Vielen Dank. So, alle, die jetzt im Warteraum waren, sind jetzt im Raum drinnen. Ich rechne damit, dass einige Leute noch zu uns dazustoßen werden, nach dem Anmeldestand, der bei uns vorliegt. Nachdem ihr, sie aber pünktlich da wart, möchte ich uns nicht länger auf die Folter spannen und schon mal starten. Herzlich willkommen zum heutigen Abend im Rahmen der Vortragsreihe, Online-Vortragsreihe an das Wirtschaften. Mein Name ist Rainer Rathmeier. Ich melde mich hier aus dem Wissensturm, aus der Volkshochschule der Stadt Linz. Ich bin da zuständig unter anderem für den Fachbereich Natur, wo wir Angebote rund um das Thema Nachhaltigkeit, Ökologie, Klimaschutz anbieten. Es freut mich sehr, dass Sie heute wieder hier zu uns hergefunden haben, zu unserer Reihe. Manche von Ihnen sind ja schon Stammgäste und waren schon öfter dabei. Wir waren schon öfter dabei. Ich darf Sie heute begrüßen im Namen der Veranstalterinnengemeinschaft. Das ist neben der Volkshochschule Linz die Pädagogische Hochschule Oberösterreich, das Klimabündnis Oberösterreich und Südwind Oberösterreich. Mit der Reihe Anders Wirtschaften haben wir uns zum Ziel gesetzt, einerseits theoretisch auf unser aktuelles Wirtschaftssystem zu schauen, uns die Frage zu stellen, wie wirtschaften wir aktuell, was funktioniert gut, aber auch was sind die Probleme, die da aufgeworfen werden durch unser aktuelles Wirtschaftssystem. Probleme der sozialen Gerechtigkeit, aber auch Probleme der ökologischen Grenzen, an die wir stoßen. Stichwort Klimawandel, Stichwort Ressourcenverbrauch und so weiter. Und in den vergangenen Abenden haben wir da schon einen großen Bogen geschlagen. Einerseits theoretisch. Wir haben angefangen mit einer Analyse unseres aktuellen Wirtschaftssystems und einer Kritik und gesagt, was funktioniert im neoliberalen Wirtschaftssystem, so wie wir es jetzt kennen, nicht gut. Was für Ungerechtigkeiten werden produziert, an welche Grenzen stoßen wir und wie sollte eine Wirtschaft ausschauen, die sich auf den Menschen konzentriert? Da haben wir vor allem den Ansatz der Care-Arbeit, der Care-Ökonomie vorgestellt bekommen am ersten Abend. Dann haben wir uns beschäftigt mit der Frage, muss unser Wirtschaftssystem eigentlich immer wachsen? Ist das ein Naturgesetz oder gibt es auch andere Möglichkeiten, eine Wirtschaft zu organisieren innerhalb der Grenzen unseres Planeten. In weiterer Folge haben wir uns dann mit der Frage der Kommunikation und der Psychologie beschäftigt, nämlich wenn wir wissen, dass wir an bestimmte Grenzen stoßen mit der Art, wie wir wirtschaften, wie wir Gesellschaft organisieren, warum fällt es dann trotzdem so schwer, Veränderungen einzuladen, was anders zu machen, Menschen an Bord zu bringen für eine Veränderung. Klimakommunikation war da das Thema. Und dann haben wir uns am letzten Abend schon mit ersten praktischen Alternativen beschäftigt. praktischen Alternativen beschäftigt. Unter dem Schlagwort Anderswirtschaften praktisch haben wir am letzten Abend auf das Thema Ernährung, Lebensmittelproduktion und Lebensmittelverteilung geschaut, haben uns da solidarische Landwirtschaft im Allenthal vorstellen lassen und die Food Saver oben rechts, die sie darum bemühen, dass weniger Lebensmittel im Müll landen. Und heute ist das zweite Mal, dass wir praktisch auf unser Thema Anderswirtschaften schauen und heute unter dem Titel Selbstorganisierte Lebens- und Begegnungsräume. Die Frage ist, wie lassen Sie Räume, wo sich Menschen treffen können, wo sich Menschen gemeinsam organisieren können, wie lassen sich Räume, wo Menschen leben können, wohnen können, wie lassen sich solche Räume solidarisch organisieren und von den Menschen, die dort wohnen oder die sich dort treffen, selbst organisieren. Stückweise, so weit es möglich ist, herausgelöst aus der Profitlogik, die in unserer Gesellschaft so weit vorherrscht. Und da haben wir zwei Initiativen in Linz eingeladen und gewinnen können, wo wir heute Vertreter, Vertreterinnen da haben. Das eine ist die Initiative über dem Tellerrand, die in Kitchenhub Linz im Frankviertel ihre Heimat hat. Da darf ich gleich einmal die Kamera schwenken, weil die zwei Vertreterinnen sitzen heute direkt neben mir, ein bisschen ungewohnt. Die Beate Adam und die Juliane Schönberger sind vom Kitchen Hub Team da und werden uns dann gleich in Kürze über ihr Projekt, über die Entstehung und über die Geschichte erzählen. Es freut mich sehr, dass ihr heute zu mir da in den Wissensturm gekommen seid. Ich hoffe, dass wir das gut zusammenbringen und damit die Kamera schwenken und so weiter, dass man uns sieht und hört. Und als Zweiten darf ich begrüßen den Tobias Haider vom Wohnprojekt Hausprojekt Willifred. Ein selbstverwaltetes Haus mitten in Linz, wo Menschen gemeinsam wohnen, gemeinsam leben und Gemeinschaft leben und organisieren. Aus der üblichen Vermittungs- und Verwertungslogik heraus gelöst. Und der Tobias hat sich bereit erklärt, auch da sozusagen zu erzählen, aus der Praxis der Hausgemeinschaft Willifred. Tobias, ich weiß jetzt nicht, ob du direkt aus Willi Fred zu uns zugeschaltet bist oder wo du sitzt. Auf jeden Fall herzlich willkommen und danke, dass du auch da bist. Ich sitze in meiner Wohnung in Willi Fred, genau. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf. Ja, wir würden es heute wieder so organisieren wie auch das letzte Mal. Wir würden es grob in drei Drittel einteilen, die Zeit, die uns noch zur Verfügung steht. Im ersten Drittel werden uns die Berthe und die Juliane vom Kitchen Hub erzählen. Dann gibt es auch die Möglichkeit, direkt an Sie Rückfragen zu stellen. Für das werden wir Zeit haben. Für das nehmen wir uns 25 Minuten bis eine halbe Stunde Zeit. Dann wird uns der Tobias vom Willi Fred erzählen, da gibt es die Möglichkeit, ihn direkt zu fragen. Und im dritten Drittel dann bis spätestens 19.30 Uhr, da wollen wir fertig sein. Im dritten Drittel werden wir dann eine Gesprächsrunde öffnen, wo Tobias, Berthe, Juliane und Sie, ihr, miteinander ins Gespräch kommen könnt, wo wir noch Themen besprechen können, die vielleicht auch übergreifend sind, die beide Initiativen betreffen. Soweit zum Ablauf des heutigen Abends. Organisatorisch möchte ich nur erwähnen, dass der heutige Abend aufgezeichnet wird, weil auch ein Mitschnitt dieses Abends wie die Mitschnitte der vorangegangenen Abende der Reihe auf der Homepage der Volkshochschule Linz und auf DorfTV im Linzer Community Fernsehsender zum Nachsehen zur Verfügung stehen wird. Also wenn Sie Fragen, was fragen möchten und nicht im Bild erscheinen, dann können Sie die Kamera stummgeschaltet lassen und mit uns reden. Oder Sie können einfach auch Ihre Fragen in den Chat schreiben. Die schauen wir während der Veranstaltung schon mit und können es dann auch beantworten. Gut. Soweit zur Vorrede. Und würde ich sagen, springen wir mitten rein. Und ich brauche jetzt ein paar Augenblicke, dass ich da die Präsentation zum Laufen kriege und die Kamera schwenke. Und dann werden wir als erstes von der Beate Adam und der Juliane Schönberger über den Kitchen Hub im Linzer Frankfurt gehen. So, ich denke, das hat immer funktioniert. Das hat auch funktioniert. Und so, da ist die Juliane. Ja, hallo, herzlich willkommen. Das hat auch funktioniert. Und zwar, Beate Juliane. Ja, hallo, herzlich willkommen. Wir sind Beate und die Juliane von Über den Tellerrand Linz und wir möchten euch heute ein wenig zeigen, wie wir unsere Sternküche, das ist das Kitchen Hub, wie der Rainer gesagt hat, wir haben jetzt einen neuen Namen, die Sternküche, weil unsere Location liegt in der Ingenieursternstraße 45 bis 47 im Herzen von Frankfurt. Und da wir offensichtlich eine sehr gute Küche haben, kam dann jemand auf die Idee, uns umzutaufen auf Sternküche. Und mit der Sternküche haben wir versucht, da in Frankfurt einen Raum zu schaffen, wo Menschen einander begegnen können, auf Augenhöhe begegnen können und dort auch gemeinsam etwas gestalten können. Uns geht es dabei immer um die Frage, wie entstehen solche Räume, die von vielen getragen werden und nicht nur von einer Organisation eben? Wie kann man die Räume füllen? Wer kann was dazu beitragen? Wie kann man die Organisation auch erweitern? Der zentrale Ort bei uns ist eben die Sternküche im Frankviertel. Wir teilen uns das Gebäude mit dem Fußballverein, dem SV Frankviertel. Das war schon mal das Erste, dass wir auch dieses große Gebäude auch gemeinsam nutzen, auch den Fußballplatz, zumindest das Nebenfeld, das Hauptfeld gehört den Fußballern, gemeinsam nutzen. nutzen und dass wir dort Step-by-Step versucht haben, einen offenen Begegnungsraum im Stadtteil sozusagen einzurichten. Ein Ort, wo man einfach hinkommen kann, wo jeder hinkommen kann und rund um diesen Raum ist dann eben eine sehr vielfältige Community entstanden. Das lügt mir auch noch ganz kurz, es gibt uns seit 2016, wir feiern heuer im Oktober unser zehnjähriges Jubiläum. 30 plus Kulturen finden sich immer bei uns am Tisch ein und sieben plus Angebote und Formate gibt es bei uns im Haus. Unser Ansatz ist eben, Räume zu teilen. Bei uns läuft es eben so, dass wir sozusagen den Raum haben. Die Sternküche gehört der Stadt Linz. Es ist ein städtisches Gebäude. Wir bezahlen dort monatlich, muss man glaube ich auch gleich dazu sagen, Pacht, auch natürlich auch sehr viel Nebenkosten, weil ja eine Küche dranhängt und haben aber dann trotzdem gesagt, wir wollen diesen Raum nicht nur für uns als Küche nutzen, für unsere Caterings nutzen, sondern wir wollen den Raum einfach auch aufmachen. Und es kamen plötzlich auch viele kleine Vereine zu uns und haben gesagt, habt ihr die Möglichkeit, können wir den Raum nutzen? Das ist von Musik über Sprache, über Familienangebote eine Vielfalt, die da bei uns eben stattfindet. eine Vielfalt, die da bei uns stattfindet. Es gab zum Beispiel, voriges Jahr im Dezember, haben wir den Raum gemeinsam geteilt mit dem Verein Zuflucht, mit dem Verein Und, mit dem Verein Parola. Und ausgeschrieben war Kekse backen gemeinsam mit den Kindern. Das war wirklich ein Moment, wo die Sternküche, glaube ich, einmal so voll war, wie sie voller noch nie war. Es waren an die 70 Frauen plus minus nur mal 70 Kinder bei uns in der Sternküche und wir haben gemeinsam einen ganzen Nachmittag miteinander verbracht und Kekse gebacken. Alle sind glücklich und zufrieden nach Hause gegangen und es war wirklich ein wunderschönes Erlebnis. Und das sind auch immer die Momente, wo wir dann am Ende des Tages auch sagen, ja, es zahlt sich aus, dass der Raum nicht nur uns gehört, sondern dass der Raum für alle da ist. Genau, wir haben auch eigene Projekte natürlich. Wir haben einen Freitagstisch, das ist der Freitag, Freitagsmittagessen für alle gratis. Wir kochen da mit geretteten Lebensmitteln und es ist jeder eingeladen und kann da Mittagessen kommen. dass sie ein gratis Mittagessen haben. Manche kommen, weil sie uns kennen. Und da kommen dann wieder Leute zusammen, die sonst vielleicht nie zusammenkommen würden. Und die Tische mischen sie, weil es gibt nicht kleine Tische, wo nur zwei bis drei Leute sitzen können, sondern große Tische, wo man sich zusammensetzt und zusammenkommt. Zusätzlich gibt es also Meet-and-Eat-Abende. Das ist ein offenes Begegnungsformat, wo man vorher gemeinsam kocht und danach eben auch gemeinsam isst. Der Ansatz vom gemeinsamen Kochen hat etwas sehr Verbindendes und etwas, was einfach Leute zusammenbringt, wo man nebenbei zu Gesprächen kommt und dann auch zueinander kommt. Genau, es geht nicht nur ums Essen, es geht auch um die Begegnungen. Zusätzlich haben wir auch Kochkurse, die können einzeln individuell gebucht werden. Da kommen unterschiedlich viele Personen zusammen und erleben dann neue Küche, meistens von anderen Ländern und andere Kulturen können da eintauchen. Und es sind immer wirklich sehr, sehr nette Abende. Und der Sonntagsbrunch ist, also der ist ungeschlagen sowas von beliebt. Und das ist meistens ein Format, da kochen wir dann für Leute. Es wird auch angemeldet und es gibt dann eine freiwillige Spendenbasis und er ist jedes Mal vollkommen ausgebucht. Genau, das Sprachcafé Coco ist gemeinsam mit der Volkshilfe, findet eben auch in unseren Räumlichkeiten statt und ist immer am Freitagvormittag, Vormittagessen. Und die Leute kommen zusammen, kommen, um Deutsch zu lernen, setzen sich zusammen, sprechen miteinander. Und genau, es ist eine unglaubliche Hilfe für die Leute. Leute. Ein weiteres Format, das man in Kooperation mit der Volkshochschule Oberösterreich, dem Institut für interkulturelle Pädagogik, jetzt auch schon glaube ich das vierte Jahr, regelmäßig anbieten, ist Mama lernt Deutsch und fit für die Schule. Das Projekt richtet sich vorwiegend an Frauenmütter mit Migrationsbiografie und es geht dabei um Sprachkompetenz im Alltag und um Unterstützung der Kinder im Schulalltag. Es entsteht auch immer wieder ein sehr guter Austausch und die Bildungsbegleiterinnen stärken die Eltern immer dabei, dass sie am Leben der Kinder wirklich intensiv und aktiv teilnehmen. Und in diesem geschützten Rahmen ist es schon immer so, es kommen immer sehr viele Frauen, die am Anfang noch gar nicht Deutsch sprechen, aber der geschützte Raum motiviert die Frauen, dass es wichtig ist, dass ich auch Teilhabe an der Gesellschaft haben kann. Und Step by Step werden sie dann auch immer mutiger. Und was seitens von uns eben dann erkommt, ist, dass wir einmal im Monat ein sogenanntes Bildungscafé anbieten, wo es eben Themen gibt um Ernährung, Bewegung, Arbeit und wo wir halt kurze Inputs geben und wo danach vor allem ein Austausch passiert. Und gerade bei diesem Bildungscafé merken wir auch, wie positiv dieser Mama lernt Deutsch und fit für die Schule Kurs sich bei den Müttern auswirkt. Ein weiteres Format, ein sehr schönes Format, was wir heuer neu haben, ist Kinder kochen für ihre Eltern. Da kommen acht Kinder zu uns in die Sternküche und bereiten in zwei Stunden ein Menü für die Eltern vor und die kommen dann um 17 Uhr und dann wird gemeinsam gegessen. Wir haben Bilderbuchkinos und wir haben neu, dank der Unterstützung auch vom Rainer, einen Gemeinschaftsgarten, der ganz viel von unseren Seniorinnen begleitet und betreut wird. Das sind auch Seniorinnen, die hatten früher selbst einen Schrebergarten, können den aber nicht mehr alleine bewirtschaften und sind hoch erfreut darüber, dass man ihnen sozusagen jetzt auch wieder eine ganz wichtige Aufgabe gegeben hat, dass sie dort auch ihr Wissen einbringen können. Genau, wir haben auch die Kreativwerkstatt in Kooperation mit dem Stadtteilbüro. Da sind jedes Mal wieder andere Themen, die dann bearbeitet werden. Es ist letztes Mal so ein Serviettendruck gemacht worden. Es sind auch Wäsche aus alten Tellern, es sind so Etascheren gebastelt worden. Und es sind wirklich ganz unterschiedliche Dinge, wo auch unterschiedlichste Leute zusammenkommen und etwas kreieren können. Es ist auch wieder eine Zusammenarbeit, die wir alleine so nicht hinbekommen würden. Stopp, der Nachbarschaftstisch ist jetzt gerade bei uns im Tellerrand der Sternküche. Deswegen sind wir eben da. Sie nutzen den Raum, um eben dort andere Teambesprechungen zu machen, auch mit anderen Gemeinsamkeiten, zum Beispiel mit dem Kinderschutzzentrum. Und genau, stärkt die Nachbarschaft und die Zivilcourage. Genau, die Community Connect, wir arbeiten eben mit ganz unterschiedlichen Initiativen zusammen. Wir schauen, dass wir immer wieder neue Projekte entwickeln können. Und wir schauen, das ist glaube ich eine Haltung, die jeder einbringen muss, wir schauen, dass der Raum offen bleibt für Neues, dass wir offen sind für Vorschläge, dynamisch sind, die Zusammenarbeit einfach ermöglichen. Ja, was verbindet alles? Die Formate sind sehr unterschiedlich, aber wir haben gemeinsame Prinzipien. Die Offenheit, alle können kommen ohne Bedingungen. Die Niederschwelligkeit, es soll keine Hürde geben, keine Voranmeldungen. Es gibt auch kein Format, wo es ein Eintritt verlangt wird. Die Teilhabe, alle gestalten mit. eben auch deswegen auch so wichtig, dass wir uns dann auch immer wieder treffen und gemeinsam absprechen, welche Formate soll es jetzt und in der Zukunft geben und man muss auch dazu sagen, in Zeiten wie diesen, wo viele Vereine sehr viele finanzielle Einbußen erlitten haben, sind natürlich gerade auch ganz viele Kooperationen besonders wichtig und die Zusammenarbeit. Uns ist das einfach wichtig und ich glaube, dass dann auch die Sternküche halt erstens einmal besser ausgelastet ist und dass auch immer wieder neue Inhalte eben gemeinsam entstehen können. Dann muss ich herausfinden. die Herausforderungen? Oder kommt auch daran? Genau, es gibt natürlich auch Herausforderungen, so schön sich das immer alles anhört und es ist auch immer dann im Nachhinein, wenn es passiert, schön, gibt es natürlich Herausforderungen. Es gibt unterschiedliche Bedürfnisse, für jeden schaut eine Zusammenarbeit unterschiedlich aus oder die Anforderungen, wie man glaubt, dass der andere Kooperationspartner das macht. Und es braucht natürlich Abstimmung, braucht Zeit. Und trotzdem lohnt es sich immer wieder, dass man aufeinander zugeht, dass man die Strukturen erschafft und je länger man dann zusammenarbeitet, desto besser funktioniert es dann auch. Danke, die müssen trotzdem, Entschuldigung, besser funktioniert es dann auch. Danke. Wir müssen trotzdem... Entschuldigung, die Folie ist noch da. Genau. Wollen wir jetzt ein bisschen übersehen. Ja, was macht das anders Wirtschaften? Auch bei uns besonders aus. Wir sind auch in Kooperation mit Foodsharing gemeinsam Lebensmittel retten und wie gesagt auch jeden Freitag das gratis Mittagessen. Bei uns ist das Ehrenamt eine tragende Säule und alle unsere aktiven Teammitglieder machen eigentlich alles im Ehrenamt. Der Zugang, das ist uns wichtig, ist gratis und bedingungslos. Wir dann Ressourcen teilen, wir wollen nichts besitzen. Darum ist ein bisschen so unser Prinzip, wir haben den Raum, ihr habt die Kursleitung und so arbeiten wir halt zusammen und tauschen halt sozusagen unsere gemeinsamen Stärken aus und der Mensch steht absolut vor dem Profit. Genau, man muss nicht groß anfangen, es reicht einfach mal, wenn man einen Raum hat, wenn man einen Tisch hat, wenn man zusammenkommen kann. Wichtig ist, die Kooperation ist alles, man kannkommen kann. Genau, wichtig ist, dass die Kooperation ist alles. Man kann es nicht alleine machen. Es ist einfach so, dass es eine Zusammenarbeit ist, wie Beate gerade schon gesagt hat. Wir stellen den Raum zur Verfügung, manchmal Ressourcen oder eben auch vielleicht ein Catering dafür oder sowas und dann findet da der Kurs statt, der von anderen dann geleitet wird und das ist die Zusammenarbeit, die das alles so besonders macht. Ja, jeder kann bei uns dabei sein. Auch ihr, Sie, want to join us. Entweder mal beim Freitagmittagstisch oder beim Freiwillig-Mitmachen. Ihr könnt das mehr über uns erfahren über unsere Homepage oder eben über Facebook oder Insta, über den Tellerrand Linz. Und... Entschuldigung. Na? Ach, du fassest schon. Ein Raum wird bei uns eben lebendig durch die Menschen und nicht durch die Wände und durch die Menschen, die halt da drinnen auch gemeinsam gestalten. Wir danken euch fürs Zuhören und freuen uns auf die Fragen. So, schauen wir mal, wie wir uns da alle drei auf einmal drauf bringen. Sehr gut. So, in der Richtung muss wie wir uns da alle drei auf einmal drauf bringen. Danke, gut. Das werden wir in der Richtung mal sehen. Gut, wir können es uns jetzt sehen. Ja, gibt es jetzt aktuell gerade Fragen zu dem, was wir von der Beate und von der Juliane gehört haben, über die Sternenküche? Einmal das Kitchen Hub. Sonst habe ich einmal eine Frage. Es ist ja, ich habe es ja auch gesprochen, doch eine Menge zu organisieren, zu tun rundherum. Das funktioniert im Ehrenamt. Was motiviert denn euch, euch da einzubringen? Was ist das, was ihr so sagt, dafür zahlt es ja aus oder dafür bin ich dazugekommen? Also mich motiviert, also ich bin in meinem Hauptberuf Leiterin vom Kindergarten in einem Kindergarten im Frankviertel und mich motiviert ist, dass es das braucht. Die Familien brauchen das, die Kinder brauchen das. Das ist so ein Gemeinschaftsgefühl, das was irgendwie heutzutage ein bisschen verloren geht und ich habe eben das damals kennengelernt, Beate kennengelernt als meine Chefin und ich habe irgendwie einfach den Mehrwert davon gesehen. Ich habe gesehen, was die Familien mitnehmen, wie sie das stärkt und wie sie dann vielleicht gestärkt weitermachen können. Ich habe auch das Gefühl, dass Bildungs-, also Chancengleichheit natürlich nicht immer real ist, aber man kann es dadurch verändern, wenn man solche Angebote schafft, die für jeden zugänglich sind und ich finde das sehr wichtig für unsere Gesellschaft. Ich mache das ja jetzt das zehnte Jahr. Ja, ich denke mir, ich habe das ja auch beruflich gemacht in meiner Funktion als Kindergartenleiterin in der Anastasios Grünstra-Straße. Für mich war der Mehrwert einfach immer auch das, mit Menschen zusammen zu arbeiten, zusammen zu leben, zusammen zu feiern, zusammen zu essen und wir kriegen immer sehr viel zurück. Wir haben auch so im Team, wenn man das beobachtet, ja trotzdem viele Teammitglieder, die seit 2016 auch schon bei über den Tellerrand sind. Und der Hussein hat letztens, als Low Food zu Besuch war, ganz was Schönes auch gesagt. Er hat gesagt, wenn ich noch einmal flüchten muss, dann flüchte ich gleich nach Linz, weil da weiß ich, da gibt es den Tellerrand und der Tellerrand ist meine Heimat. Und ich glaube, mehr braucht man nicht sagen, das ist einfach wahnsinnig schön sowas. Peter Kurz hat die Hand geobt. Ja, danke für die Erzählung, für die vielen Projekte, die es hier vorgestellt hat. Mir hätte interessiert, dass Sie ein bisschen was noch erzählen können, wie das Ganze gestartet hat. Also was war da sozusagen der erste Impuls und wie ist das ins Rollen gekommen? Wie viele Leute sind da jetzt sozusagen im Team, die sich kontinuierlich und dauerhaft in dem Projekt engagieren? Ja, okay. Ja, gegründet eben 2016. Entstanden ist das damals durch die Fluchtbewegung, an die wir uns alle noch erinnern können. Und ich einfach persönlich etwas tun wollte und habe gemeinsam mit einer guten Freundin dann eben eine Deutschgruppe initiiert für afghanische Flüchtlinge und im Rahmen dieser Deutschgruppe haben wir dann einmal gemeinsam gekocht. Dann ist mir irgendwie der Tellerrand eingefallen und ich habe dann recherchiert und habe gesehen, da gibt es sogenannte Satelliten. Damals waren es an die 25. Jeder Satellit bedeutet, dass es dort eine Community gibt. In Deutschland hat es sehr viele gegeben, in Österreich hat es keine gegeben. Auch in Wien hat es keine gegeben und da war natürlich der Anreiz dann schon auch sehr groß. Wir möchten auch Teil dieser großen Community werden, haben dann gemeinsam gekocht, Fotos nach Berlin geschickt und ich habe dann dazu geschrieben, hallo Berlin, hier ist Linz. Und Berlin hat zurückgeschrieben, hallo Linz, herzlich willkommen, ihr seid Teil der großen Tellerrand-Community. Die große Tellerrand-Community, die mittlerweile 45 Satelliten sind, weltweit verstreut, hat für uns sehr große Vorteile, weil es einfach auch eine Zentrale in Berlin gibt, die uns so Dinge wie Homepage-Gestaltung, Logos und dieses Ganze drumherum eben auch abnimmt. Wir haben viele Geflüchtete kommen und leider auch gehen sehen müssen, aber so vom Team sind wir so 10, 12 Personen, die eigentlich immer fix dabei sind. Man muss auch dazu sagen, wir finanzieren uns ausschließlich selbst, keine öffentlichen Fördergelder und wir finanzieren uns über die Caterings. Vielleicht haben die einen oder anderen ja eh schon einmal von uns der Rainer nickt, weil die KVZ-Kunde auch eine Kundschaft von uns ist. Ja, und es ist ja wirklich sehr gut. Ist die Frage beantwortet? Es ist für mich ein bisschen schwierig, weil es ist mein Herzensthema und ich glaube, das würde den Rahmen sprengen. Aber wie gesagt, gerne einmal vorbeischauen, dann kann ich das einmal ein bisschen ausführlicher erzählen. Ja, danke, ich beantworte. Das war mir nicht bewusst, dass es da sozusagen so ein Netzwerk im Hintergrund gibt. Katharina, du hast da eine Frage. Danke, das war sehr inspirierend, diese verschiedenen Projekte. Ich habe mich jetzt gefragt, gibt es bei dem Netzwerk, kennt man auch Beispiele, die so ein bisschen mehr im ländlichen Raum sind? Weil ich glaube, dass man auch im ländlichen Raum oft einen Kontakt ein bisschen zu den Mitmenschen verloren hat. Vielleicht noch eher über die Vereine, aber trotzdem so dieses gemeinschaftliche Kochen, kreativ sein, ist dann doch oft auch ein bisschen verloren gegangen. oft auch ein bisschen verloren gegangen? Oder glauben Sie, dass das eher speziell in der Stadt gut funktioniert, weil einfach viel mehr Menschen quasi in einem Raum sind? Ich kann das jetzt nur aus der Ferne für Deutschland beantworten. In Österreich sind wir die einzige Community, also die einzige Tellerrand-Community. In Deutschland gibt es schon auch Communities in kleineren Orten. Also nicht nur in den großen Städten wie München, Frankfurt, Hamburg, Berlin und so weiter, sondern schon auch in kleineren Städten. Es gab ja auch einmal einen Container, einen Schiffscontainer, der durch Deutschland getourt ist und der hat speziell schon sehr viel im ländlichen Bereich sozusagen Halt gemacht. Und der Schiffscontainer da ist auch Raum für Begegnungen. Genau, Raum für Begegnungen, da gemeinsam gekocht. Mitgekocht. Mitgekocht, ja. Ich meine, unser Hauptgeschäft über den Tellerrand ist einfach das gemeinsame Kochen und die Begegnung auf Augenhöhe. Und man muss sagen, das hat 2016 wirklich sehr gut funktioniert, dass sich sehr viele Tandems bei den gemeinsamen Kochevents, die wir immer organisiert haben, ergeben haben. Das heißt, es gab dann für die geflüchtete Familie jemanden, der sie überall hin begleitet hat, einen Deutschkurs zu suchen, zum Bürgerservice zu gehen und so weiter. Danke sehr. Jetzt ziehe ich aktuell gerade keine weitere Frage und das passt auch ganz gut von der Zeit, dass wir jetzt einmal weiterschauen würden zum Tobias, weil es gibt ja dann nachher noch die Gelegenheit, noch einmal mit allen gemeinsam ins Gespräch zu kommen und da noch einmal nachzufragen bei der Sternküche, bei über dem Tellerrand oder zu verbindenden Themen. verbindenden Themen. Danke einmal für mein Werte und Juliane und wir sehen uns noch einmal wieder. Ich würde jetzt einen ganz schönen Killing und würde den Tobias Heider jetzt zu mir holen aus dem Willifred an meine Seite. Hallo Tobias, du hörst uns? Ja, hallo. Wir hören dich und du hast da schon deine erste Folie mit uns geteilt. Tobias Haider, was ist eigentlich Willi Fredt und was magst du uns darüber erzählen? Bitte, das Wort ist deines. Danke dir. Bevor ich anfange, eine kurze technische Frage, weil die Präsentation war bei mir jetzt leider teils überdeckt von der Videoübertragung. Ist das jetzt auch der Fall und falls ja, kann ich das verändern oder ist es eh nicht so? Bei dir war jetzt die Präsentation überdeckt oder wie? Ja, ich weiß ja nicht, ob ich da einfach inkompetent war, aber ich habe es nicht geschafft, das zu verändern. Aber wenn es jetzt bei euch nicht so ist, dann passt ja. Kann uns jemand bitte aus dem Publikum schnell Feedback geben, wie jetzt die Folie? Alles gut zu sehen. Das ist von Tobias zu sehen. Das war zuerst die Situation, weil die zwei Sprechenden ja praktisch einblendet waren vor der Folie, aber das ist ja jetzt nicht mehr der Fall. Okay, gut. Das ist jetzt nicht der Fall. Gut. Du bist gut zu sehen. Bitte, schieß los. Vielen Dank. Ja, ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit bekomme, ein bisschen über das Willi-Fret zu sprechen. Ich habe gerade festgestellt, wir sind etwa gleich alt. Auch das Willi-Fret gibt es seit schon etwas über zehn Jahren. 2015 wurde dieses Projekt gegründet. Ich war nicht von Anfang an dabei, also wenn ich jetzt ein bisschen auch über die Geschichte erzähle, dann ist es keine, die ich selber miterlebt habe, sondern da gab es sozusagen Personen vor mir, eine GründerInnen-Generation, die das ins Leben gerufen haben und damit ja auch sozusagen eine, also das Willi Fred ist the first of its kind in Österreich, ist eine sehr besondere Art von Hausprojekt. Und ich werde versuchen, ein bisschen zu erzählen und darzustellen, was es so besonders macht. Bevor ich da rein starte, vielleicht mal ganz kurz auch zum Selbstverständnis. Also wir verstehen uns als politisches Projekt. Das sieht man auch schon an dem Namen, den wir uns gegeben haben. Willifred war eine Widerstandsgruppe in der Zeit des Nationalsozialismus. Eine Gruppe von Deserteuren, hauptsächlich die sich im Salzkammergut in den Bergen versteckt haben. Und der Unterschlupf, den sie sich dort gebaut haben, der hatte den Namen Igel, damit es auch erklärt, wo unser Logo herkommt. Und das ist uns wichtig, auch diese Erinnerung wach zu halten. Man sieht links den Eingang zu unserem Haus. Das Haus ist tatsächlich mitten in Linz. Wenn man genau schaut, kann man die Adresse lesen, es ist am Graben, Graben 3 ist die Adresse, das ist schräg gegenüber vom Pfarrplatz, also wirklich mittendrin in der Stadt, ein Zinshaus, wo wir, wo eben 23 Menschen leben und auch einige Vereine eingemittelt sind, dazu werde ich dann gleich noch ein bisschen mehr erzählen. einige Vereine eingemittet sind. Dazu werde ich dann gleich noch ein bisschen mehr erzählen. Die Frage oder die Idee, die irgendwie am Anfang der Gründung dieses Projekts stand, war die Frage, wie kann man es schaffen, dass Wohnen nicht mehr länger etwas ist, wo sich das mehr und mehr in Richtung Spekulation auch verschiebt und wo Mieten in die Höhe gehen, weil es Menschen gibt, die mit Immobilien auch Profit machen möchten. nicht unbedingt Kapital hat, trotzdem einen Lebensraum gestalten, wo man selbst bestimmen kann, wie sich der gestaltet sozusagen. Und vor zehn Jahren hat es eben in Linz eine Gruppe gegeben, die entdeckt hat, dass es in Deutschland dafür ein Vorbild gibt, wie man sowas angehen könnte, nämlich das Miethäuser-Syndikat. Und was damals vor zehn Jahren gemacht wurde, ist, dass dieses rechtliche Modell, das das Mietshäuser-Syndikat in Deutschland schon vor 40 Jahren entwickelt hat, dass man dieses auf den österreichischen Rechtsraum übertragen hat. Und im Hintergrund von Willi Fred ist eben eine rechtliche Struktur, die ich hier versucht habe zu skizzieren. Das Besondere an Willired ist eben eine rechtliche Struktur, die ich hier versucht habe zu skizzieren. Das Besondere an Willifred ist eben nämlich, dass dieses Haus nicht mehr weiter im Privatbesitz ist. Es ist freigekauft sozusagen, aus dem Spekulationskreislauf herausgeholt. Und wir sagen gern, es gehört sich selbst. Und wir sagen gern, es gehört sich selbst. Also es gibt eine rechtliche, eine juristische Person, die Willifred GmbH, die ist Eigentümer, Eigentümerin des Hauses. Und die Willifred GmbH hat zwei GesellschaftlerInnen. Und das ist einerseits der Hausverein, das sind quasi die Leute dabei, die im Haus gerade wohnen, die dieses Haus nutzen können. Und die haben die größtmöglichen Freiheiten, was die Gestaltung ihres Lebensraums betrifft. Das heißt, wir können entscheiden, was wir hier machen wollen und wie wir uns das Leben hier gestalten. Und wir haben aber auch natürlich die Verantwortung für das Haus. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass dieses Haus instand gehalten wird und dass es für die Zukunft gesichert wird und dass es wirtschaftlich funktioniert, das Modell. Und es gibt einen zweiten Gesellschafter, das ist ein Dachverein, der eben auch damals mit der Gründung von Willi Fredt gegründet wurde. Dieser Verein heißt Habitat. Und dieser Dachverein ist auch ein Gesellschaft, aber hat sozusagen im Alltag nichts mitzureden. Aber er hat eine wichtige Funktion, nämlich er hat ein Vetorecht dagegen, dass dieses Haus wieder verkauft wird und vielleicht mit Gewinn verkauft wird und irgendwer persönlichen Profit damit macht. Und das ist eine rechtliche Struktur, die es möglich macht, dass dieses Haus aus dem Privateigentum herausgeholt wurde. Und das Schöne ist, dass wir eben in den letzten zehn Jahren nicht alleine geblieben sind, sondern dass hier viele weitere Projekte schon entstanden sind. Mittlerweile wird gerade das sechste Projekt gebaut. Es sind eben teilweise Projekte, wo bestehende Gebäude gekauft wurden und teilweise sind es aber eben auch Neubauprojekte. In Wien gibt es zwei Projekte, die neu errichtet wurden. Das ist einerseits Bikes and Rays, ein Projekt in dem Sonnenwindviertel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Und Living for Future, das wird eben gerade jetzt gebaut. Es gibt ein Projekt in Salzburg, die Autonome Wohnfabrik. Ein weiteres Projekt in Wien, Schlor. Auch dort wurden neue Wohnungen errichtet am Gelände. Und der Wohnstrudel in Schönau an der Tristing in Niederösterreich. Das Brennnesselhaus-Kollektiv ist da auch mit drauf, obwohl die eigentlich noch kein existierendes Projekt sind. Also die gibt es schon so lange wie das Habitat. Wir sind also seit zehn Jahren auf der Suche. Also die gibt es schon so lange wie das Habitat. Wir sind also seit zehn Jahren auf der Suche. Aber die Brennnessel ist in Innsbruck und dort ist es sehr schwierig, ein passendes Objekt zu finden. Dort ist die Lage am Wohnungsmarkt, am Immobilienmarkt noch mal deutlich angespannter als anderswo. Auch bei uns war es ein großes Glück, dass wir dieses Objekt damals gefunden haben und es kaufen konnten. Und darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Projekte, die gerade auf der Suche nach Objekten sind oder sich gerade als Gruppe finden. Es gibt auch im Linzer Raum ein zweites Projekt in Linz, den Wohnwall, die gerade auf der Suche nach einem Objekt sind. Also wenn jemand von euch etwas weiß über ein Haus, das zum Verkauf steht und sich für ein Projekt eignen würde, gerne mit dem Wohnwald oder mit mir Kontakt aufnehmen. Und es gibt ein Projekt in Leonding, den Dreierhof, der ist auch schon Mitglied im Habitat und soll in den nächsten Jahren auch in Kollektiveigentum übergeführt werden oder genau aus dem Privateigentum herausgeholt werden. Genau, was das Modell außerdem sehr besonders macht, und da kommen wir jetzt auch zum alternativen Wirtschaften, ist ein besonderes Finanzierungsmodell. Das steht unter dem Motto lieber tausend Freunde in einem Rücken als eine Bank im Nacken. Und auch das ist vom Mietersyndikat aus Deutschland übernommen worden. Und es geht quasi darum, dass um einen Bankkredit zu bekommen, man ja auch einen Eigenkapitalanteil mitbringen muss, weil sich die Bank sonst nicht darauf einlässt. Und wenn eine Gruppe aber selber dieses Kapital nicht hat, dann ist das schwierig. Und deshalb gibt es ein Modell, das hier verwendet wird. Das ist ein Modell, das mit Direktkrediten arbeitet. Das heißt, dass hier Wohnen und das Haus nutzen wird davon entkoppelt, dass man Geld mitbringen muss, sondern es gibt ganz viele Menschen, die dieses Modell spannend Geld, das ich gerade nicht brauche und ich stelle das temporär zur Verfügung und verleihe das an das Projekt, damit dieses Projekt existieren kann. Das heißt, zum Zeitpunkt des Hauskaufs sind damals eben innerhalb sehr kurzer Zeit über eine Million Euro an Direktkrediten aufgestellt worden, damit das Haus gekauft werden konnte. Das ist jetzt die aktuelle Verteilung. Zu Beginn waren das zwei Millionen, die wir an Bankkrediten hatten. In den letzten zehn Jahren sind da schon 500.000 zurückgezahlt worden. Und wir haben 1,3 Millionen aktuell an Direktkrediten, wo uns 250 Personen je ungefähr 5.000 Euro zur Verfügung gestellt haben. Und das ist aber auch ein rotierendes System, weil wenn jemand sein Geld zurückbraucht, weil er etwas damit machen möchte, dann wird das zurückgezahlt. Das heißt, das ist ein rotierendes System. Es sind ungefähr 10 Prozent dieser Direktkreditsumme, die wir jedes Jahr gegen frisches Geld tauschen. Und wir haben also in den letzten zehn Jahren ungefähr 1,2 Millionen schon wieder zurückgezahlt. Also insgesamt wurden quasi schon zweieinhalb Millionen an Nachrangdarlehen eingesammelt. Nachrangdarlehen eingesammelt. Und dieses Modell hat verschiedene Aspekte. Das eine habe ich schon erwähnt, dass es bedeutet, dass Menschen, die hier einziehen, keine Hürde haben im Sinne von, sie müssen Geld dafür mitbringen, weil es ist davon unabhängig. Also viele von uns, die hier wohnen, haben natürlich auch Direktkredite im Projekt liegen, aber es ist keine Voraussetzung, um hier wohnen zu können. Es ermöglicht, dass unsere Mieten verhältnismäßig leistbar sind und es ermöglicht uns auch den Spielraum, dass wir die Raumressourcen, die wir hier im Haus zur Verfügung haben, auch teilen und solidarisch zur Verfügung stellen. Auf das werde ich dann auch später noch zurückkommen, was hier alles bei uns im Haus passiert. Was das aber auch bedeutet, wir haben relativ leistbaren Wohnraum, aber es ist ein Projekt, das auch viel Arbeit mit sich bringt. Eines der Dinge, mit denen wir uns eben laufend beschäftigen müssen, ist, über Geld zu reden und neue DirektkreditgeberInnen zu finden, die das Projekt unterstützen möchten. Wir sind auch damit nicht alleine, also alle Projekte im Habitat funktionieren nach einem ähnlichen Modell. Es gibt aber auch außerhalb vom Habitat Projekte, die gemerkt haben, solche Arten von alternativer Finanzierung sind eine sehr tolle Möglichkeit, wo Geld auf positive Weise wirksam werden kann. Und dass es sozusagen auch viel Geld gibt. Also ich habe die Zahlen jetzt nicht im Kopf, aber es ist eine unglaublich große Zahl. Ich glaube, 800 Milliarden oder so liegen auf österreichischen Girokonten und Sparbüchern herum und tragen dort dazu bei, das aktuelle Wirtschaftssystem am Laufen zu halten. Und wenn das sozusagen in die Ermöglichung alternativer Projekte gesteckt würde, dann wäre das ein enormer Hebel, um Veränderungen in der Gesellschaft auch zu ermöglichen. Und vor zwei Jahren wurde eine Kampagne gegründet, von der wir auch Teil sind und von der ich auch mitarbeiten durfte. Diese Kampagne heißt Krötenwanderung. Das heißt, da geht es genau um die Idee, die Kröten, das Geld von den Sparbüchern und Girokonten in sinnvolle Projekte wandern zu lassen. sondern auch andere Projekte, die nach verwandten Modellen funktionieren. Da gibt es den Vermögenspool. Das ist ein Modell, das ganz ähnlich ist wie Direktkredite. Und es gibt verschiedene Hofkollektive, die als Vereine Höfe gekauft haben. Und alle freuen sich über Unterstützung, wenn jemand Geld hat, das er gerade nicht dringend braucht. Ups. Rausche Taste. Genau, wie gesagt, wir sind eine Gruppe von 23 Menschen, die hier im Haus Platz finden und wir organisieren uns selbst. Das ist auch eine Menge Arbeit. Wir treffen uns alle zwei Wochen, um in unserem Plenum Entscheidungen gemeinsam zu treffen, die uns alle angehen, die für uns wichtig sind. Wir haben verschiedenste Werkzeuge für uns gefunden, die gut funktionieren. Eines davon, ein sehr wichtiges, ist die Art und Weise, wie wir Entscheidungen treffen. Bei uns werden Entscheidungen im soziokratischen Konsent getroffen. Die Soziokratie ist ein Organisationsmodell, das eigentlich im unternehmerischen Kontext entstanden ist in den 70er Jahren, das aber in Österreich gerade eben im Umfeld von Baugruppen, Wohnprojekten sich sehr stark verbreitet hat. Es ist eine unglaublich schöne Art, wie ich finde, wie Entscheidungen getroffen werden können. Ein wesentliches Element davon ist, dass man im Kreis spricht. Das heißt, es ist ein Diskussionsformat und ein Meinungsaustausch, wo nicht die lauten Stimmen besonders viel Raum bekommen, sondern wo eben explizit auch die leisen Stimmen gehört werden. Und eine soziokratische Entscheidung, ein Konsent, kann dann getroffen werden, wenn niemand einen schwerwiegenden Einwand hat. Das ist sozusagen ein bisschen schwächer als ein Konsens, wo alle zustimmen müssen. Beim Konsent geht es darum, niemand hat einen schwerwiegenden Einwand und einen schwerwiegenden Einwand muss man auch begründen können, und zwar damit, dass man sagt, wenn wir diese Entscheidung treffen, dann verfehlen wir unser Ziel. Es geht bei der Soziokratie, ist sozusagen der Ansatz der, dass man auch schnell einmal was ausprobiert, was halbwegs sinnvoll erscheint, weil man auch jederzeit wieder einen neuen Beschluss fassen kann und eine Entscheidung revidieren kann, wenn man feststellt, das war jetzt doch keine gute Idee. Es gibt so ein Mantra, safe enough for now, good enough to try. Umgekehrt, good enough for now, good enough to try. Umgekehrt, good enough for now, safe enough to try. Das finde ich einen sehr schönen Zugang. im Keller bis zur Sauna am Dachboden. Aber eben auch nicht nur Dinge, die für uns um unser persönliches Wohlbefinden sind, sondern wir teilen sehr viel von unseren Ressourcen auch, um unsere Räume offen zu halten. Für andere ist natürlich auch mit sehr viel Arbeit verbunden. Deshalb gibt es über 40 Teams, die sich für irgendwelche Aufgabenbereiche zuständig fühlen und auch Projektteams, die sich temporär um Dinge kümmern. Klassisches Projektteam wäre Abwicklung einer Baustelle zum Beispiel, aber auch Dinge wie die Organisation unserer jährlichen Klausur oder Ähnliches wird von einem Projektteam immer gemacht. Und das heißt, jeder von uns ist auch in mehreren Teams und Projektteams involviert und engagiert. Genau, ich habe schon gesagt, wir haben eben verschiedene Räume im Haus, die wir auch anderen zur Verfügung stellen und die eben auch sehr vielfältig genutzt werden. Wir haben auch Räume, die vermietet sind an einzelne Vereine. Ich gehe ganz kurz die Liste, da könnte man lang erzählen, was bei uns im Haus alles passiert. Wir haben zum Beispiel als Gruppe bei uns im Haus United, das ist ein junger Verein für queere Personen, die machen Community-Treffen bei uns im Haus. Wir haben als Mieter bei uns den Verein Das Kollektiv. Das Kollektiv macht Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen von und für Migrantinnen. Die haben mehrere Unterrichtsräume im Haus und beleben unser Haus. Wir haben unseren eigenen Kulturverein Freda, der unter anderem das Gassenlokal auch bespielt, der auch den Proberaum im Keller betreibt. Im Gassenlokal sind immer wieder Vorträge, Lesungen, verschiedene Veranstaltungen. Wir haben bei uns im Haus eine Verteilstation von einer Solawi aus Leonding vom Gmiers. Das heißt, da wird einmal wöchentlich das Gemüse geliefert und die ErnteanteilnehmerInnen können sich dann ihr Kistal bei uns im Haus holen. Open House ist eine Volksküche. Einmal monatlich wird bei uns im Gassenlokal oder im Innenhof gekocht und man kann kommen und gegen freie Spende oder auch kostenlos mitessen. Wir haben eine Foodcorp auch bei uns im Haus, die Einkaufsgemeinschaft Linz. Eine Foodcorp ist quasi ein Verein, bei dem es darum geht, dass man regionale, saisonale Lebensmittel direkt von Produzentinnen bezieht. Man kann da einmal die Woche bis Mittwochabend, muss man bestellen online und dann wird Donnerstagabend, Freitagfrüh von den Produzentinnen werden die Sachen geliefert und am Freitagnachmittag kann man es bei uns im Haus dann abholen. Das B hier ist das Logo von Biennale Urbana, das ist ein KünstlerInnen-Kollektiv aus Italien, die sind auch bei uns eingemietet, haben eine Professur an der Kunstuni. Da gibt es auch immer wieder Austausch, dass wir in Lehrveranstaltungen beteiligt sind oder sie Sachen bei uns machen. Dann sieht man hier noch die Kala Cargo. Kala Cargo ist ein Fahrradlasten-Anhänger. Der wird von der Initiative Cargo Share gekauft worden vor einigen Jahren. Und der wohnt bei uns im Haus auch, dieser Anhänger. Und kann, ist eben auch kollektiviert, also kann von allen genutzt werden, die ihn brauchen können. Und ist eben ein tolles Gefährt, wird auch im Haus gerne genutzt. Es sind schon viele Umzüge damit gemacht worden. Dann gibt es noch den Verein FIMÖ, Verein für intergeschäftliche Menschen in Österreich. Der ist auch im Haus gegründet worden, ist auch einer unserer MieterInnen. Wir haben im ersten Stock ein Gemeinschaftsbüro, einen Coworking Space, wo FIMÖ auch eingemietet ist und eben auch Beratungen im Haus macht und Veranstaltungen. Dann gibt es die Klima-Werkstatt. Das ist eine Initiative, die auch aus dem Haus entstanden ist. Es ist ein monatliches Format, wo sich Menschen bei uns treffen können, die gern für den Klimaschutz aktiv werden möchten. Ganz neu ist eine Initiative, die auch von Leuten aus dem Haus initiiert wurde, aber mittlerweile schon größer geworden ist. Wir arbeiten an einer Kampagne zur Verkehrsberuhigung. Da geht es eben auch um die Straße, um die stark befahrene Straße direkt vor unserem Haus. befahrene Straße direkt vor unserem Haus. Wir haben auch Meduxa im Haus, das ist ein Flinter DJ-Kollektiv, die bei uns im Keller in seinem Partyraum, im Veranstaltungskeller, wo die ihre Proben auch machen. Besonders spannend ist vielleicht, dass wir auch einen Kostnix-Laden haben, einmal die Woche, Freitagnachmittag von 17 bis 20 Uhr ist der geöffnet. Das ist auch im Gassenlokal. Da sondern es auch ganz viele Freiwillige gibt, die sich da gefunden haben und diesen Kosmikladen betreuen. Und einmal im Jahr ist bei uns auch die Verteilstation von der Kampagne Früchte der Solidarität. Da wird einmal im Jahr Olivenöl und anderen Produkten aus Griechenland, die von Kooperativen bezogen werden, nach Österreich gebracht und auch politische Projekte in Griechenland damit unterstützt. Genau, das ist ein bisschen ein Überblick, was sich bei uns alles tut. Und um nochmal zu sagen, wie man auch bei uns vielleicht mitmachen kann. Also wir sind eben auch natürlich ein Wohnprojekt. Es gibt immer wieder Zimmer auch, die bei uns frei werden. Wir haben unterschiedlichste Wohnungsgrößen bei uns im Haus. Es sind alles autarke Wohnungen, es sind teilweise Einzelwohnungen, teilweise auch Wohngemeinschaften mit bis zu fünf Personen. Das heißt, wenn hier Interesse besteht auf unserer Webseite, die auch gleich nochmal zu sehen sein wird, findet man da immer die Information, ob gerade was frei ist. Dann eben gibt es die Möglichkeit, wenn man Geld hat, das man gerade nicht braucht, uns jederzeit mit einem Direktkredit zu unterstützen. Wir werden jetzt im Mai auch eine neue Direktkreditkampagne starten, weil wir letztes Jahr unser Haus an die Fernwärme angeschlossen haben, weil es uns wichtig ist, sozusagen auch nachhaltig zu funktionieren. Und es sind aber noch nicht alle Wohnungen an der Zentralheizung. Das heißt, wir werden dieses Jahr unsere größte Baustelle auch haben und die verbleibenden sieben Wohnungen noch an Zentralnetzung anschließen und brauchen dafür, um das zu finanzieren zu können, auch wieder die Rekredite, die wir dann in den nächsten Jahren mit unseren Mieten zurückzahlen. Und wir haben auch einen Proberaum im Keller, der mittlerweile eh schon sehr gut gebucht ist, aber auch hier, wenn Interesse besteht, kann man sich gerne melden. Wir haben einen Coworking-Space im ersten Stock, wenn Bedarf an einem Arbeitsplatz in zentraler Lage besteht. Wir haben noch freie Plätze aktuell und es gibt eben das Gassenlokal und auch einen Seminarraum im ersten Stock, die wir quasi als Räume auch zur Verfügung stellen. Also wenn es Initiativen gibt, da gibt es ja schon sehr viele, die das auch tun, die einen Raum brauchen, dann kann man gerne mit uns in Verbindung treten. Eben sowie gesellschaftliche Initiativen stellen wir denen auch gegen freie Spende natürlich zur Verfügung. Genau, damit bin ich auch schon am Ende meiner Präsentation angelangt. Ich freue mich über Fragen noch zu uns im Haus. Danke, Tobias. Ich würde mal die Freigabe vielleicht, wann du magst, übernehmen. Dann können wir uns ein bisschen besser sehen. Gut. Gibt es Fragen an den Tobias Haider zum Hausprojekt Willi Fred und dem ganzen Ökosystem, das du uns da jetzt präsentiert hast an Initiativen im Zentrum von Linz? Sonst von meiner Seite gleich eine Frage. Also du hast es jetzt ganz am Schluss angesprochen, ihr zahlt Mitte, also die Personen, die wohnen, zahlen Mitte. Habt ihr da einen Modus, wie ihr die Mieten festlegt, wie ihr da dazu kommt? Das ist ja neben mir wahrscheinlich ein ganz zentraler Punkt in so einem Projekt. Wer trägt wie viel bei? so einem Projekt, wer trägt wie viel bei oder wie viel? Genau, also wir haben dazu ein sehr komplexes Verfahren auch. Also am Anfang war es so, dass alle den gleichen Quadratmeterpreis gezahlt haben, aber in so einem alten Haus, wo die Gegebenheiten sehr unterschiedlich sind in den einzelnen Wohnungen, hat sich das dann irgendwie auch nicht ganz fair angefühlt. Und deshalb haben wir da ein Verfahren entwickelt, um objektive Mieten festzulegen, die ganz viele verschiedene Aspekte mit berücksichtigen. Und wir haben aber auch ein solidarisches Moment inkludiert. Das heißt, einmal im Jahr gibt es eine Solidarmietrunde, wo Menschen sagen können, meine finanzielle Situation ist gerade sehr entspannt. Ich kann mir vorstellen, x Euro mehr zu bezahlen und andere Leute können sagen, wäre cool, wenn ich gerade ein bisschen weniger zahlen müsste. Bei mir ist es eng. Und dann wird das sozusagen umverteilt. Okay. Dankeschön. Eine Frage von der Katharina, bitte. Wir können dich nicht hören. Jetzt geht es nicht, Katharina, da gibt es was mit dem Ton. Jetzt besser? Ja. Okay. Ja, danke für den Vorschlag. Die Frage geht in eine ähnliche Richtung, nur damit ich es richtig verstanden habe. Das heißt, die Kredite werden von den Mieten der Wohnenden und von den Vereinen finanziert, also zurückgezahlt. Oder gibt es irgendwie andere Einkommen von den Vereinen oder vom Haus noch, wo man auch die Kredite bedient? Nein, genau. Die Einkommen, also die Einnahmen des Hauses kommen aus den Mieten von den Mitgliedern der Hausgruppe und von den Vereinen, die bei uns eingemietet sind. Und von den NutzerInnen der Bürogemeinschaft. Kurz, du hast eine Frage, oder? Ja, das geht in eine ähnliche Richtung, und zwar natürlich nach diesen Direktkrediten. Also, wie legt ihr da die Konditionen fest? Also ich denke mal, ganz provokant gefragt, was habe ich als Einzelner für einen Vorteil, wenn ich euch da Geld leihe, wird da was verzinst? Also gerade in den letzten Jahren der großen Inflation wird das ja dann immer weniger wert. Orientiert sich ihr da an den Konditionen, die bei den Banken gültig sind oder gibt es da andere Regelungen? Genau, bei uns ist es so, dass die DirektkreditgeberInnen den Zinssatz selbst wählen können, wobei die Obergrenze bei 1,5% liegt. Das ist auch bei allen Projekten im Habitat so. Genau, das heißt, das ist natürlich jetzt nicht so, mit mit man eine hohe Rendite erzielt, aber es ist im Regelfall mehr, als man jetzt am Sparbuch oder am Girokonto kriegt. Genau, dass wir es bisher gut geschafft haben, also die Direktkredite, die uns gegeben wurden, auch so schnell wie möglich wieder zurückzuzahlen. Man kriegt innerhalb von einem halben Jahr das Geld zurück, wenn man es braucht. Okay, also es ist, wenn ich jetzt als Kreditgeber von dem ausgehe, ist es kein Investitionsmodell, mit dem ich etwas verdienen kann, sondern es beruht eher auf dem, dass ich solidarisch mit euch bin und euch sozusagen das Geld, das ich gerade habe. nicht so, womit man eine hohe Rendite erzielt. Also keine finanzielle Rendite, sehr wohl eine soziale Rendite sozusagen. Gibt es da verschiedene Laufzeiten oder was habt ihr da für Modelle? Es sind prinzipiell unbefristet. Man kann jederzeit kündigen, aber sonst liegt das Geld bei uns. Sehr schön. Mir würde nur interessieren, du hast gesagt, öfters sind Zimmer frei oder Wohnungen frei. Wie ist überhaupt der Andrang? Gibt es wesentlich mehr Menschen, die bei euch wohnen wollen, als das Haus groß ist? Oder ist es eher umgekehrt, dass ihr suchen müsst und ihr entscheidet wer als nächstes in die Gemeinschaft sozusagen einziehen kann? Also wir werden nicht überrannt, aber es ist also wir haben relativ oder fast keinen Leerstand. Es gelingt immer sehr schnell, frei werdende Zimmer wieder zu besetzen. Es gibt eine Warteliste, aber die ist jetzt eben nicht besonders lang und es muss dann auch immer passen, sozusagen. Und wir haben ein Modell, wo, also meistens sind Zimmer, frei werden, in den WGs, weil Einzelwohnungen dann eher dann Umzüge innerhalb vom Haus stattfinden, wenn Einzelwohnungen frei werden. Die sind eher begehrt. Das heißt, in der Regel werden Zimmer in WGs frei und dann ist es bei uns in erster Linie die Aufgabe der WG, dass sie neue Leute suchen, weil sie vor allem auch in der Wohngemeinschaft passen muss. Und es hat aber natürlich die Hausgruppe dann auch ein Mitspracherecht. Das heißt, Personen, die einziehen möchten, müssen sich dann auch am Plenum vorstellen oder es gibt die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen am Plenum. Und alle Mitglieder der Hausgruppe haben die Möglichkeit, einen schwerwiegenden Einwand auch zu äußern gegen den Einzug von jemand anderem. Okay. Würdest du sagen, gibt es etwas Verbindendes, was die Menschen gemeinsam haben, die jetzt im Willifried wohnen, oder ist es ganz divers? Also ich würde sagen, dass es sehr viel verbindendes gibt auf jeden Fall. Ich glaube, es ist eine politische Grundhaltung, die uns alle vereint und schon eine starke Orientierung an solidarischen Werten und eine Bereitschaft, sich da auch einzubringen. Anders können wir das Haus auch nicht am Laufen halten. Genau, aber wir sind, also eine gewisse Diversität gibt es natürlich trotzdem. Wir haben, vom Alter her, sind wir von Anfang 20 bis Ende 60 im Haus, wobei der Schwerpunkt irgendwo schon bei so 30, 40-Jährigen liegt. Wir haben aktuell leider keine Kinder im Haus. Finde ich persönlich sehr schade. Gut, danke schön. Okay, die Katharina, möchtest du nochmal? Bitteschön. Noch eine Frage, hört man mich? Ja. Okay, super. Vielleicht ist das jetzt irgendwie eine ganz neutrale Position. Oder wie ist euer Auskommen mit der Stadt Linz? Ist das jetzt ein Unterschied, ob ich quasi als Privatperson mit verschiedenen Magistratsabteilungen in Kontakt bin oder macht das schon einen Unterschied, wenn ich quasi so ein Projekt bin, was doch relativ was Neues ist? Also ich habe keine erfahrungen damit wie es ist mit als privatperson mit der stadt linz zu vergehen und wir haben auch jetzt nicht besonders viele überschneidungspunkte mit der stadt linz da könnte ich jetzt keine aussage dazu machen, aber wovon kann ich berichten? Also der Kostnix-Laden wurde zumindest schon mal mit dem Sozialpreis der Stadt ausgezeichnet. Letztens war der Bürgermeister zu Besuch, der hat die Kupf eine Tour organisiert mit dem Herrn Brammer, da war er auch bei uns im Haus. Aber wie wir wahrgenommen werden von der Stadt, kann ich gar nicht so gut beurteilen. Das andere kommt auch nicht. Also irgendwelche Förderungen oder ja, Preis, aber so. Ich habe jetzt da bei uns die Kameraderspektive schon erweitert. Das ist ja auch eine spannende Frage, glaube ich, für die Sternenküche. Welche Initiative, ihr habt es ja vorher auch gesprochen, ihr nutzt, belebt eine Immobilie, die stattfindet. Ich würde aber die Frage gerne für euch beide nur ein bisschen erweitern, wenn ihr sozusagen in eurer Umfeld schaut oder in das Gemeinwesen, in das ihr eingebettet seid, in die Stadt, die ihr eingebettet seid, wie erlebt ihr das? Wie sind eure Beziehungen mit eurer Umfeld? Weil ihr seid ja doch zwei außergewöhnliche Projekte, würde ich sagen, die man jetzt im Alltag nicht so unbedingt schon kennt oder in der Form irgendwie erlebt. Wie geht es euch mit eurem Umfeld, mit eurer Umwelt, mit eurem Gemeinwesen, das euch umgibt? Also ich finde es spannend, dass ja schon viele Projekte eben auch gibt, vielleicht von der Stadt Linz, mit denen man zusammen arbeiten kann. Das ist jetzt das, was mir so einfällt, dass zum Beispiel die Klimastabstelle ist auch von der Stadt Linz, mit denen man zusammenarbeiten kann. Das ist jetzt das, was mir so einfällt. Zum Beispiel die Klimastabstelle ist auch von der Stadt Linz. Mit denen machen wir ja schon sehr viel. Und mit der Volkshochschule Linz machen wir ja schon doch einiges. Aber auch so direkt Stadt Linz gibt es wenig Berührungspunkte, kann ich mich noch anschließen. Keine Förderung, Preise ja. Obwohl wir, glaube ich, schon gerade im Frankviertel schon eigentlich mittlerweile eine sehr wichtige Institution geworden sind. auch für sehr viele ältere Menschen, die unsere Räume ja immer sehr gerne nutzen, um einander zu treffen, was auch trotzdem ein Ort gegen die Einsamkeit geworden ist. Wir werden auch gern immer als das Mondzimmer des Frankfurtels bezeichnet. Ich glaube, das ist auch eine sehr schöne Auszeichnung, wo man schon sieht, ja, die Menschen fühlen sich wirklich wohl bei uns. Aber seitens der Stadt Linz, wie gesagt, wir haben uns das auch teilweise selbst auferlegt, dass wir keine Förderungen beantragen wollen. Es würde uns seitens der Stadt Linz auch nicht sehr viel nutzen, weil wir es für die Pacht und die Betriebskosten nicht verwenden könnten, das Fördergeld, weil es ein städtisches Gebäude ist. Wo wir uns schon ein bisschen mehr Unterstützung wünschen würden, wenn irgendwas kaputt wird oder wenn die Küche, die ja auch nicht mehr ganz so frisch und jung ist, ein bisschen Erneuerung brauchen könnte, da würden wir uns ein bisschen mehr städtische Unterstützung wünschen. Ist aber nicht. Okay. Macht es dann? Oder wie geht sich das dann an? Ich habe jetzt gehört, euer Hauptding ist die Pacht oder sagen die der Tripskosten? unser Verein erhält sich selbst über die Caterings. Und das funktioniert seit zehn Jahren eigentlich ganz gut. Wir wollen ja nicht reich werden, wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wir wollen halt so, dass wir halt auch sagen, wir können diese Räumlichkeiten gut nutzen. Es gibt auch kleine Vereine, die bei uns sehr regelmäßig sind, wie zum Beispiel Stopp, sollen schon auch einen Beitrag, einen kleinen solidarischen Beitrag für das, dass sie unsere Räume nutzen können. Aber ansonsten wollen wir eigentlich eher förderunabhängig bleiben. Gerade 2025, 2026 waren wir eigentlich sehr erleichtert und sehr froh darüber, weil wir das rundherum miterlebt haben, die teilweise 40-prozentigen Kürzungen bei den Vereinen oder Vereinen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten. Da glauben wir, dass unsere Stärke momentan auch ist, dass wir uns halt zusammenschließen und sagen, wir schauen, dass wir die Ressourcen bündeln für weitere neue Projekte, die wir ja natürlich schon wieder im Kopf haben und schon wieder in Planung. Du und bei den Gitterings, wenn ich da noch fragen darf. Es hat kurz jemand geschaut zu uns. Habt ihr da auch Personen, die dann bezahlt werden, dafür, dass sie kochen? Oder ist das alles wirklich auch ehrenamtlich? Das ist alles ehrenamtlich. Das heißt, die Zeit, die ihr da reingeben, das ist eigentlich das, mit dem Sie dann, und das ist ja Wirtschaft jetzt, um die Infrastruktur aufzunehmen. Genau, und das ist aber trotzdem auch eben ein Teil unserer Tellerrand-Community, die sagt halt, damals, als ich Hilfe gebraucht habe, war der Tellerrand da, und jetzt möchte ich das zurückgeben. Das heißt aber, wenn man gerne kocht, kann man sich reichen würden und ist schon mit im Team. Wobei wir sagen, dass eben finanzielle Unterstützung, wo wir schon unsere Community-Mitglieder unterstützen, ist, wenn sie eben Kurskosten für einen Deutschkurs brauchen, Führerschein, Familienzusammenführung und, und, und. Da springt der Stellarand dann natürlich mit den Finanzen ein. Wie ist das bei euch? Wie würdest du das beschreiben? Die Beziehung von Willi Freit und der Gemeinschaft zum längeren und weiteren Umfeld? Wo ist ihr Satz in der Stadt? Ja, es tut sich sehr viel im Haus. Die unterschiedlichen Initiativen machen da Veranstaltungen oder Treffen in irgendeiner Form. Die Räume werden genutzt von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Initiativen. Der Kostenix-Laden ist natürlich auch ein Punkt, wo sehr viel Publikumsverkehr auch im Haus ist. natürlich auch ein Punkt, wo sehr viel Publikumsverkehr auch im Haus ist. Und ich weiß gar nicht, ob die Leute, die da kommen, aus dem näheren oder weiteren Umfeld sind, ehrlich gesagt. Bei unseren Sommerfesten, die wir einmal jährlich machen, haben wir uns auch immer bemüht, die Nachbarschaft einzuladen. Was jetzt sehr spannend ist, also ich bin an dieser Kampagne beteiligt, die sich um die Straßenberuhigung bemüht und da haben wir eben tatsächlich angefangen, mit den Gewerbetreibenden und Lokalen in der Nachbarschaft zu sprechen. Das ist gerade voll schön, da nochmal intensiver auch mit der näheren Umgebung in Kontakt zu kommen. Das finde ich gerade sehr spannend. Gabi hat sich gemeldet und hob die Hand. Eine Frage von Gabi oder Martin, wenn mich nicht alles täuscht. Servus Rainer, hallo. Danke für euch, spannende Initiative, die Vortragsreihe. Ich habe mich gerade nachgeschaut, ich bin heute das erste Mal leider dabei, erst welche vorangehenden Veranstaltungen da wären und ob es die zum Nachsehen gab. Ich habe leider noch nichts gefunden. Wird das noch aufbereitet? stehen schon online. Ich bin heute leider ein bisschen gehandicapt, aber ich störe den Link noch in den Chat. Sehr gut. Wissensturm findet mir schon den Link zu allen Videoaufzeichnungen der letzten Abende, der vorangegangenen. Herzlichen Dank. Danke, Renner. Darüber hinaus noch Fragen. Sonst biegen wir nämlich schon langsam in die Zielgerade ein. Wir können heute auf keinen Fall überziehen, weil die Berbte hat noch einen Termin. Das wollen wir auch nicht. Vielleicht müssen ja die anderen auch noch wohin. Eine Frage an euch beide, oder an euch drei, an die zwei Initiativen. Tobias für Willi, Fred und Bertin, Juliane, für die Sternküche, wo würdet ihr euch sehen in 10 bis 15 Jahren? Wir waren ja in unserer Reihe bis jetzt öfters damit konfrontiert, zu sehen, okay, die Umgebung ist schwierig, wo sich die Gesellschaft hinbewegt im Großen und Ganzen und das Wirtschaftssystem sich hinbewegt, kommt man manchmal auch verzweifeln. Darum schauen wir gerne auf so Praxisinitiativen gemeinsam hin, in Solidarität und in Verbundenheit, weil es eher so etwas ist wie Leuchttürme oder Punkte, wo Leute zusammenkommen und sagen, nein, wir haben gar nichts da und das hat einen Sinn, wie wir uns da einbringen wollen. Was seht ihr euch, eure Initiative in 10 bis 15 Jahren? Was wird dann noch so sein wie jetzt? Was wird vielleicht ganz anders sein? Was habt ihr erreicht, was super ist? Wer möchte den Anfang erfahren? Ich kann gerne anfangen. Ja, danke. Ja, ich glaube, für die Gründungsgruppe haben Sie ja da ganz unterschiedliche Vorstellungen, Utopien, Wünsche mit der Gründung von diesem Projekt verbunden. Ich glaube, wie es dann wirklich geworden ist, hat sich keiner so richtig vorstellen können, aber ich finde eben, es ist extrem viel gelungen. Also es ist ein extrem vielfältiges Leben, das hier wächst und eben es ist, da ist ganz viel Emergenz dabei, weil es ist irgendwie nicht planbar, aber es ist irgendwie gelungen, dass da ein Humus entstanden ist, wo ganz viele Leute andocken können und wo sie Leute eingeladen fühlen, Dinge zu machen und die Räume, die wir da haben und das Umfeld, das wir da haben, zu nutzen, um Dinge zu machen. Und es ist eben auch sowas wie ein Labor für Selbstorganisation. Ich persönlich, also ich arbeite auch in einem selbstorganisierten, kollektiven Zusammenhang und ich bin überzeugt davon, dass Selbstorganisation eine Schlüsselkompetenz ist, wenn es um unsere gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten geht. Und deshalb finde ich das extrem wichtig und spannend, dass es Räume gibt, wo man das üben kann gemeinsam. Und bin deshalb sehr gern da und habe das Gefühl, dass es ein Modell, das zukunftsfähig ist. Das Habitat wird weiter wachsen, wie es ausschaut, und sich gegenseitig stärken. Das Willi-Fred ist stabil. Natürlich, die weltpolitische Situation macht manchmal Bauchweh, aber eben umso wichtiger, dass es so Orte gibt, wie die heute vorgestellt worden sind. Ja, dem stimme ich auf jeden Fall zu. Es ist so wichtig, dass es solche Orte gibt. Ich habe es gar nicht konkreten Vorstellungen, wie es in zehn Jahren ausschauen wird. Ich weiß nicht, was für Projekte es dann gibt. Ich habe die Hoffnung, dass es sich weiter so entwickelt. Ich habe die Hoffnung, dass die Zusammenkünfte dort so heimelig und schön sind, wie sie es jetzt sind und irgendwie so viele Menschen dort Kraft schöpfen können. Aber gleichzeitig ich sehe das eben durch meine Arbeit im Kindergarten. Die Verbindung von meiner Arbeit mit den Projekten, die dort stattfinden, ist einfach so bereichernd. Und das wünsche ich mir mehr, weil ich einfach sehe, was das gesellschaftlich erweitern oder erleichtern könnte. Ja, Plan gibt es ja schon., zumindest für 2026, 2027. Wir haben ein Herzensprojekt, die Gastroakademie, wo wir jetzt auch eingereicht haben bei verschiedenen Preiseinreichungen. Das ist einfach ein Vorlaufkurs für Menschen mit migrantischem Hintergrund, die gerne in der Gastronomie arbeiten möchten. Und denen möchte man sozusagen in einem Basiskurs ein bisschen die Grundkompetenzen für die Gastronomie vermitteln. Das Projekt funktioniert sehr erfolgreich in München. Wir waren dort, haben uns das angeschaut. Und das sind wir jetzt gerade dabei vorzubereiten und auch heuer noch umzusetzen. Und ein Teil, das ist ein bisschen ein Wunsch auch von mir, aber auch von einem Großteil der Menschen im Frankviertel, dass dann ein kleines Café in der Sternküche entsteht, was eine Regelmäßigkeit hat. Nicht sieben Tage in der Woche, manchen reicht auch zwei Tage in der Woche, aber einfach im Frankviertel einen Ort zu schaffen, wo man sich treffen kann, Kaffee trinken, Kuchen essen und wo man stundenlang einmal bei einem Glas Wasser sitzen kann, ohne dass gleich ein Konsumationszwang entsteht. Das ist das, was ich mir wünsche. 10, 15 Jahre ist für mich ein bisschen schwierig, weil da bin ich dann 75 beziehungsweise 80. Also das erschreckt mich. Ich bleibe jetzt so bei den nächsten fünf Jahren. Das ist ein ganz konkreter Behandlung. Ja. Das ist ein ganz konkreter Plan. Ja, das ist ein ganz konkreter Plan. Das finde ich spannend, wie ich euch geäußert habe. Weil aus beiden, also von allen drei, was ich jetzt gesagt habe, spricht für mich so ein großes Zukunftsvertrauen aus. Oder Tobias, du hast gesagt, das ist eine Emergenz. Das ist etwas, was man gar nicht so genau planen kann, sondern da arbeitet man am Humus oder dass ein fruchtbarer Boden entsteht, eher, das verstehe ich so in die Struktur ein, dass es wirklich passt, das was wir machen, dass die Gemeinschaft irgendwie stark ist und was dann da ausgewachsen ist, da können dann auf diesem Boden verschiedenste Sachen gedeihen. Also das finde ich jetzt irgendwie ein verbindendes Bild, was ich da bei euch aussehe. Ja, warte, dann sehen wir, also würde ich euch in zehn Jahren auf jeden Fall wieder erlauben. Also uns am Viertag frei, dann nicht am 12. Mai. Okay, vielen, vielen Dank und auf jeden Fall alles Gute. Alles Gute von da ans Willi Fred für die weitere Entwicklung und alles Gute für euch zum Mitnehmen. Danke. Tobias, bist natürlich herzlich eingeladen, dass du uns einmal in der Kleinkirche besuchst. Ja, voll gerne. Gleichfalls. Kennt ihr euch hier gegenseitig? Nein, wir kennen uns noch gar nicht. Jetzt Willi Fred, aber in der Biersuppe. Ja, an alle natürlich die Einladung. Ihr habt es auch von Willi Fred, gibt es eine Homepage. Von der Sternenküche gibt es eine Homepage. Wir werden das auch nochmal bei den Videos, die wir online stellen, verlinken, dass ihr sozusagen auch hinfinden könnt, die, die wir online stellen, verlinken, dass ihr sozusagen auch hinfinden könnt, die Zuhörenden, sie und ihr hinfinden könnt zu den Initiativen und euch da weiter informieren könnt. Und vielleicht auch bei der einen oder anderen Aktion oder Aktivität dort vorbeizuschauen. Ich habe das Gefühl gehabt, beide sind sehr niederschwellig und offen für Besuch und euch kennenzulernen. Großes Dankeschön an Tobias Haider von Willi Fredt und an die Beate Adam und an die Juliane Schönberger aus dem Frankviertel von der Sternküche, dass ihr heute eure Zeit mit uns geteilt habt und eure Aktivität und eure Initiativen mit uns geteilt habt und eure Aktivität und eure Initiativen mit uns geteilt habt. Dankeschön. Von meiner Seite gibt es dann nur zu sagen, dass die Reihe noch einen Termin hat, nämlich am 9. Juni, Dienstag, 9. Juni, gibt es den Abschluss. gibt es den Abschluss. Da werden wir zu Gast haben, Vertreterinnen, Vertreter vom Community, von der Initiative Pioneers of Change. Pioneers of Change, es ist sozusagen ein Bildungsprojekt, ein Kommunikationsprojekt, das sich damit beschäftigt, was brauchen Menschen als Grundlage, als Weiterbildung, als persönliche Ressourcen, damit sie Veränderungen in der Gesellschaft anstoßen können, damit sie Veränderungen in die Gesellschaft hineintragen können, damit sie da Agentinnen und Agenten des Wandels werden können. Und da werden uns Vertreterinnen von Pioneers of Change über diese Arbeit, über diese Bewusstseinsarbeit, über diese Bildungsarbeit etwas erzählen. Ich würde mich freuen, möglichst viele von euch, von Ihnen an dem Abend wieder zu treffen und gerne auch noch andere Menschen einzuladen. Der Zoom-Raum ist groß, wir haben viel Platz in unseren Online-Treffen. Nur mal Dankeschön an die Beitragenden des heutigen Abends, danke an alle, die mit dabei waren und ich wünsche uns allen noch einen angenehmen Tagesausgang bei wunderschönem Wetter, zumindest in Linz, wenn ich da beim Wissensturm rausschaue. Genau, bis zum Genießen. da beim Wissensturm rausschlau. Genau. Bis zum Genießen. Schönen Abend und vielleicht bis zum nächsten Mal.