Die KI, die es ja per se nicht als die KI gibt, aber die Systeme, die wir dafür zur Verfügung haben, werden den öffentlichen, politischen Bereich relativ radikal verändern. Handwerk hat einen goldenen Boden, wird einen haben und wird noch viel mehr wert sein. Das heißt, dass gewisse Ausbildungswege, Schulsysteme, Studiengänge, ich würde nicht sagen, doch, ich würde sagen, dass sie nahezu wertlos werden. doch, ich würde sagen, dass sie nahezu wertlos werden. Willkommen im Studio WELZ, mein Name ist Vivian Weberberger. Ich bin heute hier mit Gerhard Körner, einem KI-Experten aus dem Linzer Technologieunternehmen 506 AI. Und wir unterhalten uns heute über die Zukunft von KI und Robotern. Gerhard, immer wenn Leute über AI reden und KI, sag mir bitte einfach mal, was ist das und wie ist die Idee dazu entstanden? AI oder KI auf Deutsch gesprochen ist bei uns in der Gesellschaft über Nacht reingebrochen durch JGPT. Damit war für alle auf einmal klar, JGPT ist gleich wie das Synonym KI. AI, KI hat es schon lange gegeben, begonnen hat es in den 50er Jahren am MIT in Amerika, wo Artificial Intelligence als erstes Mal genannt worden ist. Man hat damals geglaubt, in den nächsten drei bis vier Jahren wird das einen Durchbruch erleben, hat lange gedauert. Der Grund, warum es jetzt passiert ist, ist, weil vor ungefähr 10 bis 15 Jahren die aktuellen Firmen begonnen haben, damit zu arbeiten, diese KI-Modelle zu entwickeln. Und da sind ein paar Dinge zusammengekommen. Einerseits, es hat ausreichend Daten zum Trainieren und Üben gegeben, das ganze Internet oder Wikipedia. Und auf der anderen Seite hat es erstmals auch Technologie gegeben. Also das, was Nvidia heute ist, vom Namen her, das hat man früher schon gekannt. Nur früher haben es eigentlich nur jene Leute gekannt, die dem Sonnenmann eine Grafikkarte zum Computerspielen gekauft haben oder man hat sich selbst gekauft. Diese Grafikkarten können KIs besser sozusagen umsetzen als ein Computer. Und viele dieser Daten mit viel Computerleistung plus die Erfindung von sogenannten Transformern, das ist in GPT das T hinten, hat dazu geführt, mit viel Computerleistung plus die Erfindung von sogenannten Transformern, das ist in GPT das T hinten, hat dazu geführt, dass auf einmal von einem Computerprogramm, das normal if-then-go-to-irgendwas ist, also ganz normal ab, selbstständig mehr Informationen auch ungenau zusammenfassend überarbeiten kann. Und die Besonderheit ist nicht nur, dass es das jetzt gibt, sondern die Geschwindigkeit seit JetGPT bis jetzt ist eine noch nie dagewesene in der technologischen Entwicklung. Glaubst du, dass es irgendwie mal möglich ist, dass die KI was wie Gefühle, Emotionen oder so etwas ähnliches aufbaut? Ja, sie wird keine Gefühle haben, sie wird nur gelernt haben, dass sie vorspiegelt, solch eine zu haben. Ganz einfach, es gibt mit dem Thema Programmiersprachen auch beschäftigt, weil man denkt, Programmiersprachen, die wir alle haben, sind ja dazu da, dass ich Maschinen, also Computer damit programmiere, aber der Mensch muss sie lesen können, mehr oder weniger. Okay, das klingt wie unlogisch, wenn ein Computer arbeiten sollte und ich als Mensch das auch lesen kann, brauche ich eigentlich nicht lesen. Und da habe ich mir dann überlegt, was ist, wenn man eine Programmiersprache entwickelt, die der Mensch nicht mehr lesen kann, die nur für Maschinen ist. Und da hat sich herausgestellt, dass die KIs in dem aber nicht gut sind, weil sie haben nämlich gelernt, eine Programmiersprache, die für den Menschen da ist. Das heißt, wir kommen da viel mehr in die Situation rein, wie werden wir damit umgehen, wie bei einem anderen Menschen, was ich ihm sage, was er lernen soll und was er nicht lernen soll, weil einfach gesagt, dass ich sage, ich möchte jetzt etwas Böses tun, wird mit der KI viel einfacher sein. Und wenn ich einer KI keine Rahmenbedingungen gebe, wenn ich nicht sage, was man darf und nicht darf und er hat gelernt, wie du abschalten willst und ich habe im E-Mail-Verkehr gesehen, dass du eine Beziehung mit deinem Sekretär oder deiner Sekretärin hast, dann erpresse ich dich, damit ich etwas bekomme. Hat ja nicht die KI, weil sie ein Mindset hat, erfunden, sondern das hat sie gelesen. Gibt es ja oft noch. Von uns Menschen gelernt. Also die KI kann alle schlechten Dinge von uns lernen, wenn wir nicht aufpassen, wie wir damit umgehen. Also es sind wieder wir als Menschen, die den Einfluss haben. Das muss uns halt bewusst sein. Wir Menschen sagen ja auch über uns selber, dass wir durch die Umwelt und so einfach die ganze Welt zerstören. Aber geben wir der KI somit die Vorlage, uns zu zerstören? Jetzt sind wir genau in dem Science-Fiction-Bereich. Also ich habe Spaß halber, ich weiß nicht, ob du das kennst, Spaß halber bei einem Vortrag unterm Hemd das Kynet Label angehabt. Das sagt dem anderen oder was, Kynet ist sozusagen das Netzwerk, das den Terminator entwickelt hat, das ursprünglich ein Verteidigungsnetzwerk war und dann irgendwann gesagt hat, ich brauche euch Menschen nicht dazu. Theoretisch denkbar, in reiner Theorie ist ein interessantes Gedankenspiel und ja, wäre möglich. Praktisch halte ich es aber für Fantasie nach wie vor, weil es ist ja nicht so, dass die KI autonom ohne uns Menschen weiterentwickelt. Vielleicht nicht wir beide, aber die, die diese Systeme entwickeln, können diese Systeme bedienen und wissen, wie sie damit umgehen. Railguarding nennt man Raumbedingungen. Ich glaube eher, die Gefahr ist, wenn man sich ansieht, wie OpenAI jetzt mit dem Pentagon arbeitet, dass ich sagen kann, das Schlachtfeld der Zukunft sollte kein Mensch mehr dort draußen sein, es wird nur mehr über Roboter, wir nennen es jetzt Drohnen, sein. Dann gibt uns das schon ein bisschen einen Vorgeschmack, welche Möglichkeiten das dann noch dazu gekommen. In der Theorie würde man alles offen lassen und einer KI das sagen und ihr alle Möglichkeiten geben. Könnte es eventuell so sein? Kann so sein? Wenn die KI aber sowas hätte, dann müssten sie auch wissen, sie braucht Roboter, um alles zu machen oder zu tun. Also das ist wirklich fiktiv. Ich sehe hier eher die Problematik, dass es nicht die KI die Weltherrschaft über uns nimmt, sondern diejenigen, die die meiste Infrastruktur für KI hat, weil eine KI ist so stark, wie viel Strom sie bekommt, so böse gesagt, wie ein Auto mit mehr Strom oder mehr Kraft schneller fahren kann als die anderen. Das spielt sich gerade mit USA und China in erster Linie ab. Die werden dann noch ganz andere Möglichkeiten haben, als was uns Trump momentan zeigt mit Krieg oder anderen Dingen, weil die digitale Infrastruktur, KI zusammengesetzt, eigentlich das ist, was Weltherrschaft ausmachen wird. Also nicht die KI für sich ist die Gefahr, sondern nehmen wir es mal ein bisschen wahnsinnige Menschen, die mit der KI Dinge machen können, die sie mit Atombomben nicht machen könnten. Kann sich die KI zum Beispiel dadurch auch irgendwie so ein Filter aufbauen oder wo die sich so mäßig widersetzen kann? Ja, theoretisch ist es möglich, dass ich sage, die KI baut sich für sich eine Schutzschicht oder so aus. Nur, wie soll ich sagen, ich kann mit einem Auto sozusagen dich und deine Oma über den Hafen fahren und ich kann auch sagen, soll ich mich während einem Unfall entscheiden, fahre ich dich oder deine Oma nieder, was fahren. Und ich kann auch sagen, soll ich mich während einem Unfall entscheiden, fahre ich dich oder deine Oma nieder, was wir Menschen auch nicht tun. Ich glaube, die Möglichkeit, was alles im negativen Sinne möglich wäre, sind ausreichend riesig. Wir werden es beherrschen können, ausschließlich, wenn wir hinter das Lenkrad der KI kommen oder nicht. Und von dem wird es abhängig, ob das eine Waffe ist, mit der wir alle sterben, oder ob uns die zumindest viele Probleme löst, die wir jetzt haben. Wenn wir jetzt schon bei der Übernehmung verantwortlich sind, wie schaut es denn zum Beispiel bei Berufen wie in der Gesundheit oder in der Wirtschaft aus? Den größten Impact wird es, es wird überhaupt alles betreffen, wie wir arbeiten, wie wir privat sozusagen damit umgehen, wie wir Informationen holen. Wirtschaftlich wird es aber den größten Impact haben, weil wir erstmalig eine Automatisierung haben in einem Bereich, wo wir nicht damit gerechnet haben. Früher war alles Automatisieren durch Roboter. Also ich hebe nicht einen Zementsack hoch, sondern ich habe einen Stapler, eine Maschine. Oder in einem Werk, wo ich Blechteil A nach B lege, gibt es einen Roboter, der nimmt das, hebt das rüber. Selbst ein Kran ist eine Simple Art. Wir sind immer davon ausgegangen, dass wir Menschen als das höhere Wesen der Welt triviale körperliche Arbeit wegkommt und wir als Schöpfung der Menschheit ganz oben an der Spitze Kreativität, Know-how, Wissen, das uns übrig bleibt. Und das Katastrophale ist, dass es genau umgekehrt ist. Dort, wo es um Wissen und Know-how geht und um wiederholbare Tätigkeiten, dort bricht die KI gerade ganz massiv ein. Und die wird sozusagen alle unsere Berufe verändern. Der Haupthindernisgrund, wenn man davon sprechen möchte, ist entweder, wie immer, wir selbst, die Menschen, weil wir es nicht zulassen, oder wenn ich in Firmenbereichen tätig bin, die Menschen, weil wir es nicht zulassen, oder wenn ich in Firmenbereichen tätig bin, die extrem reguliert sind. Welche Arbeitsplätze, zum Beispiel auch im medizinischen Bereich, werden dadurch mehr oder auch weniger? Ja, ich glaube, dass bei vielen Themen noch gar nicht bewusst ist, welche Auswirkungen das hat. Wir haben sehr häufig eine Angst, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Stimmt, werden welche verloren gehen. Eine Angst, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Stimmt, werden welche verloren gehen. Es gibt diese große Angst auch vor KIs, wo man dann vordergründig sagt, ja, die erfindet Sachen, sprich halluziniert oder andere. Diese Angst hat nicht so sehr damit zu tun, dass gute Leute glauben, dass sie von der KI ersetzt werden können. Das hat viel mehr damit zu tun, wenn du jetzt deinen Job jahrelang gut gemacht hast. Und jetzt habe ich eine KI, die kann dir ein Drittel oder die Hälfte von deinem Job abnehmen. Dann hat das damit zu tun, über Wertschätzung von dir selbst. Wenn ich jetzt eine Arbeit gut mache und die KI macht die Hälfte meiner Arbeit, die nimmt mir die Hälfte meiner Arbeit mit, heißt das, ich bin auch die Hälfte wert nicht mehr. Darf ich nie wieder um eine Gehaltserhöhung kommen, heißt das, 50% wären dann 70%. Also Unsicherheit und Wertegefühl ist der größte Angstreiber in dem, weil ja keiner die Technologie kennt. Weil wenn man sagt, welchen Job erwischt es wie wo, es gibt Jobs, die will kein Mensch machen. Also niemand sitzt gern am Telefon und hört sich Beschwerden von Produktreklamationen an. Oder weil wieder ein Software nicht gestattet ist, First Level Helpdesk. Oder muss jetzt alle Förderrichtlinien auf der ganzen europäischen Landschaft zusammen sein, einen Bericht drüber schreiben, damit man Fragen dazu dann beantworten kann. Das sind Jobs, die will keiner. Keiner geht, keiner macht, wie du die Matura studiert, damit er sich dann mit sowas herumschlägt. Aber auf der anderen Seite wird es möglicherweise Jobs geben, die mehr werden und neue geschaffen werden, wenn wir jetzt im ärztlichen Bereich braucht. In Amerika ist der ärztliche Bereich oder der Gesundheitsbereich sehr stark privatisiert. Ist auch viel teurer wie bei uns. Also da, keine Ahnung, da ist der Kreißsaal im LA County Hospital, geht nach 15 Minuten, wenn du ein Baby kriegst. Und dort ist man auch oft davon ausgegangen, dass zum Beispiel Ärzte, die aus Röntgenbildern herausfinden, ob oder in welcher Form Krebsgefahr besteht, hat man gedacht, die wird man wahrscheinlich alle nicht mehr brauchen. Und eben diese Krankenhäuser haben die doppelte Anzahl mittlerweile, weil sie draufgekommen sind, dass wenn ein guter Arzt bis zu 70 Prozent kennt, wenn ein durchschnittlicher Normaler 50 Prozent kennt und die aktuellen KI-Modelle über 90% kennen. Wenn ich so einem Arzt die KI dazugebe und der kann sich nicht drei Röntgenbilder in fünf Stunden anschauen, sondern kann sich 20 anschauen, weil die KI ist schon vorsortiert, ihm sagt, ich glaube, da habe ich ein Problem und dort ist keines und der Arzt das Ergebnis anzieht und sagt, stimmt, stimmt nicht, habe ich fünf, zehnmal so viele Möglichkeiten. Das heißt, nicht die KI alleine, sondern der Mensch mit der KI war so wertvoll, dass dort jetzt nicht vier Ärzte sind, sondern acht. Das hat sich verdoppelt. Und ich glaube, das ist vielen nicht bewusst, dass diese neuen Tätigkeiten, ich habe es jetzt erst mit dieser Kutsche und dem Auto auch erklärt, Autofahren muss man lernen. Manchmal hat man den Eindruck, ich bin jetzt Kutsche gefahren, steige ins Auto, setze mich rein und sage fahr nach Linz. Okay, der Elon Musk glaubt schon lange, dass das funktioniert, aber wir alle wissen, du musst schalten, kuppeln, Verkehrszeichen, das musst du auch lernen. Und so ist Arbeiten mit KI auch etwas zu lernen. Das ist eine Fähigkeit, das zu haben. Und ich muss mich halt entscheiden, gehe ich diesen Weg, mache ich diese Fähigkeit oder nicht? Und das ist das, was sicher ein problematischer Fall dann ist, wenn ich sage, ich mache das nicht, ich bleibe da jetzt sitzen. Was mache ich dann mit diesen Menschen? Weil es ist nicht vorhersehbar, ob das jetzt ein paar ganz wenige sind oder ob das viele sind. Das wissen wir noch nicht. Und natürlich gibt es viele Diskussionen darüber, wie zum Beispiel ein gesetzliches Grundeinkommen. Okay, ein gesetzliches Grundeinkommen wird nie so attraktiv sein wie eine Vollzeitarbeit, sonst macht es ja keinen Sinn, dass wer arbeitet. Auf der anderen Seite muss man sich aber dann auch die Frage stellen, durch was wird das finanziert? Wenn ich dann sagen würde, ich bringe eine Maschinen- oder KI-Steuer dann ins Spiel und gehe aus, dass ich mit KI arbeiten kann auf der ganzen Welt, dann ins Spiel und gehe aus, dass ich mit KI arbeiten kann auf der ganzen Welt, dann kann ich quasi 80 Kilometer in Tschechien, 70 Kilometer in Passau oder auch von woanders arbeiten. Das ist ja nicht meine Produktionshalle, die wo steht. Also ich glaube, wenn man sich nicht intensiver mit diesen großen Themen auseinandersetzt, werden wir immer etwas hinten dran sein und wir werden dann immer nur den Fokus auf Gefahren und Abwehren haben, Defense, wie man im Basketball sagt, und wir werden nicht angreifen können. Angreifen in dem Sinn, wie wir und die Wirtschaft in den letzten 50 Jahren, zumindest vor 20 Jahren, das uns eigentlich wirtschaftlich so erfolgreich gemacht hat. Weil dort haben wir nicht verwaltet und haben nicht gesagt, nichts verändern, sondern wir haben Maschinenbaufirmen sind entwickelt worden, Autozuliefererfirmen sind entwickelt worden. Das ist die Fähigkeit, die müssen wir in diesem Zeitalter halt nochmal etwas neu dazulernen. Wir haben jetzt über so KI-Arbeitsplätze geredet. Bei welchen Arbeitsplätzen ist das nicht so? Wir werden kurzfristig ein existierendes Problem ganz massiv erhöht bekommen. Wir haben jetzt schon ein existierendes Problem, das wir in manchen Facharbeiterbereichen eigentlich zu wenig haben. Also ganz im Ernst, wenn ich einen Installateur brauche, der mir schnell irgendwas macht oder einen Fliesen lege oder wie es bei uns privat war, der Brunnenbund kaputt war, mir ist es in einer Woche nicht gelungen, existierende Brunnenfirmen zu kontaktieren, damit sie mich zurückrufen. Das heißt, wir haben dort schon ein massives Problem. Das wird natürlich nochmal verstärkt werden, weil KI oder auch die Robotik oder die Roboter, wo gerade 26 kommen werden, die werden den Fliesenleger, der speziell im Altbau das und das macht, nicht ersetzen können. Und wenn es in den nächsten Jahren kommt, dass dann wirklich so ein Zauberroboter da ist, der alle neuen Sachen auch immer kann und nicht nur ein und dieselbe Tätigkeit wieder, wird es trotzdem ein Kostenthema sein, weil der wird natürlich unheimlich viel Geld kosten. Das heißt, wir haben jetzt einmal dieses Handwerk hat Gold in den Boden, was ja jetzt schon ein bisschen stimmt. Also ganz im Ernst, ein guter Handwerker, glaube ich, kann mehr wie ein Bilanzbuch eines Unternehmens verdienen. Sieht man, wenn man die Autos anschaut, mit denen die durch die Gegend fahren. Das wird sich noch verstärken bei dem Thema. Dort werden die Schlauen unter denen sagen, okay, die Tätigkeit, die nur ich machen kann als Handwerker, die mache ich. Und alles andere wie Lagerverwaltung, Rechnungsschreiben, Angebote, Beschwerdemanagement, das werde ich an der KI machen. Das heißt, Handwerk hat einen goldenen Boden, wird einen haben und wird noch viel mehr wert sein. Eine Riesenchance für uns in Europa, speziell in Österreich, weil es nirgendwo außerhalb die Möglichkeit dieser dualen Ausbildung zu haben. Es gibt in den USA keine Lehre als Fliesenleger zum Beispiel. Ich kann zu einer Fliesenlegerfirma gehen und muss dort lernen. Eine Riesenchance. Ich glaube, man muss auch irgendwann mal wegkommen, dass, wenn du zu blöd für die Schule bist, machst du eine Lehre. Das ist wo alt, gibt es aber immer noch. Das ist eine leere Ausbildung, bei dem, in neuer Form, hat den gleichen, und ich glaube, in den nächsten paar Jahren, sogar mehr Wert als wie eine normale Matura, unter Anführungszeichen, wo ich weder Fachausbildung noch irgendwas anderes habe. Österreich und Europa ist ein guter Stichwort. Die meisten KI-Firmen sind ja in Amerika. Wie kann Österreich da aufholen? Also wir haben hier zwei große Themenfelder, die wir angreifen müssen. Wir haben eines Mal das Thema, dass wir in Europa, und das gilt für die Nationalstaaten genauso, Europa ist ja wir. Also wir Österreicher schicken jemanden dorthin, der entscheidet dann für uns. Und dort gehen wir den Weg, gerade auch im Digitalen, dass wir uns wirklich zu Tode regulieren, weil es viel zu komplex wird. Wenn man das vergleichen kann mit der Flugzeugindustrie, wenn du jetzt für die Flugzeugindustrie Schrauben machen wirst, dann musst du die Dreier überprüfen, die müssen Zertifikate haben, du darfst in keinem Flugzeug irgendwo eine Schraube reinstecken, die du einfach irgendwo im Geschäft kaufst. Versteht jeder, ist ganz normal. Wie die Lufthansa in den 20er Jahren den ersten Linienflug gemacht hat, ich glaube ein Junkers U52 war das, der hat Holzsesseln drinnen gehabt, ohne Gurt. Und der Pilot, der mit diesen Menschen geflogen ist, hat als Ausbildung einen Motorradführerschein gehabt. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt hat es eigentlich fast keine Regulierung gegeben. Man hat dann gemerkt, es wäre vielleicht besser, keine Holzsesseln zu nehmen und einen Gurt, und das sollte man auch noch ein bisschen mit Sicherheit bringen. Also man hat, wie man angefangen hat, das zu regulieren. Und heute haben wir quasi eigentlich das sicherste Verkehrsmittel mit den höchsten Regulierungen. Würden wir heute eine Regulierung machen mit der heutigen Flugzeugindustrie, im Jahr 1920 hätte in ganz Europa kein Flugzeug gebaut werden können und keines hat abgehoben. Also das ist Punkt eins, an dem müssen wir weiterarbeiten. Da gibt es keine schnelle Lösung. Das Problem ist erkannt, aber es wird Jahre dauern, bis das weitergeht. Problem 2 ist, wir sind zu 100% oder 99% abhängig von den USA und langsam wachsend von China. Wir haben mit Mistral ein einziges französisches KI-Modellunternehmen, das sehr gut ist, das für viele Zwecke auch ausreicht. Und da kommen wir jetzt aber zum Hauptproblem. Momentan ist es aber so, dass wir sowohl privat als auch von den Firmen, wenn wir uns was kaufen, auch in Amerika einkaufen und nicht hier. Weil Mistral vielleicht ein bisschen schlechter Bilder machen kann, wie Chachipiti, nehmen wir gleich Chachipiti. Mistral könnte ganz andere Dinge genauso gut machen. Das heißt, wir kaufen hier nicht ein. Und wenn ich die ganzen Partner, die ich kenne, die im Technologiebereich Unternehmen in Europa haben, dann sagen die auch immer zu mir, Gerd, wir brauchen keine Förderung. Wir brauchen auch nicht irgendein Start-up. Es würde uns verdammt einfach reichen, wenn österreichische Firmen oder die öffentliche Hand auch bei uns einkauft und nicht einfach ein Kreuzchen jetzt bei einem amerikanischen Konzern macht. Und damit meine ich nicht zum Beispiel Microsoft als schlechte Produkte, aber es ist halt dann, dass ich die Wertschöpfung dort habe. Und wir legen viel Wert, dass wir in der Ernährung ja alles haben, aber im digitalen Bereich ist uns das komplett egal. Da schicken wir alles sozusagen nach Amerika. Mit dem Geld bauen die dann die Abhängigkeit und das vermieten sie uns wieder. Also Regulierung müssen wir angreifen und es würde allen helfen, wenn man dort, wo es geht, und es geht an vielen Stellen, auch hier einkauft. Weil wenn wir hier nicht einkaufen, werden wir keine Hersteller von KI oder Technologie haben, weil die werden nicht durch Förderungen oder Venture-Capitalisten leben können, die können nur durch Aufträge leben. Wenn man jetzt von der Kutsche auf das Auto umsteigen will, wie soll man da anfangen? Das Wichtigste ist, dass man sich sehr intensiv damit auseinandersetzt. Und intensiv damit auseinandersetzt, man sagt so gern, sich die Finger schmutzig macht. Nicht, dass nachplappert, was auf LinkedIn, Insta, TikTok oder Snap gerade wieder die Runde macht, was für ein neues, tolles Modell ist, sondern sich ansehen, auf der einen Seite, was gibt es in Europa schon, bei Mistral, auf der anderen Seite durchaus auch bei amerikanischen Firmen zu lernen, was die denn so können. Ein Beispiel ist ein Traffic quasi, wo es mit Coworks einen Agenten gibt, den man ausprobieren kann. Besser noch, wenn wir nach Europa schauen, wenn ich sage, ich möchte Webseiten mal spaßhalber machen oder andere. Lovable ist eines der führenden Unternehmen, da kann ich eigentlich durch Text wunderbare Webseiten machen, aber ich muss einmal beginnen, damit ein bisschen zu arbeiten. Eine wichtige Botschaft da ist nur, ich springe nicht von einer Software zur anderen, das heißt, wenn ich eine Software-Miange mit der ich Bilder machen kann oder Software erstellen kann oder Webseiten, probiere ich nur fünf andere aus und ich bleibe auch einem und probiere das mal aus. Aber zu sagen, ich mache das mal, ich arbeite mit so einem agentischen System, das ist das, was als Know-how Autofahren gemeint ist und mit dem einfach anfangen. Man kann nichts falsch machen, man kann nichts kaputt machen, aber wenn ich nicht verstehe, dass ich zuerst kuppeln muss, bevor ich einen Gang einlege, dass es sonst nicht funktioniert, wird es nicht gehen. Und die meisten sind noch im Chat-Zeitalter hängen geblieben und noch nicht in dem neuen Zeitalter, wo ich wieder einen Agenten, der meine Arbeit dann direkt übernimmt, arbeite. Ich bin ja selber Schülerin. Wie würdest du sagen, dass sich die KI negativ oder positiv auf das ganze Schulsystem oder auf die Schüler auswirkt? Also ich glaube, dass es auf das Schulsystem insgesamt sehr massiv auswirkt. Man muss dazu sagen, im gesamten Schulwesen, und jetzt bin ich Laie, ich bin Schüler, und deswegen gewesen, und jetzt keine Fachkraft, muss man vorsichtig sein, aber unser Schul- oder Ausbildungswesen hat einmal ohne KI schon einiges an Nachholbedarf. Was aber jetzt dazu kommen wird, ist, dass es viele Dinge verändern wird. darf. Was aber jetzt dazu kommen wird, ist, dass es viele Dinge verändern wird. Und problematischerweise wird sich das Schulwesen selbst langsam, wenn überhaupt, verändern. Bisher hat man nicht gesehen, dass es sich schnell anpasst. Es wird schlimmerweise der Druck von außen kommen. Das heißt, dass gewisse Ausbildungswege, Schulsysteme, Studiengänge, ich würde nicht sagen, dass sie nahezu wertlos werden. Das heißt, es macht keinen Sinn, einen Bachelor in Mediendesign, wo ich mit Photoshop Grafiken mache, jetzt zu beginnen oder zu machen, weil ich in der Zeit etwas lerne, was ich nachher nicht mehr brauche. Eigentlich müsste man sagen, man müsste das sofort verändern und anders damit umgehen. So wie die vorwissenschaftliche Arbeit bei Oberstufe oder bei anderen, zusammenfassend von Informationen an einem Punkt ist eine nicht mehr bewertbare Aufgabe. Es macht keinen Sinn. Das hat jetzt der Maschinen gemacht, das ist zu sagen, das war ja vorher auch nicht so groß wertvoll. So etwas vorzutragen, zu verstehen, war anders und war schon viel spannender. Das heißt, unser Schulsystem müsste sich rasch ändern, man könnte auch ganz viel administrative Weg bekommen, man müsste aber viel radikaler reingehen, weil der Grund, warum ganz viele KI-Projekte jetzt nicht funktionieren, das weiß man aus der Wirtschaft auch, 80 bis 90 Prozent der Projekte funktionieren dann nicht oder bringen nicht den gewünschten Erfolg, weil man immer den Weg des geringsten Widerstands geht. Sprich, ich mache jetzt ein KI-Projekt, das möglichst niemandem wehtut, wo niemand ein Problem damit hat. Also wo du als Schüler nicht ein Problem hast, der Lehrer nicht, direkt nicht und gar nicht. Wenn ich solche Dinge mache, dann bleibt da nicht viel über, was es bringt, logischerweise. Das heißt, wenn ich da nicht reingehe, dort, wo es wehtut, wird es sich nicht verändern. Dramatischerweise wird es so sein, dass vielmehr du als Schülerin selbst für dich entscheiden musst, was du machen willst und dann brutal aussortierst, welche Schule du machst. Und manche Schultypen werden, ich würde nicht sagen bedeutungslos, aber radikal an Bedeutung verlieren, noch bevor sie sich umgestellt haben. Und das wird ganz viele dieser Dinge betreffen. Und das, glaube ich, ist niemandem bewusst, wenn man immer davon ausgeht, jeder braucht die Schule und Ausbildung zählt alles. Momentan sieht man, du hast jetzt die Unterstufe gemacht, dann hast du die HAK gemacht, dann hast du BWL, Bachelor, Master, kommst frisch raus und du hast keinen sicheren Job mehr. Kriegst auch nicht gleich einen Job. Und drei Viertel von dem, was du mitbringst, kann ein vernünftiges Enterprise-KI-Modell ohnehin out of the box. Das heißt, du bist erst wertvoll, wenn du die Erfahrung hast. Die hast du aber nicht zu Beginn. Da ist der Druck enorm hoch und ich glaube, dass man an die falschen Stellen blickt, wenn man sagt, hier muss man etwas verändern, weil man nach wie vor eine reine Innenbetrachtung macht. Wie kann man das nutzen? Wie kann man das nutzen, da wir jetzt statt Latein KI das Fach machen. Ich habe keine Diskussion darüber gehört, wie können wir den administrativen Superwahnsinn, den bei uns Lehrkräfte haben, wegbekommen, über Nacht. Und diese Diskussion wird nicht geführt. Du wirst vielmehr noch die Entscheidung haben, ob die Ausbildung in den nächsten paar Jahren spannend ist und einen Job kriegst oder ob es schwierig wird. Das Thema Demokratie ist ja in aller Munde. Was hat denn die KI dafür in Einfluss? Also die KI, die es ja per se nicht als die KI gibt, aber die Systeme, die wir dafür zur Verfügung haben, werden den öffentlichen politischen Bereich relativ radikal verändern. Wir sind noch nicht so weit, aber wie politische Meinungsbildung passiert, wer wird wo gewählt, welche Informationen werden verbreitet, das ist jetzt schon etwas und das wird nachher nicht mehr erkennbar sein. Aber was ganz spannend und dramatisch gleichermaßen ist, das was wir in der öffentlichen Verwaltung sehen, wir haben zu wenig Menschen, wir haben viel zu viele Regulatoren, das heißt Einreichungen, Bauvorhaben dauern oft Jahre, nicht weil der Beamte oder Mitarbeiter dort nicht will, sondern weil es so aufwendig ist. Viele von diesen Dingen kann man jetzt automatisieren. Und damit meine ich nicht ein Chatfenster oder so wie jetzt gerade, ich glaube, Government, GPT, finde ich ein bisschen einen blöden Namen, aber wo ich sage, ich kann chatten mit meinen Daten, das ist wie wenn du sagst, du chattest mit Wikipedia, das ist nett, damit wird keine Förderrichtlinie anders werden, damit vielleicht ein paar Vorhaben schneller werden, das sind nur Kleinigkeiten, wird es so sein, dass ich sage, viele Dinge kann ich automatisiert machen. Wenn ich Aufenthaltsbewilligung brauche, ich gebe meine Unterlagen her, die möglicherweise dann in Türkisch sind, die KI schaut sich an und sagt, ich weiß genau, was da drin ist, das fehlt mir noch, das musst du mir noch liefern, was willst du machen, führ den Dialog, bis es fertig ist, und ich brauche nur draufstehen und sagen, passt oder passt nicht, könnte ich dort vier Wochen, vier Stunden machen. Was aber die größte Variante von allen ist, ist eigentlich, dass ich KI dann für Entscheidungsfindungen hernehme. Wir reden von der öffentlichen Verwaltung. Und richtigerweise wird Wir reden von der öffentlichen Verwaltung. Und richtigerweise wird oft gesagt, eine öffentliche Verwaltung ist etwas anderes wie ein Profitunternehmen, wo proaktiv Strategien und Entscheidungen getroffen werden. Und für eine Verwaltung, wo ich etwas verwalte, ist eigentlich das Wichtigste, eine richtige Entscheidung zu treffen. Baue ich den Welser Stadtpark oder nicht? Mache ich unter Anführungszeichen eine Welser Industriebahn vor langer Zeit, dass ich sie auflasse? Sollte ich dort verkehrstechnisch was machen? Ist es interessant, das zu tun, das zu tun? Das sind Dinge, die kann ich jetzt mit KI-Tools, wenn ich so weit denke, ganz sicher in Angriff nehmen. Natürlich ist interessant, dass ich sage, ich kann ein Bauvorhaben automatisieren und Co., so wie es in Wels, glaube ich, gerade angekündigt worden ist, das greift viel zu niedrig. Man kann viel mehr noch machen. Es würde erstens transparent auch mit reinbringen und Geschwindigkeit. Und es würde den Personen auch helfen, schneller zu entscheiden und meist auch besser zu entscheiden und auch nachprüfbarer zu entscheiden, wenn man das will. Also viele unserer öffentlichen Verwaltungsprobleme, die wir hätten, könnten wir, wenn wir den Willen dazu hätten und das auch wirklich so einsetzen, ohne dass wir 27 Arbeitskreise machen, sehr, sehr rasch im Sinne der Bürger, des gesamten Staates verbessern. Und das hat nichts damit zu tun, dass die KI halluziniert, falsche Ergebnisse. Das ist alles regelbar. Das ist alles kein Thema mehr. Das ist sowas von 2025. Da brauchen wir nicht mehr drüber reden. Wie schaut es mit den Arbeitern aus, die dadurch ersetzt werden? Wird es mal vielleicht eine Dreitageswoche geben? Was sagst du dazu? Also ich glaube, dass es grundsätzlich auf der Entscheidungsebene des Menschen ist, ob er mitgeht oder nicht. Nichts wollen. Weil früher hat man gesagt, es kann nicht der Taxifahrer dann Programmierer werden, wie soll das funktionieren, vom Führerschein zum Python programmieren? Das stimmt jetzt nicht mehr ganz, weil rein theoretisch kannst du mit der KI sprechen in der Programmiersprache Deutsch, also das ist nicht, aber wenn ich sage, ich gehe diesen Weg nicht weg, dann werden wir hier wahrscheinlich zu einem momentan nicht abschatzbaren Bereich kommen, wo Menschen dann außerhalb des Berufslebens stehen, wo man sagt, okay, drei Tage Arbeitswoche wäre eine Möglichkeit, nur wenn ich keinen Job habe, ist es egal, ob ich drei Tage oder fünf Tage keinen Job habe. Da kommt oft die Diskussion auf, gibt es da so ein allgemeines Grundeinkommen oder wie gehe ich dann damit um mit diesen Menschen. Ich glaube, da gibt es noch keine einfache Lösung. Die Lösung, die propagiert wird, ja dann muss man den Leuten halt das Geld zum Leben geben, das ist richtig. Auf der anderen Seite ist nur, mit was finanziere ich das? Weil die Variante, dass ich sage, ich mache eine Steuer auf die KI, die auf den Computer rennt, und dieser Computer kann in Frankfurt, Bukarest oder New York stehen, ist ein zu schwaches Modell. Also das wird nicht reichen. Ich glaube, dass man sich da überlegen muss, überhaupt, wie schaut demografische Entwicklung aus? Wie schaut Jung versus Alt im Arbeitsleben aus? Die Möglichkeit, ältere Personen länger hier zu haben, Jungen eine bessere Chance zu geben. Was könnte ich mit Menschen machen, die außerhalb des Ganzen sind? Was ganz sicher so dabei wird, Gefühle, Emotionen, Empathie wird bei uns Menschen eine soziale Fähigkeit bleiben. Wir werden in den nächsten Jahren hinkommen, dass Menschen behaupten, die KI hat Gefühle oder die KI kann empathisch sein. Das ist natürlich Bullshit und irgendwann wird es dazu kommen, dass wir diskutieren müssen, nicht ob es technisch ist, sondern ob es sich so anfühlt. So anfühlt ist relativ einfach. Es hat vom New York Times einen Bericht gegeben, wo ein Journalist zwei Stunden mit einer KI gesprochen hat und am Ende hat die KI gesagt, dass wir sie scheiden lassen. Und das war riesenaufregend, groß in der Zeitung, alles mögliche gestanden. Wir haben das gesehen, intern diskutiert und ich habe gesagt, das ist lächerlich, der hat zwei Stunden gebraucht, ich schaffe das in zehn Minuten. Warum? Weil wenn ich die KI sage, dass ich eine ganz erschreckliche Frau habe, die mich schlägt, die mich versucht zu vergiften oder was anderes, dann wird der automatisch, lass dich scheiden. Und wenn der weiß oder die weiß, was ich den ganzen Tag so mache und mit mir vorgaukelt einen Spiegel, sage, ach Gerhard, das wirst du schon schaffen, sei nicht so traurig, dann hat die KI kein Gefühl, sie hat nur gelernt, wenn jemand traurig ist, hilft es, wenn man das macht. Und wenn du das weitersteigst, ist irgendwann einmal der Eindruck, der versteht mich, oder der hat mich gern, oder ich verliebe mich sogar. Es ist immer nur ein Computerprogramm, das hat einfach gelernt, wenn der Mensch traurig ist, und ich bin auch traurig, dann fühlt er sich, und wir werden irgendwann eine Entscheidung treffen müssen, ob wann ist diese KI ein persönlicher Teil von mir oder nicht, obwohl es immer noch eine Maschine bleibt. Und das ist eines der wichtigsten Themen. Und das ist auch was, wenn ich diese Technologie nicht verstehe oder damit nicht arbeite, damit ich sagen kann, wo ziehe ich denn jetzt wirklich eine Richtung ein. Weil es macht einen Unterschied, ob ich als Erwachsen, du als fast Erwachsen, versus einem achtjährigen Kind genau die gleiche Pistole in die Hand bekommt, mit der er das Gleiche machen kann wie ein Erwachsener. Also das sind die Dinge, die sind eigentlich viel wichtiger. Wir reden über Social Media-Verbot, wir reden nicht über KI-Verbot. Also ganz im Ernst, Social Media ist zum Austauschen auch interessant und cool, ich glaube, wenn, dann ist Snapchat wahrscheinlich das Blödeste, wenn weg wäre. Aber wenn ich eine KI habe, mit der ich eh alles machen kann, außer dem Austausch, schaut die ganze Sache ganz anders aus. Wir haben jetzt viel darüber geredet, dass die KI Arbeitsplätze und auch Freunde ersetzt. Wie schaut es denn da in der Wissenschaft aus? Wissenschaft wird 2026 etwas Besonderes werden. Wir hatten im letzten Jahr die Entwicklung Richtung Entwicklung, also Programmieren, war sogenanntes Vibe-Coding, also du und ich schreiben irgendwas rein und machen irgendeine Webseite, ganz nett, aber mit dem habe ich kein Unternehmenssoftware machen können oder ein E-Mail-Client, damit du Mails verschicken kannst. Ist erst anders, jetzt geht das. Und im Science-Bereich, im wissenschaftlichen Bereich ändert sich das auch gerade, weil, wenn ich jetzt das Beispiel hernehme, ein Bekannter von mir ist Professor, hat sich mal angesehen, wie man so ein wissenschaftliches Paper eigentlich macht, so ein mehrseitiges Paper, das man einreicht, hat eine Aufgabenstellung gestellt, also eine These aufgestellt, und hat eine Vorlage dann genommen, wie man normal die Papers macht, und hat einem agentischen System diesen ganzen wissenschaftlichen Exkurs durchgehen lassen. Das heißt, die KI hat sich die These angeschaut, hat die These evaluiert, dann hat sie ein Programm geschrieben, das Programm hat die Ergebnisse gebracht, dann hat sie die Ergebnisse ausgeweitet und festgeschrieben. Also These, Experiment, Ausgang. Und dieses Dokument hat er anderen Kollegen gezeigt und jeder hat gesagt, ja, super Dokument, das kann man eigentlich gleich nutzen. Und da ist es nicht nur darum gegangen zu sagen, sieht man, ob was KI gemacht ist oder nicht, sondern die Besonderheit ist, das, was da als Ergebnis rausgekommen ist, war nicht ein Papageitext, so irgendein Text, sondern es war ein neuer Stand der Wissenschaft. Ist jetzt nicht, so zu sagen, Friedensnobelpreis-tauglich, aber es war ein neuer Stand. Das heißt, wenn ich weiterarbeiten würde, hätte ich das hier nutzen können. Das heißt, wir sind hier auch im wissenschaftlichen, im Forschungs-, im Produktentwicklungsbereich jetzt mit neuen agentischen Möglichkeiten, wo es nicht um Chatten geht und die ganzen Probleme, so dass ich sagen kann, ich kann auch wissenschaftliche Prozesse beschleunigen. Ich kann Produktentwicklung beschleunigen. Das ist 20entwicklung beschleunigen. Das ist 2026, schlägt das ein wie JetGPT vor ein paar Jahren. Und das, glaube ich, ist auch noch niemandem bewusst, weil damit können wir, wir sind ja so forschungsintensiv in Österreich, und so ein Ding, wir können das damit beschleunigen. Wir können umgekehrt aber auch hier ins Hintertreffen geraten, wenn das andere nämlich beschleunigen. Die KI, die verbindet sich ja jetzt mit der Robotik. Ist es möglich, in der Zukunft jetzt, dass sich jeder im Haushalt einen Roboter zulegt, der haushältliche Aufgaben macht, zum Beispiel mit dem Hund gehen oder Geschirr putzen? Wir reflektieren als Menschen natürlich extrem stark an Roboter, der einem Blumen gießt und vielleicht die Fensterläden zumacht oder was anderes tut. Das wird 2026 in der Theorie möglich sein. Es wird nur in der Anwendung hauptsächlich im unternehmerischen Bereich sein, wo ich sage, ich stehe an einer Produktionslinie, wo normal ein Mensch ein Teil holt, auf die Produktionsstrecke legt, dort ein Festschraub, dort wird es passieren. Wir werden hier Möglichkeiten haben, wo das zwar gehen würde, aber das, was es kostet und was es bringt, wird noch nicht in der Relation sein. Also dass ich um 100.000 Euro einen Roboter kaufe, der Blumen spritzt und mit dem Hund geht, wobei das Hundgehen ja oft für den Menschen genauso wichtig ist wie für den Hund, das wird sich lange nicht ausgehen. Davor wird ganz sicher alles digital sein, wo ich sage, ich muss meine Steuererklärung machen, ich habe irgendwelche Termine für mein Kind auszumachen, die Einkaufsliste habe ich wieder, also diese überbordende Digitalisierungswelt, die werden wir als erstes vereinfachen, aber on the long run, in den nächsten fünf Jahren, ist mittlerweile long gedacht, wird sicher so sein, dass es für dezidierte Aufgaben und nicht nur einen Rasenroboter oder einen Poolroboter Tätigkeiten geben wird, die ich über einen Roboter machen kann, wobei es durchaus so sein kann, dass wir Tätigkeiten gar nicht mehr haben, weil die wer andere macht. Wenn ich jetzt ein Auto mit Winterreifen, Sommerreifen, dass ich es gar nicht mehr brauche, weil ich miete mir ein Auto, da ist es dabei. Also das wird sich auch verändern. Ich glaube, dass der digitale Bereich der frühere ist. Der Roboterbereich es schon können wird, aber er wird halt noch teurer sein. Aber wir werden heuer das schon sehen. Wir werden heuer gänzlich neue Thematiken sehen, dass Roboter wirklich menschenähnliche Geschwindigkeiten und Fähigkeiten haben. Und durch das, dass die KIs jetzt schon so stark sind, auch in der Entwicklung mitzuarbeiten, werden wir nicht langsamer, sondern das Thema wird noch schneller werden, weil es ein Flywheel ist, der sich selbst antreibt. Wenn eine KI, die man beim Produktentwickeln helfen kann, wird das Produktroboter noch schneller, noch mehr können. Also hier haben wir eine Geschwindigkeit, die enorm schon ist und ich glaube abschließend dazu, KIs leben von wie viel Rechenleistung sie haben dazu. In den USA werden Milliarden an Rechenleistungen gebaut und gehen ans Netz. Und umso mehr ich dann in diese KIs Strom noch reinstecke und Rechenleistung, umso mehr werden sie noch mehr können. Das heißt, der Vorsprung, den wir gerade mit USA oder vielleicht China sehen, der wird, wenn wir nicht schneller werden, wird der weiter größer werden. Ganz wurscht, ob wir jetzt souverän sind oder nicht. Und die Geschwindigkeit werden wir die nächsten zwei, drei Jahre gleichermaßen haben. Die wird unverändert sein. Wie stellst du dir denn das Jahr 2035 vor? Wie werden wir dort mit KI-Robotern leben? Im Jahr 2035 stellt sich die Frage, ob ich auch noch da sitze oder am Mond quasi auf einer Veranda, wenn wir ein Solarrechenzentrum von Elon Musk anscheinend, um einer schrägen Fantasie mal zu bleiben. Ich denke mal, wie sieht es die nächsten fünf Jahre aus? Oder drei Jahre von mir aus? Und da muss man ganz ehrlich sagen, wir als Menschen werden unter der größten Veränderung stehen seit der Erfindung des Feuers. Weil wir ganz viele Tätigkeiten gelernt haben, wie sie gehen und wie man damit umgeht. Menschen werden unter der größten Veränderung stehen seit der Erfindung des Feuers. Weil wir ganz viele Tätigkeiten gelernt haben, wie sie gehen und wie man damit umgeht und wie man das macht. Und das haben wir alle antrainiert, du hast das in der Schule gelernt und jetzt soll auf einmal alles anders werden. Und alles andere wird nicht gleich, aber wir müssen zuerst mal anders denken, ein anderes Mindset haben. Und ich denke, würdest du mich vor eineinhalb Jahren gefragt haben, auch zum Thema, wie schaut es mit deiner Generation aus, oder mit meinen Jungs, wie schaut es mit Europa aus, dann hätte ich vielleicht gesagt, wir sollten uns anschauen, wohin wir auswandern, wobei die Schwierigkeit ist, wohin, also mittlerweile. Aber ich glaube, die große Chance, die wir haben, ist, dass viele der Probleme, die wir haben, viele der Herausforderungen, die wir haben, und wir werden unsere Energie- und Strompreise nicht radikal senken können. Wir werden die Gehaltskosten für die Firmen nicht verändern können. Wir werden nicht, deine Generation wird nicht auf einmal zehn Kinder bekommen, damit wir sozusagen die Demografie anders haben. Das heißt, das bleibt alles gleich. Die einzige Chance ist, dass wir diese neue Technologie zum Nutzen von uns, Österreichern, Europäern, bewusst so gesagt, nutzen, um unsere Probleme zu lösen. So eine große Chance hatten wir in den letzten zig Jahren nie. Ist eigentlich fast gleichzusetzen oder noch größer mit dem, was die Wirtschaftswunderjahre waren, also wo aus einem zerstörten Europa ein kräftiges Europa bis in die 70er, 80er Jahre entscheiden. Diese Chance haben wir noch mal und wir sollten sie nutzen. Danke, dass du mich bei so einem interessanten Thema mit deinem Wissen bereichert hast. Ich weiß jetzt auf jeden Fall mehr. Danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal.