Guten Abend, herzlich willkommen zu unserer heutigen Veranstaltung Breaking New Ground, Forschung zur Alphabetisierung mit Migrantinnen. Dr. Salgato und Lisa Oberbischler bei der Moderation. Dann möchte ich noch kurz mit einer Danksagung beginnen. von und für MigrantInnen in Kooperation mit Verein MAIT und die Unterstützung von der Integrationsstelle Oberösterreich der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung, der Foundation Vienna, Frauenreferat Land Oberösterreich und Frauenbüro der Stadt Linz. Danke an allen Anwesenden, auch an die Marixeli Barea Garcia für die grafische Gestaltung und MEB Veranstaltungstechnik für die technische Unterstützung. Ein Wort noch zu Zoom. Die Beiträge und Diskussionsrunde zwischen den Vortragenden werden aufgezeichnet. In dieser Zeit können die Kameras ausgeschaltet werden, wenn es für jemanden ungemütlich ist, aufgenommen zu werden. Die Aufzeichnung fixiert auch während der Vorträge und Kommentare nur die ReferentInnen. Die anschließende Plenardiskussion wird nicht aufgezeichnet. Und hier würden wir alle bitten, die sich das vorstellen können, die Kameras einzuschalten. Wir möchten trotz der Nutzung von Zoom für diese Veranstaltung hiermit vor allem Dialog ermöglichen. Bitte lasst euch von der Technik als Diskussionsteilnehmer Ihnen befördern. Es kommt eine Anfrage von Zoom, damit ihr eure Kameras und Mikros einschalten könnt. Alle können dann ihre Mikros und Kameras selbst einschalten, wenn sie sprechen möchten. In der restlichen Zeit wäre es gut, wenn die Mikros ausgeschaltet werden. Das können Sie gern selbst aufheben, sobald die Geräusche beseitigt wurden. Wir möchten auch alle einladen, laufend Fragen zu den besprochenen Themen über den Chat zu stellen. Wir werden sie im Rahmen der abschließenden Diskussion besprechen. Nutzen Sie bitte den Chat auch bei Problemen, Kommentaren und Kritik. Für die Teilnahmebestätigung können wir gerne eine Anfrage erstellen. Ich bitte Sie dann um Mail an Twitter als Zeichen, das Bindestrich-Kollektiv.at. Ich übergebe dann an Lisa Oberbichler, die die Moderation des heutigen Abends macht. Lisa Oberbichler ist Absolventin der Studieninternationalentwicklung und Bildungswissenschaft an der Universität Wien sowie des Lehrgangs Alphabetisierung und Basisbildung mit Erwachsenen am BFM. Sie arbeitet als Mitorganisatorin und Trainerin für Basisbildung und Deutsch als Zweitsprache mit Geflüchteten im rassismuskritischen Schulprojekt ROSA und als Referentin zur Basisbildung in diversen Kontexten. Vielen, vielen Dank. Ein herzliches Willkommen auch von meiner Seite. Ich freue mich, einige von euch wiederzusehen zu der heute sehr spannenden Veranstaltung mit dem Namen Breaking New Ground, Forschung zur Alphabetisierung mit Migrantinnen, in der Rubia Salgado und Marta Jan Scholten gemeinsam ins Gespräch gehen werden nach einem jeweiligen Input. Manche von euch, was ich jetzt bei den Namen sehe, waren ja am Montag auch schon dabei. Da fand ein Lesekreis statt zur Alphabetisierung und ihren Begriffen mit der Daniela Rechling und mit Rubia Salgado. Und ich habe da auch teilgenommen und für mich war das ein sehr wichtiger Einstieg auch in das heutige Thema. Und war für mich, das muss ich sagen, auch in einer Form ein Anstoß und neugierig machen, in erweiterte und anderer Form auch über Alphabetisierungs- und Basisbildungsprozesse nachzudenken. Und zwar auf zwei unterschiedlichen Ebenen. Auf der einen Ebene war so die Infragestellung, und das ist ja was, was uns BasisbildnerInnen im Kontext auch von der IEB erlaufend beschäftigt, das Infragestellen von der Fokussierung auf die Kompetenzorientierung und Kompetenznachweise der LernerInnen mit dem Ideal der Integration in die bestehenden Herrschaftsverhältnisse und in das bestehende System. Und zur gleichen Zeit aber auch neben dem Hinterfragen eben von der Idee der Kompetenzorientierung auch der Form der Hinterfragung von der Kompetenzorientierung. Und die Rubia Salgado hat in diesem Lesekreis schon einen starken Aufruf gestartet in Richtung mehr Auseinandersetzung mit Linguismus und linguistischem Wissen, was ich als starken Impuls und Anreiz und Anstoßen auch für mich mitnehme. Und das ja auch der Kernbereich ist, mit dem die Martha Young-Scholten sich beschäftigt. Martha Young-Scholten sich beschäftigt. Und mit dem Blick auf linguistisches Wissen ist einerseits eben die Frage, die da im Lesekreis auch gestellt und diskutiert wurde und die eben leider in der Forschung offen bleibt, die Frage, welche Faktoren dieser Lernen einer neuen Sprache von erwachsenen LernerInnen beeinflusst. Sprache von erwachsenen LernerInnen beeinflusst. Das ist die Erstsprache, das ist das Alter, das sind eventuelle Traumata-Erfahrungen, die Bildungserfahrungen, die Formen der Inputs, die die Leute auch bekommen, die LernerInnen und auch diverse Gewalterfahrungen, was ja auch Thema in diesen Bildungswochen ist. Und auch, und das ist Thema auch von der heutigen Veranstaltung, auch die Frage, welche Lesetexte den LernerInnen zur Verfügung stehen. Erwachsene LernerInnen sind wenig Zielpublikum, ZielleserInnen-Schaft von Texten, von Literatur. Und da teilweise, wir bei P Prosa haben auch im letzten Jahr ein Buch gemeinsam mit den LernerInnen geschrieben mit dem Ziel, Texte, Erwachsenentexte, spannende Texte für deutsche ZweitsprachenlernerInnen zur Verfügung zu stellen, um eben auch Alphabetisierungsprozesse zu fördern und zu verstärken. Und das andere, und das war was, was für mich, muss ich zugeben, als Nicht-Linguistin, würde ich vorgestellt, ich komme eigentlich aus dem gesellschaftspolitischen Bereich und nicht aus dem linguistischen Bereich, ist auch so der Fokus auf morphosyntaktisches Wissen, das sehr wichtig ist, auch für die Lernerinnen, im Erwerb von Alphabetisierungsprozessen in der Zweitsprache. Und hier schon eine These von der Martha, dass es das morphosyntaktische Wissen braucht, also dass das die Voraussetzung ist für die Lernerinnen, dass sie Texte und Sätze auch verstehen können, also Sinn zusammenhängend lesen können und nicht quasi Wörter vielleicht einzeln dekodieren können und dann aber in einem Textzusammenhang nicht mehr entsprechend entschlüsseln können. Also dieser Fokus auch, es braucht viel mehr auch Dramatikwissen und morphologisches Wissen auf Seiten der Trainerinnen in der Vermittlungsarbeit dann auch mit den LernerInnen, die das Recht auf Wissen dementsprechend haben, um eben Lesen und Schreiben sich ja entsprechend aneignen zu können. Das Schwierige, und das war auch die große Fragestellung am Montag und dementsprechend auch der Aufruf zur Forschung, wie das umzusetzen ist, was dahintersteckt, was bei LernerInnen passiert, wenn sie lesen, lernen oder eine neue Sprache lernen. Schwierig, ungeklärt, große Herausforderung, mit viel Scheitern auch auf Seiten der BasisbildnerInnen und der LernerInnen eventuell auch im Lernkontext verbunden. Und das Letzte noch, und da mache ich auch schon Schluss, was eben auch in dem Zusammenhang sehr spannend diskutiert wurde, ist, dass die linguistische Auseinandersetzung in den Kursen, auch in den Alphabetisierungskursen mit Erwachsenen, Migrantinnen, nicht nur mit dem Ziel des Erwerbs von Lesen und Schreiben ist, sondern auch mit Blick auf Rassismus und Gewaltkritisches Lernen und Verlernen, mit dem Blick auf Verlernen von oder so Gegensteuern zu epistemischer Gewalt und das Hinterfragen von Systemen und das Hinterfragen von Systemen und auch das Realisieren, dass Systeme konstruiert sind, dass das über Sprache funktionieren kann oder soll oder das Suchen nach, dass das über Sprache funktionieren kann oder soll oder das Suchen nach, wie das möglich ist. Und da dann auch entlang von Alphabetisierungsprozessen schauen, auf die Metastruktur der Sprache zu gehen und sich anzuschauen, wie willkürlich teilweise Sprache funktioniert. Das war das Beispiel mit dem I und dem I, mit eat. Also im Deutschen wird das I ja immer als das I gelesen, sobald es aber im Kontext von einer anderen Sprache verwendet wird, stimmt diese Regel schon wieder nicht mehr und dadurch auch eben die Willkür aufzuzeigen. Ich mache jetzt auch schon Schluss. Ich darf die erste Rednerin, die Martha Young-Scholten vorstellen. Die Martha Young-Scholten kommt genau aus diesen Bereichen, forscht schon seit den 80er Jahren zum Zweitsprachenerwerb von Migrantinnen und da dann auch spezialisiert auf Migrantinnen, die in der Erstsprache nicht oder wenig alphabetisiert sind und auch wenig formale Bildungserfahrung haben. haben. Sie hat da den Fokus drauf eben auf die Bedeutung vom Erwerb von morphosyntaktischem Wissen und hat 2015 ein Projekt mitbegründet, das heißt Literary Education and Second Language Learning for Adults. Das findet sich auch im Internet. Ich werde dann den Link einfach in den Chat posten und hat ebenfalls mitbegründet das Simply Cracking Good Stories Project, wo Linguistinnen gemeinsam mit Schriftstellerinnen, mit kreativen SchreiberInnen Texte und Schreibprojekte entwickeln und zur Verfügung stellen. Und Martha Young-Scholten hat auch gemeinsam mit anderen ein Training für TrainerInnen, die im Bereich Alphabetisierung mit Migrantinnen arbeiten, Module entwickelt, die auch, glaube ich, wenn ich das richtig verstanden habe, nach wie vor online besucht werden können. Bitte Martha. Ich möchte zuerst Robia und Gergana für die Einladung danken, bevor ich anfange. Das war für mich eine Überraschung. Ich habe nichts über Linz und ihre Projekte gekannt und jetzt weiß ich alles. Können Sie alle das jetzt sehen? Ja, gut. Okay, okay. So. Das ist über einfache Belletristik, ohne einfältig zu sein. Die sprachlich zugängliche und feststellen der bücher über schwierige themen so es gibt gewiss das wahrscheinlich viele viele millionen erwachsene die ohne oder mit eingeschränkte formale bildung ohne grundlegende lese und und Schreibfähigkeiten in der Mutter oder eine andere Sprache haben. Und das sind vielleicht jetzt mehr in 2021 80 Millionen vertriebene Menschen. Und von diesen vertriebenen Menschen sind erwachsene Migrantinnen ohne grundlegende Lese- und Schreibkenntnis in der Muttersprache, die auswandern und müssen die zweite Sprache lernen. Und das heißt, dass sie in einer neuen Sprache Schreibfähigkeiten mit Literacy zum ersten Mal im Leben lernen. Das wisst ihr bestimmt schon. So, woher kommen meine Ideen? Das sind von 1994 ein Kapitel in einem Buch, das Anne Weinecke und ich geschrieben haben. Und dann Jean Curves hat etwas in Niederländisch geschrieben. Das war ihre Doktorarbeit. Und dann Larry Candeli in den USA hat ein ganz großes projekt geführt so wir wissen von research bis jetzt dass erwachsene migranten ohne literacy brauchen bis acht mal länger als Gebildete, um ein vergleichbares Niveau in einer neuen Sprache zu erreichen. Aber, aber, und das kommt von uns Kondelli zum Beispiel, aber unsere Studien zeigen, dass sie das gleiche Potenzial wie vorgebildete Erwachsene haben. Und das kommt von diesem Kapitel zum Beispiel in diesem Buch und anderer Forschung, das sie sich gemacht haben und von John Curvers und auch Young, Stolten und Strom in 2006. auch Jan Scholten und Strom in 2006. In 2005 haben wir, einige von uns, LESLA in Tilburg in den Niederlanden gegründet. LESLA ist ein Netzwerk, das Praktikerinnen, Forscherinnen und politische Entscheidungsträgerinnen zusammenbringt, die die Sprachkompetenzentwicklung erwachsener Migrantinnen unterstützen. Und das ist bis jetzt sehr erfolgreich. Und das ist bis jetzt sehr erfolgreich. Hier sind zwei Bilder von einem Deutschen und einigen anderen Leuten bei Lesley in Oregon und in Granada. Und dieses Jahr in ein paar Wochen wird LASLA virtuell von Malmö in Schweden stattfinden. Von 11. bis 12. August. Und nächstes Jahr vielleicht nicht virtuell, kommt darauf an, ob mehr Leute die Virus-Jabs bekommen in den USA. Das sollte in Arizona in den USA stattfinden. So, Lesley hat Projekte ins Leben gerufen. Und eine davon ist Simply Cracking Good Stories. Cracking Good Stories. Das ist im Jahr 2010 gegründet an meiner Universität von mir und von meinen Kollegen, die ein kreativer Schriftstellerin ist. Und unser Ziel ist Produktion von Kurzbüchern für Erwachsene. Das ist unser Logo und unsere Website. Pleasure Reading auf Englisch. Wir wissen, dass es viele Vorteile bringt für alle Altersstufen, Kinder und Erwachsene, alle Niveaus und alle Gruppen. So, das verbessert die zweite Sprache im Wortschatz und Morphosyntax. Und wir wissen von verschiedenen Studien, dass Fiktion führt zu Interaktion mit mehr Text, auseinander Setzungen mit universellen Themen und Involvierung in die Geschichte. Das ist wichtig. Die Leserinnen assimilieren mehr Merkmale des Textes mit Fiction. Noch ein Vorteil ist, noch einige Vorteile, und es sind mehrere, Wohlbefinden, Autonomie, Unabhängigkeit, Motivation, Selbstvertrauen, Selbstentfaltung, existenzielle Selbstinformationen, Identität, Empowerment und so weiter. Und auch sehr wichtig ist, dass Pleasure Reading fördert die kritische Ort, Raum und Zeit zum Lesen. Und, das war gerade ein Besucher, und man braucht braucht die Leser sollen lesen wegen Inhalten und Bedeutung ohne anschließende Fragen oder Tests. Okay. Die wir alle lesen. Und langfristige engagement ist wichtig die bücher selbst müssen auch dem sprach und leseniveau der leserinnen sein sehr wichtig und muss entsp spannend und interessant sein. Es muss genügend Bücher zur Auswahl geben, genügend Bücher, die auf dem Leseniveau und spannend und interessant sind. Leider gibt es nur wenige Bücher auf dem Leseniveau und Sprachniveau von diesen Erwachsenen. Das sind Bücher, die die Lerner selbst schreiben. Zum Beispiel, dieser Mann aus dem Sudan hat das geschrieben. hat das geschrieben. Und auf der rechten Seite sieht man Workshop Library. Das sieht nicht wie ein Bibliothek oder eine Bücherei. Das sind ganz wenige Bücher. Das haben wir festgestellt. So, was wird verwendet? Okay, in mehr Details hier. was wird verwendet? Serien auf geringerem Niveau der Mainstream-Verlage, zum Beispiel auf Englisch, Longmans, Oxford, Cambridge, aber diese Serien sind linguistisch zu weit fortgeschritten und sie sprechen jugendliche Leseschaft an, nicht Kinder, sondern Teenagers. Also Teenagers in Japan zum Beispiel. Serien für Erwachsenen mit niedrigem Niveau gibt es. Es gibt auf Deutsch, hat dieser erwähnt, glaube ich, Gatehouse Books auf Englisch, Grassroots Press, aber sie sprechen keine schwierigen Themen an, sind nicht vielleicht engaging. Und dann sind auch Bücher, die die Schüler, Schülerinnen oder die Lehrer, Schüler schreiben. So. Wir könnten zum Beispiel, wie viele Lehrerinnen und Schüler machen, Kinderbücher benutzen. Es gibt viele. Die sind kurz, die haben ein paar Zeilen pro Seite und die sind unterstützt durch Bilder. Das ist positiv. Aber negativ ist, die setzen Sprachkompetenz von Erwachsenen und Mittelsprachler voraus. Die Themen und Situationen und Charaktere sind für Kinder. Und vorhersehbare Handlungsstränge und moralische Eindeutigkeit, das ist zu langweilig für Erwachsene. So, was machen wir? Simply Stories. Und hier sind zwei Beispiele. Auf der linken Seite, das ist von Gatehouse. Ich würde das als Erzählung aus dem Alltag beschreiben. The Missing Cat. Ein Alltagsthema, aber nicht so sehr spannend. Im Vergleich mit einem Simply Stories. One more drink, Parviz says. Noch ein Bier, Parviz says. Zuerst, das ist über Drinking und dann Parviz. Er ist nicht britisch, nicht amerikanisch. Er ist vielleicht aus Iran. Warum trinkt er? Es gibt viel zu diskutieren. So, Simply Stories Bücher beschäftigen sich mit schwierigen Themen. Das ist unser Motto. Was sind die Charakteristik von dieser Literatur? So, zuerst die Bücherverwendung spezieller Sprache und Literaturmittel wie Literatur, aber nicht alle. So, Similes und Metaphors nicht, aber die Sprache kann poetisch sein, wenn es sehr einfach ist. Ansichten in Frage stellen, Sichtweisen unterscheiden sich von denen der Leserin. Das ist sehr wichtig bei Literatur. Und das kann auch riskanten oder tabuisierten Themen sein bei diesen Themen. Komplexität der menschlichen Motivation wird angesprochen. unvorhersehbare Handlungen, nicht immer Happy End. So nicht amerikanische Hollywood-Stil. Und Erzählungen sind offen für Interpretationen. Das ist bei unseren Simply Stories sehr wichtig. Also ein Simply Story ist sehr wichtig. Okay, so hier auf dieser Slide ist die Instructions, die die Schreiber, die Autoren bekommen. So, die Hauptfiguren müssen komplex und sympathisch sein. Am Anfang, die Figur, also die Hauptfigur, hat einen Wunsch oder ein Problem. In der Mitte sind Hindernisse und mehr Hindernisse und mehr Hindernisse. Am Ende, es ändert sich etwas an den Umständen, Beziehungen, das kleine Buch sehr spannend macht. So, das ist, was von Margaret Wilkinson kommt. Und das ist nicht nur für Simply Stories, das ist für alle Fiction. Simply Stories Sprache ist einfach. So Sätze sind Subjekt, Verb, Objekt mit wenig funktionaler Morphologie. Das ist schwierig, wenn das auf Deutsch ist, als wenn das auf Englisch ist natürlich und auch einsilbige oder zweisilbige Wörter mit wenigen Konsonanten klustern, ist auch ein bisschen schwieriger auf Deutsch. Im Englischen muss die Schreibweise regelmäßig sein, die Verben und Substantiven sollen relevant und konkret sein. Und wenn es neue Wörter sind im Text, sollten die meisten bekannt sein. Und wenn sie nicht bekannt sind, sollten sie in verschiedenen Kontexten verwendet werden. sollten sie in verschiedenen Kontexten verwendet werden. Okay, so. So, was ist besonderer an Simply Stories? Die Sprache in Büchern für Nicht-Muttersprachliche, wie ich gesagt habe, ist sprachlich einfach. Denn im Gegensatz für fünfjährige Kinder, die selbstständig lesen, ist ihre sprachliche Kompetenz, wie ich gesagt habe, beim Lesen lernen viel weniger weit fortgeschritten. Normalerweise. Die anspruchsvollen und schwierigen Ideen und Themen in Simply Stories Büchern sind noch was Besonderes. Die Bücher erkennen reife Entwicklungsstand und Lebenserfahrung der Leserinnen an. Belletristik ermöglicht den Leserinnen eine objektive Betrachtung von Charakteren und Situationen. Wenn Lernende über riskante oder tabuisierte Themen lesen möchte, können sie dies privat tun, weil das individuell Pleasure Reading ist. Der Text fesselt die Leserinnen mehr als ein explizit geschriebener Text. Das kommt auch wieder von Margaret Wilkinson. Es ist möglich, weil Erwachsene ihre Lebenserfahrungen nutzen, um Texte zu interpretieren. Und wenn ein Text interpretiert werden muss, kann dies ein Gespräch unter den Leserinnen auslösen. Die Fragen und Diskussionen können sich nur auf die Figuren und die Situation im Buch konzentrieren. Und das bleibt privat. Und das bleibt privat. Oder Leserinnen können ihre eigenen Erfahrungen mitteilen, aber sie müssen das nicht. Und etwas, das Linguist Parlation geschrieben hat, über einen Vergleich zwischen Shakespeare und dieser Kürzer Bücher. Nicht unsere Bücher, sondern Kürzer. so geht, aber ich sehe noch die Folie von Simple Stories Erzählung. Also wie geht Simple Stories mit schwierigen Themen um? Also die Anleitung für die AutorInnen. Sehen Sie das nicht? Nein. Ich habe gerade durch den Check die Rückmeldung bekommen, es geht anderen gleich. Ah, okay. Ich weiß nicht, wie ich das Oh, your screen sharing is paused. Ich weiß nicht, wie ich das... Oh, your screen sharing is paused. Ich weiß nicht, warum. Hold on. Resume share. Okay. Und jetzt? Jetzt sehen wir... Also ich sehe Slideshow. Resume Slideshow. Ich glaube, wenn du da... Also ich sehe den grauen Hintergrund. Resume Slideshow. Ich glaube, wenn du da... Also ich sehe den grauen Hintergrund. Resume Slideshow. Okay. Jetzt sehen wir wieder. Yay! Ich weiß nicht, was passiert ist. Okay. Paul Nation hat das über Shakespeare, über einen Vergleich zwischen Shakespeare und einfache Bücher. Shakespeare schrieb für eine Bühne über einen Vergleich zwischen Shakespeare und einfachen Büchern. Shakespeare schrieb für eine Bühne, auf der es keine Rückblenden gab, keine Untertitel, wenig Kulissen und schuf dennoch mit all diesen Einschränkungen Meisterwerke. So, unser Ziel ist, Meisterwerke. Unser Ziel ist, Meisterwerke zu schreiben. Jetzt einige Minuten oder einige Sekunden und ich werde ein Buch von uns vorlesen, wenn ich das finde. Okay, Moment. Okay. Okay, könnt ihr das alle sehen? My Love? Wir können das sehen, ja. Ja, prima, okay. Das ist auf Englisch und jetzt in den Comment Boxes übersetzt. Okay, so, My Love. Sorry. Okay. ich arbeite in einem obst braten ich flüche physische heute ist es heiß ich mache eine pause ich trinke wasser ich schaue hinauf die sonne scheint es gibt keine wolken auf dem himmel die vögel fliegen Ich sehe Tomo. Tomo ist ein großer Mann. Tomo hat große Hände. Tomo hat große Füße. Ich umarme Tomo. du bist 16 jahre alt sagt mein vater es ist zeit eine familie zu haben sagt mein vater ich bin glücklich ohne familie sage ich ein mann braucht eine ehef, sagt mein Vater. Mein Vater sieht mich mit Tomo. Ich werde euch beide töten, sagt mein Vater. Jetzt lebe ich mit Tomo. Ich bin glücklich, aber ich vermisse den Obstgarten. Das Ende. Kein Happy End. Okay, und jetzt noch ein Buch. Ich glaube, wir haben Zeit. Könnt ihr das alle sehen, Shopping? Ja? Ja? Ja, wir können das sehen. Okay, das ist nicht sehr tabu, aber auch spannend, ich hoffe. Nobia geht zum Supermarkt. Sie nimmt Bananen, Äpfel, eine Schachtel Eier, Mehl, Tee und Brot. Nobija geht zur Kasse. Nobija sucht ihr Geld. Kein Geld. Ich bezahle, sagt eine Frau. Gehen wir zu dir nach Hause und du gibst mir das Geld zurück. Diese Frau ist nett, denkt Nobia. Mein Name ist Tina, sagt die Frau. Nobia und Tina gehen zum Haus von Nobia. Nobia sperrt die Tür auf. Nobia und Tina gehen hinein. Das Geld von Nobby ist auf dem Tisch. Nobby bezahlt Tina. Danke, sagt Nobby. Okay, sagt Tina. Jetzt kannst du etwas für mich machen. Okay, das wäre es. Vielen lieben Dank, Martha. Wir wechseln gleich zu, du hörst meinen Applaus für den schönen Input und auch den Einblick in die Bücher. Rubia, ich sehe dich gerade noch nicht vor dem Bildschirm. Ich komme schon. Ah, du bist schon da, okay. Ich war nur hinter dem Kamm. In der Zwischenzeit, Rubia kennt sich selbst ja eh. Würde ich euch noch ein paar Worte von Rubia vorstellen. Rubia Salgado ist Erwachsenenbildnerin und selbst auch Autorin und verfasst Texte und Gedichte. Sie ist in der kritischen Bildungs- und Kulturarbeit tätig und Mitbegründerin vom selbstorganisierten Verein von und für Migrantinnen MAIS in Linz und jetzt auch im Kollektiv als Unterrichtende tätig und dort als Mitorganisatorin und als Unterrichtende mit dem Fokus auf deutsches Zweitsprache, Basisfilm mit Migrantinnen und eben auch Alphabetisierungsprozesse. Rubia. Danke. Hört ihr mich gut oder soll ich noch näher kommen? Also Feedback von mir, ich reiche gut. Die, die das Bild eingeschaltet haben, minkt mal. Du wirst gut gehört, Rubia. Ich höre ein paar Leute minken. Vielen Dank für die Einführung, Lisa. Vielen Dank für die Präsentation. Deine Arbeit machte, also ich war sinnlich überzeugt, dass es Sie macht, diese Arbeit hier in Österreich zu präsentieren und jetzt bin ich noch mehr überzeugt. Vielen, vielen, vielen Dank. Es ist wunderschön, es ist eine sehr wichtige Begegnung für uns in der letzten Zeit. Also ich werde ohne PowerPoint reden und ich werde auch einiges, nicht mehr wiederholendes, was ich gestern oder vorgestern mit deinem Workshop erzählt, besprochen habe. Aber Lisa hat eine super Einführung zu ein paar Punkten, die wir hier besprochen haben. Das kommt schon wieder vor. Also, ich werde lesen, ich versuche langsam zu lesen. Ich bin keine sichere Quelle für Namen und Daten, auch nicht für endgültige Wahrheiten. In mir sprühten Fragen, hervorgerufen durch die Bildungspraxis und durch Texte. Texte und Praxis, die etwas auslösen. Auslösen. Die sich weiterschreiben. Weiterreden. In denen sich Fragen in uns auslösen. Und die Welt ist ein Text, ein Text im Plural. Ich werde lernen, meine Freunde zu lernen. Und so, fragend, gehe ich. Und ich beobachte, wie ich in der Interaktion, tief eingehende Wände in den Bedingungen der Bildungsarbeit hier in Österreich, hier im Rahmen unserer Praxis. Die Praxis einer queer-feministischen, antirassistischen Organisation von Migranten. Heute eignen sich zwei Organisationen, wie wir es bereits gesagt haben. Die erste ist seit 1949 existiert, die zweite das Kollektiv, seit 2015 existiert. Mein Nachdenken artikuliert sich aus der Erfahrung aus Lehrenden in der Basisbildung mit Migrierten und geflüchteten Frauen und mit dem Schwerpunkt auf deutsches Zweitsprachen und Alphabetisieren. So viel mit Begründerinnen, Koordinierenden, Verwaltenden, Projektverantwortlichen und Teamleitenden usw. in beiden Politik. Ausgehend von einer Auffassung von Bildung als Grundlage des Lebendigen, der Ethik und der Fähigkeit, die jeder von uns hat, sich in die Beziehung zu den anderen als eine verantwortungsbewusste Antwort einzuschreiben, bemühe ich mich um eine Einladung zum kollektiven, professionellen Lernen. Ein fragendes, hinterfragendes Lernen im Streben, die Welt im Dialog lesen zu lernen und letztendlich die Welt mitzuschreiben. Im Ankündigungstext zu diesem Beitrag merke ich an, dass wir als Professionelle in der Alphabetisierungsarbeit mit Migrantinnen und geflüchteten Personen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sind. Im Vergleich zu Lernenden, die bereits in eine andere Sprache alphabetisiert wurden, nimmt der Prozess des Erlernens der neuen Sprache bei Lernenden, die festklingt damit auch die Spruchsprache, ihre Kenntnisse hier erweitern und erwerben, dieser Prozess nimmt deutliche Mehrzeit in Anspruch. Ebenso die mögliche Sprachentwicklung in der neuen erlernten Sprache beansprucht in der Regel mehr Zeit als sonst. Viele haben Memorienschwierigkeiten, Traumata, Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen, Armut, Gesundheitsprobleme, Rassismus, aufenthaltsrechtliche Unsicherheit, begleiten und belasten den Lernprozess. Unsicherheit begleiten und belasten den Lernprozess. Sanktionen, die aus der Verschränkung zwischen Sprach-, Migration- bzw. Integrationspolitik in Zeiten nationalistischer Rechtsregierungen erschweren zudem diese Belastung. Es wird beobachtet, dass unter den erwachsenen Migrantinnen, die lesen und schreiben lernen, und dies in einer anderen Sprache, nur ein kleiner Prozentsatz Fortschritt in einem höheren Niveau zeigt, dass die Mehrheit dieser Lernenden große Mühe hat, die Lesens- und Schreibfähigkeit zu entwickeln und dass diese Fähigkeit auf dem Niveau A1 oder sogar unter dem A1-Niveau im gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen bleibt. Ob GERD tatsächlich das richtige Instrument ist, um Fortschritte hier zu beobachten, Bewegungen des Lernens dieser Lerngruppe wäre, das ist für mich eine große Frage. Ich habe vielmehr das Bild vertikaler, tief eingehender Bewegungen, die tektonische Schichten betreffen und nicht Bewegungen an der Oberfläche, die eben nur ein Gär zu wagen werden. oder Flash, die eben nur ein GF zur Frage genommen werden. Es sind Beobachtungen, die ich und andere Kolleginnen hier in der Praxis der Basisbildung machen. Und es sind Beobachtungen, Feststellungen, die eben so Wissenschaftlerinnen machen. Auch im Buch, das von Martha und anderen Kollegen herausgegeben worden ist, sehen wir diese Daten und diese Beobachtungen. Ich erwähnte im Ankündigungstext auch, dass Lehrende kaum auf Beobachtungen und Erkenntnisse aus der Forschung regulieren können. Denn einerseits wird Forschung des Arbeits zur Zweitsprachaneigung dieser Gruppe von Lehrhandeln, besonders im deutschsprachigen Kontext, sächsisch betrieben. In der letzten Zeit wächst laut einiger Autorinnen das Interesse daran. Ich hoffe es auch. Aber die Notwendigkeit von Forschung wird immer noch betont. Und das erfahren wir auch von Wissenschaftlern, die im Feld tätig sind. Andererseits vermissen wir Bemühungen seitens der Wissenschaftlerinnen, ich kann jetzt nicht verallgemeinern, natürlich, ihre Fragen und Erkenntnisse an die Lehrenden zu vermitteln, um mit diesen in Dialog zu treten. Darüber hinaus müssen wir ebenso feststellen, dass in der Ausbildung, in den Ausbildungslehrgängen für Basisbildnerinnen hier in Österreich kaum für vertiefende Auseinandersetzung mit Ergebnissen oder Schwerpunkte aktueller Forschung zu unserem Thema vorgesehen wird. Werden wir ausreichend vorbereitet für die Herausforderungen, die auf uns in der Praxis warten? Es sind viele Herausforderungen, viele nicht beantwortete Fragen und vor allem viele Fragen, die nicht gestellt werden, die nicht gestellt werden können, möglicherweise weil wir, Lehrende in der Basisbildung mit migrierten und geflüchteten Personen, über bestimmtes fachwissenschaftliches Wissen nicht verfügen, um die Phänomene, die wir im Unterricht beobachten, analysieren zu können, um Fragen dazu stellen zu können und überhaupt, um die Phänomene wahrzunehmen. Und ich meine hier an dieser Stelle zum Beispiel linguistisches Fachwissen, die uns ermöglichen würde, weiterzudenken und möglicherweise mehr über die Lernprozesse zu erfahren und zu verstehen und letztendlich besser arbeiten zu können. Das wäre eine Meta-Ebene, die uns Lehrenden in unserem Lernprozess betrifft. Die andere Meta-Ebene betrifft die konkrete Arbeit mit den Lernenden. Wo aprenden wir, wenn wir drei mit dem Konzept zum Beispiel des metalinguistischen Bewusstseins beschäftigen. Metalinguistisches Bewusstsein wäre die Fähigkeit, über Strukturen und Eigenschaften der Sprache nachzudenken und zu sprechen. Dieses Bewusstsein ermöglicht Manipulation der Formen, lesen wir im Glossar, im Buch, Strukturen und Merkmale der Sprache, unabhängig von ihrer Bedeutung. Wäre es nicht relevant, dass wir als Lehrende Prozesse anstoßen und begleiten, damit Lernende ihr metahelobistisches Bewusstsein erweitern und üben? Oder soll ihnen das Üben im abstrakten Denken im Rahmen des Lernprozesses untersagt werden? Sollen wir uns fragen, welche Rolle abstraktes Denken im Sinne kritischer, emanzipatorischer Arbeit spielen würde? Alle haben das Recht auf Grammatik, pflegelich produzierend in bestimmten Diskussionen zu behaupten. Ja, sollen wir nicht darüber reden, ob alle das Recht auf Meta-Ebene haben sollten? Der Staat, dürfen wir nicht vergessen, wird im Neoliberalismus als Unternehmen geführt. Ebenso folgt das Regelwerk der Förderungen seiner Unternehmens- und Verwaltungslogik. Auch die Förderung der Bildungsarbeit folgt dieser Logik. dieser Logik. Technokratinnen verschreiben Haltungen, markieren das Territorium unserer Handlung, jenseits immanipulatorische politische Kämpfe, schreiben Basisbildung in technokratisch und verwertungsorientierte Logik vorherrschender neoliberal-kapitalistischen Bildungspolitiken ein. Und wenn wir Bildung als Grundlage des Lebendigen auffassen, als Grundlage der Ethik und der Fähigkeit, sich in Beziehung zu den anderen als eine verantwortungsvolle Antwort einzuschreien, dann müssen wir uns ernsthaft fragen, wie in unserer Praxis ethisch und beantwortungsbewusst zu handeln. Wenn wir die Frage, in wessen Interessen arbeiten wir, mit der Aussage, im Interesse der Lernenden, beantworten wollen, dann müssen wir uns die Unruhe, die der BildungsarbeiterInnen ernst nehmen. Denn hier in der Bildungsarbeit haben wir mit Subjektivierung zu tun. Denn hier, wenn wir als Lehrende lebenslang selbst optimieren müssen oder sollen, die sich mit Skills ausgestattet, Resilienz, unternehmerischer Geist oder Wettbewerbsfähigkeit biegsam in das bestehende System einfügen und sich daran antasten sollen. Selbst Maschinen in einem gewaltvollen System, die sich im Dienst neoliberaler Wirtschaftsinteressen enthauen lassen sollen. Kritisches Denken bildet hier keinen Sinn, keinen Wohl. Und ich erhebe den Blick und denke nach, vertiefe den Blick in jetzt, im Vergangenen, im Währendessen des leeren Lernens und denke nach, manchmal vor dem Einschlafen dieser Zeitschatz, der mir im Alltag als Lehrende, Koordinierende, Verwaltende, Projektverantwortliche, Teamleitende in der Basisbildung zurückbleibt. Und nachdenken hier ist Suchen in Lebensbejahenden. Aus Komplizen des Restes, einzige mögliche Berufung dieses Berufes, der Seilbrad, worauf wir uns bewegen, der Hoffnung begleitend, wird so gut. Möglicherweise sagt die Vernunft vor dem Einschreiten. Zumal Bildungspolitik zunehmend effiziente Ausbildung für den Markt, für den neoliberalen kapitalistischen Markt priorisiert. Zumal wir Pädagoginnen, Aktivisten, Denkenden, DenkerInnen, ForscherInnen, Mitgestaltende, Mitbebende der Welt und seiner Subjektivität sind. Zumal Bildungsprogramme darauf abzielen, individualisierte Formen der Selbstwirksamkeit zu fördern und Skills zu vermitteln, die zu Inklusion führen sollten, in prekären, ausläuferlichen Systemen. Die entworfene, dann grundsätzlich unmögliche Komplizenschaft würde mich verpflichten, halb mein Denken vor dem Einschlafen keine Possessionen zu machen. Aber wäre es ein Fehlgedank zu meinen, dass wir, die in der Wachsenbildung tätig sind, im Gegensatz zu viel zitierten Maxime von Paul Friedrich, nicht nur mit beiden Füßen in neoliberalen Förderstrukturen, neoliberalen Bildungspolitiken, neoliberalen Subjektivierungspolitiken gekettet sind, sondern bis zum Hals stecken. Humen, Gaston Bide Fernandes, ein Text, den wir vorgeschlagen hatten, ich würde euch auch vorschlagen, ein super Text zur Pädagogik der Solidarität. Also in diesem Text, ich weiß nicht, ob es ein Buch ist, ich habe eigentlich ein Kapitel gelesen, weiß ich jetzt nicht mehr. Er zitiert hier oder beschreibt, er hat eine wunderschöne Beschreibung vom Praxisbegriff, den Paul Frey vorgeschlagen hat. Und ich zitiere, ein Handeln in der Welt, informiert durch das Nachdenken über die Welt und durch das Nachdenken über das Handeln und natürlich durch Nachdenken als Aktion. Und somit komme ich zum Thema der Abstraktion zurück. Wie können wir mit Spivak-Denken als Lehrende einen Beitrag leisten, damit die Lernenden intellektuell unabhängiger von der hegemonialen Politik werden. Wie können wir das hier unterstützen? Wie können wir den Lernenden, die Bildung aus Gewalt erfahren haben, die Notwendigkeit von Theorie und eines Denkens in abstrakten Nahe bringen? Frage ich mich weiterhin mit Sp man mit Spivak denkt. In einem Interview aus 2014 erwähnt Gayatri Chakraborty Spivak eine Aussage von Du Bois, in der er in Schreiben über die emanzipierten, versplatteten Personen in den USA behauptet, diese würden sicherlich Essen, Kleidung und Obdachlöchern benötigen. Aber gleichzeitig sollten sie auch lernen, mit den Sternen zu kommunizieren. Diesen letzten Punkt bezeichnet Spivak als ein Hard Task und warnt uns vor läufigen Annahmen wie, es wäre easy, diese Aufgabe zu erledigen, wenn wir mit subalternisierten Lernenden arbeiten, nach dem Motto, nach all dem, was sie bereits gelitten und erlebt haben, wird es einfach laufen. Denn außerdem sind sie Tür of Souls, sie haben eine reine Seele. Das bezeichnet Spivak als eine sehr realistische Verneugung der Geschichte. Ja, jetzt singen. It is a hard task, indeed. Und es ist nicht nur eine harte Aufgabe. Es ist möglicherweise unmöglich innerhalb der Zeit, die uns zur Verfügung steht. Und trotzdem folgen unsere Streiten der Hoffnung tanzend auf einem Tragseil hinter dem Himmel des globalen Markens. hier in das Kollektiv und in Zusammenarbeit mit anderen, wie im Rahmen dieser Bildungsrunde, machen wir weiter. Suchen wir nach einem Streichen mit den Sternen, wie in der Daten. Suchen wir nach Pfaden, um Gewalt zu erkennen, zu benennen und zu bekämpfen. Werbe die Ablehnung von Üben in Abstraktion, wie im Praxisbegriff von Friedrich verstanden, ein absprechen der Fähigkeit, abstrakt zu denken? Als gelte hier die nur selten offen ausgesprochen, leider hören wir immer wieder, auch wenn sie doch möglicherweise versteckt, diese versteckte, eingemistete Annahmen, diese Annahmen, dass die lernenden Migrantinnen nicht in der Lage wären, abstrakt zu denken. Wäre es dann eine Form der selbstständigen Gewalt? Und selbstverständlich plädiere ich hier nicht für Grammatikunterricht im klassischen Sinn die lernende, diktierende, die lernende, konsumierende Begründung. Nein, das meine ich nicht. Für diese Arbeit auf der Metaebene, also auf der Ebene der Beschreibung, der Systemstrache brauchen wir kein Grammatikbuch, keine explizite Grammatikübung, kein ausländisches Lernen. Ich zum Beispiel verpasse kaum eine Angelegenheit, die Lernenden, mit denen ich arbeite, auf die Morpheme eines Wortes aufmerksam zu machen, wie ein Wortbild. aufmerksam zu machen, die Antwort bilden. Vor allem bei Wörtern, die gehört inhaltlich, semantisch relevant für den Prozess sind. Die Arbeit hier nach den Methoden von Paul Friedrich, da haben wir generative Wörter, das sind zentrale Wörter, und alle Menschen, mit denen ich arbeite, kennen den Ausdruck, den ich hier benutze. Wörter kauen. Wörter kauen. Sowohl auf der morphologischen Ebene als auch auf der semantischen, mexikanischen Ebene. Auf Wörter-Ebene klappt es. Gut, würde ich meinen. Mit der Morphosyntax ist das schlimm. Einzelne Wörter zu dekodieren, zu verstehen, ja. Aber wenn es darum geht, manchmal sogar mit den Wörtern, die wir gerade gekauft haben, einen Satz zu lesen, Sinn erfassen zu lesen, klappt das nicht. Und da müssen wir uns fragen, was müssen wir tun? Wir können nicht einfach die Tasche einmachen und die Ruhe in den Haut setzen. Das müssen wir uns fragen, was müssen wir tun? Wir können nicht einfach die Tasche einmachen und die Ruhe in den Hautsinn. Das müssen wir uns fragen. Ein Beispiel von heute im Unterricht. Nachdem wir Wiederholungsübungen zur Kommunikation von Verben haben, sehen und gehen, in den ersten Versionen zu verhandeln, raus und hin, durchgeführt haben, wiederholt haben, sagt eine Lernende, eine Teilnehmerin, etwas später, schon fast bei der Pause, ich nicht sprechen Deutsch. Was ist hier passiert? In einem Textbeitrag von Marta, Jan Scholten und Roland Naé, im Buch, das wir heute besprechen. Und in diesem Beitrag geht es um das Thema Acquisition and Accessment of Non-Faceted Tax, Erwerb und Beurteilung von Non-Faceted Tax. Präsentieren Sie gleich am Anfang des Textes zwei spannende, relevante Fragen, die behandelt werden, um den Weg der L2-Lernenden mit weniger formalen Bildung in Richtung höherer Kompetenzen im Offensiv-Taxi durchzuschreiten, besser zu verstehen. Die Fragen lauten, warum lernen die Lernenden nicht immer das, was ihnen beigebracht wird? Und die zweite Frage, wie lernen die Lernenden, was nicht explizit gelehrt, unterrichtet wird? Sehr, sehr relevante Fragen. Mich interessiert jetzt gerade die erste Frage, die ich hier doch explizit formulieren würde, das heißt nicht mehr passiv. Warum lernen die Lernenden nicht immer das, was wir Lehrenden sie unterrichten. Unser Tun als Professionelle unter die Lupe zu nehmen oder es aus der Distanz zu beobachten, auf einer Netter-Ebene zu reflektieren, um besser zu unterrichten, um besser zu kämpfen und nicht in Resignation zu verfallen. Warum hat diese Teilnehmerin noch nicht gelernt, wie die erste Person kollabiert wird im Resin? Und warum lerne ich nicht, was sie mir beibringt? Um zu lernen, müssen wir lernen, was wir andere brauchen. Wir brauchen Austausch, wir brauchen Dialog. Daher diese Form, diese Einladung an WissenschaftlerInnen, ForscherInnen und Kolleginnen, mit uns in Dialog zu treten. In diesem Beitrag heute geht es vor allem um Linguistik, um Sprachwissenschaft, aber selbstverständlich sollten wir hier transdisziplinär denken. Auch das Mitdenken, das Mitfragen, das Weltmitwebe mit Kolleginnen, zum Beispiel aus der Erziehungswissenschaft, ist und wäre fundamental wichtig. Ein anderes Beispiel aus dem Unterricht, ich bin schon fast fertig, ich weiß nicht, ob ich noch Zeit habe. Ein anderes Beispiel aus dem Unterricht zum Thema Abstraktion. In einem Alphabetisierungsbuch, den ich gemeinsam mit meiner Kollegin, Freundin und Kompanierin Kim Carrington leite, versprechen wir die Alpha-Arbeit mit der Entwicklung eines Poesieansatzes für die Alphabetisierung. Poesieansatzes für die Alphabetisierung. Wir haben den TeilnehmerInnen einen kurzen Text als Input für Textproduktion vorgeschlagen. Alles richtig, wie zwei und zwei fünftens. Das ist ein Teil aus einem Lied aus Brasilien, also aus dem Portugiesischen, ich habe aus dem Portugiesischen ins Deutsche übersetzt. Und was passiert hier? Warum machen wir das? Was experimentieren wir? Abstraktion, Dialog und das Benennen der Welt. Savare. Dekoloniale Bildung entsteht durch Dialog und Reflexion der Menschen, wie in der frerischen Tradition der Befreienden. Dieser Dialog und diese Reflexion beinhalten die Benennung, das Nennen ihrer sozialen Welt. Angesichts der Kolonialität im alltäglichen Leben, die wir auch beobachten und feststellen können und andere erleben, bedeutet die Benennung, die Praxis des Benennens, den bewussten Versuch, eine kritische Sprache zu entwickeln, die es den kolonisierten Gruppen ermöglicht, ihre gegenwärtige Situation zu bestimmen und die Sprit der Gänze zu verändern. Ende des Zitates. Das Reflektieren und das Belähnen der Welt. Alles richtig wird 2 und 2 5. Und die Frauen haben verschiedene Assoziationen zu dieser Metapher, formuliert mit dem Körper, mit dem Wortschatz, mit den Gtings, die sie haben. Und wir sind hier Stellvertretende im Schreiben mit den Teilnehmern. Ich werde das Lied nicht vorspielen, weil die Aufnahme sehr schlecht ist. Das heißt, ich werde singen. Alles richtig, wir sind nur am Anfang des Liedes. Alles richtig, wie 2 und 2, 5 ist. Die Luft ist schlecht und die Natur ist kaputt. Viele Mädchen gehen nicht zur Schule. Wir üben hier Abstraktion, die Anwendung von Metaphern, die Arbeit mit Metaphern, die Benennung der Welt und dann später. Der nächste Schritt dann wird sein, der Entwurf einer anderen Wirklichkeit. Wie wäre dann die Welt, wenn 2 und 2 4 ist? Ein Schritt zum Doppeln. Dieser Schritt zum Mutmassen einer anderen Realität. Es macht Spaß, es macht Sinn, aber es ist eine harte Tatsache. Groß ist das Unwissen, viele sind die Frage. Daher der Chor. Nun, nicht ungleich gemeinsam zu forschen. Nein, auf keinen Fall. Das ist nicht der Chor. Das könnte später ein Resultat sein, ein Schritt sein. Zuerst geht es um die Gestaltung eines interdisziplinären Raums des Lernens und Kennenlernens, der Kritik, des kritischen Denkens, der Achtsamkeit, der Großzügigkeit anstatt der neoliberalen Konkurrenz, die wir heutzutage kennen und auch die Forscherinnen und Wissenschaftler gewohnt sind in ihren Arbeitsplätzen, vor allem in den Universitäten. gewohnt sind an ihren Arbeitsplätzen, vor allem an den Universitäten. Eines Raums der Wechselseitigkeit. Alle sind Lernende, alle sind Lernende. Im Bewusstsein über die ungleichen Machtverhältnisse, die solch ein Raum bewohnen würde. Und ein Raum des Dialogs. Mit Paul Frey bedenkend wäre Dialog die Begegnung zwischen Menschen vermittelt durch die Welt, um die Welt zu benennen. Und weiterhin mit Freyden, weil Dialog Begegnung zwischen Menschen ist, die die Welt benennen, darf er keine Situation bilden, in der einige Menschen auf Kosten anderer die Welt benennen. Es ist ein Probe, denn die Lage, sagt die Vernunft vor dem Einschlafen, ist ernst. Und unausweichlich erinnere ich mich an Clarice Lispector, an einem Satz aus der Chronik, den ich bei der Eröffnung dieser Bildungsbücher zum Thema Gewalt und Solidarität vorgetragen habe. Inzwischen schlafe ich und rette mich fälschlicherweise. Ich setze in dieser Rede, die ich heute für euch halte, die Passage des Volksliedes aus Brasilien als Leitmotiv zum Polen. Die Versen dieses Liedes thematisieren an der Oberfläche den Erwerb der Schriftsprache durch Erwacheraden, um es meinen Kameraden beizubringen. Und somit kehre ich zum Anfang zurück. Die Welt als einen Text in Plural zu lesen, im kollektiven Prozess im Lesen lernen. Das Erlernte weitergeben und beim Weitergeben das Erlernstelbst und sich selbst immer wieder reflektieren und transformieren. Im Sinne einer radikal-demokratischen Wissensproduktionen über die Welt, über uns und im Sinne einer radikal solidarischen Erfindung und Schaffung der Welt. Vielen lieben Dank, Rubia, auch für den, ich zitiere da aus einem Comment-Time-Chat, auf wohltuende Art anspruchsvolle Rede. Entschuldigung, im Hintergrund hat es gerade angefangen, für alle, die in Wien sind, sehr zu stürmen und zu regnen. Ich würde vorschlagen, wenn das für euch passt, dass wir in eine kurze Pause gehen und nach der Pause, es war schon viel die Rede vom Dialog und in der Rede von der Rubia, gehen die Martha und die Rubia in einen Dialog. Und danach machen wir den Dialog auf, dass auch ihr anderen, die heute TeilnehmerInnen und ZuhörerInnen sind, aktiv auch in der Diskussion teilnehmen könnt. Mit Blick auf die Uhr, es ist jetzt 18.13 Uhr, wenn wir uns pünktlich um 20 nach 6 wieder treffen, dass wir dann um 20 nach 6 starten, dass wir noch ausreichend Zeit haben für den gemeinsamen Austausch passt. Dankeschön. you you you you you you you you you you you you you you you you you you you Vielen Dank. Vielen Dank. Vielleicht können die, die die Kamera ausgeschaltet haben, ein kurzes Handzeichen geben, digital, dass wir nur sehen, ob wir ein bisschen mehr als, also wieder viele da sind. Oder kurz Kamera ein und aus. Kurz es sichtbar machen, genau. Okay. Sind, glaube ich, mal mehr als die Hälfte auch wieder da. Rubia und Martha. Ich würde euch jetzt einladen, dass ihr quasi jetzt in der nächsten Sequenz auch gemeinsam ins Gespräch geht. Genau. Und alle, die auch da schon was dazu sagen wollen oder anmerken, ihr könnt gerne den Chat dafür verwenden. In der Sequenz läuft die Aufnahme noch. Danach, wenn ihr quasi oder wir mitdiskutieren, da wird die Aufnahme dann gestoppt. Genau. Und Robert, vorhin eine Lesempfehlung von Gergana erwähnt. Können wir bitte im Chat Autorin und Titel bekommen? Danke euch. Bitte die Person, die das weiß, dann im Chat schreiben. Bitte Martha und Rubia. Ja, ich möchte, weil ich darüber präsentiert, vorgetragen habe, ich möchte mehr über die Rolle von Fiktion, Fiction, kurze Fiction, Jetzt gebe ich kein Unterricht. Ich habe schon lange nicht in einem Klassenzimmer Unterricht gegeben und ich habe nur beobachtet. dass das Fiction, das dangerous Fiction, sehr wichtig für Lerner ist. Aber ich möchte mehr von Lehrerinnen, von Leuten, die im Klassenzimmer Zeit verbringen, wissen. Zum Beispiel von Rubia oder von den anderen eigentlich. Also ich habe zwei Bücher vorgelesen. Und ja, wie würde man zum Beispiel umgehen mit dem ersten Buch über Homosexualität? ist, ist vielleicht einfacher, aber am Ende scheint die Situation gefährlich zu entwickeln. Wie geht man um im Klassenzimmer mit Lernern, mit solchen Büchern? Und ja, ich wollte auch sagen, dass das Ziel von Pleasure Reading ist, dass man das einzeln macht, aber mit Leuten, die fast nichts selbst lesen können, funktioniert das nicht immer wie geplant. Das sind einige Fragen jetzt, Rubia. Seit ich unterrichte, das mache ich schon seit vielen Jahren, arbeite ich mit Fiktion. Und nicht nur mit Fiktion, sondern manchmal auch mit anderen Erzählungen. Einer der Aspekte, die wirklich dafür sprechen, hast du heute sehr parthematisiert. Und zwar, es geht um die Figuren, diese f wollen. Ja, genau. Und das ist zum Beispiel diametral entgegen. Das ist der Gegensatz, was wir in allen oder fast allen Lehrbüchern für DAX oder Alphabetisierung kennen. Denn dort werden die Menschen, die lernen, ausgeforscht. Sie müssen sich bloßstellen. Sie müssen sich ausstellen. Sie müssen sagen, wie alt sie sind, wie sind die Eltern, wie ist die Familie, wo werden sie kommen, wie sie wohnen, wie die Wohnung ist, wie sie schlafen, wie sie den Müll trennen oder nicht trennen. Es ist eine invasive Pädagogik. Und mit der Fiktion können wir diese invasive Pädagogik stoppen. Das ist eine Alternative. Das ist für mich eine der ersten wichtigen Möglichkeiten, die wir haben mit der Fiktion. Die zweite Möglichkeit, die wir haben, ist eben, wenn wir Fiktion nicht als die Kehrseite der Wirklichkeit sehen, nicht als Fantasie sehen, nicht als Kehrseite, als Opposite, sondern als Entfaltung der Wirklichkeit. Seite als Opposite, sondern als Entfaltung der Welt. Und das passt sehr gut zum Ansatz einer kritischen emanzipatorischen Bildungsarbeit, die in Richtung Entwurf einer anderen, möglich utopischen oder nicht möglich utopischen Wirklichkeit. Insofern ist es. Und drittens glaube ich tatsächlich, wie du sagst, jetzt würde ich zu diesem Projekt, das ihr verfolgt und entwickelt, die Herstellung und Produktion von Büchern, absolut wichtig, weil wie du schon gesagt hast, es gibt nicht auf der Welt Literatur, qualitätsvoll, schön, mit Achtsamkeit produziert. Es gibt nicht für diese Gruppe von Leserinnen. Sie sind Leserinnen. Sie sind Leserinnen. Und werden nicht als Leserinnen klargenommen. Aber vielleicht haben andere Kollegen auch hier etwas mehr zu sagen zur Arbeit mit Fiction. Ich arbeite sehr stark auch mit der Produktion von Fiktion. Und da kann ich mir schon sehr gut vorstellen, als ich die Bücher gelesen habe, habe ich die ganze Zeit gedacht, wir könnten diese Geschichte weitererzählen. Also diese Geschichte können, ich weiß nicht, es gibt von Roland Barthes den Begriff der schreibbaren Text, diese Texte, die produktiv sind, die sich weiterschreiben in uns. So sehe ich eure Texte als schreibbare Texte im Sinn von Roland Barthes. Ich habe dir auch schon gesagt, in unserem ersten Treffen, ich könnte mir wirklich sehr gut vorstellen, mit diesen acht Büchern, mit euren Büchern zu arbeiten. Und meine Frage an dich wäre auch so, wäre es möglich, dass wir dann doch auf Deutsch und hier publizieren und so weiter, übersetzen? Das wäre sehr, sehr toll. Aber ich weiß nicht, ob andere, ich glaube Kim möchte sprechen. Komm, Kim. Es sind viele Lehrerinnen hier. Ja, ja, ja, ja, ja. Danke. Ich habe eben eine Geschichte, also wir arbeiten mit Rubia, die eben auch so mit Picture Proms oder mit Bildimpulsen, wo eben so, das ist mit der Produktion, so habe ich das auch gelernt sozusagen. Und heute habe ich eben spontan etwas paar gäste im unterricht gehabt die zum ersten mal in einem englischen unterricht gehabt haben das ist sehr grundbildung und sie lernen gleichzeitig ihre deutschkenntnisse zu verbessern und jetzt englisch dazu. Also es ist eine sehr komische Situation, wo jetzt eine dritte Sprache, also eine zweite Schriftsprache. Und da habe ich eben die Geschichte Small Married. Das war sofort interessant. Es war ein gutes Erlebnis. Ich habe nicht genug Zeit gehabt, das weiterzumachen. Aber da kann ich mich sehr gut vorstellen, dass das hier auch eine Erweiterung sein könnte. ich mich sehr gut vorstellen, dass das hier auch eine Erweiterung sein könnte. Das könnten wir eben diese Geschichte erweitern. Je nachdem, um zu schauen, teilweise wie, ja, Begriffe und Vokabeln von den Lernenden, also einfach so zu schauen, zu nützen, was schon da ist. Ja, das ist alles, was ich sagen wollte. Und ich denke, das können wir viel damit arbeiten. Danke. Ich hätte noch eine Frage an dich, Marta. Warum glaubst du, dass es zu wenig Forsung in diesem Bereich, in diesem Gebiet gibt? Warum es so viele, so wenig Bücher wie diese gibt? Nein, nein, Forschung. Forschung? Forschung über? über die Lernprozesse, über die Lernbedingungen, über das Lernen, Menschen, die frei sind, in eine andere Sprache, die Sprachsprache zu lernen. Das heißt Western Educated Industrial Rich Democratic Forschungsteilnehmer. Und das hat mit Samples, ich weiß nicht, wie das auf Deutsch heißt, Samples of Convenience. Es ist immer der Fall, dass Leute, das ist nicht immer der Fall, es ist manchmal der Fall, dass Forscher faul sind. manchmal der Fall, dass Forscher faul sind. Sie haben ihre eigene Studentinnen oder Schülerinnen und die erheben Daten von diesen Leuten und es braucht viel mehr Zeit, viel mehr Commitment, Lässler-Lerner zu forschen. Und man muss auch denken, okay, in Universal Grammar, generativer Linguistik, es wird gesehen, oder es wird angenommen, dass Literacy keine Rolle spielt. Also das hat mit Modularität des Sinns zu tun, dass Sprache separate von anderen kognitiven Funktionen ist und dass Literacy keinen Einfluss haben soll. Und das ist nicht eine interessante Frage, ob Literacy einen Einfluss hat. Es hat keinen Einfluss an jungen Kindern. Warum soll es einen Einfluss an älteren Menschen haben? Ja, ich kenne diese Forscher ziemlich gut und ich weiß, ich habe schon lange versucht, zu präkomprimieren. Und die meisten haben keine Interesse. Ab und zu hat jemand von denen geschrieben, eine E-Mail-Geschichte und gefragt, oh, ich habe gehört, was du machst, das ist interessant, ich sollte etwas für die Community, die Menschen machen, das hat mein Chef gesagt, ich sollte ein bisschen mehr machen mit meiner Forschung und dann versuche ich, diese Leute zu involvieren und dann verlieren sie die Interesse. Ich finde es natürlich sehr, sehr interessant. Und es gibt, wie du gesagt hast, Rubia, es gibt Fragen, die noch nicht gestellt werden sind. Ja, ja, zum Beispiel. Ich gebe ein Beispiel. Ineke van der Kraats, eine der Gründer sind, sind besser in Phonologie, in Pronunciation. So, bis jetzt hat niemand das getestet, aber sie war sehr sicher, dass das Sehen von der Autographie einen negativen Einfluss hat. Das ist ein super Beispiel. Ja. Also ich finde es sehr, also wie du heute begonnen hast, als du heute begonnen hast, deine Diskussion zu machen, du hast eine absolut wichtige Aussage, so politisch, und wir Wissenschaftspolitische Aussagen gemacht, du hast gesagt, sie brauchen, also diese Lernenden brauchen zwar länger, also ihr Lernprozess dauert länger, aber sie haben das gleiche Potenzial. Der politische Gehalt dieser Aussage, wenn sie legitimiert ist von der Forschung, ich sehe hier die politische Kraft der Legitimation von Forschung. In diesem Sinne frage ich mich, wie leicht ist das nicht zu fällen, dass es hier nicht so viel Interesse gibt. dass es hier nicht so viel Interesse gibt. Denn diese Aussage ist eine Aussage, wenn so etwas, wenn dieses Erkenntnis von der westlichen Wissenschaft legitimiert ist, ist ein absolut wichtiges Erkenntnis und Aussage für alle von uns. Sie haben potenziell die gleichen Bedingungen, sie haben das gleiche Potenzial zu lernen. Denn hier, die Praxis, die ich beobachte, leider, ist sogar, also es geht so weiter, das kognitive Vermögen wird in Frage gestellt von diesem Lernen. Und das ist dramatisch. Und das ist so dramatisch, dass die Menschen im Mittelmeer sterben. Das ist das Gleiche. Es ist das Gleiche. Es ist substanziell das Gleiche. Und deswegen frage ich dich, und deswegen auch in Karmel, diese Wiener und so, diese Call zu machen, dieses Leute, wir müssen hier weiter lernen und weiter denken. Und insofern, vielen, vielen Call zu machen, dieses Leute, wir müssen hier weiter lernen und weiter denken. Vielen Dank an dich, dass du die Einladung angenommen hast, mit uns zu denken und dieses wunderschöne Projekt, das mit uns teilst, dein Wissen mit uns teilst. Absolut wichtig. Wir könnten sicher noch viel mehr darüber reden. Für mich wäre es auch sehr interessant zu wissen, wie im Unterricht, welche Erfahrungen gibt es mit den Büchern zum Beispiel im Unterricht und also metabolisierten Themen, wie du präsentiert hast, also dieses Buch um Sexualität, wie ist der Faden? Wir könnten auch dem Publikum, ich weiß nicht, wie wir jetzt vorgehen, aber das wäre sehr spannend auch, wenn wir mehr zu uns sind. Ich kann noch ein bisschen mehr dazu sagen. Kennt ihr diese Cross-Networks im EU? Wir haben zweimal applied für Funding, für Unterstützung für ein Kostnetzwerk mit, ich glaube, das war 30 verschiedenen Ländern, weil man viele Länder außer weird Länder haben muss. Und wir haben das Geld nicht bekommen. Und unser Ziel war nur, mitzuteilen, unsere Forschung über Lesser Learners, über ihre Phonologie, Morphosyntax, Syntax und Wortschatz. Und wir hätten nicht viel Geld bekommen, weil die Unterstützung ist nicht viel. Das ist kein Forschungsprojekt, das ist nur ein Netzwerk. Und ja, warum sie uns nicht untergestützt haben, ich weiß nicht. Aber wir machen das sowieso. Es gibt einige Leute. Also das kann ich mit euch mitteilen. Das kann ich mit euch teilen, wer die Leute sind. Jemand in Südpera, jemand in Italien. Es gibt ein neues Projekt in Norwegen. Es gibt einige Leute in Schweden. Es ist sehr wichtig, dass wir die Frage, die schon gestellt worden war, sind Analphabete, analphabetische Leute unterschiedlich, anders als wir? Und es gibt Forscher in den USA, die ja geantwortet haben. Also Elaine Turon, Turon, Martha, So Elaine Taron, Taron Martha Bigelow und noch einige anderen an der Universität Minneapolis, Minnesota in Minneapolis, sie haben behauptet, dass analphabetische Erwachsene anders lernen, weil sie nicht explizit lernen. Und sie können nicht merken, sie können formen nicht merken, wie alphabetische Leute können. Und das stimmt. Aber das heißt nicht, dass sie anders erwerben. Wenn man den Unterschied zwischen Lernen und Erwerb macht, wie Krashen schon lange her gemacht hat, was ich noch interessant finde, dann kann man behaupten, dass analfabetische Leute es schwerer finden, explizit zu lernen. Aber, und jetzt kommt was, was du vorher neben Young Shogun gesagt hast, das heißt nicht, dass sie nicht erwerben können. Sie können acquire, sie können Sprache acquire und sie erwerben, sagen die, man hat keine Ahnung, wo das herkommt. sagen die, man hat keine Ahnung, wo das herkommt. Das ist merkwürdig. Die Frage, ob Lesserlernende und Analfabete ganz anders sind und kein Potenzial haben, die Frage würde ich mit Nein, das stimmt nicht beantworten. Ist das klar, was ich gesagt habe? Ich spreche heutzutage Deutsch nur einmal im Jahr. Ja. you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you