Ja, schönen Nachmittag. Danke für die Gelegenheit hier möglicherweise für Linz etwas auf die Straße zu bringen. Guten Tag, ich bin Teil von Fahrrad Linz Reallabor, ein entstehendes Kollektiv freier, zertifizierter Radfahrlehrerinnen, engagierter Bürgerinnen und beherzter Radfahrerinnen. Was wir tun? Wir begleiten und setzen zivilgesellschaftliche, fahrradspezifische Projekte um. Am besten jetzt. Wir organisieren und führen durch Fahrradreparatur-Workshops an öffentlichen Plätzen bei bestehenden Radreparatursäulen. Wir organisieren Fahrradtrainings und Fahrradausfahrten an den Schulen. Wir führen Laufradtrainings in den Kindergärten durch. Wir aktivieren und begleiten Initiativen Pitchibus in den Stadtvierteln von Linz. Wo sind wir aktiv? In Oberösterreich, in der Stadt Linz an der Donau. Durch diese Stadt führt eine der schönsten familienfreundlichen Radrouten Europas. Und warum engagieren wir uns? Sicherheit im Straßenverkehr ist ein wesentliches gesellschaftliches Problem. Es ist nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch eine tiefgreifende Frage der Verkehrskultur, der sozialen Teilhabe und urbaner Lebensqualität. Die gegenwärtige Situation geprägt von hoher Unsicherheit und vielen Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern. Das Ziel unserer Aktivitäten, die aktive und sichere Teilnahme am Straßenverkehr, Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Motiviert und bestätigt in unserem Handeln sind wir vor allem auch durch eine europäische Vision, die Vision Zero, sie ist Bestandteil der Verkehrssicherheitsstrategie der Europäischen Union und sollte bis zum Jahr 2050 nahezu null Tote in der EU im Straßenverkehr bringen. Die Gegenwart zeigt aber eine dramatische Entwicklung der Un 15 Jahre Höchststand bei verletzten Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr. Womit sind wir täglich bei Kindern konfrontiert? Mit einem außergewöhnlich starken Bewegungsdrang bei mangelnder Risikoeinschätzung. Beim Mangel der Risikoeinschätzung. Was braucht es? Mehr Training mit den Kindern, mehr Information für die Eltern und mehr Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer. Was können wir in Linz jetzt tun? Und jetzt nehme ich Sie mit auf den Verkehrsübungsplatz Linz-Urfa. Da ist scheinbar alles da. Das Foto ist von gestern Nachmittag, aber es tauchen Fragen auf. Wie komme ich mit meinem drei- oder achtjährigen Kind aus dem Süden von Linz mit dem Radl an diesen Platz? Mit Kind und Rad durch das stark frequentierte Stadtgebiet mit mangelhafter Infrastruktur, 10 Kilometer one way? Fehlanzeige. Mit dem Öffi? Fahrradmitnahme? Fehlanzeige. Möglicherweise ist deshalb der Platz so leer und ohne Leben. Kein Training für die Kinder, keine Sensibilisierung für Eltern und Kinder. Unser Vorschlag, und braucht eure Unterstützung, der digitale Fahrradverleih in der Verleihbox mit Smart Check-in. Das könnte der Verkehrsübungsplatz neu sein. Er dient als Basis für ein umfangreiches Verkehrssicherheitsbegleitprogramm für Linzer Kinder. Mit Top-Material vor Ort, angenehmer, unkomplizierter, rascher Anreise mit Öffis ist möglich. Hier basiert Training, Information und Sensibilisierung am Verkehrsübungsplatz Linzurfer. am Verkehrsübungsplatz Linzurfer. Die Nutzung dieser durch Private-Public-Partnership geschaffene Infrastruktur steht wie bisher Schulen der öffentlichen Hand, der Verkehrsschulung durch Polizei und Schule zur Verfügung. Zu definierten Zeiten können zertifizierte Radfahrlehrerinnen vor Ort sein und Hilfestellung leisten. Die Fahrräder können von den Eltern oder Erziehungsberechtigten via App, Smartphone gebucht werden. Die Wartung, die Betreuung, die Bespielung der Infrastruktur ist natürlich vertraglich geregelt, am besten mit Fahrradlins Reallabor. Wir erfinden wenig Neues. Im Reallabor wird umgesetzt, am besten jetzt. Public-Private-Partnership, das gemeinsame Konzept, das man im Idealfall mit der Stadt Linz entwickeln kann, der privaten Initiative Fahrrad Linz Reallabor und Sponsoren berücksichtigt die Interessen aller Beteiligten. Die öffentliche Hand stellt den Platz zur Verfügung, bringt sich bestmöglich mit Förderungen ein und das Fahrrad Linz Reallabor bewerkstelligt die Finanzierung, großteils über Sponsoring, bringt die Player zusammen, betreibt diesen Platz der Verkehrssicherheit an einer der schönsten Radrouten quer durch Europa. Vielleicht ein schöner Schritt zur radfahrfreundlichsten Stadt an der gesamten Donau. 2.875 Kilometer lang. In Linz gibt es 10.000 Linzer Schüler in über 40 Volksschulen.