Es gibt ein paar Grundbildungen über Gewalt, das Kollektiv, Bildungsberatungskonflikt, in Zusammenarbeit mit unseren unterstützenden Stellen. Schönen Dank, dass ihr alle heute hier seid und dass ihr unsere Forschung ermöglicht. Danke für die Unterstützung, für die Dolmetscher, für die Grafik und auf allen möglichen Ebenen. Die Beiträge werden aufgezeichnet und während dieser Zeit werden die Kameras abgeschaltet. Die Aufnahmen betreffen ausschließlich die Sprecher während ihrer Vorträge. Wir bitten alle, dass sie ihre Kameras einschalten. Außer wenn Sie technische Probleme haben. Also bitte erlauben Sie der Technik, dass Sie spezielle Teilnehmer zulassen über Zoom und dass Sie eben die Kameras und Mikrofone einschalten. Jeder, der etwas sagen möchte, kann natürlich jederzeit seine Kamera oder Mikrofon dann wieder einschalten, aber wenn man nicht an der Reihe ist, sollte man sie ausschalten. Wenn es zu laut wird, jemand zu viele Hintergrundgeräusche hat, werden wir Sie auf stumm schalten. Diese Konferenz wird auf Englisch gehalten und daher gibt es deutsche Dolmetschung. Ich hoffe, Sie haben die Übersetzung schon gefunden. Sonst bitte schreiben Sie es im Chat. Und Sie können sonst für weitere Informationen ein E-Mail an Bildungswochen schreiben. Außerdem möchten wir alle einladen, Fragen zu stellen. Und so geht es sowohl über die Chat-Funktion als auch bei der anschließenden Diskussion. Was immer Ihre Anregungen sind. Bis jetzt haben wir uns eine Woche lang schon getroffen und diskutiert. Und wir haben schon sehr viel über die Ignoranz der weishäutigen kolonialistischen Vorherrschaft der Männer gesprochen. Und wir haben Korporalisierung besprochen. Und wie immer das stark mit Rassismus zusammenhängt. Und wie immer das stark mit Rassismus zusammenhängt. Ich höre mich leider überhaupt nicht. Moment. Es geht um den Ärger und die Frustration dieser Frauen. Es gibt eine, bei der Einführung vor einer Woche sagten wir, dass der Ärger ein Ausgangspunkt sein kann und dass Ärger aber nutzlos ist, wenn man nichts dagegen tut. Es gibt keinen Nutzen auf individueller Ebene von Ärger. Wenn man einen Kampf führt, muss davon Liebe und Ärgerung oder Zorn geführt werden. Es gibt hier diese Unterscheidung zwischen humanen und nicht-humanen Tieren. Wir müssen neue Praktiken finden, für Erziehungsarbeit leisten und Widerstand leisten zu diesem Kolonialismus. Ich möchte diese wiederholenden Worte für diesen Blog noch einmal vorlesen, da ich finde, dass sie sehr passend sind. Und unsere Hingabe ist hier das Wichtige. Ich würde heute beide Sprecherinnen auffordern, sich in die Tiefe des Kolonialismus zu gehen, das Thema der Tiefe zu erweitern und unsere Horizonte zu erweitern. Asma Ayat ist eine Künstlerin, eine Aktivistin und der Sprecherin der schwarzen Stimmen. Sie ist auch eine Politikwissenschaftlerin auf der Akademie der Freien Künste und beschäftigt sich mit Genderfragen im Islam. Im Rahmen ihrer künstlerischen Arbeit widmet sie auch Feminismus und ich danke allen, die hier sind und uns unterstützen. Vielen Dank, Negana, für diese nette Einführung. Und hallo alle zusammen, dass Sie hier bei uns sind heute. Ich hoffe, es geht allen gut. Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Tag. Und ich freue mich sehr auf diese nächsten zwei Stunden, denn die nächsten zwei Stunden werden wir hier zusammen sind und arbeiten. sind und arbeiten. Ich habe die Ehre, der Host, der Gastgeber für die nächsten zwei Stunden zu sein und ich möchte diese Zeit mit wundervollen Sprechern teilen, die mich in meiner Arbeit begleiten, wundervollen Lehrenden, die mich bei meiner universitärenerst vorstellen, wer hier sprechen wird. Und nach den zwei Beiträgen können wir darüber diskutieren. Und dann können Sie sich gegenseitig Fragen stellen und dann ist es Zeit, für das Publikum Fragen zu stellen und mit den Rednerinnen zu sprechen oder wichtige Punkte vorzubringen. Also bitte, bis Sie an der Reihe sind, stellen Sie die Mikrofone auf stumm, außer wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben, sonst haben wir technologische Rechnungsprobleme. Und wie Gergana sagte, werden wir diese Session auch aufzeichnen. Und bis zur großen Diskussion, sobald also die offene Diskussion beginnt, wo sie auch teilnehmen können, dann werden wir nicht mehr aufzeichnen. Das heißt, so wird auch Ihre Daten geschützt. Und so können Sie auch sich frei fühlen, Ihre Frage zu stellen. Wenn es von meiner Seite noch ist, wenn es etwas gibt, wenn es noch etwas Wichtiges während der Diskussion gibt, dann bitte schreiben Sie diese in den Chat, denn ich werde mich auch um den Chat kümmern und später können wir die Fragen gemeinsam lesen und zusammenfassen. Sie können die Fragen sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch stellen. Mein Arabisch ist nicht so gut, aber ich kann versuchen, es zu lesen. Das heißt, Sie können es auf Arabisch probieren, wenn Sie sich da wohl erfüllen, aber bitte haben Sie nicht so hohe Erwartungen. Aber in irgendeiner Sprache werden wir zusammenfinden. Also machen Sie sich keine Sorgen. Wie ich sagte, ich bin Asma Ayad. Ich bin eine Sozialarbeiterin, Gesellschaftswerkerin, die mit Muslimas arbeitet, mit der Muslima Community in Wien und Österreich. Derzeit bin ich in Linz. Und ich freue mich sehr. Ich glaube, Lina ist in Deutschland. Stimmt das, Lina? Ja. Also wir haben wirklich das Privileg, hier zusammenzukommen und von verschiedensten Kontinenten uns hier zu treffen. Das ist ein positiver Nebeneffekt von Covid. Es gibt auch positive Effekte. Und wir haben verschiedenste Formen, uns heute hier zusammenzufinden. Es gibt Leute, die bei Laptop dabei sind, über Zoom. Es gibt auch Leute, die zusammensitzen in Person. in Person. Was ist mein Zugang zu dem Thema islamischer Feminismus völlig anders interpretiert wird. Denn erstens, wenn mich Leute sehen und ich sage, dass ich mit Feminismus arbeite, dann wundern sie sich normalerweise und sagen wirklich, sie haben ein Kopftuch auf als Muslima und trotzdem beschäftigen sich mit dem Thema Feminismus. Wie können sie damit arbeiten? Und es gibt sehr viele weiße Feministinnen, die sehen das, sie sind dann ganz verwundert, wie kann es sein, dass eine Frau gleichzeitig Kopftuch trägt und Feministin ist. Ich komme aus einem ägyptischen Haushalt und es gibt Leute, die wissen, wie dieser Term Feminismus ursprünglich in Ägypten genutzt wurde. Also die Briten wollten Ägypten befreien und dann gibt es die muslimische Gemeinschaft, die sagt, wofür brauchen wir Feminismus überhaupt oder feminist alles aus der dekolonisierten Perspektive zu sehen. Warum ist es so wichtig, dieses Wort Feminismus zu verstehen und darüber zu sprechen? Und andere Mitglieder sagen, wir wollen überhaupt nicht über Feminismus reden, wir wollen über Schwesternschaft reden, über Frau und Frau sein. Also das war wirklich für meine Forschung sehr interessant zu sehen, welche andere Konzepte es hier gibt und was ist am Ende das Ziel all dieser Bewegungen. Ich wuchs also auf und habe sehr viel mit diesen Themen in der Gesellschafts-, Gemeinschaftsarbeit zu tun gehabt, mit jungen Muslimas und auf sehr viele Arten. Und ich wollte das eben am Anfang sagen, weil ich mich so auf unsere beiden wundervollen Sprecherinnen freue, dass Lana wird eben genau über dieses Thema sprechen, islamischer Feminismus, und Janila wird über die Arbeit mit Frauen und Communities auf Gemeinschaftsebene und wie man Leute unterstützen kann und ermutigen kann. Also ich habe das Gefühl, heute ist sozusagen die Zusammenfassung meiner gesamten Vergangenheit. Und ich möchte noch ein bisschen, ich würde gerne noch mehr sagen über unsere beiden Sprecher, aber Sie können es auch auf der Homepage von Das Kollektiv nachsehen. Dr. Lana Siri ist eine Assistenzprofessorin in Wien und am Zentrum für Geschlechterverteilung und Diversität. Zentrum für Geschlechterverteilung und Diversität. Sie hat ihr PhD abgeschlossen Interdisziplinäre Gender Studies in Humboldt-Universität in Deutschland 2017. Ihre Forschung ist Interreligiosität und Geschlechter und islamischer Feminismus, soll unterstreichen die geschichtliche Entwicklung über dieses diverse Rahmengebilde und Lana hat hier auch publiziert an diesem Thema. Sie hat ein Buch geschrieben Einführungen in den islamischen Feminismus und ich habe es, denn ich arbeite sehr viel damit bei meiner Doktorarbeit gerecherchiert. Das ist ein sehr gutes Buch, auch für Nicht-Akademiker, denn sie fasst hier die verschiedensten Themen zusammen von deutschsprachigen Aktivisten. Sie ist außerdem Expertin im Zentrum für Intersectional Gerechtigkeit, der Berlin-MuslimischenMenschen-Feministen-Gruppe und das ist ein großes Netzwerk in Deutschland. Herzlich willkommen, Lana. Sie wird über Herausforderungen sprechen, Anfechtungen und Dekolonialität. Und unsere zweite Sprecherin heute ist Dr. Janila Hocaimucci. Sie ist auch Assistenzprofessorin über Geschlechterfragen, verheibliche Studien. Sie ist auch Vortragende zur interfeministischen Theorien und islamischen Studien. Es geht um muslimische Mädchenschaften, beziehungsweise auch das Männlichkeitsbild, die Schwesternschaft unter Muslimas. Und sie untersucht es empirisch in Beziehung mit Muslimen in Pakistan, den Vereinigten Staaten und Kanada. Sie ist auch Autorin des preisgekrönten Buchs über Wünsche. Ich habe dieses Buch jetzt leider nicht an den Titel. Es ist bestellt, also beim nächsten Workshop kann ich es vielleicht schon vorstellen. Und dieses Buch kombiniert die geschichtlichen Studien mit ethnografischen Arbeiten und Ziffern über die Ausbildung von Mädchen in postkolonialen Indien und prekolonialen Indien. Und dann geht es noch um Lehrerausbildungen, also was haben wir gelernt von diesen Ausbildungen in Pakistan. Fionilla wird nicht im Video sein, aber wir haben ein Video von ihr und sie hört zu und sie wird dann übers Audio dabei sein. Das heißt, wie gesagt, der Vortrag ist auf Video, aber danach können wir ihr direkt Fragen stellen. So, ich werde jetzt das Wort an Lana geben. Vielen Dank, Lana, bitte. Vielen Dank, schönen Abend, Salam alaikum. Zuerst möchte ich Eid Mubarak, ein schönes Opferfest an jene, die es gerade feiern. Vielen Dank an das Kollektiv, das sich eingeladen wurde, hier teilzunehmen bei diesem wundervollen Programm. Und danke für die nette Vorstellung. Ich freue mich sehr, jetzt den zweiten Tag des Opferfestes hier bei euch zu verbringen. Bevor wir beginnen, möchte ich ein ganz kurzes Video zeigen, es wird zwei Minuten dauern. Asma Amrabek ist ein marokkanischer Islamik-Feministin, auch bei weiblichen und Gender Studies in Marokko, eine Regisseurin. Sie wird sehr kurz die Hauptthemen unterstreichen des islamischen Feminismus. Wir werden es ganz kurz anschauen, wie gesagt, zwei Minuten, und dann komme ich wieder zu meinem Vortrag. Video ab! C'est vraiment très difficile, mais je pense qu'actuellement, il y a une nouvelle tendance d'être femme musulmane, c'est celle que j'appelle celle de la troisième voie, qui essaie de trouver un chemin conciliant entre justement la tradition et la modernité. Il y a des mouvements à travers le monde entier, aujourd'hui aussi bien en Occident que dans les pays arabo-musulmans, des femmes qui vont commencer à questionner les textes et à questionner cette interprétation patriarcale et se dire pourquoi il n'y a pas de femmes. Le féminisme islamique n'est pas une contradiction, c'est bien plus. C'est aujourd'hui un outil et un moyen pour solutionner un grand nombre de problèmes que vivent les sociétés arabo-musulmanes. Respecter la création, respecter l'environnement, respecter l'écosystème est quelque chose qui est inhérent à la foi. Quand on ne respecte pas l'environnement où on est, on ne peut pas respecter la création et la responsabilité que Dieu nous a donné sur Terre. Ce qui est essentiel à savoir, c'est que dans cette troisième voie réformiste, What is essential to know is that in this third reformist voice, feminists want to show that there is no incompatibility between a reformist Islam and the human rights, the universal rights of women. Thank you, you can stop the video. Ich glaube, dass dieses Video wirklich die zwei Fragen unterstreicht das islamische... Entschuldigung. Ich finde es interessant zu sagen, dass der islamische Feminismus, über Umweltprobleme und kommt das und spricht auch weitere Themen der Rassismus und der... Ich teile meinen Bildschirm, Moment. Ich teile meinen Bildschirm, Moment. Der Titel ist Islamic Feminismus, Challenges und Dekolonialisierung. Was ich in diesem Vortrag tue, ist, ich möchte den Mythos der Incompatibilität von Feminismus und Religion auflösen. Und ich möchte neue Ansätze zur Gleichstellung der Geschlechter im islamischen Feminismus diskutieren. Die Unterdrückung von Frauen ist ein Teil der historischen Entwicklung des Islam, da vorislamische Praktiken die Frauen diskriminierten und diese wurden in die muslimische Gesellschaft übernommen. Es ist sehr wichtig hier zu unterstreichen, dass Frauenfeindlichkeit, Ungleichheit und Patriarchat von Muslimen sehr oft gerechtfertigt wurden als islamisch. Infolgedessen fragen manche, ob der Islam oder der Koran von Natur aus frauenfeindlich sind. Die Definition des Islams, und damit meine ich es, die Texte wiederzulesen. Und ich versuche, eine neue Interpretation zu finden. Und damit meine ich den Haupttext des Koran und der Sunna und der Hadith. Also der Koran ist die heilige Schrift des Iran, die Sunna ist die Taten des Propheten und Hadith ist die Erzählung über den Propheten. Das sind die drei Hauptteile, um zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Die Denifizierung des Islams ermöglicht es islamischen Feministinnen, die von Muslimen praktizierte Frauenfeindlichkeit zu trennen. Und das bedeutet, dass sie diese nicht absolut oder unveränderlich sind, zumindest nicht in der Auslegung, sondern eher kulturell abgeleitet und offen für vielfältige Einflüsse. Daher wollen islamische Feministinnen, dass der Islam von der Vielfalt der sozialen Bräuche muslimischer Kulturen unterschieden werden soll. Und die Authentizität bestimmter Praktiken muss auf Grundlage der Texte von Koran und Sunna beurteilt werden, der Texttreue. Der islamische Feminismus geht von einer Glaubensposition aus, von einem starken Glauben an Gerechtigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter in den heiligen Texten, vor allem im Koran. Das ist ein wichtiger Punkt, denn wie wir normalerweise Feminismus verstehen, ist im Mainstream weisen westlichen Formen des Feminismus. Und das wird oft gesehen als säkuläres oder antireligiöse Sicht. Und wenn im religiösen Umfeld die feministischen Standpunkte diskutiert werden, wenn sie nicht anerkannt werden, dann werden sie eben oft an den Rand gedrängt oder reduziert und es führt zu Widerstand. Also, ich werde über diesen Teil ein bisschen später sprechen. Der islamische Feminismus lehnt den Koran nicht ab, sondern sie versuchen ihre Situation, wie wir es auch im Video gesehen haben, mit so vielen verschiedenen Problemen, versuchen wir eben die Situation, obwohl wir noch im 21. Jahrhundert sind, diese mit dem Koran in Einklang zu bringen. Das gibt eben einen strengen Glauben an Gerechtigkeit und Gleichheit in den heiligen Texten des Koran. in den heiligen Texten des Koran. Bis jetzt gibt es keine einheitliche Theorie über islamischen Feminismus. Es gibt verschiedenste islamische Feminismusbewegungen und die Gelehrten versuchen herauszufinden, worum es geht. Einer glaubt, es ist ein Diskurs über Frauen und Geschlecht. Einer, ich glaube, das ist ein Diskurs über Frauen und Geschlecht. Es geht ein islamisches Paradigma aus, mit einer islamischen Positionierung zu arbeiten. Es geht darum, wie man eben da arbeitet mit den Texten wie dem Koran oder den Hadithen. Das ist die Position des Glaubens. Es soll eben die Gerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit innerhalb einer egalitären Leseart des Islam verdeutlichen. Wenn man von diesem islamischen Paradigma ausarbeitet, bedeutet es, man muss mit anderen Worten sich als Muslima identifizieren und auch mit islamischen Texten wie dem Koran und den Hadithen arbeiten. Gelehrte, die in diesem Rahmen arbeiten, nehmen eher eine säkuläre Position ein, also nicht säkularistische. Da gibt es eine Unterscheidung. Die säkuläre Position heißt, säkular, sie lehnen den Koran ab, sondern sie sind offen für neue Diskurse und sekularistisch lehnen die Glaubensbasierungen und Haltungen ab. Und sie konzentrieren sich auf die Exegese und stellen die männliche Autorität bei der Interpretation der heiligen Texte infrage. Also nicht den Text selbst, sondern die männliche Autorität, die diesen interpretiert. Dann gibt es die Werke der feministischen Tafsir. Tafsir ist die Interpretation des Koran, Koranexegese für die Theologen. Sie haben das gemeinsame Ziel, für die volle Anerkennung und moralische Handlungsfähigkeit aller Muslime im Rahmen des Korans einzutreten. Sie behandeln es als Gottes Offenbarung und sie legen das Prinzip der Gleichheit aller Menschen, also weiblich und weiblich, dem zugrunde. Gelehrte des islamischen Feminismus gründen die Arbeit auf den islamischen Glauben, dass jeder einzelne Muslim die Bedeutung der heiligen Texte erfassen kann, wobei nicht alle Interpretationen unhinterfraglich akzeptiert werden, sondern sie bauen auf alte und neue Methoden zum Studium des Islam und der Exegese. Diese Gelehrten argumentieren, dass es eher die Menschen sind als der Text selbst, die die Anwendung des Islam bei der Gleichberechtigung der Geschlechter behindern. Sie verwenden Werkzeuge des Ishtihad, also unabhängige Argumentation, und das Tafsir, also die religiöse Interpretation. Und sie begründen ihre Forderung nach Gleichberechtigung der Geschlechter hauptsächlich und ausschließlich mit dem Verweis auf heilige Texte. Sie tun dies, um Legitimität und Authentizität zu erlangen, indem sie bestehende Interpretationen in Fragen stellen. Also dieser Punkt ist sehr wichtig, die Legitimität und Authentizität. Ich werde hier nicht näher darauf eingehen, aber bei Genila wird weiter darauf eingegangen. verhindert auf seine Art, dass Frauen gesehen werden, die von islamischen Kulturen kommen und wird eher als westliche Erfindung abgetan. Ich werde darauf zurückkommen, wie gesagt. Und auch Janila wird darüber sprechen. Ich werde sie kurz beschreiben, diese drei Zugänge. Da ist die historische Kontextualisierungsmethode, die intratextuelle Methode und das davidistische Paradigma. Jede Methode ist sehr ausgearbeitet und da steckt sehr viel Lehre dahinter. Ein wichtiger Punkt ist, die islamischen Feministen haben nicht diese Methoden erfunden, denn es hat sie schon gegeben, auch schon bei den frühen islamischen Gelehrten. Sie nehmen also alte Methoden und Zugänge, um zu neuen Ergebnissen zu kommen. Die Kontextualisierungsmethode, erste Methode. Die Kontextualisierungsmethode, erste Methode. Sie analysieren den historischen, sozialen und politischen Kontext der frühen muslimischen Gemeinschaft, wo die Offenbarungen stattfanden. Sie fragen, wer war an der Macht? Was waren die dringenden Probleme für Muslime? Wie waren die Intra- und Interbeziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen? Diesem Ansatz zufolge war der Koran für die Gemeinschaft eine Reaktion, eine Antwort des Göttlichen auf die Menschen, also in der frühen muslimischen Gemeinschaft. Damit stellen sie die Meinung in Frage, dass die Auslegung des Korans als statisch und unveränderlich zu betrachten sei. Islamisch-feministische Exegese will den Text auf die heutige Realität anwenden. Deswegen ist es so wichtig, zu fragen, was in der Vergangenheit passiert ist und warum eine gewisse Offenbarung ausgelegt wurde und heute angewendet wird. Zweitens, intratextuelle Methode. Dieser Ansatz betrachtet den Koran als einen zusammenhängenden Text. Zum Beispiel, wenn ein Wort auftaucht, das frauenfeindlich interpretiert wird, dann untersuchen die Gelehrten nicht nur diesen speziellen Vers, sondern sie lesen die gesamte Sure, das gesamte Kapitel und analysieren, wo, wie oft und in welchem Kontext ein bestimmtes Wort im Koran auftaucht. Verzeihen Sie, es scheint, dass mich meine Tochter angesteckt hat. meine Tochter angesteckt hat. Indem sie das tun, stellen sie die Auslegung in Frage, die einem bestimmten Vers gegeben wird, mit dem bestimmte muslimische männliche Gelehrte ihre Autorität und Überlegenheit aufrechterhalten. Was sie also tun ist, sie folgen dem Glauben oder haben den Glauben, dass der Koran eine holistische Botschaft hat. Es ist wichtig, die gesamte Botschaft zu sehen und nicht einen einzelnen Vers oder ein einzelnes Wort. Die dritte Methode, der vedistische Paradigma, das konzentriert sich auf Unvereinbarkeit und Überlegenheit Gottes. Die islamischen Feministen und Gelehrten konzentrieren sich auf Qualitäten und Eigenschaften, die Gott im Koran gegeben werden. Da geht es eben um diese Unvereinbarkeit. Sie schauen eben auf die Eigenschaften, die man Gott zuschreibt, wie zum Beispiel barmherzig, vergebend, liebend im Fälle von Ungerechtigkeit zu überwinden. Sie lehnen die Vorstellung ab, dass Gott Ungerechtigkeit, Unterdrückung oder Gewalt ihnen gegenüber gutheißen könnte. Das ist natürlich nur eine sehr kurze Zusammenfassung der drei Hauptmethoden für den islamischen Feminismus. In vielen Fällen war der islamische Feminismus sehr erfolgreich, in denen Frauen durch eine neue feministische Interpretation in der Lage waren, Gesetze des Korans zu ändern, die sie direkt betreffen. Die meisten Beispiele kommen aus Tunesien und Marokko, wo wir gesehen haben, dass sie zusammen mit säkularen Aktivisten oder islamisch-feministischen Aktivisten und Gelehrten zusammen waren sie in der Lage, die Gesetze zu ändern, die sie direkt betroffen haben. Da ging es um Erbschaften, um Kindssorgerechte und andere Probleme, die sie betreffen. Die neueste Veränderung, und das erscheint mir ein sehr interessantes Beispiel aus Tunesien, da ging es um das Gesetz, dass nicht-muslimische Männer heiraten dürfen. Und es erscheint mir interessant, da dieser neue Zugang in der muslimischen Gesellschaft vor allem uns Muslime hier in Europa betrifft, also mehr als sie selbst. Rein statistisch, was sind die Möglichkeiten, dass in Tunesien eine Muslima einen nicht-muslimischen Mann treffen und heiraten wird? Und wie hoch ist die Chance hier in Europa, also für mich, die ich als Muslima in Europa lebe, und wie könnte ich hier einen nicht-muslimischen Mann treffen, mich verlieben und ihn heiraten. Also Veränderungen, die dort passieren, betreffen uns hier. Und das verändert natürlich die gesamte Idee, dass der Feminismus hier in Europa den Feminismus dort in den arabischen Ländern oder islamischen Ländern verändert, in den nichtwestlichen Ländern. Weil ja immer der Glaube noch vorherrscht, dass man dem westlichen Feminismus oder seiner Interpretation folgen muss. Also Veränderungen dort, die Muslimas erkämpfen, die sie in ihrer mehrheitlich muslimischen Gesellschaft durchsetzen, den Muslimas hier in Europa zum Vorteil gereichen. Der Bereich des islamischen Feminismus ist nicht auf feministische oder frauenfreundliche Interpretation des Korans beschränkt. Saadia Shey ist eine islamische Feministin und sie sagt, das beinhaltet ein kritisches Bewusstsein für strukturelle Marginalisierung von Frauen in der Gesellschaft, sowie ihre Aktivitäten, die auf die Veränderung der Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern gerichtet sind, um eine Gesellschaft anzustreben, die menschliche Ganzheit für alle ermöglicht, basierend auf dem Prinzip in der Geschlechtergerechtigkeit, der menschlichen Gleichheit und der Freiheit von Strukturen der Unterdrückung. Viele islamische Feministinnen nehmen eine strategisch-wissenschaftliche Position ein, die oft versucht, so islamische Geschlelechter normen zu kontextualisieren um die historische kontingenz und die kulturelle basis dieser normen aufzuzeigen dieser ansatz des islamischen feminismus geht über die suche nach geschlechtergleichheit und gerechtigkeit im koran hinaus stellte machtverhältnisse in frage durch welche Männer die Macht und Autorität in muslimischen Gesellschaften erlangten und aufrechterhielten. Zum Beispiel Fatima Mernissi, eine Marokkaner, Marokki, eine gelehrte aus Marokko, feministische Aktivistin. Sie entmystifiziert die Geschichte in ihrer Arbeit und zeigt, dass sie aus männlicher Sichtweise geschrieben war. Sie betrachtet die historische Wahrheit als relative Konstruktion, in die Machtverhältnisse inkludiert sind. Sie argumentiert, die Geschichte ist eine Erzählung, der man legitimerweise auch einer anderen gegenüberstellen kann. Geschichte ist keine unschuldige Transkription von Ereignissen oder ein wertfreier Aufbewahrungsort der Wahrheit. Ihre Arbeit untergräbt die Wahrheitsansprüche androzentrischer muslimischer Historiker und zeigt deren Beteiligung an der Konstruktion einer selektiven männlichen Erinnerung auf. Die muslimische Geschichte ist eher eine Erzählung als eine reine Chronik der Fakten, die von männlichen Eliten geschrieben wurden. Und in diesem Sinne kann sie nur parteiisch und voreingenommen sein. Sie hat auch das Buch Die vergessene Königin des Islam. Da zeigt sie all diese weiblichen Figuren der frühen islamischen Geschichte und sie zeigt Figuren der frühen islamischen Geschichte. Und sie zeigt, dass diese Frauen Rollen sowohl als Führerinnen waren, in verschiedenen Positionen waren, Gelehrte waren, auch islamische Gelehrte, als Kämpferinnen, als Teil der Begleiter des Propheten. Als Teil der Begleiter des Propheten. Und diese Frauen sind einfach aus der Geschichte verschwunden irgendwie. Sie versucht eben diese Versuche in den Archiven wieder zu finden und sie wieder zum Leben zu erwecken. Islamischer Feminismus beschreibt eine christische Lektüre der Geschichte, die darauf abzielt, die Diskussionen über Frauen und politische Macht aus dem Bereich des Sakralen zu entfernen und zu zeigen, dass der Konflikt von Frauen und Macht im Islam eher konstruiert als natürlich oder göttlich ist. als natürlich oder göttlich ist. Neben der Antwort auf der männlichen Interpretation des Korans und der Anfechtung der Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern ist muslimischen Gesellschaften, das ist eine Herausforderung, und die Marginalisierung, stehen der islamischen Feminismus eine weitere Herausforderung gegenüber, und zwar dem westlichen feministischen neo-realistischen Diskurs. Mainstream-westlicher Feminismus hat seit langem mit gläubigen Frauen Schwierigkeiten. Einerseits wird argumentiert, dass Religion eine inhärent patriarchalische Institution ist, die Frauen von Natur aus ausschließt und ungleich behandelt. ist, die Frauen von Natur aus ausschließt und ungleich behandelt. Andererseits sehen sich aber viele Frauen als Feministinnen und als gleichzeitig religiös, was die wichtige Frage aufwirft, ob der Feminismus die Religion zu vereinfachend konzeptualisiert hat. Darüber hinaus kritisieren islamische Feministen die Marginalisierung muslimischer Frauen aus dem internationalen Diskurs über Geschlechtergleichheit. Während sie anerkennen, dass Muslimas in vielen Teilen der Welt Unterdrückung und Marginalisierung im Namen des Islam erfahren, argumentieren sie, dass Geschlechterdiskurse im zeitgenössischen Islam durch die Geschichte eines politischen Konflikts zwischen Islam und Christentum, durch die europäische Kolonialisierung und durch die nationalistischen Antworten der kolonisierten Völker vorgeprägt sind. Janila wird auch hier etwas dazu sagen über ihre Arbeit. Und sie wird auch hier die Verbindung etwas deutlicher zeigen, wie diese Kolonialisierung und diese Vergangenheit mit den heutigen Geschlechterfragen zu tun hat. Viele Muslime betrachten in diesem Fall zeitgenössische euroamerikanische feministische Ansätze, die eingeschränkte Ansichten über den Islam als besonders sexistische Religion verbreiten, als Teil einer westlichen Absicht, den Islam zu diskreditieren und falsch zu repräsentieren. Das sehen wir auch an den Arbeiten der palästinensischen Amerikanerin Lila Abu-Lugod in ihrer Arbeit Krieg gegen den Terror. Und sie unterstreicht hier, dass amerikanische feministische Bewegungen die amerikanische Invasion von Afghanistan unterstützt haben, die Frauen und Kinder umgebracht hat im Namen des Feminismus. Viele Muslime und Nicht-Muslime, wie zum Beispiel der schwarze Feminismus, argumentieren, dass die Genese und historische Entwicklung des westlichen Feminismus in erster Linie eurozentrische Realitäten widerspiegelt, wobei euroamerikanische Feministinnen regelmäßig davon ausgingen, dass sie für die Erfahrungen aller Frauen sprechen könnten. Die Hauptkritik islamischer Feministinnen spiegelt die Schwierigkeiten und konventionellen Fehler und ideologische Voreingenommenheit wieder, die viele Gruppen von Muslimen besuchlich der Entwicklung im westlichen Feminismus erfahren. Die Kritik bezieht sich insbesondere auf Fragen der kulturellen Hierarchie und Repräsentation. Also zuerst Frauen der ersten Welt wurden oft als die überlegene Norm benutzt, an denen die Frauen aus der dritten Welt und nicht westliche Frauen gemessen werden. Und zweitens die Homogenisierung von Frauen innerhalb dominant westlich-feministischer Paradigmen bezieht sich auf die Darstellung von Frauen als a priori Opfer und als machtlos. Dieser Ansatz untersucht nicht die besonderen materiellen Bedingungen und ideologischen Rahmenbedingungen, die einen gewissen Kontext der Entmachtung für eine bestimmte Gruppe von Frauen erzeugen. Dieser zweite Zugang der Homogenisierung, der die Frauen darstellt als Opfer und als machtlos, das ist vor allem die Ursache, die mich dazu brachte, dass ich mich für den islamischen Feminismus engagiere. Also das war vor 12 oder 13 Jahren, als ich nach Deutschland kam, um eben die Geschlechterrollen zu studieren, Gender Studies. Ich war die einzige Muslima im Kurs oder die einzige dunkleutige Person im Unterricht. Und alle paar Jahre kam eben wieder das Kopftuch-Diskussion auf. Und ich erinnere mich, wie ich in einer Klasse saß, die alle weiße Frauen um mich herum waren, die alle die muslimischen Frauen retten wollten. Und ich saß dort und dachte mir, wer ist die muslimische Frau, die sie retten wollen? Wenn sie meine Mutter kennen würden, die sehr religiös ist und ihren Kopftuch sehr gerne trägt, und ihren Kopftuch sehr gerne trägt. Dann müssten sie wissen, dass man sie vor ihr retten müsste und nicht, dass man sie, die Mutter, retten müsste. Also ich muss herausfinden, wer diese muslimische Frau ist, von der sie sprechen. Also ich sehe, dass es natürlich sehr viele Ungerechtigkeiten gibt in muslimischen Gesellschaften, die im Namen des Islam passieren. Das werde ich nicht leugnen. Aber diese Homogenisierung, wie man eben sieht, dass alle Opfer sind und die keine Vertretung haben, das war etwas, das nicht zu meiner Realität passte. Das war etwas, das nicht zu meiner Realität passte. Was wir also im Bereich des islamischen Feminismus sehen, ist, dass feministische Muslime einerseits zwischen der Kritik an sexistischen Interpretationen des Islam und des Patriarchats in ihren religiösen Gemeinschaften navigieren müssen und gleichzeitig aber die Kritik an neokolonialen feministischen Diskursen über den Islam haben. rechtzeitig aber die Kritik an neokolonialen feministischen Diskursen über den Islam haben. Einen alternativen Raum für die Artikulation zu schaffen, und ich gehe hier zum Video zurück, für die Artikulation des islamischen Feminismus, den Sprung zu schaffen, der sowohl patriarchalen Fundamentalismus als auch der säkularen Islamophobie oder neo-orientalistischen westlichen Feminismus widersetzt, ist die aktuelle Herausforderung für muslimische Frauen, die das komplexe epistemologische und ontologische Terrain von Rasse, Ethnie, Religion und Geschlecht behandeln. Also wenn ich aufs Programm schaue, das sie diese Woche hatten, denke ich mir, sie sind alle mittlerweile mit der Theorie der Intersektionalität vertraut. Und es wird sehr interessant sein, nach dem Janilas Beitrag mit Ihnen allen zu diskutieren, wie sich der islamische Feminismus auf Intersektionalität bezieht. auf Intersektionalität bezieht und wie ich das verwenden kann, um den Kampf des islamischen Feminismus zu verstehen. Aber ich werde dieses Konzept jetzt nicht weiterentwickeln. Ich lasse es für später offen. Ich schaue auf die Zeit. Ich werde diesen Teil, glaube ich, streichen. Ich wollte kurz über Simone de Beauvoir und ihre Theorien sprechen, wie eben die westlichen Kolonialisierungen, da man kann kein Papier über Gender Studies schreiben, ohne Beauvoir zu nennen und das andere Geschlecht und die Welt von Amina Wadud, eine afrikaner-amerikanische Feministin, nur kurz, ich werde eben diesen Teil streichen, während Simone de Beauvoir auf die biologische Unterlegenheit sich fokussiert, als Grund für die Geschlechtsungleichheiten, Amina Wadud spricht dagegen über hermeneutische Erklärungen, also nicht biologische Probleme im Islam, bezüglich der Geschlechterungleichheiten. Aber wie gesagt, das werde ich jetzt, glaube ich, streichen. Jetzt möchte ich noch einen letzten Punkt haben. Es findet derzeit innerhalb der islamischen Feminismus eine Diskussion innerhalb der Gelehrten und das ist eine Revision der Geschlechtsgleichheit. Und hier werde ich mich auf die Arbeit von Aisha Hidayatullah beziehen, aus den USA. Sie hat wirklich sehr interessante Arbeit. Ihr Buch heißt Feminist Edges of the Koran. Die Frage, wie wir unser eigenes zeitgenössisches Gerechtigkeitsempfinden mit einem heiligen Text in Einfluss bringen, der im siebten Jahrhundert in der arabischen Halbinsel offenbart wird, wie wir das zusammenbringen können, das führt uns zu einer Kritik am islamischen Feminismus oder der fehlenden Revision des Konzepts der Geschlechtergleichheit. Die Kritik besteht darin, dass sich islamische Feministinnen in ihrem preskriptiven Ansatz, der darauf abzielt, Gleichheit der Geschlechter als etwas zu fördern, das im Koran verankert oder normal ist. Und sie sehen eben ihre Rechte im Koran eingebettet. Und diese Norm, aber selbst unterwerfen sie sich eben einem preskriptiven Ansatz. Also sie beschreiben diese Werte. Sie sehen also nicht, dass das, was sie tun, methodologisch ist. Ähnlich wie vormoderne islamische Gelehrten, die ihre Sichtweise und Interpretationen einfach als Wahrheit ausgeben haben. Diese Herangehensweise widerlegt jegliche Vorstellungen eines inegalitären Diskurses im Koran. Hidayatullah betont die Idee, dass Gelehrte beim ehrlichen Überprüfen des Begriffs der Gleichheit der Geschlechter im Koran sich bewusst sein sollten, dass das Ergebnis ihre Behauptung nicht unterstützen könnte und die Ergebnisse ihrem Verständnis von Gleichheit der Geschlechter widersprechen könnten. Andernfalls stellen wir keine ehrlichen Fragen mehr, sondern wir gehen von einer a priori Antwort aus, die eine retropspektive Erklärung erfordert, die bereits durch die Grenzen dieser Antwort eingeschränkt ist. Wir müssen also bereit sein, uns zu allen möglichen Antworten zu stellen, auch den schmerzhaftesten und gefürchtetsten. Mit anderen Worten, wir müssen bereit sein, uns in der Hypothese zu ehren, dass der Koran unsere Vorstellung von der Gleichheit der Geschlechter unterstützt. Was sagt sie also, was argumentiert sie? Sie sagt, lest den Text und versucht, wie können wir gleichzeitig Geschlechtergleichheit fordern, wenn dieses Konzept der Geschlechtergleichheit damals gar nicht existiert hat, im siebten Jahrhundert im arabischen Raum? Es konnte damals gar nicht so verstanden worden. Also wie können wir jetzt den Koran uns annähern mit diesen Konzepten? Und das ist genau das Problem, wie man männliche Interpretation kritisiert oder männliche Gelehrte, die ihre eigenen glaube an die Geschlechtergerechtigkeit und wenn ich jetzt den Text annähere, habe ich schon die Brille auf und denke schon in Geschlechtergleichheit. Das ist irgendwie eine sehr schwierige Frage, denn Hidatullah und andere Gelehrte fragten sie und ich versuche eben diese Gläser abzunehmen und diesen Zugang gesichtweise und dann finde ich es nicht. Was heißt das? Was heißt das für mich als Muslima? Und ich möchte ja Muslima bleiben und gläubig bleiben. Das sind Fragen, die die islamischen Feministen nicht erfinden, sondern es gibt sie seit der Offenbarung. Also diese Fragen sind so alt wie der Koran selbst. Ich möchte hier nicht in die verschiedenen Philosophien eingehen. Der individuelle Zugang hat sehr viel mehr Einfluss als der Text des Koran. Also hier gibt es eben ewige Diskussionen. Und was sehr schön ist derzeit, ist, Hidara Tuya kritisiert andere islamische Feministischen. ja kritisiert andere islamische Feministischen und sie sagt, die Aktivistinnen bringen genau diese Fragen und Diskussionen zurück. Sie engagieren sich in diesen Sachen, die schon in der Vergangenheit stattgefunden haben, aber die aber irgendwie von der Bildfläche verschwunden sind, zumindest im Mainstream-Diskurs. Also all diese Fragen werden zurückgebracht und zwingen uns, uns Gelehrte und Aktivisten, uns Menschen, die in muslimischen Gesellschaften aufgewachsen sind, diese Fragen wieder zu stellen und versuchen, Antworten zu finden. Wir hier im 21. Jahrhundert. Ich möchte hier aufhören und ich freue mich jetzt auf Janila und auf unsere Diskussion nachher. Vielen Dank, Lana. Wenn du es nicht hörst, es gibt hier sehr viel Applaus und ich muss wirklich sagen, dass dieser Vortrag sehr, sehr, sehr interessant ist. Es hat sehr viele interessante Themen gegeben, die hier angesprochen worden sind und ich freue mich auch schon auf die Diskussionsrunde. Und nun über Nims Genila, und wie ich bereits zuvor gesagt habe, ist ihr Vortrag zuvor aufgenommen worden. Es wird dieses Video nun abgespielt werden und nach diesem Video werden wir die Möglichkeit haben, dass Genila und Lana gemeinsam dieses Thema besprechen und dann wird es auch noch eine offene Diskussion geben. Und nun wird bitte Genilas Video abgespielt. Ich möchte zuallererst mich dafür bedanken, dass ich eingeladen wurde und ich bin auch sehr beeindruckt von all dem, was hier geschaffen wurde. Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass diese Lernplattform geschaffen wurde und ich möchte hier einen kleinen Beitrag leisten, indem ich über meine Arbeit in Pakistan spreche. Ich bin selbst Migrantin. Ich bin aus Pakistan in die USA ausgewandert, um mein Studium dort abzuschließen und ich bin dann in den USA als Lehrende geblieben. Meine Forschung beschäftigt sich aber in erster Linie mit der pakistanischen Gemeinschaft. Und ich versuche auch, mit der Gemeinschaft verbunden zu bleiben, auch im Rahmen von kleinen Forschungsprojekten. Und so bin ich zum einen eine Insiderin, ich spreche die Sprache, ich habe dasselbe kulturelle Erbe, ich kenne die Traditionen, aber gleichzeitig habe ich auch Zugang zu sozialen und kulturellen Privilegien, die, die Situation der Gemeinschaft zu verbessern. Und ich möchte nun über einen Artikel sprechen, der sich auf ein Experiment bezieht, das ich mit circa 50 Lehrkräften vor einigen Jahren in Pakistan durchgeführt haben. Und das Ziel war, herauszufinden, wie man einen dekolonialen Ansatz in die Lehrpraxis integrieren könnte. Und gleichzeitig möchten wir auch einen breiteren Diskurs über Kolonialismus und seine Einflüsse auf das Bildungswesen anregen. Ich kenne nicht, ich weiß nicht sehr viel über Ihre Arbeit, aber ich hoffe, dass wenn ich hier über dieses Projekt spreche und über die Schlussfolgerungen, spreche und über die Schlussfolgerungen, die ich uns die anderen Lehrenden in Pakistan gezogen habe, dass dies auch für sie ein interessanter Input ist. Zu Beginn möchte ich einmal festhalten, dass ich der Meinung bin, dass der koloniale Einfluss noch nicht verschwunden ist. Er hat sich schlichtweg verändert von der Besetzung eines Gebietes hin zu anderen Formen der Kontrollausübung. Wir sehen hier neue Formen der Beherrschung und Ausbeutung durch die Ausbreitung des globalen Kapitalismus, durch das Aufzwingen rassistischer und religiöser Hierarchien, durch die Softpower von Entwicklungsorganisationen und natürlich durch die unendlichen imperialen Kriege, den Krieg gegen den Terror. Wir leben also in einem globalen System, das das soziale Leben regelt und erkenntnistheoretische, materielle und ästhetische Ressourcen im Dienste des Imperialismus verteilt. Die Auswirkungen des Kolonialismus sind sichtbar. Wir sehen sie in der immer größer werdenden globalen Kluft zwischen Reich und Arm, der weitverbreiteten Vertreibung und Enteignung der ehemaligen Kolonialisierten, in der Schaffung neuer Kolonien, in der Umweltverschmutzung und natürlich auch in der Stigmatisierung der im globalen Süden gewonnenen Erkenntnisse und Expertise als minderwertig. Wie wir wissen, begrenzte sich die territoriale Kolonialisierung nicht nur auf wirtschaftliche und politische Kontrolle. Nein, sie umfasste auch eine Beherrschung des kulturellen und des lokalen Wissens und die aktive Auslösung des Wissens der einheimischen Bevölkerung. auch etwas Hintergrundinformationen bieten, wie es dazu gekommen ist, dass dasischen Untertanen das britische Reich über Bildung schmackhaft zu machen. Und so hat es viktorianische Schulen gegeben, es hat Bildungseinrichtungen für Lehrkräfte gegeben, Bücherpreise, ein Amt für öffentliche Bildung. Und das Ziel war, den indischen Untertanen, ihnen die englischen Vorlieben und Meinungen näher zu bringen. Und dies führte zur Vorherrschaft des englischen Wissens. des englischen Wissens und zudem wurde das Wissen, es gab die Vorstellung, dass Wissen nicht einfach nach Belieben angeeignet werden kann, sondern dass Wissen an göttliche Gnade geknüpft ist, das Wissen verliehen wird. Und vor diesem Hintergrund haben muslimische Gelehrte haben den Islam analysiert und so wurde die Ideologisierung befördert. Wir sehen heute in Pakistan ein Bildungswesen, wo es Bruchlinien gibt. Hier gibt es zum einen Menschen, die gebildet sind, andere, die eine praktische Ausbildung haben. Islam wird mehr als Ideologie gesehen. Es gibt nur ein Fach Islam. Die formale Schulbildung bezieht sich vor allem auf die Ideale der Mittelschicht. Es gibt eine Idealisierung der englischen Sprache. Und diese westliche Ausrichtung hat Konsequenzen. Und diese westliche Ausrichtung hat Konsequenzen, denn wir widmen unsere Aufmerksamkeit Expertinnen und Einflussfaktoren außerhalb unserer eigenen Gesellschaft. Und somit laufen wir Gefahr, unsere Gedanken und unser Wesen zu unterwerfen. Wenn ich von Wissen in diesem Zusammenhang spreche, möchte ich nicht andeuten, dass es Unterschiede zwischen europäischem Wissen und nicht-europäischem Wissen gebe oder dass es keine Berührungspunkte gebe. Es ist nämlich durch diese Praxis der Auslöschung und des Mundtotmachens, dass eine Wissensvorherrschaft entsteht. Und darum beziehe ich mich gerne auf die Metapher der Ökologie des Wissens. ziehe ich mich gerne auf die Metapher der Ökologie des Wissens. So werden die historischen und geopolitischen Rahmenbedingungen für die Wissensgewinnung hervorgehoben, ebenso wie die Verknüpfung von Wissen und Macht. Und vor dem Hintergrund des Kolonialismus ist entscheidend, dass Lehrkräfte und Gelehrte Widerstand leisten und gleichzeitig Schaden wiedergutmachen. Dekolonisation umfasst eine Reflexion und Maßnahmen, um sich mit der Vergangenheit und den nach wie vor andauernden Auswirkungen auseinanderzusetzen. Das Ziel ist, vorherrschende Paradigmen zu dekonstruieren, aufzuzeigen, wie sehr sie auf eurozentrisches Wissen zurückgehen und welche Hierarchien daraus entstanden sind und dann in weiterer Folge eine pluralistische Wissensvielfalt herbeizuführen. Ich werde nun auf ein Beispiel aus der Praxis eingehen, bei dem ich mit mehreren Lehrkräften versucht habe, dies umzusetzen. Und ich werde über die Möglichkeiten sprechen, aber auch die Herausforderungen. 2015 wurde ich durch eine lokale Organisation in Sindh eingeladen, ein Sommerweiterbildungsprogramm für Lehrkräfte zu entwickeln. Und diese Organisation ist in unterschiedlichen Teilen der Provinz aktiv und setzt sich dafür ein, dass der Schulalltag reibungslos abläuft. Hier sehen Sie ein Foto einer der Schulen in einer dieser Gemeinden. In den Gesprächen mit den MitarbeiterInnen habe ich erfahren, dass diese Schulen oft von internationalen Organisationen wie zum Beispiel USAID gegründet werden und dass der Vertrag aber zeitlich begrenzt ist. Nach einer bestimmten Zeit reduzieren die Geldgeber dann ihre Unterstützung und die Schulen müssen selbst für die Aufrechterhaltung des Betriebs, die Lehrkräfte, die Fortbildungen und so weiter aufkommen. Aber nachdem die meisten Gemeinden sehr arm sind, ist es ihnen nicht möglich, dies zu tun. Gemeinden sehr arm sind, ist es ihnen nicht möglich, dies zu tun. Und daher hat diese lokale Organisation mit Verbindungen zu schiitischen Gemeinden oft unterstützend eingegreifen, um zum Beispiel Lehrkräften Bildung, Fortbildung anzubieten, Stipendien für SchülerInnen und Geld zu sammeln. Und ich wurde als Freiwillige eingeladen für ein Lehrkräftefortbildungsprogramm in diesen Schulen. Hier sieht man auch ein Foto von einer dieser Schulen. Links sieht man zwei notdürftige Klassenzimmer und man sieht, dass nach einem Mosul auch hier eine Decke sehr in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Es gab aber kein Geld zur Reparatur. Das heißt, man sieht hier, dass diese Schulen wirklich sehr arm sind. Und bei der ersten Kontaktaufnahme wurde ich gebeten, dass ich hier über einige der damaligen großen Schlagworte sprechen werde, über frühkindliche Förderung zum Beispiel. Ich habe sie davon überzeugt, einen anderen Ansatz zu verfolgen, mit dem Fokus auf dem Wissen der Lehrkräfte an sich. Denn ich habe seit über zehn Jahren mit dieser Gemeinschaft zusammengearbeitet. Aber genau dieser Austausch mit den Organisationen hat mir gezeigt, was der Reiz des US oder des westlichen Bildungssystems ist. Und mein Ziel war, zu zeigen, wie dies zu Ungleichgewichten führt, Ungleichheiten führt. Und hier beziehe ich mich auf die Arbeit von Walter McNullum, dass Erfahrungen, die vor dem Hintergrund der kolonialen Wunde gemacht werden, sich von jenen Erfahrungen unterscheiden, die aus dem Blickwinkel der Kolonialmacht heraus gemacht werden. Wie Sie gesehen haben, sind diese Gemeinden sehr, sehr arm und sie haben keine Mittel für Förderungen. Und ich wollte hier eine Plattform schaffen, sodass es den Lehrkräften möglich ist, wieder einen, sodass sie sich austauschen können über die eigenen Erfahrungen, das eigene Leben. dass sie sich austauschen können über die eigenen Erfahrungen, das eigene Leben. Die Lehrkräfte und ich haben in einem ersten Schritt unsere westliche Ausrichtung bzw. die westliche Ausrichtung bzw. die verinnertliche Extrovertiertheit hinterfragt und wir haben das hier wieder mehr auf unsere örtlichen Wissensökologien zurückbesinnen können, wobei der Begriff örtlich hier unterschiedlich definiert wurde. Wir können uns mehr auf unsere örtlichen Wissensökologien zurückbesinnen können. Örtlich wurde dabei unterschiedlich definiert. Eine Teilnehmerin war wesentlich örtlich auf Sint und erst kulturell aus der Provinz Sint. Das ist nicht erklärt. Es gab Bücher für die Studenten und die wurden unter westlichen Gesichtspunkten geschrieben. Das rithische Gedankengut hatte keinen Platz. Außergebend haben örtlich auf religiöse Traditionen und Auslegungen bezieht. Die Teilnehmer erörterten wie eine koloniale Beziehung in Form von den Beherrschungen in nationalen und sozialen Bereichen verwandelt angehören, noch zusätzlich benachteiligt werden in Pakistan. Oder wie die Ausgrenzung der Landbevölkerung als Pakistan als Form der Kolonialisierung betrachtet wird. Eine Teilnehmerin zum Beispiel bezog sich auf die Ausgrenzung der Landbevölkerung in Pakistan. Und eben innerhalb der Kommunisten gibt es. Wir haben hier unterschiedliche Formen der Unterdrückung ausmachen können und betrachteten Kolonialität als ein vielschichtiges, zeitgemäßes Phänomen, das sich sowohl auf die Lehrmethoden als auch auf den Lehrplan auswirkte. als auch auf den Lehrplan auswirkte. Wir haben also zwei Formen der Plattform geschaffen. Zum einen einen Austausch mit Freunden, wobei die Teilnehmerinnen dabei über sich selbst reflektieren konnten und sich selbst bei der Generierung von Wissen erleben konnten. Und zum anderen eine Plattform, um ein Wiederkennenlernen des örtlichen Wissens zu ermöglichen. Die Lehrkräfte haben Freundeskreise geschaffen, um sich mit den unterschiedlichen Formen der Kolonialität auseinanderzusetzen. mit den unterschiedlichen Formen der Kolonialität auseinanderzusetzen. Eine Gruppe zum Beispiel adaptierte den Lehrplan des Islamunterrichts, um die Perspektive der Shia, der Partei Alis, mit einfließen zu lassen. Eine andere Gruppe zum Beispiel, bestehend aus Biologie-Lehrerinnen, entschied den Begriff Tao-Heat bzw. das Konzept der Einheit in den Unterricht aufzunehmen, um so die Beziehung Mensch-Tier-Land aus der Perspektive der Gegenseitigkeit und der gegenseitigen Abhängigkeit statt der Ausbeutung und Anreicherung zu behandeln. Andere Konzepte, die bearbeitet wurden, waren zum Beispiel jene der gemeinschaftlichen Pflichten, der Führung, der Zeichen Gottes, des Mitgefühls und der Gerechtigkeit. Und all diese Konzepte entstammen dem Verständnis der Teilnehmerinnen von muslimischer Ethik. entstammendem Verständnis der Teilnehmerinnen von muslimischer Ethik. Es ging hier nicht nur um das kollektive Wissen, sondern auch darum, dass die TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen des Muslimseinserte des gelebten Islam, des Brauchtums, die hier verbreitet wurden. des gelebten Islam, des Brauchtums, die hier verbreitet wurden. Hier ist Islam als Aktivität, als Ethik, als Werte des Alltagslebens zu verstehen. Und damit wurde auch der Islam des Kolonialismus zurückgedrängt und es wurde ein persönlicher, gelebter Islam wiederbelebt. Im Rahmen der zweiten Plattform förderten wir ein Wiederkennenlernen des kulturellen Erbes sowie der Sprache, Cindy, der Muttersprache der meisten TeilnehmerInnen. Wir stellten fest, dass die koloniale Gewaltherrschaft sowie das Streben nach einem homogenen Staat Pakistan dazu geführt hatten, dass die lokalen Sprachen und Kulturen in den Hintergrund gedrängt waren. Wir besuchten das Museum des Instituts für Syndologie, wobei wir uns auch kritisch damit auseinandersetzen, dass derartige Institute unweigerlich die Kultursinns konservieren und versuchten, hier möglichst viele neue Einblicke zu gewinnen. Eine Teilnehmerin zum Beispiel merkte an, dass viele der Ausstellungsstücke und der Beschreibungen von Ritualen wie zum Beispiel Hochzeiten nicht mehr die gegenwärtig gelebte Kultur repräsentieren. Und dass hier der Eindruck einer statischen Kultur vermittelt wird, während sich ihre alltägliche Kultur laufend ändern würde. that the impression of a static culture is conveyed here, while her everyday culture would change as it went on. At the same time, you can see in these museums, village and she noted the intense policing of women's bodies which were through particular sartorial choices are recognized as modern and they're reflective of an educated subjectivity however after learning about the long tradition of gush and how the embroideries often illustrate folk stories she was able to develop a new form of attachment. A group of mathematicians and history historians, they converged on a vase in the city from the city of Hala and discussed how it could become an object through which they could teach about both geometry and the history of Islamic arts in their classrooms. And so these are just a couple of examples around objects to show how intentional re-encounters animated a reattachment. Such encounters with heritage and with lived religion, they may be crucial for launching a reorientation of our vantage point. They position the life worlds of teachers, their lived realities, their ethical worldviews, and their geographies as salient sites of knowledge production one of the challenges for me during this entire project was to avoid creating artificial fissures or separations across knowledges a recognition of hierarchies within the fields of knowledge in fact means exploring connections because hierarchies are relational and intimately linked. So instead of positing our efforts of curriculum making and self-reflections as radical departures from dominant knowledge regimes, we read them as creative engagement with such regimes. This engagement resulted in understanding histories and power relations that have marked local knowledge, local worldviews as inferior and hence plays a responsibility on us to reclaim them. Therefore, during the workshops, we theorized ourselves as Hunarman, as becoming Hunarman. Hunarman is an Urdu term and it points to an agility that comes due to working with one's hands but it's often actually used to distinguish people from those who are educated and so it is a term that's used pejoratively and by reclaiming this term we were also trying to politicize or at the very least interrogate what it means to be educated in the world. Also, das war ein Ansatz der Dekolonialisation der Forschung, der Annahme über Wissen, der Ort der Wissensgenerierung. Und zusammen zeigt diese Arbeit, wie man die universelle Stimme von europäischer Stimme schenkt. Es hat natürlich auch Unsicherheit unter den Lehrern gezeigt. unter den Lehrern gezeigt. Und dieser Workshop hat genau meine Outsider-Position gezeigt. Und ich habe um meine Position gesprochen, die mir eben eine Prioritärstellung in der Gruppe Mena geschaffen hat. Und so konnte ich es auf diese Art designen, wie ich es vorgeschlagen habe. Ich teile eben ein paar dieser Herausforderungen, um zu zeigen, dass die Dekolonialisierungspraktik das herausfordert, was wir unter dem Wissen verstehen. Und es gibt eben einige, es ist langsame Arbeit und es ist immer, ich habe immer das Gefühl, es geht zwei Schritte nach vorne und einen Schritt zurück. zurück. Ich möchte auch in der Zukunft eine Art der Taktik verzeihen. in the service of their own empowerment. So perhaps a tactical decolonization within education in Pakistan may mean that teachers in their own context interrogate the dominance of Eurocentric knowledges by drawing on and twisting the very curricular and pedagogical models that are being made available to them. They can bring to bear lived experiences informed by Muslim ethics and their Sindhi heritage to devise new understandings of the world around them and reverse the colonial gaze. And hopefully together these efforts can provide the basis for building a coalition that has the potential to heal and repair the colonial wound. I have taken this time to share this experiment conducted in Pakistan, but during the Q&A session I would love to hear your insights about how thinking and working with some of these ideas might look like in your own context. Thank you. I'm very, very happy to have you both here. And I wrote that the last part of the talk, the translation didn't work so well. So I hope maybe in the talk now between you both, maybe that we summarize like the last part or something. So we have it translated although. But first of all, let me check if Shanila is here now. Yes, I'm here. Can you hear me? me yes now i can see you although very nice thank you very much um so lana chanila welcome you both here now we see you also chanila thank you very much to taking time and be here with us um the first part is between you both. So I think you know each other also from research and everything. And yeah, maybe you start both with asking each other, maybe referring to each other's talk or something. Yes. Yes. Thank you, Asma. Ja, vielen Dank, Asma. Vielen Dank, Janina, für diesen Vortrag. Soll ich vielleicht kurz anfangen? Ja. Vielleicht ist der erste Eindruck, dass die beiden, ich höre jetzt viele Geräusche im Hintergrund, vielleicht jeder, der nicht spricht, vielleicht kann jeder das Mikro abschalten. Funktioniert die Dolmetschung nun? Vielleicht eine, okay, ich werde... Die Dolmetschung wird nicht gehört. Kannst du übernehmen? Ich bin an und für sich online. Also die Kollegin hat gerade gedolmetscht und sagt, man sollte sie hören. Hört man nicht jetzt? Wenn es gut funktioniert, kannst du die Übersetzung wieder hören? Hört man mich jetzt? Gergana, kannst du jetzt die Übersetzung hören? Geht es wieder? Vielleicht in die Kamera ein Zeichen. Ich habe Englisch zugehört, daher wusste ich es nicht. Vielleicht eine kleine Pause, nur zwei bis drei Minuten, damit die Leute sich etwas zu trinken holen, damit wir sicherstellen können, dass die Übersetzung funktioniert. Okay, dann machen wir es so, wir treffen uns wieder in vier Minuten um halb und dann können wir weitermachen. Und voller Motivation. Dann gibt es wieder Dolmetschung. Danke. So, ich höre dich gut. Ich bin an und für sich. Du hörst mich nicht. Warum hörst du mich nicht? Ich habe den Ton eingeschalten. Hallo, hört man die Birgit? Ja, jetzt höre ich dich. Ich weiß jetzt aber nicht, ob am Skype oder hier. Schalt mal am Skype das Mikro ein. Warte mal jetzt hier. Schalt den Skype mal ab, damit man hört, dass am anderen... Ach so, ich höre dich am anderen nicht. Da musst du im Chat fragen, die anderen. Hört man mich jetzt? Hallo? Hallo? Hallo? Jetzt habe ich, ich höre nichts. Hörst du, dass irgendjemand irgendwas sagt? Mein Computer hat sich einfach vertschüsst. Zuerst habe ich nichts mehr gesehen und ich habe aber noch gehört, da habe ich die ganze Zeit getolmetscht und dann auf einmal Nein, bin ich nicht. Ich tue mal Okay. Okay. Ja. Ja. Ja, ich habe da am Handy geschrieben, dass mir der Computer abgestürzt ist, weil ich kein anderes Kommunikationsmittel mehr gehabt habe. Ja, das ist voll Wahnsinn. Kommunikationsmittel mehr gehabt hat. Ja, das ist voll Wahnsinn. Ja, aber hört man mich jetzt? Warte mal. Okay, aber an und für sich bei meinem Computer müsste der Ton wieder funktionieren, weil du hörst mich, genau. Okay, okay, passt, gut. Ich mache weiter, ja, auf jeden Fall, du hast eh schon so viel am Anfang gemacht. Ja, es war zuerst, habe ich nichts mehr gesehen, aber ich habe immer noch gehört. Da habe ich die ganze Zeit getolmetscht. Okay, ich hoffe, dass wir nun fortsetzen können mit dem Gespräch zwischen den beiden Vortragenden. Warten wir vielleicht noch eine Minute, bis alle wieder hier sind, alle wieder bereit sind zuzuhören, uns teilzunehmen. Lara, Janina, schön, dass wir wieder hier sind und nun übergebe ich gleich das Wort. Nun, ich gehe davon aus, dass jetzt alles funktioniert, sehr gut. Ja, ich habe jetzt keine Frage an Janina, aber ich möchte ein paar Worte darüber verlieren, wie ich denke, dass diese beiden Forschungsgebiete und Forschungsprojekte miteinander verknüpft sind. Und hoffentlich gibt es dann auch noch die Zeit für eine öffentliche Diskussion. Shenila spricht über Dekolonisation und ich hoffe, dass jetzt klar geworden ist, dass islamischer Feminismus für mich eine Form von Dekolonisation ist. Es geht hier nicht um westlichen Feminismus, es geht hier nicht um Feminismus gegen darum, dass es geht, dass das örtliche Wissen wieder mehr Bedeutung bekommt, dass wieder örtliche Gelehrte, wie zum Beispiel den öffentlichen Geschichtsbüchern enthalten ist, wieder mehr Bedeutung gewinnt, dass Frauen hier als Quellen von Wissen gesehen werden. Aber das möchte ich nicht nur auf Frauen beschränken, sondern dass auch von Minderheiten Wissen hier wieder generiert wird und eingebracht wird. Und bei islamischem Feminismus geht es hier nicht nur um Frauen, sondern ganz generell auch um Minderheiten, um ausgegrenzte Gruppen. Es interessiert mich sehr, wie Shenila hier auch die Rolle des Islam im Alltag hervorgehoben hat. Feministische Theologie und eine neue Auslegung des Koran. Und Shenila hat hier gesprochen über den Alltagsislamlam und das führt uns zur Sprache, was ist Islam, wie verstehen wir Islam, ist Islam das Buch der Koran und die vielen unterschiedlichen Auslegungen oder geht es beim Koran um die Auslegung der einzelnen Gemeinschaften im Alltagsleben, um die muslimische Gemeinschaft in Indonesien, die den Islam ganz anders lebt als in Jordanien zum Beispiel. Und das ist für mich ein sehr interessanter Punkt, wie wir diesen Alltagsislam verknüpfen können mit der allgemeinen kodifizierten Islamlehre. Und ich denke, es geht hier auch um die Generierung von Wissen. die Generierung von Wissen. Und ich denke, das wird auch Teil des Gesprächs sein. Es geht hier nicht nur um die koloniale Aufoktruierung einer spezifischen Islam-Auslegung. Was war der neue Plan, den Macron in Frankreich präsentiert hat? Ich weiß jetzt nicht, was der Name ist, sondern er hat quasi eine Form von Islam präsentiert, die in Frankreich akzeptiert werden würde. In Deutschland gibt es auch Gespräche über eine spezifische islamische Auslegung und darüber, dass Imame vom Staat ausgebildet werden sollen. Das heißt, es geht hier nicht nur um Praktiken, die in der Vergangenheit stattgefunden haben. Nein, jetzt in der Gegenwart sieht man auch, dass Regierungen nach wie vor versuchen, hier eine spezifische Form des Islam, die sie akzeptieren, uns aufzuoktroyieren. uns aufzuoktroyieren. Und dasselige Diskussionen werden oft auch im Westen instrumentalisiert, um eine Vorstellung des Islam als eine unterdrückende Religion hier wiederzubeleben, damit der Westen hier eine andere Form des Islam fördern kann, eine andere Form, die besser zur Demokratie passt sozusagen. Und dies sind Fragestellungen, die ich gerne hier besprechen würde. Vielen Dank, Lana. Vielen Dank auch an die Veranstalter noch einmal, dass wir hier diese Plattform für den Austausch haben. Lana, auch ich habe keine Fragen, aber ich sehe sehr viele Parallelen zwischen unseren beiden Vorträgen und Forschungsgebieten. Es gibt zwei Gedankengänge, die, denke ich, sehr interessant sind und hervorgehoben werden können. wir uns die Gruppen, mit denen wir arbeiten, dass wir Islam nicht als stigmatisierten Status betrachten, sondern als eine Möglichkeit sehen, dass Menschen im Alltag ethisch leben. Und wenn man Religion so sieht, ist dies ein ganz anderer Ansatz als jener, der üblicherweise mit Religion verbunden wird. Natürlich wird Islam stigmatisiert als unterdrückend und es gibt ja auch diese Verbindungen zum Kolonialismus, aber es gibt auch andere Religionen, die oft im Gegensatz zu Freiheit gesehen werden, als unterdrückend für das Individuum. Und wir sprechen über Religion als eine Möglichkeit, hier wirklich auch Freiheit zu schaffen für das Individuum. Und da geht es um Frauen, da geht es um Gleichberechtigung im Alltag, da geht es um ein umweltbewusstes Leben, um eine nachhaltige Lebensweise. Das sind natürlich Schlagworte vom Westen, aber ich denke, diese kann man sehr gut auch mit Islam verknüpfen. Und das ist, denke ich, aus unserer beiden Vorträge herausgekommen. beide Vorträge herausgekommen und darauf basiert auch ein Verständnis, dass der Koran das gottgegebene Wort ist, aber weil der Koran gottgegeben ist, kann man ihn unterschiedlich auslegen. Und die Auslegungen variieren zwischen den Generationen. Und wenn man diesen Zugang hat, dann sieht man die Möglichkeit für unterschiedliche Auslegungen und für Veränderungen im Laufe der Zeit. Und dadurch können Asma, Lana und ich und viele andere Muslime unsere eigene Interpretation und Wahrheit vertreten. Und hier kann es Überschneidungen geben. Ich habe mit einer schiitischen Gemeinschaft zusammengearbeitet. Das ist eine Minderheit in Pakistan. Und nun kann diese Gemeinschaft auch die eigene Wahrheit nach außen vertreten. Und wenn wir über islamischen Feminismus sprechen und Dekolonisation, dann geht es auch darum, dass unterschiedliche Auslegungen des Islam und des Koran nebeneinander existieren können und dass es hier einen pluralistischeren Ansatz gibt, wo die unterschiedlichen Auslegungen nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern nebeneinander existieren können. Und dieser Gedanke ist, denke ich, bei uns beiden sehr gut herausgekommen. Und wie ein dekolonialer Ansatz aussehen könnte. Und vielleicht können wir jetzt Fragen annehmen oder Asma. Vielen Dank für diese Kommentare. Annehmen oder Asthma. Vielen Dank für diese Kommentare. Ich denke, das war wirklich auch eine gute Zusammenfassung bei den Vorträgen. Und nun können wir unterschiedliche Fragen entgegennehmen von allen ZuhörerInnen.