They laid there, neb the covers, dreaming of a thousand lovers Till the world turned to orange and the room went spinning round Herzlich Willkommen bei unserer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag. Wir, das sind die Frauen der SPÖ Galmer Kirchen, deren Frauenvorsitzende ich derzeit sein darf, und unsere Kooperationspartner, die Frauenberatung Vereins Spektrum, die VHS Oberösterreich mit der Zweigstelle Galmer Kirchen und das Jahoda Bauer Institut Linz, welches auch die Herausgabe der Rekonstruktionen meiner Leben ermöglichte. Die Herausgabe von dem Buch, aus dem Maria Hofstetter heute lesen wird. Zunächst aber möchte ich noch das Mikrofon an unseren Bürgermeister Wallstrasse weitergeben. Danke Sepp und möchtest du bitte die Veranstaltung eröffnen? Frau Christine, schönen Abend. Es ist wunderbar. Ich komme gerade von einer Segnung des neuen Kommandovorzeigestandes. Ich bin ganz überwältigt. Da ist genauso Pumpf, wie in der Feuerwehr. Ich habe 1980 oder 1981, vielleicht können das Ältere noch, einen Vortrag gehört von der Judith Janberg, alias Gerinde Schichler. Ich bin ich. Ich habe damals begriffen, die Tragweite von dem, was Frauenbefreiung, was Emanzipation heißt, was Frauenunterdrückung heißt, war damals etwas eher enthusiastisch. Wir haben wirklich seit den 1980ern das Binnen-Ich-Schwimm-Gegendert. Aber wir waren eben optimistisch und ich habe mir gedacht, was kann man machen in der Bescheinheit, jetzt bin ich Bürgermeister, jetzt schenke ich einen Tag oder eine Veranstaltung im Jahr an die Frauen als Symbol, zumindest ein bisschen was beitragen zu können. Und das ist mir wichtig. Und gerade in Zeiten wie diesen, wo es nicht politisch so viele Rollbacks gibt, sondern auch gerade in der Frau-Mann-Beziehung wieder so viele starke Männer, ist ein bescheidener Beitrag. Und ich freue mich wirklich wahnsinnig, dass ihr das aufgenommen habt. Man kann ja für eine Schüttung zahlen, aber organisieren muss man. Und Christine und alle Frauen jetzt von uns, zuerst von der SPÖ, die anderen, die mithelfen. Es ist wirklich wunderbar, dass ihr das macht. Der Kampf hört nicht auf, der ist ganz wichtig. Und alle Kraft, euch Frauen und den Männern, dass man möglichst viel beiträgt. Danke und ein schöner Abend. Sehr geehrte Damen und Herren, auch von meiner Seite ein herzlichen Dank für die Einladung und die Organisation an die SPÖ Frauen gerne Kirchen. Mein Name ist Georg Huckmann und ich bin Vorstandsmitglied im Maria-Jahoda-Otto-Bauer-Institut und möchte Sie eben zu dieser Veranstaltung sehr herzlich willkommen heißen. Und jetzt würde ich noch zwei Worte zum Ablauf sagen. Maria Hofstetter ist ein fixer Bestandteil unserer Veranstaltung seit mehreren Jahren. Sie leitet Maria Jahoda und ihren Texten die Stimme. Sie liest ausgewählte Stellen aus dem Buch. An ihrer Seite finden sie dann Mitherausgeber Meinrad Zieler. Er wird die Textstellen einordnen und mit seinen Kommentaren und Anmerkungen für den roten Faden sorgen. Besonders wichtig sind uns aber auch Stimmung und Atmosphäre. Wir konnten hierfür die Liedermacherin Inga Lönch gewinnen, die mit ihren Eigenkompositionen und Interpretationen bekannter Lieder einen zentralen Beitrag zu dieser Veranstaltung leisten wird. Und als Einstimmung für den inhaltlichen Teil des Abends beginnen wir jetzt gleich mit einem Lied von Inga Lönch. Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag. Durch all die dunklen Küchen, wo einst grau der Bergshof lag. Beginnt plötzlich die Sonne, unsere warme Welt zu kosen und jeder hört uns singen, Brot und Hose. Als ich etwa 16 war, wurde ich Gruppenführerin bei den Pfadfinderinnen. Das alles war Edis Werk, mein Bruder, der in meinen jungen Jahren geistig und moralisch mein Mentor gewesen ist. Er war Pfadfinderführer und lud mich manchmal zu besonderen festlichen Anlässen seiner Gruppe ein. Es machte mir Spaß und er bestärkte mich. Außerdem waren meine besten Schulfreundinnen Bertha und Nuna ebenfalls Pfadfinderinnen. Und zwar in der Gruppe einer schönen und charismatischen jungen Frau, Margit Weiß. Sie war verheiratet und hatte einen kleinen Sohn, aber wahrscheinlich auch starke lesbische Neigungen. Jedenfalls erweckte sie bei uns alle leidenschaftliche Begeisterung. Wir führten ein Stück von Daguerre auf der Postbote, hieß es, glaube ich. Ich spielte einen kleinen Buben, der an einer Krankheit starb oder verhunger. der an einer Krankheit starb oder verhunger. Und Margit kam als metaphorischer Bote aus einer anderen Welt, um mich auf meinem Sterbebett zu trösten. Ich war in Ekstase und wäre am liebsten in aller Ewigkeit weitergestorben. Erst Jahre später wurde mir klar, dass ich sexuell erregt gewesen war. Meine Unschuld oder meine Verdrängung war phänomenal. Das Ganze dauerte aber ohnehin nur etwa ein Jahr, ehe mir gefiel die bürgerliche Einstellung der zentralen Pfadfinderorganisation so wenig wie die Trennung der Geschlechter. Deshalb traten wir bei den Pfadfindern aus, legten unsere beiden Gruppen zusammen und traten in die sozialistische Jugendbewegung ein, wo wir mit einem Lied empfangen wurden. Ja wer kommt denn da, ja wer kommt denn da? Es ist die Gruppe Jahoda. Da kommen mit wuchtigem Schritt sie, der Edi und die Mizi. Ich trat der Vereinigung sozialistischer Mittelschüler bei. Mit 19 Jahren veröffentlichte Jaroda ihren ersten Artikel in der Zeitschrift der sozialistischen Mittelschüler. Das Thema ist Co-Edukation. Sie haben die Hoffnung, dass sie in der Lage sein werden, den demokratischen Sozialismus in Österreich zu vollenden. Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Fabiana, eine Frage, brauchen wir eigentlich noch einen Wildfrauentag? Ja, unbedingt. Eine Frau soll wirklich endlich mal gleichberechtigt sein mit einem Mann. Es ist immer noch so, dass Frauen sich sehr, klarerweise, zuständig fühlen für die Familie, ob sie jetzt bei den Kindern sind oder helfen dann bei der Pflege der Eltern. Sie sind abhängig von ihren Partnern. Und wenn dann Partnerschaft zerbricht, sind sie leider Gottes dann im Alter armutsgefährdet. Zum 1. Mai veranstaltete die in Wien, wenn auch nicht sonst im Land, regierende Sozialdemokratische Partei immer große Feiern. Auch ich war gebeten worden, vor dem Hauptgebäude der Universität Wien eine Rede zur Schulreform zu halten. Ich sprach mit Leidenschaft gegen das bestehende elitäre System und für eine freie, staatlich finanzierte höhere schule für alle bis zum alter von 18 jahren ein paar tage später wurde ich zum direktor meiner schule gerufen der mich beschimpfte und eine verräterin nannte illoyal gegenüber meiner schule die mir so viel gegeben hatte durch und durch verächtlich. Das Ergebnis war, dass mein Matura-Zeugnis mit einem Gut im Betragen beginnt. Gut klingt gut, aber jeder wusste, dass ihm etwas Dramatisches vorgefallen sein müsste, wenn man im Betragen nicht ein Sehrgut hatte. Herr Bürgermeister, Sie haben uns ja heute die wunderbare Veranstaltung spendiert. Was haben Sie eigentlich für Einstellungen zum Frauentag als Mann? Ja, ich kann nur sagen, das ist ein ganz wichtiger Festtag auch für mich, weil seitdem ich begriffen habe, dass die Emanzipation der Frauen wirklich ein Thema ist. Für mich als Mann persönlich, aber auch gesellschaftlich, ist mir dieser Tag so wichtig. Ich gehe seit Jahren nicht nur symbolisch den Welten ausdrogen oder Diplomen, sondern daher auch diese Veranstaltung als Geschenk, für mich auch wichtig, als Mann zu zeigen, einstehen für Gleichberechtigung ist genauso Männersache wie Frauensache. Dankeschön, Herr Bürgermeister. Wir Frauen von heute, wir gehen doch auf die Straße, Nur leider sind wir allzu oft noch Männern von gestern begegnet. Frau Christine Ethofer bat Herrn Bürgermeister Wallstrasser und Frau Vizebürgermeisterin Penninger auf die Bühne, um kleine Geschenke an die Vortragenden zu überreichen. Unsere Toten mit, ihr unerhörter Schrein nach Brot, schreit auch ihr durch unser Lied.