Ganz pünktlich starten wir 1930 den Kepler Salon unter dem Titel Creative Robotics. Ein herzliches Willkommen den Gästen hier im Kepler Salon, aber auch allen jenen, die uns online heute Abend begleiten. A warm welcome to our guests. Ja, wir haben es angekündigt, dass der Abend in deutscher und englischer Sprache sein wird. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir einfach aufgrund des Themas, eines international wichtigen Themas, aber auch der Studierenden- und Lehrendenzusammensetzung, wir diesen Abend ganz bewusst in englischer und in deutscher Sprache machen möchten. Und wir werden uns da so ein bisschen durchspielen, durch den Abend sozusagen. Nun darf ich die Gäste dieses Abends kurz vorstellen und ich gehe der Reihe nach, wie unsere Gäste heute hier anwesend sind. Emanuel Gollob, herzlich willkommen. Sie untersuchen die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Menschen, künstlicher Intelligenz und Robotern mit dem Ziel, alternative Bezugsverhältnisse körperlich erfahrbar zu machen. Und seit 2020 sind Sie künstlerischer Forscher an der Abteilung Creative Robotics an der Kunsthalle Universität Linz. Ein herzliches Willkommen. Amir Bastan. Amir ist Künstler und Forscher, derzeit ist er Forscher bei den Creative Robotics, genauso wie er Lehrender ist. In deiner Forschung konzentrierst du dich auf Parallel Interaction. Was bedeutet das? Das ist ein Ansatz der Verbindungen zwischen psychoanalytischen Theorien und der Mensch-Roboter-Interaktion untersucht. Herzliches Willkommen, Amir. Johannes Braumann, Universitätsprofessor für Creative Robotics, leitet an der Kunstuniversität Linz ein interdisziplinäres Forschungsteam, das Roboter nicht nur als Fertigungsmaschinen, sondern als universelle Schnittstelle zwischen digitaler und physischer Welt versteht. Johannes, du bist auch Mitgründer der Association for Robots in Architecture, sowie Hauptentwickler einer Software, die international für die Simulation und Programmierung von Robotern genützt wird. Lieber Johannes, herzlich willkommen. Danke. An deiner Seite heißen wir willkommen Marta Rother. Marta Rother ist Architektin, Forscherin und Lehrende mit Schwerpunkt auf natürlichen Materialien und nachhaltigen Bauen und derzeit Universitätsassistentin an der Kunstuniversität Linz mit Schwerpunkt auf natürlichen Materialien und nachhaltigen Bauen. Und derzeit Universitätsassistentin an der Kunstuniversität Linz. Und sie verbindet Forschung und Praxis mit Fokus auf umweltfreundliche Architektur. Auch ein sehr spannender Ansatz in diesem Kontext. Herzlich willkommen, dir Martha. Und lasst uns dort nennen, Martin Schwab, Forscher, Ingenieur, Designer an der Schnittstelle von experimenteller Technologie und angewandter Gestaltung. Du bist Brückenbauer zwischen realer und virtueller Welt und schaffst neue Synergien für Industrie, Wissenschaft und Handwerk. Herzlich willkommen, lieber Martin. Neue Synergien für Industrie, Wissenschaft und Handwerk. Herzlich willkommen, lieber Martin. All jene, die das Format Transversale Echos kennen, wissen an meiner Seite meine Co-Gastgeberin Gitti Wasicek. Sie ist heute dienstlich verhindert und ich freue mich wirklich sehr, dass ein Soziologe an meiner Seite ist, nämlich Vizerektor André Zoccoli. Herzlich willkommen und danke, dass du diesen Abend mit mir und mit unseren Gästen hier gestaltest. Noch ein, zwei Worte zu dir. Du bist auch Musiker und Künstler und es freut mich sehr, dass ich nun das Wort an dich übergeben darf. Vielen Dank, liebe Cornelia. Es ist für mich jedes Mal eine Freude, wenn ich hier im Kepler-Salon sein darf und kann. Noch mehr freut es mich dann im Rahmen dieser Kooperation zwischen Kepler-Universität und Kunstuniversität Linz mit dem Titel Transversal. Und tatsächlich geht es auch darum, dass wir andere Einblicke in die Kunstuni, in unsere Kunstuni in Linz auch geben. Und ich denke, wenn man über diese Transversalität spricht, dann geht es auch um Berührungslinien, da geht es auch um andere Orten und Weisen, wie man an Sachen herangeht und vor allen Weisen, wie man an Sachen herangeht und vor allen Dingen, dass man gemeinsam an Sachen herangeht und deswegen auch in dieser Interdisziplinarität, dass wir einzelne Fachrichtungen auch versuchen zu überwinden und dadurch auch Neuland zu betreten. Und gerade deswegen finde ich es super spannend, dass wir heute die kreative Robotik zu Gast haben. Bei mir geht es und ging es so, wenn ich über Robotik oder kreative Robotik noch gedacht hätte, ohne euch kennengelernt zu haben, dann hätte ich vielleicht so an die Populärkultur gedacht, also Kraftwerk mit dem Song Wir sind die Roboter oder Krieg der Sterne, Star Wars mit R2D2C3PO. Das ist auch so meine Kindheit, die mein Bild auch von Robotern irgendwie auch geprägt haben. Spannender finde ich auch eure Ansätze, dass ihr tatsächlichg ist das? Ihr kooperiert auch mit Industrie. Also ich denke, wir alle werden heute ein buntes Potpourri an Beispielen und Einblicken, sehr spannenden Einblicken in eurer Abteilung bekommen und ich freue mich wirklich sehr drauf. Danke. Ja gut, dann darf ich mal weitermachen. Ich freue mich auch total, wieder hier im Kepler-Salon zu sein. Ihr habt mir jetzt schon den Inhalt meiner ersten Slide wunderbar vorweggenommen. Ich muss jetzt gar nicht diese Vielfalt betonen, weil das ist einfach wirklich, glaube ich, bei uns dieses Spannende und, glaube ich, diese große Stärke, wie unterschiedliche Ansätze wir wirklich einbringen. Und heute ist schon eine ganz besondere Gelegenheit, weil wir sind auch im Weg daher draufgekommen, dass wir eigentlich sehr selten was in der erweiterten Runde zusammen machen. Wir haben alle unsere Spezialisierungen, es gibt immer wieder Überlappungen, aber dass wirklich mal quasi man zu fünft, was so die Hälfte der Abteilung ausmacht, ungefähr da mal da sitzen kann, das ist ganz toll. Wir haben auch den Günther im Publikum da versteckt. Auch Teil unserer Abteilung. Und das ist einfach eine tolle Gelegenheit, da auch mal zusammenzukommen und eine große Freude, Ihnen das ein bisschen näher bringen zu können, was wir alle so machen. Und vielleicht finden sich auch hier Anknüpfungspunkte. Bei mir geht es jetzt eigentlich in meinem Kurzimpuls, mit dem ich mal anfangen darf, sehr stark mal um Schnittstellen. Wir haben es vorher schon gehört, diese Schnittstellen-Thematik, wie man mit anderen Disziplinen, mit anderen Programmen auch, mit anderer Software, mit der KI sich verbinden kann, ist ein großes Thema und das hat mich eigentlich seit Anfang an schon sehr interessiert. Wir arbeiten mit Industrierobotern und kollaborativen Robotern. Man sieht es zum Beispiel hier kurz, diese Roboterarme. Und allein die sind schon für mich eigentlich eine Schnittstelle, weil sie unsere physische Welt mit digitalen Daten verbinden. Wenn digitale Daten irgendwie übertragen werden müssen ins physische, braucht man Maschinen. Und sehr oft sind es dann genau diese Roboterarme. Das Schöne an Linz ist, dass man da ein bisschen weniger Aufklärungsarbeit betreiben muss. André hat vorher schon gesagt, was kreative Robotik jetzt sein kann. Ich glaube, da müsste man in vielen Städten weiter ausholen, wie Kunst und Robotik und Technologie zusammengreifen kann. Das ist bei uns einfach das Schöne mit Institutionen wie der Ars Electronica, aber natürlich auch der Kunstuniversität, auch das, was wir machen, glaube ich, tragen wir da sehr viel dazu bei, quasi diese Selbstverständlichkeit ein bisschen aufzubrechen und schon auch uns da zu positionieren im Bereich des Hightech, dass da auch die Kunst, die kreative Industrie das sehr viel bewirken kann. Das ist zum Beispiel ein ganz ikonisches Beispiel aus dem Ars Electronica Center, der Telegarten, wo ein Roboter einen Garten anpflanzt und das macht er nicht selber, sondern da gibt es eine Schnittstelle. Das ist übers Internet. Für uns jetzt ganz selbstverständlich. Man sieht vielleicht da das Netscape Navigator Logo, für die, die es noch kennen. Das ist alt, das ist von 1995. Also echt spannend zu sehen, wie früh da so Sachen schon entwickelt worden sind, wie früh da schon die Frage war, wie können wir mit diesen Maschinen interagieren. Man hat schon gehört, ich selber komme ja aus der Architektur und da ist es auch dann spannend zu sehen, so ein bisschen zurückzublicken, wie hat man sich im Jahre, ich glaube 1910 war das vorgestellt, wie wir im Architekturbereich in der Zukunft mit Maschinen interagieren werden. Das, was man heute als Construction Robotics bezeichnen würde, ist da jetzt dann schon sehr vorweggenommen worden. Und auch da aus meiner Seite wieder spannend diese Schnittstelle, wo der Architekt in dem Fall sitzt und seine Knöpfchen drückt und das Ganze nicht etwas durchautomatisiert, das ist so, wo die Person schon in diesen Prozess eingebunden ist. Das ist jetzt quasi nicht diese Lights-Off-Automation, das ist wirklich, da sitzt jemand und kontrolliert den Prozess, hat selber dieses Prozesswissen, der weiß, was dort passiert und kann es deshalb steuern. Und das finde ich da sehr schön. Und man muss sagen, wir sind noch nicht ganz dort, aber wir haben es weiter geschafft, dass die Feuerwehr, vielleicht das auch nur kurz, nebenbei. Ich selber habe angefangen, mit Industrierobotern im Fertigungskontext zu arbeiten. Ich war auf der TU Wien als studentischer Mitarbeiter damals noch. Wir haben einen Roboter zum Fräsen, also zum Modelle bauen quasi bekommen und sind dann aber schnell zum Schluss gekommen, wir wollen gerne mehr tun. Wir wollen nicht nur Modelle bauen, der Roboter kann doch so viel mehr. Und so war eigentlich der erste Schritt dann zu sagen, naja, wir brauchen dann eine Schnittstelle, wie wir das realisieren können. Wir wollen irgendwie den Roboter an das anbinden, mit dem wir arbeiten können, unser Fachwissen quasi. Und im Architektur- und Designbereich ist da gerade eine Schnittstelle namens Grasshopper groß geworden. Es ist sogenanntes visuelles Programmieren, dass man nicht Zeile per Zeile schreibt, sondern dass man diese kleinen Bausteine hat, die man miteinander verbindet, wo jeder Baustein eine gewisse Sache macht. Und wir haben gesagt, jetzt arbeiten wir damit nicht nur mit Geometrie, sondern jetzt arbeiten wir da mit Robotern, binden die Robotik an ein System ein, was eigentlich aus unserem Kreativbereich quasi kommt. Das ist dann sehr flexibel, diese Flexibilität, die man quasi in der Architektur im Design braucht, um da komplexe Geometrien mit wenig Aufwand zu definieren, das haben wir dann auch da effizient in die Robotik umsetzen können. ist sehr oft dieser Ansatz, dass es Personen gibt, die dieses Programmierwissen haben. In der Industrie wird dann oft das Prozesswissen genommen und gesagt, schau bitte, erklär mal, was du machst, dem Programmierer, der Programmiererin, und dann wird es quasi umgesetzt. Das ist ein sehr verlustbewehrter Prozess, kann man sich vorstellen. Wenn Sie jemand sind, der seit 20 Jahren etwas handwerklich macht, und es sollen Sie jetzt innerhalb der nächsten Woche jemanden aus dem Programmierfeld finden, ist es stattdessen die Leute, die dieses Prozesswissen haben, zu ermöglichen, dass die das selber definieren können. Dass man die mit Schnittstellen abholt, wo die quasi ihr Prozesswissen mit der Robotik dann verstärken und erweitern können. Und das Besondere dabei ist, dass es dann nicht nur darum geht, einzelne Prozesse zu erneuern, zu quasi automatisieren auch, sondern dass man dadurch dann in ganzen quasi Werkstoffflüssen denken kann, in ganzen großen Workflows, Datenflüssen. Also man nicht nur sagt, jetzt ist der Roboter, macht halt ein Ding anders, sondern dass man sich das umdenken kann. Was können wir im kompletten Prozess ändern, was vorher nicht möglich war? Prozess ändern, was vorher nicht möglich war? Wie kann in dem Fall in einem Projektantrag mit Fashion & Technology, wie kann die Mode effizienter werden, indem man so digitale Technologien wie auch die Robotik dann einbringen kann? Ich habe da ein kleines Beispiel für Sie. Wir haben da mit Electro-Spinning gearbeitet, um Textilien zu reparieren, also Elektroweben quasi. Da wird ein Kunststoff in ein Hochspannungsfeld eingesprüht, formt dann diese kleinen Fasern, die verbinden sich mit dem Textil und damit wird das repariert. Das war aber für uns jetzt nicht nur dieser rein technische Prozess, wie können wir Textilien auf neue Art, die vielleicht auf den Roboter eher zugeschnitten ist, reparieren, sondern auch, was bedeutet das für Nutzerinnen und Nutzer, wie können wir definieren, wo da repariert wird. Macht es wirklich Sinn, da irgendeine Fabrikstraße aufzubauen, wo das vollautomatisch erkannt, repariert und hinten wieder rausgeschmissen wird, sondern geht das auch anders? Und da haben wir zum Beispiel hier einen Prozessentwickler, man sieht eh Emanuel hier, wo er bei einer Messe in München präsentiert, wo man hier eigentlich mit wenigen den Roboter per Hand bewegt und dann quasi mit dem Roboter selber hinzeigt, wo repariert werden soll und mit wenigen dem Roboter selber hinzeigt, wo repariert werden soll und mit wenigen Eingangsinformationen, quasi Klick aufs Knöpfchen, Klick aufs Knöpfchen, Klick aufs Knöpfchen, wird dann dadurch quasi ein Prozess für zwei Roboter generiert, die dann das gemeinsam ausführen, wo der eine Roboter quasi dieses Stück dann positioniert, der zweite sprüht dann rauf und quasi mit sehr wenig Input kann man da sein, Fachwissen eigentlich mit dem Roboter anwenden. Im Hintergrund wieder unsere Software laufen. Und das versuchen wir auch in unsere Studierende zu übermitteln. Das ist zum Beispiel ein Projekt von Moritz Ritschel, eine Bachelorarbeit im Bereich Fashion and Technology, der in dem Fall das, was der Roboter macht, eigentlich nicht programmiert hat, sondern in virtueller Realität gezeichnet. Er hatte eine Brille auf, hat mit der Brille dann gezeigt, wie soll jetzt ein Schuh aussehen und hat dann einen Prozess entwickelt. Und das war die große Arbeit, wie er dann in dieser Flüssigkeit 3D drucken kann. Also er hat einen komplett neuen Fertigungsprozess entwickelt, der ihm durch den Roboter ermöglicht worden ist. Da hat er dann diesen Kunststoff rausgepumpt, hat dann diesen Schuh aufgebaut und damit wirklich dann was Neues geschaffen. Es sind jetzt nicht bei uns alle Bachelorn, die arbeiten mit diesem Innovationsgehalt, aber es freut uns immer, wenn da dann wirklich experimentiert und gemacht wird mit Sachen, die man sonst vielleicht nicht so leicht dann dahin kommt. Und um das geht es uns eigentlich stark, dass wir einfach dann Personen, die Prozesswissen haben, ermöglichen können, mit Robotik neue, innovative Sachen zu machen. Da versuchen wir sie dann auch natürlich in den verschiedensten Schnittstellen mitzunehmen, aus Software, die aus der 3D-Animation kommt, aus der Fertigung, das Web-Interface, je nachdem, wo Personen halt gewohnt sind, mit dem Computer zu interagieren, dass wir versuchen, sie dann auch mitzunehmen. versuchen sie dann auch mitzunehmen. Dass wir uns überlegen, wie kann die Robotik in KI-Prozesse eingebunden werden? Oder wie können wir auch die KI nutzen, um komplette Software eigentlich, die mit dem Roboter interagiert, definieren zu können? Das Ganze ist jetzt nicht nur ein Linzer-Projekt. Das haben wir über die Plattform Robinson Architecture auch international zugänglich gemacht, wo das inzwischen über drei Millionen Mal zugegriffen worden ist auf die Software und das Ganze dann nicht nur in Forschung und Lehre, sondern wirklich auch in der Industrie. Ganz diverse Anwendungen, wo da die einen legen Carbonfasern auf, die anderen drucken trinkbare Cocktails und daneben wird noch eine Rakete gedruckt, die wirklich ins Weltall dann auch fliegen kann von Relativity Space. Also eine Schnittstelle aus der Kreativindustrie, wo dann auch gesehen wird, diese Probleme sind nicht nur bei uns, diese Probleme sind auch in der Industrie und wo das dann auch aufgenommen wird. Und diese Buntheit, diese quasi in dem Fall Diversität ist auch das, was ich einfach an diesem, meinem Feld so schätze, dass ich einfach an einem Tag quasi Forschung betreibe, wie die Baustelle der Zukunft ausschauen kann. Am nächsten Tag arbeite ich mit dem Kollegen Schwab an der Urban Pilot Manufactory, wo es darum geht, quasi urbane Fertigen zu erforschen mit Förderungen, die wir erhalten haben. Und dann vielleicht am dritten Tag arbeiten wir wieder an einem Projekt für eine Ausstellungsinstallation, in dem Fall zum Beispiel in Dubai. Und ich hoffe, dass wir das heute mit unseren Vorträgen etwas weitergeben können, wie spannend unser Feld ist und wie unsere ganz verschiedenen Ansätze da doch in einem zusammenkommen und sich gegenseitig schön und effizient ergänzen können. Ich möchte mich jetzt schon bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken und freue mich da schon ganz sehr auf das, was wir in der nächsten halben Stunde quasi sehen werden und dann natürlich auch auf die folgende Diskussion. Als erstes darf er meinen Kollegen an mir weitergeben. Thank you so much Johannes. I'm going to do this in English. If I speak German, I will be very slow and you're going to get bored. So bear with me. I'm going to talk about a project today that I brought here. I need to say that one of the researchers was supposed to be here, Noor Estanfel-Krozer. Unfortunately, due to health reasons, she couldn't be here with us, but she's watching us on YouTube, I'm sure. So hi, Noor, you're missing here. All right. I'm going to talk about a project called microgravity. To start with this project, I would like to ask you to think about a very fundamental property that we leave and it is affecting our life but we often forget about it and that is gravity so think about the light that helps us to synchronize our internal body clock to know when is night when is day and when is day and about the water we drink and about the oxygen we breathe and about all those properties that shapes us to be as we are, as we know each other, about also the world we know as plants and food and animals and etc. Gravity is shaping way more than what we can imagine. It's funny to think about this. If there was no gravity, we wouldn't look like as we look like right now. So the question would be, what happens if we create a situation where we put a living being in an environment that it sanctions gravity? In microgravity, as you see this installation, there is this robotic arm that has this so-called bioreactor mounted on it. And inside this bioreactor, there is this cube that is filled with fungi and pink oyster mushrooms, this cube that is filled with fungi and pink oyster mushrooms, and they are in a so-called altered gravity. That means it's not that there is no gravity in there, it means that the robot is programmed to move this material in a way that they would not know where the gravity is pulling from. So we know it's pulled from down, but if you manage to spin this material around slowly, slow enough and continuously enough that it forgets or it cannot locate where the gravity is pulling from, it seems like it's going to affect not only how they look like but also how they communicate within each other. So it's going to be confused. So in microgravity we build this bioreactor. This bioreactor is basically an Ecosahedron. Ecosahedron is this shape that you see. It's basically a low-resolution sphere. It has 12 corners with lights there. And there is an even distribution of lights. There is even distribution of humidity and temperature. So all the things that this fungi needs to grow is provided evenly, distributed there, but the gravity. And what we are doing extra is that, as you see, there are a lot of electronics and a lot of cables and so on inside this bioreactor. What are we doing here is we are observing how the mycelium and the mushrooms are behaving while the robot is moving this bioreactor around. the mushrooms are behaving while the robot is moving this bioreactor around. So here you see a bit more. You see that the hose of the humidity is basically detecting the humidity. The sensor detects the humidity level inside the bioreactor. If it's needed, it just emits humidity to it. Or you see these lights around it that they are basically making sure that the fruiting body of the fungi, which is this pink oyster, knows where the light is coming from, so it can grow to that direction. Things can get a bit more interesting, as you see here, for example, in this closer image, that they are growing like broccoli, or basically this is not how they should grow. For a reference, what you see on the left side is an oyster mushroom, which is growing in normal condition. You see that it makes these caps, and basically it has this shape. The one that you see in the middle is after one day being inside this bioreactor at microgravity, and the one that you see on the right side is after six days. So it is completely adopting itself into the environment that is there. What else is happening is with the sensors that we have inside, we are recording all these processes where these mushrooms are growing and the fungi is behaving. So we have two or three cameras there that they are constantly taking a picture and afterwards making a time lapse that how the mushrooms is growing. We talked about the humidifier outlet. There is this electricity component that brings power in there. We have this EMU sensor. This is basically the EMU sensor is a piece of electronic that it knows where the gravity is pulling. And using that and doing some math that we don't need to talk about it right now, we would understand what is the experience gravity level. So for example, is it pushing from the right? Is it pushing from the down? Is it pushing? This is something that we have internally in our body. So if somebody pushes you, your body automatically wants to add up to keep your balance. So it knows where you were pushed from. That is a sensor, in a nutshell, does the same thing. And we have some, I don't know, data loggers. We don't need to talk about this. It's too technical for now. And the basic idea is all of those processes will be recorded on a computer that we can afterwards create a digital twin of the whole installation to see how it was growing. A tiny little bit of an overview as basically a system architecture of the whole installation to see how it was growing. A tiny little bit of an overview as basically a system architecture is that on the top right we have the bioreactor, there are cameras, temperature sensors, EMU, and basically these thermon needles. The thermon needles are also interesting. They are these tiny, very thin needles that they are made out of gold. They are using them in brain surgery. So what we have is we poke these needles as a pair of two into the mycelium on different sides, and they pick up some data from the mycelium. And this data is basically really, really a small frequency of very low voltage data. So what we do know is that mycelium is making communication within the body of, between the mushrooms that they are there. What does that mean? We don't know yet. But clearly there is a sign that you can basically analyze them, that if something happens to them, these signals are different. You can reproduce even the signals to get them to a shape that they were before. So basically, we are recording all those data as well. But what is maybe interesting here about the robot itself is we are using a so-called sphere covering algorithm. It is not a standard thing. We just made it up ourselves. The way sphere covering algorithm works is it is the way that we use the robot to move this bioreactor that it creates this environment that there is no gravity or we don't know where the gravity is coming from. So that thing could be done with a device called random positioning machine that NASA uses in their research. But if we wanted to use for this size of the bioreactor, a NASA machine, it would have been very expensive and very big. So what we have and what we know how to use is a six-axis robotic arm. So we have that in our department. So we basically played around a little bit. We made some tests and then, oh, actually that works. It's very cheaper as well. Right now, actually, I'm talking to you, one version of microgravity is in Delft in the Netherlands, since one month is working nonstop there. And we are very curious to see what is the outcome of that data. This is Ars Electronica. We had the chance last year to show this work as part of the theme exhibition. This is the installation in the Netherlands that I said that is working right now as well. And by the way, this installation works 24-7, so it's constantly on, it's constantly rotating. And there is a tiny video, and I think we should also see the time lapse of the mushrooms that are growing in there. Yeah, that's a little bit of a time lapse that we saw there. And besides all this maybe like rather scientific or technical or nerdy explanation, one thing that I really, really like about this artwork is it is quite relaxing and meditating to just sit down in front of it and just looking at it. And this is something that we didn't really think of that is going to happen. But afterwards, I mean, we had a lot of interesting, I think this is something that we're going to talk about afterwards in Q&A, perhaps, that how people react and how people sort of interact with these kind of installations. We had people who wanted to hug the installation. We had people who they were meditating under the installation. We had people who brought their baby to breastfeed there because they found perhaps it was a dark enough and peaceful enough place. But these are all those things that you never think about them, but when they happen they are quite rewarding to see. I have one last slide to show. This is a project that we are in the preparation for. Quite different, but basically sort of the same Kjell Kjell Kanskje vi kan ta utsikt på det. so That's it for now. Das war's für heute. Ich darf weitermachen mit einem ganz anderen Projekt. Und zwar hat meine künstlerische Forschung mit Robotik damit begonnen, mit einem Nichts-zu-Ritual mit Langeweile-Instrumenten. Also ich habe mich vor ziemlich genau zehn Jahren damit beschäftigt, wie unsere gesellschaftliche Fähigkeit, nichts zu tun, sich verändert, parallel zu einer Digitalisierung, aber auch zu einem Wirtschaftssystem, das sich immer stärker in die Richtung von Neoliberalismus entwickelt. Ich habe damals mit sehr geometrischen Instrumenten gearbeitet und versucht, den öffentlichen Raum in Wien mit anderen Arten der Bespielung zu beeinflussen. Manche Passanten sind stehen geblieben, andere eher weniger. Und es waren einige interessiert, auch Leute, die sehr wirtschaftlich ambitioniert ausgeschaut haben. Aber in dem Moment, wo ich Nichtstun erwähnt habe, war das Interesse wieder weg. Das war dann der springende Punkt, um mein Nichtstun mit Robotik zu verbinden. Und Roboter sind in gewisser Weise ein Symbol für Automatisierung und Effizienzsteigerung. Und gleichzeitig sind sie aber verbunden mit der Frage, werden sie uns irgendwann ermöglichen, dass wir nichts mehr zu tun haben und die Roboter für uns arbeiten? Oder werden sie unseren Job wegnehmen und wir wissen nicht mehr, was wir zu tun haben? Das resultierte in einer Installation in Berlin, wo ein Industrieroboterarm, ganz hinten sieht man ihn in schwarz, über drei Monate hinweg Gummifäden, 200 bunte Gummifäden einfach nur eingedreht hat und wieder ausgedreht hat. 200 bunte Gummifäden einfach nur eingedreht hat und wieder ausgedreht hat. Das war auch für mich an manchen Tagen sehr, sehr reizvoll und hypnotisch und man hat davor stehen können ohne Ende. An anderen Tagen hat es mich aber irgendwie nicht erreicht. Und ich habe mich begonnen zu fragen, inwieweit vielleicht auch meine Wahrnehmung sich verändert und variabel ist. auch meine Wahrnehmung sich verändert und variabel ist. Das hat mich dazu bewogen, einen Text hier zu präsentieren, der sich genau damit beschäftigt, wie weit unsere Aufmerksamkeitsspanne sich verändert parallel zu einer Digitalisierung. Das heißt, wir heute mit sehr vielen Medien, die wir auf unterschiedlichsten Kanälen uns erreichen und wir auch ständig sie in Anspruch nehmen, bewirken, dass sich unsere Aufmerksamkeitsspanne verändern muss, damit wir einfach fähig sind, in der verändernden Umwelt zurechtzukommen. In unserem Gehirn gibt es nach wie vor ein gewisses Netzwerk, das immer dann aktiv wird, wenn wir keiner bewussten Aufgabe nachgehen und das dann im Unterbewusstsein beginnt zu reflektieren. Aber wie oft dieses Netzwerk aktiv wird, das verändert sich von einer Generation über die nächste beziehungsweise parallel zu einer Digitalisierung. Daraus entstanden ist ein Kunstwerk, das heißt Doing Nothing With AI, nichts tun mit KI. Daraus entstanden ist ein Kunstwerk, das heißt Doing Nothing With AI, Nichtstun mit KI. Und ein Kunstwerk, das jetzt versucht, eigentlich eine bewegte Skulptur, die versucht, ihre Choreografie mit KI immer wieder neu zu optimieren und zu versuchen, den Betrachter zum Nichtstun zu bringen. Sie werden jetzt sicher vielleicht schon die Frage haben, wo befindet sich hier der Industrieroboterarm? Und der ist darunter versteckt. Und in dem Fall ist es ein Industrieroboterarm, der in einer Frühvorphase des Projekts sein eigenes Kleid erzeugt und es dann später performt. Das Ganze hat sich dann weiterentwickelt in Richtung von einer Performance. Und in dem Fall ist es eine Geigenimprovisation in Begegnung mit der Arbeit During Nothing With AI. Und das Spannendere daran ist, der Geiger hatte die Aufgabe bekommen, die Skulptur visuell wahrzunehmen und auf Basis seiner visuellen Wahrnehmung das Geigenspiel modulartig zu improvisieren. Die robotische Installation hatte die Aufgabe, den Geiger zum Nichtstun zu bringen. Spätestens in dem Moment ist es offensichtlich, dass das sehr unterschiedliche Zielsetzungen sind und genau das war für mich das Spannende an der Performance, weil man hat einfach das Verhandeln von Unterschiedlichkeiten gespürt. Und als Zuschauer war man immer wieder versucht, der Harmonie hinein zu projizieren und sich zurückzulehnen und zu denken, ja, jetzt haben sie den Kompromiss erreicht, aber diese wurde immer wieder durchbrochen, durch Reibungen und Kontraste. Man sieht schon, meine künstlerische Arbeit, Forschungsarbeit, hat sich dann immer stärker in Richtung von Mensch-Roboter-Begegnungen und Beziehungen entwickelt. Und um dafür Raum zu schaffen, muss man den funktionalen Kontext von Industrierobotik in einem künstlerischen Akt auch aufbrechen. Und genau dieses Aufbrechen sieht man sehr gut in einer Folgearbeit, die heißt Disarming, also das Loslösen von der Konnotation des Armes. Und in dem Fall einer Industrierobotik-künstlerischen Arbeit, die sich mit Autonomie beschäftigt. Üblicherweise starten die Projekte in unserem Lab so, dass man den Industrieroboter am Boden hinschraubt und in dem Moment, wo er angeschraubt ist, beginnt man kreativ zu sein. Das hat auch mich über Jahre geprägt, in meiner Art künstlerische Projekte mit Robotik zu starten. Und umso befreiender war es, das erste künstliche Projekt genau anders zu starten und den Roboter ohne Niederschrauben in einen Maisacker zu legen und ihm einfach nur mit maschinellem Lernen die Aufgabe zu geben, Fortbewegungen zu finden. Also welche Art von Bewegung schaffen, erlauben es dem Roboter, vorwärts zu kommen und sich vom Startpunkt zu distanzieren. Dadurch entstehen sehr widersprüchliche Situationen, in denen man selbst immer wieder Momente, vielleicht das Mitleid spürt, in anderen aber vielleicht auch Angst bekommt, wo die Reise des maschinellen Lernens hingehen könnte. auch Angst bekommt, wo die Reise des Maschinenlernens hingehen könnte. Und genau an diese Vielschichtigkeit der Beziehung wollte ich auch mit der nächsten Arbeit noch weiter anknüpfen. Und in dem Fall ist es eine Performancearbeit. Ich glaube, es wäre gut, wenn man da noch vorspulen könnte. Vielleicht ungefähr so eine Minute, ein Drittel. Also in dem Fall ist es auf der linken Seite ein Low-Cost Industrial Robotic Arm, ein Kollaborativer, ausgestattet mit zwei Mikrofonen für Stereophones hören und einer Widerstandsmessung in jeder Achse. Er hat hier nicht die maschinelle Lernaufgabe des Vorwärtskommens, sondern das Inkontakttreten mit seiner Umwelt, ohne dass er jegliches Konzept, also er hat kein Konzept von Umwelt, kein Konzept von Körper, kein Konzept von Robotik. Das ist eigentlich ein Algorithmus, der einfach nur Zahlen bekommt und versucht, die Zahlen in einem Gleichgewicht zu halten zwischen widerstand und trotzdem informationsgehalt parallel dazu habe ich eine tänzerin eine kontakt tänzerin eingeladen mit dem roda in begegnung zu treten und sich körperlich hinein zu versetzen in so einen lernprozess was bedeutet es bewegung von Null auf Neu zu lernen, nur auf der Basis von Hören und taktiven Informationen? Und die Tänzerin gibt sich da äußerst Mühe, aber natürlich ist sie auch gewisserweise gefangen in ihrem Körper und hat extrem viel körperliches Vorwissen. Das heißt vor allem die Momente zu suchen, wo sie vergisst, was Schwerkraft bedeutet und was Gleichgewicht bedeutet und wo sie auf ihren Körper achten muss, ist äußerst schwer. Und diese Erforschung von was es bedeutet, Bewegung neu zu lernen, wollte ich zusätzlich bereichern mit einer Flötenimprovisation, einer Musikerin, die Erfahrung darin hat, sich einzustimmen auf Basis von Gehörten und die gleichzeitig Erfahrung hat, auch zu improvisieren mit einem Instrument. Daraus ist eine Dreierbegegnung entstanden, in der immer wieder unterschiedliche Dynamiken von Synchronisation und Kontrast entstehen und auch unterschiedliche Hierarchieverhältnisse. Vielleicht noch ganz kurz am Ende. Eine Folgearbeit war auch eine Kontaktimprovisation in direktem Kontakt zwischen einer Tänzerin und einem Industrieroboterarm. Und in dem Fall war es noch ein spezieller Fokus, inwieweit es möglich ist, zwei Körper mit sehr unterschiedlichen Modalitäten, also sehr unterschiedlichen Sinnen, also Sinnesorganen ist jetzt vielleicht das falsche Wort, also Modalitäten wäre der Fachbegriff, Moralitäten wäre der Fachbegriff, und sehr unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten gemeinsam eine Improvisationskontakt-Tanz performen können, ohne dass der menschliche Performer automatisch die hierarchische Überlegenheit mit hineinbringt. Das heißt, inwieweit kann man da einen Raum öffnen, um in Beziehung zu treten, ohne dass man jetzt sich auf den Durchschnitt nivelliert, aber auch ohne, dass man die jeweiligen körperlichen Vorteile ausspielt, um den anderen zu übertrumpfen. Und das ist, glaube ich, ein wesentlicher Aspekt meiner Arbeit. Und ich darf nun an Marta übergeben. Wir haben heute die Freude, zu zweit zu präsentieren. Unter dem Thema Digital Madness steige ich kurz auf Deutsch ein und werde dann an meine Kollegin Marta übergeben. Mein Name ist Martin Schwab. Ich bin, wie schon kurz angeteasert, Ingenieur, Forscher, aber auch Designer. Also der Einstieg um dieses schöne Spektrum, das wir in der Abteilung haben, dieses Dreieck, das wir heute haben. Wir dürfen das ein bisschen pragmatischer abschließen, die pragmatische Ecke anzeichnen. Wir bauen robotische Systeme, wie wir eindrucksvoll in Amir seiner Präsentation gesehen haben. Wir bauen etwas anwendungsorientiertere robotische Systeme. Und was wir alle machen und bei uns sozusagen in diesem Bereich an der Schnittstelle Design, Architektur, aber auch Maschinenbau. Wir arbeiten ganz stark in Prozessen, in unterschiedlichen Skalierungen. Und da eröffnen wir sozusagen im Teamwork ein breites Spektrum, wo wir über unseren Einstieg sozusagen ein Vorauf aufzeigen wollen, mit welchem Prozessspektrum wir arbeiten. Ich wechsle kurz in Englisch. In Englisch. Ja, die Kreativ-Robotik, wir sind auch interessiert in Interdisziplinarität, also das ist, wo ich mit meiner Expertise komme. Das Architekturinstitut, but this is where I come in with my expertise. At the Architecture Institute, at the Base Habitat Studio, we are dealing with natural building material. So let's say we are trying to tackle the climate change and all the issues related to the building industry, which is responsible for almost 40% of the CO2 emission from let's say a material point of view. So we are training future architects to work with this material and to touch with their hands this material. So there is part of the curriculum, strong focus on hands-on practice. So with this interdisciplinarity in mind, we started this experimental collaboration between Creative Robotics and the MbEZ Habitat at the Institute of Architecture. And it began in modo molto divertente. Quindi noi, in realtà, Martin e io, eravamo personalmente motivati e eravamo voluti esplorare le nuove reazioni riguardo al nostro individuo, ma anche al nostro crescita istituzionale. E questo esperimento risulta in un workshop ch workshop called Digital Madness and it happened in 2024 as part of the new European Biowows satellite event in Linz. This took place actually at the Tabac Fabric where Creative Robotics is based. Just a quick overlook. We made a COB element. COB is actually a really traditional earth technique and play with the robot and kind of start to reflect what could actually robotics do in this playful way. It started just as a little experiment. And within this framework, we had this opportunity to cooperate internally, which created a synergy that actually was the base for the next project. And I give the word to Martin. Thank you very much. Und ich werde wieder zurück ins Deutsche wechseln. Basierend auf dieser offenen Kooperation und dem daraus entstandenen großen Team haben wir ein sogenanntes Erasmus-Kooperationsprojekt eingereicht, ScaleXD. Man könnte jetzt glauben, es ist ein Kunstort. Nein, es ist ein Akronym für Sustainable Cooperation in Activating Large-Scale Experiences in Design. Was dahinter steckt, ist wie gesagt eine Kooperationspartnerschaft am europäischen Kontinent weit verteilt. Wir arbeiten drei Institutionen gemeinsam, also eine französische Hochschule, eine spanische Hochschule und die Kunstuniversität Linz, an einem interdisziplinären Programm, in dem wir unterschiedliche Inhalte aus Kunst, Design, Ingenieurwissenschaften, Architektur, aber auch dem Handwerk versuchen zusammenzubringen und wollen in diesem Programm einerseits identifizieren, welche Fähigkeitslücken wir haben, um Kooperationen, wie wir sie begonnen haben, auch in praktische Anwendungen zu bringen, einerseits zu finden, aber auch neue Technologien und den Umgang mit nachhaltigen Materialien miteinander zu verbinden. Fokus darin ist ganz stark das Upskilling, die Kompetenzentwicklung von Studierenden, aber auch von Handwerkern und Handwerkerinnen und anderen Professionisten. Wie wir das Ganze angehen, ist seit Beginn 2025 über drei Jahre verteilt, haben wir drei Workshops laufen, einen in Linz, einen in Barcelona und einen in Le Mans, wo wir Studierendengruppen unterrichten, sehr experimentell unterrichten, um auch selbst herauszufinden, wie der Unterricht vonstatten gehen kann. Wir zertifizieren diese Studierenden dann auch digital und überführen diese Erkenntnisse am Schluss in eine sogenannte Masterclass, in der wir Professionisten innerhalb einer Woche auf einer Konferenz unterrichten, in dem Thema neue Technologien, nachhaltige Materialien. Man sieht da jetzt Eindrücke vom ersten Workshop letzten November in der Tabakfabrik, das Obergeschoss im Art Magazine. Wer sich in der Tabakfabrik ein bisschen auskennt, der Kollege aus Le Mans, aus Frankreich, gerade am Unterrichten, 20 Studierende vor Ort, 10 Studierende online aus Spanien dabei. Wie man sieht, haben wir kombiniertes, hybrides Setup aufgebaut, einerseits für den Unterricht, aber andererseits auch für die praktischen Anwendungen, wo Studierende innerhalb von fünf Tagen wirklich vom computerunterstützten Entwicklung, Design bis hin zur Robotikanwendung, digitalen Fabrikation, alle Schritte kennengelernt haben und auch die gestalterische Freiheit, das auszuleben. Das war eben die große Truppe am Abschluss der Woche. Glücklich, weil es ein bisschen kalt war, dass wir wieder in andere Räumlichkeiten wechseln konnten. Und aus diesem heraus, also diese Workshops sind nicht nur für die Vermittlung direkt an diese einzelne begrenzte Zielgruppe, entwickelt sie für uns viel wichtiger, sozusagen auch langfristig, ein Ort der Kompetenzentwicklung, wo wir Online-Elemente, Videoelemente auf einer Wissensplattform sammeln und als Basis, natürlich ist es nie alleine, als Basis für unseren Unterricht verwenden. Und nicht nur Unterricht, sondern auch öffentlich zugänglich für Interessierte. Und nicht nur Unterricht, sondern auch sozusagen öffentlich zugänglich für Interessierte. Das sind sozusagen jetzt so in den ersten Monaten entstanden die ersten Anteile der Videosammlung, vor allem mit dem Fokus auf, was ist digitale Fabrikation, Computer unterstütztes Design und wie gehe ich mit industriellen Roboter-Systemen um. Ja, vielleicht soviel zu unserer Kooperation. Die Frage aus diesen letzten zwei, drei Jahren sehr offen begonnen, sozusagen experimentelle Wege. What's next? Der Punkt, auch für uns, dieser Fahrplan, also dieser Fahrplan dahingehend festgelegt, Ziel ist, diese ganzen experimentellen Kenntnisse zu institutionalisieren. Und Linz da sozusagen auf der New European Bauhaus Plattform zu verankern, wo wir eben sagen, ganz im Sinne von Creative Robotics und Base Habitat, virtuelle und reale Welten zu verbinden in unterschiedlichsten Anwendungen. Also wir sehen da 3D-Scan, wir nennen diese Lehrveranstaltung Capturing Reality, aber auch ganz stark dieses virtuelle Wissen rund um Eigenschaften von Materialien, mit dem realen Wissen rund um Eigenschaften von Materialien und vor allem dem Umgang damit zu verbinden und an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln, eben mit Materials Intelligence. Ganz ein wichtiger Punkt bei uns, weil wir selbst, wir mussten in mehreren Schritten unsere Gruppen kennenlernen, die unterschiedliche Art, wie wir zusammenarbeiten, Interdisziplinarität. Das ist nichts, das einfach so passiert, sondern auch daran kann man methodisch arbeiten, muss man methodisch arbeiten. Und für uns natürlich immer wieder dieses Zurück in die reale Welt, die Roboter unterstützte beziehungsweise roboterbasierte Fabrikation. Und wie gesagt, das ist unser Ziel, das zu institutionalisieren und damit sozusagen auch in dieses Spektrum, in dem wir an der Abteilung arbeiten, uns zu integrieren und weiter zu ergänzen. Ja, das war es von unserer Seite. Herzlichen Dank. Vielen Dank für den Einblick in dieses sehr weite interdisziplinäre Forschungsfeld an der Kunstuniversität Linz. Ich fasse jetzt nochmal kurz die Eindrücke, die ich mir notiert habe, zusammen, weil es doch sehr umfangreich war. Also von den Industrierobotern über die Schwerkraft, die Gravity, wie sie auf ein Myozel wirkt, das Nichtstun mit KI und der Geigenspieler, das maschinelle Lernen, das Maisfeld, Bewegung neu lernen, Kontaktimprovisation, anwendungsorientierte robotische Systeme, Architektur und Nachhaltigkeit und konkretes interdisziplinäres Projekt zum Abschluss jetzt noch. Abschluss jetzt noch. Ich denke, dass diese vielen Forschungsanwendungen und auch diese Schnittstelle zur Kunst viele Fragen aufwirft und darf um den Mikrofonwürfel bitten, den Stefan, und den Blick ins Publikum richten, ob es schon erste Fragen von Ihnen und von Euch gibt an unsere Gäste heute Abend. Schönen guten Abend. Mein Name ist Andreas. Ich habe am Freitag einen Kurs als eine Führung im Neu-Trumm gemacht durch den Turmbau Meister. Und wir haben eigentlich genau das erste Bild, das Sie gezeigt haben, mit den Maschinen, wie man sich das vorstellt und das automatisiert, natürlich unter dem Schaltkasten und den Menschen. Aber genau so haben die Kräne ausgeschaut und die Steinsägen zum Schneiden der Blöcke. Und da ist jetzt meine Frage, könnte man einen Roboter auch darauf trainieren, also im Inglins, da gibt es ja wunderbare bemalte Glasfenster, die werden ja ständig repariert, eins ist jetzt wieder in der Glaswerkstätte in Schlierbach, könnte man so einen Roboter auch darauf trainieren, dass er so ein doch sehr künstlerisch sehr wertvolles Glasfenster restauriert, also nachmalt und reinigt und natürlich auch wieder einbaut. Ja, also diese ganz flache Antwort wäre natürlich geht alles, aber das ist nicht das, um was es geht natürlich, sondern wo macht es Sinn es zu machen und das war auch bei uns zum Beispiel, wir haben es vor kurz gehört, das Projekt mit der Sattlerei, da war zum Beispiel nicht das Ziel, dass wir da aus einem Sattel quasi, der ein hochwertiges Handwerksprodukt ist, etwas massengefertigt machen. Die Sattlerei wollte nicht sagen, wir wollen mit dem Sattel jetzt da einfach eine Fertigungsstraße haben und können so viel produzieren wie nie zuvor, sondern da ging es eigentlich darum zu sagen, wo kann uns die Maschine punktuell unterstützen, welche Aufgaben kann die Maschine gut übernehmen und wo ist immer der Wert für uns da. Beim Sattel zum Beispiel ging es stark um den Sattelbaum, das ist das innere Teil, das wurde vor frühen Zeiten mal aus Holz geschnitzt, kann man sich vorstellen, dass niemand mehr aus einem Holz einen Block was rausschnitzt. Wird auch nicht mehr gefräst, es wurde geschäumt in Formen und da haben wir mit ihnen geschaut, wie könnte man das anpassen, wirklich ganz individuell auf Reiter, Pferd. Das waren so Sachen, wo ich sagte, das ändert eigentlich an der Wertigkeit des Produktes nicht, führt aber eine Mehrwert hinzu, um zum Fenster zurückzukommen. Ich glaube auch da, dass es nicht notwendigerweise den Sinn macht, einen kompletten Restaurationsprozess zu automatisieren, weil da werden Sachen sein, die extrem schwierig sind. Da gibt es Sachen, die für die Maschine herausfordernd sind. Maschinen sind sehr gut, wenn alles sehr genau ist, wenn alle Umgebung sehr bekannt ist. Wenn man was restauriert, hat man etwas, was schon mit Hand gebaut worden ist, mit Toleranzen, mal empfindlicher, mal weniger empfindlich. Das ist für eine Maschine nicht einfach. Also ich bin mir sicher, es gibt Schritte, wo eine Maschine da unterstützen kann, aber da glaube ich, würde es, entspricht es einfach nicht der Wertigkeit des Prozesses zu versuchen, so etwas komplett zu automatisieren. Da ist dieser menschliche Touch schon viel wert. Aus meiner Richtung jetzt, das war die sehr technische Antwort, ich weiß nicht, ob die Kollegen und Kolleginnen und Kollegen da noch mehr Input in die konzeptionelleren Sachen haben. Ich baue Sachen. Ob es Sinn macht, da quasi so Handwerk. Aber ich finde es spannend, einfach zu ersetzen, dass man dem Dombaumeister sagt, das ist der Roboter, das kann der Roboter gut. Wie kann der das unterstützen? Vielleicht haben die auch schon Roboter. Es ist öfters auch, auch wenn man sagt, traditionelle Sachen haben die öfters so, da denkt man kleine Tischlerei und dann steckt das Hightech im Hinterraum, weil das einfach Personen sind, die sich sehr dafür interessieren. Das ist ein Anwendungsüberraschung, was man da dann vorfindet, aber man will halt immer den Leuten ermöglichen, mehr zu machen. Dass man da halt nicht im Möbelkontext nicht versucht, mit einer Konkurrenz zu Ikea aufzustellen, aber halt doch individuelle Möbelstücke zum Beispiel effizienter herstellen zu können, Serien, die dann nur bei der einen Person sind und nicht einer anderen Firma weiterverkauft werden und vielleicht dann auch da die Glasfenster, die dann nur bei der einen Person sind und nicht einer anderen Firma weiterverkauft werden. Und vielleicht dann auch da die Glasfenster, die dann vielleicht ganz anders gebaut werden, dass man nicht versucht, wie man das per Hand gemacht hat die letzten paar hundert Jahre, sondern man sagt, wenn die Maschine das jetzt so kann, vielleicht wird der Rahmen dann 3D gedruckt, vielleicht wird das Ganze dann anders reingehoben und dann entsteht nicht etwas, was dupliziert, sondern etwas, was quasi auf dieses Prozesswissen aufbaut und augmentiert wird. Vielleicht. Vielleicht ergänzend da dazu, sondern nochmal zurück an deinen Präsentationsstart. Gerade beim Handwerk ist bei uns die Herangehensweise, weil für uns ist das eigentlich immer sehr sichtbar. Roboter sind Werkzeuge. Wir haben dann sehr pragmatischen Zugang manchmal. Also vor allem jetzt unsere Seite. Roboter sind Werkzeuge. Wir haben da einen sehr pragmatischen Zugang manchmal, also vor allem jetzt unsere Seite. Roboter sind Werkzeuge. Und da ist auch dieser Punkt, was wir seit Jahren machen, bei uns geht es nicht nur um die technische Umsetzung von Systemen, also ist etwas machbar, sondern auch ganz stark um diese Ansätze in gewisser Weise in einem soziologischen Kontext zu anschauen, wie muss man mit Gruppen umgehen, wo neue Technologien eingeführt werden. Und da ist dieser Ansatz zu sagen, der Roboter ist ein Werkzeug. Die Werkzeuge, die wir da verwenden, das, was ich mit diesem Werkzeug umsetzen kann, ist ganz stark davon abhängig, was die Person, der Mensch, der Handwerker, die Handwerkerin an sich fähig ist zu machen. Nämlich einerseits zu sehen, wie funktioniert der Prozess, aber andererseits dann schon auch sozusagen die Fähigkeit, wie kann man mit Robotersystemen an sich umgehen, also programmieren, wo wir eben gerade ganz stark mit KUKA.prc diesen niedrigschwelligen Zugang zu legen. Ja, ein Aspekt wäre auch noch die finanzielle Seite, weil der Tom hat ja über 100 dieser Glasfenster. Für rund 50 ist jetzt Geld da, dass man die über, ich glaube über 10 Jahre geht das Projekt, dass man die restauriert und wenn man jetzt eine kostengünstige Möglichkeit, vielleicht auch nur zur Unterstützung finden könnte man ja vielleicht, dann alle Fenster restaurieren. Wir kriegen sehr oft von den Roboterherstellern so die verrückten Projekte, weil die haben natürlich ihre Firmenpartnerinnen und Firmenpartner, wo sie wissen, die können das. Und dann, wenn sie irgendwann mal anstellen, dann rufen sie gerne mal bei uns an und sagen, schau mal, da haben wir eine komische Anfrage. Willst du dir das mal anschauen? Und das ist, finde ich, genau die richtige Einstellung. Für das sind wir als Hochschule da, dass wir da einfach, wir sind nicht dafür da, den quasi Stand der Technik umzusetzen, sondern zu schauen, wie kann man drüber hinausgehen, was geht da noch. Und deshalb haben wir so Projekte sehr gerne. Also da haben wir vor verrückten Ideen definitiv keine Angst. Und es steht dann öfters durch so persönliche Verbindungen, dass man bei einer Veranstaltung jemanden kennenlernt, der macht dann das und der meldet sich dann mal und dann schaut mal bei uns vorbei, schaut mal die Roboter an. meldet sich da mal und dann schaut mal bei uns vorbei, schaut mal die Roboter an. Oft passiert gar nichts, das war dann einfach mal Technologie gesehen, trifft nicht und manchmal kommen da ganz schöne Projekte zusammen. Und ich glaube, das ist da für uns als Hochschule auch einfach wichtig, dass wir da einfach auch dieses bisschen nach außen da uns öffnen und dann, dass man keine Angst vor den verrückten Ideen hat. Wie kann man sich denn so einen Arbeitsalltag bei der kreativen Robotik vorstellen? Sitzt sie den ganzen Tag nur auf einem Computer oder spinnt sie die ganze Zeit nur die verrückten Ideen herum? Also ich als Leitung will da nicht kommentieren, ich lasse es den Kolleginnen und Kollegen die können da das war das Mikro, lass noch. Ich glaube, es lebt noch. Maybe the question goes to Amir, because you showed your Mikrogravity at the final destination as an electroniker. Could you describe the way to reach that, or what are you doing all day in this field actually? Good question. reached that or what are you doing all day in this field actually um good question so um so when you look at it from outside uh it's i think it's actually it's not the joke is there is a reality in it that is a bit crazy when we think about this project like how do you come up with these things you know but um the fact is um i always say this like 85 percent of the times nothing works this is how basically we do research because we're doing something that it often hasn't been done before. And I think that makes the whole thing exciting. It is very engaging when you have an idea and then you don't know how to start it, how to progress it. You don't even know if it's going to reach anywhere or not. So a lot of time you go home and you're very sad, you know, it's like because it didn't work again. So tomorrow it doesn't work again. The day after it doesn't work again, you know, and then wait for that day. At some point, things just start to work and it works and it's really nice. But guess what? You have to put it away. And then you start with a new project where nothing works, you know. And I think this is this cycle that we are in as researchers. And I think every day of it is really nice. But the last thing, we talked about this as well, like when we ask, oh, can the robot does this and that? And then we need to think, well, we know how to program it, but we also should know about that particular craft before we program the robot. So it's not only knowing how to program a robot, it's also knowing the process. We also saw that in this slide. It's not only the craft, actually. When we work with robots, it also changes the way we think even, because sometimes you need to think about a process that is so simple that we don't even think about it. Like the way that I grab this glass and drink it and put it down this is like decades of industry problem we call it pick and place because every time the material is different you need to have a robot that has a different reach it can grab things differently if it's glass if it's paper if it's baton if it's stone it has a different force on our fingers and we simply don't know these things in our body because we just do it automatically but the moment you bring a robot in, you have to wait a minute. How do I grab a glass even in my hand? It is a crazy question, but this is basically how things work in our field. So yeah, it is verrückt. It is crazy. Also ich werfe nur ganz kurz ein, wie wir arbeiten. Ich glaube, was für mich das Schöne ist, einfach etwas Haptisches. Also dieses Programmieren ist ein ganz wichtiger Teil davon. Und viel Arbeit verbringen wir am Programmieren in verschiedensten Arten. Aber im Endeffekt, man geht mit etwas Haptischem nach Hause. Es bewegt sich was. Es ist nichts Erfundenes, Virtuelles. Man hat immer diesen Reality-Check. Im Endeffekt bewegt sich eine Maschine. nichts Erfundenes, Virtuelles, man hat immer diesen Reality-Check im Endeffekt, bewegt sich eine Maschine. Auch diese gewisse Spannung, die Maschine hat einen Wert, die ist nicht billig, die Uni ist sehr schlecht versichert, wir wollen sie nicht kaputt machen. Also auch diese Sachen greifen dann natürlich ineinander und, aber das macht es gerade dann so belohnend, glaube ich, wenn was funktioniert und das ist der große Spaß. Aber wir werden auch öfters ausgelacht von Roboterherstellern, die glauben, wir haben viele Roboter. Dann wollen sie uns einen Service verkaufen. Wir müssen ihnen sagen, der Roboter hat jetzt erst 100 Arbeitsstunden drauf, weil im Endeffekt, es ist sehr viel Vorbereitung. Dann geht man zum Roboter und die Roboter stehen die meiste Zeit rum. Ist einfach so. Aber sie machen uns viel Freude. Nichts tun, exakt. Ich hätte eine Frage an Herrn Gollob zu dem Projekt mit dem Geiger und dem Kunstwerk. Wie haben die interagiert? Der hatte so eine Art Haube auf. Was wurde da abgenommen und abgegeben an Information? Also der Geiger hatte eine EEG-Haube auf und mit einer EEG-Haube kann man quasi den Gehirnstrom von außen messen. Das heißt, man kann Rückschlüsse dadurch ziehen, welche Gehirnareale gerade aktiv sind in diesem Moment und wie sich diese Aktivität verändert über den Lauf der Interaktion. Und in dem Fall hat das robotische System Zugriff auf diese Daten und üblicherweise wird das jetzt in der Forschung so verwendet, beziehungsweise auch in der Industrie so verfolgt, dass man quasi derartige Kappen dazu verwendet, um mit seinen Gedanken Roboter zu steuern. Das heißt, es wird oft gibt es quasi die Utopie, Maschinen mit seinen Gedanken zu kontrollieren. Und in dem spezifischen Setting war es jetzt eigentlich ein Umdrehen von dieser Beziehung, weil der Geiger mit seinen Gedanken nicht den Roboter kontrollieren konnte, sondern der Roboter eigentlich die Gedanken des Geigers verwendet hat, um seine Choreografie zu verbessern. Und dadurch entsteht eben ein sehr aufgelöstes Hierarchieverhältnis zwischen beiden Einheiten und es ist nicht ganz klar, wer jetzt wen in dieser Performance leitet. Und gab es zwischen der Tänzerin und dem Roboterarm irgendeine Verbindung? Jetzt im letzten Projekt oder in der Kontaktimprovisation oder mit dem Abstand? Mit dem Abstand. Keine direkte. Also nachdem beide auf Basis von ihrem Gehör und von haptischem Feedback reagieren, und gleichzeitig Geräusche produzieren durch das Bewegen, waren sie jeweils die akustische Umwelt des anderen. Das heißt, sie haben sich beeinflusst, aber indirekt. Es war nicht unbedingt ein Spiegeln des anderen, sondern ein Agieren im Kontext des anderen. Und dadurch, dass man sich akustisch natürlich auch einschwingt, gibt es dann auch Momente der Synchronisation, aber nicht unbedingt vorprogrammierte. Also in meinen Arbeiten geht es sehr viel darum, auch zum Beispiel maschinelles Lernen zu verlangsamen und Räume zu eröffnen, wo man beobachtet, wie sich Beziehungsverhältnisse in einem Lernprozess verändern und wo solche Momente von Synchronisation und Verbindung entstehen und Momente von Widerständen. Danke für die Frage. Danke. Weitere Fragen? Ich habe ja eingangs von meiner kindheitsgeprägten Vorstellung von Robotern sozusagen R2D2 und C3PO gesprochen. Und eine Figur kommt mir jetzt schon auch noch in den Sinn, also das ist der Terminator, unser Arnie. Wie beurteilt ihr die Entwicklung angesichts der Richtung immer humanoidere Roboter, auch die Rolle von KI, sprich autonome Systeme. Wann haben wir den ersten Terminator? Wird er böse sein? Wird er gut sein? Ist er auf unserer Seite? Müssen wir uns fürchten? Wie schätzt ihr das ein? Ich mache mal die fade Antwort und dann gehe ich an die Kollegen weiter für das Spannende. Ich möchte es mal ganz auf die Sicherheitsebene bringen quasi. Es gibt diesen Begriff des kollaborativen Roboters, dass der Roboter den Menschen zusammenarbeitet. Er hat Sensoren, das heißt, wenn er anstoßt, spürt er das, bleibt stehen und im Idealfall sind alle unverletzt. Gleichzeitig wurde der Begriff des kollaborativen Roboters aus der Normierung jetzt eigentlich wieder größtenteils gestrichen, weil es einfach ein Gefühl der Sicherheit gibt, dass er eigentlich zutrifft. Man kann einem kollaborativen Roboter ein Messer in die Hand geben und es wird aus dem kollaborativen Roboter eine sehr gefährliche Maschine. natürlich Werkzeuge sind. Das haben wir vorher schon bei Martin gehört. Und wie man sie verwenden kann, ist dann natürlich immer einem gewissen Spektrum hinterlassen. Also es ist natürlich immer schon die Rüstungsindustrie ein zumindest finanzieller Treiber von Innovation gewesen, wo da Sachen passiert sind. Aber gleichzeitig glaube ich, dass die Robotik viel grundlegender ist. Und auch wenn so Anwendungen natürlich weiter vorkommen werden, ist es nicht notwendigerweise ein Zeichen, dass die Robotik an sich quasi uns an den Kragen möchte, sondern dass wir einfach überlegen müssen, wie wir damit umgehen und ich glaube, da können wir uns sehr glücklich schätzen, dass es da in der EU schon weitreichende Regulierungsansätze in Richtung KI natürlich gibt. Aber genau das greift dann auch sehr viel in die Begriffe der Autonomität. Was kann eine Maschine selber entscheiden? Und das sind natürlich dann die ganz heiklen Bereiche, wenn man an Weaponizing, also an bewaffnete Maschinen denkt, wenn die nicht nur bewaffnet sind, sondern auch dann autonome Entscheidungen treffen könnten. Also ein definitiv aufgeladenes Thema, sage ich jetzt mal. Aber für mich halt schon etwas, was halt auch von außen betrachtet werden muss, dass es einfach leider eine Ausformung ist von Werkzeugen, die dann passieren. Vielleicht habt ihr da noch mehr Sachen. Bei mir ist immer diese Sicherheitsheitsperspektive ein Roboter per se ist nicht böse und nicht gut, sondern es ist dann einfach natürlich was hat er für ein Werkzeug, was macht er, wie wird er programmiert und mit dem ergibt sich dann die Funktion. Für mich ist es so, dass der Erschreckungsroboter jetzt gar nicht so präsent ist als beängstigende Zukunftsvision, sondern vor allem, dass ich mir vor allem die Frage stelle, inwieweit sich unsere Beziehungsverhältnisse zu Robotik mit KI schleichend verändern. Das heißt, in dem Moment, wo immer mehr künstliche Intelligenz in Robotik implementiert wird und die auch mehr sprachliche Fähigkeiten hat und mehr Fähigkeiten, uns vielleicht von Dingen zu überzeugen oder in unserem Alltag unsere Beziehungsverhältnisse zur Robotik zu beeinflussen. für unsere Beziehung zu Technologie und vielleicht auch Fähigkeiten, die zu benennen und mitzugestalten. Also das braucht zum einen den strukturellen Aspekt, dass wir überhaupt technisch die Möglichkeit haben, unsere Bezugsverhältnisse zur Technologie mit zu kuratieren und zum anderen auch irgendwie die persönlichen Fähigkeiten, das zu sehen, im Blick zu behalten und zu formulieren, wo wir dahin möchten. Und das ist, glaube ich, ein wesentlicher Teil, sehe ich als wesentlichen Teil meiner künstlichen Arbeit. Ich glaube, wir haben da eine Frage gehabt, oder? Ja. Also wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird die Robotik immer weiter fortgehen, immer weiter ausgebaut, immer mehr werden. Meine Frage, wie stark ist der Energieaufwand dafür in der Zukunft, jetzt und in der Zukunft? Und zweitens, wo nehmen Sie dann die Energie alle her? alle her. Also von dem her vielleicht ganz kurz, es wird spannend sein, das Verhältnis beim Energieverbrauch zwischen was geht für die Kognition drauf und was geht für die Bewegung drauf. Also wenn man sagt, Energieverbrauch natürlich sind in Maschinen, ist Energie gebunden, kennt man von jedem Auto, CO2-Footprint. Momentan, wie die Robotik angewandt wird, vielleicht wirklich größer, dass quasi die Rechenzentren, die dafür nötig sind, um diese ganzen Sachen alleine zu kühlen, dann die ganzen Rechenzentren. Also Bill Gates würde dann sagen, Mikrokernkraftwerke in China forscht man an der Kernfusion und das alles sagt einem schon, dass man da momentan keine Lösungen hat, sondern da Interstellare Kraftwerke vielleicht Und das alles sagt einem schon, dass man da momentan keine Lösungen hat, sondern da... Interstellare Kraftwerke vielleicht irgendwann, um in den Raum, in den Space zu gehen. Das gab es schon bei SimCity 2000, dass aus dem Weltall die Energie runtergebeamt wird und manchmal hat sie die Stadt getroffen. Das war dann immer sehr bitter. Ich kann da vielleicht aus Kreislauf- oder generell Lebenszyklusbetrachtungen von Maschinen und Anlagen, beziehungsweise wenn man den Begriff Optimierung sich genauer anschaut. Das Ziel sollte, wir haben diese Diskussion öfters in sehr unterschiedlicher Ausformung, beziehungsweise unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Abteilung. Stichworte Techno-Optimismus, Stichworte nur, nur weil wir die Technologie jetzt sozusagen vor Ort haben, ist bei uns ein wichtiger Ansatz. Diese Fragen, so wie Sie die gerade gestellt haben, kann man oft nicht einfach beantworten, sondern das ist eigentlich immer, ich würde sagen, fast eine Einzelfallbetrachtung, notwendige Einzelfallentscheidung und im Sinne einer wirklichen Optimierung sozusagen, ist nicht einfach nur Technologie zu verwenden, sondern sich die ganzen, die einzelnen Notwendigkeiten dahinter anzuschauen, das Gesamtsystem so gut wie möglich zu beschreiben und das auf allen möglichen Ebenen zu beschreiben und das Energie eben sozusagen nur eine der Auswirkungen. Und diese Auswirkungen auch zu vergleichen mit bestehenden Systemen oder anderen Varianten, die wir hätten sozusagen, abzubilden, um dann wirklich eigentlich die optimalste Variante im aktuell umsetzbaren Zustand zu finden. Das ist, sehe ich wirklich als eine unserer zentralen Aufgaben im akademischen Bereich, diese Vergleiche unvoreingenommen und möglichst objektiv, weil man hat immer eine gewisse Voreingenommenheit zu betrachten oder zumindest immer mit zu thematisieren. Vielen Dank für die Vorstellung von den hochinteressanten Projekten vom Handwerk zur Industrie, von soziologischen Aspekten bis hin zu den ganzen technologischen Aspekten. Es geht immer um die Frage der Systeme und mich würde so interessieren, was für euch die größten Aha-Effekte waren an dieser Schnittstelle von Mensch und Maschine aus technischer Sicht, soziologischer Sicht, was für euch absolut nicht erwartet wurde. Vielen Dank. Mehr? Mehr? Vielleicht ganz kurz, dann gebe ich gleich an dich weiter, Amir. Das Verhältnis, genau, Sie haben es gerade angesprochen, das Technische, das Soziologische, die Verhältnisse, die sich verändern, wo die Aufwendungen liegen und in welchem Gesamtverhältnis. Also bei mir hat sich das sozusagen aus diesem konstruktiven Denken heraus bis hin zum Denken von Transformationsprozessen. Der technische Teil ist oft ein sehr kleiner, auch wenn es oft ein lustigerer ist und auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Das wirkliche Einführen von Systemen, da geht es viel stärker um das Thema Gruppendynamik, Ängste oder falsche Erwartungen und Ähnliches. Und da bewegt man sich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus in einem Prozentbereich, wo ich sage, okay, die Thematik, die Arbeit mit Menschen, mit Menschengruppen, nimmt zwischen 40 und 80 Prozent in Anspruch und der Rest, die 10 bis 20, 30 Prozent, ist die eigentliche technische Umsetzung. What I always find really, really fascinating is a little bit of a background. Whenever we do an installation or we have a robot somewhere, we internally use this term that we need to babysit a robot, like be around it because people have questions. And also you want to be around, it's nice. And in the beginning, it was like, I don't know, like some seven, eight years ago when I joined Curate Robotics, I was always looking at the robot that if everything is fine, et cetera, et cetera. But nowadays I always look at people that they are around the robot. And one thing that always fascinates me is that people have different opinion and approaches to the same robot. Always, you know, like they ask you this very weird question. Like they come to you like, Oh, is it a he or a she? You know, what like what is that okay and in the beginning i was just like avoiding this question i was like oh this is a this is a robot i know that in german you have to use an article but in this case you can just call it a machine a robot and then you even get even more confusing questions you're just like um it was looking at me does it it mean that it likes me? You know, it's like, okay, this is interesting. And it gets really, really deep. You know, like we had this thing that somebody asked me, we had this spot from Boston Dynamics, the robot dog, if you have seen it, the robot hunt. And somebody asked me, can someone from conservative party buy one of these robots? You know, it's such a complex question. You know, it's like, first of all, why it is important for you that anybody can buy it. Second of all, why someone from conservative parties vary of your interest. You know, it doesn't have to do anything with the robot itself, but it has to do with people and their opinion. So that is this aha moment for me, you know, because as if you can trigger feeling and emotions in people by something that doesn't have to do anything with the feelings, you know? And for me personally, it's very interesting that whenever I do something with the robot, can I put some Easter eggs in this installation? In the way that the robot moves, the way it does something that I would expect somebody comes to me and say dass man eigentlich gezwungen wird, sich sehr tief mit einem Prozess zu befassen. Und ich glaube, da hat man auch sehr oft diese Momente, wo, wir haben das vorher beim Beispiel mit dem Glas gehört, etwas, was für uns sehr selbstverständlich ist, vielleicht für die Maschine schwierig ist. Gleichzeitig findet man da wieder spannende Lösungen und das versuchen wir auch den Studierenden da zu vermitteln. Wir wollen nicht, dass da bei uns, wie bei mir am Anfang gezeigt, Modellbau betrieben wird. Man kann natürlich große Modelle damit bauen, aber das gibt es ja schon. Es ist viel interessanter, dass man sich mit einem Prozess auseinanderfasst, den versucht zu verstehen und dann was kann man jetzt machen, was darüber hinausgeht und dieses Verstehen. Ich glaube, da hat man sehr oft diesen Knackpunkt, wo man dann was findet, dass man das einfach ohne diese tiefe Beschäftigung vielleicht nicht draufgekommen wäre, das ist immer schön zu sehen und vor allem auch für Lösungen, das dann wirklich auch führt. Ein kurzes Erlebnis, das ich da noch anfügen darf, möchte, und zwar die Arbeit von Diss Arming, also dem Roboterarm, der im Maisacker seine Fortbewegungen lernt. Die habe ich auch mal in der Schweiz ausgestellt, in einer Outdoor-Ausstellung. Und der Roboterarm hat über eine Woche, teilweise bei Regen, Fortbewegungen gelernt auf der Wiese. Und irgendwann, meistens bin ich so im Schatten in der Nähe gewesen und irgendwann habe ich dann eine ältere Dame gesehen, die hat sich da zum Roboter hingestellt und hat die Brust so rausgestreckt und die Hände in die Hüfte und hat so richtig genossen, einfach da neben dem Roboter zu sehen, während er da so richtig hart arbeitet und struggelt, im Matsch vorwärts zu kommen. Und ich habe da nicht anders gekonnt, als sie zu fragen, was ihr durch den Kopf geht. Und sie hat gesagt, vor zwei Wochen hat ihre Arbeitskollegin aufgrund von Automatisierung den Job verloren. Und das ist jetzt gerade der erste Moment, wo sie sich wieder so richtig erhaben gegenüber der Technologie fühlt. Und das war jetzt absolut nicht im Sinne von meinem engeren Sinne von meinem Kunstwerk, aber anschließend, indem man es auch mir schon gesagt hat, ist ein wesentlicher Teil unserer Projektarbeit auch Projektionsräume zu eröffnen, wo Leute mit unterschiedlichen Vorstellungen und Interpretationen von Mensch-Roboter-Begegnungen in einem ein und demselben materiellen Projekt aufeinandertreffen und Diskurs entsteht. Ja, und vielleicht bei den Projektionsräumen, ich glaube deshalb sind ja auch diese, wir haben es vorher vielleicht kurz schon mit den Terminators erwähnt, deshalb ist die humanuide Robotik ja als Konzept so stark, weil man da einfach diese Idee hat, das, was jetzt ein Mensch macht, macht jetzt die Maschine. Wenn man sich damit ein bisschen mehr befasst, kommt man da auf sehr viele Probleme drauf, wo vielleicht genau der Mensch oder das menschliche Vorbild nicht eigentlich die bestgeeignete Art ist der Vorbereitung. Wenn man in einer Fabrikshalle ist, wo alles eben ist, ist wirklich das menschliche Gehen die ideale Art, sich vorzubewegen, wo wenn die Batterie ausgeht, das Ding umfällt und am Boden liegt zum Beispiel, wären der Räder vernünftiger. Also es ist halt einfach genau diese starke Projektionsfläche, dass das natürlich eine sehr angenehme Idee ist, aber natürlich gerade noch und auch in Zukunft, weil es einfach grundlegende Aspekte problembehaftet, aber das macht es halt auch spannend. Und man schaut auf YouTube gerne Robotern zu, wie sie umfallen. Also von dem her haben wir auch, greift da wieder rein. Noch Fragen, Anregungen, Zweifel, Ideen? Dann möchte ich gerne meine Gäste um eine letzte Runde bitten. Mich würde interessieren, was deine, eure jeweilige Zukunftsforschungsfrage oder your future project, your future artistic question you have regarding the robotics. Emanuel, du hast das Mikro. In meinem Fall ist es noch ein stärkeres Interesse in Richtung von Begegnungen von mehreren Menschen mit mehreren Robotern, das heißt eigentlich in Richtung von Gruppendynamik und Performativität von Mensch-Roboter-Gruppen. Und inwieweit man das auch vielleicht mit künstlerischen Selbsterfahrungen verbinden kann. Wenn alles gut geht, ist es im November auf ORF3 zu sehen. Falls nicht, dauert es noch. Das ist langfristige Planung. Don't make empty promises. From my side, Das ist langfristige Planung. understand in interactivity as a linear process like i do something the other does something i do something but in reality or in a reality when you think about interaction is a lot of things happening at the same time in parallel while you're listening to me you're thinking of something and while you're thinking something listening to me you hear something and it affects your thought it affects the way you are listening to me and so on something and it affects your thought, it affects the way you are listening to me and so on and so forth. And this is happening always in our psychic. This is our most human thing ever that we knowingly or unknowingly, we live with it every day. And this is the same thing that happens when you're interacting with a system, a robotic system that has an AI behind it, you know, like the AI is processing all these things through this large language models, et cetera, et cetera. It's trying to reason, et cetera, et cetera. At the same time, it is observing you, but it doesn't mean that you're frozen in front of it. Once you're happy, once you're scared, once you're moving around. So all these things constantly changing in parallel, we cannot say this is just a linear process and this does the Das ist immer noch in Parallelveränderung. Wir können nicht sagen, dass es nur ein lineares Prozess ist. Und das macht die Parallelinteraktion. Und das ist etwas, worauf ich persönlich sehr interessiert bin. Und ich hoffe, dass ich noch einige Dinge haben werde. Hoffentlich. Ich will keine Date machen. Und wo ich sie sehen werde. Aber bald wird es noch mehr zu diesem Thema kommen. Super. Von meiner Seite, das ist alles wieder vielleicht ein bisschen abstrakter. Man weiß eigentlich bei mir nicht so recht, man weiß nicht so recht, wo es einen hinführt. Ich habe da jetzt keinen Fünf-Jahres-Plan, wo ich sage, da gehe ich mit der Forschung hin, weil das Schöne ist eben genau, die Forschung ergibt sich mit den Partnerinnen und Partnern, wo wir zusammen arbeiten. Ich habe jetzt gerade am Freitag einen Call mit einer großen privaten Raketenfirma gehabt, die sich für die Software zum Beispiel da interessieren. Es kommen immer wieder spannende, vielleicht haben wir einmal eine Anfrage fürs Glasbauen und das ist das, was ich einfach daran schätze, dass wir da quasi an einer Schnittstelle arbeiten, wo wir quasi schon Wissen und Expertise einbringen können, aber es dann einfach mit den Projekten neu kombiniert wird und jedes Jahr bringt neue Herausforderungen. Man schafft neue Sachen, man schafft, man findet auch neue Probleme und das ist dann einfach für mich der Reiz an der Sache. Und natürlich damit verbunden, dieser Aufbau von Infrastruktur an der Kunstuni, dass wir einfach diese Art von Forschung durchführen können. Das bedeutet Einwerben von Drittmitteln, Kooperationen mit Firmen, dass wir einfach da dann diese Möglichkeiten, diesen Raum haben, um da das dann wirklich umsetzen zu können. Das ist etwas, was mich natürlich permanent begleitet, was aber auch eben aufgrund dieser Abwechslung einfach nie fad werden kann. Aus meiner Sicht bin ich interessiert, die Bauindustrie zu verändern. Also ein natürliches Baumaterial zu bringen, was nicht etwas ist, was im Markt implementiert werden könnte. say something that actually could be implemented in the market. So what I'm interested in robots is actually prefabrication and how we can implement robots and machines that would basically bring the subject to the general public. And I think as a teacher and as a researcher, I really want to focus also in teaching. Ich denke, als Lehrer und als Forscher möchte ich mich auch an der Lehre konzentrieren. Also, wie können wir all diese Themen für die Zukunftsgeneration bringen und was sie damit tun können. Ich denke, das ist auch mein Beitragräge Teil dieses eklektischen Teams sind. Aus meiner Sicht ist auf zwei Ebenen, also auf einer theoretischen und methodischen, der Punkt einerseits, wie kann ich digitale Technologien oder diesen Blumenstrauß an digitalen Technologien, wo die Robotik eine davon ist, wo aber CAD ein anderer davon sein möchte oder Augmented Reality. Wie kann ich diese nutzen, um sozusagen im Sinne von Gewebeband unterschiedliche Disziplinen einerseits miteinander zu verbinden, aber sozusagen auf mehreren Ebenen, nicht nur Disziplinen, sondern wie kann man auch transdisziplinäres gemeinsames Arbeiten ermöglichen und vor allem da auf diesen Punkt, wie kann man diesen Wissenstransfer zwischen Industrie und Handwerk, der sozusagen durch diese einseitige industrielle Revolution etwas verloren gegangen ist, wie kann man das wieder ermöglichen und auch sozusagen einerseits die Freude des Menschen am handwerklichen Tun bewahren, aber das Ganze sozusagen auch finanziell tragfähig gestalten, damit uns das Handwerk möglichst lange erhalten bleibt. Und auf einer zweiten, eher spielerischen Ebene praktisch ist, wie kann ich möglichst hardware-technisch Schnittstellen zur Robotik wieder ermöglichen. Also, dass man sagt, dieses verinnerlichte körperliche Wissen, das wir haben, sozusagen direkt auf Maschinen zu übertragen in der Steuerung, ohne diesen Medienbruch, den man in vielen Ausbildungen einfach technologisch zwingend notwendig bis jetzt hatte. Vielen Dank in diesem wunderbaren, bunten, vielfältigen Einblick, auch sehr praxisnahen, wie ich meine, in euer künstlerisches Forschungsfeld und ich lade Sie und euch alle herzlich ein, dass wir das noch an der Salonbar diesen Abend ausklingen lassen. Vielen Dank.