Mein Name ist Stephanie Krisper. Ich war Abgeordnete bei den NEOS ein paar Jahre und davor im Bereich Menschenrechte tätig. Das ist auch meine Expertise, auch die ich zukünftig wieder mehr ausüben möchte. Und deswegen war mir auch das Thema ein Anliegen, das heute hier diskutiert wurde. Mein Fokus bei der Diskussion war mir anzusehen, wie sehr schützen Menschenrechte im digitalen Raum den Einzelnen, was kann man da verbessern und was kann insbesondere die Politik tun in Worten und Taten. Wichtig ist, dass es schnell geht. Wir sind hier schon hinterher. In Brüssel gab es gute Bemühungen mit dem Digital Service Act. Da ist ein erster Versuch aufgeschlagen, da müsste man nachschärfen. Auf unserer Ebene in Österreich wäre es wichtig, dass man die Medienkompetenz der Bürgerinnen und Bürger, gerade auch der jungen Generation in der Schule fördert und hier mehr Kompetenz dadurch bei den Wählerinnen und Wählern besteht, Desinformation, Missinformation, Propaganda und Qualitätsjournalismus auseinanderzuhalten und sich dementsprechend gut zu informieren. Weiters wäre wichtig eine Förderung von Qualitätsjournalismus. Das fehlt leider in Österreich noch immer, wo die Medien ohne großen Qualitätskriterien recht ähnlich finanziert und unterstützt werden. Gerade die sehr Guten kriegen manchmal keinen einzigen Cent. Und andererseits durch die Inserate, die noch immer in entsprechend schwindigeren Höhen sind verglichen zur Förderung, eine Abhängigkeit zur Politik besteht und dementsprechend gehört hier eine gescheitere Form her. Allein die Veranstaltung hat sehr viel beigetragen, finde ich, weil viele Leute da waren, sich auch viele dementsprechend, ich hoffe, diese Diskussion auch im Nachhinein ansehen werden. Und die Inputs gerade der Kolleginnen waren sehr aufschlussreich und hilfreich und auch die Diskussion hat gezeigt, dass viele etwas tun möchten. Die Empfehlungen von den Kolleginnen und auch von mir ein wenig waren vielleicht auch hilfreich. Wählungen von den Kolleginnen und auch von mir ein wenig waren vielleicht auch hilfreich. Also am besten ist, man schaut sich das Ganze an und schaut, was kann man im eigenen Leben integrieren an Ideen, die hier heute diskutiert wurden. Und was so ein Sender wie der Irrige machen kann, ist die tolle Arbeit weiterführen, weil wir brauchen gerade Medien, die unabhängig und auch regional denkend, weil ich glaube, das ist für die Menschen sehr attraktiv und ein guter Haken, um sie als ZuseherInnen zu gewinnen, bestehen bleiben. Es war neu für mich, dass nicht mal unser öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Südamerika und Afrika fix zumindest ein paar KorrespondentInnen hat, um diese großen Kontinente in der Berichterstattung seriös abzudecken und dass es hier ein riesiges Gefälle gibt, wie wenig über den globalen Süden berichtet wird und wie viel über den globalen Norden in den europäischen Medien. Von Louis Paulitsch habe ich das Buch gelesen, habe von dem und vom Vortrag hier mitgenommen, dass sich leider die Rechten und Antidemokraten besser vernetzen und auch ihr Mediennetzwerk besser funktioniert, als es die Demokraten und die demokratisch gesinnten Parteien machen. Da ist immer dieses Gefälle, dass es sehr schade ist und wo man etwas dagegen tun muss. Und Corinna Milborn hat sehr toll ausgeführt, was für Machtstrukturen hinter den großen Plattformen und Social Media Giganten stehen. Und das war primär versteuernd, aber auch sehr augenöffnend. Und ich schließe mich im Appell an, dass es wichtig ist, für sich selbst auch zu entscheiden, wo möchte ich dabei sein und unterstütze dadurch welche Plattform und welche Kräfte. Und das könnte jeder wieder für sich reflektieren.