Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Marion Pum und ich darf euch heute durch das Programm führen. Im Namen des Therapiezentrums des Diakoniewerkes Oberösterreich ist es mir eine große Freude, euch alle heute begrüßen zu dürfen. Menschen mit und ohne Behinderung kommen zusammen und schaffen gemeinsam etwas, das größer ist als jeder einzelne für sich. Das ist gelebte Inklusion. Bitte begrüßt mit mir, mit einem großen Applaus, die Trommelgruppe Krawallhammer. Man spürt sofort, hier geht es nicht nur um Musik, hier geht es um Ausdruck, um Verbindung und um Lebensfreude. Zu einem Jubiläum wie diesem gehören aber auch Worte des Dankes, der Anerkennung und der Wertschätzung für das, was in diesen 30 Jahren gewachsen ist. Jahren gewachsen ist. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musiker und Musikerinnen von Krawallhammer, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Wegbegleitende, es ist mir eine sehr, sehr große Freude, heute hier sein zu dürfen. Vor allen Dingen euch. Bei euch zu sein, eure Musik zu hören, 30 Jahre Trommelgruppe Krawallhammer zu gratulieren. 30 Jahre, das ist eine lange Zeit. 30 Jahre gemeinsames Proben, Auftreten, Ausprobieren. 30 Jahre Rhythmus, Lautstärke, Pausen, Energie und, so habe ich das gerade auch wieder gemerkt, ganz, ganz viel Lebensfreude, die da ist. Was 1996 als Rhythmikangebot begonnen hat, ist heute eine inklusive Band geworden. Eine Gruppe aus Menschen mit und ohne Behinderung machen gemeinsam Musik, musizieren, zeigen, was möglich ist, wenn Menschen sich aufeinander einlassen. Wir als Diakoniewerk sind, und lassen Sie mich das in aller Offenheit sagen, stolz. Wir sind stolz auf euch, auf dieses Angebot, dass ihr hier seid, auf all das und unendlich dankbar dafür. Rewalhammer steht für gelebte Inklusion, ganz praktisch. Und im Diakoniewerk ist ja das genau der Auftrag. Menschen in ihrer Würde, in ihrer Einzigartigkeit und ihren Möglichkeiten zu sehen, zu fördern und gemeinsam Großartiges zu erschaffen. und gemeinsam Großartiges zu erschaffen. Ich erinnere mich, in der Anfangsphase der Trommelgruppe waren wir schon mal in Salzburg. Und rechts war die Trommelgruppe aufgestellt auf der Bühne und links ein Streichquartett mit super Musikern von der Uni in Salzburg. Mit super Musikern von der Uni in Salzburg. Aber ich habe nachher die Rückmeldung gehört von jemandem, von den Gastgebern von Salzburg. Die haben dann gesagt, die Trommelgruppe hat das mittendrin im Leben und in der Gesellschaft. So wie wir sind und mit dem was wir können. Ja also ich wollte was Neues machen nach dem Flötenensemble und nach den Off-Instrumenten mit mehr Schwung, kann man sagen, oder? Ja, kann man sagen, genau. Und dann waren wir in der Martin-Bohs-Schule, stimmt's? Erinnerst du dich? Stimmt, stimmt. Da hat es nämlich super Trommeln gegeben. Stimmt, stimmt. Da haben wir angefangen. Und manchmal, wenn sich da Thomas gefürchtet hat, dann hast du dich am Klo eingesperrt. Weißt du das nicht? Dann haben wir immer ein bisschen später angefangen. Und dann, und dann wie ein Auftritt. Wie kommt man zu dem Namen Krawallhammer? Krawallhammer, gell?, lange ist uns nichts eingefallen, Thomas. Immer nur haben wir Trommelgruppe geheißen. So fad. Aber es ist uns nichts eingefallen. Bis der Lukas dann gesagt hat, er hat seinen Spitznamen als Krawallhammer. Und dann haben wir es endlich gehabt. So haben wir unseren Namen gefunden. Welche Auftritte sind besonders in Erinnerung? Was erinnerst du dich Thomas? Wien zum Beispiel? In Wien, ja. Da waren tolle Auftritte mit großem Publikum, Rathausplatz und so. Ja, aber wir waren noch in Salzburg. Genau, in Salzburg. Immer wieder Wohnhauseröffnung und Jubiläum, ich weiß nicht mehr genau was es war. Tolle Tontechnik, großes Publikum, waren tolle Auftritte. Aber so wie ich dich kenn, Thomas, spielst du am liebsten hier am Linzerberg, oder? Für die Freunde. Für die Freunde, genau. Wir kommen jetzt zu unserem Special Guest unseres Konzerts. Wir freuen uns viel, dass er da ist. Er ist Gitarrist und Sänger bei der Band Volkshöfe und sie haben gerade mit ihrem neuen Album Bunt das beste Album beim Amadeus Austrian Music Award gewonnen. Ich hätte noch ein paar Fragen an dich. Und zwar, du hast ja im Zivil den Teil im Diakoniewerk gemacht und danach noch da gearbeitet. Was hast du da so für Erinnerungen an die Arbeit? Jetzt muss ich ein bisschen aufpassen, was ich sage. Nein, natürlich habe ich nur gute Erinnerungen. Ich habe das große Glück gehabt, dass ich in der Werkstatt angefangen habe. Bei mir waren es damals, glaube ich, noch zwölf Monate. Gibt's das? Und danach hab ich noch im Emmaus weiterarbeiten dürfen. Auf der Violetten sicher einige Jahre. Das war großartig. Du bist besorgt im Schengen-Reis im Nehmann. Dafür hab ich dich schon immer so gern gekocht. An den Besorn kommt sie gar nicht länger. Kommt sich gar nicht länger. Ich hab mich so viel gefreut, wie ich wusste, dass das klappt. Du bist ein schöner Mensch. Warum gibt's nicht mehr von deinen Sorten? Du bist ein schöner Mensch Herz ist kopf und du die Asse, meine Gottin