Das Sengsenmahn der Blumenwiesen und Binnenweiden erfolgt in Gölner Kirchen bereits schon über fünf Jahre hinweg. Das Mahn mit der Sengst ist eine nachhaltige Methode der Wiesenpflege und hat vor Jahrzehnten nur zum Alltag in der Landwirtschaft gehört. Abgesehen vom praktischen Einsatz steht da der Austausch über naturnahe Pflege von Grünflächen im Mittelpunkt. Das Mahn von den Blühflächen der Gemeinde mit der Singst ist ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Insekten- und Artenvielfalt. Wer aber nur eine Freude hat, ist das Rotschwanz, das unmittelbar nach der ersten Mahd schon ihr Mahlzeit gefunden hat. Und so werden dann weiter nur nach und nach einige der Wiesenflächen mit der Senx bearbeitet. Der Bürgermeister hat den Berg gebaut. Wie man sieht ist es aber auch wichtig, dass man die Sehnsüge gut führt, damit man eine saubere Mod zusammenbringt. Ich habe mitgekriegt, dass der Künstler, der Herr Raffezeder, der dieses Mahnmal Richtung Schweinbach gemacht hat, sich gewünscht hat, dass man da nicht alle 14 Tage einen Rosenbär mahlt, sondern er wünscht sich eine Blumenwiese, die händisch gemahht wird. Und ungefähr in der Zeit, als ich Vizepräsident geworden bin, habe ich das mitgekriegt und gedacht, ja, das mache ich. Und habe einfach gesagt, ich mähe das und habe ein paar Bekannte ausgeschrieben, wann der mitmachen will. Und so ist eine wunderbare Tradition entstanden. Ich weiß gar nicht, wann wir es angefangen haben, ich glaube ungefähr zehn Jahre ist das jetzt. Wir sind immer eine Gruppe zwischen fünf und zehn Leuten und was mir wichtig geworden ist und was so neben dem Spaß, den das macht ist, dass man wirklich so ein Traditionshandwerk einfach weiterleben lässt, weil es hat wirklich einen Wert und nachdem wir jetzt in Goldekirchen viele Sublimen wieder haben, passt das auch gut dazu, wenn wir da händisch machen. Und oben können wir ja, das oben reden wir auch immer. Das ist überhaupt leicht, weil da steht zu wenig. Als Klimaausschussobmann von Garlene Kirchen freut es mich, dass wir in der binnenfreundlichen Gemeinde Garlene Kirchen diese alte Kulturtechnik des Sehnsuchtens wieder aufleben lassen. Wir schauen aber nicht nur, dass unseren Honigbienen, Hummeln und so weiter gut geht. Wir schauen auch, dass die Wildbienen wieder Lebensräume finden. Zum Beispiel macht man in der Ökoinsel in Vorgarten demnächst ein Sandarium. Das Sandarium ist dann eine Brutstätte für diese Erd- und Wildbienen. Und da gibt es einen Zandarium Workshop am Donnerstag, den 10. September um 15 Uhr. Ja, das Sensenmehl ist ja eine sehr schonende Art der Wiesenpflege und die Bienen, Hummeln und so weiter werden nicht durch elektrische Meerroboter und so weiter zerstört, sondern können da überleben. Den kleinen Regen haben wir überstanden. Und nach getaner Arbeit dürfen die Jasen nicht fehlen. Ja, da haben sie mich gerettet. Nein, da war noch so wenig Rost drin. Rost noch gar nicht gewusst? Ja, das geben wir nicht zurück.