Guten Nachmittag und herzlich willkommen hier zu unserem Symposium Frauen plus Wohnen im Splace an der Kunst-Uni Wien. Mein Name ist Toni Tietze. Ich arbeite als Journalistin und Social Media Managerin beim Standard und darf Sie heute durch dieses Symposium führen. Ich freue mich sehr, Sie heute zu einem Symposium zu begrüßen, das sich einem Thema widmet, das ja alle von uns betrifft und das gleichzeitig wahnsinnig politisch, gesellschaftlich und historisch aufgeladen ist, dem Wohnen. Und gleichzeitig gilt es aber zu beachten, dass Frauen noch immer als Planerinnen, als Nutzerinnen, als Architektinnen, als Auftraggeberinnen vom gebauten Wohnraum noch immer nicht wirklich wahrgenommen werden. Und genau da möchte dieses Symposium ansetzen. Es soll Frauen Schicksale vor den Vorhang holen und einfach auch diesen ganzen Diskurs aus der gängigen Architekturbubble ein bisschen rausheben in eine breitere Öffentlichkeit. Und wenn ich mir anschaue, wie viele Leute hier schon da sind, scheint das ja schon gelungen zu sein, schönerweise. Ich darf zu Beginn Mitglieder der Politik begrüßen, die den Weg auf sich genommen haben, um auch heute hier dabei sein zu dürfen. Zum einen Paulina Wesseler in Vertretung für den Bürgermeister, Martin Hayatz, den Vierzeh-Bürgermeister, Eva Schobisberger, Frauenstadträtin und auch aus dem Landtag sind einige da, Heidi Strauß, Ines Vulkajlovic und Gertraud Scheilberger. Schön, dass Sie alle da sind. Bevor wir jetzt aber inhaltlich starten, muss man einfach ein großes Lob auch an die Kuratorinnen dieser Veranstaltung aussprechen, an Theresa König und an Trunia Forster, die die letzten Wochen und Monate gearbeitet haben, dass wir überhaupt hier sitzen können. Vielen, vielen Dank auch dafür. Das Ganze wäre aber auch nicht möglich gewesen ohne die KooperationspartnerInnen, dem Frauenbüro Linz und dem Architekturforum Oberösterreich. Und natürlich muss man sich auch bei den UnterstützerInnen bedanken, der Kunst-Uni Linz sowie der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Oberösterreich und Salzburg, dem Frauenreferat Oberösterreich und der Brau-Union, die die Getränke für danach stiftet. Dankeschön. Das Schöne an dieser Veranstaltung ist auch, dass sie versucht wurde, inklusiv umzusetzen. Das heißt, es gibt eine Kinderbetreuung, damit noch mehr Menschen heute teilnehmen können. Vielen, vielen Dank dafür. Und ein Hinweis noch, das ist ganz wichtig, weil diese Veranstaltung ein bisschen länger dauert. Stichwort Klo. Für Leute, die noch nie da waren, es kann ein bisschen kompliziert sein. Es ist eigentlich ganz gut beschildert, aber man muss durch die Glastür gehen, ins nächste Haus, nach rechts, die Treppe runter. Aber Sie werden es schon finden. Ich glaube an Sie. Ja, und bevor wir starten, würde uns jetzt aber auf jeden Fall interessieren, wer eigentlich vor uns sitzt. Und deswegen haben wir dieses Mentimeter eingerichtet. Ich würde Sie bitten, soweit Ihr Handy dazu imstande ist, diesen QR-Code zu scannen. Es ist nichts Kompliziertes, nichts Gefährliches. Sie können diesen QR-Code scannen und einfach eine Frage beantworten, die dann auf Ihrem Gerät angezeigt wird. Und dann können wir darüber sprechen. Trauen Sie sich, es wird noch öfters die Möglichkeit geben, das wahrzunehmen. Sehr gut. Ich sehe kaum noch Handys in der Luft. Ja, Wohnen ist für mich gerade vor allem. Ich finde, das, was Sie hier schreiben, das können wir nachher auch mitnehmen in unsere Panel-Diskussion. Das können wir generell ein bisschen als Einstieg nutzen. Ich lese viel Wohligkeit, Familie, Zuhause, Rückzugsort. Aber ich lese auch Party, YOLO, Luxus. Ich glaube, das wird auch was sein, über das wir heute noch ein bisschen sprechen werden, eher in der gegensätzlichen Seite. Nicht leistbar, eng, da zeichnet sich was ab. Pflanzen, Oase, aber man merkt, ganz schön finde ich, Grundbedürfnis, Wohlfühlen, Familie, Rückzugsort. Ich glaube, in den Inputs, die wir heute noch hören, werden wir merken, dass das ja eigentlich wahrscheinlich für die meisten privilegierten Menschen von uns so das ist, wenn wir nach Wohnraum suchen, was uns wichtig ist, dass man irgendwie Platz hat, sich auszubreiten, dass man mit seinen Lieben dort wohnt und dass man am besten noch in einer schönen Lage wohnt und es leistbar ist. mit seinen Lieben dort wohnt und dass man am besten noch in einer schönen Lage wohnt und es leistbar ist. Und wir werden nachher auch hören, dass es natürlich für viele Menschen nicht das Privileg gibt, sich das zum einen leisten zu können, zum einen aber auch viel Wohnraum, der diese Bedürfnisse abdeckt, nicht da ist. Da bin ich gespannt, was wir noch diesbezüglich hören werden. Vielen Dank. Gut, dann darf ich nun für die offizielle Eröffnung ein paar, fünf Frauen an der Zahl bitten um ihre Begrüßungsworte. Das wäre zum einen Brigitte Hütter, Rektorin der Kunstuni Linz, dann die grüne Stadträtin Eva Schobisberger, Cora Stöger vom Frauenbüro Linz und die beiden Kuratorinnen dieses Symposiums, die nacheinander ein paar Worte an sie richten werden. Dann Frau Hütter, bitteschön. Bitte schön. Einen schönen guten Nachmittag wünsche ich Ihnen allen herzlich willkommen an der Kunstuniversität bei uns hier in Linz. Und wunderbar, dass Sie alle zu diesem Symposium und zur Ausstellung Frauen und Wohnen kommen. Ich grüße, weil alle schon bedankt und begrüßt wurden, alle unsere Kooperationspartnerinnen, alle Gäste sehr herzlich. Eine, die selber ja gerade gesprochen hat, wird meistens dann nicht erwähnt, das ist die Moderatorin. Ich grüße sehr herzlich und danke, dass Sie diese Aufgabe übernommen haben, Antonia Tietze. Herzlichen Applaus, bitte. Aber natürlich, so ein Symposium wäre nicht möglich ohne auch die entsprechenden inspirierten Personen. Es sind zwei sehr inspirierte Personen, die ich ganz besonders hervorheben möchte. Als Kurator, als Ideengeberinnen, als Kuratorinnen, aber auch Organisatorinnen. Das ist Antonia Forster und Theresia König. Nochmals herzlichen Applaus. Wir erleben hier eine Ausstellung bis zum 12. März. Wir erleben heute hier ein Symposium und wir erleben viel Kooperation. Ich könnte fast sagen, wie sollte es anders sein, wenn Frauen am Werk sind. Gleichzeitig ist es so, dass diese Kooperationen weit über das heutige Format hinausgehen. Es sind Kooperationen, die uns wirklich zum Thema Bauen, zum Thema Gestalten und zum Thema Nachhaltiges und Kritisches Bauen auch durch das Leben als Universität begleiten und tragen. Das sind Kooperationen auf der einen Seite Eva Schobesberger mit dir als Stadträtin, mit dem Frauenbüro Linz, mit dem AFO Architekturforum, aber auch mit der Kammer für Ziviltechnikerinnen. Ich könnte jetzt auch sagen mit der Brauunion, das ist aber nicht so. Es ist hier einmalig, dass wir auch von der Brauunion das Bier bekommen, aber jedenfalls ein schöner Umstand auch. Aber es ist wichtig, dass wir hier gemeinsam aktiv sind und dass wir auch unsere tragfähigen Netzwerke nutzen. aktiv sind und dass wir auch unsere tragfähigen Netzwerke nutzen. Frauen und Wohnen. Es hat viele Implikationen, Sie werden viele Schattierungen dafür und dazu natürlich diskutieren. Wohnen von Frauen, Wohnen für Frauen ist die Frage, natürlich sofort auch die Frage der Wohnmodelle, der Bedürfnisse auch von Frauen im Kontext Wohnen. Und wie wir es hier auch gesehen haben mit diesem sehr eindrucksvollen Tool, immer auch sehr private und persönliche Themen damit, von Vertrautheit, von Höhe, von sich einigeln können bis hin zur Frage des Geldes, des Lebensunterhaltes und so weiter. bis hin zur Frage des Geldes, des Lebensunterhaltes und so weiter. Und dieses Private, dieses scheinbar Private ist aber hochpolitisch. Und das will ich hier ansprechen. Das scheinbar Private in heutigen Diskursen, auch der Rückzug in scheinbar Privates, um nicht zu sagen manchmal sogar Biedermeierliches, ist hoch- und höchstpolitisch. Und in diesem Sinne bin ich sehr froh, dass dieses Symposium genau das Thema Wohnen aufgreift, Wohnen und Frauen, Frauen und Wohnen, weil genau dieses hochpolitische Thema aufgegriffen gehört. Und wenn jetzt vielleicht ein Kritikpunkt daran sein kann, naja, wer eine politische Dimension aufgreift eines Themas, gerade allzumal eine Universität, dann ist das vielleicht nicht in der theoretischen Tiefe, dann ist da vielleicht auch nicht der wissenschaftliche Diskurs, der vielleicht andernorts auch dazu gepflegt und gepflogen wird. Das kann sein, muss aber nicht sein. Wir werden es erleben im Symposium und in der Ausstellung. Gleichzeitig sind wir eine Kunstuniversität, die mit anderen Mitteln arbeitet, als allein mit intellektuellen Diskursen, sondern wir arbeiten auch damit natürlich, aber wir arbeiten auch sehr stark mit Sinneseindrücken und mit Ausstellungen, mit der Frage der Kunst und der Stärke der Kunst. Und wir haben als Universität, und zwar jede Universität, eine Third Mission, eine dritte Mission. Und diese Third Mission meint gerade den gesellschaftlichen Auftrag. Und damit sind wir wieder mitten im Thema Wohnen und Frauen, Frauen und Wohnen. Wir sind mitten im scheinbar privaten Thema, aber dem hochpolitischen Thema, das Sie heute hier besprechen werden. Und ich hoffe, Sie haben dazu viel Raum und Zeit. Ich merke schon, es ist viel gute Energie im Raum. Es sind auch Werkzeuge schon am Start, die dazu auch sehr behilflich sein können. Ich hoffe, Sie verbringen eine gute Zeit hier bei uns an der Universität. Möge die Zeit auch Anstoß für viel Weiteres sein. Wir werden in jedem Fall, auch mit diesen großartigen Protagonistinnen am Haus, auch mit dem Institut für Architektur weiter nachdenken und weiter arbeiten im Bereich Frauen und Wohnen. Möge die Veranstaltung gelingen. Alles Gute Ihnen. Ich fahre ab 17 Uhr Richtung Wien und lasse mir dann erzählen, was ich alles versäumt habe und ich bedauere jetzt schon, dass ich versäumen werde. Also alles Gute, schönen Nachmittag. Ja, danke. Ich freue mich sehr, dass ich als Frauenstadträtin, als Vertreterin der Kooperationspartnerin Frauenbüro heute ein paar Worte sagen darf. Das Private ist politisch und ich glaube, gerade aus einer feministischen Perspektive ist der Themenbereich Frauen, wenn man in Kombination setzt mit Wohnen, einer, der wie kaum ein anderer mit Paradoxien behaftet ist. Also es ist gerade, wenn wir zurückschauen in die Geschichte, war es immer so, dass Frauen der private Bereich, der häusliche Bereich, das Zuhause, das Wohnen als ureigener, natürlicher Bereich zugeschrieben war. Gleichzeitig, speziell in Zeiten, wo man das massiv propagiert hat, war es aber genauso klar, dass wenn es um Entscheidungen über Wohnen geht oder Wohnbau geht, Frauen ganz sicher nicht mitreden haben dürfen, geschweige denn mitbestimmen oder als Architektinnen mitplanen haben dürfen. mitplanen haben dürfen. Aber ich glaube auch, bis heute, dass es Paradoxien gibt in diesen Bereichen, in diesen Themenkomplexen, wo ich auch unter diesem Aspekt besonders dankbar bin, dass wir dieses Symposium heute haben, weil ich glaube, dass wir da einiges aufzulösen haben. Ich denke an Begrifflichkeiten wie frauengerechten Wohnbau, also ich halte es für unglaublich notwendig, dass wir uns im Wohnbau, vor allem in der Wohnbaupolitik auch überlegen, was brauchen Frauen, was brauchen speziell Alleinerziehende, die zu überwiegendem Anteil Frauen sind, wenn es ums Wohnen geht und was ist wichtig unter diesen Aspekten und diesen Bedürfnissen. Wenn wir dann aber hören, frauengerechter Wohnbau ist toll, weil jetzt haben wir es geschafft, dass die Waschküche endlich hell beleuchtet ist, da stürzen schon vielen im Raum die Nackenhaare auf, wir natürlich auch. Und das meinen wir aus einer feministischen Perspektive natürlich nicht. Also es ist wichtig, dass wir hinschauen, aber gleichzeitig problematisch, wenn wir das dann als solches bezeichnen, weil wir genau damit wieder das Paradox bedienen, dass wir diese Rollenzuschreibungen, die dazu gedient haben, Frauen aus dem öffentlichen Raum auszuschließen, aus der Wohnpolitik, aus der Architektur, aus der Wissenschaft, gänzlich zu entfernen, dass genau das jetzt, dass wir das selbst wieder bedienen mit diesen Begrifflichkeiten. Also das ist ein Paradoxon, das wir einfach auflösen müssen, weil ich glaube, dass es trotzdem Bedeutung hat, dass wir da hinschauen. Und im Ergebnis ist es dann ja auch nicht fahrunggerecht, sondern in Wahrheit menschengerechter Wohnbau und Wohnbau, der Menschen im Fokus hat und nicht die tolle Architektur des Gebäudes. Also ich glaube, dass es sich in diese Richtung auch auflösen lässt, aber es ist trotzdem mit dieser Schwierigkeit und mit diesem Paradoxon behaftet. Daher vielen Dank an Antonia Forster und Teresa König und alle anderen, die dazu beigetragen haben, dass wir dieses Symposium mit der hochkarätigen Besetzung heute haben, mit den Pausen und der Diskussion im Anschluss, wo ich mir hoffe, dass wir dann auch mit einer Strategie ausgehen, wie wir diese Paradoxin endgültig aufgelöst haben und aus einer feministischen Perspektive Wohnbau betreiben, der nur mehr für alle gut ist. Schönen Nachmittag. Einen schönen Nachmittag auch von meiner Seite. Ich bin jetzt vorher nicht ganz richtig vorgestellt worden, ich weiß. Cora Stöger und ich bin Präsidentin der Ziviltechnikkammer, nicht vom Frauenbüro, das hat die Frau Schobelsberger jetzt sehr souverän gemacht. Es ist jetzt schon etliche Monate her, wo Antonio Forster und Teresa König mich angerufen haben und gesagt haben, wir planen da was, das schaut so ungefähr einmal so und so aus und wir würden da gerne und könnte die Ziviltechnik, wir können das nicht unterstützen. Das ist so, wie wenn man offene Türen einrennt bei mir, weil wir ganz grundsätzlich natürlich gern Dinge unterstützen, wo unsere Mitglieder so drinnen sind im Projekt und inhaltlich das Ganze bespielen und wenn es dann aus meiner Sicht noch dazu zwei Frauen sind, die das machen, dann umso besser, weil das finde ich ist das Allerwichtigste, dass wir Frauen uns Frauen auch dabei unterstützen, solche Dinge auf die Beine zu stellen. Also deswegen auch danke an euch, dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt, Frauen zu unterstützen. Das finde ich auch ganz toll. Ich schaue jetzt so ein bisschen in die Hinterne rein. Da gibt es ein paar Männer, die sich herverirrt haben und ich hoffe, sie haben sich nicht verirrt, sondern sind ganz bewusst da. Die Männer haben nämlich heute auch die Chance, alles das, was wir heute Spannendes, Interessantes, Kontroversielles hören werden, hinauszutragen, so wie wir das machen werden, das Ganze irgendwie zu leben und umzusetzen. Deswegen auch schön, dass Männer da sind und sich alles dann mit uns anhören werden. Ich bin überzeugt davon, dass wir sehr, sehr spannende Dinge heute hören werden. Die Zeit wird wie im Flugvergehen ganz bestimmt und ich wünsche allen einen wunderschönen Nachmittag. Okay, wir werden uns ganz, ganz kurz halten, weil wir einfach finden, die Begrüßung sollte jetzt auch bald einmal zu Ende sein. Also wir sagen jedenfalls ein herzliches Dankeschön an alle, die heute gekommen sind, dieses Interesse an dem Thema mit uns teilen. Wir wollen auch noch kurz Danke sagen an die weiteren Unterstützerinnen, wie die unterschiedlichen Abteilungen von der Kunsturne und auch unserem Grafiker, den Michael Atheneder, der uns da sehr unterstützt hat bei der Grafik. Ziemlich genau vor einem Jahr sind die Antonia und ich da draußen im Hof, draußen gesessen, haben die ersten Sonnenstrahlen genossen und haben irgendwie überlegt, dass wir was machen wollen. Wir wollen eine Veranstaltung organisieren, wir wollen irgendwie einen Beitrag leisten, um Frauen sichtbarer zu machen, ein neues Format entwickeln, wo wir, also die Antonia kommt aus der Lehre, ich bin aus der Praxis, wo wir, also die Antonia kommt aus der Lehre, ich bin aus der Praxis, einfach sagen, dass es die unterschiedlichsten Rollen und Lebensrealitäten von Frauen gibt und dass wir die ja gemeinsam diskutieren können. Zwei Sachen sind uns da besonders am Herzen. Das erstens, dass wir uns einmal nicht darauf konzentrieren, dass wir von der Gleichberechtigung noch nicht da sind, wo wir eigentlich hinwollen, sondern es ist uns extrem wichtig, dass wir einfach positive Beispiele zeigen. Positive Beispiele von Frauen, denen eine Bühne geben und deren ihre Sichtweisen zeigen. Damit auch Diskussionen und einen Austausch anstoßen und im besten Fall vielleicht auch wieder neue Kooperationen und Projekte sich daraus entwickeln. Und zweitens war es uns extrem wichtig, dass wir raus aus der Architekturblase kommen. Normalerweise, wenn wir so auf Architekturveranstaltungen gehen, dann sind es eigentlich immer dieselben Leute, die man trifft. Und das war uns extrem wichtig, dass es viel breiter gestreut wird. Und ich glaube, das haben wir heute irgendwie halbwegs zusammengebracht. Applaus Also dass man halt einfach tiefer in die Materie reingeht und dort schaut, was so die unterschiedlichsten Perspektiven und auch in der Zeitepoche, dass man sich da Wohnprojekte aus vergangenen Zeiten ansieht. Ja, gehört dann über die Wände, Antonia. gesagt worden, was auch unser Learning aus dem Prozess war und unsere Überzeugung, es geht, wie das schon angesprochen worden ist, um den menschengerechten Wohnbau. Es geht um das Wohnen für alle. Das ist ein großes Thema. Wir werden jetzt dann die Leistbarkeit diskutieren, den Umgang mit beengten Raumverhältnissen, alternative Wohnformen. Das Wesentliche ist, aber was auch schön ist, wir haben einen nicht ganz geringen Männeranteil hier, das freut uns extrem. Wir denken das Thema sehr breit und wir glauben, es ist ein Vorteil für alle, wenn der Wohnbau quasi für alle gut ist und insofern wäre es ganz simpel. Also wenn wir das heute Abend gelöst haben, bin ich total froh. Dann haben wir extrem viel erreicht. Also wir sehen es jetzt mal positiv. Aber es ist quasi auch der Aufruf mit dieser Veranstaltung für Vernetzung und Kooperationen. Wir als Architekturinstitut sind da sehr offen für diverse Möglichkeiten, Dinge weiter zu spinnen, merken auch extreme Vorteile für alle, die bei uns studieren und für Projektpartnerinnen, einmal so einen anderen Blick auf Problemstellungen oder Fragestellungen zu sehen. Genau, und das Einzige, was jetzt noch ganz wichtig ist aus meiner Sicht, ist, dass wir der Überzeugung sind, dass es eben in diesen krisengebeutelten Zeiten extrem wichtig ist, Allianzen zu schmieden und ins Tun zu kommen. Und auch dafür soll dieser Abend heute stehen und im besten Fall eben was Neues schaffen und Leute zusammenbringen und neue Projekte anregen. Genau. Vielen Dank. Applaus