Und wie protestiert ihr? Wir sind eigentlich die Frauen aus Afghanistan, dass wir schon längst hier sind, aber leider in Afghanistan die Frauenrechte ganz schlimm sind, deswegen sind wir alle heute da, damit wir die Stimme für die Frauen in Afghanistan werden. Und wir protestieren heute mit unseren Familien, Kindern. Und wir wollen zeigen zu anderen Frauen in Afghanistan. Und wir versuchen die Frauen und auch die Männer in Afghanistan zu ermutigen, und wir versuchen die Frauen und auch die Männer in Afghanistan zu ermutigen, dass sie bei den Frauen stehen und für die Frauenrechte in Afghanistan aufstehen. Ich freue mich voll, dass ich heute gemeinsam mit so vielen kreativen Menschen und Bands protestieren kann und werde ein bisschen darauf achten, ob irgendwer von der Polizei belästigt wird und das sehe ich dann ein bisschen als meine Rolle einzuspringen als Spinnenfrau. Mein Name ist Heva Husi, ich bin Vertreterin von KDWV, Kurdisch-Jürgen-Diaspora-Fraktion und stehe heute bei der Demo. Für uns das Kampf, Frauenkampf für Frieden, für Gleichberechtigung, für uns Kurden bedeutet sehr viel und es ist eine lange Geschichte. mit meinen kurdischen Kulturkleidern oder traditionellen Kleidern, um Xinjiang Azad, die Frau der Lebensfreiheit, zu rufen und auch die Solidarität für alle Frauen der Welt zu zeigen. Das ist, denke ich, ein guter und richtiger Weg, dass man am 8. März nicht nur gegen das Patriarchat auf die Straßen geht, sondern auch dessen Ursprung, der Imperialismus, die dadurch resultierte Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur. Das ist, denke ich, ein guter und richtiger Weg. Ja, Protest grundsätzlich ist immer verbunden damit, dass man ein Zeichen setzt, ein Statement setzt und das geht auch am besten durch Streiks, Lautsäule, mit Menschen diskutieren. Wie protestierst du? Täglich. Täglich und viel Feedback an Persönlichkeiten, wo es notwendig ist und vielleicht mehrere Feedback-Runden notwendig sind. Also Männer 50 plus brauchen umso mehr. Reden bitte drauf. Ja, ich stehe ja zur Verfügung mit Fakten. Habe ich kein Problem damit. Ich bin ein offener Fan davon, in der Situation im Moment anzureden, Frauen zu schützen, Männer genauso dazu animieren, nicht nur aktiv, nicht schlecht zu sein, sondern etwas Gutes zu tun. Und ich glaube, wenn man mit der Einstellung einfach viel Leute erreichen will, muss man das wirklich in seinem Leben aufnehmen, genauso in der Arbeit, und nicht auch furchtbar sein, wenn einem ein sexistischer Spruch fällt, sondern einfach sagen, hey Dieter, das war nicht lustig. Also ich glaube, ich protestiere hauptsächlich im Alltag. Das ist jetzt eigentlich nur so ein äußeres Zeichen, wo ich mit der Masse, wo ich gerne mitgehe. Unser Protestraum ist hauptsächlich auf der Straße. Und wie lange schon? Seit Ende 2017 gibt es die Omas gegen Rechts. Die Omas gegen Rechts ist in Wien gegründet worden und im Februar 2018 in Linz. Aber sind es genug? Nein, es können noch viel, viel, viel mehr sein. Wir freuen uns immer, wenn sie neu einschließen. AfD Faschisten! Polizisten! Polizisten! AfD Faschisten! Polizisten! Also ich bin auf der Demo in Solidarität mit den Streiks in den Ortsspitälern und in der Pflege und eben auch da um gegen den US-Krieg, gegen den Iran zu protestieren. Also regelmäßig auf Demos gehen, versuchen die Leute in seinem Umfeld zu mobilisieren und Strukturen schaffen, wo man sie am Arbeitsplatz und in der Uni organisieren kann gegen Ungerechtigkeiten. Eherstens, indem ich für meine Meinung und meine Haltung einstehe. Und wenn es die Möglichkeit gibt, eben bei Demonstrationen teilnehmen, Meinung preisgeben und eben im Alltag einfach auch versuchen, dass ich, wenn ich Ungerechtigkeit oder Diskriminierung miterlebe, dass das passiert, dass ich mir dagegen stehe und äußere. Wie protestierst du und was hat es mit den Nippeln auf sich? Für den Nippel die ultimative Freiheit. Free the Nippel!