So, 1 zu 1 zu, hallo und herzlich willkommen zum Lokalaugenschein des Festival der Regionen, das 2027 die Donauregion erkunden wird und zwar flussaufwärts zwischen Linz und Ascherandadonau oder vielleicht ein bisschen weiter, die Donau fließt ja noch ein bisschen weiter rauf als nur Ascherandadonau. Ja, schön, dass ihr alle da seid. Ich glaube, es sind wirklich 80 Leute, so viel wie im Bus passen, also 79, um genau zu sein. Wir werden das dann nachher noch beim Bus einsteigen zählen, sodass jeder einen Platz hat. Motto Eintauchen, Diving Deeper, passt halt gut zum Wetter sozusagen. Ich hoffe, ihr habt euch regenfest anzogen und warm anzogen. Es wird kalt. Was erwartet euch heute? Wir werden eine kleine Expedition starten. Wir haben sehr viele Stationen, wo wir versuchen, dass wir sozusagen ein Teilgebiet von unserer Ausschreibung, von Eintauchen, Deiben, Dieper und von der Donauregion erkunden werden zu zweit, zu 80. werden zu zweit, also zu 80. Und wir haben ein paar Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Gemeinden oder Orten angefragt, die uns ein bisschen was erzählen können zu ihrem Wirken an der Donau oder was in diesem Raum passiert. Ich glaube, das wird richtig spannend werden und inspirativ. Wir haben natürlich ein bisschen Zeitstress. Ihr habt alle einen Zeitplan gekriegt, bitte. Wir müssen uns gut dran halten. In Ottensheim wird es ein bisschen luftiger, da haben wir dann ein bisschen mehr Zeit und hoffentlich ist das Wetter dann auch schon so gut, dass es nicht mehr so viel regnet. Ja, genau. Wir werden, wie gesagt, Protagonistinnen treffen und bitte auch, wenn wir so viele Menschen sind, Stützfragen. Also es soll kein Frontalunterricht sein. Wir, das Team, sind da. Wir Fina Esslinger ist hier, die auch im Programmmanagement Teil vom vierköpfigen Programmmanagement ist. Die Annaluga ist hier unsere Kommunikationsfrau, die hat eine rosa-rote Haube auf, da werdet ihr es erkennen. Ich bin die Ulla Steierleutner, ich leite die Vermittlung, ich bin auch da für Fragen. Leitner, ich leite die Vermittlung, ich bin auch da für Fragen. Genau, bringt euch ein, stellt Fragen, nehmt euch das Mikro. Apropos Mikro, wir haben hier eine Mikrobox, die Anna ist eigentlich dafür zuständig, aber jetzt die ganze Zeit die Anna mit dem Ding herumschleppen lassen, vielleicht findet sich die eine oder der andere, der da ein bisschen unter die Arme greifen kann. Ja, soviel zu meiner Seite jetzt einmal, zum ersten Teil. Ich freue mich, dass so viele Leute da sind, dass so viel Interesse ist, wirklich schön für uns alle, das ist voll das schöne Feedback, weil man ja lange arbeitet so und man mit Menschen noch nicht so, also schon in Kontakt kommt, aber man merkt so, okay, unsere Arbeit trägt Früchte, scheinbar. Und ich wünsche euch ganz viel Inspiration und Eindrücke. Jetzt noch kurz, Dissi, magst du noch ein paar Worte sagen? Ja, schönen guten Tag im Namen vom Vorstand vom Festival. Wir sind ja ein Verein und ich freue mich sehr, dass so viele Leute da sind. Das zeigt, dass das Festival auf große Resonanz stoßt. Wir haben im Herbst in der Intensivphase der Recherche für die neue Region uns einige Gegenden, Städte und Dörfer angesehen und sind dann eben sehr bald auf diese Idee gekommen, die nächste Region als Donau quasi zu framen und sich anzusehen. Und wie wir in Aschach waren, war es ein wunderschöner, sonniger Tag. Wir sind in der Sonne gesessen und haben die Aschach geliebt. Ich hoffe, es wird heute trotz des anderen Wetters genauso schön sein und spannend sein für euch. Wir haben uns jetzt quasi die Gegend ausgesucht und jetzt ist es an euch, dass ihr euch überlegt, was man dort für coole, interessante, kritische, spannende Kunst- und Kulturprojekte machen kann, weil das ganze Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt und da brauchen wir euch und deswegen finde ich es super, dass so viele Leute da bereit sind, sich einzubringen, mitzudenken und etwas zu entwickeln mit uns. Viel Spaß und es geht wieder an die Ola. An den Otto, bitte. An den Otto. Ja, Lokalaugenschein hat eine lange Tradition beim Festival der Region. An den Otto bitte. Einer dieser Orte, die sicher spannend sind für das Festival, ist sozusagen dieses Areal hier, Stadtwerkstatt, Asseltronik oder unten auch gleich die Donau, die Donaulände, sozusagen auch ein spannender Festival, möglicher Festivalschauplatz. Wir haben diesmal die Donau ganz bewusst als Region gewählt und zum ersten Mal, oder wenn man sich an 2023 erinnert, da hatten wir die Sumerauer Bahn als Region definiert, nicht unbedingt ein so einfach definierbarer geografischer Raum, eine andere Art Region zu definieren, und das war ein bisschen auch der Zugang jetzt bei der Donau als Region. Die Donau ist ja sozusagen mehr als wie nur ein Gewässer und ich würde mal von drei Richtungen herangehen, an dieses Verständnis von Region Donau. Das eine ist einmal, das ist der geografische Raum, das ist Linz, wahrscheinlich Vöss, da unten sozusagen stromaufwärts bis nach Passau, haben wir immer gesagt, wenn es Projekte gibt, die weit hinaufgehen, auch über Aschach hinaus, wunderbar. Die Donau ist ein Schauplatz für Projekte, ein Standort für viele kulturelle Player, die es schon gibt und von denen wir auch heute einige sehen werden und die wir an dieser Tour kennenlernen. Aber die Donau ist nicht, und das war ganz wichtig für uns in der Ausschreibung, die ihr hoffentlich alle schon gelesen habt, nicht nur ein Territorium, sondern sie ist auch eine Metapher für ganz viele Anknüpfungspunkte, inhaltliche Anknüpfungspunkte an das Festival. Donau ist etwas, das sich selbstständig verändert, ist in Veränderung, steht für Veränderung, steht für Internationalität, steht für das Grenzüberschreitende, steht für Widerstand, viele andere Metaphern, die sich mit der Donau verknüpfen lassen, also Anknüpfungspunkte, thematische für Festivalprojekte. Und das Dritte, das uns beim Gedanken Donau ganz wichtig war, ist, die Donau jetzt nicht nur als ein Ort und als einen thematischen Anknüpfungspunkt zu denken, sondern die Donau auch als eine Protagonistin und als eine Mitspielerin, nämlich für alle diese gesellschaftlichen, politischen, sozialen, kulturellen, künstlerischen Entwicklungen, die wir mit dem Festival aufgreifen, thematisieren, weiterentwickeln wollen und die Frage, die uns, oder die zwei Fragen, die uns mit diesem Themenkosmos beschäftigen, ist das eine, wie kann man mit Kunst und Kultur eine andere Sichtweise, einen anderen Blick auf das Gewässer, auf die Donau schaffen? Und das zweite, was würde eigentlich die Donau, wenn man sie sich als Protagonistin, als Mitspielerin vorstellt, was würde eigentlich die Donau dazu sagen? Und das sind sozusagen ein bisschen auch die Anknüpfungspunkte für unser heutiges gemeinsames Erleben. Gut, bitte folgt nun alle der Anna. Wir gehen zum Bus und fahren zu unserer ersten Station. 1-2, 1-2, hört man mich? Also wir biegen jetzt in den Winterhafen ein. Historisch gesehen war dieses Hevenbecken eigentlich genau das, was der Name verspricht. Ein Rückzugsort für Schiffe, wenn die Donau zugefahren war oder wenn das Hochwasser zu gefährlich wurde, haben die Schiffer hier ihre Schiffe und Flocken untergestellt und in Sicherheit gebracht. Ja und heute ist der Winterhafen eigentlich ein extrem spannendes Pflaster. Man sieht es eh, also sehr industriell geprägtes Gebiet, aber halt auch direkt am Wasser und dieser Kontrast. Und um den zu verstehen, treffen wir jetzt zwei Experten. Der eine ist Reinhard Bloch. Reinhard Bloch ist, jetzt muss ich lügen, ich glaube Mitbesitzer der MZS Dreisen. Das ist ein Motorzugsschiff, ist im Jahr 1956 gebaut worden und ist halt wirklich schönes stehlendes Kraftpaket, das auch ein bisschen darauf verweist, wie hart die Arbeitswelt früher war eigentlich am Strom oder am Fluss. Genau und dann direkt im Anschluss treffen wir die Tina Auer und einen Teil ihres Kollektivs von Times Up, die sozusagen die industrielle Kulisse hier im Winterhafen als als Labor nutzen für Kunst- und Zukunftsforschung. Die Dreisen hat eh da so einen kleinen Vorplatz sozusagen, wo wir vom Regen geschützt sind. Da stellen wir uns jetzt einfach kurz unter und der Reinhard wird uns zur Dreisen ein bisschen was erzählen. Und weiter vorne sieht man es eh schon, diese Graffiti-Blöcke, das ist Times Up. Das hier ist Reinhard Bloch. Reinhard, ich habe gar nicht gewusst, wie ich dich jetzt vorstellen soll. Ich habe jetzt das, ob es dir gehört oder du in einer Mitgenossenschaft bist, das weiß ich nicht, aber erzähl uns mal ein bisschen was zu Dreisen, bitte. Also mein Name ist Reinhard Bloch, ich bin Schiffsführer, beziehungsweise Kapitän sagt man mittlerweile nicht mehr, Schiffsführer auf dem Schiff. Das Schiff gehört der österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte und war ursprünglich für diesen Verein gedacht als Zusatzschiff zur Schönbrunn. Das werden die meisten kennen, die Schönbrunn ist ein Dampfschiff und hat natürlich das Problem, wenn sie kleinere Fahrten unternehmen muss oder umgestellt werden muss, muss sie zwei Tage vorher angeheizt werden, um überhaupt in Betrieb genommen werden zu können. Und dafür war dieses Schiff gedacht und ist angeschafft worden, um eben diese Kurzüberstellungen und Verstellungen zu machen. Also man hängt es so wie und nimmt es mit. ganze Ding ein bisschen Eigenleben entwickelt und wird jetzt verwendet auch um Rundfahrten, Hafenrundfahrten und so weiter zu machen für maximal 60 Mitfahrende. Also ein paar müssen daheim bleiben. Der Unterschied zu einem normalen Vorgastschiff ist der, dass auf dem Schiff also alle, das sage ich gleich im Vorhinein, auf eigene Gefahr mitfahren. Es ist kein Fahrgastschiff, dadurch besteht auch kein Schutz für die Leute. Sie werden vorher eingewiesen. Da sage ich bestenfalls, überall dort, wo ein Verbotenschüdel ist, hat niemand was verloren. Und der Rest ist hoffentlich dann für jeden machbar und gefahrlos möglich. Das Schiff ist gebaut worden 1956 und hat 1958 die beiden Maschinen bekommen. Und gleich vorweg weit weg von elektrischem Antrieb. Also da kommt noch richtig was raus. Und wir fahren mittlerweile ungefähr mit einem Stundenverbrauch von ungefähr 60 Liter Diesel. Früher ist es verwendet worden, das sage ich auch dazu, um diese Schleppkähne, die Donau rauf und runter zu schleppen. Das Schiff ist unzählige Male bis Russland runtergefahren und auf der unteren Donau mit bis zu 14 Stück im Anhang. Und da ist der Verbrauch dann, sag ich einmal, etwas höher gewesen, so bei 300 Liter in der Stunde in etwa. Ja, natürlich für beide Maschinen. Die zwei Maschinen sind auch erwähnenswert. Maschinen. Die zwei Maschinen sind auch erwähnenswert. Man weiß ja ungefähr, so ein mittelklasse Auto heute hat irgendwo 1600 Kubikzentimeter oder 1,6 Liter. Unsere Maschinen haben pro Maschine 127 Liter Hubraum. Also die machen wirklich dementsprechend ein Wirbel und brauchen auch dementsprechend ein bisschen Futter, das ist ganz klar. Dafür, für die Technik-Freaks, Höchstdrehzahl 350 Umdrehungen pro Minute. Ja, nicht 3000 oder sonst irgendwas, 350 auf Standgas, 50, da können Sie mitzuhören, ob das eh stimmt, ob die Anzeige stimmt, aber dementsprechend, wie gesagt, die Vibrationen, dementsprechend der Lärm. Ja und heute verwenden wir es, Besonderheit noch dazu, jeder kennt das, wenn man heute irgendwo mit einem Schiff fährt, da gibt es ein Getriebe, man legt den Gang ein und fährt weg. Dieses Schiff hat eine Besonderheit, dieses Schiff hat kein Getriebe und wird in jede Richtung frisch angestarrt. Das heißt also Maschine vorwärts, anstarten und sofort läuft das Ding und fährt. Um retourfahren zu können, abstellen, das ganze Gestänge umdrehen, Maschine in der Gegenrichtung anstarten, dann kann man retourfahren. Das heißt alle Manöver brauchen von vorwärts auf rückwärts ungefähr 40 Sekunden, wenn es schnell geht und dementsprechend muss man ein bisschen mitdenken und vorausdenken, weil das ist nicht so einfach wie beim Boot, dass man einfach auf Retour geht und abbremst oder sonst irgendwas, sondern da muss man ein bisschen Führer denken. Und die nächste Besonderheit ist die, dass dieses Schiff in der Größenordnung natürlich nicht mehr mit einem Elektrostarter gestartet werden kann, sondern mit Luft gestartet wird. Und wenn man zum Beispiel, wie es ja üblich ist, wenn man irgendwo hinfährt, dass man zwei, drei Mal vorwärts, rückwärts geht und dann springt gar nichts mehr an. Und dementsprechend muss man dann circa einen halben Stand im Hoffenbecken herumtreiben und hoffen, dass der Kompressor wieder 30 Bar Luft in die Tanks hineinbläst, damit man dann eben wieder die dementsprechenden Manöver machen kann. Aber wie gesagt, das ist halt Technik der 50er, das war damals hochmodern, mittlerweile natürlich leicht überholt, aber im Gegensatz zu vielleicht moderneren Motoren funktionieren die noch. Und das sind mittlerweile fast 70 Jahre oder schon 70 Jahre und dementsprechend, wie gesagt, werden sie auch gewartet, gehätschelt, gepflegt und auch nicht mehr auf Höchstdrehzahlen bzw. auf höchste Belastung gefahren. Das ist auch klar, da jagt man sich auch nicht über die Stirn runter oder runter oder irgend so etwas, sondern da gibt man auch eine gewisse Zeit vor. irgendwie runter oder runter oder irgend sowas, sondern da gibt man eine gewisse Zeit vor. Ja, wie gesagt, verwendet in erster Linie für Randfahrten maximal 60 Leute und hoffentlich nächstes Jahr in Oschach als Bürogebäude. Ist das schon geklärt mit dem Anlegen oder irgendwas? Seid ihr noch dabei? Seid ihr noch dabei? Okay. Genau, geplant ist, dass wir das als unser Festivalbüro benutzen. Wir haben so einen Begriff beim letzten Festival gestartet, der heißt Road to the Festival. Und da fallen alle Aktivitäten rein, die sozusagen ab Zusage der Projekte passieren. Zusage der Projekte passieren, sozusagen jeder Workshop, jedes partizipative Projekt, das sich schon mit Menschen vor Ort beschäftigt, kann unter diesen Road to the Festival Begriff laufen, weil es uns natürlich dann auch total, also das macht unser Festival einfach fetter, wir sind wie so kleine Raupen, die immer dicker wird und die zehn Tage im Juni sind dann der Höhepunkt. Aber ein Festival, wir starten in Wahrheit jetzt schon. Das machen sich tausend Menschen Gedanken. natürlich voll fein, wenn man das als, im April würde man das starten mit einem Festivalbüro und dann könnte man auch für 60 Menschen, wie der Reinhard sagt, auch gewisse Formate machen. Also da könnten Artist Talks drauf stattfinden und so weiter und so fort. Es gibt auch tolle, also das Schiff ist auch super ausgestattet, Reinhard, magst du kurz ein bisschen berichten? Ich muss einmal etwas berichten, also die 60 Personen, die gelten in erster Linie, wenn gefahren wird. Wenn das Schiff verankert liegt, bzw. wenn das Schiff am Ufer festgemacht ist, spielt es keine Rolle, da ist einzig und allein die Tragfähigkeit entscheidend für die Menge der Leute, die draufgehen. Das heißt, dass irgendwelche Events stehen, sind ja mit wesentlich mehr Leute möglich. Von der Ausstattung her, ja, ich weiß nicht, wie man das sagen soll. Wir haben sehr wohl einen Strom, wir haben Heizung, wir haben zwei Toiletten, Damen und Herren, wir haben eine Dusche drauf, also wir haben Warmwasser und Kaltwasser, das ist natürlich alles klar, allerdings abhängig teilweise von einer Stromversorgung von Land aus. Also sofern wir einen Strom haben von Land aus, ist eigentlich alles möglich und auch eine relativ moderne Infrastruktur da. alles möglich und auch eine relativ moderne Infrastruktur da. Im hinteren, unteren Raum ist mehr oder weniger der ausgeräumt worden. Das waren früher die Kabinen für die Mannschaft. Da sind die Zwischenwände weggekommen. Da ist jetzt ein einziger Veranstaltungsraum, der eine kleine Küchenecke hat und so weiter, also mit Kühlschränken, mit Kaffeemaschinen und so weiter. Im vorderen Bereich haben wir das ehemalige Kommando des Kapitäns, das kann man als kleines Büro nutzen, dann sanitäre Anlagen und unten unter dem Ganzen im Unterdeck sind dann fünf Kabinen, wo man dann auch übernachten kann. Eine große, Kompetenzkarriere natürlich und links und rechts für die damals nicht so wichtigen Offiziere mit Stockbeten. Was haben wir noch? Oben das Steuerhaus, allerdings da kann man durchschauen, also da sind Löcher in der Tür drinnen, also da ist es nicht recht wohnlich, zumindest nicht in der Brühe oder sonst irgendwas. Und da, das meiste Platz nimmt eben der Maschinenraum ein mit den beiden dicken, fetten Susi und Bertha für Steuerbord und Parkbord, damit man es auseinander kennt. Und ja, das ist eigentlich alles, was ich an ihn fand. Nein, da haben wir noch die Messe, die Küche, die zweite Tür da eine. Das ist praktisch das Reich der Köchin damals gewesen. Und die hat da mit ihrem Gehilfen dafür gesorgt, dass das leibliche Wohl auch in Ordnung war. Ja, das ist das, was wir bieten können oder könnten. Schauen wir mal, was daraus wird. Danke, Reinhard. Ist irgendwie eine Frage bei euch aufgetaucht? Oder passt es für euch? Wo ist der Pilkenschwein? Was? Ein Pilkenschwein, wo ist das da? Nein, das würde da viel zu wenig Nahrung bringen. Das ist dadurch, dass wir immer sehr sauber sind und so weiter, also hat das Pilkenschwein nicht viel Nahrung. Gott sei Dank muss ich auch dazu sagen, für alle die vielleicht etwas skeptisch auf das Schiff schauen, erstens einmal ist es natürlich nicht aufgehübscht. Mit ein bisschen Lack und ein bisschen Farbe, die man drüber leert, war es natürlich wesentlich attraktiver. Aber von der Substanz her braucht man sich nicht fürchten. Es hat eine aufrechte Überprüfung bzw. Typisierung, Pickel quasi, wird alle fünf Jahre neu gemacht. Da ist auch die Behörde dahinter. Dementsprechend braucht man sich in den nächsten Zeiten nicht davon ausgehen, dass es untergeht, sofern nicht irgendwie einer kräftig daran arbeitet. Und ja, wie gesagt, die Substanz ist auch außergewöhnlich gut und überraschend schnell ist das Ding, das muss man sagen. Aber wie gesagt, das kommt dann beim Fahren zum Tragen. Es hat ja auch geheißen, dass wir, vielleicht nur ein Teil von Ihnen, überhaupt die erste Fahrt nach Aschach machen. Das wäre dann eine Fahrt von ungefähr drei Stunden, die da dann anfällt. Und dann würde man das Schiff eben da oben auch unter Ihrer Aufsicht verteilen oder sonst irgendwas. Wie gesagt, schauen wir, ob das was wird. Abhängig, das sage ich auch vielleicht, wenn man das nicht weiß, dadurch, dass natürlich auf dem Schiff Publikumsverkehr stattfinden soll, ist die Behörde natürlich dahinter eine genehmigte Übergangsmöglichkeit zu schaffen, um eben zu verhindern, dass irgendwelche Unfälle passieren und das gehört eben nur abgeklärt, weil der Ponton in Aschach, der dort für die Vorgastschifffahrt zur Verfügung steht, wahrscheinlich nicht auf drei Monate vom Schiff zu belegen ist. Die werden, Oschach wird daran interessiert sein, dass auch die Kreuzfahrtschiffe oben stehen bleiben können und dann wären wir im Weg. Also müssen wir irgendeine alternative Lösung finden und die gehört aber dann wieder genehmigt, wenn wer sich in Österreich auskennt. Tausend Verhandlungen, tausend Sachverständige, Gutachten, Leute, die das beurteilen, verschiedene Meinungen sagen und dann irgendwann zu einer Meinung gezwungen werden. Gibt es Fragen an den Reinhardt oder an die Dreisen? Ja Reinhardt, dann sage ich danke. Wir drücken uns selber die Daumen, dass das alles behördlich funktioniert, aber wir sind guter Dinge. Das haben wir immer noch geschafft. Wenn jemand irgendwie das Schiff genauer anschauen möchte, bitte vielleicht in einer kleineren Gruppe jederzeit und wenn Sie mich einfach anrufen, dann machen wir eine Führung an Bord. Wir werden etwas noch machen, wir haben morgen eine Fahrt und da gedenken wir jemanden mitnehmen, der eine Drohnenaufnahme macht, die wir dann ins Internet stellen und auch in den Aufnahmen, dann kann man sich das dann alles im Internet noch genau anschauen und das hoffe ich jetzt in den nächsten Wochen auf die Beine stellen zu können und dann sehen Sie ein bisschen mehr von dem ganzen. Nein, es ist eine Werkbauerei. Das war eine ganze Reihe. Das sind immer die Flussschiffe. Obrigado. Ja, willkommen im Times Up. Zu meiner Linken steht die Tina Auer, du bist Teil vom Kollektiv. Zu meiner Linken steht die Tina Auer, du bist Teil vom Kollektiv. Ich übergebe dir jetzt gleich das Mikro, Tina, und sage, die Einstiegsfrage wäre, was macht dieser Ort hier, also der Winterhafen, was macht das mit euch als Kollektiv? Alles klar. Hallo, zuallererst herzlich willkommen. Tut mir leid, wir haben keine Heizung in der Werkstatt. Drinnen wäre es wärmer, aber leider hat es ein bisschen zu viel. Nämlich nicht der Winterhafen, es tut mir leid, jetzt muss ich es doch sagen, es ist nicht der Winterhafen, es ist der Handelshafen oder der Gewerbehafen. Also ich will jetzt überhaupt nicht scheideln, aber es ist wirklich was anderes, weil der Winterhafen natürlich grundsätzlich was anderes kann und was anderes tut, wohingegen der Gewerbehafen und der Handelshafen schlicht und ergreifend nach wie vor oder zumindest in Ansätzen auch mit dem Blick auf die Container das erfüllt, sage ich mal, was uns vielleicht da ganz ursprünglich hierher getrieben hat, nämlich, dass Dinge ankommen und Dinge weggehen. Menschen kommen, Menschen gehen. Und das ist vielleicht so das, was auch für uns an der Donau bzw. eben noch einmal spezieller, geht das überhaupt? Was uns hier her gebracht hat, also nämlich die Idee eines unter Anführungszeichen sicheren Hafens, was möglicherweise zwar nicht das allererste Projekt war, das wir gemacht haben hier, aber relativ früh, also wir sind tatsächlich je nach Zeitrechnung, die sich ja auch bekanntlich irgendwie danach richtet, wer sie schreibt, entweder 30 oder 29 oder 31 Jahre hier und relativ früh war dann damals das Projekt Safe Harbors, das war 1998 und das ist glaube ich so das Zentrum, also so dieses, was kann in Häfen passieren, was darf in Häfen passieren und auch was soll in Häfen passieren. der ja hier steht, also die auch sehr, unseres Erachtens nach, sehr charmanten Namen noch von früher, nämlich zu Stadtbetriebszeiten Linz, den Namen der Roten Burg hat. Jetzt mag die Farbe nicht mehr ganz so rot sein, aber dennoch, also diesen Burgcharakter, der auch wieder sehr viel zulässt, nämlich Dinge hier auch erneut ein bisschen sicher sein lässt, aber auch immer mit dem natürlich spielen, was gilt es zu beschützen, was möchte man nicht beschützen und was will man draußen haben, was drinnen und das so porös wie möglich zu halten. Ja, das war jetzt einmal die erste Antwort, der Versuch. Wahrscheinlich wollt ihr jetzt ganz was anderes hören, aber das kann man ja erfragen. Ja, mich würde interessieren, was ihr mit Times Up so in der jahrzehntelangen, je nachdem wie lang, ihr sozusagen, gibt es ein paar Highlight-Sachen, die du uns erzählen kannst? Ihr beschäftigt euch einfach auch mit Wasser sozusagen. erzählen kannst, ihr beschäftigt euch einfach auch mit Wasser sozusagen, was man den Menschen, die beim Festival der Regionen einreichen wollen, was du mitgeben kannst an deiner Expertise sozusagen oder an Inspiration. Ich habe keine Expertise. Ja, wir beschäftigen uns mit Wasser tatsächlich. Wir nutzen Wasser auch als Basis, als Substrat zum Geschichten erzählen. Wahrscheinlich das ist der ganz grobe Abriss von Times Up, was begonnen hat als Medieninstallationen, Konzentration auf Person, immer im Zentrum Personen, immer im, also sozusagen der Nexus unseres Tuns und dann noch einmal draufgesetzt, welche Geschichten werden durch Menschen erzählt und wie können wir sie transportieren. Das hat anfänglich wahrscheinlich auch damit begonnen, dass man durch Räume, durch Architekturen, durch Infrastrukturen und natürlich auch durch Umgebungen Geschichten erzählen. Und irgendwann wurde dann bei uns auch noch sehr zentral die Idee von Zukunften, von verschiedenen Zukunften, von multiplen Zukunften, weil jeder von uns wahrscheinlich eine ganz andere Idee hat von Zukunft und natürlich hat Wasser in diesem Kontext, also ob jetzt eine Verknappung von Wasser oder eben auch Wasser als Medium immer große Rolle gespielt. Das lässt sich da auch gar nicht anders handhaben. Also ich glaube beim Hergehen habt ihr es auch gesehen, also es ist ja jetzt nicht nur vor uns, es ist vor, hinter, neben, über uns nicht. Also ja, für euch. Aber eben es ist so dieses, weiß ich jetzt nicht, das Wasser auch als Transportmittel, also in allen Ebenen, auf allen Ebenen. Und das ist auch dieses zusätzlich, dieses Umgebensein vom Wasser, was natürlich auch Halbinsel heißt, was natürlich auch irrsinnig schnell heißt, irgendwo am Rand zu sein, aber dennoch nicht irgendwie, also gänzlich abgeschlossen zu sein was auch heißt weg zu können was aber einfach auch heißt hier bleiben zu können also einfach was unter den füßen zu haben genau leuchttürme und schiffe auch ein anderes thema das sehr wichtig ist bei uns habe sie leuchttürme als erstes gesagt weil sie immer ein bisschen in den Hintergrund treten. Nichtsdestotrotz auch ein Phänomen eigentlich oder ein schönes Symbol für Navigationshilfen, fällt mir dann vielleicht noch ein, so ein bisschen als Schlagwort. Schiffe natürlich auch als dieses Mobilitätsangebot und dann aber parallel dazu, nur weil es ja da vor unseren Augen liegt, das untergegangene Schiff, das aber jetzt vielleicht gar nicht so sehr ins Negative gezogen, sondern einfach vielleicht auch als wunderbaren, wie soll ich jetzt sagen, als wunderschönes Ökosystem, das sich da herum bilden kann und uns auch immer wieder, wenn es uns erlaubt ist oder wenn wir uns irgendwie reinschleichen, ohne dass es erlaubt ist, natürlich auch irgendwie wunderschöne Videoaufnahmen erlaubt ist oder wenn wir uns irgendwie reinschleichen, ohne dass es erlaubt ist, natürlich auch irgendwie wunderschöne Videoaufnahmen erlaubt. Als wir hergekommen sind, haben wir einen Namen gesucht, wo es Time's Up sein soll. Und da haben wir einen ganz komischen Namen gehabt. Das ist wurscht, das kann vergessen werden. Und weil wir auf der Donau sind, haben wir dann ein bisschen diese Geschichte von der Donau-Piraterie und dieser kettenhängende Ritter aufgenommen. Und es war so eine Raubgeschichte. Und wir haben diese positive Seite von der Piraterie rausgeholt und die Times Up Logo ist eigentlich vor den Namen gekommen. Und es ist diese abgelaufene Sanduhr und es war ein Symbol von den Piraten im 18. Jahrhundert. Diese sehr idealistische, diese Zeit, dass es eigentlich als so eine Revolutionskraft zu betrachten ist. Diese Idee von der Zeit von draußen, von dieser Welt draußen, ist abgelaufen. Und das ist auch ein Teil von unserer Geschichte gewesen, wie gehen wir mit der Zeit, die wir haben, und dann haben wir diese Auseinandersetzung mit möglichen Zukunften, was läuft irgendwie ab und wo haben wir die Zeit noch bei uns. Wir haben von David Meuss ganz lange eine Time, die Time irgendwie als glühende Buchstaben hier oben gehabt. Das ist sehr gefährlich gewesen, weil es nicht sehr gut montiert war, weil es ist auch sehr David Meusels mäßig. Aber das war auch irgendwie schön. Ich habe gesagt, die Zeit ist bei euch. Ihr habt die Zeit, irgendwas zu tun, diese Zeit zu nehmen, diese Zeit, Sachen zu tun. Und wie Tine gesagt hat, wir arbeiten nicht immer im Wasser oder am Wasser, aber dieses fließende Wasser, diese Wasser-Ökosysteme sind wichtig bei der Arbeit mit möglichen Zukunft, weil die Ökosysteme sterben irgendwie weg oder verändern sich sehr schnell. Und so ein jetziges Projekt, das in Rostock ist, im Maritimes Museum, geht mit dieser Auseinandersetzung mit dem Ostsee und wie das Wasser im Ostsee völlig vergiftet und die Ökosysteme sterben. Und was da irgendwie da abläuft. Also es bleibt irgendwie diese Systematik zwischen den Bergen auf einer Seite, wo das Wasser herkommt, bei uns vorbeifließt, im Schwarzen Meer landet und dann weiter in der Welt sich verteilt. Das sind auch Teile von dem, was irgendwie wichtig bei uns bleibt. Und die Leuchttürme irgendwie als eine Idee von irgendwas, was wir als Gesellschaft bauen, um Sicherheit für Leute, die irgendwie vom Außen herkommen, irgendwie vorzubereiten, ist uns sehr wichtig. Weil diese Idee, das ist hat nicht gegeben leute haben lichter auf klippen gesetzt und haben boote angelockt in diese klippen zu fahren um diese boote dann diese fragt auszurauben als gesellschaft haben wir über die gesellschaften Entschieden solche d Dinge zu bauen, richtige Leuchttürme, ich lasse den Marc das abschalten, danke Marc, um zu sagen, hey, ist es uns wert, als Gesellschaft, dass Leute, die auch von außen kommen, wissen, wo die sind und dass die sicher navigieren können, zu uns zu kommen. Und diese Symbolkraft von einem Leuchtturm ist sehr wichtig. Auf die Donau ist es nicht so wichtig, dass wir Leuchtturm ist sehr wichtig auf die dornhäuser sind nicht so wichtig dass man leuchttürme haben aber trotzdem irgendwie spielen wir immer wieder mit leuchttürme hier und nutzen das auch sehr stark in unserer arbeit ist wahrscheinlich genug ergänzung mag Ja, es gibt Leuchtschiffe, die sind wirklich Schiffe mit einem Leuchtturm oben gebaut. Gibt es zum Beispiel im Emmerkanal, gibt es Beispiele davon. Es gibt ein paar blinkende Lichter auf die Donau, aber wirklich einen Leuchtturm glaube ich nicht. Aber bitte, es wäre Zeit. Und du kannst dann entscheiden, welcher Blickmuster, Blinkmuster rauskommt, weil das ist immer ein Signal, welcher Leuchtturm das eigentlich ist. Und wir könnten einen ganz anderen Leuchtturm natürlich nehmen und sagen, das ist irgendwie direkt vor Linz. Darf man das hienliche Werkstatt-Schiff nutzen? Das Besitz von diesem Schiff ist ein bisschen unklar. Und wer eigentlich dafür zuständig ist. Wir werden nicht wirklich am Weg stehen. Fragen, Bemerkungen, Schwierigkeiten? Was war denn ganz am Anfang? Was stand am Anfang? ganz am anfang drei ausstellungen und interaktive installationen wo er gesagt hat so mit dem körper zu leute menschen einzuladen das ganze körper das war die 90er Jahre. Alles war Virtualität und VR und digitaler Upload, diese ganzen Extroprien, irgendwie Wahnsinnigkeiten. Und wir sind sehr stark auf diesen Körper im Raum mit digitalen Medienerweiterungen und haben dann Leute eingeladen, diese Räume zu erforschen. Was war dieser Ausdruck, Diese Proto-Scientists. Ja. Mit dem sind wir hier rein, mit dem haben wir hier die Chirurgie vorgegeben, damals gemietet, die zufällig zu der Zeit auch tatsächlich frei stand. Und irgendwie eben Dekaden später sind noch immer ausreichend Aspekte da, die uns neugierig genug machen, weiterzukommen. Ich höre vor, was ich wünsche vor. 30 Jahre später, jetzt noch. 30 Jahre später, jetzt noch. Sonst noch irgendwas, das von Relevanz wäre, seitens euch oder allen? Ich wollte nur wissen, also ihr macht jetzt, in Rostock seid ihr jetzt gerade mit einer Arbeit und wofür habt ihr schon was, was man sich im Telle anschauen kann? Also es gibt außerdem auch in Linz gerade Kooperation mit dem Theater Phoenix. Also wir haben einen Teil von dieser Stadt in Ozeannähe oder eben Stadt in Küstennähe, also zukünftige Ideen, ist auch gerade im Phoenix zu sehen. Also ich glaube so Aufführungszeiten so drei bis fünf Mal im Monat. Und was jetzt weiterführend ist, also wir sind ja gerade inmitten von so einer, also ein wissenschaftskünstlerisches Forschungsprojekt, die natürlich auch sehr stark, also dieses Thema von Times Up, das es schon länger gibt, aufgreift und weiterführt. Und da geht es einfach auch darum, wie wir auch zukünftig oder wie wir eigentlich gegenwärtig zuversichtlich und hoffnungsvoll in irgendeiner Form trotz der Gegebenheiten eben zuversichtlich, hoffnungsvoll in Zukunft nicht nur blicken können, sondern uns da auch irgendwie wiederum diese Navigation dorthin schaffen, ohne eben unterzugehen in irgendwelchen Gewässern. Danke. Danke für die Beispiele. Vielen Dank. Sextuant. Sextuant. Sextuant. Das ist schon Maria Hagenauer, die Bürgermeisterin von Ottensheim. Und ihr werdet es, ich meine, heute ist es ein bisschen ein Blödsbeispiel, weil es wirklich regnet und kalt ist. Aber so über Ottensheim, was kann man über Ottensheim sagen? Ich finde Ottensheim ist als andere als ein Schlafdorf, also da gibt es ganz viel kulturelle Aktivitäten, ganz viel Vereine, KünstlerInnen, MusikerInnen, Menschen, die sich sozial engagieren. Also eben, es wird hier viel gefeiert, viel gezeigt. Es gibt sehr, sehr viele Vereine, wo heute viel beim Lokalaugenschein dabei sind. Jetzt alle aufzuzählen, glaube ich, braucht man ein bisschen lang. glaube ich, brachert man ein bisschen lang. Jetzt haben wir sie gedacht, wir haben exemplarisch zwei eingeladen, zu dem komme ich später. Aber Maria, ich wollte dich noch einmal fragen, wie man sozusagen in einer Gemeinde, wo die Uhren in Sachen Mitbestimmung ja anders ticken, weil voll viele Leute hier mitreden und mitgestalten. Das ist natürlich voll viel super, also das ist ja voll super für Ottensheimer. Was ist das Geheimnis sozusagen dieses Ottensheimer Spirits, dass da einfach so viel mehr geht als im Vergleich zu anderen Gemeinden? Ja, Ottensem ist einfach lebendig. Wir haben einen wunderschönen Ort, gesamten Ort, da gehört ja mehr dazu als nur der Marktplatz, aber natürlich ist unser besonderer Marktplatz schon das Herzstück, wo es ja eben der Freitagsmarkt normal viele, viele Leute tummeln, kommen auch noch, also es wird schon noch, trotz Wetter, weil es wird auch, also trotz schlechtem Wetter, es kommen jede Woche die Leute, sich da zu treffen, einzukaufen, sich zu unterhalten. Aber Odenseim ist einfach die Vielfalt, die wir haben. Ich glaube, weil Odenseim immer schon in alle Richtungen aktiv war, immer schon viele Vereine gehabt hat und immer mehr werden. Aber auch so Initiativen, die was selbstständig einfach junge Familien oder sie engagieren, sie beteiligen, aber auch die Politik, muss ich sagen, auch die Gemeinderäte, die Ausschüsse auch immer aktiv sind. Gerade du, Ulla, unser Jugendraum. Also es braucht immer wieder Kümmerer, die sich da mit engagieren, ein paar Freizeitstunden opfern und da Gutes für die Gemeinde machen. Und das macht uns einfach aus. Und wir sind auch, ich sage einmal, fraktionell sehr ausgewogen, sage ich jetzt einmal. Darum ist es ganz wichtig, eine gute Zusammenarbeit mit allen, dass man dann dementsprechend etwas in die Umsetzung bringt und da bin ich auch immer sehr dahinter, dass man da, ja, es ist so Politik, jeder hat andere Zugänge und da muss man einfach Kompromisse schließen, dass er dann im Endeffekt dann auch etwas umsetzbar ist und dann auch dementsprechend dann auch Gutes wieder für Oten sein muss. ist und dann dementsprechend dann auch Gutes wieder für Oten sein muss. Stichwort Umsetzbarkeit haben wir jetzt gerade eigentlich ein gutes Beispiel. Aus dem alten Bauhof wird der neue alte Bauhof. Der alte Bauhof ist, wie der Name schon sagt, ein alter Bauhof, den sie sozusagen in dem ein paar Vereine veranstaltet haben und der ist natürlich in die Jahre gekommen und da haben wir jetzt einen großen Umbau. Magst du zum alten Bauhof noch ein bisschen was sagen? Ja, der alte Bauhof, das wird jetzt so unser Kulturzentrum. Es soll schon lange Noten sein, wir haben das große Thema im Saal gehabt. Wir haben verschiedene kleine Räume, aber keinen großen Veranstaltungsraum, kein großes Veranstaltungszentrum. Das war eigentlich immer unser Gasthaus. gewesen, ist dann umfunktioniert worden auf Co-Working Space und er ist einfach richtig abgegangen. Gott sei Dank haben wir diesen Gemeindesaal, der was wirklich gut gelungen ist, muss ich auch kurz erwähnen, unser Saal ist so entstanden, ursprünglich war er geplant mitten am Marktplatz, wo sich auch politisch die Meinungen auseinander gegangen sind, dann war das die Kompromisslösung und ich glaube, das war die allerbeste Lösung, die wir haben können. Und darum ist da auch wichtig, Transparenz in alle Richtungen. Politik soll transparent sein, für alle zugänglich sein und darum auch die großen Fensterwände können wir gut aufschieben für Veranstaltungen, auch mit bespielbar dann die Linzer Straße und das wird auch sehr genutzt. Wir haben viele Veranstaltungen, Versammlungen und sonstiges und darum war es dann auch wichtig, einen Ersatz trotzdem noch zu finden. Dann ist bei uns ein neuer Wirtschaftshof gebaut worden, der alte Bauhof ist leer gestanden. Da hat man dann so als Professorium einmal den genutzt für Veranstaltungen, wo sie auch eine Initiative gegründet hat und den dann auch dementsprechend ausgestattet hat, dass er gut nutzbar war. Aber es war im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt und da hat es dann eine Förderung gegeben vom Bund, wo es dann diese genutzt worden ist, angesucht worden ist und der Zuschlag bekommen worden ist. Und dann hat sich drumherum natürlich auch die Gemeinde dann beteiligt, weil das ein Gemeindegebäude ist. Und ja, war eher ein bisschen eine schwere Geburt, sage ich jetzt einmal, aber wir sind auf einem guten Weg. Und da gibt es ja jetzt schon Einspürte eigentlich, Gott sei Dank. Und mit 22. Mai gibt es die große Eröffnung, wo wir auch froh sind, wenn diese wieder nutzbar ist, weil einfach ja mit unseren vielen Vereinen, es ist immer Not am Platz und darum sind wir da froh, wenn da jetzt was Neues entsteht, bestens ausgestattet mit Technik und alles. Technik und alles. Ja genau, kommt zum 22., 23., 24. Mai, also ein Dreitagesfestival ist es, das sich der Alte Bauhof gönnt. Das ist für alle offen, es ist bei freiem Eintritt, es ist für Jung und Alt was dabei, also wir haben, ich bin nämlich in der Planungsgruppe Eröffnung, Grand Final und wir haben gesagt, wir wollen alle, also wir sind offen für alles und wir wollen offen für alle sein. Dementsprechend ist das Programm, das natürlich in Ottensheim brauchen wir da nicht lang suchen. Wir haben Seniorinnen, wir haben junge Kinder, wir haben ein Programm für leseaffines Publikum eröffnet wird, eröffnet wird der alte Bauhof von zwei jungen Bands, also das sind 17, 18-jährige Menschen. Das ist uns ganz wichtig, einfach auch als zu sagen, die neue, also überhaupt eine junge Generation wollen wir mitnehmen und wir eröffnen das jung. Genau und Stichwort jung, da sitzt schon die Hämmer vor mir. Wir haben ein weiteres, ja, jetzt die Himmler, wir haben ein weiteres tolles Ding in Ottensheim, das es schon extrem lang gibt, und das ist das Open Air Ottensheim. Hämmer, bitte. Die Hämmer ist im Vorstand, jetzt weiß ich, bist du Opfer? Ja, die Hämmer ist sogar Opfer. Vorletztes Wochenende bist du fixfer eigentlich. Die haben wir sogar Opfer. Oder vorletztes Wochenende. Ah ja, gratuliere. Uns Open Air Ottensheim hat halt eine Tradition, nämlich auch diesbezüglich, was es heißt. Also ich würde sogar sagen, es ist Best Practice für, wie kann Kunst oder Kultur am Land funktionieren, Kunst oder Kultur am Land funktionieren hinsichtlich der Weitergabe an junge Generationen und da ist das Open-Air Ottensheim, ich finde, wirklich ein Beispiel, das man als erstes nennen kann im ländlichen Bereich. Aber erklär mal, für die, die es nicht kennen, was ist das Open Air eigentlich? Von mir auch nochmal Hallo in die Runde. Ich möchte euch ein bisschen was über das Open Air Ottensheim erzählen. Ich lege das jetzt auf die Seite. Grundsätzlich sind wir ein Musikfestival abseits des Mainstreams. Und es ist aber nicht nur die Musik, es ist auch viel, viel rundherum. Da werde ich nachher dann später ein bisschen mehr drauf eingehen. Vielleicht jetzt möchte ich da noch gerne anschließen zum Generationenwechsel. Das Musikfestival gibt es jetzt schon über 30 Jahre. Kurzer Vergleich, ich bin 25 Jahre alt. Das bedeutet, dass teilweise die Leute das früher organisiert haben und mitgeholfen haben, unsere Eltern sind oder unsere großen Geschwister. Und das ist halt Schritt für Schritt weitergegeben worden. Und so ein Generationenwechsel ist ja normalerweise recht schwierig. Bei uns ist das aber wirklich super gelaufen. Ich muss sagen, wir haben echt viel von den vorhergehenden Dazulernern gelernt und es ist uns einfach dieser Freiraum gegeben worden, dass wir Sachen verändern haben können oder auch weitermachen haben können und unser eigenes Festival daraus gemacht haben. Da kann ich vielleicht auch generell dazu erzählen, wir sind ja ein Kulturverein, der das veranstaltet und wir arbeiten alle ehrenamtlich. Das ist wichtig zu erwähnen, weil ein Verein, der sich 30 Jahre hält und schon sehr viel Zeit, viel Arbeit, viel Energie benötigt und viel Leid benötigt, die sich da drum annehmen, heißt das schon etwas, wenn so etwas so lange bestehen kann? Ich möchte da vielleicht auch dazu erklären, wir machen sie wirklich fast alles selber. Also das fängt auch mit grafischem Design, mit Booking, mit Website. Ich meine, da muss ich dazu sagen, die ist leider noch nicht ganz fertig, aber Tickets kann man schon kaufen. Aber wir bestellen die Bühne und bauen sie selber auf. Wir bauen die auf im Rodelgelände. Ich weiß nicht, ob ihr es kennt, aber das ist dort, wo die Rodel in die Donau mündet und im Endeffekt ein schöner Park. Und da steht dann die Bühne zwischen die Bäume und im Hintergrund ist der Damm. Also das ist wie eine Naturarena, da kann man dann im Hintergrund sitzen und nach vorne schauen auf die Bühne. Man sieht die Leute tanzen und wenn die Sonne untergeht, dann wird die Bühne und auch die Bäume von unten mit Licht, mit bunten Farben beleuchtet. Also das ist wirklich eine unglaublich schöne Stimmung. Also das muss man einfach gesehen haben, das ist echt voll schön. Und dann halt auch das im Nachgang, uns ist halt, wie eh der Standard sein sollte, auch die Sauberkeit wichtig. Wir gehen dann das ganze Gelände ab und sammeln jede einzige Tschickstummel ein, die wir da finden. Und ja, also da auch Danke an alle, die dabei sind. Da merkt man, so ein Projekt steht und fällt mit den Leuten und mit der Motivation, die da dahinter ist. Also da erschaffen wir als Ottensheim uns selber so ein cooles Projekt, dass wir dann auch selber viel genießen können. Genau. Ich möchte dann auch noch ein bisschen ausholen zum Thema Musik. Also einerseits haben wir heuer wieder eine super Line-AP gekriegt. Zum Beispiel, ich muss da jetzt noch kurz, genau, unsere Headliner sind Ander Morz und Acht Eimer Hühnerherzen. Ich hoffe, dass ich es richtig ausspreche. Auf die freue ich mich schon. Das werden unvergessliche Acts. Es zieht auch die Musik die Leute an, aber das ist nicht alles. Wir haben witzige, verschiedene interaktive Stationen, wie zum Beispiel eine Graffiti-Wand, die man installieren, die man nutzen kann. Dann, es hat schon mal so Projekte gegeben wie Bauchpinsel-Station, wo ein Gerät gebaut wurde und dann hat man es im Bauch anpinseln lassen können. Es gibt schon länger heuer unter neuen Namen die Schminkhütten, wo sich jetzt unabhängig von Alter und Geschlecht jeder austoben kann und selbst verwirklichen kann. Und ein letztes Kunstprojekt, was im Rahmen da passiert ist, was ich noch erzählen möchte, muss ich jetzt auch noch einmal nachschauen, dass ich den Namen richtig sage. Das Projekt hat geheißen Round Robin und ist gemacht worden von Daniel Bacher. Das ist bei dem Punkt, wo die Rodel in die Donau mündet, ein installiertes Projekt gewesen zum Thema Demokratie. Dort ist ein Tisch mit Sesseln auf Schwimmkörpern in die Rodel gezurrt worden und Ziel war es, dass man sich gemeinsam an den Verhandlungstisch sitzt. Aber das war gar nicht so leicht, weil das ein bisschen zum Ausbalancieren war. Also Sinn dahinter war, dass man sich gemeinsam auf ein gleiches Niveau setzt, ein Gegenüber hat, um über Sachen zu sprechen und zu diskutieren. Und man hat halt wirklich dieses Gleichgewicht schaffen müssen, weil sonst ist man halt echt wortwörtlich in die Donau geplatscht oder in die Rodel. Genau. Ich hoffe, ich habe euch da ein bisschen mit diesen kleinen Projekten inspirieren können. Ich würde sagen, ihr könnt voll gerne vorbeikommen, wir freuen uns, lasst euch bei uns inspirieren, es gibt immer wieder Neues und ich habe auch im Vorhinein überlegt, was soll ich denn so erzählen und eigentlich ist es schwierig, das sehr kurz herunterzubrechen, weil es einfach schon so eine lange Geschichte ist und so viele coole Sachen schon verwirklicht worden sind. Darauf müsst ihr euch einfach selber anschauen. Das Datum ist der 17. und der 18. Juli und ja, wir sehen uns dort. Danke, Hema. Danke, Hämmer. Jetzt verrate ich euch was, der David, bist du da? Der hat natürlich auch schon was gemacht beim Open Air. Du hast deine Fische verkauft. Genau. Also ihr macht immer wieder was, ihr bezieht auch immer wieder natürlich ein bisschen die Donau mit ein und natürlich macht so ein Festival an der Donau auch Sinn und es ist fast immer schön und dann geht man Boden gemeinsam und lässt sich die Donau runtertreiben. Das ist in Ottensheim eine große Tradition, weil Ottensheim hat sozusagen das Glück, dass über einen natürlichen oder weniger natürlichen ist das einmal aufgeschüttet worden, schon oder? Die Gatschinsel da vorne. Das weiß ich jetzt gar nicht. Da, genau, so ist die Gatschinsel ist 2002 entstanden durchs Hochwasser und natürlich macht man sich jetzt das zu eigen. Man geht hin baden, man ist in einer, ja du hast dort keine Infrastruktur, was super ist, wenn man ein bisschen ein Naturgefühl will und einfach nicht sich das nächste Eis glattieren kann oder was zum Trinken. Es ist wirklich nett in der Donauau, wo der Biber residiert und da einfach seine Biber-Sachen macht. Und man lässt sich halt auch die Donau runtertreiben. Da gibt es zig Projekte, Linz 09 gab es das, Donaubaden hieß es, Kulturbaden, genau. Donaubaden hieß es, Kulturbaden, genau. Also man muss, genau, also ich glaube, wenn man Ottensheim googelt, dann poppt da sehr viel auf, was hier schon passiert ist. Die Susanne Posecker ist hier, wir haben einen Damen, der schon gesprochen hat, der schon, das sind ja Leute, man kennt natürlich ganz viele Leute am Land. Man kennt natürlich ganz viele Leute am Land. Wo war ich jetzt? Ich habe den Faden verloren. Ja, das Flüchtlingsschiff, das sozusagen geholt wurde. Wir haben den Wal von AG Granit gegründet, ein wichtiger Verein in Ottensheim. Wir haben den alten Bauhof, wir haben das Glashaus, oben ist eine verlassene Gärtnerei gewesen, die es jetzt auch wieder gibt, die nennen sich Drittelbauern. Da gibt es PAP, P-A-P, weil das macht der Vodokrat, macht Pappmöbel und die Bar ist nur aus Pappe, daher Papp. Da gibt es immer in den Sommermonaten, weil das nicht beheizt ist, Ausstellungen, ist sozusagen Galerie und Papp. Wir haben Kirchenchöre, wir haben einen Musikverein, wir haben die Tage des offenen Ateliers, da sind wir natürlich auch dabei, da können alle Künstler und Künstlerinnen, derer es viele gibt hier in Ottensheim, einfach auch nochmal ihre Ateliers öffnen. Genau, also in Ottensheim gibt es viele Stellen, wo man andocken kann oder wo einfach extrem viel passiert. Ja, gibt es noch etwas zu sagen? Die Fähre, die haben wir jetzt eh gleich, also die Fähre werden wir um 15.30 Uhr, da werden wir umgefahren. Ja, was vielleicht noch spannend ist, wenn wir jetzt dann nachher runtergehen, ist auf der linken Seite ist das alte Rathaus und das ist auch so eine Community-Art, da ist der Kostnix-Laden drin, das funktioniert nach Prinzip, du bringst Dinge hin und kannst Dinge einfach nehmen. Es gibt Ateliers drinnen, wo jetzt klar ist, ich glaube es sind nur Frauen drinnen gerade, oder Iona? Ja, Iona ist eine davon, die da im Atelier ist. Wir haben einen Jugendraum, wir haben die Kinderfreunde, die Pfadfinder, die sie da treffen und das gehört auch der Gemeinde und das ist eigentlich auch eine sehr, sehr wichtige Örtlichkeit für uns. Ja, okay. Musik Wir sind jetzt auf der Überfuhr und die Ute kennt schon den David, das ist schön. Und die Ute ist die neue Geschäftsführerin von der Überfuhr. Von der Drahtseilbrücke. Ute, magst du uns kurz erklären, wie alt ist das Ding schon, auf dem wir uns da bewegen und technisch vielleicht ein bisschen? Das Schiff gibt es seit 1964, glaube ich. Und die Fähre, also die Verbindung zwischen Ottenseim und Willering gibt es seit 1871. Ich habe mir das selber eingelesen, weil ich erst seit 1. März Geschäftsführerin bin. Und ich freue mich sehr, dass ich quasi mit dieser Aufgabe befasst bin, dass uns die Überfuhr erhalten bleibt. Weil die Überfuhr ist für uns Ottenseimerinnen gar nicht, also es ist nicht vorstellbar, dass es keine Überfuhr mehr gibt. Nur die Überfuhr hat es nicht so leicht, weil es eine neue Brücke gibt. Über die ist sie heute schon gefahren. Und die ist natürlich ein bisschen eine Konkurrenz für die Überfuhr, weil alle, die schnell irgendwo hin wollen und müssen, fahren dann doch lieber über die Brücke. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir die Überfuhr als Kulturgut erhalten und dass auch wieder die Autofahrerinnen mit uns über die Überfuhr fahren, weil es einfach so etwas Besonderes ist. Ja, also es ist auch wichtig, weil die Überfuhr bringt natürlich täglich auch ganz viele SchülerInnen von Ottensheim nach Willering, weil im Stift gibt es eine Schule, ein Gymnasium und umgekehrt, also sie fahren wieder zurück. Und in die Schule auch, genau, es gibt Gymnasium und die Ute ist nicht nur auf der Überfuhr Geschäftsführerin, sondern betreibt auch gemeinsam mit ihrem Partner den sogenannten Donaubus. Ute, was ist der Donaubus? Der Donaubus, der steht da hinter euch an der Schiffsanlegestelle. Das ist ein Radfähre und Ausflugschiff zwischen Ottenseim und Linz. Ursprünglich war es als Radlfähre gedacht für die Radfahrer, die am Radweg von Ottenseim nach Linz fahren, dass sie quasi den unattraktiven Radweg neben der Bundesstraße überbrücken können. Aber mittlerweile ist eigentlich ein Ausflugschiff von Linz nach Ottensheim, weil Ottensheim so schön ist und weil viele Linzer einen Ausflug nach Ottensheim machen mit dem Donaubus. Genau, und der Donaubus fährt, hat eigentlich heute Saisonstart, aber leider ist das Wetter so schlecht, dass erst morgen dann der Saisonstart sein wird. Und wir fahren jetzt April, Mai am Wochenende und dann ab Juni jeden Tag hin und her. Und den Donaubus gibt es nicht nur von Linz nach Ottensheim, sondern auch in der Schlögener Schlinge. der Schlögener Schlinge. Da wird er zumeist genutzt von radelaffinen Menschen, weil das eine Strecke ist, dass man mit dem Rad sozusagen nicht bewältigen kann, weil da gibt es an der Donau keinen Fahrweg und das ist ziemlich idyllisch. Also wenn ihr mal Zeit habt, fahrt in die Schlögener Schlinge und mit dem Radl am besten und nehmt die Fahrt mit dem Donaubus auf euch. Es ist wirklich voll schön. Genau, Ute, weil wir jetzt gerade das Kraftwerk sehen sozusagen und jetzt merke ich, die Strömung ist jetzt, weiß ich nicht, ist halt gar nicht so arg, oder? Wie schnell, oder was ist die Auswirkung sozusagen, oder hat sich die Strömung verändert, seitdem es das Kraftwerk gibt? Ich weiß nicht, ob du das beantworten kannst, aber... Ich habe mich da heute noch erkundigt. Es hat eigentlich nichts mit dem Kraftwerk zu tun, sondern die Strömung hat sich seit dem letzten Hochwasser verändert, also 2013. Und daher hat die Fähre auch zwei Buchstrahler, die wir bei Niedrigwasser unbedingt brauchen, sonst schaffen wir das nicht, dass wir da relativ schnell rüberfahren. Aber an und für sich funktioniert es ja quasi ohne Motoren, weil sie an dem Seil hängt und durch die Ruder da mit der Strömung hin und her fährt. eigentlich ein Dauerzustand ist und nur manchmal Zeiten sind, wo die Fähre richtig schnell hin und her fährt, weil Hochwasser ist. Aber wir haben einfach mit dem Niedrigwasser zu kämpfen. Danke, Ute. Ich hoffe, das ist ein Sprenger, nicht nur ein Bruder. Wo geht die Fähre aus der Schlögerschinge hin? Zwischen Aue und Grafenau. Das ist gegenüber von Schlögen. Ich habe gedacht, die geht direkt nach Oscher. Nein, nur 5 Kilometer. Danke Ute für den kurzen Input. Wir sind schon fast in Willering. schon fast in Willering. Ja dieser Berg da hinten, das sage ich jetzt noch, ist Teil von unserem Renaturierungsprojekt, das jetzt gestartet ist. Die Donau wird sozusagen wieder ein bisschen mehr natürlich, also wird versucht ein bisschen natürlicher zu machen. Genau, also in Linz haben wir jetzt auch noch, sehen wir überall noch diese Granitsteine und so und das ist da jetzt alles in Veränderung, aber zu dem ganzen Gewässerökologischen und Renaturierungsding haben wir später einen Gewässerökologen, der kann das besser als ich uns erklären. Gut, dann können wir schon raufgehen. Ich glaube im Jänner habe ich die angerufen oder im Dezember. Also unser Festival tickt ja so, dass wir das Festival abschließen. Wir sind immer im ungeraden Jahr, weil wir sind ja ein biennales Festival. Wir schließen das Festival ab, brauchen dann unbedingt Sommerferien, weil das Festival ist hart. Gut, aber hart. Und dann der Vorstand hat schon früher, also schon ein bisschen vor dem Festival sozusagen die neue Region erarbeitet. Dann wird das Programmboard zusammengesucht, das wissen wir dann im Herbst schon schön langsam. Und dann heißt es für uns alle, dass wir uns auch sozusagen die Region ein bisschen aneignen, Menschen fragen, die jemanden kennen. Wir kennen selber Leute. Vielleicht ist es für uns alle ein bisschen einfacher, weil wir sind ja in Linz, Aschach und Linz ist nicht so weit entfernt. Die Anna und ich leben sogar in Ottensheim. Ottensheim ist ja nah zu Aschach, das heißt, man kann das natürlich wunderbar jetzt für das Festival, dass man so viel persönliche Ressourcen nutzen kann. Ja und ich glaube im Dezember oder Jänner habe ich die angerufen und bin sofort auf offene Türen gestoßen. Also ich habe sonst gleich die Türen aufgemacht und wir haben im Programmbad in der Region auch so eine Klausur gemacht, eine mehrtägige, weil das Programmbad wird ja dann nach Ende April bis Juni die Projekte auswählen und da war es uns wichtig, dass alle ein bisschen Einblick kriegen. Genau, ihr seid aber sofort da, habt uns die Türen aufgemacht und habt uns damals schon so viel Schönes über die alte Tischlerei, die jetzt auch neu ist, erzählt. Und ich übergebe jetzt einfach das Mikro und du erzählst. Ja, herzlichen Dank und willkommen. Wir freuen uns sehr, dass Sie heute da sind. Wahrscheinlich die meisten nehmen wir auch zum ersten Mal. Vielleicht gibt es schon Wiederholungstäter, aber viele glaube ich habe ich noch nicht gesehen. Also wir freuen uns sehr. Wir, das ist der kulturfreien Spektrum. Ich darf da die Obfrau sein, mehr oder weniger freiwillig. Nein, ich tue es voll gern, aber ich bin schon ein wenig genötigt worden vor zehn Jahren und ich habe aber noch nichts bereut. Also ich freue mich sehr. Der Kulturverein Spektrum, den gibt es seit 35 Jahren. Das heißt 1991 ist er gegründet worden von zwei sehr kulturaffinen Herren, die nach wie vor im Vorstand sind, also im Verein sind. Und ja, es war ihnen einfach Kultur immer wichtig und ich denke mir, gerade die Zeit, wo wir so Kultur nicht so in der persönlichen Begegnung gehabt haben, vor einigen Jahren hat uns bewusst gemacht, also mir zumindest, wie wichtig für mich oder für uns Kultur ist und dass das fast ein Grundbedürfnis ist, nicht nur einfach so eine Luxussache ist. Und deshalb mag ich unseren Verein eigentlich sehr, auch aus dem Grund, weil wir versuchen eben regionale Kultur anzubieten und leistbare Kultur anzubieten, für jeden im Ort und in der Region. Wir haben so das Prinzip, das ist ein bisschen komisch für manche Künstler, dass alle Veranstaltungen gleich viel kosten und gleich viel wert sind. Ob das jetzt ein anerkannter Künstler oder bekannter Künstler ist wie der Tessink oder der Wolfram Berger oder ob das so quasi die Künstlerin aus Everding ist, die eine neue oder eine Bühne braucht oder für die wir eine Bühne bieten, dass man es kennenlernt. Bin ich froh, dass es nicht meins ist. Insofern ist uns einfach allen im Verein die Kultur ein Herzensanliegen und wir sind 14 Mitglieder im Verein und alle ehrenamtlich, das heißt alles was wir tun tun wir aus Freude an der Kultur, an der Begegnung und es zahlt sich aus, weil man einfach ganz, ganz viel zurückkriegt. Viel investiert, aber auch viel zurückkriegt. Und jetzt bin ich schon beim Investieren. Es gibt uns 35 Jahre, viele, viele Jahre waren wir heimatlos, das heißt, wir haben uns immer irgendwelche Veranstaltungsorte gesucht. Das war die Kirchen, das war das AVZ, also das Veranstaltungszentrums Öffentliche, das waren Kaffeehäuser, wo es halt gerade gepasst hat und wo wir etwas gefunden haben. Und wir waren aber da in der Tischlerei auch und das ist dann ein bisschen so unser Hauptveranstaltungsraum geworden, bis zu dem Zeitpunkt wie die Viadona, das ist die Wasserstraßengesellschaft, die ist zuständig für die Bewirtschaftung der Uferzonen bis nach Wien, also von Passau bis nach Wien und der gehört das. Diese Tischlerei ist im Eigentum der Viadona, das ist eine Subgesellschaft des Verkehrsministeriums, eine ausgelagerte. Und die Viadona, die Eigentümerin hat gesagt, sie hat jetzt Eigenbedarf, weil sie möchte da ein neues Bürogebäude bauen. Die Tischlerei haben wir schon dreimal mit Unterschriftenaktionen, zweimal, vorher schon gerettet, weil man Wohnungen bauen wollte und ich weiß nicht was noch. Und jetzt haben wir es halt ein drittes Mal versucht und es ist uns gelungen, die Viadona zu überzeugen, also sie haben es dann eh freiwillig gemacht, die Viadona zu überzeugen, dass das halt einfach schade wäre, das irgendwie zu schleifen. Und die Erdoner war dann wirklich, die hat einen extrem klassen Geschäftsführer in Wien, also kulturaffin und der war dann wirklich so, dass er gesagt hat, okay, dann bauen wir daneben, das Gebäude direkt daneben ist dann der Neubau geworden und wir nehmen das als Baubüro und wir sind drei Jahre ausgezogen, das war 2016. Und dann 2018 hat die, oder 2016, egal, hat dann die Viadona uns gesagt, das ist baufällig, es wird entweder geschliffen, neu gebaut oder renoviert. Und sie suchen jemanden, der das macht, aber nicht jemand, sondern sie fragen uns, ob wir es renovieren wollen, sonst würde es geschliffen, hat es damals geheißen. Und wir haben uns dann zusammengesetzt und es war schon eine harte Diskussion und hat viel Überzeugungskraft benötigt, weil es hat der Umbau letztlich dann fast 300.000 Euro gekostet. Das Problem war, dass viele Menschen einfach gesagt haben, das ist eine alte Hütte, die gehört weg, auch im Ort. auch im Ort und viele haben gesagt, das ist im Hochwassergebiet, das ist eine Geldverschwendung, weil es natürlich eine Förderung braucht dazu. Mein Argument war dann, da darf ich ganz Aschach nicht renovieren, weil ganz Aschach ist im Hochwassergebiet. Natürlich ist das ein bisschen exponierter. Wir haben auch entsprechende Auflagen bekommen, die wir dann eh gerne erfüllt haben. Man muss die Verkabelung alle auf eine gewisse Höhe geben, man muss einen Hochwasserschutz haben und so weiter. Das passt alles und letztlich haben wir dann nach vielen, vielen Stolpersteinen und wirklich ganz viel Widerstand von unterschiedlichsten Bereichen, haben wir uns dann durchgesetzt und wir haben um eine Liederförderung angesucht und wir haben diese Liederförderung auch bekommen. Das waren 60 Prozent, hat der Verein dann selber leisten müssen. Jetzt hat der Verein kein Geld, also ich kenne keinen Kulturferein, der Geld hat und wir auch nicht. Und es war dann aber wirklich extrem wertschätzend von der Viadona, sie hat gesagt, das was sie für Schleifen zahlen würde, das hat sie uns als Eigenmittel zur Verfügung gestellt. Und Schleifen von einem Haus kostet ganz schön viel Geld. Das heißt wir haben dann schon ein bisschen Geld gehabt, Eigenmittel, aber das hat noch ganz viel gefördert. Wir haben dann eine Crowdfunding-Aktion gemacht. Ich bin nicht von Haus zu Haus gegangen, was ich mir vorgenommen hätte, weil teilweise Stimmung gemacht worden ist eben gegen dieses Projekt und manche Einwohner dann extrem beeinflusst waren und ich lasse mich ungern für ein Engagement oder für eine Motivation dann auch irgendwo noch beschimpfen oder wie auch immer. Auf jeden Fall haben wir dann schon Geld noch gebraucht und nicht gehabt und es war dann, und das finde ich auch besonders schön, der Verein vom Vorstand, waren einige bereit, dem Verein einen Kredit zu geben, wissend, dass sie es nicht zurückkriegen. Und das habe ich extrem nett gefunden, ja, und ich muss dazu sagen, wir haben es geschafft, dass wir das nicht in Anspruch nehmen haben müssen. Wir haben dieses Geld aufbringen können und es war dann einfach so, dass am Anfang viele Leute skeptisch waren, mit der Zeit haben wir es überzeugen können und mit der Zeit sind, je mehr man gesehen hat, je mehr entstanden ist, desto geringer sind die Widerstände geworden und desto positiver sind auch die Menschen dazu gestanden und haben uns dann letztlich also wirklich schon ganz toll unterstützt. Und die beste Unterstützung ist eigentlich und die schönste Unterstützung ist, wenn sie kommen und das ist jetzt auch so, wir sind schuldenfrei und es ist ja so, dass momentan, wir haben drei Veranstaltungen gehabt jetzt im Frühjahr und alle drei wurden ausverkauft und haben eine Warteliste gehabt. Und das ist einfach irgendwie das Schöne. Also es ist die materielle Unterstützung, aber auch die ideelle Unterstützung, die auch da war während dem Bauen. Es sind oft Leute gekommen und gesagt, es wird schon und es wird schön werden und das war genauso wichtig, dieser Zuspruch und diese Motivation war genauso wichtig wie jede materielle Unterstützung. Ja, jetzt ist es seit fünf Jahren, seit 2021, bespielen wir das jetzt in dieser Form. Es ist die vielleicht ganz kurze, dann bin ich auch schon fertig, es ist die Decken rausgenommen worden. Da wo man die Zierlreihe sieht, da waren Decken eingezogen. Das heißt, die war baufällig, also die war gefährlich, deshalb war es eh super, dass sie weggekommen ist. Und es sind die Balken dadurch zum Vorschein gekommen, da hat man teilweise aussergeschnitten, weil wir die Heizung eingebaut haben. Wir haben natürlich gescheit viel sparen müssen, wir hätten gerne Fernwärme gemacht, aber es ist nur gefördert was in und am Haus ist, aber nicht außerhalb, das heißt die Zuleitung von der Fernwärme wäre nicht gefördert, geht auch nicht, das heißt das ist jetzt eine Infrarotheizung, die halt ein bisschen träge ist. Wir wissen, sie kommen, da muss man am Vortag schon heizen und im Winter ist es halt ein wenig teurer als im Sommer. Aber es passt und wir sind froh, dass wir das so haben, wie wir es haben. Das heißt, wir haben auch gespart und haben im Künstlerbereich oben KWC gemacht, vor lauter Angst, dass wir irgendwie auf den Schulden sitzen bleiben. Mittlerweile haben wir Heuerans eingebaut, also jetzt haben wir das auch nachgeholt. Das heißt, wir sind eigentlich sehr froh und zufrieden und wir haben das Gefühl, es fühlen sich die Besucher bei uns wohl. Es ist schon eine besondere Atmosphäre, weil eben auch die Künstler sich irgendwo wohlfühlen. Es kommen Künstler, fragen sogar manchmal, sagen sie, wir kommen gerne in einer anderen Formation wieder oder vielleicht mit einem anderen Programm wieder, weil die spüren da oben auch die Interaktion mit dem Publikum. Der sieht, ob da wer lacht oder ganz grantig schaut oder wie das Publikum reagiert und das glaube ich ist unser Vorteil im Vergleich zu großen Häusern, die vielleicht mehr Geld und mehr Möglichkeiten haben. Jetzt glaube ich habe ich so ungefähr alles im Schnelldurchgang hoffe ich gesagt, aber falls es Fragen gibt, gerne. Wir haben für jeden Bereich irgendwie so die Zuständigkeiten und wir haben, ah ja das vielleicht noch, wir selber haben 14 Veranstaltungen im Jahr, die wir als Jahresprogramm planen. Wir haben immer ein fixfertiges Jahresprogramm, so im November und dann kommen aber halt andere Mieter, also wir vermieten das auch für kulturelle Zwecke, darf man es vermieten. Und da ist der Kulturverein Aufschrei herinnen, das ist unser Jugendverein, also das ist ein Fass, weil die sind alle über 30. Der hat sich, der Dizi ist da dabei, unser Bürgermeister, die haben sich gegründet in Studienzeiten und sind halt gealtert. Aber es ist unsere Jugendkultur. Und die sind auch da drinnen und dann wird ein Kinderprogramm gemacht da drinnen. Und wenn wer zum Beispiel hat, habe ich eine Anfrage, die haben gerade einen Film im Mühlviertel und wollen die Premiere oder halt eine der Zweit-Premiere, glaube ich, wollen sie herinmachen. Und so gibt es halt viele, die sagen, oder auch Vereine im Ort, die einen größeren Rahmen für eine Veranstaltung brauchen. Also wenn es einen kulturellen Hintergrund hat und im Normalfall öffentlich ist, dann können wir das vermieten und dann schauen wir auch, dass jeder mit dem, was er zur Verfügung hat, dass er sich das leisten kann. Genau, das war noch zur Ausnutzung oder zum, ja ansonsten haben wir da ein bisschen so ein Querschnitt über die 35 Jahre, ein paar zumindest, haben wir aufgehängt und es gibt immer Konzerte, es gibt Kabarets, es gibt Theater, momentan weniger, aber wir haben auch schon eine Ausstellung gehabt, ein bis zwei gibt es im Jahr. Und Filme und Vorträge und alles mögliche, was halt so irgendwie am kulturellen Horizont ist. Und darum freuen wir uns schon recht auf das Festival der Regionen. Da nehme ich an, dass dann vielleicht noch eine Erweiterung des Repertoires gegeben ist. Ja, das glaube ich weiß jetzt aber wirklich. Ich habe noch etwas, wenn man die Tür aufmacht und es ist Sommer, dann sieht man voll schärf die Donau. Das muss ich nur schnell erklären, weil das ist voll super, man kann beide Türen aufmachen und wenn es ganz kitschig ist am Abend, so muss ich bin, wenn die Leute kommen und es ist ein schöner Tag, dann fährt ein Schiff vorbei. Wir sind die am besten geschützte Städte in Österreich. Wir haben eine Fluchttür, die ist 3 Meter breit. Nur die da. Dabei braucht man für jeden Menschen einen Zentimeter. Das heißt, wenn wir 200 Personen maximal haben, 160 sind normal, 200 im Ausnahmefall, dann sind wir immer noch viel zu breit. im Ausnahmefall, dann sind wir immer noch viel zu breit. Und hinten kann man auch noch raus und da fällt man eh gleich in den Donau. Also wir sind am besten geschützt, aber da hat der Bezirksbausachverständige, der hat darauf geschaut, dass er ganz sicher ist und alles passt. Und ich habe dann manchmal gemotzt, weil ich gesagt habe, die Hälfte würde auch reichen. Und dann sagt er, so machen wir das, das passt schon. Heute bin ich mir recht dankbar dafür, dass wir es haben. Weil wir haben glaube ich die ganze Elektrik, der Grubi ist am Buffet draußen, die haben wir irgendwie nicht eingereicht. Jetzt haben wir die ganze Elektrik selber gemacht, weil er ist da vom Fach mit seinem Freund zusammen und ich glaube so einen Sicherungskasten gibt es in ganz Österreich nicht. Also der ist so ausgeklügelt. Das ist übrigens der uralte Sicherungskasten da, von der damaligen, es war ja Tischlerei, es war wirklich die Tischlerei der Viadona, der Wasserstraßengesellschaft. Das ist mein Lieblingsboden, weil da sieht man keinen Dreck. Also das ist einfach alles, sagen wir mal so, wir haben das belassen, was möglich war und das neu gemacht, was nötig war und das war die Technik. Wir haben am Mercedes eine Technik dahinten, also wir sind an und für sich sehr gut ausgerüstet und zufrieden. Und voll schön, wenn man aufmacht. Genau und wie die alte Tischlerei in welcher Form beim Festival haben wir noch gar nicht besprochen. Es ist einfach alles wie jetzt auch. Wir sind in einer Phase, in einem Open Call. Also alles ist offen, sozusagen. Und da schauen wir dann einfach weiter. Gut, dein Unterbruch ist fertig. Ja, danke Kerti. Vielleicht, weil du sagst vorstellen, vielleicht darf ich mir kurz vorstellen, nicht nur als Gewässerökologe, sondern als jemand, der an der Donau sehr intensiv sozusagen immer gelebt hat. Ich bin Englert Zöller eigentlich, war dann in Willering noch damals im Internat mit all den Auswüchsen, die man so kennt, habe ich dort erleben dürfen. auswüchsen, die man so kennt, habe ich dort erleben dürfen. Habe dann 20 Jahre in Wien an der Donau gelebt, also immer an der Donau irgendwie. Und bin dann auch wieder sozusagen zurück nach Hause und habe dort ein technisches Beruf für angewandte Gewässerökologie und Fischereiwirtschaft gegründet. Was ist das? Der angewandte Gewässerökologie, das sagt eigentlich der Name eigentlich eh schon, er setzt sich mit der Gewässerökologie im angewandten Bereich auseinander. Das heißt, das ist das, was ihr heute schon den ganzen Tag ein bisschen gesehen habt, nämlich das, was an der Donau so passiert ist im Laufe der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte, ist jetzt etwas, mit dem der angewandte Gewässerökologe sich auseinandersetzen darf. Unsere Hauptintention als Ökologen ist natürlich sozusagen, dem Fluss, dem Lebensraum als Fluss sozusagen, möglichst sozusagen die Rahmenbedingungen bieten, dass die natürliche Ausprägung gegeben ist. Das heißt, die Donau ist natürlich vergewaltigt, missbraucht, was immer man da nennen möchte, gemacht worden. Der Mensch hat sich sozusagen der Natur unterjocht und vor allem die Donau, das haben Sie ja heute bei der Exkursion gesehen, dass die Donau nicht so ausschaut, wie sie vor 200 Jahren ausgeschaut hat. Und es ist natürlich, zum Glück, im Laufe der letzten Jahrzehnte aufgrund der ganzen gesellschaftspolitischen Entwicklungen, ich sage mal Stichwort Heimburg, das war so ein bisschen ein Schlüsselerlebnis in unserer Gesellschaft in Österreich, das Bewusstsein wieder mehr sozusagen unter den Menschen gewachsen, der Fluss ist nicht ein Autobau, der Fluss ist nicht eine Kraftwerksanlage, der Fluss ist Lebensraum und die Gewässerökologie hat eben, wie gesagt, das im Hauptfokus, diesen Lebensraum sozusagen zu gewährleisten. Und heutzutage ist natürlich die Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen ein großes Ziel. Ich meine, es ist vielleicht allen auch in der letzten Zeit bekannt gewesen, diese Renaturierungsverordnung, was die Frau Gewessler sozusagen ermöglicht hat, gegen die Interessen anderer. Aber noch weiter zurückreichend, mit dem Beitritt zur Europäischen Union hat sich natürlich Österreich diversen Verpflichtungen ergeben. Und das ist unter anderem die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die auch vorschreibt, dass unsere Gewässer in einem guten ökologischen Zustand beziehungsweise das gute ökologische Potenzial zu erreichen ist. Das sind so quasi rechtliche Rahmenbedingungen, wo unsere Gesellschaft heutzutage der Ökologie, der Gewässerökologie sich verpflichtet hat. Aber auch die sogenannte FFH-Richtlinie, die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, auch eine Richtlinie der Europäischen Union, die insbesondere in Gebieten anzuwenden Es gibt das sogenannte Europaschutzgebiet Oberes Donautal und Aschachtal, das sich eben vom Passau runter bis Aschach erstreckt. Und dann gibt es das Eferdinger Becken, das Europaschutzgebiet Eferdinger Becken. Das geht eben von Aschach weg, Aube bis Bereich Linz, Margareten, dort ist die Grenze. Also das sind zwei Naturräume, die auch einen besonderen Schutz genießen. Und wo auch das Land, in dem Fall die Naturschutzabteilung, verpflichtet ist, hier auch diverse Maßnahmen zu setzen, dass eben die Lebensräume hier gewährleistet sind. Und das ist auch wieder ein Betätigungsfeld für einen gewissen Ökologen. Und so ist eigentlich in den letzten 40 Jahren so ungefähr kann man sagen dieser Beruf und dieses Berufsfeld so wirklich gewachsen und wir haben verdammt viel zu tun und das ist natürlich schön wenn das das was einen interessiert und in meinem Fall bin ich auf der Dorn aufgewachsen und war als kleiner Bursche gefischt immer und so bin ich habe ich ich meine Berufung und Beruf sehr, sehr vernetzen können. Und ja, das ist einfach das Schöne an dem. Stichwort Fisch, das darf man jetzt wirklich, also was schwimmt denn noch in der Donau und was ist vielleicht schon invasiv und was gibt es bald nicht mehr? Naja, in der Donau schwimmt mehr, als was man glauben würde. Ich sage jetzt nur ein paar Fischen. Fische, die da draußen schwimmen, nicht ein paar Meter von uns entfernt. Streber, Frauennärfling, Zingel, Sichling, Sterlet. Wer hat jemals so einen Fisch gesehen oder kennt den beim Namen? Einer, da, wahrscheinlich ein Fischer. Also wir haben ein enormes Artenspektrum, was eigentlich ganz unbekannt ist. Wir haben alleine hier in diesem Tonabschnitt ca. 60 verschiedene Fischarten. Also wenn ich jetzt fragen würde, bitte zählt die Fische auf, die ihr kennt, dann reicht wahrscheinlich eine Hand, zwei Hände, aber selbst bringt man sich ja nicht zusammen. Und das ist eigentlich das Spannende an diesem riesigen Fluss, der so uneinsichtbar ist. Also man sieht ja nicht eine. Am Land, man sieht ja die Pflanzerl, die Fische am Land laufen, das kann man ja alles sehen leicht. Und das ist das Spezielle, dass natürlich ein Gewässerökologe, respektive Fischökologe, ich bin eigentlich Fischökologe, die Herausforderung hat überhaupt sozusagen seine Objekte einmal zu finden, zu sehen, zu bestimmen. Und das Tolle ist das, dass in den letzten Jahren, in den wenigen Jahrzehnten, neue Fischarten hier entdeckt worden sind, von denen man gar nicht gewusst hat, dass es die da gibt. Da gibt es den Sämling. Das ist nicht eine Weinsorte, sondern das ist eine Fischart. Mit E und nicht mit Ä. Und es gibt auch eine Esche. Die schreibt man mit Ä und nicht mit Ä. Das ist kein Baum, sondern auch ein Fisch. Es gibt, wie gesagt, unter den Fischen sehr viel zu entdecken und Neues. Und jetzt auf die eigentliche Frage zurückkommend, es ist de facto noch fast nichts ausgestorben. Ausgestorben sind definitiv diese Störorten, die früher vom Schwarzen Meer raufgewandert sind, über 2000 Kilometer zum Laichen und die schon im Mittelalter ganz massiv bejagt worden sind, weil sie natürlich enorme Eiweißquellen waren. Also so ein Hausen, das ist der weltgrößte Süßwasserfisch, den es überhaupt gibt, der ist bis zu acht Meter lang geworden und eineinhalb Tonnen schwer. Und wenn man da einen gefangen hat, hat man lange essen können. Und nicht einen, sondern sehr viele Leute. Und das war damals sozusagen eine ganz wichtige Eiweißquelle im Mittelalter, wo es eigentlich die Landwirtschaft im konventionellen Sinn noch gar nicht gegeben hat. Und deswegen sind Orte wie Aschach, aber auch Linz, deswegen auch so bedeutend gewesen, weil sie am Fluss waren. Und hier war eine Nahrungsressource für jeden relativ leicht verfügbar, de facto gratis. Und das ist auch der Grund, warum viele Orte überhaupt an den Flüssen entstanden sind, neben der Transportmöglichkeit natürlich, aber auch der Ernährung, dass man Eiweiß kommt. Und das ist eigentlich relativ unbekannt, dass diese Nahrung der Fische ganz wesentlich für die Besiedlung von solchen Raumen verantwortlich war. Heutzutage ist es so, es würde kein Fischer mehr leben können von den Fischen. Diese Fische sind sozusagen mehr oder weniger das Spiegelbild der Nutzung der Donau. Diese Regulierungen, diese Kraftwerksbauten, die Schifffahrt, all das hat natürlich dem Lebensraum massiv zugesetzt. Aber es ist so, dass wir immer noch ein enorm großes Artenspektrum haben. Die Quantitäten sind schon sehr überschaubar zum Teil. Aber mit Ausnahme dieser Störe, das sind sechs verschiedene Arten, die es da früher gegeben hat, sind eigentlich noch alle vorhanden. Und unter den Stören, das ist auch ganz was Besonderes, hier am Standort Aschach beziehungsweise Oberes Donau-Tolpitz-Basau gibt es noch den Sterlet. Das ist der kleinste heimische Störort und da gibt es eine einzige Population in ganz Mitteleuropa und die lebt genau da. Das ist auch ganz was spannendes, dass der Sterlet hier überlebt hat und hier einen selbst reproduzierenden Bestand im Stauraum Asschach noch immer aufweist. Vielleicht ganz kurz, um das einmal einzugliedern, diese Fischaufstiegshilfen wären überhaupt nicht notwendig, wenn der Mensch nicht Barrieren in die Flüsse hineingebaut hätte, wo der Fisch nicht mehr drüber schwimmen kann. wo der Fisch nicht mehr drüber schwimmen kann. Noch vor wenigen Jahrzehnten, das war nach dem zweiten Weltkrieg, war die Donau ungestaut, vollkommen frei fließend. Da hat tatsächlich der Hausen aus dem Schwarzen Meer nach Regensburg aufgeschwommen. Und irgendwann nach dem zweiten Weltkrieg, Wirtschaftswunder, Energiebedarf, hat man gesagt, okay die Donau ist ein super Energielieferant und hat begonnen Kraftwerke zu bauen. Zuerst in Jochenstein, dann in Emspersenberg, Aschach und so weiter und so fort. Mittlerweile haben wir in Österreich zehn Donaukraftwerke. Aber die Fische haben sozusagen nicht ihren ursprünglichen Trieb und ihre ursprünglichen Instinkte abgelegt, sie wollen wandern und das hat einen Grund warum sie wandern. Sie wollen Laichgebiete aufsuchen, sie müssen Kompensationswanderungen machen, damit die abgetriffteten Jungfische wieder zurückkommen. Also es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Fische wandern und das ist ganz arztspezifisch. Der Hausen wandert 2000 Kilometer, aber unsere Fische, die wir haben, das sind sogenannte Mittelstreckenwanderer, Nasenbarm, die wandern 100, 200, 300 Kilometer. Früher sind die Nasen nach Kufstein in den Tiroler Inn raufgewandert. Und das war natürlich in dieser Erfolgszeit nach dem Zweiten Weltkrieg vollkommen egal. Wir brauchen Strom, Aufschwung und so weiter und so fort. Und irgendwann ist man dann doch draufgekommen, ganz so knackig ist das nicht. So wie das Stichwort Heimburg, wo man gesagt hat, naja, irgendwie fehlt da was. Und das hat die Europäische Union auch in dieser Wasserrahmenrichtlinie auch hineingeschrieben, dass die Durchgängigkeit von Fließgewässern ein ganz besonderes Ziel ist, die wieder herzustellen. Und deswegen sind die einzelnen Nationalstaaten dazu verpflichtet, auch diese Durchgängigkeit zu machen. dazu verpflichtet, auch diese Durchgängigkeit zu machen. Nachdem die ehemalige DKW, die jetzige Verbund diese Kraftwerke betreibt, haben sie diesen Auftrag bekommen, diese Durchgängigkeit wiederherzustellen und das kann man mit sogenannten Fischaufstiegshilfen machen. Diese Fischaufstiegshilfen können ganz unterschiedlich baulich ausschauen. Es können rein technische Bauwerke sein, es können Lifte sein und und und. Und wir haben hier am Kraftwerk Ottensheim-Willerink etwas genutzt und gemacht, was insofern ganz was Tolles ist. Nämlich wir haben das südliche Everdinger Becken als Landschaftsraum genommen und haben gesagt, gesagt, okay, wir leiten entlang des Kraftwerkes Ottensheim-Willering an bereits vorhandenen und noch neu zu bauenden Nebengewässersystemen die Fische vorbei und lotsen sie quasi direkt vom Unterwasser des Kraftwerkes Ottensheim-Willering rauf Richtung Unterwasser von Aschach, sprich im Bereich der Ortschaft Brandstadt, wir haben das ja erkennt, wird eine kleine Teilwassermenge, also einige Kubikmeter der Donau ausgeleitet und über einen kleinen Fluss, der hier gebaut worden ist, durch das Augebiet runtergeleitet. Dort mündet dann die Aschach und der Imbach ein und im Unterwasser, im Bereich der Ortschaft Fall in Willering, mündet dieser Fluss, muss man schon sagen, ein. Das heißt, es ist hier ein 14,5 Kilometer langer Nebenarm der Donau gebaut worden, wo die Fische ohne springen zu müssen kontinuierlich diesem Lauf dieses Nebenarmes raufschwimmen können und dann hier in Aschach in die Donau dann wieder zurückschwimmen können. Und warum wurde das gewählt? Die Donau war ja ursprünglich nicht ein Kanal, der links und rechts Steine gehabt hat. Die Donau hat hier im Everdinger Becken, genau zwischen Aschach und Willering eine sogenannte Furkationszone gehabt. Das heißt, Furka, die Gabel, ja, das heißt viele Aufzweigungen, das heißt die Donau war nicht ein einziger Arm, die Donau war aufgegabelt in viele verschiedene Arme, die insgesamt eine Flussbreite von drei Kilometer bewirkt haben. Es gibt noch Reliktär, wenn Sie es an der Karte anschauen, noch so Arme, die man sieht. Die Donau war eben, wie gesagt, nicht ein Schlauch, sondern war ein aufgezweigtes, von vielen Armen durchzogenes System. Und wir haben sozusagen als Leitbild für diese ursprüngliche Landschaft uns gesagt, wir bauen einfach so einen Nebenarm, so einen, wie er früher mal war, nach. Und alles, was dem ursprünglichen System sehr nahe kommt, kann nicht falsch sein. Man braucht sich eigentlich immer an die Leitbilder der ursprünglichen Landschaften orientieren, dann ist man schon ganz richtig. Und so ist eben diese 14 Kilometer oder 14,3 Kilometer lange Nebenarme entstanden, wo tatsächlich im Unterwasser vom Kraftwerk Oppensheim-Wildering die Fische einsteigen können. Wie viele steigen ein? Ja, ja, er weiß das, weil wie gesagt die Fische einerseits aufgrund sozusagen dieser doch langen Generationen, wo sie das schon gemacht haben, auch diese Zubringersysteme und Nebenarme aufgesucht haben. Und sie können das erriechen. Es mündet ja der Inbach und die Aschach in das System ein, die einen anderen Chemismus haben, einen anderen Geschmack haben. Und tradierterweise wandern die Nasen in diese Zubringer ein. Die sind früher eingewandert, aber unabhängig von diesen Zubringern finden auch die Fische auch diese Nebenarme aufgrund der sogenannten Lokströmung. Das ist die planerische Herausforderung, das so zu konzipieren, dass die Fische das auch dann finden. Von diesen Fischen reden wir doch. Mittlerweile sicher Hunderttausende sind darauf gewandert. Es wurde auch entsprechendes Monitoring gemacht und wir haben unmittelbar nach Baufertigstellung auch ein Monitoring gemacht und haben dann innerhalb von wenigen Wochen 20.000 Fische bereits nachweisen können. Durch eine Reuse, eine große Reuse, die eingebaut worden ist. Und vor allem interessant ist das, wer wandert darauf. Also wir haben von dem ganzen Artenspektrum, das zu erwarten ist, auch alles nachweisen können. Die Frage ist, das machen das auch die großen Fische oder nur die kleinen Fische. Wir haben bereits nach drei Wochen einen Wels mit 1,60 Meter gefangen. Das heißt auch große Fische nehmen das an, also es ist durchaus eine erfolgsversprechende Sache, dass wirklich diese Fische das jetzt annehmen können. Aschach, wo hoffentlich demnächst der nächste Fischaufstieg gebaut wird. Weil es müssen die Flüsse alle durchgängig sein. Wir haben an der österreichischen Donau noch das Kraftwerk Aschach, das Kraftwerk Joch und das Bersenberg, die noch nicht durchgängig sind. Die anderen sind schon alle durchgängig. Und die Geschichte geht weiter. In Passau, in Ingling wird jetzt der Fischaufstieg gebaut, Scherding-Neuhaus ist jetzt schon im Bau, Ehring ist schon gebaut, Egelfing wird gebaut. Das heißt, es gibt sozusagen jetzt diese Vorgabe, und das sind ja keine freiwilligen Maßnahmen, sondern das sind verpflichtende Maßnahmen, die ja die Behörden den Energieversorgern vorschreiben, Fischaufstiege zu machen. Aber ist da ein Aschermittelschiff da? Ja, ja, ja, genau. Soll auch bald umgebaut werden. Es ist ja nicht aus Jux und Tollerei. Das hat ja alles einen Ziel. Nur, man darf sich jetzt nicht sozusagen da zurückziehen und sagen, jetzt haben wir die Durchgängigkeit hergestellt, alles Palette, alles super. Sie haben ja gesehen, die Donau ist ja nicht nur, dass ein Kraftwerk drinnen steht, wo die Fische nicht drüber können, sondern die Donau ist ja auch befestigt mit Steinen am Ufer. Die Donau ist zusammengefasst auf einen Arm. Die Donau wird ausgepackt in vielen Bereichen und und und. Die ursprünglichen Strukturen, das waren ja Inseln, Flusslandschaften mit flachen Kiesufern und und und. All das sind Strukturen, die essentiell sind. Und das ist jetzt eigentlich die nächste Aufgabe und da haben Sie heute schon ein bisschen was gesehen. Man versucht jetzt auch in den Bereichen, wo es überhaupt noch möglich ist, flusstypische Strukturen zu errichten. Im Bereich Opensheim, Vis-a-Vis, Wildering, die sogenannte Marktau, ich weiß nicht, wer das schon kennt oder schon mal gesehen hat, wurde auch vor Jahren eine große Flussinsel gebaut, in dem man sozusagen das ganze Gelände abgesenkt hat, einen großen Nebenraum gebaut hat. Dieses Projekt wird jetzt gerade erweitert nach Flussab. Also das ist einer, glaube ich, der mit der Fähre rübergefahren ist und haben da auch diese Baustelle sehen können. haben auch diese Baustelle sehen können. Da wird jetzt gerade der Kies, den sie gesehen haben, in Form von Schotterbänken eingebaut, Flachufer und so weiter und so fort. Man versucht jetzt wiederum unter den Rahmenbedingungen in einer Kulturlandschaft, das sind natürlich Anforderungen, die der Mensch stellt, wie Hochwassersicherheit, wie Schifffahrt und und und, unter all diesen sozusagen Rahmenbedingungen das noch rauszuholen, was man rausholen kann. Und da sind wir jetzt gerade Zeugen von diesem Prozess, wo man versucht möglichst viel zu machen. Da sind sicher viele Linzer dabei, Sie kennen die Storchmetzplatzl. Das haben wir vor ein paar Jahren gebaut, diese Schotterbank. Ich weiß nicht, ob Sie sich daran erinnern können, da war vorher keine Schotterbank. Das ist auch eine Schotterbank, die wir nicht für die Aldufer ran gemacht haben, damit die Bohnen können oder die Jugendlichen, die sich dort niederchechen oder einkiffen. Es wurde für die Fische gemacht. Aber das Schöne ist, dass all das, was man für die Tiere macht, im Sinne einer natürlichen Struktur, ist zwangsläufig auch für den Menschen was Schönes und Angenehmes. Wenn vorher ein Blockwurfufer ist, wo die Steine steil abgehen, sagt man zu den kleinen Kindern, passt auf, dass ihr nicht die Haxen brecht und nicht reinfallt. Wenn eine flache Schotterbank ist, sitzt man sich hin und lässt die Kinder britscheln, ohne dass man Angst haben muss. Also diese natürlichen Strukturen sind eigentlich auch für den Menschen ganz ideal. Im Sinne der Naherholung, Naturerlebnis und, und, und. Das passt bei jedem Projekt. Die Bagger sind noch gar nicht weg, sind schon die ersten Raufahrer, die sich das Gewand vom Leib reißen und einhupfen, auf dieser Schotterbank oder Lagerfeuer machen. Und das ist eigentlich der beste Indikator, wenn Homo sapiens die Strukturen annimmt, dann wird es für die Fische auch ganz gut passen. Mich freut es irrsinnig, dass das Festival der Region nach Aschach kommt. Ich hoffe, ihr habt jetzt schon ganz, ganz viele, ganz spannende Dinge über unsere Gemeinde erfahren. Ich habe es bei anderer Gelegenheit schon ein paar Mal erwähnt, möchte es aber in dieser Runde jetzt noch einmalnt. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken auch bei den Verantwortlichen des Festivals, dass hier die Wahl auf unserer Gemeinde gefallen ist und ich glaube es gibt ein paar Gründe warum das eine sehr gute Wahl wird und warum das ein sicherlässiges Festival wird. Wie gesagt, Osshoch, jetzt haben wir einiges oder ihr habt einiges von der Gewässerökologie erfahren und Osschach ist einfach eine Marktgemeinde mit einer sehr langen Geschichte. Das hat auch mit der Geologie irgendwie zu tun, weil das obere Donautal von Osschach aufwärts ist sehr eng durch die Gesteine links und rechts sozusagen und in in Aschach öffnet sich der Blick ins Everdinger Becken bis zu dem Gebirge sozusagen. Und darum war das immer schon ein wichtiger Umspannplatz und für die Schifffahrt ein ganz wichtiger Platz, da hat es eine Maut gegeben und so weiter. Darum gibt es da eben schon so lange eine Besiedelung und eine Siedlung. Wir feiern im nächsten Jahr 1250 Jahre Aschach, 777 erstmals urkundlich erwähnt. Und was mit dieser Schifffahrtstradition einfach einhergeht, ist, das ist jetzt meine Interpretation, ist einfach eine gewisse Weltoffenheit. Da waren immer viele Leute da, da waren immer viele Fremde da. Wir haben jetzt für so eine Gemeinde sozusagen mitten in einem der ländlichsten Gebiete Österreichs ganz, ganz viele verschiedene Nationalitäten. Wir sind gewohnt an diese Situation und darum glaube ich auch, dass Oschach ein guter Boden ist und ein guter Nährboden für Kunst und Kultur. Ihr seht da natürlich ein wunderschönes Veranstaltungsgelände da in der Tischlerei herum, das es nicht geben wird, wenn es nicht ganz viele, ganz, ganz engagierte Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter bei uns gäbe, die sich seit Jahrzehnten einsetzen, dass sie einfach auch abseits der Ballungszentren qualitativere, ich möchte jetzt nicht unbedingt Alternativkultur, aber einfach ein Kulturangebot gibt, das normalerweise in ländlichen Gegenden ganz schwer zum Aufrechterhalten ist. Und es war mir auch wichtig, das jetzt nochmal zu erwähnen. Und darum glaube ich einfach, dass das lässig wird. Herzlichen Dank, dass ihr das Angebot jetzt genützt habt und diesen Lokalaugenschein gemacht habt. Ich möchte mich jetzt eh ganz kurz, weil vielleicht du wirst noch Abschlusswort oder vielleicht gibt es noch irgendeine oder andere ganz dringliche Frage an mich oder so, dann kann man das vielleicht auch noch machen. Danke jedenfalls, dass Sie und ihr heute da seid und ich hoffe, ihr habt einen sehr produktiven und positiven Tag heute gehabt. Sehr. Tag hat gehabt. Terima kasih.