Herzlich Willkommen zum Kunst-Uni-Rundgang 2026. Ich freue mich ganz besonders auf die Arbeiten der Studierenden und zu erfahren, wie kommen die Ausstellungen eigentlich zustande, wie wird ausgewählt. Wir öffnen wieder einmal unsere Tore und zeigen, was die Studierenden im letzten Studienjahr gemacht haben. Der Rundgang zeichnet sich dadurch aus, dass er die Arbeiten der Studierenden zeigt, die im Laufe dieses Studienjahres entstanden sind. Die Abteilungen, die sich präsentieren, also die Malerei, die Bildhauerei und alle Abteilungen, die sich präsentieren, also die Malerei, die Bildherei und alle Abteilungen dieser Kunstuniversität, die gehen sehr unterschiedlich damit um. Einige Abteilungen laden KuratorInnen ein, die die Arbeiten der Studierenden in einen sinnvollen Zusammenhang bringen. Andere Abteilungen überlassen es den Studierenden, überlegt ihr euch doch, wie ihr eure Arbeiten zeigen wollt. Überlassen es den Studierenden, überlegt ihr euch doch, wie ihr eure Arbeiten zeigen wollt. Der Rundgang richtet sich an alle, die Interesse an der Kunstuniversität haben. Vor allem aber natürlich haben wir immer den Blick auch auf Studierende, die bei uns zukünftig arbeiten und lernen. Und insofern geht es auch um das Bekanntmachen für Studieninteressierte. Wir sind hier in den Studieräumen von Plastik und Environment, einem neuen Studiengang, den es seit letztem Semester gibt. Was wir hier sehen ist der Themenschwerpunkt Donau. Es gibt eben erste Ergebnisse, die wir mitgebracht haben von unserer Exkursion, die vor zwei Wochen stattgefunden hat. Wir sind von hier in Linz gestartet und mit dem Boot nach Bratislava gefahren. Wir sind geschwommen, haben gefroren und sind durch den Regen geradelt. Mit den neuen Eindrücken zurückkommend, haben die Studierenden begonnen, das zu verarbeiten und in erste Kunstobjekte zu übersetzen. Das sind jetzt noch sehr experimentelle Ergebnisse. Bei uns geht es auch nicht vorrangig darum, Kunstobjekte fertig zu machen, sondern es geht auch um eine Forschung. Es geht nur um eine Ausweitung des Erfahrungsraums, des eigenen, der Sinne, sich auszusetzen und neue Erfahrungen zu machen. Durch die Klimakrise, durch die ökologische Krise ist die ästhetische Erfahrung auch herausgefordert. Das ist der Kern unseres Studiums, die Welt neu zu denken, sich neu zu positionieren, einen anderen Umgang mit der Welt zu finden, in ganz einfachen Schlagworten die Welt nicht als Rohstofflager zu sehen, sondern sich mehr als Genossenschaft zu empfinden, als Verflechtung mit der Welt und dementsprechend auch Materialien in einem anderen Umgang zu finden. Wir haben uns dieses Jahr sehr stark mit Displays beschäftigt und mit Ausstellungsräumen und haben jetzt auch in Eigeninitiative von den Studierenden diesen Rundgang gespielt. Wir müssen auch gelernt haben, dass es natürlich das Wichtigste ist, die eigenen Arbeiten auch selber aufzubauen. Wir sind jetzt in der Abteilung Plastische Konzeption Keramik. Im Prinzip eine Bildhauerei-Abteilung, in der die Auseinandersetzung mit Materialien eine große Rolle spielt. Wir haben eben auch die Keramikwerkstatt. Aber wie man auch sieht, die Studierenden arbeiten mit allen Materialien. Dass eben der Zugang, ähnlich wie in der Fotografie, einfach sehr medienoffen ist. Und dann ist eben auch immer die Frage, wie präsentiert man sowas? Muss man es so klassisch präsentieren, dass man eben, weil es zweidimensional ist, das als Bild an die Wand hängt oder kann es nicht eben auch räumlich aktiv werden? Und in solchen Fragestellungen zeigt sich vielleicht auch ein bisschen der Geist einer Abteilung, dass natürlich das Räumliche für uns eine Rolle spielt und deswegen eben die Präsentation der Arbeit eine andere ist als vielleicht jetzt eine Druckgrafikabteilung, wo es klar ist, dass man was gedruckt ist, hängt man an die Wand. Also das ist das Endresultat von einem Gruppenprojekt mit dem Scott Clifford Evans. Der hat eine Lehrveranstaltung zu Slapstick gegeben, wo wir einen Film entwickelt haben. Unser Thema war dann der Staubsaugerbeutel. Die ganzen Objekte, die da zum Sehen sind, sind als kleine Objekte eingesaugt worden von dem Riesenstaubsauger da draußen, die dann da herinnen zum Leben erweckt worden sind. Und alle haben verschiedene Eigenschaften. draußen, die dann da drinnen zum Leben erweckt worden sind. Alle haben verschiedene Eigenschaften. Dieses Jahr haben wir wieder so wie letztes Jahr angefangen, dass wir die Ateliers leer räumen und in den Gang rüber schieben und das zu machen quasi. Letztes Jahr haben wir es herausgestellt, dass wir wirklich eine Wand aufgezogen haben und somit haben wir dann die Ateliers frei gehabt, die wir dann bespielen. Also wir haben kein Thema, wir haben alle dahin gearbeitet. Wo wir drauf gekommen sind, ist, dass wir uns das Jahr im Vergleich zum letzten Jahr viel mehr mit Art-Depot-Wahrer-Materialien beschäftigt haben. Es ist alles viel mehr down gesettelt irgendwie. Und wir haben halt geschaut, was zusammenpasst mit großartig kuratiert. Das ist ja nicht jeder an seinem Platz, sondern wo die Arbeiten Sinn machen, wo es besser werden oder wo es nicht schlechter werden. Das war so die Ansprüche, die wir gehabt haben für die Ausstellung. Und genau, dann haben wir so drei Tage lang dahin gearbeitet und das, was jetzt zum Sängen ist, ist das Resultat daraus. Wir haben heuer für den Rundgang eine Person, eine Kuratorin aus Texas eingeladen, Stacey Graham, die mit dem Überbau und auf den Fokus und dem Titel Corruption of Youth die Arbeiten der Studierenden ausgesucht hat. Es gibt unterschiedliche Interventionsmöglichkeiten, aber eine davon ist irgendwie so dieses sokratische Problem, dass eine ältere Generation der Jüngeren immer vorwirft, quasi zu sehr zu hinterfragen. vorwirft quasi zu sehr zu hinterfragen und wir das quasi als Team in der Studienrichtung wahrscheinlich auch so als, wie soll man sagen, als Potenzial auch des Lehrens und Unterrichtens sehen, dass eigentlich die Studierenden sehr wissbegierig und hinterfragend auch die Lehre hinterfragen. fragen. Wir befinden uns gerade in unserem Hauptgang von Abteilung, der dieses Jahr Teil unserer Ausstellung für den Rundgang ist. Der Titel der Ausstellung ist Peter Thiel wouldn't like you to see this exhibition? Wichtig mit einem Fragezeichen und zwei Rechtschreibfehlern. Das Thema der Ausstellung war nicht Teil vom Jahresprogramm. Es ist vom Kurations- und Designteam ausgesucht worden. Das waren mehrere Studierende, die sich freiwillig gemeldet haben mit großer Unterstützung von einigen der Lehrpersonen. Und es war eine Teamarbeit auch zu entscheiden, wie man dieses Thema umsetzt. Wir haben uns nach dem Rundgang letztes Jahr beschlossen, dass das ein konzentrierter Effort sein muss und deshalb haben ich und meine Kollegin Arina Grinewitsch uns freiwillig gemeldet, um uns ein Ausstellungskonzept zu überlegen. Damit kommen natürlich Budget, Bestellungen, Konzeption und Kurationsarbeit auf uns zu. Wir haben also die Arbeiten unserer Kollegen gesammelt und sind draufgekommen, dass es dieses Jahr ein ganz starkes Naturthema gibt. Das hat uns zum Garten geführt, was dann zum Irrgarten wurde, weil es in der Experimentellen einfach immer Kontraste gibt, weil wir ein bisschen verwirrend sind, weil wir nicht so leicht zu definieren sind und das wollten wir eben, mit dieser Verwirrung wollten wir spielen. Im Labyrinth, das wir gemacht haben, 70 Laufmeter, die wir genutzt haben, um alles zu verhängen, denn manchmal ist es einfach leichter, alles zu verhängen, als aufzuräumen. Nicht nur im Labyrinth zieht sich dieses Naturthema durch, es zieht sich auch in den Arbeiten durch. Vor allem, wir versuchen Kontraste zu setzen. Die Verwirrung aus dem Irrgarten zieht sich durch die ganze Ausstellung. Wir haben Arbeiten, die einfach stark im Kontrast stehen, was eben nicht unbedingt verwirrend ist, sondern es noch mal klarer zeigt. Eine Uni ist ein lebendes Gefüge und jeder und jede einzelne darin ist wirklich wichtig und gleichzeitig haben wir hier bei uns an der Uni, glaube ich, sehr viel miteinander und sehr viel auch an Wissen, dass es nicht ohne einander geht in den verschiedenen Funktionen..