ficelles J'm'y commande laisse, je sens que parfois comme l'oseille tu t'en vas Ce soir là tu m'as laissé s'en voir Moi je veux une parisienne, une parisienne qui traverse au feu vert Qui s'en fout de la tour Eiffel Une parisienne, une parisienne qui traverse au feu vert Qui s'en fout de la tour Eiffel C'est la, c'est la warano à tes têtes Tu fais pas partie de la chorale Elle aime les mettre en ce plat Avec de l'aura, tu l'auras Champs-Elysées, balade vers les Champs-Elysées Bébé, les pommes ont localisé Prends le volant, je suis alcoolisé Elle active les lumières tamis Elle active les lumières tamis Elle active les lumières tamisées Avec moi quand c'était la misère Elle veut du cerf pas s'amuser Ma parisienne, elle veut et moi aussi Elle est tombée du ciel Elle est canon comme pas possible Moi je veux une parisienne Une parisienne qui traverse au feu vert Qui s'en fout de la tour Eiffel Une parisienne, parisienne qui traverse au feu vert, qui s'en fout de la tour Eiffel Avenue Montaigne, rien de personnel mais trop de professionnels, ça me lâche pas d'une semelle Ça va couper, j'ai l'excuse du tunnel Numéro uno, encore cette semaine Et parfois comme l'oseille tu t'en vas Ce soir-là tu m'as laissé sans voix Moi j'veux une parisienne Parisienne qui traverse au feu vert Qui s'en fout d de la tour Eiffel Une parisienne, parisienne qui traverse au feu vert, qui s'en fout de la tour Eiffel Ce soir je vais tout plier, on sort les gros billets Appelle les pompiers, pompiers, pompiers Ce soir je vais tout plier, on sort les gros billets Appelle les pompiers, pompiers, pompiers Untertitelung des ZDF, 2020 Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Terra FM, PHTV, live aus dem Studio in der Hohemmerstraße. Zu Gast ist die Sophie Enthofer, die normalerweise da diese Funktion ausübt, die ich heute habe. Aber heute ist sie Studiogast. Sie hat ein Kurzzeitpraktikum in Frankreich verbracht an einer Schule, über Erasmus Plus finanziert. Und wir haben vorher ein paar Fotos von Orléans gesehen und unsere Technik hat uns die Fotos der Schule voreinhalten, die natürlich ganz wichtig sind. Da müssen wir jetzt auch ein bisschen beschreiben. Das schaut allerdings nicht so aus, als werden wir sie noch bekommen. Wir bekommen sie nicht. Das geht irgendwie nicht. Macht nichts. Das geht irgendwie nicht. Da müssen wir ein bisschen beschreiben, wie schaut die Schule aus? Wie schaut die Schule aus? Ja, genau. Das ist jetzt aber nicht wirklich die Frage. Doch, das ist die Frage. Jetzt von der Architektur. Wie schaut die Schule so aus wie bei uns? Nein, ich meine, was mich interessiert ist, vorne ein, wie sagt man, sagt man immer noch Katheder? Früher hat man immer Katheder gesagt, zu diesem Lehrerinnen-Lehrer-Tisch. Ja, okay, also das ist ein Begriff, der ist mir nicht... Und dann die Bänke und die Tische oder die Sessel und die Tische aufgereiht. Ah, du sprichst jetzt vom Klassenzimmer. Ja, ich sprich vom Klassenzimmer. Ich glaube, du meinst das Schulgebäude. Nein, nein, nein. Okay, die Klassenzimmer sind im Grunde ganz ähnlich zu unseren. Eventuell ein bisschen kleiner. Also so aufgereiht. Die sitzen auch so aufgereiht. Ja, ja, genau. Dann kann man da dann schon so offen arbeiten. Ist das sinnvoll? Naja, vielleicht nicht so verbundene Reihen, sondern es steht schon jeder Tisch einzeln, aber sie geben sich ja trotzdem wieder rein. Man kann eigentlich überall davor oder dahinter oder nebenbei vorbeigehen. Und vorne ist ganz klassisch wie bei uns ein Lehrertisch. Also wenn man jetzt in ein Klassenzimmer in Orléans hineingeht, dann fühlt man sich nicht fremd. Nein, also ich habe mir jetzt nicht gedacht, ich muss von null anfangen. Es war schon klar, wo ich, wenn ich unterrichten werde, stehen werde. Und ich habe mich auch von allen anderen Konstellationen im Klassenzimmer sehr wohl und sicher gefühlt. Also es war jetzt nichts. Also in Norwegen zum Beispiel anders. In Norwegen ist das völlig anders strukturiert. Ja, in Frankreich in dem Fall nicht. Also in den meisten Schulen, ja. Und vielleicht gehen eh, weil wir gerade jetzt in der Schule sind. Also du bist angekommen, in die Schule gegangen, hast gesagt, hallo, da bin ich. Ja, es war ähnlich. Also wahrscheinlich auf Französisch, nicht? Nein, auch nicht zwingend. Ich habe meine Lehrkraft, die für mich zuständig war, kontaktiert, dass ich jetzt hier bin. Und wir haben uns dann vor der Schule einmal getroffen und sind gleich einmal in das Caféhaus gegenübergegangen oder Bäckerei-Caféhaus gegenübergegangen und haben uns ein bisschen unterhalten, wie ich mir das Praktikum vorstelle und generell, wie ich auf die Idee gekommen bin. Es war anfangs ganz lustig. Ich glaube, sie hat nicht ganz verstanden, warum ich, wenn ich gar nicht Französisch studiere, nach Frankreich in ein Praktikum kommen will. Das habe ich dann erklären müssen, dass es einfach aus persönlichem Interesse zum Land und zur Sprache ist, aber dass ich nicht Französisch studiere, sondern eben Deutsch und Englisch. Und das war ganz lustig, weil ich habe wirklich die Irritation ein bisschen angesehen, in Richtung, was macht die da eigentlich? Und wir haben uns dann relativ schnell über Literatur unterhalten und dann gleich prächtig verstanden und haben auch ursprünglich ausgemacht, dass ich so, wie es bei uns in den Schulpraktika von der Uni aus eigentlich ist, dass ich am Anfang einmal eine Woche ungefähr den Unterricht nur beobachte, mir ein Bild mache und dann pro Woche zwei bis drei Unterrichtseinheiten quasi plane und selbst halte. und sie selbst gar nicht vorne steht, sondern so eigenständig gearbeitet wird und eine Schülerin quasi die Hand gehoben hat und darauf gewartet hat, dass die Madame Grégoire, können wir auch einmal nennen, zu ihr kommt und mich dann so angeschaut hat, habe ich mir gedacht, oh Gott, jetzt muss ich agieren, okay, und dann bin ich hingegangen und irgendwie, ohne dass wir das groß abgesprochen haben, haben wir quasi im Teamteaching dann agiert. Und nach der Stunde habe ich sie dann gefragt in Richtung, es war ganz anders ausgemacht. Ich habe jetzt einfach einmal nach Gefühl da gehandelt und ob das eh gepasst hat. Und sie hat gesagt, das war total super und ob wir das nicht einfach so weitermachen möchten. Und jetzt habe ich halt wenige Einheiten selbst geplant und durchgeführt, sondern einfach mit ihr gemeinsam den Unterricht gemacht, die drei Wochen lang. Das hat ja recht gut funktioniert, wie ich so gehört habe. Hat super funktioniert, ja. War auch viel besser als dieses Warten und Beobachten und dann erst quasi auf die SchülerInnen wirklich zugehen. So habe ich irgendwie viel mehr mit ihnen interagieren können und sie auch von Anfang an eigentlich ein bisschen besser schon kennenlernen können. auch von Anfang an eigentlich ein bisschen besser schon kennenlernen können. Jetzt war das Unterrichten und die Zeit in der Klasse war total entspannt und wirklich angenehm. Ich glaube, wirklich auch für alle Beteiligten. Ja, war wunderbar. Also, wie man Lehrerinnen und Lehrer anspricht, ist dann auch ähnlich. Man sagt Madame Grégoire. Madame Grégoire, genau. Okay, ja. Oder nur Madame. Sagt man bei uns wahrscheinlich auch so, gell? Nur Frau nicht. Ja, ja. Oder nur Madame. Sagt man bei uns wahrscheinlich auch so. Nur Frau nicht. Norwegen ist First Name Basis. Das ist in Frankreich schon so wie bei uns, dass man die Lehrkräfte grundsätzlich per sie anspricht. Tja, ich habe ja vorher schon angekündigt, wir gehen ein bisschen in das hinein, inwiefern du den Eindruck hast, dass diese Erfahrung, diese drei Wochen in Frankreich, dich als Lehrerin beeinflussen, wo du ja jetzt schon als Lehrerin auch tätig bist. Ja, also ich habe jetzt im Jänner ja angefangen zu arbeiten, das mit ganz wenigen Stunden, mit acht Stunden, ganz wenige, aber mit acht Stunden. Ich muss gestehen, ich stehe jetzt nicht in der Klasse bei uns in Österreich und denke mir die ganze Zeit, oh, in Frankreich hätte ich es so machen sollen oder müssen oder dürfen. Also ich glaube, es sind einfach, man nimmt die Erfahrungen so unterbewusst einfach mit. Was schon ist, die SchülerInnen sind sehr interessiert daran, wenn man sagt, ich habe ja da und dort schon mal unterrichtet. Auch so verschiedene Altersstufen, in England waren es ja die Vierjährigen, die ganz Kleinen und jetzt war es in einem Oberstufengymnasium in Frankreich. Also es ist sehr viel Interesse da, dafür, dass man sagt, man war im Ausland und hat dort SchülerInnen unterrichten dürfen. Und ja, man hat sicher so im Hinterkopf immer so, ah, wenn ich jetzt dort wäre, würde ich das Thema so machen, beziehungsweise lesen wir jetzt in meiner Schule ein Buch, das wir in Frankreich gelesen haben, da bin ich schon so, möchte ich mir diese Strategie oder diese Methode, die wir da in Frankreich angewendet haben, die ganz gut funktioniert hat, möchte ich die jetzt auch verwenden oder probiere ich es auf meine eigene Art jetzt, wo ich quasi allein entscheide. Ja, man hat einfach irgendwie den Werkzeugkoffer quasi erweitert. Das ist vielleicht ein gutes Bild. Das wollte ich gerade sagen. Wer Werkzeuge erweitert, ist super. Ja, genau. Es ist nicht so, als wäre es die ganze Zeit so präsent da, dass ich mir denke, oh, das war in Frankreich oder das war damals in England, sondern mehr so, ja, das, was man gemacht hat in dieser kurzen Zeit, hat man eh irgendwo in sich und verinnerlicht. Und dann weiß man ja, würde ich es jetzt wieder so machen oder traue ich mich es anders zu machen oder probiere ich mich selber aus oder gehe ich quasi den sicheren Weg oder einen neuen. Es ist eh in jeder Klasse zum ersten Mal neu und kein sicherer Weg natürlich, aber ich denke trotzdem, dass man die Erfahrungen, die man hat, abwägen kann, waren es erfolgreiche oder welche, die ich vielleicht nicht so gern noch einmal so angehen würde. Passt. Ich glaube, wir haben noch Zeit für ein französisches Lied, oder? Ja. Miroir, dis-moi qui est le plus beau Quitte à devenir mégalo Viens donc chatouiller mon ego Allez, allez, allez, laisse-moi rentrer dans ta matrice, goûter à tes délices, personne ne peut m'en dissuader, allez, allez, allez, je ferai tout pour t'accompagner, tellement je suis borné, je suis bien dans ma bulle Allez, allez, allez Tout est beau, tout est rose Tant que je l'impose Dis-moi qui est le plus beau Allez, allez, allez Allez, allez, allez Les miroirs qu'as-t-on du fait de ma tête Cette transformation malhonnête Ce n'est pas ce que j'ai demandé Allez, allez, allez Le buzz n'était que factice Je ne suis plus dans la matrice Y'a plus personne pour en parler, allez, allez, allez Je ferai tout pour récupérer Ce que je suis en train de gâcher Enfin sorti de ma bulle, allez, allez, allez Tout est beau, tout est rose Avant que mon ego s'impose J'ai fini de te regarder Allez, allez, allez Allez, allez, allez Allez, ale, ale Ale, ego, ego, ego Ego, ego Ego, ego Ego, ego Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale Ale, ale, ale आले आले आले Alle, alle, alle. Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Terra FM, PHTV, live aus dem Studio in der Hömerstraße. Sophie Enthofer ist zu Gast und wir sprechen über ihr Kurzzeitpraktikum, finanziert über Erasmus Plus in Orléans in Frankreich. Wir hätten jetzt versucht, die Schulbilder da noch irgendwie herzeigbar zu machen. Das ist irgendwie nicht gelungen. Ich weiß jetzt gar nicht genau, warum, weil ich kurz draußen war. Aber wir schaffen es dabei nicht. Also für die Radiohörerinnen und Radiohörer ist es eh egal, weil die würden sie sowieso nicht sehen. Und die anderen müssen es sich vorstellen. Ja, genau. Sophie, was ist der größte Benefit? Was würdest du sagen, wenn jetzt jemand überlegt, sowas zu machen, was ist der größte Benefit von so einer Erfahrung? Ich meine, der größte Benefit wird für jeden irgendwas anderes sein, nehme ich stark an. Ich wollte einfach die Unterrichtserfahrung in einem anderen Land haben. Ich wollte wissen, wie ist Deutsch, Deutsch zu, oder das Fach, das ich studiere, in einem anderen Land zu unterrichten mit einer Gruppe von Personen, die nicht Deutsch als Muttersprache haben. Das war für mich so das oberste Ziel und das wollte ich einfach herausfinden und sehen und mir anschauen und das erleben dürfen. Und das ist gelungen. Und das ist natürlich gelungen, ist eh ganz klar. Selbstverständlich. Ah, da traue ich dich vorher noch hin. Der Vergleich England. Wir haben ja schon einen Schulvergleich ein bisschen gemacht, Frankreich-Österreich. Wobei, das ist jetzt ein bisschen schwierig, wenn du sagst, du warst in England mit Preschool praktisch. Mit den Vierjährigen, ich glaube, ist schwierig zu vergleichen. Das kann man dann nicht wirklich so sagen. Wie alt waren die jetzt? Die waren ja vier Jahre. Nein, die jetzt. Das waren drei verschiedene Klassen von, ich hätte gesagt von 13 bis 17. Ist das ein System, so wie bei uns, wo man sagt, Grundschule von, weiß ich nicht, was bis? Bin ich überfragt. Ich weiß von dem Gymnasium, wie das ganze Schulsystem ausschaut. Es war ein Gymnasium. Es war ein Gymnasium, genau. Es ist kein Gesamtschulsystem wie in Norwegen, wo eigentlich alle in die gleiche Schule gehen, sondern es gibt auch sowstufengymnasium. Zumindest von der Aufteilung der SchülerInnen vom Alter bei uns ist ein BHS wahrscheinlich vergleichbar, nehme ich an. Und hattest du auch Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen? der Lehrkraft, die ich begleitet habe. Aber ich habe schon, dadurch, dass ich den Englischunterricht einmal begleiten durfte und dass ich einmal im Physikunterricht dabei war, ja, ich habe schon die anderen Kolleginnen teilweise auch kennengelernt. Gerade natürlich mit den Englischkolleginnen habe ich mich noch unterhalten können, wenn es der Fall war. Französisch ist, ja, ich habe sieben Jahre in der Schule gehabt, war sehr zuversichtlich zu Beginn und habe sehr schnell bemerkt, dass man im Gesprochenen, wenn man wirklich im Land ist und man hat keine Hörübung, wie es bei der Matura ist, die trotzdem sehr entgegenkommend ist, sage ich einmal, ja, es wird sehr schnell sehr unmöglich. Aber dennoch habe ich Situationen gehabt, wo ich mein Französisch anwenden, ich will nicht sagen konnte, sondern musste. Wie zum Beispiel, ich bin krank geworden, mir ist es nicht so gut gegangen und ich habe gewusst, ich schaffe es nicht ohne Medikamente. Dann habe ich mich auf den Weg in die Apotheke gemacht und habe dort einmal meine Symptome beschrieben und habe aber gleich gesagt, beim Reingehen, und das ist was, ja, ich habe schon ein gutes Selbstwertgefühl, aber das war echt unangenehm. Es waren sehr viele Personen in der Apotheke und ich habe gesagt, und natürlich laut, dass man mich auch versteht, weil das hat ja auch keinen Sinn, wenn man schon unsicher ist und noch leise redet, dann wird ja nicht besser. Laut meine Unsicherheiten ausgesprochen und zwar, dass ich nicht von da bin, dass er das sicher gleich merken wird. Ich habe trotzdem die und die Symptome und ich brauche jetzt die und die Medikamente. Da habe ich mich im Vorhinein beraten lassen, von meinen persönlichen Kontakten und bin hingegangen mit der Liste, das habe ich zusammengeschrieben, habe gesagt, und die Leute sagen, das brauche ich und ich bitte darum, dass ich das jetzt auch bekomme. Es war, glaube ich, so eine Art Stand-up-Comedy für die anderen, nur mit dem teilweise französischen, stereotypischen... Aber du hast die richtigen Dinge bekommen, offensichtlich. Ich habe das Richtige bekommen, ja, war trotzdem überrascht, was man alles bekommt, ohne Arztbesuch und ohne Verschreibungen vom Arzt. Das ist in anderen Ländern zum Teil auch anders, das stimmt. Genau, ja. Also 1000 Milligramm Schmerztabletten, da habe ich nur eine halbe genommen, zur Sicherheit. Also vielleicht, um auf das nochmal zurückzukommen mit der Sprache, es kommt dann sehr schnell allerdings die Zeit, wo dies wieder ins andere geht. Also wenn man dann länger im Land ist. Genau, bei drei Wochen aber nicht so möglich. Und Grundkenntnisse hat wie du, dann geht es dann sehr, sehr schnell, dass man dann wirklich sehr, sehr gut wird. Ja, von dem gehe ich auch aus. Das kann man allen jenen sagen, die jetzt dann planen, das einmal zu machen. Also da braucht man sich nicht fürchten, sondern wenn man länger bleibt, wird man dann sehr schnell sehr, sehr gut. Genau, das glaube ich auch. Es ist bei mir von Tag zu Tag besser geworden, weil es hat ja trotzdem keinen Tag gegeben, wo ich ohne Französisch ausgekommen wäre. Und ich bin ja auch grundsätzlich, wie gesagt, ich habe ja das Selbstbewusstsein dazu, dass ich Französisch spreche. Das ist ja, auch wenn ich da Fehler mache, aber an dem scheitert es nicht. Das ist schon von Tag zu Tag immer ein bisschen besser geworden und man wird auch immer mutiger, je öfter man es macht, das ist eh klar. Aber diesen totalen sprachlichen Erfolg hat man mit drei Wochen natürlich nicht. Man sagt ja den Franzosen nach, dass sie sich nicht so leicht tun mit Fremdsprachen, dass man sehr stark gefordert ist mit Französisch. Hast du das so empfunden? Ja, Englisch ist in, also, Englisch habe ich mit den Englisch-Kolleginnen an der Schule gesprochen, sagen wir so. Aber wenn, so im Alltag? Sehr beschränkt. Im Alltag, in Orléans hörst du kein Englisch in den Straßen. Also, ich habe schon immer wieder auch gefragt, so in Richtung, können wir uns auf Englisch unterhalten? Ke Ich habe schon immer wieder auch gefragt, in Richtung, können wir uns auf Englisch unterhalten? Keine Ahnung, in einer Bäckerei oder sonst wo. Und dann ist immer so das gekommen, so Englisch, naja, nein. Das ist in Norwegen auch zum Beispiel ganz anders. Und ich habe das Gefühl, bei uns auch immer mehr. Also wir werden da eher so ein bisschen so, wie Skandinavien, langsam, habe ich das Gefühl. Also Englisch wird immer normaler bei uns. Ja, Englisch wird immer normaler. Man geht ja auch irgendwie davon aus, dass man mit Englisch sehr weit kommt. Nein, tatsächlich, das war in Frankreich nicht der Fall. Man hat natürlich auch die völlig unterschiedliche Sprachfamilie. Die romanische Sprache und die sozusagen, wie sagt man da? Wo sind wir, die Englisch und die Deutschen? Jetzt fällt es mir gerade ein. Also Englisch-Deutsch ist eine germanische Sprache. Germanische Sprache, genau, ich glaube. Ja, langsam geht es ja schon sozusagen dem Ende entgegen, entgegen unserer Sendung heute. Was wäre denn noch so ein wichtiger Rat für Studierende, die sowas vorhaben? Ja, ich bin gerade draufgekommen, dass ich die erste Frage von vorhin gar nicht wirklich beantwortet habe ein wichtiger Rat für Studierende, die sowas vorhaben? Ja, ich bin gerade draufgekommen, dass ich die erste Frage von vorhin gar nicht wirklich beantwortet habe und zwar den größten Benefit. Ich habe nur gesagt, das ist individuell. Der größte Benefit für mich sind definitiv irgendwie die sozialen Kontakte, die ich geschlossen habe. Ich weiß auch, mit der Lehrerin bin ich nach wie vor in Kontakt und wir überlegen auch, ob wir uns irgendwo wieder einmal treffen wollen. Sie sind jetzt gerade, hat sie mir geschrieben, in Deutschland ist sie mit ihrer Klasse. Und das ist irgendwie für mich immer der größte Benefit, wenn ich dann mit den Personen, die ich irgendwo begleitet habe oder die mich begleitet haben, mit denen in Kontakt bleiben kann. irgendwo begleitet habe oder die mich begleitet haben, mit denen in Kontakt bleiben kann. Und ein Rat von meiner Seite ist vielleicht, auch wenn man so ist wie ich, dass man eigentlich lieber oder sehr gerne zu Hause ist und nicht so unbedingt weg muss, dass man die Optionen, die uns in dem Fall jetzt die PH da anbietet, mit auch so kurzen Praktika, dass man die nutzen kann. Drei Wochen, ich habe am Anfang sehr viel geweint, weil ich nicht weg wollte, ich habe sehr viel geweint in dem Moment, als ich in den Zug eingestiegen bin in Orléans und wieder heim musste. Also drei Wochen sind, du hast das gesagt, bevor ich hingekommen bin, so schnell vergangen. Wirst du vielleicht doch noch eine Reisende? Ich werde keine Reisende mehr, aber ich genieße es. www.ph-oe.at slash international für all jene, die an der PH Oberösterreich studieren und sowas ausprobieren wollen. Bei den anderen Studierenden in Linz sind es natürlich die jeweiligen internationalen Büros der diversen International Offices, internationalen Büros. Wir bedanken uns heute fürs zuhören zuschauen bei terra fm die nächste sendung ist was jetzt gar nicht am anfang april ich glaube es ist der zweite 2 april und ja noch einen wunderschönen sonnigen nachmittag mit blauem himmel Wide awake, don't fall asleep Maybe it's cause you got the best of me And now I gotta let it bleed I gave it hell, gave it all I got You worry well, you know it's not my fault My stomach's tied up in the night