Ich wurde eingeladen zu dieser Veranstaltung und wenn ich eingeladen werde, normalerweise nehme ich an, dass die Menschen kennen, was ich mache. Ich schreibe Lieder auf Spanisch und ich lese immer den Text im Voraus auf Deutsch. Jetzt habe ich erfahren, ich habe sehr wenig Zeit immer wieder und tut mir leid, ich kann mich nicht halten in diesen Zeiten, weil das ist wirklich, was ich mache. Und ich schreibe sehr lange Lieder. Das ist alles, was ich mache. Also ich schreibe sehr lange Lieder. Das ist alles, was ich machen kann. Und für mich der Text ist wirklich das Wichtigste von allem, was ich schreibe. Ich muss den Text auch lesen, sonst macht es überhaupt keinen Sinn für mich, hier zu sein. Außer es wäre neu für das Geld, aber nein, das ist nicht so bei mir. Also ich mache ein Lied zuerst. Das habe ich 2015 geschrieben, das war diese Zeit aufgrund von den imperialistischen Kriegen in Libyen und dieser Krieg zwischen der NATO und den russischen Imperialisten. Sie waren sich in Syrien bekriegt und es war eine sehr schlimme Zeit, weil in Berlin, wo ich wohne, wurde offensichtlich, dass es Zeiten gibt für eine Gesellschaft, die einerseits sehr solidarisch sind, aber andere, die sehr rassistisch sind. Und dieses Lied spricht über diese Zeit, heißt Nichts. über diese Zeit, heißt nichts. Ein gebrauchtes Smartphone irgendwo besorgt, um weiter Teil der Welt zu sein und Lieder von Unkalthum oder Dicken Jaffa Kohli zu hören. Matratzen und undurchsichtige Vorhänge von der Kirche gesammelt. Der kalte Boden eines alten Gebäudes, das heimlich besetzt wurde oder durch Gewalt, der oft von Künstlern besucht wird, die Flüchtlinge benutzen, um ihre Projekte sympathischer zu machen, weißes Nickers, welche die Wunden verbergen, die der Sand und die Steine der Wüste hinterlassen haben. Außerdem die Erinnerung an einen Freund, der nicht überlebt hat, die Erinnerung an ein Haus, von einem Drohne zu Staub gemacht, die Erinnerung an eine vollkommen idealisierte Mutter, die Erinnerung an eine kleine kranke Schwester, von der man nicht weiß, ob sie lebt oder tot ist. Nein, ich weiß, was ich sagen werde ist weder korrekt, noch ist es die Wahrheit. Dieses Lied wird nur eine kleine, persönliche Rache sein. Wenn ich genug davon habe vorzugeben, ich wäre stark und ihre Geschichten schienen mir normal und ich kommentiere irgendwas, seufze, lache ein wenig und verabschiede mich und verstecke das Verlangen zu weinen und zu schreien. Ich kenne Menschen, die nichts haben. Ich kenne Menschen, die nichts haben. Ich kenne Menschen, die nichts haben. Außer in einem bombardierten und geplunderten Land, wo die Fußspur des Kolonialismus für immer markiert blieb und wo man bis auf die Knochen fühlt, dass das Imperium alles will, alles beißt, fast alles mitnimmt und fast nichts übrig lässt. Dass es eine saftige Frucht ist, die immer ausgerissen wird, ohne zu fragen oder zu verhandeln. Und wenn sie zerkaut und verdaut ist, wird sie immer ausgespuckt und vergessen auf dem Grund des Mülls. Und alle wissen, dass das der Ursprung des Reichtums ist und der Ruhe, mit welchem man das Leben und den Tod betrachtet von dieser Seite des Ufers aus, während der anderen Seite die Reste und das Verlangen bleiben. Das Verlangen, die Blicke zu erheben über die Mauern oder den Stacheldraht, den Hunger und die Kugel, die Wüste und das Meer, um zu träumen oder zu ertrinken. Um zu träumen oder zu ertrinken. Ich will nicht beleidigen, zu Opfern machen, generalisieren und noch viel weniger einen paternalistischen Ton annehmen. Aber dass kein kleiner Bürger kommt, um mir den spirituellen Reichtum zu erklären. Davon redet man leicht, hat man Papiere, um zu arbeiten oder sich legal zu bewegen, ohne je wählen zu müssen zwischen Rennen und Sterben, zwischen Handeln oder Betteln. ohne je wählen zu müssen zwischen Rennen und Sterben, zwischen Handeln oder Betteln. Heute schüttel ich die Scham ab, zu wissen, dass ich diese Nacht trotzdem ruhig schlafen werde, weil es mir nicht zu schwer werden wird, zu vergessen, ich kenne Menschen, die nichts haben. Ich kenne Menschen, die nichts haben. Die heute das Recht haben, zu schweigen. Die heute das Recht haben, sich zu verstecken die heute das Recht haben sich zu verstecken, die das Recht haben nicht krank zu werden, sich in Schatten zu verwandeln, in Stein, in Wind, in Nebel, irgendwas, um nicht gesehen zu werden, die das Recht haben ihre Erinnerung zu ordnen, um im Kopf eine Geschichte zu zeichnen oder eine bessere Zukunft mit ihrem Recht auf Vorstellung, mit ihrem Recht zu denken oder nicht zu denken, mit ihrem Recht zu vergessen oder eben nicht zu vergessen, die Hände eines Freundes, der nicht überlebt hat, die Gerüche eines Hauses, von einer Drohne zu Staub gemacht, die Ratschläge einer vollkommen idealisierten Mutter, die Stimme einer kleinen Krankenschwester, von der man nicht weiß, ob sie lebt oder... Aber diese Menschen, die nichts haben, um sich zu halten, stehen trotzdem allem noch. Vielleicht, weil das Leben kurz ist und weil sie es trotzdem leben wollen, ich weiß nicht. Die Tatsache ist, dass sie weiterkommen werden. Sie werden weiter ankommen. Sie werden weitere Kinder auf dem Arm haben vor irgendeiner Polizeikontrolle, denn nichts stört sie. Nichts zerstört sie. Nicht nichts wird sie aufhalten, nichts. Und jetzt das Ganze nochmal auf Spanisch. Un smartphone usado Conseguido por ahí Para seguir siendo parte del mundo y escuchar canciones de un colzo motik en yafa coli colchones y mantas opacas recolectadas por la iglesia el piso frío de un edificio viejo que fue ocupado a escondidas o por la fuerza, que es frecuentado por de esos artistas que usan refugiados para enaltecer sus proyectos, enaltecer sus proyectos. Zapatillas blancas, castadas, que ocultan las heridas que dejaron la arena y las piedras del desierto. Más el recuerdo de un amigo que no sobrevivió El recuerdo de una casa pulverizada por un dron El recuerdo de una madre completamente idealizada. El recuerdo de una hermanita enferma que no se sabe si está viva o está muerta. No sé si ya sé que lo que diré ni es correcto ni es verdad Esta canción viene a ser simplemente una pequeña venganza personal De cuando me aburro de oír sus historias pretendiendo que soy fuerte y que me parece normal Y algo comento, algo suspiro, algo me río y me despido, ocultando las ganas de llorar y de gritar que conozco gente que no tiene nada. Conozco gente que no tiene nada. Conozco gente que no tiene nada. Conozco gente que no tiene nada Conozco gente que no tiene nada De una tierra bombardeada y saqueada Donde la pisada del colonialismo Quedó para siempre marcada Y hasta las fienas se siente que el imperio todo lo quiere, todo lo muerde lo traga casi todo y no deja casi nada que es una fruta jugosa que siempre arrancada sin preguntar ni negociar sin preguntar ni negociar. Y cuando está bien mordida y masticada, siempre escupida y olvidada al fondo de la basura. Y todos saben que ese es el origen de la riqueza y la tranquilidad con que se contempla la vida y la muerte de este lado de la orilla, mientras que del otro quedan las obras y las ganas. Las ganas de soltar la mirada por sobre los muros Y las alambradas, el hambre y las balas El desierto y el mar Para soñar o naufragar Para soñar o naufragar No quiero ofender, victimizar, generalizar, ni mucho menos adoptar un tono paternal Pero que no venga un pequeño burgués a explicarme el valor de la riqueza espiritual De eso se habla fácil, teniendo papeles para trabajar o para andar legal Sin tener nunca que elegir entre correr o morir entre traficar o mendigar hoy me sacudo la vergüenza de saber que esta noche voy a dormir tranquilo igual porque no me será tan difícil olvidar que conozco gente que no tiene nada conozco gente que no tiene nada conozco gente que no tiene nada Que tiene derecho a callarse Que tiene derecho a esconderse Que tiene derecho a no enfermarse, volverse sombra, volverse piedra, volverse niebla, cualquier cosa, lo que sea, para no dejarse ver. memoria para pintar en su cabeza una historia y un futuro mejor tienen derecho a imaginarse a pensar o a dejar de pensarse tienen derecho a olvidar o bien a no olvidar Las manos de un amigo que no sobrevivió Los olores de una casa pulverizada por un dron Los consejos de una madre completamente idealizada La vocecita de una hermanita enferma Que no se sabe si está viva o está Pero esta gente que para firmarse no tiene nada Pese a todo sigue en pie Será que la vida es corta y que Todavía la quieren vivir, no sé El caso es que Seguir seguirán viniendo, seguirán llegando, seguirán cargando sus bebés frente a cualquier cosa que les pida. No los destruye nada, no los detendrá nada, no los destruye nada. Applaus Dankeschön. Applaus Das ist Nicolas Miquel. Vielen Dank für den Einstieg. Ich hoffe, es gibt auch ein bisschen kürzere Lieder, weil sonst bekommen wir die Suppe erst um Mitternacht und alle verhungern uns. Das geht sich dann nicht aus. Kann ich vielleicht, ich meine, wenn man so eine genaue Vorstellung hat, muss man den Künstler davor lassen. Wenn man so eine genaue Vorstellung hat, muss man einen Künstler davor lassen. Ja, das ist mein... Wir sind ja alle irgendwie Künstler, werden wir improvisieren. Ich bin Moderationskünstlerin hoffentlich und werde Sie durch diesen Abend begleiten. Herzlich willkommen zu diesem Eröffnungsabend des 6. Menschenrechtssymposiums. Ich freue mich, dass Sie alle da sind. Wir hatten eigentlich einen sehr ambitionierten Zeitplan ausgemacht, die Frau Hornschmidt, die Frau Wald und ich, minütlich praktisch durchgedaktet. Sie sehen, das wirkliche Leben ist einfach immer ein bisschen anders und wir werden versuchen, jetzt mit dem wirklichen Leben mitzus schwimmen ich darf sie am anfang bieten sollten sie ihr handy noch so eingeschaltet haben dass sie jederzeit erreichbar sind schalten sie es bitte auf ich bin momentan nicht erreichbar wir werden nämlich auch live gestreamt an diesem abend und da wäre es günstig wenn man nicht allzu viele Zwischentöne hätte. Wenn wir dann Wortspenden haben, wenn irgendjemand aus dem Publikum auch spricht, bitte warten Sie immer auf ein Mikrofon, weil sonst können die Gäste, die zu Hause zusehen, Sie nicht hören und das wäre ja doch schade. Ich darf begrüßen an meiner Seite Gebärdensprachdolmetscherin Manuela Gusenleitner, herzlich willkommen und ihr Kollege Pascal Gamper, den Sie schon gesehen haben und ganz hinten, es ist wirklich ein schweres Schicksal, wenn man Dolmetsch ist, gar irgendwo versteckt im Winkel, das ist Ursula Fischer, sie macht den Englischdolmetsch für alle, die englische Übersetzung brauchen. Wir wissen, es geht heute um ein ziemlich schwieriges Thema, es geht um Folter, es geht um erniedrigende menschenunwürdige Behandlung, alles Themen, denen man sich wirklich nicht gerne freiwillig stellt, denen man lieber ausweicht. Aber dieses Menschenrechtssymposium nimmt sich genau dieser Themen an und wir werden versuchen in den verschiedenen Statements des heutigen Amts dieses Thema auch etwas aufzubereiten und in den verschiedenen Facetten Ihnen zu vermitteln, deutlich zu machen und auf diese Art auch das Symposium anzuwärmen. Das folgen wird in den nächsten Tagen. Ich darf jetzt die Geschäftsführerinnen der Bewusstseinsregion Mauthausen, Gusen und St. Georgen, Mag. Andrea Wall und Claudia Haunschmidt, die Projektleiterin, auf die Bühne bitten. Sie werden uns das jetzt ein bisschen genauer vorstellen und unsere Gäste begrüßen. Bitte. Sehr geehrte Damen und Herren hier im Johann Gruber Pfarrheim, sehr geehrte Damen und Herren zu Hause oder wo immer Sie uns bei den Bildschirmen hier verfolgen. Wir dürfen heute zum sechsten Mal das internationale Menschenrechte-Symposium eröffnen. Wie schon gehört, es sind keine leichten Themen, die wir uns von Jahr zu Jahr im Sinne der Artikel der Menschenrechtskonvention vornehmen. Die NS-Zeit war für uns hier in der Region keine leichte Zeit und die Verletzungen der Menschenrechte heute natürlich auch nicht. Mit dem internationalen Menschenrechte-Symposium möchten wir nicht vergessen, was in unserer Region geschehen ist. Wir möchten genau hinschauen, was heute passiert. Wir wollen uns austauschen und stärken, die Menschenrechte wahrzunehmen und sie zu leben. Dies können wir nur gemeinsam tun. Sie, du und ich. Dies tun das ganze Jahr in der Region die Gedenkinitiativen, die Mauthausenperspektive, die Plattform Johann Gruber, der Papa-Gruber-Kreis, das Gedenkdienstkomitee Gusen, das Mauthausen Memorial und viele, viele Kooperationspartner, mit denen wir jetzt seit vielen Jahren zusammenarbeiten und deren Vertreter und Vertreterinnen wir hier am heutigen Abend begrüßen dürfen, die aus nah und ferne, aus über 1000 Kilometer zum Teil heute und für diese Tage zu uns gekommen sind. Besonders begrüßen möchte ich die Vertreter und Vertreterinnen der Gemeinden St. Jürgen, Langenstein und Mauthausen, die Bürgermeister, die Vizebürgermeister und Bürgermeisterinnen, die Vertreterinnen der Schulen, alle politischen Vertreter vom Landtag und die Nationalratsabgeordnete Sabine Schatz. Ich werde jetzt hier nicht jeden erwähnen, weil ganz viele zu Wort kommen und dann vorgestellt werden. Herzlichen Dank, dass Sie alle da sind, dass wir diesen Abend gemeinsam gestalten und das Symposium gemeinsam gestalten. Ich möchte die Claudia Haunschmidt, die sehr viele Vorbereitungsarbeiten im heurigen Jahr geleistet hat, nun auch bitten, ein paar Worte zu sagen. Ja, einen schönen guten Abend auch von mir an Sie, liebe Gäste. Seit mittlerweile mehr als drei Jahren arbeite ich im Projektteam der Bewusstseinsregion und bin dabei mit den Vorbereitungen unter Umsetzung des Menschenrechtssymposiums betraut. Die Vorbereitungen des sechsten internationalen Menschenrechtssymposiums nahmen beinahe ein Jahr in Anspruch. Vom ersten Brainstorming im Dezember des letzten Jahres und der Festlegung, wie wir mit dem herausfordernden Begriff Folter umgehen möchten, weiter über die Ausarbeitung des Programms zur Fertigung des Programmheftes bis hin zur heutigen Eröffnung. Ganz gleich, welches Thema ansteht, dürfen wir uns über gute Ideen und jede Menge Unterstützung in der Umsetzung freuen. Nun darf ich Sie einladen, einen interessanten und informativen Abend zu erleben. Besonders begrüßen möchten wir an dieser Stelle auch noch Herrn Bischof Manfred Scheuer, der immer, wenn es sich zeitlich ausgeht, bei den Veranstaltungen bei uns in der Region da ist. Herzlich willkommen, dass Sie wieder da sind. Vielen Dank für diese Eröffnungsworte und jetzt darf ich die Bürgermeister der Region bzw. die Vertretung eines Bürgermeisters auf die Bühne bitten zu den Grußworten. Sie haben genau zwei Minuten laut Programm. Sie haben allerdings den Vorteil, dass Sie nicht zweisprachig Ihre Begrüßung halten müssen. Das ist ja schon mal immerhin eine Zeitersparnis. Ich begrüße sehr herzlich den Bürgermeister von Langenstein, Christian Aufreiter, er ist auch gleichzeitig der Vorsitzende der Bewusstseinsregion, den Bürgermeister von St. Georgen an der Gusen, Andreas Derntl und in Vertretung des Bürgermeisters von Mauthausen, Thomas Bunkenhofer, Landesrätin außer Dienst Gerti Jahn. Und wir haben grüne und rote Mikros zur Auswahl, bitte sehr. Ja, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ehrengäste, ich werde mich kurz halten, der Andi wird alles machen, ich komme nämlich gerade vom Spital und mir geht es mir nicht recht gut. Darum super, dass ihr da seid, dass wir das sechste Symposium wieder haben. An alle, die bei der Vorbereitung waren, super, danke, möchte ich sagen. Und das näheren wir der Andi machen, weil, sehtht mal nicht, ich werde mich wieder runter sitzen, weil, ja. Sehr gut. Sehr geehrte Angäste, sehr geehrte Gäste, sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist, wie schon vorgestellt worden, Andreas Derndl, bin der Bürgermeister von St. Jürgen an der Gusen und ich darf heute herzlich zum sechsten internationalen Menschenrechtssymposium begrüßen. Nicht nur als Bürgermeister der Gemeinde St. Jürgen an der Gusen, sondern stellvertretend auch für den Vorsitzenden der Bewusstseinsregion, Bürgermeister Christian Aufreiter der Gemeinde Langenstein. Das sechste internationalen Menschenrechts-Symposium steht heuer erstmals unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Das ist auch, glaube ich, ein bedeutendes Zeichen, dass das Menschenrechte-Symposium Bedeutung hat. Heuer steht das Menschenrechte-Symposium unter dem Motto Verbot der Folter und Folter ist ein von der Ethik leise getragenes Wort, welches die Gräueltaten hinter diesem Wort uns immer als weit weg erscheinen lassen. Aber gerade die Tatsache, dass es in unmittelbarer Nähe zu Folter durch kriegerische Handlungen kommt oder Frauen im Iran aufgrund eines Kleidungsstücks gefoltert werden, erzählen eine Wahrheit und gesellschaftliche Verwerfungen, welche wir irrtümlich oft in der Vergangenheit suchen. Folter ist real, offensichtlich, modern und oft unsichtbar. Auch verbalisierter Hass, Lügen, Täuschungen, soziale Diskriminierungen, Mopping in sozialen Medien sind Folter. Durch Hass und Lügen kommt es zu spannungsreichen Diskursen, welche dann in Auseinandersetzungen münden. Dann überschreitet eine Tat das Wort. Gewalt und Folter wecken einander auf und entfalten ihre Wirkung. Wir glauben, wir sind machtvoll genug, Lügen, Hass und Gewalt zu verhindern. Aber diese durchschreitet mühelos Epochen. Daher müssen wir dafür sorgen, dass das von der Ethik leise getragene Wort laut wird. Und dafür sind wir heute hier. Danke. Ich habe mir das rote genommen, Herr Bürgermeister. Ja, geschätzte Ehrengäste, sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Ihnen heute namens Mauthausnerin oder Mauthausner woanders hinkommt und sagt, man sei aus Mauthausen, dann begegnet einem entweder unerträgliche Witze und menschenverachtende Bemerkungen oder die hätten das doch wissen müssen, warum haben sie nichts getan. Und es wurde in Mauthausen selber auch nicht sehr viel zur Aufarbeitung getan, ganz, ganz lange wurde darüber geschwiegen, was denn damals vorgefallen ist in der Nazi-Zeit. Und dann wurde aber die Perspektive Mauthausen gegründet, als erste Organisation, ein Vertreter ist hier, Herr Katzlinger, der Walter Hofstetter hat sie damals gegründet, mit dem Ziel in Mauthausen selber eine Aktionsgruppe zu habenangenstein miteinander geschaffen haben, wo dem Erich Wahl als ehemaligen Bürgermeister von St. Jürgen nicht genug gedankt werden kann für seinen Einsatz, auch für das Haus der Erinnerung. war dann die Schaffung dieses Menschenrechte-Symposiums. Deswegen so zentral, weil es die Gegenwart und die Zukunft in den Mittelpunkt rückt, aber in Verbindung mit der Rückschau. Und angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen, die wir international gerade erleben. Bürgermeister sind gefoltert worden, offenbar in der Ukraine von russischen Kräften. Angesichts des extrem zunehmenden Rechtsextremismus international, das man sich vor etlichen Jahren überhaupt nicht vorstellen hätte können, oder angesichts zunehmender autoritärer Regime, die durch Wahlen an die Macht kommen, ist es umso wichtiger, Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Gegenöffentlichkeit und dazu ist dieses Menschenrechte-Symposium in unserer Region an sich, aber mit internationaler Ausstrahlung, ein ganz, ganz wichtiger Pfeiler und ich kann mich nur bei allen bedanken, insbesondere bei der Andrea Wahl und ihrem Team, aber allen Unterstützerinnen und Unterstützern, insbesondere seitens der Gemeinde, der Gemeinden, die beteiligt sind, weil es unglaublich wichtig und wert versprechen, es wird wieder ein großartiges Programm gezeigt oder angeboten und übrigens, heuer steht das Menschenrechtssymposium sogar unter dem Banner der, na, UNESCO, ja eben, denke ich mir, UNESCO kann es stimmen, es stimmt und alleine das zeigt, wie wichtig das international bereits genommen wird. Vielen Dank den Bürgermeistern und vielen Dank, geehrte Jan. Ich darf Ihnen noch die Grußbotschaft von Frau Doktorin Charlotte Herrmann zur Kenntnis bringen. Sie ist die Präsidentin der Israelischen Kultusgemeinde in Oberösterreich. Sie kann leider nicht dabei sein, sehr geehrte Damen und Herren. Leider kann ich auch dieses Jahr aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht persönlich anwesend sein. Die Themen betreffend die Menschenrechte sind vielfältig und jedes Thema, welches für das Symposium ausgewählt wird, von großer Bedeutung. Man könnte meinen, dass wir in einer Zeit leben, in der Folter weltweit sozusagen ein No-Go sein, fernen oder auch nahen Ländern, ist dem nicht so. Dieses Problem zu bekämpfen, ist eine äußerst schwierige Aufgabe, da viele Staaten nicht im Geringsten einsichtig sind. Mit Veranstaltungen wie dieser ist es vielleicht möglich, einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu setzen. Den Veranstaltern ein großes Dankeschön für ihr alljährliches Engagement und viel Erfolg, Ihre Doktorin Charlotte Herrmann. Im Sinne eines Speed Datings haben wir jetzt eine Einfragerunde an viele Gäste, die wir herzlich begrüßen. Ich darf zu mir bitten, Michael Lindner, den Vorsitzenden der SPÖ Oberösterreich, Franz Kehrer, den Direktor der Caritas Oberösterreich, den Bürgermeister von Berg, Anton Froschauer, er ist in Vertretung von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer hier und ist Landtagsabgeordneter. Herzlich willkommen. Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Ines Vujakovic, herzlich willkommen. Und den Generalsekretär der österreichischen UNESCO-Kommission, Mag. Martin Fritz, herzlich willkommen. der österreichischen UNESCO-Kommission, Mag. Martin Fritz. Herzlich willkommen. Herr Liebner, rücken Sie noch ein Stückchen auf, damit alle Platz haben. Vielen Dank einmal fürs Kommen. Sie sind jetzt neu in Ihrer Aufgabe, haben sicher einiges zu tun, eine Fülle von Themenstellungen, die es da gibt. Wir haben das Thema Menschenrechte, wir haben das Thema Folter, menschenwürdige Behandlung, welchen Stellenwert hat das in Ihrer Agenda, die Sie nun so bewältigen haben? Jetzt erst einmal herzlichen Dank für die Einladung, die Möglichkeit heute hier zu sein. Ich bin zum ersten Mal bei diesem Menschenrechte-Symposium, möchte ganz zu Beginn meinen Dank an die Region aussprechen, an die Gemeinde, an den Bürgermeister, dass es die Bewusstseinsregion da in der Region überhaupt gibt und sich die Region ihrer Verantwortung stellt für die Gegenwart und auch für die Zukunft. Und das ist glaube ich das Entscheidende. Und wenn Sie mich fragen, sozusagen nach meinen Herausforderungen in meiner politischen Arbeit, dann darf ich ab nächsten Donnerstag für die Kinder- und Jugendhilfe in Oberösterreich zuständig sein. Und Sie schreiben in Ihrem Vorwort in der Programmbroschüre, dass wenn es um menschenunwürdige Bedingungen und Behandlungen geht, im innersten Kern immer auch die Gewalt in der Familie eine Rolle spielt. Und deswegen freut es mich, als Landesrat für die Kinder- und Jugendhilfe zuständig zu sein, weil wir mit unserer Arbeit, mit Beratung, mit Wohneinrichtungen allen Kindern eine zweite Chance und eine Chance auf ein gelungenes und auf ein gelingendes Leben auch geben. Weil ich glaube, dass der Schlüssel für eine gute Zukunft für unsere Welt, es ist, den Kindern und den Kinderrechten vor allem in allen Bereichen unseres Lebens zum Durchbruch zu verhelfen. Gerade wenn ich da links auch auf die Plakatwände schaue, weil ich der tiefen Überzeugung bin, dass alle Kinder, egal woher sie kommen, egal in welche Familien und in welche Regionen sie geboren werden, immer die gleichen Rechte auf ein gelingendes Leben verdient haben. Und ich glaube, das ist dann langfristig der Schlüssel für eine gute Zukunft, für eine international, sondern auch in Österreich. Wir erleben gerade wieder, dass diese Diskussion sich sehr schnell zuspitzen kann. Wir haben gerade dieses Thema der Zelte auf der Agenda gehabt. Was ist denn aus Sicht der Caritas zu tun, damit Asylwerbende menschenwürdig untergebracht werden? Auch von meiner Seite einen schönen Abend zu deiner Frage. Es geht zuerst immer um menschenwürdige Unterbringung und menschenwürdige Unterbringung ist natürlich ein Dach über dem Kopf und ein festes Dach über dem Kopf. Kopf. Beim Thema Zelte ist das natürlich aus meiner Sicht eine Notlösung, aber auch ein aufrüttelndes Zeichen für uns. Wir haben zu wenig Anstrengungen unternommen als Gemeinden, als Land, alle, die wir in der Zivilgesellschaft tätig sind. Wie können wir ein festes Dach über dem Kopf zur Verfügung stellen, aber ein großer Saal mit Feldbetten ist auch nicht die ideale Lösung. Also ein kleines Zelt, das geheizt ist, kann eine Notlösung sein und kann für uns auch ein Zeichen sein, halten wir das aus, dass Zelte bei uns stehen und wo können wir uns mehr engagieren, dass wir diese nicht brauchen. Also eine andere Form von Unterkünfte, die wir zur Verfügung stellen können und auch sollen für eine menschenwürdige unterbringen. Ines Vukajowitsch, Sie engagieren sich sehr intensiv in der Asylpolitik, in der Integration, Folter, menschenunwürdige Bedingungen machen ja auch etwas mit Menschen. Was ist denn hier in Oberösterreich zu tun aus Ihrer Sicht? Zuerst mal schönen guten Abend auch meinerseits. Ich darf beste Grüße vom Landesrat Stefan Keinid ausrichten, der heute leider nicht da sein kann. Und darf mich herzlich bedanken, dass ich heute hier sein darf beim 6. Symposium für Menschenrechte bei euch. Danke auch an die Bürgermeister und alle helfenden Hände, die es möglich gemacht haben, dass wir da sind. Sie haben angesprochen, Folter, menschenunwürdige Behandlungen sind schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen und leider zeigt uns das nicht nur die Vergangenheit, sondern auch aktuelle Beispiele, wenn wir uns zum Beispiel den Angriffskrieg in der Ukraine anschauen, aktuell die Repressalien, die Frauen im Iran erleben oder generell die Zivilbevölkerung im Iran oder auch Chinas systematisches Vorgehen gegen die Volksgruppe der Uiguren, wo auch Folter nicht die Ausnahme ist, sondern auf der Tagesordnung steht. Und diese Beispiele zeigen uns, wie wichtig es ist, dass wir uns tagtäglich für Menschenrechte einsetzen, diese einfordern und auch gegen diese Verletzungen vorgehen. Und was es in Oberösterreich braucht, in allererster Linie für Menschen, die diese Traumatisierung erfahren haben, die Folter, Menschenunwürdige Bedingungen erlebt haben, erleben mussten, ist Unterstützung. Wir haben beispielsweise in Oberösterreich das Therapiezentrum OASIS, das vor allem medizinische, psychologische und psychotherapeutische Unterstützung anbietet. Wichtig ist es, und da ist auch die Politik gefordert, dass diese Unterstützungsangebote kostenlos bleiben, leistbar sind, niederschwellig und auch mehrsprachig zur Verfügung stehen und dass vor allem auch die Menschen, die das durchleben mussten und sich mit dem Trauma gerade auseinandersetzen, das bewältigen, dass sie ein Gefühl der Sicherheit haben. Das heißt, dass die Grundbedürfnisse gedeckt sind und sie wirklich Zeit haben anzukommen und sich auch ein soziales Netzwerk aufzubauen. Da ist auf jeden Fall die Politik und auch die oberösterreichische Politik gefordert, das weiter zu finanzieren und allgemein ist unsere Verantwortung, dass wir internationale Verantwortung wahrnehmen und gegen diese Menschenrechtsverletzungen aufstehen. Vielen Dank. Herr Landtagsabgeordneter Froschauer, Sie sind ja auch Bürgermeister in der Umgebung, sozusagen in der Nachbarschaft der Bewusstseinsregion. Jetzt haben wir da schwierige Themen, wie wir schon jetzt einmal kurz angesprochen haben. Was kann man denn aus Ihrer Sicht tun, um diese Themen, menschenwürdige Behandlung, das Vermeiden erniedrigender Behandlung, das Vermeiden von Folter oder auch das Verständnis für Menschen, die das erlitten haben. Was kann man denn da tun, speziell hier in der Region, um das ins Bewusstsein zu holen? Von meiner Seite einen schönen guten Abend und ich darf auch zuerst die Grüße von Landeshauptmann Thomas Stelzer überbringen und ein Dankeschön für diese so wertvolle Arbeit. Wenn Sie ansprechen, was können wir tun in der Region, ich denke, dass es ganz wichtig ist, weil immer wieder betont wird, wie wesentlich diese Arbeit ist, dass es wichtig ist, in der Diskussion mit den Menschen draußen, mit der Bevölkerung, den Begriff der Verantwortung hereinzubringen. Immer wieder in Diskussionen höre ich, wir sind nicht schuld, das war lange von uns und wir müssen wegkommen von diesem Schuldbegriff hin in Richtung einer Verantwortung, die wir tragen in einer Region und ich bin sehr, sehr froh und dankbar, dass es in den Diskussionen gelungen ist, diese Bewusstseinsregion mit einer Solidarität der übrigen Gemeinden des Bezirkes zu versehen. Und ich glaube, wir alle sollten Botschafter dessen sein, der Kollege Lindner hat schon angesprochen, auf dieses Bild, dass wir die Kinder, die Jugendlichen zu Sehenden machen. Wir produzieren ständig Wissende in unserem Bildungssystem. Wir brauchen Erkennende, Sehende und Mutige, die aufstehen und auch diesen Schicksalen ein Gesicht geben. Vielen Dank. Und Herr Mag. Fritz von der UNESCO in Österreich. Wir haben jetzt schon gehört, die Bewusstseinsregion ist sehr stolz darauf, dass Sie heuer auch die Schirmherrschaft dieses Menschenrechtssymposiums übernommen haben. auch die Schirmherrschaft dieses Menschenrechtssymposiums übernommen haben. Welchen Stellenwert, welche Dringlichkeit hat denn das Thema Folter, menschenwürdige Behandlung aus Ihrer Sicht momentan aufs Ganze gesehen? Ja, wir bedanken uns, dass wir hier Teil davon sein können. Frau Geschäftsführerin Wahl, die Herren und Frauen Bürgermeister, Bürgermeisterinnen der Region, Herren und Frauen Bürgermeister, Bürgermeisterinnen der Region, es ist ein großes Anliegen für UNESCO, immer auch mit interessanten und engagierten Akteurinnen in der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten. Und die Dringlichkeit, nach der Sie fragen, ist, glaube ich, offensichtlich und die zieht sich auch durch die Verantwortungsbereiche von UNESCO im Bildungswesen, man denke an Afghanistan, im Kulturbereich, man denke an den Schutz von Kulturgütern, im Wissenschaftsbereich, man denke an die Sicherstellung der notwendigen Freiheiten und auch die Möglichkeit, so etwas wie wissenschaftliche Wahrheiten in die Gesellschaft zu tragen. Die Dringlichkeiten sind alle angesprochen, aber vor allem in dem hier angesprochenen Kontext auch der Flüchtlingsfragen liegt mir immer daran, dass UNESCO lebt von und in einer globalen Perspektive. Für UNESCO kann es immer nur einen Planeten geben und in dem Planeten gibt es eben Menschenrechte und das sind eben, die muss man beim Wort nehmen, als Menschenrechte. Und das klingt zwar so selbstverständlich, wenn wir aber daran denken, dass ja so etwas Einfaches wie das Wahlrecht vor relativ kurzer Zeit noch nicht allen zur Verfügung stand, dann merken wir, dass das nichts Selbstverständliches ist. Und deswegen wollen wir auch, dass man vielleicht auch genauso leidenschaftlich um den Erhalt dieser Errungenschaften kämpft, sie auch schützt, sie bewahrt, wie man das auch bei den anderen Kulturleistungen der Menschheit tut. Danke. Vielen Dank, vielen Dank für die verschiedenen Perspektiven, die uns das Thema, glaube ich, jetzt sehr schön aufgemacht haben. Vielen Dank und einen angenehmen Abend noch. Und ich darf jetzt wieder Nikolas Mikea bitten. Ich glaube, er ist irgendwo da, genau, Nikolas. Mikea darf ich Ihnen vielleicht auch noch ein bisschen genauer vorstellen. Er wurde 1981 in Chile geboren. Bitte, Nikolas. Er ist Gitarrist, wie unschwer zu sehen ist. Liedermacher, hat in New York studiert, in Rostock, in Weimar, lebt jetzt in Berlin. Und Nikolas, das haben Sie auch schon mitbekommen, ist ein Liedermacher mit einem sehr hohen inhaltlichen Anspruch, tatsächlich etwas zu sagen, die wichtigen Themen, die gerade mit auch Lateinamerika zusammenhängen, die Themen des Imperialismus, des Kolonialismus, das alles auch aufzugreifen und auch gerade als Mensch, der aus Lateinamerika kommt und jetzt hier in Europa lebt, diese Verbindung herzustellen, auch ein Verständnis zu suchen und das mit den Liedern zu machen. Ja, gut. Ich werde ein bisschen improvisieren. Ich mache jetzt ein... Weil es passt nicht wirklich, dass ich... Meine Liederspiele sind wirklich zu lang, deswegen mache ich etwas anderes. Ich spiele ein paar klassische Stücke, wenn ihr wollt, das passt mehr zu... Ah, okay, ich habe das gar nicht geübt, aber es ist irgendwo im Kopf. Die Rechte von den Künstlern sind, ich meine, es ist nicht, dass ich mehr Zeit spielen wollte, aber es ist nur so, dass man ein Programm vorbereitet und danach muss man das auch, ich meine, alles andere wurde ganz genau durchgedacht, denke ich. Egal. Ich versuche Asturias zu spielen, das ist ein Stück von Isak Albeniz. Ich versuche das zu spielen, ich habe das eben nicht mehr gespielt und das ist nicht die richtige Gitarre. Aber trotzdem mache ich das. Und in Spanien gibt es einige Musiker, musiker den gefängnis sitzen weil die lieder gegen den könig geschrieben haben also man muss nicht immer nur so weit gucken in europäische union ist auch politische gefangenen und folter und ganz viele schlimme sachen also so heißen wir Ich hatte eine Klappe. guitar solo Thank you. piano plays softly guitar solo piano plays softly Thank you. guitar solo um piano plays softly Thank you. Applaus Danke, Nikolaus. Danke, Nikolaus Mikkermann. Sieht ein guter Musiker kann auf jeder Gitarre gut spielen, oder? Selbst wenn es nicht die richtige ist, hat sich das sehr gut angehört. Die Bewusstseinsregion hier hat auch Partnerregionen, mit denen sie eng zusammenarbeitet. Und wir haben Gäste aus den Partnerregionen da. Die darf ich jetzt kurz vorstellen und sie um eine kurze Wortspende auch bitten. Ich habe gehört, die Partnergemeinde, Partnerkommune Brachadice aus Tschechien ist noch nicht da. Die sind um sechs Uhr weggefahren, jetzt haben wir uns extra verspätet, damit sie rechtzeitig kommen, aber es ist sich trotzdem nicht ausgegangen. Aber da ist die Partnerkommune Empoli aus Italien, oder Empoli, wie ist es richtig, Empoli? Ja, mit Claudia Heimes. Wo ist Empoli ungefähr? Empoli liegt zwischen Florenz und Pisa am Arno. Also eigentlich eine schöne Ferienregion, oder? Ja doch, ganz bestimmt. Es gibt eine ganze Reihe von weiteren kleinen Kommunen drumherum, die sehr, sehr einladend sind. Und es ist auch genug Tourismus bei uns in der Gegend. Sehr schön. Jetzt darf ich Sie fragen, wir haben hier ein Main-Sicht? Absolut. Ich denke, es kann nur international stattfinden. Wir sollten über den Tellerrand unserer eigenen Nation hinausblicken, weil wir in einer globalisierten Welt leben, so vernetzt und verstrickt, dass auch die Menschenrechte nicht nur im eigenen Land gewährt werden sollten, sondern auch woanders. Und einen zweiten Blick würde ich gerne in die Vergangenheit richten, und zwar am 16. Mai 1945, als der Mauthausenschuh verkündet wurde. Und die internationale Lagergemeinschaft hat uns einen Auftrag gegeben, internationale Lagergemeinschaft hat uns einen Auftrag gegeben, und zwar gemeinsam für die ganze Welt eine neue Welt zu errichten. Und da sind wir immer noch dabei. Und wie die Dame, die Herrn Punkenhofer vertreten hat, vorhin schon sagte, scheinen wir irgendwie Rückschritte zu machen, statt Fortschritte momentan. Und das gilt auch für das Land Italien, wo ich herkomme, das ich hiermit vertrete. Wir haben eine Rechtsregierung und da gibt es eine ganze Menge Fragen zu stellen und eine Menge zu hinterfragen, wie wir diesen Auftrag der Lagegemeinschaft in der Zukunft weiter verbreiten können. Vielen Dank, Claudia Heimes. Das sagt natürlich auch, es ist wichtig, dass man überregional zusammenarbeitet, dass gerade diese Partnerkommunen auch eine gemeinsame wichtige Aufgabe haben und sich auch bestärken können in all denuk. Hat sich schon zu erkennen gegeben. Jetzt brauche ich ein bisschen Nachhilfe bei der Aussprache der Region Wlodawa oder wie spricht man das richtig aus? Eine kleine Aussprache-Nachhilfe brauche ich jetzt. Wodawa. Wodawa. Also wie Wodka, aber nicht ganz. Man braucht immer so kleine Brücken, oder? Dass man sich das dann irgendwie merkt. Ich hätte mir auch Wasser merken können aber wo ist das ungefähr empfohlen das ist das gelände bespoß regierung schick renault es liegt in der nähe von die grenze mit ukraine also wüste polen und da haben sie natürlich jetzt die themen von denen wir heute reden, sehr hautnah. Polen hat ja unglaublich viele Menschen aufgenommen aus der Ukraine. Und wir haben schon gehört, auch aus der Ukraine werden schwere Menschenrechtsverletzungen gemeldet. Wielkie, wielkie w dokładnie Polska przyjęła bardzo dużo uchodźców z Ukrainy. Również za to odpowiadał też powiat włodawski, który przyjął i do dnia dzisiejszego osoby, które uciekły przed wojną, przebywają na terenie powiatu włodawskiego. Włodawa, to jest bardzo duża okolica Ukrainy. W tej chwili około 500 osób zostało zabezpieczone warunkami życiowymi, czyli mają dach nad głową, mają wyżywienie, mają też pomoc socjalną, jaką im dzisiaj trzeba było zapewnić. To nie jedyna pomoc, jaką udzielamy dla Ukrainy, bo też udzielamy pomocy humanitarnej Hilfe und Nahrungsmittel geben, die in der Ukraine ständig übergeben werden, weil mit dem heute die größten Probleme da sind. Natürlich wurden die Lebensmittel direkt in die Ukraine verschickt und die Hilfe passiert tagtäglich, also die Unterstützung seitens Polen für die Ukraine ist ununterbrochen że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że to jest tak, że toia Polski, nas wszystkich i społeczeństwo bardzo chętnie udziela tej pomocy i bardzo angażuje się w udzielanie pomocy Ukraińcom. Oczywiście wszyscy wiemy, że prawa ludności w Ukrainie są codziennie zniszczone i zniszczone. sozusagen vernichtet und verletzt und Polen natürlich seit Beginn des Krieges unterstützt die Ukraine sehr stark und das wissen wir, ich kann von mir nur dazu sagen, fast sechs Millionen Ukrainer sind derzeit in Polen untergekommen. Darf ich noch fragen, wie gelingt das Zusammenleben? to jest to samym życiem? Jak wygląda życie wspólne z uchodźcami? Od początku wybuchu wojny staraliśmy się stworzyć warunki pewnej intymności dla uchodźców z Ukrainy, bo najczęściej są to matki z dziećmi, które są kwaterowane w hotelach, gdzie mają odrębne pokoje, otrzymują wyżywienie. Dzieci uczęszczają do polskich szkół i tutaj myślę, że jest zrozumienie, ale wyrozumiałość i takie więzi powstały, że nie ma wykluczenia, czy nie ma niesmaków między polskimi dziećmi a ukraińskimi. wie sie wie sie so ausstrahlen, dass es keine Enttäuschungen gibt zwischen den polnischen Kindern und den ukrainischen Kindern? Die Menschen sind sehr gut untergebracht. Meistens sind es Hotels. Die Intimsphäre ist behalten. Die Kinder gehen in polnische Schulen, also nehmen ganz normales Teil am Unterricht. Die Sprachbarrieren sind eigentlich in Polen und Ukraine bewältigbar, also die Ukrainer verstehen Polnisch sehr gut und die Polen verstehen auch ukrainische, ist es ähnliche Sprache, also diese Sprachbarriere ist aber relativ klein. Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihr Engagement. Ich kann mir vorstellen, das ist eine große Herausforderung für alle, aber ein wichtiger Dienst finde ich auch an der Europäischen Gemeinschaft. Das heutige Symposium ist sehr... Ich bin hier zum ersten Mal. Die Themen, die hier aufgenommen und diskutiert werden, sind sehr wichtig für die Menschenrechte, aber auch für die ganze Gesellschaft. Und ich danke Ihnen sehr, sehr viel. Vielen herzlichen Dank für die Einladung. Wir sind schon zum zweiten Mal hier. Tolle Veranstaltung, toll, toll. vielen herzlichen Dank und ich komme wieder. Wunderbar, danke schön, danke Ihnen, danke. Danke schön. Dann darf ich jetzt den Präsidenten des Internationalen Mauthausen-Komitees, G Dockendorf, bitten um seine Grußworte. Ich nehme an, wieder aus Luxemburg angereist, stimmt das? Ja, ist auch keine schlechte Destination. Bitte. Herr Schäne, guten Abend. Guten Abend. Wir schauen hin, so steht es auf der Titelseite eures sechsten internationalen Menschenrechtssymposium mit Bezug auf Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Man könnte dem hinzufügen, wir hören zu. Denn das, was momentan in Sachen Menschenrechte weltweit geschieht, braucht in der Tat die gebellte Aufmerksamkeit aller unserer Sinne, um zu verstehen, was los ist, und Courage, um dagegen zu stehen. Rückblickend auf die letzten fünf oder zehn Jahre stellen wir fest, dass in vielen Orten Europas und im Rest der Welt die demokratischen Werte von 48 nicht nur einfach ignoriert werden, sondern mit Füßen getreten werden. wissentlich Lügen und Fake News in die Welt gesetzt, um auf brutale Dampffallsmethode seine Ansichten für politische Zwecke durchzuboxen. Wie sagt das schon der französische Autor Albert Camus, Autor von Die Pest und auch von Der Fremde? Mal nommer les choses, c'est ajouter au malheur du monde. Die Dinge falsch zu benennen, bedeutet, zum Unglück der Welt beizutragen. Wenn also Herr Putin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine immer wieder mit Worten wie Entnazifizierung oder Völkermord zu rechtfertigen versucht, tut er genau das. Er trägt zum Unglück von tausend, ja Millionen Menschen bei. Ja, Lügen ist eine weit verbreitete Form der Folter. Und wir wissen, dass diese Form der Propaganda Menschen mundtot zu machen versucht. Was beklemmend ist, ist, dass dies immer wieder geschieht. Wie schrieb schon Alexander Soljenitsyn, Literaturnobelpreisträger von 1970, in seiner Rede für Stockholm. Und ich muss hinzufügen, er hat diese Rede nicht halten können in Stockholm, weil er nicht ausreisen durfte, aber sie wurde vorgelesen. Hier ein Ausdruck davon. Wir wissen, dass sie lügen. Sie wissen, dass sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen. Sie wissen, dass sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen. Wir wissen auch, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. Perfide daran ist, dass damit die elementarsten Regeln der Menschenrechte immer weiter aus unserem alltäglichen Leben gedrängt werden. Schauen wir uns um. Immer mehr Menschen fühlen sich gebeutelt von der Covid-Pandemie, die uns unsere eigene Zerbrechlichkeit vor Augen geführt hat. Viele geraten ob der Klimakrise, ob der Kriege in der Welt, ob der Brutalität, mit der im Iran die elementarsten Frauenrechte von Männern mit Füßen getreten werden, viele Menschen geraten in einen Zustand von Ohnmacht. Viele haben oder sind dabei zu resignieren. Auch viele von denen, die sich immer wieder für ein tolerantes Zusammenleben der Menschen engagiert hatten. Hinzu kommt eine gerade in den letzten Jahren wieder ausgebrochene Erkenntnis, dass es so viel Korruption im öffentlichen Leben gibt. Was können wir tun? Eine mögliche Antwort wiederum von Alexander Soljenitsyn. One word of truth shall outweigh the whole world. Ein Wort der Wahrheit wiegt mehr als die ganze Welt. Genau, wir müssen, egal wo wir im Leben stehen, immer wieder versuchen, die Worte auf ihren Wahrheitsinhalt abzuklopfen und dann dafür einstehen. Natürlich wird man uns entgegenhalten, dass Wörter wenig vermögen gegen die Brutalität der Kriegstreiber. Aber wo sind wir denn? Und wo stehen wir heute? Wir sind doch hier, gerade hier, an einem Ort, wo Menschen, dadurch dass sie sich für die Wahrheit und die Menschenrechte eingesetzt hatten, durch den Naziterror gefoltert und ermordet wurden. Und trotzdem, trotz all dem, haben so viele von ihnen, auch wenn ihre Situation minoritär war und total hoffnungslos erschien, uns, die wir nach dem Krieg geboren sind, ein Zeichen der Hoffnung gesetzt. Deshalb, wir sollten immer wieder Kraft und Hoffnung schöpfen aus dem, was sie uns vorgelebt haben. So wie wir Courage lernen können bei denen, die sich heute mit ihrem Leben an vielen Orück der Welt beizutragen, aber auch ein Wort der Wahrheit wiegt mehr als die ganze Welt. Vielen Dank. Vielen Dank, Guy Dockendorf. Und ich darf jetzt die Regie bitten, die Grußworte von Dr. Ottmar Karas, dem ersten Präsidenten des Europäischen Parlaments, einzuspielen. Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des sechsten internationalen Menschenrechtssymposiums. Ich wäre sehr gerne der Einladung nachgekommen, heute bei Ihnen zu sein. Leider ist mir dies aus terminlichen Gründen nicht möglich. Umso mehr freue ich mich, einige Worte auf diesem Weg an Sie richten zu dürfen. Der Krieg in der Ukraine hat die Frage der Menschenrechte wieder verstärkt ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Sie halten dieses Thema seit Jahren lebendig. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank und unsere Anerkennung und unser Respekt. Menschenrechte, die liberale Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit sind die DNA der Europäischen Union. Diese zentralen Grundwerte zu verteidigen und deren Einhaltung zu sichern, gehört auch für mich im Europäischen Parlament zur täglichen Arbeit. Es ist deswegen besonders bedrückend festzustellen, das heurige Symposium-Thema Folter ist in Europa leider wieder zentral auf die Tagesordnung gerückt. Auf der Ukraine erreichen uns erschütternde Bilder von Kriegsverbrechen und terroristischen Aktivitäten. Ich denke nur an Butschcher und an Mariupol. Kinder, Frauen und Männer, teilweise gefesselt und schlichtweg hingerichtet. Auch ich will diese Bilder nicht sehen. Aber wir müssen hinschauen. Ich sage in diesem Rahmen sehr deutlich, wir haben vor der Geschichte zu bestehen, wirklich alles getan zu haben, um Putins Kriegsverbrechen mit allen Mitteln Einhalt zu gebieten. Ich will nicht, dass in den nächsten Geschichtsbüchern Kapitel darüber geschrieben werden, warum wir gedacht haben, dass wir Russland nicht mit allem sanktionieren müssen, was in unserer Macht steht. Wenn russische Soldaten Zivilisten Klebeband um die Hände binden, in einer Reihe aufstellen und in den Kopf schießen. Meine Wortwahl ist hier deshalb so ehrlich und klar, weil es scheinbar immer noch einige gibt, die glauben, ein Ende der Sanktionen würde ein Ende aller unserer Probleme bedeuten und das menschliche Leid von heute auf morgen beenden. Das ist eine dramatische Verkürzung der Realität und schlichtweg falsch. Zurechtspannen Sie den Bogen Ihres heurigen Tagungsthemas Folter und Menschenrechte breiter. Wir schauen dorthin, wo es um die Erniedrigung und grausame Behandlung von Menschen geht. Das sind in der Tat Fragen, die uns alle betreffen. In der Nähe und in der Ferne. Und die alles andere als weit weg sind. Die Menschenrechte gehören nicht nur unteilbar zu Europa. Wir haben sie von unserem engsten Lebensbereich bis hin zur großen Weltbühne zu sichern und zu verteidigen, ja auch durchzusetzen. In diesem Sinne darf ich Ihnen ein erfolgreiches Symposium wünschen. Und ich hoffe, bald wieder die Gelegenheit zu haben, bei Ihnen und mit Ihnen sein zu können. Jetzt kommt der Musiker. Und jetzt kommt wieder Nikolas Mikheja mit einer musikalisch-künstlerischen Darbietung. Jetzt hat er wieder viel Papier mit. Ich habe das Programm hier. Das war jetzt als kleine Auflockerung gedacht, Nikolas. Also hier steht im Rot drei Minuten. Ja, also ich glaube die Geschichte wird sich an Europa und die Vereinigten Staaten erinnern, dass Menschen, die haben, die waren, die haben sehr klar, sie sind mit einem Auge um den anderen, blind, weil die schauen gerechterweise in die Ukraine und so, und das finde ich sehr gut. Aber in Jemen, Palästina, in Sudan, Haiti, diese ganzen Länder, also da gibt es nicht so viel Solidarität von Europa. von Europa. Wenn das Imperium von Frieden spricht, da aus nächster Nähe geschossen und die Waffe in unsere Hände gelegt wurde, da der Mörder finanziert ist und meine Brüder im Gefängnis bleiben, wegen der Bestimmung des Preises jeder Tage und der geraubten Ländereien, wegen der präventiven Massaker und das Gold, das sie verbrachten, wegen der Art und Weise, wie sie die Geschichte schrieben, ohne die Vergangenheit zurate zu ziehen, wegen des Vergessens eigener Gesetze, wegen jeden Putsches, wegen jeder abgeworfenen Bombe, wegen jedes ausradierten Volkes, wegen der Umsturzung von Traum um Traum und der zurückgelassenen Müll. Kommt mir nicht mehr mit eurer liebe besprechen nicht weiter von eurer freiheit zeigt nicht mehr so viel verstanden ist kommt nicht mehr um uns zu helfen und ernt bloß keine Intervention oder die Verteidigung der Demokratie. Wir bitten euch um keinen Gefallen. Rettet die Menschheit nicht. Und wegen der toten, forschlichen Völker sind wir bereit, um uns zu verteidigen, wenn das Imperium von Frieden spricht. Ich mache eine sehr kurze Version von diesem Lied. Wir sind wie die Ramones ungefähr. por disparar a quemarropa poniendo el arma en nuestras manos Por financiar al asesino y dejar preso a mis hermanos Por darle precio a cada día y por las tierras que robaron Por las masacres preventivas y el oro que estas recaudaron Por como escribieron la historia sin consultar el pasado Por olvidar sus propias leyes, por cada golpe de estado allende Por cada bomba que cayera, por cada pueblo que borraron, por derrumbar sueño tras sueño y la basura que dejaron. Ya no me vengan con su amor Ya no me hablen de su libertad Ya no demuestren tanta comprensión Ya no nos vengan a ayudar Y ni mencionan una intervención ni la defensa de la democracia. No les pedimos ni un favor, no salven a la humanidad. No salven a la humanidad, no salven a la humanidad. Y por los muertos, alerta pueblos a estar atentos, para defendernos cuando el imperio habla de paz. Cuando el imperio habla de paz. Cuando el imperio, cuando el imperio habla de paz. ¡Es mentira, mierda Danke. Ursprung ist eine Ballade, aber jetzt muss ich es schnell machen. Vielen Dank, Nikolaus, Nikia. Wir sind ja wirklich alle sehr flexibel heute Abend. Ich darf jetzt zu einer Gesprächsrunde vier Personen zu mir auf die Bühne bitten. Dr. Georg Bürstmeier, wo sehe ich ihn? Herr Dr. Bürstmeier, Anwalt, vor allem spezialisiert auf Menschenrechtsfragen, auf Asylrecht, auf Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Herzlich willkommen, außerdem Nationalrat. Dann Willi Merni, er ist der Vorsitzende des Mauthausen-Komitees Österreich. Herzlich willkommen. Frau Doktorin Barbara Breitler von der Organisation HEMAJAD, dem Betreuungszentrum für Folter und Kriegsüberlebende in Wien. Herzlich willkommen. Und Frau Magistra Teresa Exenberger, sie ist Juristin, Advocacy and Research Officer zum Thema Polizei bei Amnesty International Austria. Amnesty International Austria. Eine Expertenrunde, die hier auf der Bühne ist. Ich würde Sie bitten, dass Sie sich dann mit den Mikrofonen selbst bedienen. Herr Dr. Bürstmeier, fangen wir mal an. Wie gut sind den Menschen in Österreich geschützt, wenn es um das Thema Folter und menschenwürdige Behandlung geht? Von der Rechtslage her eigentlich sehr gut, obwohl es sehr lange gedauert hat, bis Österreich einen eigenen Straftatbestand der Folter bekommen hat. Das ist, wenn ich recht erinnere, gerade einmal zehn Jahre her. Das ist, wenn ich recht erinnere, gerade mal zehn Jahre her. Den letzten Folterfall in Österreich hatten wir vor noch mehr Jahren und er blieb bislang in dieser Intensität vereinzelt. Also Folter im engeren Sinn, das absichtliche Zufügen von schweren psychischen oder physischen Schmerzen, um Menschen zu bestrafen oder auch irgendwelche Informationen zu erlangen, kommt in Österreich fast nicht vor. Wichtig dabei ist, dass es seit dem Jahr 2000, beginnend mit der österreichischen Polizei und seit dem Jahr 2012 auch in anderen Bereichen, einen nationalen Präventionsmechanismus gibt, um rechtzeitig zu erkennen, wo denn die Menschenwürde verletzt wird. Das waren der Menschenrechtsbeirat im Innenministerium bzw. jetzt die Kommissionen der Volksanwaltschaft, die sehr genau auf die Einhaltung der Menschenwürde schauen. Vielleicht kommen wir in einer weiteren Runde noch darauf, warum das so wichtig ist bei der Prävention der Folter. Frau Doktorin Breitler, wenn ich Sie fragen darf, wie ist denn die Situation von Menschen, die als Asylwerbende kommen? Wie stark ist dieses Thema Folter, mens sprechen, dass wir allein bei Hämmerjad im letzten Jahr fast 1300 Menschen unter diesem Titel behandelt haben in der Stadt Wien. Und ich bin mir ganz sicher, dass nicht alle Menschen, die gefoltert worden sind, den Weg in eine Betreuungseinrichtung schaffen. Befreiungseinrichtung schaffen. Wir haben es leider Gottes mit sehr, sehr vielen Menschen zu tun und wir haben vorher von der Wahrheit des Wortes gehört. Ich werde sehr allergisch, wenn von illegalen Migranten oft die Rede ist, weil auch dahinter verbergen sich ganz oft gefolterte Menschen, die unseren Schutz brauchen. Ich fürchte auch, dass die Menschenrechtsverletzung Folter für Asylwerbende auf den Routen oft bis an die Grenzen Österreichs nicht gilt. Ich glaube, dass wir sehr darauf achten müssen. Wir wissen jetzt Gott sei Dank wieder für die ukrainischen geflüchteten Menschen, was Geflüchtete brauchen, die vor Krieg und Folter fliehen. Das brauchen aber bitte nicht nur die Ukrainerinnen, das brauchen alle Menschen, die vor Folter und Krieg fliehen. Applaus die Verfolterung kriegt fliehen. Frau Mag. Exenberger, Sie beschäftigen sich mit dem Thema Polizei, Polizeigewalt in Österreich. Jetzt haben wir gerade gehört, das Thema spielt kaum eine Rolle, sagt Dr. Bürstmeier. Ist das aus Ihrer Sicht auch so? Also ich stimme dem Herrn Mag. Bürstmeier natürlich zu, dass wir einen klassischen Folterfall sehr lange in Österreich nicht mehr hatten, zumindest was wir wissen. Allerdings die erniedrigende Behandlung spielt sehr wohl eine sehr, sehr große Rolle in der Praxis. Also wir beobachten ja auch von Amnesty sehr stark auch Demonstrationen beispielsweise, Wir beobachten ja auch von Amnesty sehr stark auch Demonstrationen beispielsweise, wo wir gerade was Misshandlungen gegenüber Aktivistinnen betrifft, natürlich ein ganz großes Thema sehen. Zudem muss man aber einfach auch sagen, ganz viele Fälle, von denen wissen wir nichts und woher kommt es? Wir haben in Österreich ein großes Problem, das weiß der Kollege Pürstner ja auch ganz genau, dass Misshandlungsvorwürfe in Österreich nicht wirksam untersucht werden. Und aus Sicht der Betroffenen muss man sich da schon auch vorstellen, wenn man von einer Misshandlung von einem Polizisten betroffen ist, dann kann man in der Regel, das wissen wir auch aus Studien davon ausgehen, dass die entsprechenden Untersuchungen oftmals im Sand verlaufen, eingestellt werden, die Ermittlungen, also die strafrechtlichen Ermittlungen, und es kaum zu Anklagen führt. Und man muss sich auch vorstellen, besonders perfide ist, dass wenn sich Betroffene zum Beispiel eben eine Anzeige machen, kann es vorkommen, dass die dann mit einer Gegenanzeige von den Behörden zu rechnen haben mit dem Vorwurf der Verleumdung, also dass sie die Polizeibeamtinnen zu Unrecht einer strafbaren Handlung beschuldigt haben. Und wissen wir auch aus Studien, bis zu 10 Prozent der Fälle ist das der Fall. Also für uns ist ganz klar, wirksame Untersuchungen gibt es derzeit in Österreich nicht. Deswegen sind wir auch sehr glücklich darüber, dass gerade im Regierungsprogramm verankert ist, eine unabhängige Ermittlungsstelle zur Untersuchung von Polizeigewalt und von Misshandlungsvorwürfen einzurichten und hoffen da natürlich sehr, dass es da dann zu Verbesserungen kommt. Haben Sie aus Ihrer Sicht einen Überblick, gibt es bestimmte Gruppen der Bevölkerung, die besonders betroffen sind von diesen Übergriffen? Also grundsätzlich, wie gesagt, wir sehen sehr oft, dass zum Beispiel auf Demonstrationen es zu Übergriffen kommt. Jetzt muss man aber auch sagen, bei Demonstrationen gibt es ganz viele Zeuginnen natürlich und es wird beispielsweise gefilmt und so weiter. Wir haben Beweise, dass es das gibt. Wenn wir uns aber Personen in Haft zum Beispiel vorstellen, da gibt es im Normalfall halt keine Personen, die Beweise haben, die Zeuginnen sind oder die das sehen oder die das filmen könnten beispielsweise. Also genau, und auch vor allem, was auch noch erschwerend hinzukommt, dass vor allem, wenn sich Menschen in Haft befinden, natürlich die Hemmschwelle, sich zu beschweren, natürlich auch besonders groß ist, weil man natürlich dann befürchtet, noch weiteren Repressionen durch die Behörden ausgesetzt zu sein. Herr Dr. Bürstmeier, haben wir da irgendwo Lücken im System? Lücken gibt es immer. Um vielleicht anzuschließen, besonders gefährdet sind sogenannte marginalisierte Gruppen, weil die sich am schlechtesten wehren können, aber auch aus einem zweiten Grund. Ich habe sehr früh von Amnesty International gelernt, foltern kannst du einen Menschen nur, wenn du ihm vorher Stück für Stück seine Würde runtergerissen hast. Wenn wir unser Gegenüber nicht mehr als Menschen in seiner Würde erleben, sondern, ich sage das jetzt ganz brutal, als zerlumptes, stinkendes Etwas, dann ist es sehr, sehr leicht, diesen Menschen zu foltern. Und deshalb sind gerade in geschlossenen psychiatrischen Anstalten, in Gefängnissen, in sogenannten totalen Institutionen, wo es ein extremes Machtgefälle gibt, Regeln so wichtig wie, das klingt auf den ersten Blick kindisch, dass Beamte Gefangene unbedingt zu siezen haben. Ein Beamter darf in einer Haftanstalt einen Gefangenen nicht duzen. darf in einer Haftanstalt einen Gefangenen nicht duzen. Warum? Weil das ein Stück Würde ist und in dieser Regel wir uns selber versichern, dass wir die Würde im Anderen sehen. Regeln wie, wenn Häftlinge eingeliefert werden und verdreckt sind, ganz schmutzige Kleidung haben, dass sie so rasch als möglich neue, saubere Kleidung bekommen, dass ihre Zellen sauber gehalten werden, dass sie anständ macht, wenn sie folgenlos bleibt. Wenn ich als Vertreter der Staatsgewalt weiß, ich werde nicht verfolgt, ich werde möglicherweise sogar von meinen Kolleginnen intern gelobt, aber ich muss jedenfalls keine Folgen befürchten. Dann entsteht ein System, wo Folter immer leichter und leichter möglich ist. Also das eine ist, es muss Folgen geben, es muss Aufklärung geben, es muss auch Dokumentation geben. Warum ist es so wichtig, diese schreckliche 20, 30 Seiten an Papier, wenn in Österreich ein Häftling eingeliefert wird? Das wird alles dokumentiert. Wie schaut der aus? Hat der Vorerkrankungen? Ist der verletzt? Was bringt der an Wertgegenständen mit und, und, und. Weil alle diese Dinge vorbeugen und die wichtigste Vorbeugung, wie gesagt, ist, alles zu tun, damit wir einander in Würde wahrnehmen. Ich glaube, da haben Sie jetzt dem Herrn Merne den Ballen recht gut aufgespielt, weil das ist eigentlich Ihr Thema, oder Herr Merne? Dazu ist auch das Mauthausen-Komitee ja da, genau dem, wenn man so will, während den Anfängen oder genau hinzuschauen, wo das passiert. Ja, möchte ich aber nicht machen, sondern ich würde gerne den Fokus jetzt aufgrund des, was man diskutiert, ein bisschen auf die Täter richten. Wir haben ja in der Holocaust-Forschung erst sehr spät angefangen, uns mit Täter zu beschäftigen. Man sagt dann, wieso, die Häftlinge sind ja im Mittelpunkt, nicht die Täter. Und ich finde es wichtig, sich auch mit Täter, und da brauche ich nicht gendern, sich mit Tätern zu beschäftigen und genauer hinzuschauen. Wenn wir mit Schulklassen durch Mauthausen gehen und dann fragen wir die Kids, was waren das für Leute, die Häftlinge, die hier andere gewählt haben, dann sagen uns sehr viele Jugendliche, das waren Sadisten, das waren psychisch gestörte Menschen. Aber die wenigsten Jugendlichen sagen, das waren ganz normale Menschen, die Familienväter wurden, die arbeiten gegangen sind und dann in einem System groß geworden sind, wo der Mensch nichts mehr erzählt hat. Wo ein, und wir haben das ja auch im Nationalsozialismus so schön formuliert, ein Untermensch. Und wenn ich oben bin und er unten ist, dann kann ich alles tun. Dann gibt es keine Regeln mehr. Und darum ist es für mich so wichtig, auf das zu achten, welche Systeme herrschen. Wie ist der Umgang bei der Polizei untereinander? Wie ist dieser Geist, wir sind wir und die sind nichts? Wir halten zusammen gegen die, die anderen. Und ich glaube, mit dem sich sehr, sehr stark auseinanderzusetzen, das kann man gut und intelligent machen. Oder bei der Justizwoche, wo man einfach den Beamten gesagt hat, ihr dürft es zu einem Neger nicht Neger sagen. Dann haben die gesagt, na gut, dann sagen wir Schwarzer. Nein, Schwarzer ist auch nicht gut. Jetzt sagen sie K300. Bei K300 ist der Code bei einem schwarzen Mercedes, wenn du einen Mercedes kaufst. Also das ist genau das, wo ich mir denke, unintelligenter geht es nicht mehr. Und da muss man glaube ich ansetzen, in diese Männerbünde reingehen und sagen, Freunde, das geht so nicht. Und nicht warten, bis es einen Folterfall gibt. Und ich denke, jede Misshandlung, wo man einer schwächeren Person zeigt, ich bin stärker, ist abzulehnen und zu bekämpfen und du wirst auch sicher dann die Frage stellen, was man als Gesellschaft da tun kann, die möchte ich nicht beantworten, weil du stellst ja erst, aber mir ist es ganz wichtig, diese Täterfrage. Wir sind einige Tage vor der Reichspogromnacht. In Österreich wurde kein Jude ermordet, keine Jüdin ermordet, weil sie Jüdin war. Nein, weil es Antisemiten gab, wurde sie ermordet. Und das ist für mich so wichtig, auch auf die Täter hinzuschauen, wer sind die Menschen und was macht sie zu dem, was sie dann letztendlich tun. Wieso foltern, wieso misshandeln und im schlimmsten Fall, wieso töten sie. handeln und im schlimmsten Fall, wieso töten sie? Bleiben wir gleich noch bei dieser Frage. Wir können das Thema ja nur aufreißen, wir können ja nur sozusagen Aspekte aufzeigen. Was ist zu tun aus Sicht auch des Mauthausen-Komitees? Wir erleben ja auch eine gesellschaftliche Polarisierung, wir erleben, dass ganz schnell die Menschenwürde verbal zumindest schon einmal eingeschränkt wird. Was ist zu tun? Was können wir jetzt aktuell zum Beispiel mit einer Organisation wie dem Mauthausen-Komitee tun? Also ich glaube, dass die Antwort da eher umspannend ist. Ich glaube, das Einzige, was wir tun können, ist das, was der Guy Dockendorf auch angesprochen hat, zivilen Mut zeigen, einfach aufstehen, hingehen, einmischen und nicht bei Zivilcourage denken, ja, das sind depperten Witz ertragen muss, dass ein Mann aufsteht und sagt, Alter, halt die Pappen, so reden wir da nicht. Dass man sich im Betrieb artikuliert und das nicht nur in einer Boboblasen macht. Dass wir als Gewerkschafterinnen, als Betriebsräte aufstehen und sagen, Alter, bei uns dammert das nicht. Manchmal ist das schwer, aber wir erleben unheimlich viele Menschen, die sagen, einer hätte schon was tun müssen. Sorgen wir dafür, dass wir diese einen sind und dass wir andere ermuntern, dass sie was tun, damit die Leute dann sagen, schauler, haben wir genug getan, was dem Fürsorge, ich verwende mal diesen Begriff, für Menschen, die Folter erlitten haben oder menschenunwürdige Bedingungen erlitten haben, haben wir da genug getan? Nein. Ich bin nicht Juristin, aber wenn ich lese, die europäische Antifolterkonvention steht im Artikel 14, dass jeder Mensch, der gefoltert worden ist, ein Recht auf Rehabilitation hat im vollsten Sinne des Wortes. Es ist uns nach 25 Jahren gelungen, dass die Krankenkasse die Behandlungskosten übernimmt für Psychotherapie von gefolterten Menschen. Wir sehen aber nach wie vor, dass es sowohl auf medizinischer wie psychologischer Ebene große Missverständnisse gibt, dass die Menschen mit den Leidenszuständen oft nicht ernst genommen werden. Ich glaube, die schlechteste Nachricht über Folter ist die, dass sie ein Leben lang wirksam sein kann. Das wissen wir natürlich von vielen, die den Holocaust überlebt haben, die uns ja auch noch im hohen Alter berichtet haben, wie sehr sie unter diesen Folgen zu leiden hatten. Das heißt, wir müssen diesen Menschen alle Formen der Rehabilitation ermöglichen, so wie es meiner Meinung nach im Gesetzestext auch steht. Das heißt auch, dass wir Sprachbarrieren überwinden müssen und vor allem auch diese gesellschaftliche Anerkennung geben müssen. Ich glaube, es geht ganz viel in erster Linie um Sicherheit. Also da müsste man im Asylverfahren bereits einsetzen. Uns wurde 2014 versprochen, dass kein Asylverfahren in Österreich länger als ein halbes Jahr dauert. Das kann uns nur ein müdes Lächeln kosten. Wir sind nach wie vor bei Jahren und Jahrzehnten. Das ist nicht Sicherheit. Auch das wissen wir von der großartigen Studie von Hans Keilsohn. Das Wichtigste, was Menschen brauchen, ist einfach Sicherheit. Die müssten wir in erster Linie gewähren. Das Zweite ist Anerkennung. Anerkennung natürlich, um einmal einen gesicherten Ort erreichen zu können, aber auch Anerkennung mit dem Leid und auch mit den Stärken, die die Menschen haben und dann Zukunft als Teil dieser österreichischen Gesellschaft. Ich glaube, da gibt es noch einiges, was es zu tun gibt. Ich möchte noch Frau Exenberger fragen. Sie sind als Vertreterin von MNIST ja auch Teil der Zivilgesellschaft mit einer NGO. Sie haben Advocacy, also Sie sagen, Sie sprechen auch, Sie setzen sich auch aktiv ein in diesen Themen. Wo sehen Sie denn da eine besondere Aufgabe auch der Zivilgesellschaft? Wir haben jetzt mehrfach schon gehört, es braucht da Druck, es braucht Unterstützung, es braucht auch tatsächlich eine Anwaltschaft, um diese Themen durchzubringen. Wo anfangen? Für uns bei Amnesty ist unsere Rolle sehr, sehr stark das Beobachten und das Dokumentieren von Menschenrechtsverletzungen und natürlich mit diesen Ergebnissen dann auch zu versuchen, bei der Politik und in der Öffentlichkeit Druck zu machen. Es ist leider auch eigentlich so, dass wir immer noch sehr viele Berichte darüber schreiben müssen, wie die menschenrechtliche Situation ist, gerade wenn wir von Polizeigewalt sprechen, wo wir eben sehen, dass diese nicht wirksam untersucht wird in Österreich, dann ist es schon schade natürlich, dass es derzeit noch so ist, dass NGOs wie Amnesty International quasi dann die Aufgabe haben, diese wirksamen Untersuchungen anzustellen und das ist natürlich eigentlich ganz zentrale Aufgabe der Behörden oder sollte es sein und dafür setzen wir uns ein. Was wir bei Amnesty selbst nicht machen, aber was ein ganz großer Bereich natürlich hier auch ist, ist natürlich der Rechtsbeistand und die rechtliche Beratung von Betroffenen, die natürlich auch ein ganz großes Thema hier ist. Ermittlungen, die verlaufen auf dem Sand, da wird oft nicht wirksam untersucht. Es gibt daneben natürlich noch andere Instrumente, wie beispielsweise im Verwaltungsstrafrecht, strafrechtlich könnte man eine Maßnahmebeschwerde bei den Verwaltungsgerichten machen, die stellen eben auch beispielsweise ein Artikel 3 Menschrechtskonventionsverletzungen fest, der niedrigen Behandlung beispielsweise. Menschrechtskonventionsverletzungen fest, der niedrigen Behandlung beispielsweise. Diese Verfahren sind mit ganz hohen Prozesskostenrisiken für Betroffene verbunden. Da ist es auch sehr schwer, Gerechtigkeit zu erfahren. es gäbe auch die Möglichkeit, sich an die Volksanwaltschaft zu wenden, aus betroffenen Perspektive, wenn sie von Voltsalte Gewalt betroffen ist. Da muss man auf jeden Fall auch sagen, dass die Volksanwaltschaft auch ein begrenztes Mandat hat, diese Fälle zu untersuchen, weswegen sich auch die Volksanwaltschaft sich auch ganz klar dafür einsetzt, dass wirksam untersucht werden muss und dass es eine eigene Stelle braucht. Sind Sie im gesetzgebenden Gremium des österreichischen Staates? Also Sie haben rein theoretisch die Möglichkeit für all das, was wir jetzt gesprochen haben, die Rahmenbedingungen zu schaffen. Wie schaut es denn da aus? Die unabhängige Beschwerde- und Ermittlungsstelle steht nicht nur im Regierungsprogramm, sondern war jetzt lange genug Gegenstand innerkoalitionärer Verhandlungen. Ich habe, ich sage es mal so, die letzten zwölf Monate überhaupt keinen Zeithorizont mehr genannt, weil sich das wirklich sehr lang gezogen hat. Es ist ein schwieriges Projekt, es ist für die Polizei ein Stück weit ein Kulturwandel. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir das rechtlich mit Ende dieses Jahres gebacken kriegen. Und ich hielt das wirklich für einen wichtigen Schritt, vielleicht nicht für den Großteil der österreichischen Bevölkerung auf den ersten Blick ersichtlich, aber warum ist es so wichtig? Weil es Vertrauen darin zurückgibt, dass die Polizei, die ja das staatliche Gewaltmonopol ausübt und der gegenüber wir immer auf einer schiefen Ebene sind, dass die in jedem Fall anständig agiert und wenn sie das nicht tut, wenn sie diese Macht missbraucht und Menschen erniedrigt, verletzt, überschießende Gewalt anwendet oder im wirklich allerschlimmsten Fall tatsächlich foltert, dass das rasch und unabhängig und gründlich untersucht wird. und unabhängig und gründlich untersucht wird. Ich habe vorhin gesagt, das eine ist die Menschenwürde, die ja durch die Folter geradezu in der krassestmöglichen Form negiert wird, aber die aufrechtzuerhalten ist gleichzeitig ein ganz wichtiges Vorbeugungsinstrument gegen die Folter und das zweite ist die Kultur der Straflosigkeit und die soll mit dieser Stelle möglichst früh eingedämmt werden. Ich sage bei diesen Gelegenheiten immer dazu, wir haben in Österreich eine Polizei, die im internationalen Vergleich auf menschenrechtlich hohem Niveau agiert, das ist so, aber es gibt immer wieder Fälle von überschießender Gewalt, von entwürdigender Behandlung. Wir haben über die Gruppen gesprochen, die das besonders trifft. Und die soll und darf es im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr geben. Ich hoffe, dass ich jetzt nichts Falsches verspreche und dass wir es mit Jahresende oder mit dem Jahreswechsel tatsächlich hinkriegen, dass das konkret wird. Wir werden es uns auf jeden Fall jetzt merken. Jetzt haben Sie es schon gesagt, jetzt wissen wir es, jetzt merken wir es uns auch. Vielen Dank, Sie sind ja jetzt auch noch bei den Tischgesprächen da. Vielen Dank für diese Runde. So, wir laden Sie jetzt noch ein, nachdem Sie so viel zugehört haben. Und bevor wir dann in die Schlussrunde einbiegen und zur Grubersuppe zur Stärkung kommen, dass an den Tischen jetzt noch Gespräche stattfinden. hat. Mag. Bürstmeier, Herr Mehrne, Frau Dr. Breitler, Guy Dockendorf, Caritas Direktor Kehrer. Jemand aus der Mauthausen-Perspektive, da habe ich leider keinen Namen, Bernhard Müller, Christoph Freudenthaler, Martin Fritz, Reinhard Kasper und Fahrer Maas Karimi am Onlinetisch. Sie haben jetzt, ich würde sagen, eine Viertelstunde Zeit, sich zwei Fragen anzuschauen. Gibt es Graubereiche der Folter oder des menschenunwürdigen Verhaltens oder der menschenunwürdigen Behandlung, von der Sie schon etwas gehört haben oder die Sie erlebt haben? Und was ist in Österreich in dieser Sache zu tun? Ein Austausch am Tisch. ist in Österreich in dieser Sache zu tun, ein Austausch am Tisch. Wir werden am Ende ganz eine kurze Runde machen und mit einem Satz dann hier heroben noch sagen, was am Tisch gesprochen worden ist. Eine Viertelstunde bis fünf vor neun, bitte. So, geschätzte Damen und Herren, Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich habe gerade gehört, einige sind schon fertig. Also eigentlich habe ich zwei Botschaften gehört, einige sind schon fertig und die Suppe ist schon heiß. Und wenn man das jetzt zusammen kombiniert, dann würde ich sagen, schließen Sie bitte Ihre Runde ab. Dann würde ich sagen, schließen Sie bitte Ihre Runde ab. Und dann würde ich die Tischmoderatoren und Moderatorinnen bitten, kurz heraufzukommen zu mir. Der Auftrag ist, einen zusammenfassenden Satz von dem, was am Tisch gesprochen worden ist. Franz Kehrer bricht das Eis. Genau, die Tischmoderatoren und Moderatorinnen, bitte zu mir. Mit und ohne Schummelzettel. So, haben wir alle schon eingesammelt? Nein, noch nicht ganz. So, die Frau Breitler ist noch fest am Schreiben. Außer der Frau Breitler sind, glaube ich, jetzt alle da, oder? Wenn ich das richtig sehe, dann starten wir los. Bitte, bitte noch einmal um Aufmerksamkeit, das ist eh schon die letzte Aufmerksamkeitsrunde. Ja, ganz kurze Zusammenfassung unserer Diskussion. Hass im Netz und Gewalt in der Familie waren zwei so Punkte, die wir besprochen haben, oder auf die Themen, die mir gekommen sind. Und wichtig ist, auch Rahmenbedingungen zu schaffen, dass zum Beispiel institutionelle Gewalt, die auch entstehen kann, zum Beispiel wenn man in ein Pflegeheim denkt, braucht es die Rahmenbedingungen, dass man das maximal verhindert, dass das dort entsteht. Und natürlich, der Herr Merni hat es angesprochen, Zivilcourage, auch das Hinschauen, auch wenn es zum Beispiel um Gewalt in der Familie geht, dass eine Lehrerin, eine Pädagogin hinschaut oder eben die Nachbarin oder der Nachbar. Darf ich dich bitten, ein bisschen nachzurutschen, damit die Frau Breitler nicht runterfällt auf der drüberen Seite. Dankeschön, Frau Exenberger. Wir haben ganz, also ein stark diskutiertes Thema Pflege natürlich und sehen da einfach, also einerseits in Österreich ist es natürlich sehr toll, dass sehr, sehr viel präventiv gemacht wird. Es gibt beispielsweise die Kommission und die Volksverwaltungschaft, die ja auch regelmäßig kontrollieren. Genau, gleichzeitig muss natürlich strukturell alles gemacht werden, um menschenwürdige Pflege zu ermöglichen in Österreich. Und das ist natürlich auch gerade ein großes Thema der Zukunft. Vielen Dank. Christoph Freudenthaler. Bei uns wurde auch vom Hass im Netz intensiv gesprochen, die verbale Gewalt. Und so bei der Frage, was können wir machen, da wurde gesagt, dass wir sehr achtsam sein sollten in der Sprache, wo wir das Gefühl haben, dass andere Menschen entwürdigt werden, dass das sehr viel über die Sprache läuft und dass wir da ein hohes Maß an Achtsamkeit entwickeln. Monika Welguni. Bei uns wurden vier Themen angesprochen. Die Martha hat von Polizeiobergriffen in Frankreich berichtet. Dann war auch das Thema Gewalt in den Familien bei uns am Tisch. Und es ist auch um das Thema illegale Prostitution gegangen, Menschenhandel, was dort an Folter auch ausgeübt wird. Und ein großes Thema war das Thema illegale Pushbacks. Ich habe selbst illegale Pushbacks auf Lesbos erlebt, weiß aber auch, dass das an der Grenze zu Österreich geschieht und vor allem, dass Folter auf der Balkanroute gang und gäbe ist. Vielen Dank. Willi Merni? was auch bei uns zur Sprache kam, sind die Frauen im Iran jetzt oder die Männer und Frauen, die trotz der Gefahr der Folter wirklich sich nicht einschüchtern lassen und auf die Straßen gehen, dass das eigentlich ein ganz großes Hoffnungszeichen ist. Wir haben genau dieselben Fragen diskutiert wie ihr von der Pflege über die Frage von gewaltigen Frauen und wir sind der Auffassung, dass es immer noch die Antwort lautet, hinschauen, Zivilcourage zeigen auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite Begegnungen zu organisieren. Wenn Menschen sich begegnen, sich kennenlernen, unterschiedliche Sichtweisen haben, ein anderes Verständnis erzeugen. Also Begegnung, Diskussion und Hinschauen. Gitter, ob man darf? Ja, wir waren die polnisch-italienisch-luxemburger Gruppe und wir waren uns einig zu sagen, dass Folter in vielen Sparten wir erleben oder erlebt haben über die Presse, über Fernsehen und dass das immer noch zunehmend, Beispiele wurden heute gesagt, und dass das dann auch bei den Menschen, ich habe es vorhin selber gesagt, eine Art Ohnmacht hervorruft. Was kann man überhaupt noch machen? Und dann gibt es aber auch viele Beispiele von Solidarität, von Menschen, die Menschen aufnehmen. Beispielsweise haben die Polen viele, viele, die Ukraine aufnehmen, aber nicht nur die Polen. Ich glaube, es gibt so viele Zeichen für Hoffnung von Menschen, die für andere Menschen da sind. Das heißt, wir sollten uns nicht unterkriegen lassen und wie der Willi es auch so richtig ausgedrückt hat, wir müssen aufstehen und sagen, was zu tun ist, aber auch selber was vorleben. Dankeschön. Frau Weidler. Dankeschön. Frau Weidler. es auch um diesen Bereich und wir sehen auch da einen Graubereich nach dem Motto, während den Anfängen, Kinder sind oft im Umgang sehr rüde. Was werden da später für Menschen daraus, wenn man da nicht sofort darauf achtet, wie sie respektvollen Umgang untereinander lernen, wie sie eine Streitkultur erlernen und wie wesentlich es wäre, eben dadurch auch wirklich den Bereich der Sozialarbeit auszubauen, wo die Politik sehr gefragt ist in Österreich und das ist ein großer Graubereich, da haben wir viel zu wenige Ressourcen, auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. zu anderen europäischen Ländern. Also es wäre eine Sache, die ganz wesentlich wäre, darauf zu achten. Auch, dass man in weiterer Folge über die Sozialarbeit sozusagen auch auf Gewaltbereiche in der Familie noch besser draufkommt und achtet. Denn hier geschieht auch sehr viel, wo es wirklich Graubereiche sind, wo sich niemand etwas darüber reden traut. Also in meiner Schule zum Beispiel haben wir auch in jedem Jahr... Darf ich sagen, ich bin sehr tolerant, ein Satz wäre es gewesen. Dann möchte ich aber bei der Schule natürlich, der Notizzettel ist allerdings auch sehr groß, passt vieles drauf. Wir können nicht erschöpfend, einen Satz noch bitte. Also als weitere Bereiche haben wir dann auch noch eben das Thema Frauen besprochen, die in Abhängigkeit leben, wo es einfach zum Ausbau von Betreuungen kommen sollte. Und bei Asylverfahren wäre die Politik halt gefragt, die sich wirklich zu verkürzen, weil Menschen ständig in Angst leben. Und das darf auch nicht länger so bleiben. Danke. Danke, Herr Wild und Frau Butler. Ganz ähnlich. Wir haben allerdings mit einer anderen Frage begonnen. Wir haben damit begonnen, wo kommt es zu Täter-Opfer-Vermischungen. Und dass wir hier sehr genau hinschauen müssen und nicht in Schwarz-Weiß-Schablonen denken dürfen. Und genau dort muss angesetzt werden über Forderungen in Pflege, Schule. Also schließen wir uns glaube ich mit allen anderen Gruppen an. Danke. Sehr gut. Dankeschön, danke für Ihre Unterstützung an den Tischen. Wunderbar. Jetzt haben wir wirklich sehr sehr viele Aspekte aufgerissen zum Thema. Viele sind zu Wort gekommen. Und jetzt kommt noch einmal Mag. Andrea Wall zu Wort. Wir biegen jetzt sozusagen in die Schlusskurve ein. Frau Wall wird jetzt noch eine quasi Bedankung machen, denke ich. Dann gibt es noch einmal Musik und dann kommt die Suppe. Ja, wir haben nun einen kleinen Einblick bekommen in die Themen des heurigen Symposiums, was uns so in den nächsten Tagen erwarten wird. Wir möchten Sie sehr herzlich einladen, die Workshops morgen, Gewaltprävention und Täterberatung sind Opferschutz, die Rundgänge morgen, Weg der Menschenrechte, Langenstein, die neuen Grundstücke, die durch die Republik angekauft wurden, Ahmed, ein Kind aus Mauthausen, Rundgänge in der KZ-Gedenkstätte, auf den Spuren des Nationalsozialismus in St. Georgen in den nächsten Tagen zu besuchen. Morgen gibt es ein spannendes Podiumsgespräch im Donausaal Mauthausen, wo es intensiver an den Grenzbereichen geht. Wo hört Strafe auf, wo fängt Folter an, welche Auswege gibt es. Beim heurigen Poetry Slam gibt es was Neues. Poetry Slam trifft Groove Music mit Jazz at Work aus Mauthausen morgen am Abend im Donausaal. Wir pfeifen auf dem Gurkenkönig, ist das heurige Kindertheaterstück am Samstagnachmittag in der Mittelschule Mauthausen mit Elterncafé. Die Friedensandacht in der Kirche in St. Georgien am Samstagabend, der Kulturabend mit Michael Kölmeier und der Tonfabrik und das Literaturfrühstück am Sonntag zeigt uns noch einmal Stücke von Michael Mickea. Andi, darf ich dich jetzt bitten? Ja, der Abend ändert sich, nähert sich dem Ende und es ist naturgemäß der Zeitpunkt, um Danke zu sagen. Das Menschenrechte-Symposium, das UNESCO-Menschenrechte-Symposium, organisiert sich ja nicht von selbst und daher möchte ich einen herzlichen Dank den vielen ehrenamtlichen Helferinnen, die viel Werbung gemacht haben und bei den Veranstaltungen mithelfen, den Workshopleiterinnen, Rundgangsleiterinnen und Künstlerinnen, allen Technikerinnen, Dolmetscherinnen, den Förderern und Sponsoren, die bei der Finanzierung mithelfen, dem engagierten Vorbereitungsteam für die Diskussion der Inhalte, Ideen für Referentinnen und Veranstaltungen, Gerhard Beck, Gudrun Bloberger, Christoph Freudenthaler, Monika Greindl, Ernst Gusenbauer, Andrea Henner-Büchler, Walter Hofstetter, Robert Klausberger, Christian Langthaler, Reinhard Leonhardsberger, Klaus Bachner, Christian Stark und natürlich den hauptberuflichen Mitarbeiterinnen Claudia Haunschmidt, Maria Dorfer, Janusa, Abdullo Soder, Farahmas Karemini und natürlich dir, Andrea. Herzlichen Dank aussprechen. Danke auch an Sie, an Euch für Eure Teilnahme und Eure Beiträge heute Abend. Danke auch an den Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor den Bildschirmen. Vielleicht noch ein kurzer Appell, nutzt das Angebot des Menschenrechtssymposiums, besucht die Workshops und sorgen wir gemeinsam für einen erfolgreichen Abschluss des Symposiums der Menschenrechte. Und last but not least möchte ich natürlich ein herzliches Dankeschön an die Moderatorin Dr. Heidenau sprechen. Danke für die tolle Begleitung durch diesen schönen heutigen kurzweiligen Abend. Danke. Danke, danke schön. So, dann habe ich Ihnen eigentlich etwas Angenehmes noch zu tun, nämlich, wo ist er? Unser, ah, jetzt hätte ich ihn fast nicht gesehen, Nikolas Miker. Ich glaube, er hat sich auch einen Applaus verdient, weil er hat wirklich flexibel reagiert und ich habe gerade gehört, also man kann dich ja auch noch intensiver hören mit dem großen Programm, das du eigentlich für heute vorbereitet gehabt hättest und das dann aber quasi in echter Würdigung. Jetzt hören wir noch ein Stück von Nikolas Mikkea. Nikolas Mikheja. Ich habe mir überlegt, also ich habe mir so ernst genommen diese Idee von Improvisieren, dass ich wollte gar nicht meine Lieder total vergessen und dann einfach nur was anderes machen. Hat jemand da geklatscht, als ich das gesagt habe? Krass, okay. Ein Lied von einem Berliner Künstler. Ich weiß, das ist die Kultur, dann kommt die Suppe. Freut euch auf die Suppe. Menschenrechte, Kultur, Suppe. Das ist entweder Rio Reiser, weißt du, wer der kennt, oder Marlene Dietrich. Was wollt ihr haben? Entweder Rio Reis, weiß nicht, wer er kennt, oder Marlene Dietrich, was wollt ihr haben? Ich kenne keine österreichischen... Oh Gott! Ich habe jahrelang Klassik und Schicksal studiert und habe vergessen, woher Mozart kommt. Okay, das ist auch eine Idee. Ich kann auch vielleicht bei Rätseln und mit der Zauberflute. Ich meine, ich ging davon aus, dass er keinen Bock auf meine Lieder hatte, deswegen mache ich das. Es war wirklich lustig bei euch. Und meine Musik ist sehr traurig. Ich weiß nicht warum das lust ist lustig. Das klingt jetzt nicht so gut, wenn es lustig wird. Ich brauche diesen Mikrofon. Ich versuche das. Einmal zu beherrschen, wenn du die Zauberflöte... Vielleicht kann ich das nicht. vielleicht über meine Niedrig. Thank you. piano plays softly Thank you. Thank you. Danke schön. Danke schön. Kehr, so wird man ein Star, oder? Vielleicht ab jetzt, ab St. Georg. Schon zu spät? Also für heute, oder? Ja, aber heute war ein voller Erfolg. Super, Nikolas, hat wunderbar funktioniert. Es sollte noch die Suppe heiß sein und noch genügend da sein, obwohl sie ein bisschen warten hat, müssen jetzt auf serviert werden. Die Suppe wird am Tisch serviert, also sie kommt da schon von hinten herein. Die Grubersuppe in Töpfen mit Brot dazu. Wenn Sie Getränke wollen, bitte selbst holen. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend, guten Appetit und ein erfolgreiches Symposium bei einem wichtigen Thema. Einen guten Appetit. Mahlzeit. 10. Vielen Dank. Takk for at du så på. Vielen Dank.