Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Friede, Wohlstand, Menschenrechte als wichtigste Güter. Aber die Zwietracht beginnt aufs Neue. Nationalismus, Spaltung, Trennung, Lauern, überall. Liebe Besucherinnen, liebe Besucher des heutigen Festes für Europa, ich darf auch als Bürgermeister zur heutigen Veranstaltung sehr herzlich begrüßen. Danke für die Einladung, die im Wesentlichen von den Europa-EU-Gemeinderäten unter der Leitung von Roland Atzensberger vorbereitet wurde. Bei uns in Garnierkirchen gibt es vier EU-Gemeinderäte. Das ist etwas ganz Besonderes, weil wir von jeder im Gemeinderat vertretenen Fraktion einen EU-Gemeinderat haben. Gallner Kirchen zeigt, dass es möglich ist, fraktionsübergreifend, konstruktiv an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Dafür stehen wir Europagemeinderäte heute. Auch mit unserer Integration der Diakonie in Gangekirchen erfüllen wir in Gangekirchen alleine fünf von acht Kategorien, die europaweit und national gelten. Und das gilt genauso für Tischler, Handwerker, Pflegepersonal. Die allesamt haben die Möglichkeit, dass sie auf niederschwelliger Art und Weise in Österreich Ausbildung machen und in Spanien zu arbeiten beginnen. Also ich komme aus einer Generation, wo es die EU noch nicht gegeben hat. Das geht vielleicht für die Kleineren. Ihr werdet es sehen, wenn ihr nach Italien fahrt. Ihr werdet in einem Zug einfach durchfahren nach Italien. Da braucht es meistens gar keinen Reisepass mehr herzahlen. Das war zu meiner Generation damals noch nicht. Das heißt, wir haben endlos lange im Stau gestanden bei der italienischen Grenze. Wir haben alte Freiheiten, von denen meine Eltern nur haben träumen können. Der freie Reiseverkehr, der freie Warenverkehr und vieles, vieles mehr. Und darum ist für mich, unsere EU, unser Europa auch ein Friedensprojekt. Hier sind die Klasse 1c der Mittelschule Geimelkirchen. Im September sind wir neu an die Schule gekommen und haben vor dem Herbstferien mit dem Friday begonnen. In unserer Klasse ist uns eine gute Klassengemeinschaft sehr wichtig, dass wir uns alle akzeptieren, so wie wir sind, und wir lernen anders, nämlich gemeinsam freier und kreativer. Beim Klassenrat besprechen wir unsere Probleme und lösen sie gemeinsam. Nach einem Klassenrat fühlt man sich viel besser, es stärkt die Klassengemeinschaft. Kein Mensch soll Hunger. Alle Menschen sollen gesund sein, ob alt oder jung, sie sind alle glücklich. Alle Menschen sollen gleich gut lernen können. Alle Menschen sollen gleichberechtigt werden. Sauberes Wasser und Sauberkeit. Mit sauberer Energie, alle Menschen sollen Energie bekommen. Auch heute haben wir wieder einen Ehrengast, einen Festredner, den wir jetzt herzlich begrüßen dürfen, der uns mit seinen Gedanken und Impulsen durch das Fest leitet. Ich wünsche mir ein Europa, in dem junge Menschen wieder Vertrauen haben. den jungen Menschen wieder Vertrauen haben. Ein Europa, das zuhört, eines, das sich selbst schützt, eines, das sich nicht nur über ökonomisches Wachstum definiert, sondern vor allem über seine Würde, seine humanistischen Wurzeln und seine demokratische Verfasstheit. Und ich wünsche mir, dass Kinder auch in Zukunft in Freiheit aufwachsen und dass sie vielleicht mit einem Floß aus Ästen, aber auf jeden Fall mit der gleichen Neugier Europa und die vielen Europas, die es gibt, entdecken können. Viele internationale Freiwillige sind im Diakoniewerk tätig. Wir laden diese herzlichst auf die Bühne ein unter der Leitung von Frau Isabel Beutel, der Koordinatorin des Diakoniewerks. Was war denn eure Motivation, eure Gründe, euch in deiner Kirche in Österreich im Diakoniewerk zu bewerben? Ich heiße Maria, ich komme aus Belarus und jetzt Sozialbereich und Kunstbereich zusammen machen, auch mit Solidarität und Inklusion. Ich mache ein freiwilliges Soziale Jahr in Österreich seit Oktober, aber ich würde sprechen Englisch, weil mein Deutsch nicht sehr schön ist. Ich komme aus Italien, ich bin 30 Jahre alt, ich würde sprechen Englisch, mein Deutsch ist so und so. Sie engagiert sich ebenfalls im Europäischen Solidaritätskorb. Im Ausland, ganz speziell in Sardinien. Über Ihren Input, Ihre wertvollen Erfahrungen und Ihre Begeisterung wird sie uns nun einen Einblick gewähren. Herzlich willkommen Emilia. Ich bin 19 Jahre alt und habe mein ganzes Leben lang in Garnetkirchen gewohnt. Ich bin acht Jahre zur Schule gegangen im Gymnasium Freistaat und habe letztes Jahr meine Matüre gemacht und danach wollte ich noch nicht gleich studieren gehen und wusste nicht zu Recht wohin mit mir und bin dann auf ESK, auf den europäischen Solidaritätschor, gestoßen. Diese Organisation macht eben Aktivitäten für junge Menschen, internationale Zusammenarbeit und nonformale Bildung und eben auch die ISK-Projekte mit den verschiedenen Volunteers. Es war auf jeden Fall eine sehr gute Erfahrung und hat mir sehr viel geholfen. Und genau, kann ich jedem empfehlen. Gracias.