Da kommt noch mehr rein. Herzlich willkommen im Depot. Hallo zum zweiten Salon Anschläge zum Thema Feministisch durch die Wechseljahre. Mein Name ist Sarah van Dordrecht und ich darf euch im Namen des Depot ganz herzlich begrüßen. Für mich fühlt es sich sowieso an wie ein Heimspiel, weil das im Rahmen des Depot-Jahresschwerpunkts-Übergänge stattfindet, diese Veranstaltung, aber auch, weil ich eine ehemalige Ansteckerkollegin bin und auch eine heutige im Publikum sind. Es freut mich sehr, euch zu sehen. Bevor ich das Podium nachher kurz vorstelle zum Ablauf, wir sehen jetzt gleich einen Film und zwar A Streetcar Named Perspire. Perspire heißt Schwitzen und der Titel ist angelehnt an Tennessee Williams' Stück A Streetcar Named Desire, auf Deutsch bekannt unter Endstation Sehnsucht. Der Film geht sechs Minuten und ist von der US-amerikanischen Animationsfilmerin Joanna Priestley, 2007. Und ich glaube, es ist eine schöne Einstimmung. Und danach bauen wir dann kurz um und ich stelle das Podium vor. Ich wünsche uns einen wunderbaren Abend und freue mich auch, dass wir diese Veranstaltung auf Radio Orange und auf DorfTV ebenfalls ausstrahlen dürfen. Also vielen Dank an alle, die da zuhören, zusehen und auch im Livestream. Ich wünsche uns einen wunderbaren Abend. Oh, there it is. My mom said something about this. Oh, I guess that's me. Ooh, this looks fun. I hope it's safe. It feels pretty uncomfortable. Let's go. What's going on here? Am I supposed to turn this thing on myself? Here we go. It's getting hot in here. Is this thing overheating? Here we go! Oh, it's getting hot in here. Is this thing overheating? My, but it's muggy. This is kind of thrilling. Oh, this is... This is kind of thrilling. Oh, this is wonderful. Oh. Ah! Oh, this is better. Oh, I wonder if I can see my car. If I can remember where I'm parked. Yeah, I feel kind of good. What? I thought I was finished with this. What? What? Oh, I thought I was done with that. Oh, the female reproductive system is such a bloody mystery. You never know when it's going to start. You never know when it's going to start. You never know when it's going to stop. Oh, this is why they call it the change. I hate that word. Menopausal symptoms include impaired memory and concentration, emotional ups and downs, bloating, indigestion, nervousness and anxiety attacks, feeling overwhelmed, insomnia, restless sleep, fuzzy thinking, brain fog, hot flackers, and night sweats. Menopause is a disease, but it is curable when... Pimples? Oh, great. Oh, pimple. Oh, pimple. Ah! Wrinkles? Oh, no. Turn me into my hood. Or... facial hair? Ah! Whoa! Whoa! Ah! Ah! Whoa! Whoa! Whoa! Do-do-do-do-do-do-do! Oh! Oh! Oh! Do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do-do- No spicy food, no coffee, no memory, did I say memory already? No scary eyes, no sleep. Menopausal symptoms include low libido, violent mood swings, vaginal atrophy, crying spells and melancholia, lack of energy, muscle aches and pains. Episodes of rage and grief. And heart palpitations. I'm dying! Whoa! Why can't I just be left alone? Finally, I can read. I can... Well, I can knit. You won't knit. I can... I can just relax and feel safe. I... Aah! Aah! Oh, my God! Aah! Aah! I can't... I can't... I can't see. I can't see. I can't see. Whoa! Whoa! Many pills would help. I can't take pills. Maybe I can think take pills. Maybe I can think about self-reflection. That's all. I hate self-reflection. I don't want to self-reflect. I don't want to face myself. What was that that just happened to me? Just happened to me. Oh! Oh? Oh, it's over? Well, that was... Oh, what was that all about? Oh. Ah. Woo-hoo-hoo-hoo! Oh. Oh. Ah, I feel much better now. Change. Phew. I got your change right here, buddy. I'm you. Vielen Dank. Ja, herzlich willkommen nochmal. Hallo auch an alle, die später reingekommen sind. Das war der Film Streetcar Named Perspire von Joanna Priestley. Ich darf jetzt kurz das Podium vorstellen. Vielen, vielen Dank, dass ihr da seid. Moderation macht Lea Susemich, leitende Redakteurin für feministische Magazinanschläge. In der Mitte sitzt Bella Angora, Künstlerin, Performerin, Theatermacherin. Sie wird gleich auch live etwas performen. Und wir sind schon sehr, sehr gespannt, weil sie hat sich schon viel mit Übergängen und dem Älterwerden und eben auch den Wechseljahren beschäftigt. Und auf der linken Seite Silvia Geiswinkler, Senior Health Expert, und älter werden und eben auch den Wechseljahren beschäftigt. Und auf der linken Seite Silvia Geiswinkler, Senior Health Expert bei der Gesundheit Österreich GmbH. Und ich freue mich auf einen ganz spannenden Austausch zwischen den Künsten und der Medizin und dem Journalismus. Es wird nachher auch die Möglichkeit geben, Fragen, Anmerkungen aus dem Publikum zu machen. Wer ins Mikrofon spricht, wird aufgenommen. Wer das nicht möchte, gibt mir bitte ein Zeichen. Dann darf ich noch auf eine Veranstaltung hinweisen. Für alle Anschläge Hardcore-Fans gibt es natürlich am Dienstag, den 21., also nächste Woche, ein Feminismen diskutieren, die regelmäßige Reihe, die bei uns stattfindet. Kinder, Küchentisch und Klasse mit Brigitte Theisel und Silvia Köchel, ebenfalls leitende Redakteurin, beziehungsweise ehemalige leitende Redakteurin bei Anschläge. Und das wird sicher auch ein toller Abend. Und ansonsten darf ich noch auf unseren Newsletter und unser aktuelles Programmheft hinweisen. Für das Café möchte ich auch gerne Werbung machen. Das ist nämlich auch außerhalb von unseren Events geöffnet. Also bleibt gerne nachher noch oder kommt zueinander mal vorbei. Schönen Abend. Applaus Also bleibt gerne nachher noch oder kommt ein andermal vorbei. Schönen Abend. Okay, ich starte. W-A-S W-A-R Wirklich? Wirklich. Eine historische Linie von hier ins Irgendwo. Schmal, scheinbar, endlos, balancieren, walk the line. Gleichgewicht halten und verlieren, zurückerlangen, zurück zu dir. Schwanken, fallen, weiter kriechen, aufrecht gehen, tapfer stehen. Kippst mal zur Seite, dann nach vorne, ein schneller Schritt, um dich zu fangen. Rasendes Herz, dann ein Stolpern, vorwärts, rückwärts, da und hier. Zurückgeholt, gerade halten, zurechtgerückt, zurechtgemacht, zurechtgezupft, zu recht, dein Recht. Zu wieder, zu wenig, zu viel, zu gut, zu lieb, zu nett, zu kaputt, zu schlecht, zu schön, zu hässlich, zu klug, zu blöd, zu bedürftig, zu arm, zu dünn, zu dick, zu dreckig, zu billig, zu zügellos, zu naiv, zu berechnend, zu manipulierbar, zu brauchbar, zu nichts, zu gebrauchen, zu weich, zu hart, zu lustlos, zu geil, zu reizlos, zu weiblich, zu männlich, zu dominant, zu schüchtern, zu erfolgreich, zu untalentiert, zu fordernd, zu nachgiebig, zu traurig, zu lustig, zu laut, zu leise, zu empathisch, zu egomanisch, zu kollegial, zu selbstbestimmt, zu lenkbar, zu emanzipiert, zu radikal, zu emotional, zu funktional, zu rational, zu abnormal, vor allem zu alt. Ein Recht alt zu werden und zu sein, dein Körper begrüßt die fortschreitende Veränderung mit freudig schwingenden Winkelarmen, während du abgegriffene Ideale ganz ohne Wenn und Aber verabschiedest. Kein Blick über die Schulter, Gefühle in den Himmel geschickt. Return to Sender. Fuck. Du bist mal die beste, mal die schlechteste Version deiner selbst. Das ist gut und abseits einer gesellschaftskonformen Behave-Yourself-Attitüde zeigt sich eine schier endlose Palette an bunt blinkenden Persönlichkeitsfacetten. Denn Pauschalisierung ist der große Bruder von Scheiße. Das war schon immer klar. Und Tag für Tag passiert dein Leben. Sei die eine, sei die deine, sei mit dir, sei über und daneben in dir. Sei ein Kreis, sei ein Quadrat, sei Grauzone und goldener Horizont am Ende der Vision. Dort, wo Augen im Wasser versinken, am Ertrinken im Nichts, um nicht zu sein, für einen kleinen zarten Moment nur. Sei die eine, sei mit dir, sei die Erfüllung immer hier. Verbundenheit im Geiste und wellenförmig spült es längst verfaulte Gedanken vergangener Generationen durch deinen stets überspannten Denkmuskel. durch deinen stets überspannten Denkmuskel. Endlose Aneinanderreihungen von Geschichten in Seelen eingeschrieben, Kapitel für Kapitel, Momentaufnahmen in Technikolor. Du verbrennst die vollgeschriebenen Blätter deiner Lebensgeschichte, blickst dankbar in dein Innerstes und verneigst dich vor dir selbst. Dafür, dass du mutig bist, trotz all der Angst, die du nicht sein willst. Dafür, dass du stark bist, trotz all der Schwäche, die du auch bist. Dafür, dass du durchgehalten hast, trotz allem, was du nicht bist. Dafür, dass du das Lachen nicht verlernt hast, trotz all der Tränen. Lass los für einen Mikroaugenblick und Atem strömt aus dir hinaus in eine Welt, die dich berührt, dich bewegt, immer wieder dich zerlegt in tausend kleine Stücke. Du sammelst sie ein am Wegrand, dort wo sie einst lagen, sammelst dich Stück für Stück wieder ein, polierst all deine Teile, betrachtest sie von allen Seiten und Ashes to Ashes, meinetwegen, irgendwann nicht jetzt. Die Zeit in dein Gesicht geschrieben, Linien tief und echt, Tradition ins Feuer gekippt, verbrannt dein Lebensplan, bist Frau, bist Mensch, bist du. Du bist die Letzte in der Reihe von denen, die vor dir waren und sind. Du singst dich durch die Nacht und tanzt in einen Morgen und Schmerz reimt sich auf Herz. Doch das war alles gestern. Jetzt bist du meist mit dir, manchmal mit deinen Schwestern. Sei dir eine, sag ich bin, bin Arm, bin Kopf, bin Beine. Du in deiner Zeit, dein Zeitfenster, durch das du schwebst in eine unbekannte Welt, in der du schweigend sprichst. Du in deiner Zeit, die nichtfenster, durch das du schwebst in eine unbekannte Welt, in der du schweigend sprichst. Du in deiner Zeit, die nicht rast und auch nicht knapp wird, die nicht vergeht und die nicht kommt. Du ohne Leistung, ohne Wertung, kein Urteil über dich und andere. Und plötzlich schaltet sich dein Timecode ungefragt ab. Bild und Ton klaffen auseinander, der Bruchteil einer Notwendigkeit signalisiert das Unsichtbare. Auch du, oft unsichtbar, eine scheinbar abgenutzte Figur am Rand der Dinge der Jugendwahn, fick dich von hinten, wenn du ihn lässt. Dein Arsch ist praller als dein Gesicht, da gibt es kein Zurück mehr. Du schüttelst dich wie ein nasser Hund und investierst in innere Werte. Gnade, Gnade, die Akzeptanz von nicht zu leugnender Unzulänglichkeit gräbt sich mehr und mehr in dein inzwischen unsynchronisiertes Best-Ager-Bewusstsein. Eine wertvolle Errungenschaft all der Jahre, die dir zeigten, was Leben ist. Und Dankbarkeit stülpt sich über Unzufriedenheit im allerbesten Falle. Selbst mit Leid zerfliegt, gestellte Fragen, Glutnester im längst verdörrten Prärieland eines patriarchalen Hardcore-Kapitalismus, only for luxury beliefs. Hast lebenslänglich bekommen und genommen, um den perfekten Moment zu erschaffen, in einer unperfekten Welt, in der das nächste Damoklesschwert dir eine weitere Nachricht überreicht und deine Kreise enger werden bis zum ultimativen Rotation im Raum ohne Zeit. Lost in Paradise. Den Apfel isst du selbst. Und jede Problemstation kann Über-, Unter- oder Aufforderung sein. Im besten Fall entscheidet hier dein Wille. Du lässt es gut sein, obwohl es schlecht ist. Du blickst neutral auf die Graustufen deiner Existenz und plötzlich schimmern zarte Farben durch den tropfenden Nebelschleier eines oftmals fremdbestimmten Alltags, in dem dein Wesen im Tarnmodus durch die Gassen schleicht und kein Blick in fremde Augen. Alle Jahrzehnte deiner atemberaubenden Hochschau-Bahn-Existenz in einer Welt, in der du dich nicht heimisch fühlst, eine Touristin von Station zu Station reisend, ein Weg ins Nimmerland, dort wo bunte Bänder im Wind flattern, von dir berichten und all den anderen. Bänder im Wind flattern, von dir berichten und all den anderen. Du bist die Liebe deines Lebens, doch immer wieder stocherst du lustlos in deinen Inszenierungen, deinen Dramen to go, Junkfood für ein konditioniertes Ich, doch ab und an bröckeln Illusionen in dicken Krusten von dir ab. Du schälst dich aus deinen Rollen wie eine Schlange aus ihrer alten Haut und neue Beweglichkeit gibt dir Impulse. Transformation mit schweißgefüllten Poren am Ende immer du. Atmest dich in ungeahnte Sphären. Die Fruchtbarkeit hat sich gewandelt. Ein neues Sein willst du gebären. Du presst es raus dann wieder nicht. Du nimmst dir Raum, du gibst dir Zeit zeit dann schläfst du ein ein sachtes flimmern und irgendwann schläfst du für immer und nur der wind wird sich erinnern Ich würde die Lesung gerne zum Anlass nehmen, um zunächst mal über die ein bisschen erfreulicheren Effekte der Wechseljahre zu sprechen, bevor wir dann später ganz bestimmt auch auf die weniger erfreulichen zu sprechen kommen und auch auf die vielen ganz unübersichtlichen Symptome von Wechseljahren. Aber was in deinem Text für mich auch so ein bisschen durchgeklungen ist, zumindest immer wieder, ist, dass viele Betroffene die Wechseljahre durchaus auch als etwas sehr Positives erleben. Es wird, ich habe unlängst gelesen, da wurde es als Fuck-off-Phase bezeichnet, bei dir kam auch das Wort Fuck vor. Genau, also dass Betroffene durchaus sagen, dass sie sich befreit fühlen von Erwartungsdruck, dass sie wirklich bestimmte Dinge einfach nicht mehr machen und mit sich machen lassen, dass gesellschaftliche Erwartungen ganz anders an ihnen abprallen. viele Betroffene so ist und meine Frage wäre an dich zunächst einmal, Bella Angora, ob du das auch so erlebst, neben allem anderen, was nicht so schön ist und was du glaubst, welche Rahmenbedingungen es bräuchte, damit dieser befreiende Aspekt stärker im Vordergrund stehen kann. Ja, danke für die Frage, finde ich gut, vor allem mit den Rahmenbedingungen, aber zuerst irgendwie ja mir, aber mir, aber wenn du dann irgendwie durch das durchtauchst und irgendwo versuchst, das Gute dran zu sehen und ich denke, es macht immer Sinn im Leben, das Gute zu suchen, auch wenn es gerade nicht so gut ersichtlich ist, auch wenn es gerade nicht so gut ersichtlich ist, dann kann es eben auch was total Schönes sein, dass man sich selber mehr erkennt, dass man sich selber mehr wahrnimmt, dass man sich selber mehr spürt. Nicht immer auf eine angenehme Art und Weise, aber dieses sich selber sehr stark spüren, weil das auch teilweise der Körper einfordert, finde ich ein Privileg im grunde genommen und zu der zweiten also der zweite aspekt der welche rahmenbedingungen also ich denke dass gerade in bezug auf die wechseljahre ein sehr sehr sagen wir mal nicht förderlicher aspekt jener ist das einfach ganz viele frauen Menschen, die in den Wechseljahren sind, gerade nämlich in dieser Phase sehr, sehr viel Druck haben. Sehr, sehr viel Existenzdruck. Ich kann es jetzt nur auch von mir zum Beispiel sagen, ich bin freischaffende Künstlerin, mein Existenzdruck war immer schon da da aber der wird dann noch stärker und er wird vielleicht auch stärker wahrgenommen weil du erlebst dich natürlich auch teilweise im zuge von diesen ganzen symptomen die dann da sind auch als als weniger stabil du erlebst dich irgendwie teilweise als krank du erlebst dich als in allen möglichen variationen wir haben es auch schön in dem Film gesehen, also es ist echt eine Achterbahn teilweise und das macht auch mitunter Angst und wenn du dann zu der Angst, die da aufkommt, dann noch spürst, okay, der Druck wird größer, wir kennen alle irgendwie die derzeitigen gesellschaftlichen Veränderungen, auch im Sinne von, die Dinge werden teurer, la la la, die Wohnung wird teuer, ba ba ba, da kommt so ein massiver existenz druck dann irgendwie auf dich zu und der macht sich dann ganz ganz besonders besonders rasend bemerkbar wie ich finde und ich finde generell dass jede form von druck jede form von stress gerade in dieser sensiblen umbau phase eines kör Körpers, eines Lebens, eines Menschen super kontraproduktiv ist. Da bin ich einfach ganz klar der Meinung, da bräuchte es wirklich politische Entscheidungen, jetzt nicht nur in Bezug auf Menschen in den Wechseljahren, sondern generell. Das ist sowieso meine Einstellung, dass da irgendwo da fällt mir dann immer so ein Schllagwort wie grundeinkommen ein aber dass vor allem frauen dann gerade in dieser phase die sie ohnehin schon massiv fordert mitunter dann noch so irgendwie im kalten stehen finde ich nicht okay ja das ist definitiv ein ganz wichtiger Punkt, also dass das oft dann eben auch die Phase ist, wo man zum ersten Mal über Alterssicherung nachdenkt und so die drohende Altersarmut auf sich zukommen sieht, was auch ein Aspekt ist, dass inzwischen aufgrund der veränderten Biografien von vielen Betroffenen, die später Kinder bekommen, das dann tatsächlich oft mit der Pubertät der Kinder zusammenfällt. Die Wechseljahre ist bei mir der Fall, das ist auch ganz besonders schön. Ja, ich wollte noch ergänzend sagen, einer meiner Lieblingstexte zum Thema Menopause, um noch ganz kurz bei den positiven Aspekten zu bleiben, ist der Gift of Menopause. Der Untertitel ist I have become invisible, I like it. Das ist wirklich ein ganz, ganz schöner Text, der ist schon älter, den habe ich schon gelesen, bevor ich selbst betroffen war und der war so verheißungsvoll und sie beschreibt einfach, also auch all das, was wir jetzt gehört haben, was wir im Film gesehen haben, durchaus ungeschönt, aber eben auch dieses neue Selbstbewusstsein, diese neue Klarheit, dieses Wissen darum, worauf sie einfach überhaupt keine Lust mehr hat und wie schön die frühen Morgenen sind, die sie nie gesehen hat, bevor sie unter Schlaflosigkeit gelitten hat. Wirklich, also kann ich empfehlen. Ja, aber jetzt doch zu den unerfreulicheren Aspekten, vielleicht zum Einstieg. Silvia, wir haben ja in den letzten Jahren,ben wir schon eine Konjunktur des Themas und haben zuweilen sogar das Gefühl, dass Menopause tatsächlich allgegenwärtig ist, medial. De facto gibt es aber eine riesengroße Forschungslücke, also der Gender Health Gap zeigt sich gerade am Thema Wechseljahre ganz besonders deutlich. Vor 200 Jahren, habe ich unlängst gelernt, gab es überhaupt noch keinen Begriff für die Wechseljahre. Vielleicht könntest du einführend ein bisschen einen Einblick geben, worin sich diese fehlende Forschung zeigt. wo es diese fehlende Forschung zeigt. Du hast gerade eine Studie abgeschlossen, wo die Evidenz von Therapien, aber auch das Informationsangebot untersucht wurde. Vielleicht kannst du damit einsteigen und dann würde mich auch interessieren, vielleicht mal so ganz grundlegende Informationen. Was sind die Wechseljahre eigentlich? Also meistens sprechen wir bei den Symptomen über die Perimenopause und gar nicht über die Menopause selbst. und da haben tatsächlich 70% der befragten Frauen oder Menschen in den Wechseljahren geantwortet, dass sie sich nach den Wechseljahren wirklich befreit gefühlt haben und gut gefühlt haben. Also da fällt tatsächlich etwas weg. Was unsere Interpretation dann aber auch ist von diesem Ergebnis, das heißt gleichzeitig schon auch, dass vorher irgendetwas da war, was belastend war, weil sonst würde nicht so ein Freiheitseffekt entstehen. Aber es sind 70 Prozent und das sind wirklich viele. Genau. Also es ist gut, wenn man dann durch ist, aber das wollte ich auch noch ergänzen. Es kann dauern. Genau. Der Rollercoaster mit allem, was auch im Text und im Film war, das ist halt nicht nur ein Zeitpunkt von einem Monat, sondern das sind halt Jahre. Und wenn es dann irgendwie in diese Phase geht, der Post-Menu-Pause, wenn dann sich alles wieder stabilisiert, das dauert dann. Genau, weil vor der Postmenopause gibt es die Menopause. Das ist dann eben der Zeitpunkt, wo das letzte Mal sozusagen die Regelblutung stattfindet. Diese ganze Phase davor ist die Perimenopause. Also das ist die Phase, wo alles so rauf und runter geht, also dass halt wirklich hormonell diese massiven hormonellen Schwankungen sind vor allem, die beginnt oder sozusagen überhaupt diese Wechseljahrsymptome generell, also alles was zu Prämenopause ist, generell also alles was supere menopause ist beginnt circa mit dem 40 lebensjahr und es gibt aber dann auch irgendwie auch noch die es gibt auch noch frauen oder menschen mit wechseljahren oder potenziell betroffen davon auch noch vor dem 40 lebensjahr das sind die irgendwie frühzeitig in die wechseljahre kommen das kann unterschiedliche gründe, aber unter anderem halt auch Erkrankungen oder auch eine Insuffizienz. Das sind fast 10 Prozent, oder? Also gar nicht so wenige. Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut wegen unserem Vorgespräch. Es sind nicht 10 Prozent, aber es sind 3 bis 5 Prozent, schätzungsweise. Aber trotzdem jede Menge. Ja, genau. Es sind einige Frauen. Und ja, ich möchte dazu sagen, ich bin keine Medizinerin, ich bin eine Soziologin, aber was stattfindet bei den Wechseljahren ist halt vor allem irgendwie der Hormonhaushalt und die Verstoffwechselung, die irgendwie halt dann den gesamten Körper irgendwie ziemlich durcheinander bringt. Und da ist jetzt auch der Punkt, wo ich jetzt auch einhaken kann mit der Forschung. Und das ist etwas, was wir in unseren ganzen Arbeiten einfach sehen. Und da ist, finde ich, die Wechseljahre ein geniales Beispiel dafür. auch mit medizinischer forschung gesundheitsversorgung und das war zum der zum zu dem fall in dem fall halt irgendwie rund um 50 prozent der bevölkerung die irgendwann in die wechseljahre kommen weil wir wissen wirklich wenig nach wie vor es tut sich natürlich jetzt schon viel aber halt massiv verspätet und alles was jetzt auch schon genannt wurde diese informationsflut und diese unterschiedlichsten kanäle über die etwas zu wechseljahren irgendwie berichtet wird zeigt auch dass der massive lücke da ist weil sozusagen jetzt irgendwie parallel gesehen könnte auch so sein also ideal modell mäßig eine frau oder person mit wechseln geht zu einer gynäkologin oder auch zu einer allgemeinmedizin medizinerin es wird eine simple diagnose gestellt oder eingeordnet was los ist und es gibt eine behandlung die einfach klar ist weil sie schon irgendwie so lange getestet ist und ausreichend getestet ist, dass es irgendwie nicht so ein Try and Error Spiel ist, das wir jetzt gerade haben. Dieses Try and Error, finde ich, zeichnet sich halt auch irgendwie massiv ab in dem, wie Frauen versuchen sich zu informieren, an Informationen zu kommen, um irgendwie einen Weg dadurch zu finden. Ich finde das auch jetzt in den Vorgesprächen und in vielen Gesprächen, die wir im Rahmen von unseren Arbeiten auch haben, finde ich wirklich auch tatsächlich erstaunlich, wie viel Frauen versuchen, irgendwie eine Stabilität zu kriegen, was Informationen betrifft oder auch mögliche Behandlungen. Das sind alles individuelle Aktivitäten. Und es gibt eigentlich wenig oder bis gar keine Anlaufstellen, wo garantiert werden kann, dass qualitätsgesicherte Informationen oder auch Diagnosen oder Behandlungen angeboten werden. Es gibt ja auch kein Geld dafür. Also ich glaube, es gibt einmal im Quartal, ich weiß es nur für Deutschland, 16 Euro oder so für eine Menopausenbehandlung. Das gibt einmal und im Unterschied zu Reproduktionsmedizin ist da einfach auch kein Geld mit zu verdienen. Ja, das ist sicherlich auch ein starker Faktor, dass da irgendwie sich dann die Unterschiede zwischen, also jetzt wirklich blöd armreich sozusagen, auch drastisch auswirken, weil eine entsprechende behandlung also so wie es derzeit ist ja Mehrheitlich musst du dann zu privatärzten gehen also ganz klar und ich war auch zum beispiel mal bei einer kassenärztin die hat mir schlicht und einfach einfach es tut mir leid ich habe nicht die zeit um sie jetzt wirklich ausreichend zu beraten also ist so und da sind wir dann irgendwie schon bei guten beträgen und dann kommt ja noch die ganze therapie dazu also die mittel die man dann irgendwie nehmen soll dann kommt dazu du musst es ständig immer abgleichen du brauchst dann irgendwie eine Begleitung. Du brauchst eigentlich durch die ganze Phase hindurch eine ärztliche Begleitung. Weil du musst alles mögliche immer wieder checken. Also jetzt nicht nur irgendwie Mamo und ich weiß nicht was, sondern du musst auch ständig immer wieder die Blutwerte überprüfen und, und, und. Damit eben nichts schief geht. Und da wird es dann richtig teuer. Und das kann sich ganz einfach nicht jede leisten und selbst, ja, also das finde ich schon auch irgendwie so einen bestimmenden Faktor eigentlich. Und ich meine, in diese Lücke kretscht ja dann eine gigantische Wellness- und Lifestyle- Industrie, inzwischen gibt es ja zahllose Influencer, Ärzte und Ärztinnen oder auch Nicht-Medizinerinnen, die dann mit irgendwelchen dubiosen Produkten Geld verdienen. Das ist auch das, was wir jetzt auch versucht haben anzusehen, eben über die Informationen, weil eben da vor allem zwei Märkte massiv drinnen sind. da vor allem zwei Märkte massiv drinnen sind. Das ist einerseits die Pharmaindustrie und das ist andererseits der riesige Markt der Nahrungsergänzungsmittelindustrie und das sind marktbestimmte Dynamiken und die haben nichts mit einer ordentlichen Gesundheitsversorgung zu tun. Also und das ist aber gar nicht so einfach, es gibt inzwischen schon jetzt vermehrt Studien dazu, aber hier auch schon mal Studien zu finden, was irgendwie Fehler und Desinformationen betrifft, das auseinanderzuhalten, weil es gibt dann doch wieder auch zum Beispiel einzelne Wirkstoffe, die schon wirken. Also Isomelaphone zum Beispiel. Habe ich immer vorher gehört gehabt, die wirken überhaupt nicht. Doch. Das ist in medizinischen Leitlinien untersucht. Da gibt es Evidenz dazu, dass sie wirken. Aber vielleicht könntest du dazu noch ein bisschen mehr sagen also was wofür für welche therapien gibt es welche evidenzen welche symptome vielleicht können wir darüber auch noch ein bisschen im detail reden also also ich kann jetzt eben weil ich ihm in dem fall keine medizinerin was ich jetzt sagen kann ist wir haben jetzt in dem bericht tatsächlich ist halt so versucht dass wir tabellarisch aufgelistet haben, welche Symptome es gibt, welche sind einfach klassisch und kommen einfach vor. Und welche Behandlungen werden empfohlen und wo ist eine Hormonersatztherapie tatsächlich stark empfohlen in den medizinischen Leitlinien, wo ist sie nicht empfohlen. Aber ich kann jetzt eigentlich jetzt pauschal nicht sagen, dass es irgendwie auf dieses Symptom die passende Therapie gibt oder nicht, weil einfach in diesen Leitlinien auch ganz viele Differenzierungen drinnen sind. Es muss letztlich dann trotzdem wieder auf jede Frau, auch nämlich mit möglichen Vorerkrankungen angesehen werden, was sie irgendwie dann tatsächlich verwenden kann. Aber was ich schon sagen kann, also in den medizinischen Leitlinien und in den großen, schon qualitätsgesicherten Menopausengesellschaften ist es so, dass die Hormonersatztherapie an sich schon als Goldstandard irgendwie gilt ja also genau also wenn wir wenn frauen menschen mit wechseljahren wirklich beschwerden haben dann ist es eigentlich schon die hormoneersatztherapie die die verwendet werden soll zur linderung der beschwerden ok dann sind wir schon bei den Hormonen. Das ist ja das große feministische Streitthema im Feminismus. Es gibt ja quasi salopp gesagt die zwei Lager, die einen so gegen Big Pharma, da kann man vielleicht auch ein bisschen auf die Geschichte eingehen, woher das kommt, dass es da einfach die großen Vorbehalte gibt und die anderen, die halt sagen, Biohacking, super, alles was hilft, her damit und das wurde uns so lange vorenthalten genau und da dazwischen spielt es sich ab und da vielleicht können wir darüber reden wie das eigentlich entstanden ist es gab ja dieses dieses einflussreiche buch von robert wilson ist er glaube ich vor er war feminin wo dann gesagt wurde ja alle frauen Frauen, tatsächlich nur Frauen, nehmt das, dann bleibt ihr für immer jugendlich und schön und weiblich. Und dann gab es eben Krebsfälle und wurde sofort abgebrochen. Es gab dann jahrzehntelang, oder ich weiß nicht, wie lange das tatsächlich war, gab es fast überhaupt keine Hormonersatztherapie mehr. Und jetzt kehrt man wieder dazu zurück und da ist jetzt eben dann wieder die Kritik, dass das zu voreilig, zu schnell passiert undurenken und in Wahrheit wird da was medikalisiert, was eigentlich gar nicht behandlungsbedürftig ist. Darf ich dazu was sagen? Ja, klar. Okay, also jetzt auch ganz persönlich. Also ich bin auch super skeptisch bei Hormonersatztherapie und war ich irgendwie auch ganz arg also ich bin auch super skeptisch bei hormonersatztherapie und war ich irgendwie auch ganz arg auch noch bevor wir dann irgendwie die evidenz lage gegen wir uns angesehen haben eben auch deshalb weil die pharmaindustrie einfach so massiv riesig ist ja es gibt aber jetzt ein aber und also von allem was wir jetzt irgendwie erarbeitet haben sehen wir schon also wenn frauen und ich denke mir dass diese biesel vielleicht vergleichbar auch mit sowas wie man nimmt man was in anspruch also zum beispiel auch bei therapie oder bei psychotherapie also wenn der leidensdruck so hoch ist dass er dass der alltag echt eingeschränkt wird oder alltag nicht mehr irgendwie sozusagen normal lebbar ist oder irgendwie so lebbar ist dass man freude daran haben kann dann denke ich inzwischen schon dass es legitim ist irgendwie eine behandlung in anspruch zu nehmen und bei den wechseljahren ist es dann die hormoneersatztherapie vor allem wenn ich ganz kurz da noch was dazu sagen darf dass er bei einem derartigen leidensdruck also wo wir sprechen von extremen schlafstörungen von depressionen also das spielt sich ja sehr oft auch auf einer psychischen ebene ab nicht nur auf einer körperebene wurde halt dann anders therapiert bis jetzt. Also da wurden keine Hormone verschrieben, sondern Psychopharmaka und zwar massive. Und da sage ich auch, dann ist es bestimmt noch irgendwie das bessere Mittel der Wahl. Ja, zu dem Psychopharmaka vielleicht auch ganz kurz, das ist in den Leitlinien dezidiert auch drinnen, das ist eine, darf nicht empfohlen werden. Wurde aber über Jahrzehnte, also wirklich bis zu Neuroleptika. Also es ist wirklich krass, was den Frauen da gegeben wurde, weil sie im Wechsel sind. Das ist schon heftig. Aber ganz kurz noch zur Kritik an den medizinischen Leitlinien, weil die ja immer noch sehr wenig umfassend sind, was zum Beispiel Kontraindikationen anbelangt. Also zum Beispiel Menschen, die an Erkrankungen leiden, die hormonsensitiv sind, also Endometriose zum Beispiel, profitieren einfach nicht oder zumindest nicht im gleichen Maße von der Hormonersatztherapie, weil dann die Krankheit irgendwie wieder aktiviert werden kann. Und all diese Sachen, glaube ich, da weiß man immer noch viel zu wenig darüber, wie damit umzugehen ist oder welche alternativen Behandlungsmethoden es dann gibt, weil das ist ja dann meistens einfach so, okay, können wir nicht geben, funktioniert nicht oder wie du meintest, immer nur Try and Error und dann das. Also da gibt es einfach noch viel zu erforschen. Also was ich auch generell irgendwie jetzt wichtig finde, was man in dem Kontext betrachten sollte, ist, warum sind die Symptome überhaupt so stark? Also es gibt ja durchaus Frauen, die haben kaum Symptome oder gar keine. Dann gibt es Frauen, die haben extrem starke Symptome. Ich habe mich auch ziemlich viel damit beschäftigt, bin aber natürlich keine Medizinerin. Aber ich denke mal, was ich jetzt so gelesen habe, es hängt ganz stark auch einfach mit dem Nervensystem zusammen. Es gibt empfindsamere Nervensysteme und weniger. Das wiederum hängt von Außenfaktoren ab, sehr oft. Und da kommt wieder irgendwie das Schlagwort Stress ins Spiel. Jeglicher Stress, jeglicher Druck macht das Ganze sozusagen schlimmer. Und ich glaube einfach, dass ganz viele Frauen schon Jahrzehnte davor immer mehr Leidensdruck haben, also eben aufgrund von Lebensbedingungen, die meines Erachtens nicht wirklich gut sind, die verbesserungswürdig wären. Und da zeigt sich dann im Körper einfach schon irgendwo so diese Disbalance. Also das Hormonsystem, das ja wahnsinnig anfällig ist und wahnsinnig fragil, und zwar das gesamte Hormonsystem, kann dann schon schnell mal irgendwie anfangen zu kippen. Und das spüren auch ganz viele Frauen dann schon in ihren 30ern, in ihren 40ern. Also das hat noch nichts mit Perimenopause zu tun, aber der Körper produziert vielleicht schon sehr viel weniger Progesteron aufgrund von Stresseinwirkungen und so weiter und so fort. Jetzt geht das über Jahrzehnte so dahin und du versuchst dich irgendwie durch dein leben durchzuschleppen teilweise also ich spreche nicht nur von mir ich kenne das auch von ganz vielen frauen aus meinem umfeld und dann bist du womöglich alleinerzieherin und hast doppelbelastungen bis zum abwinken lalala so geht es irgendwie weiter und dann landest du im wechsel bist aber schon schwerst angeschlagen auf körperebene kannst es aber noch irgendwie so durch die hormone die du noch hast in schach halten der körper spielt noch mit und dann östrogen weg progesteron weg und dann geht's los. Und dann kann der Körper irgendwie das alles nicht mehr halten. Und ich glaube, dass das ein riesengroßes Problem ist, dass wir schon viel früher ansetzen müssen, um zu überlegen, wie können wir irgendwie das schon eben früher betrachten, dass es gar nicht so weit kommt. Weil ich bin ziemlich überzeugt davon, wenn das alles ein bisschen softer wäre, menschchlicher dann wären die symptome der körper müsste gar nicht so rebellieren das denke ich mir und es gibt auch zum beispiel was recht gibt es gibt es auf die menopause reagieren und dass das sind riesengroße unterschied also die spüren die kaum wirklich das ist das hängt aber dann natürlich noch mal damit zusammen das verbunden mit den wechseljahren ja dann auch noch irgendwie dieser gesellschaftliche status komplett irgendwie vor die hunde also den du als frau hast oder hat ist ja ich würde gerne das stichwort aufgreifen dass unterschiedliche menschen das ganz unterschiedlich erleben ich glaube es wird immer so mal daumen gesagt ein drittel hat wirklich massive symptome ein drittel moderate und und ein drittel fast gar keine. Ihr habt euch in der Studie ja auch so Diversitäts Dimensionen angeschaut. Also es ist ja zum Beispiel so, dass transmaskuline Menschen trotz Testosteron Gabe Wechseljahres Beschwerden oft haben. Also dass es da ganz viel gibt. In der Dokument, die wir schon geredet haben, die ich auch sehr empfehlen kann. Mein neues altes Ich. Da geht es auch viel darum, dass Women of Color oft eine ganz andere, oft eine viel schwerwiegendere Symptomatik haben. Genau, da gibt es einfach viele Unterschiede. Vielleicht kannst du dazu was sagen. Ja, wir haben uns das angesehen im eigenen Kapitel zu diversitäts dimensionen und da ist es tatsächlich immer auch so dass trans personen oder auch nicht binäre visionen wenn eben gerade diese ganzen hormonschwankungsphasen da sind da gibt es einfach praktisch wirklich gar keine untersuchungen dazu und ist hoch problematisch weil halt irgendwie diese ganze Try-and-Error-Pfade, die wir ja alle haben, die potenzieren sich dann halt. Und also ich kann jetzt mehr eigentlich nicht wirklich dazu sagen, außer dass es dazu einfach wirklich praktisch gar keine Untersuchungen gibt. Und vor allem auch nicht Wege, wie man damit irgendwie gut die Personen durchführen kann durch diese Phase. Also noch viel weniger, als es irgendwie bei CIS-Frauen zum Beispiel ist. Neurodiversität, genau. Ähnlich, also da gibt es eben auch, das haben wir im Vorgespräch auch schon, es gibt ja irgendwie schon so erste Studien auch, die so leichte Hinweise irgendwie auf den Zusammenhang mit neurobiologisch irgendwie herstellen. Aber da gibt es einfach auch noch nicht ganz so viel jetzt, wie dann die Auswirkungen tatsächlich sind. Also zumindest haben es wir jetzt nicht irgendwie geschafft, das in dem Bericht irgendwie so gut abzudecken, dass ich jetzt sagen könnte, es ist so. Also was schon der Fall ist, es gibt irgendwie Zusammenhänge, die die Auswirkungen haben, aber wie die genau dann aussehen, im Endeffekt kann ich jetzt zum Beispiel in dem Fall jetzt noch nicht sagen. Aber da wird daran geforscht, also das ist glaube ich zumindest in dem Fall ein Vorteil, dass da zumindest jetzt auch Forschungen gibt dazu. Aber vielleicht hat jemand hier im Publikum aktuell eine Studie gesehen oder gelesen, wo da schon mehr dazu drinnen ist. Ein ganz interessanter Aspekt, der mit diesem ganzen Lifestyle-Vermarktungskonglomerat zusammenhängt, ist, dass es gibt von Miriam Stein das Buch Die gereizte Frau, da stellt sie die These auf, dass auch Feministinnen, also zumindest so diese Girlboss-Feminismus-Mentalität durchaus dazu beigetragen hat, dass die Wechseljahre so wenig im Fokus standen, weil sie einfach nicht zu Stärke und selbstbewusst und passen, also dass man quasi zu Stärke und selbstbewusst passen. Also dass man quasi die Menstruation noch anders framen kann, das ist noch Power, aber bei den Wechseljahren funktioniert das eben nicht mehr. Und daran schließt sich auch die Kritik an, dass quasi das so ein neues Selbstoptimierungsprojekt geworden ist. Wir versuchen einfach alles weg zu therapieren wäre das was was du so unterschreiben würdest oder eine kritik der du dich anschließen würde ist das ist also ich habe das so ein bisschen raus gehört dass es eigentlich darum gehen sollte bestimmte veränderungen auch anzunehmen und als anlass zu nehmen um sich irgendwie quasi neu zu sortieren ja also wenn wir die wechseljahre als ich sag mal zweiten großen übergang betrachten wollen nach der pubertät wo einfach ganz viel passiert an transformationen auf unterschiedlichen ebenbenen, wie ich denke, ja, dann macht es schon Sinn, irgendwie da erstens mal überhaupt durchzugehen, weil das ist auch so ein großes Ding jetzt, was ich dann mitbekommen habe, was für mich völlig neu war. was für mich völlig neu war, ich habe das vorhin schon kurz erwähnt, also das einem inzwischen oder das ja, das wird ja sehr oft suggeriert, du bist da nie durch. Also du hast jetzt die Diagnose Hormonmangel und du bist jetzt eigentlich auf einer gewissen Ebene krank und wenn du das nicht therapierst, auch mit Medikamenten oder eben mit bioidenten Hormonen, dann wirst du krank bleiben und du wirst immer noch kranker und kranker und kranker werden. Weil dann kommt das und dann kommt die Osteoporose und dann kommt die Demenz und dann kommt dies und jenes und alles. Und das macht natürlich noch mehr Druck. Ist meines Erachtens irgendwie schon ziemlich kontraproduktiv, weil die Frauen eh schon so verunsichert sind. Und da dann nochmal anzusetzen und noch mehr Druck zu machen, finde ich nicht gut. Finde ich echt nicht gut. Und eben auch dann des Weiteren zu sagen, ja die Evolution die evolution die hatte alles schon ziemlich gut hinbekommen bis jetzt ja so bis ins detail und das und da und da aber beim weiblichen körper sorry da da haben wir jetzt der evolution ganz einfach irgendwie scheiße gebaut ja weil die wechseljahre die waren so nicht geplant und jetzt sind die frauen im wechsel und sorry mir fällt nichts ein mir als evolution was ich jetzt da irgendwie noch richtig stellen könnte oder machen könnte sorry geht scheiße also so das kann es nicht sein denke ich also ich denke mir oder ich versuche meinem körper zumindest diesbezüglich so weit zu vertrauen dass er dann doch irgendwie noch weiß was was er macht, wenn ich ihn nicht ganz, ganz falsch behandle und nicht davon auszugehen, dass die Wechseljahre per se irgendwie etwas sind, dass wir irgendwie zu Tode therapieren müssen. Und dann aber irgendwo da dazwischen so einen gehbaren Weg zu finden, weil natürlich wie du vorhin schon angesprochen hast, also A, es braucht ganz viel Forschschung damit wir nicht mehr so im dunklen tappen ja es braucht ganz viel aufklärung auf allen auf allen ebenen und den rest habe ich vergessen dass das sind die wechsel Aber ist es jetzt mal ganz ketzerisch gefragt nicht auch okay wenn manche manche Betroffene sagen, ich möchte einfach auch so einen instrumentellen Körpergebrauch, wie ihn Männer oft haben oder wie zumindest nachgesagt wird, dass Cis-Männer ihn oft haben, zu sagen, das ist einfach mein Körper, interessiert mich alles nicht, der soll funktionieren. Ich habe keine Lust, dass ich jetzt mit 50 kein Alkohol mehr vertrage, nicht mehr schlafen kann, in der Mitte des Lebens plötzlich langsam treten muss und was weiß ich. Also das ist ja auch so was, dass das ja jetzt oft verkauft wird als, ja, musst du halt akzeptieren. Und ich finde es auch legitim, dass manche Menschen sagen, ich will nicht jeden Tag so ein Memento Mori mit mir herumschleppen und das mich ständig an mein eigenes, ich will einfach eine ordentliche Therapie, wie sie Männern in allen Belangen überall zur Verfügung steht. Therapien, die auch auf nichts anderes abzielen, als das auszubügeln, was die Evolution eben noch nicht so gut hingekriegt hat. Weil de facto sterben wir, unsere Knochen werden porös, das Material ermüdet. Und das finde ich ist so beides, dass wir zumindest die Wahl haben zu sagen, ich nehme das an, das Material ermüdet. Das ist so beides, dass wir zumindest die Wahl haben zu sagen, ich nehme das an und erfinde mein neues Ich und ich finde das gut, dass mich mein Körper dazu bringt, mein Leben zu verändern und eine neue Phase. Und wie gesagt, auch all das Psychische und Mentale, dass das mit sich bringt, eben auch zu sagen, manche Sachen sehe ich jetzt ganz anders, mache ich jetzt ganz anders. Aber ich finde, Menschen sollten die Wahl haben zu sagen, ich will das ignorieren und will einfach irgendwelche Pillen, die das in Ordnung bringen. Ja, natürlich, auf jeden Fall. Das kann jede für sich entscheiden. Aber ich glaube auch, da spreche ich jetzt auch persönlich, aber das ist klassischer Fall, dass es die Wahlmöglichkeit geben soll, oder? Genau. Aber die gibt es ja jetzt nicht wirklich so. Also die müsste hergestellt werden, oder? Also ich möchte als einzelne Person dann irgendwie, je nachdem wie ich mich fühle, eine Auswahl habe. Was kann ich jetzt machen? Ich hätte dann gern die Auswahl, ich möchte bitte für die Dauer der Wechseljahre Kunst machen können ohne Existenzdruck. Das wäre meine Wahl zum Beispiel. Also zum Beispiel Sexualität ist ja so ein Bereich. Viele Betroffene sagen, dass es sexuell tatsächlich sehr befreiend ist, also die wirklich nach der Menopause oder auch in der Menopause nochmal so eine ganz andere Sexualität für sich leben. Und dann gibt es aber vaginale Atrophie, tralala, tralala, also das dann dazu führt, dass viele massive Beschwerden haben, starke Schmerzen haben. Genau, einfach weil es nicht die Therapie gibt oder auch das dann alles Privatleistungen sind. Also ich kenne mich nicht so genau aus, aber es gibt so Laserbehandlungen, die tatsächlich scheinbar viel bringen, aber sehr kostspielig sind. Wird auch abgeraten. Wird abgeraten? Okay, erzähl mehr. nein es ist tatsächlich eben in den großen männer draußen gesellschaften ist es eine absolute nicht empfehlung also beziehungsweise sozusagen eine warnung der warnung ist ich überlege jetzt wie sie es formulieren aber leserbehandlungen eben nicht zu machen okay und was wird, wozu wird geraten? Vaginale Hormoncremen, also. Okay. Aber eben auch wieder dann wirklich gut abgestimmt halt auf die einzelne Person mit der Dosierung und auch mit der Dauer, wie lange sie es verwenden sollen. Vielleicht können wir auch noch über Schweißausbrüche reden, dass wir noch ein bisschen über die einzelnen Systeme. Ja, genau. Schweißausbrüche reden, dass wir noch ein bisschen über die einzelnen Systeme reden. Ja, lassen Sie uns über Schweiß reden. Weil das fand ich in der erwähnten Doku, da haben wir auch schon ein bisschen diskutiert im Vorfeld vorne, in der Doku wurde ein neues Forschungsprojekt vorgestellt, wo es darum ging, dass es Evidenz dafür gibt, dass Schweißausbrüche nicht einfach nur unangenehm sind, sondern dass sie tatsächlich mit dem erhöhten Demenzrisiko unter bestimmten Umständen einhergehen. Also dass das, wo dann Betroffene oft einfach nach Hause geschickt werden, das macht nichts, das geht vorbei, ist alles in Ordnung, de facto, wenn es nicht therapiert wird, auch massive Langzeitfolgen haben kann. Vielleicht, ja, also zum Beispiel Brain Fog, Vergesslichkeit, das ist eine, finde ich, der allerunangenehmsten Begleiterscheinung von Wechseljahren. Manchmal auch an. Was gibt es da an Therapien oder was ist da hilfreich und was nicht? Bezüglich Brain Fog? Ja, und Schwitzen und allem. Die Hitzewallungen sind praktisch das Symptom, wo es wirklich am allermeisten Forschung dazu gibt. Zu Brain Fog habe ich jetzt in den letzten Leitlinien, die es gibt, die werden jetzt gerade, also eigentlich sollte schon seit februar eine neue heraus und sein er ist es überhaupt nicht behandelt ok also ich glaube und die studie die sie jetzt ansprechen oder diese forschung mit also mit den zusammenhängen Hitzewallungen und potenzielles erhöhtes Demenzrisiko. Das habe ich jetzt auch irgendwie schon öfter gehört, aber ich habe jetzt noch nichts dazu gesehen, dass das tatsächlich irgendwie schon bewiesen ist oder dass es da Ergebnisse gibt über Langzeitstudien, dass das tatsächlich der Fall ist. Also da wäre ich jetzt auch noch ein bisschen vorsichtig, ob das tatsächlich so ist. Eine kleine Anekdote zu zu vergesslichkeit ich habe meine gynäkologin die ich wirklich sehr schätze gefragt wann das dann wieder besser wird und sie hat dann nur so lapidar weggehen gesagt dass das wirklich wieder weg das wird nicht wirklich wieder besser. Das Einzige. Ja, genau. Was ich auch interessant fand an dem, was du vorhin gesagt hast, dass Forschung immer dann fehlt, wenn es so hormonelle Umbruchssituationen sind. Also dass das ja auch ein Grund ist, warum überhaupt medizinische Forschung an Frauen so viel seltener stattgefunden hat weil man das halt alles ausschalten wollte an vielleicht kannst du dazu noch was ja vielleicht auch noch dazu was ich ja insgesamt also mit einem leichten hang zu irgendwie neugier und forschung was ich ja historisch wirklich eigentlich nicht nachvollziehen kann weil ich ich mir denke, wie spannend ist das, genau da zu forschen, wenn eben alles so unklar ist und irgendwie einfach so viel Potenzial da ist, es sich anzusehen. oder relativ viel Forschung passiert, dann potenziell in der Postmenopausenphase. Also das heißt, wenn der Hormonstatus dann schon wieder irgendwie sozusagen auf einem anderen Niveau, aber relativ stabil ist. Für die Perimenopause, wo sich dieses Ganze auf und ab geht, gibt es eben relativ wenig. Aber das ist halt die eigentlich wirklich unangenehme Phase. Genau. Und vielleicht auch noch, da möchte ich eins noch dazu sagen, was ich auch nicht nun interessant finde, dass da die Forschung, die es gibt, interessanterweise eher im Spitzensport stattfindet. Wo es Geld gibt. Wo es Geld gibt und wo halt irgendwie der hormonell also die leistungsfähigkeit in dem fall der frauen in zusammenhang mit zyklus beziehungsweise mit dem hormonellen status irgendwie untersucht wird und halt irgendwie sehr genau eigentlich angesehen wird, wann ist sie wie leistungsfähig und in welchen Phasen müssen, ich weiß gar nicht, was sie dann machen, ob sie dann irgendwas irgendwie hormonell irgendwie unterstützen oder so, keine Ahnung. Und es gibt ja auch Forschung, also das hat jetzt nichts mit den Wechseljahren zu tun, aber zum Beispiel im Frauenfußball, das ist erhöhte Kreuzbandrisiko, dass das ja auch irgendwie einen ganz starken hormonellen Zusammenhang hat. Also interessanterweise eben in diesem Feld gibt es irgendwie eher Forschung, ist mein Eindruck, als jetzt zum Beispiel aus dem Gesundheitssystem oder Gesundheitsforschungsbereich heraus. oder gesundheitsforschungsbereich heraus aber passiert jetzt mehr also dieser diese dass das thema mehr in den medien ist schlägt sich das auch tatsächlich in mehr forschung nieder ja ja ja also wenn also wenn wir zum beispiel die großen medizinischen forschungsdatenbanken nach menopaus anschauen mit schlagwort denn seine nicht enden wollen die liste also da passiert schon sehr viel ja es gibt ja diesen diesen schönen wechseljahr roman von miranda julie auf allen vieren das nicht ob denn jemand gelesen hat da hat. Da hat sie auch tatsächlich so empirische Daten einfließen lassen. Sie hat sich tatsächlich auch medizinisch viel mit Wechseljahren befasst und dann auch so eine kleine Umfrage unter Freundinnen gemacht, die tatsächlich auch das gezeigt hat, dass ganz viele danach sagen, es geht ihnen besser als je zuvor. Also auch diese neue Selbstsicherheit und diese Scheiß drauf, Fuck off Haltung. Also ich kenne einige Frauen auch in meinem Umfeld, die wirklich jetzt schon einige Jahre durch sind, die auch genau das beschreiben und also meine sehr gute Freundin von mir, die irgendwie sagt, also echt, es geht mir wirklich besser als jemals zuvor. Ich kannte das gar nicht, dass es mir so gut geht. Das lässt hoffen, denke ich. Aber in dem Roman gibt es auch diese schöne Stelle, wo sie sagt, es sind sich Schaubilder halt vom Östrogenlevel oder von den veränderten von der veränderten Hormonsituation bei Cis-Männern und Cis-Frauen angeschaut und sie hat gesagt, während Männer quasi, weil das so aussieht, als schlendert man bei schönem Wetter, pfeifend, irgendwie so eine leicht abschüssige Straße hinunter, stehen Frauen irgendwie immer wieder vor so Steilklippen, die sie irgendwie hinunter müssen. Also da fragt man sich ja schon, ob wir nicht nur von der männlichen Medizingeschichte irgendwie im Stich gelassen wurden, sondern auch von der Biologie. Alles ist echt scheiße, oder? Wo sind die Vorteile? Die kommen dann danach. Ja, ich würde die Diskussion gerne auch schon schon fürs publikum öffnen gibt es fragen rückschlüsse dass man aus der pubertät was ist eine inverse phase durchlebt wo man quasi aus der pubertät schließen kann wie es einem gehen wird wenn man im wechsel ist kann man gute frage ich weiß nicht also aber was ich vielleicht dazu noch sagen mag ist dass es auch dazu relativ wenig bisher gibt das zum beispiel ja auch mädchen bevor sie das erste mal die menstruation haben haben sie ja auch schon diese ganze hormonelle Veränderung, die sie schon durchmachen und dass es dazu eigentlich auch relativ wenig gibt und auch in den Schulen zum Beispiel irgendwie wenig Aufmerksamkeit darüber, wie geht es ihnen eigentlich, also wenn der Körper anfängt sich zu verändern und sie haben aber halt noch keine Menstruation, aber trotzdem verändert sich der Körper schon massiv. Und dass es da eigentlich auch relativ wenig gibt und das würde ich schon ein bisschen vergleichen mit was es bisher zu den Wechseljahren wenig Forschung gegeben hat oder wenig Untersuchungen aber ob es jetzt echt ein zusammenhang gibt mit dass es wenn es einem in der pubertät irgendwie relativ okay geht dass es dann auch in den wechseljahren relativ okay geht weiß ich nicht aber kann ich mir gern mal anschauen aber ich kann es nicht beantworten was es übrigens schon gibt er angeblich einen Zusammenhang zwischen dem Alter der Mutter, wann die in der Menopause war und der Töchter. Also dass das relativ ähnlich vom Alter her ist. Was aber auch wieder irgendwie nicht untersucht ist daraufhin, ob es nicht halt generell so ist, weil halt Frauen rund um die 50 Jahre irgendwie die Wechseljahre haben. Also die Menopause. Ja, aber das ist wirklich interessant. Also, was bezeichnen wir eigentlich auch als Menopause? Also es gibt ja auch ganz immer wieder Situationen, quasi der künstliche Wechsel, dass Personen einfach zum Beispiel bei Endometriose einfach mit Hormonen behandelt werden, damit kein Zyklus mehr stattfindet. Gibt es da eigentlich dann Forschung, was das macht oder welche Effekte das hat? was das macht oder welche welche effekte das hat ja zur endometriose ist nicht untersucht wo es irgendwie schon einiges gibt und das ist eben auch in diesen letzten leitlinien noch drin die immer bis leider schon sehen alles wo es um krebserkrankungen geht also wo im wechsel sozusagen frühzeitig irgendwie dann also sozusagen aufgrund der behandlungen irgendwie gekommen ist wo dann auch irgendwie in den Leitlinien die Empfehlungen drinnen sind, ob dann überhaupt nochmal sozusagen die Menstruation wieder eingeleitet werden soll oder nicht. Also da gibt es was, aber zur Endometriose eben tatsächlich echt noch nichts und das fand ich auch super auffällig, weil das ist ja echt richtig ungut. Also Frauen, die Endometriose haben und dann in den Wechsel kommen und starke Symptome haben, diese nicht lösbare Wechselwirkung. Aber ich glaube schon, dass jetzt in den nächsten Leitlinien dann was drinnen sein müsste, weil man kann das eigentlich nicht mehr auslassen. Dazu ist Endometriose inzwischen doch ein zu großes Thema und auch ein zu stark untersuchtes Thema. Also ich bin selbst betroffen und bei mir war dann die Behandlungsempfehlung, dass man einfach ganz wenig Estrogen und mehr Progesteron gibt, aber das ist wirklich, da wird einfach rumgetestet. Aber das ist ja dann auch wieder diese Try-and-Error-Geschichte, oder? Nicht angenehm. Ja, auf jeden Fall. Ja, also wir haben ja vorhin auch schon mal kurz gesprochen, oder? Also wenn man noch mal jetzt auf Erfahrungswerte, die man dann irgendwie sammelt, im Zuge von diesem Prozess zurückgreifen möchte, also in Bezug auf Progesteron, meine erfahrung die er dann jene war dass ich progesteron nehmen wollte weil einfach über vier jahre die symptome dermaßen heavy waren als ich konnte nicht mehr ich konnte echt nicht mehr und ich habe mich echt gefragt wie soll ich meinen job noch machen, wie soll ich echt noch meine Frau stehen. Und habe dann Progesteronen verschrieben bekommen und war dann irgendwie super happy und gehe heim und nehme das irgendwie am Abend und ich bin im Bett gestanden. Und ich war wirklich, also ich war völlig gaga, also auch im Hirn, ich war völlig durch. durch und habe dann im nachhinein also nach rücksprache dann auch mit zwei verschiedenen ärztinnen erfahren dass es eben frauen gibt beispielsweise die auf die gabe von progesteron paradox reagieren also anstatt irgendwie schnuckelweich du wirst zum mörder und und und vor allem auch psychotisch also dass es regelrecht psychotisch werden kann, wo man aber auch nicht weiß, an was liegt. Das liegt daran, weil vielleicht schon ohnehin der Kortisolspiegel zu hoch ist. Also es hängt da so wahnsinnig viel mit drinnen. Ja, DHEAS heißt es, glaube ich, eben Kortisolspiegel und, und, und. Es muss dann alles irgendwie eigentlich miteinander funktionieren und wenn irgendwo was ausschlägt, dann kann es halt sein, wenn du da dann nochmal ansetzt, dass das nochmal mehr, also es ist ganz schwierig. Es braucht einfach so viel Forschung und das wird auch sehr umfassend sein, nehme ich mal an, bis man da mal ein bisschen so ansetzen kann. Und das passiert halt gerade. Also wir sind halt die Versuchskaninchen. Da haben wir jetzt doch gar nicht genauer drüber gesprochen, warum das eigentlich dann so umstritten war, die Hormonersatztherapie, also was das eigentlich damals für Studien waren und was das Problem mit der Auswertung war. Vielleicht können wir da noch ganz kurz drüber sprechen. Nein, das war eh die US-amerikanische Studie 2000 und dann die Publikation dazu 2002, die auch medial extrem stark aufgegriffen worden ist und wo dann über die Studie oder sozusagen über die Publikation diese Angst so stark verbreitet worden ist, dass Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko einfach so stark erhöht, dass Hormonersatztherapie über lange Zeit eigentlich kein Thema mehr war. Und ich glaube nämlich in dem Fall, nicht glaube ich, aber das habe ich auch in der Literatur zugelesen, auch von den ÄrztInnen nicht mehr verschrieben worden ist, bis das dann irgendwie wieder ausgeglichen wurde. Und dann eben jetzt irgendwie eher so in den 2010er Jahren die Studie nochmal angesehen worden ist und man halt darauf gekommen ist, dass da die alte altersgruppe dass das es hat einiges nicht zusammen gestimmt also die altersgruppe nicht die untersuchungsreihe nicht also die interpretationen nicht die fallzahlen waren zu niedrig also und und vor allem parallel dann ab den 2010er jahren schon neue Studienlagen, die das überhaupt nicht irgendwie wieder gespiegelt haben, was in den 2000er Studieergebnissen rausgekommen ist. Und nämlich eben so viele, dass man sagen konnte, okay, es gibt einfach inzwischen eine Evidenzlage, wo das einfach nicht, das ist nicht haltbar, dass das Brustkrebsrisiko so steigt durch eine Hormonersatztherapie. Und wie lang wird die eigentlich empfohlen? Also bis zu welchem Alter gibt es das? Die Hormonersatztherapie. Also bis wie vielere nach der letzten regelblutung sollte man irgendwie wenn mit hormonersatztherapie anfangen und wie lange es dann nehmen soll das ist wirklich auch was was in den leitlinien sehr klar finde ich drinnen steht das muss individuell abgestimmt werden für die frau also so das prinzip ist ein bisschen so lang wie nötig aber nicht nicht viel darüber hinaus das war ja auch die kritik dass man quasi das alter stoppen will damit dass man es einfach nimmt um knochen gesundheit dann ja und das ist dass es dann irgendwie darum geht eigentlich die hormon ersatztherapie bis ans Lebensende zu nehmen, tatsächlich. Also das ist schon auch inzwischen auch ziemlich verbreitet. Ich traue mich zu, also ich sehe das ein bisschen kritisch auch, muss ich ehrlich sagen, aber das muss natürlich jeder Mensch für sich selber entscheiden. Aber ich glaube, die Frage ist in dem Fall dann auch, finde ich jetzt auch eher auf einer persönlichen Ebene oder von dem ein bisschen in Kombination, was wir in den Studien halt auch sehen oder auch was in den Bubbles herum kursiert, die Frage ist dann, aus welchem Grund wird die Hormonersatztherapie dann genommen? Wird es wirklich genommen, weil Personen solche körperlichen Beschwerden haben oder wird es genommen, damit die Haut schön ist und man irgendwie... Eben, wenn es tatsächlich massive Symptome gibt, dann macht es Sinn, das sehe ich auch so. Aber einfach rein prophylaktisch. Und das wird ja jetzt auch schon irgendwie so veräußert. Also wir nehmen die Hormone jetzt prophylylaktisch weil es könnte ja sein dass ich osteoporose bekommen aber dann kriege ich es nicht könnte sein dass ich demenz bekommen lalala und das finde ich halt auch aber das ist eben auch wirklich in diesen das ist zum beispiel nicht empfohlen als profil abzunehmen nicht ja wir haben haben noch zwei Wortmeldungen. Ja, ich habe mich jetzt gefragt, nachdem ich so alles gehört habe, ob nicht ein Faktor auch ist, dass bei uns in der westlichen Medizin immer nur eben ein Problem angeschaut wird und nicht das ganzheitliche, das fehlt mir da irgendwie sehr. Weil, ja, wenn man schöne Haut haben will oder was auch immer, Hormone, Hormone, Hormone, aber wie schaut es aus mit diesem ganzheitlichen und eben, ich habe die Fragefunden und im moment ist es im wechseljahr jetzt auch nicht so schlimm aber ja das könnte jetzt jeder so für sich selbst vielleicht beantworten der schon in beiden phasen irgendwie drinnen ist und das erlebt hat und vorher wollte ich noch irgendwas aber das habe ich jetzt vergessen danke ja also darf ich darauf irgendwie also ich finde ich bin auch absoluter meinung dass man gerade so ein thema also als jedes körper thema immer ganzheitlich betrachten sollte und ganzheitlich heißt jetzt nicht nur körper psyche sondern eben auch wie sind die lebensbedingungen und und und aber klar beim wechsel geht es ganz klar auch darum, dass man den Körper unterstützt und zwar auf möglichst vielen Ebenen. Und das heißt irgendwie auf einer psychischen Ebene, also keine Ahnung, sei es mit Entspannungstechniken, whatever, aber auch ganz viel einfach damit, dass man sich anschaut, es kommen ja Themen hoch, gerade in der Zeit, kommen Themen hoch, Lebensthemen, die vielleicht schon ein ganzes Leben lang weggeschoben wurden, wo du einfach dir selber nochmal ganz genau dabei zusehen kannst, was ist jetzt noch, wo ist noch Luft nach oben, was möchte ich in diesem Leben noch ändern, beispielsweise, also ganz lapidar ausgedrückt. Und diese Themen und das dann wirklich anzugehen das wird bestimmt helfen Also bin ich ganz sicher ja also eben dafür ist es meines erachtens auch da also ich bin auch total dafür dass auf einer ganzheitlichen ebene zu betrachten und nicht irgendwie nur jetzt Differenziert irgendwie das ist jetzt das sind die hormone und zwar nur die Sexualhormone weil das ist es nicht es kommt es kommt darauf an auf die Ernährung, es kommt auf so vieles drauf an, auf deine innere Einstellung und so viele Faktoren. Und da glaube ich auch, weil auch das möchte ich eigentlich positiv oder optimistisch betrachten, da liegt auch ein großes Potenzial in den Wechseljahren. Weil dein Körper zwingt dich teilweise einfach dazu hinzuschauen und du siehst es deutlicher und du siehst es klarer und jetzt kannst du nochmal ansetzen und sagen, okay, jetzt ändere ich nochmal was oder jetzt mache ich nochmal ganz was anderes und das machen ja auch sehr viele, die dann gerade in der Lebensphase große Lebensveränderungen durchziehen. in der Lebensphase große Lebensveränderungen durchziehen. Wir hatten noch eine Nachfrage zu der Hormonersatztherapie erst nach der Menopause eigentlich, oder wie? Und in der Perimenopause ist noch nicht die Empfehlung, oder habe ich das falsch verstanden? Nein, es gibt irgendwie sozusagen nach der Menopause ein Fenster von den zehn Jahren, innerhalb von dem sie genommen werden sollen. Aber man kann, wenn die Beschwerden vorher schon da sind, natürlich vorher auch schon anfangen, sollte aber nicht viel früher anfangen. Und die Beschwerden, die massiven, die fangen ja meistens wirklich erst nach der Menopause an oder halt knapp drumherum. wirklich erst nach der menopause an oder halt drumherum knapp drumherum also diese ganzen starken hitze wallungen die kommen ja eigentlich noch nicht in der perimenopause dann hätte ich noch anmerkung oder bei der einen studie dabei also die dann der hormonersatztherapie verteufelt hat war ja auch da sind ja auch die stutenhormone noch geben worden oder es waren sind ja auch das ist ja auchormone noch gegeben worden, oder? Das ist ja auch ein Faktum, da hat sich auch was getan, also in der Hormonersatz. Ja, genau. Ich möchte mich trotzdem noch mal kurz fragen, wegen dieser Hormonersatz-Syndrom, weil Sie gemeint haben, es ist nach der letzten Regel, aber das heißt dann so eben, weil vorher haben Sie aber auch gesagt, dass in der Perimenopause da eigentlich auch der Leidensdruck auch schon recht groß da ist, eben mit Depressionen oder eben Stimmungsschwankungen, da helfen keine Hormone. Oh ja, schon. Aber also soweit es in den Studien drinnen ist, also wirklich diese ganz starken Hitzewallungen, die dann irgendwie kommen, ist wirklich, wenn der Hormonspiegel dann schon so unten ist und das ist einfach rund um die Menopause und nicht jetzt drei Jahre davor meistens. Aber dieses Auf und Ab, wo dann zum Beispiel die Blutungen sich verändern oder Schmierblutungen daherkommen oder starke Blutungen, verändern oder Schmierblutungen daherkommen oder starke Blutungen. Aber das hat noch nicht wirklich mit den Hitzewallungen so zu tun. Also da muss man, glaube ich, irgendwie dann auch schauen, was sind die Symptome. Und gerade bei den Blutungen zum Beispiel ist es dann eher irgendwie zu schauen, mit einer Kühn muss man irgendwie vielleicht echt auch überlegen ob man kreditage macht oder so also das ist das hat nicht wirklich mit der kann ein hormonersatztherapie nicht so viel machen also ja also beziehungsweise ich meine meines wissens was was schon vorher passiert ja natürlich ist ja dann der der östrogenspiegel der sinkt weniger schnell als der als das progesteron und um einer östrogendominanz dann irgendwie entgegen zu wirken, wird schon gerne auch Jahre vorher schon mal Progesteron verabreicht, um da zumindest diese Phase auszugleichen, dass die Östrogendominanz nicht so stark ist, die kann schon auch sehr mühsam sein. Aber nur weil ich das jetzt mit den zehn Jahren gesagt habe, also es gibt sozusagen nach der Menopause, man kann es vorher nehmen, das ist glaube ich überhaupt kein Thema, aber es gibt eben so nach der Menopause so grob diese zehn Jahre, innerhalb von denen sollte man überlegen, ob man eine macht, eine Hormonersatztherapie oder nicht und darüber hinaus dann wenn es dann über die zehn jahre hinausgeht ist halt niemals also ist die wirksamkeit halt irgendwie dann echt schon sehr fraglich also was ich weiß von betroffenen das zum beispiel so gerade bei betroffenen die frühen die wechseljahre kommen dass es da auch tatsächlich verordnet wird weil sonst osteoporose Erkrankungen einfach ja ja und ich würde auch sagen also trotzdem noch mal unterm strich ja es gibt einfach sehr sehr viele menschen frauen die dermaßen heftige symptome haben über einen dermaßen langen zeitraum haben über einen dermaßen langen zeitraum da kannst du nicht mehr das geht nicht mehr du kannst nicht mehr deinen job machen du kannst nicht mehr whatever mutter sein partnerin sein was auch immer du kannst irgendwie den anforderungen nicht mehr gerecht werden es funktioniert nicht mehr wenn du über jahre nicht mehr schläfst also gefühlt nicht mehr schläfst wenn du über jahre schmerzen hast wenn du über jahre herzrasen hast also wenn du über jahre alles mühe also das sind ja wirklich sehr viele symptome die dann auch echt kommen können und da muss ich schon auch sagen also da gibt es dann wahrscheinlich keinen weg mehr dran vorbei weil weil der bis zur berufs- und das ist ja der der maßen der maßen Das ist ein dermaßen großer Leidensdruck, das kann es nicht sein. Und es gibt auch Untersuchungen darüber, dass sehr, sehr viele Frauen gerade in der Phase aus ihrem Beruf ausscheiden. Und das ist echt ein ziemlich heftiger Fakt. Nämlich gerade in der Phase, wo sehr viele Männer ihre nochmal ganz, ganz großen Karriereschritte machen, scheiden die Frauen aus, weil der Körper komplett flach liegt. Ah ja, ich hatte noch eine Frage, ob das in der Gag-Studie vielleicht auch irgendwie Thema war. Ich habe jetzt vorab ein bisschen recherchiert, auch bei Ärztinnen, die sich da irgendwie drauf spezialisiert haben und war ein bisschen schockiert, Ärztinnen, die sich da irgendwie darauf spezialisiert haben und waren ein bisschen schockiert, dass gefühlt 90% dann entweder auch Schönheitsbehandlungen anbieten oder Behandlungen, für die es keinerlei wissenschaftliche Evidenz gibt. Und das ist für mich auch so ein bisschen so etwas Österreichisches, dass das so ein komplettes Schulterzucken ist, was irgendwie im Medizinsystem alles angeboten wird, an Sachen wie esoterische Dinge oder dann auch Ausbildungen von der Ärztekammer und bis hin zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die ja auch schon ein Thema waren, die dann teilweise in Apotheken sowieso, aber auch von Ärztinnen empfohlen werden, für die es keinerlei wissenschaftliche evidenz gibt aber isoflavone helfen ja wenig es ist tatsächlich auch drastisch also ich habe es bei mir gesehen also eben das waren die symptome waren heftig und du versuchst dir irgendwie zu helfen und dann hilft halt die helfen die bio denden hormone nicht und dann versuchst irgendwas anderes und ich mache als künstlerin jedes jahr die steuererklärung und ich kann wenigstens die apotheken kosten abschreiben aber es ist echt scheiße also was du da dann also wirklich geld verbraten wird das ist echt heftig und ich war wirklich auch schockiert aber was was willst du tun hat irgend irgendwie muss es besser werden aber also was wir was wir im bericht drinnen haben ist genau der punkt wie ist die abdeckung irgendwie einfach generell mit gesundheitsversorgung system und dass die eben nicht ausreichend ist. Was wir im Bericht nicht abdecken ist, welche ÄrztInnen es jetzt zum Beispiel gäbe, wo man sich hinwenden kann, weil das war einfach nicht leistbar über diesen Bericht. Aber wir haben es jetzt gerade als Thema insgesamt, nämlich nicht nur zu den Wechseljahren, wie ist eigentlich insgesamt die Gesundheitsversorgungssituation für Frauen, nämlich auch in der Primärversorgung, weil eben ganz viele, also AllgemeinmedizinerInnen zum Beispiel, was aus unserer Sicht klassisch wäre, dass eine Person einfach auch zu einer Allgemeinmedizinerin geht und die stellt schon mal fest, okay, da hat es vielleicht was und was kann ich jetzt zum Beispiel auch tun oder dann weitervermitteln an eine entsprechende Gynäkologin. Aber auch da ist es so, also sowohl AllgemeinmedizinerInnen als auch Gyns haben im Curriculum, in ihrer Ausbildung nach wie vor nichts drinnen zu den Wechseljahren, außer einen Verweis und es gibt auch die Wechseljahre. Wird sich das ändern? Gibt es da irgendwie Bewegungen? Ja, ich glaube, dass ich, also da bin ich zuversichtlich, weil einfach inzwischen wirklich viele junge Ärztinnen da schon ziemlich schieben. Also da ist eine ganz andere Dynamik und ein ganz anderer Druck jetzt auch da, irgendwie die Themen aufzugreifen. Es gibt ja übrigens auch in der Ausbildung nicht so Schwangerschaftsabbruch lernen können sie ja auch nicht, sondern das wird dann irgendwie in irgendwelchen privaten Kursen an der Papaya irgendwie gezeigt. Also diese Versorgungssituation insgesamt und ich gebe Ihnen absolut recht, die ist bei den Wechseljahren echt, sie ist einfach, man muss eigentlich so sagen, sie ist einfach nicht da. Und ist auch eher dann so ein Zufallstreffer, weil man vielleicht eine Gün hat, die sich eben ausreichend gut irgendwie damit beschäftigt hat, aber ist sie wirklich Zufall und random. Also, ob die dann passt und gute Empfehlungen gibt oder nicht. Und selbst die, wie gesagt, ich bin mit meiner sehr zufrieden und die ist auch sehr offen und macht ständig Fortbildung, aber es gibt einfach auch das Wissen nicht, auf das die Ärztinnen zugreifen können. Also die verschreibt Patientinnen auch, Testosteron gibt es eine einzige Apotheke in Wien, wo man das bekommt und so. Aber es ist alles einfach nur dann auf deren Verantwortung auch zu sagen, ich mache das jetzt, wenn ich eine Patientin habe, deren Leidensdruck so hoch ist, aber die haben ja auch kein verlässliches Wissen, auf das sie rekurrieren können. Nein, das gibt es einfach noch nicht. Das muss erst alles noch gesammelt werden. Das ist leider tatsächlich so, ja. Und vielleicht noch zu den Apotheken, das finde ich ja auch wirklich super spannend. Also wir haben auch irgendwie bei uns, bei der GÖK, eine Apotheke an der Ecke und wenn ich da reingehe, denke ich mir jedes privat zahlen, weil wir echt so ein Markt sind. Und das ist alles nicht irgendwie über Kasse, das ist nicht medizinische Versorgung. Also das ist wirklich irre. Und ich habe dann keine Ahnungnung ob was wirkt oder nicht können wir noch ganz kurz über bioidenten hormone sprechen weil ich glaube da wissen auch die wenigsten was das eigentlich ist weil das wird jetzt ja immer gesagt es sind bioidenten hormone im unterschied zu synthetischen was was ist das eigentlich auch die bioHormone werden synthetisch hergestellt. Nein, bei den Bioidenten, das ist tatsächlich eine Marketing... Da liegt schon nahe, dass es eine Marketingstrategie ist, auch sie Bioident zu nennen, weil sie eine Naturnähe oder Bio-Anleihe irgendwie nimmt, aber sie sind genauso synthetisch hergestellt. Es ist okay, man kann sie nehmen, wenn die, die geprüft sind und auch zugelassen sind von den Arzneimittelbehörden, wo sozusagen auch in den großen Leitlinien und auch eben in den großen Menopausengesellschaften gewarnt wird, davor irgendwie dann die zu kaufen, die so verkauft werden, als die wird jetzt in der Apotheke nur für dich genau zusammengemischt, weil die sind tatsächlich nicht, die unterliegen keinen Prüfungen, es ist nicht klar, was da drunter gemischt wird, es ist auch nicht abstimmbar und sie sind auch nicht irgendwie zugelassen bei Durcharzneimittelbehörden. Und das sind aber die richtigen Teuren dann. Ja, ja, genau. Die zahlst du privat und das geht richtig ins Geld, also da zahlst du im Monat gleich mal so 100, 200 Euro locker. Genau, das ist glaube ich vielleicht auch noch etwas, was man schon mitgeben kann. Also auch eben über die Gesellschaft. Also sozusagen je günstiger und je mehr Kassenleistung die Hormonersatztherapie ist, desto verlässlicher ist sie wahrscheinlich. Gibt es noch Fragen, anmerkungen sonst würden wir abschließen ja herzlichen dank ans podium für die einblicke es war es war wirklich toll und danke auch an alle für das fragen stellen fürs Mitdiskutieren. Bleibt gerne noch da und tauscht euch weiter aus. Und danke für den spannenden Abend. Vielen Dank.