Dorf TV fischt nach Sendungsperlen im Dorfteich. Redaktion, Programmleitung und Geschäftsführung tauschen sich über aktuell sehenswerte Sendungen aus. Ich habe mir die Umfrage angeguckt, Screen Time und WM. Das ist ein ganz kurzes Format von den SchülerInnen vom Europa-Gymnasium Aaruf. Die haben nämlich mitgemacht bei unserem Workshop Kamera läuft. Das ist eine Kooperation, die wir mit der Liebes zusammen haben, wo man sich einfach bewerben kann als Schule und da mitmachen kann. Kann man übrigens einfach machen. Einfach eine E-Mail schreiben an workshop.dorftv.at und in dieser kurzen SchülerInnen-Umfrage, Straßenumfrage, kommt vor allen Dingen die Frage, welche App öffnest du als erstes in der Früh? Und da habe ich gesagt, oh Gott, ich weiß nicht. Also natürlich einmal den Wecker ausschalten, ist das eine. Und dann ist bei mir tatsächlich die Radio-App. Was ist bei euch? Ich würde jetzt gerne sagen, es ist die Radio-App. Und dass ich so sophisticated bin, dass gerne sagen, es ist die Radio-App und dass ich so sophisticated bin, dass ich als erstes die Ö1-App anmache. Ja, fandst du das jetzt beeindruckend? Ich habe extra nicht gesagt, dass es Ö1 ist für die Nachrichten. Aber ich mache als erstes Instagram auf. Wie ein ganz normaler Internetsüchtiger. Du bist Insta. Geil. Und du? Ja, Candy Crush. Wer hat gewonnen? Katharina? Nein, aber danach, pass auf, ich höre mir die Nachrichten an und dabei spiele ich natürlich dann so ein Brain-Syndrom-Ding. Das berühre ich. Also die fand ich ganz erfrischend, weil man sich auch gleich mal selber die Frage gestellt hat. Was haben die Schülerinnen gesagt? Die haben ja andere Menschen gefragt. Es ging auch um Screen Time und WM und gar nicht so viel vorweg, sollen ja die Leute nachgucken. Aber spannend war auch so, dass so eine klare, also dass einfach je älter, umso weniger Screen Time würde ich jetzt mal so mitnehmen. Und dass alle aber ihr eigenes Verhalten von denen, die zwei Stunden oder länger Screen Time haben, bedenklich finden, ja, kann ich mir nur anschließen. Man ist viel zu viel an diesem Ding beschäftigt mit dem Handy und allem. Ja, ich glaube, wir müssen den Umgang noch lernen. Wir sind ja erst zu spät eingestiegen. Ich glaube, die nächste Generation wird das proper lösen dann. Ja, wir sind halt die Generation Festnetzjugend. Chips und Fernsehen, wie man sagt. Ja, wir sind die Generation Festnetz-Jugend. Chips und Fernsehen, wie man sagt. Ja. Zweites Thema habe ich. Ich habe selber das Studio hier in Anspruch genommen. Das kann man nämlich einfach machen, wenn man einen Podcast oder so hat. Und ich habe Euler Echt, also das ist ein Podcast, den ich zusammen mit der Caro habe, einen Dating-Story-Podcast hier aufgenommen und war ein bisschen überrascht, weil ich den bisher eigentlich nur im Radio abgespielt habe und ich finde es irgendwie doch spannend, wie die Emotionen doch relevant sind, also wie es dann schon schön ist. Wir haben uns nämlich ziemlich schlapp gelacht, also die Folge heißt First Love, Peter und kennt ihr den Podcast? Also ich kenne ihn und mir bricht es das Herz, ich liebe es ja zum Einschlafen, Podcast hören. Und seitdem wir zusammenarbeiten, seit ein paar Monaten, ich habe den Podcast schon vorher gekannt und geliebt zum Einschlafen hören, seitdem wir zusammenarbeiten, habe ich gemerkt, das vermischt sich dann. Arbeit, Dating, verwirrende Träume und ich wache auf und bin irgendwie befangen. Oder wie soll ich sagen? Ich fühle mich dann so... Also ich höre ihn jetzt noch, aber immer tagsüber. Ich schaue, dass genug Zeit während Podcast-Tagen und Schlafen vergeht, weil er ist wirklich sehr amüsant. Die Folge ist auch wirklich lustig, weil wir uns schlapp lachen. Ich finde, das ist auch eine gute Folge zum Einsteigen, falls man es noch nicht kennt. Wir anonymisieren alle Dating-Geschichten und Frauen heißen Laura und Männer heißen Peter. Völlig wurscht. Und die kriegen immer so Beinamen. Und genau in der Folge geht es um First Love Peter und eine riesengroße Wildsalami, die uns ein bisschen aus dem Kontext... Also was ich ja besonders gut finde bei dem Podcast, ist, dass man ja auch selber euch die Geschichten dann schicken kann. Ich bin mir ja auch sicher, dass jeder, jede schon wirklich arge Dating-Stories erlebt hat. Und da ist dann eben die Chance, bitte hinschreiben. Genau, es ist ungewollt komisch, also bei Daten, eigentlich ist es, ich finde es ein schöner Auftrag, weil man irgendwie so lernt, was zwischenmenschlich, warum was nicht funktioniert und das ist echt, also ich finde das was Schönes, eigentlich ein bisschen was Aufklärerisches, weil man einfach voneinander lernt von den Dating-Fails, die man erlebt hat und ja, aber cool, es ist die 58. Folge, ich bin da schon ziemlich lange und ich bin schon gespannt auf die, darf ich kurz spoilern, meine Lieblingsfolge, nur zum Nachhören, kann man nachhören, die mit dem Dessous Peter. Dessous Peter, boah, da weiß ich gerade gar nicht mehr. Ja, weißt du schon. Okay, hör ich mir selber nochmal ein, finde es immer witzig, die alten Folgen. Dessous Peter ist dein Knaller, oder was? Oder war es die Dessous Laura? Jetzt weiß ich nicht, aber die Dessous prinzipiell war von Peter, seiner Ex. Das ist nicht Pyjama Peter, weiß ich gar nicht. Irre. Ja, irre. Okay. Ich habe ihn noch nie gehört, aber es klingt sehr verlockend. Aber vielleicht nicht zum Einschlafen, weil wir auch nicht zusammen arbeiten. Genau, verstehe ich total. Nähe, Distanz. Aber ich finde den Titel total super. Ich finde Euda echt ist ein perfekter Titel für einen Dating-Story-Podcast, weil es einfach genau das ist, was man halt sagt, wenn man sich das gegenseitig erzählt. Es passiert öfter mal schräger Murks, genau. Ja, was haben wir denn noch? Was hast denn du Anna mitgebracht? Ja, mein Juni bei DorfTV. Meine Dorfpeilen sind dieses Mal zufällig. Alle haben irgendwas mit Feminismus zu tun. Es waren so viele interessante feministische Beiträge jetzt im Juni bei DorfTV. Der erste ist ein ganz kurzer Beitrag. Das ist gut, weil bei uns sind die Sachen ja immer sehr lang. Das ist auch schön, wenn man auch einmal was Kurzes hat. Kurzweilig ist ja auch schon gut. Und zwar hat unsere Mitarbeiterin Rialda ein ganz kurzes Interview mit der Autorin Ingrid Brodnig geführt, am Rande von einer Lesung. Und die Ingrid Brodnig, ich weiß nicht, ob ihr sie kennt, ist eine österreichische Autorin und Journalistin, die sich ganz intensiv mit Hass im Netz und überhaupt Leben im Digitalen beschäftigt. Und sie hat gerade ein neues Buch geschrieben, das heißt Feindbildfrau. Und es geht unter anderem auch in diesem Interview dann darum, wie hat sich denn die Gewalt gegen Frauen im Netz verändert in den letzten zehn Jahren. Und da sagt die Ingrid Brunig natürlich sehr spannende Sachen dazu, unter anderem, dass das einfach noch einmal roher geworden ist, was natürlich keine gute Nachricht ist. Aber es ist auch total toll, weil sie erklärt auch, wie man eben Betroffenen helfen kann, wie man selber gut mit Hass im Netz umgehen kann und wie man zum Beispiel Freundinnen oder Kolleginnen, die sowas erleben und das ist ja leider nicht so selten, unterstützen kann. Und das fand ich total super. Außerdem ist sie einfach wirklich eine sehr interessante Autorin, die einfach super reden kann. Und es ist immer total erkenntnisreich, ihr zuzuhören. Ingrid Brudig. Selbst in diesen vier Minuten. Hast du ihr Buch gelesen? Ich habe das neue Buch leider noch nicht gelesen, aber ich werde es noch tun. Ja, da muss man natürlich auch Lust drauf haben, sich anzuhören, wie schlimm es ist. Ja, aber man muss ja auch... Das erzählt ja diesen feministischen Buchclub eigentlich. Da gibt es einen in Linz. Esuhören, wie schlimm es ist. Ja, aber man muss ja auch... Da gibt es einen in Linz? Es gibt zwei, ich bin bei einem. Cool, da reden wir nachher noch, weil das war spannend. Das war ein Nachgefragt. Das war ein Nachgefragt, ja. Cool, okay. Und dann ist es bei mir feministisch geblieben, in diesem Monat. Außerdem möchte ich noch einen Beitrag erwähnen, den ich auch selber gemacht habe, über eine Ausstellung zum Thema feministisch wohnen, wo Studierende der Kunstuniversität von der Architektur sich verschiedene feministische und queere Wohnprojekte angeschaut haben und dazu eine Ausstellung gemacht haben. Die ist leider schon vorbei, aber den Beitrag kann man sich trotzdem anschauen. Und ja, es waren irgendwie auch viele, ich habe auch wieder sehr viel gelernt, weil man denkt sich irgendwie so feministisch wohnen, das ist irgendwie so super abstrakt. Es wohnen nicht alle irgendwie gleich. Was heißt das überhaupt? Und das ist aber super spannend, weil es geht dann einfach so um wie, also das Erste, woran man vielleicht denkt, ist so das Vermeiden von so Angsträumen oder so, von diesem klassischen Tiefgaragen oder langen Gängen oder so. dass sich alle wohlfühlen. Das hat ganz viel auch mit der Wohnumgebung zu tun. Wie kurz sind Wege? Wie gut ist eine Siedlung eingebettet in die Stadt? Wie wird es möglich, gut Kinder zu betreuen in einem Haus? Und ja, es gibt voll viele spannende Aspekte. Und die Erkenntnis ist eigentlich immer ein bisschen, wenn man gut für Frauen baut, ist es für alle gut. Ja. So wie immer. wenn man gut für Frauen baut, ist es für alle gut. So wie immer. Und ja, fand ich auch super spannend und lehrreich. Und wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich den Beitrag ansehen. Okay. Ich finde es spannend, dass du, also ich habe mich auch, ich habe auch viel feministischen Content durchstöbert das letzte Monat und habe mir auch diese Sachen ausgesucht, so ein bisschen, nämlich einerseits von, letztes Monat war ja von der Stadt Linz das Festival Fantastica und... Ist das jedes Jahr? Ich glaube, es war das erste Mal. Ach was. Ich glaube, es war schon mal. Aber es ist, mir kommt vor, es ist relativ neu, zumindest ist es zum ersten Mal in meinem Bewusstsein so aufgepoppt, schon eigentlich im Herbst, als ich mir gedacht habe, wir sollten mitmachen, habe ich mir gedacht, das machen wir nächstes Jahr, da machen wir mit und machen was Eigenes zum Festival Fantastiker Welt. Wir sind doch ein Haufen Feministinnen hier, finde ich. Unsere Redakteurin Becker war dort und hat sich diesmal wirklich nur auf einen Aussteller, auf eine Ausstellerin konzentriert, nämlich der Verein Stopp Partnergewalt in Linz. Nicht nur in Linz, gibt es überall, aber wir haben uns die Initiative in Linz eben angeschaut. Super spannend, ganz ein kurzes Format, die erklärt kurz und knackig, wo ist der Verein, was tut sie. Dort rundherum, wer kann kommen, wer kann mitmachen, wer kann initiativ sein und auch mithelfen und wohin kann man sich wenden in die Shownotes, findet man auch wirklichisch, hat auch zufällig mit der Kunstuni zu tun, nämlich Clean Yourself Away. Da muss ich ausholen, ich wollte mir das selber anschauen. Das ist eine Kunstperformance, die live von DorfTV übertragen wurde, auf der Kunstuni. Es war quasi eine Diplomprüfung oder kommissionelle Prüfung. Ich habe mir das nicht anschauen können, weil ich parallel am Presse-Rundgang war. Das wäre jetzt das dritte Format, das ich hervorheben wollte. Aber kurz zu Clean Yourself Away. Ich erzähle euch kurz, wo es gegangen ist. Ich bin so froh, dass wir das gemacht haben und dass man es jetzt auch schon nachschauen kann. Ich lese euch kurz die Shownotes durch. Clean Yourself Away, Diplomarbeit von Gudrun Franz. In ihrer Performance verwandelt Gudrun Franz den Widerspruch zwischen dem Entfernen und dem Hinterlassen von Spuren. Zwischen ihrer Arbeit als Reinigungskraft und ihrer Praxis als Künstlerin. Indem ihr Körper mit einem Anzug aus Metallschwemmen selbst zum Reinigungswerkzeug wird, verwandelt sie eine unsichtbare Tätigkeit in einen körperlichen Akt von Sichtbarkeit, Widerstand und Raumaneignung. Ich habe es gesehen. Ich fand, es tut einem richtig weh beim Zugucken, weil sie natürlich auch so einfach über eine Tischfläche gleitet mit diesem Anzug aus Stahlschwemmen. Und man merkt richtig, also erst mal tut es dem Tisch nicht gut. Aber man sieht halt auch, wie sie einfach immer mehr aus dem Atem kommt und auch dieser ganze Anzug sich auflöst. Und ich denke mir immer so, so gut kann die Kleidung darunter nicht sein, dass es nicht auch im Körper Spuren hinterlässt. Und für mich war das ganz schwer zum Beobachten eigentlich. Dann war es eine gute Performance. Und was ich besonders schön fand, ist am Anfang, dass er diesen Raumpfleger in einen Zettel ausfüllt, dass die reingeht und dann sagt jetzt, ich putze den Raum, weil es gibt ja immer diesen Nachweis, dass du geputzt wurdest. Das ist so die Wahrnehmung aller Öffentlichkeiten. Das finde ich sehr schön. Also für mich sind Performances immer dann gut, wenn sie irgendwas mit mir gemacht haben, wenn irgendwas in mir passiert ist und ich habe es nicht live gesehen, habe es mir nachher angeschaut und ich habe trotzdem diese Gänsehaut, weil das tut was mit mir. Man sieht diesen Ir ihren Zwiespalt in dem Ganzen, ja, von Spuren wegmachen, Spuren hinterlassen. Es ist irre. Also es ist eine ganz ausdrucksstarke Performance gewesen. Du warst dort, danke, dass du dort warst. Also ich habe es mir angeguckt. Nicht live, sondern danach schon. Also danach, und ich glaube es sind 20 Minuten, oder?. Also es ist eine machbare Performance zu nachschauen, würde ich sagen. War irre gut. Bisschen aber geht man aus der Komfortzone raus. Ja, das ist definitiv. Super Thema auch, muss man sagen. Also so reinigen, putzen, voll das Frauenthema. Für so lange Zeit hat man ja generell immer nur Putzfrau gesagt, als Beruf, ja. Genau. Und wir waren eben zeitgleich am Rundgang und auch den möchte ich hervorheben, einfach weil es einfach cool war und ich habe es selber nicht so am Schirm gehabt, obwohl ich auf der Kunstuni studiert habe. Es gibt ja verschiedene Formate auf der Kunstuni, wie Sachen präs gibt ja verschiedene Formate auf der Kunstuni, wie Sachen präsentiert werden. Und der Rundgang ist eben einer von den vier großen Formaten, wo einfach die Studierenden einmal die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten auszustellen. Und ich habe es so spannend gefunden, wie die einzelnen Abteilungen, in dem Fall haben wir die Domgasse hervorgehoben, Bildende Kunst, verschieden umgehen können. Manche Abteilungen haben sie eine Kuratorin bestellt, die diese Ausstellung kuratiert. Andere haben gesagt, ihr Studierenden macht doch bitte alles selber. Und jetzt haben wir in diesem Interview ein bisschen den Fokus drauf gelegt, wie machen das die verschiedenen Abteilungen eigentlich? Habe ich ganz cool gefunden. Ja, jeder Raum hat eine eigene Stimmung. Also das fand ich auch ganz spannend, wie das so, wie jeder Raum irgendwie emotional einen verändert. Ist kurzweilig, dauert zehn Minuten und es ist einfach lustig, dass man einmal sieht, was machen die Studierenden einfach da in dem Semester. Was haben sie so gearbeitet? Was sind die Themen? Ja, und halt überhaupt mal die Kunstuni von innen sehen, weil das Gebäude von außen nicht mehr in Linz war. Aber diese irre, also wie viele Räume da sind, das finde ich auch sehr spannend. Und man kriegt auch in die Ateliers eben so Einblick. Ateliers eben so ein Bild. Und dann im Vergleich zu vor ein paar Jahren, da sieht man das zum Beispiel das Experimentellen, das Atelier und diesmal alles verhangen. Also so, wie sich was weiterentwickelt mit den Studierenden. Habe ich spannend gefunden. Und ich habe noch eins, das ich noch kurz bewerben möchte, einfach weil es eine meiner Lieblingssendungen ist. So habe ich überhaupt erst vor vielen Jahren, glaube ich, ein Dorf-TV kennengelernt. Sample Estet ist nämlich eine Kooperation Stadtwerkstatt Dorf-TV und ich habe damals als Musikerin erfahren, hey, da kann man mitmachen und es ist quasi, es gibt eine Moderation, es gibt einen Kurator, eine Kuratorin, die bringt ein Sample, die bringt einen Song mit. Und dann kann jeder mitmachen, kommt entweder in die Stadtwerkstatt, sampled dort live mit oder geht auch von zu Hause aus. Man hat zwei Stunden Hausübungszeit, quasi, dass man diesen Song verändert, einen eigenen Song draus macht. Und dann geht man in die Live-Show und präsentiert den und spricht auch drüber. Diesmal war beim letzten Mal jetzt zum Nachschauen die Moderatorin von Radio Froh Petra Moser. Die Kuratorin, super. Super Sendung. Wie oft kommt die? Alle zwei Monate. Alle zwei Monate. Und ist ein klassisches Mitmach-Format des Livi. Cool. Sie sind jetzt eben beim Feminismus irgendwo abgebogen. Hattest du nicht noch ein Format? Ich hatte auch noch ein Format. Ich bin ja immer zuständig für die schweren Themen hier. Ja, so. Und das machen wir jetzt. Wir betten jetzt nochmal. Wir pitchen jetzt noch ein schweres Thema. Und dann machen wir aber, also wir machen noch ein Sandwich. Leicht, leicht und in der Mitte schwer. Weil ich habe danach noch was Leichtes. Pass. Also muss mir jetzt gleich ein bisschen, es wird ein bisschen ein harter schwer, weil ich habe danach noch was Leichtes. Also muss man jetzt gleich ein bisschen, es wird ein bisschen ein harter Cut, glaube ich, dann werden. Aber ich habe vorher noch eine Frage. Kann ich da auch mitmachen bei Sample Esthet, wenn ich überhaupt nicht musikalisch bin? Also braucht man Vorerfahrung und muss man musikalisch sein oder kann man auch einfach das mal ausprobieren? Ich glaube, die Frage, ob man, ich glaube, man wird wahrscheinlich eher neben Mieden machen beim Musikformat, wenn man nullmusikalisch ist. Aber man kann mitmachen, auf jeden Fall. Man muss keine Musikerin sein. Man kann einfach spielen damit. Super. Aber das Equipment, wenn du nichts hast, dann würde ich empfehlen, du nimmst bei einem Sample-Estat in Kooperation mit DorfTV Workshop teil. Hier im Wissensturm, da kannst du einmal die verschiedenen Digital Audio Workstations kennenlernen. Entweder analog oder mit Sampler oder du coverst irgendwas oder du machst alles über den Laptop oder du kommst einfach hier und lässt dir das erklären. Die Burschen, muss ich sagen, das sind nur Burschen, die das machen, sind super supportive und die freuen mich immer wahnsinnig, wenn viele Frauen mitmachen. Ja, sehr spannend, klingt challenging. Also immer mal Sachen machen, wo man sich nicht so auskennt. Du hast ja eh deine Musikkarriere bei viel Glück und viel Segen schon in den Start. Ja, mein besonderes Rhythmusgefühl habe ich dort schon durchgezogen. Genau, keine Angst vor Lächerlichmachung. Immer mehr. Da hast du eigentlich einen richtig guten Arbeitgeber gefunden. Genau, genau. Der richtige Arbeitgeber in das Dorf der Farbe. Aber das Schöne an Dorf der Farbe ist eben die Mischung aus dem Leichten und dem Künstlerischen und manchmal eben auch dem gesellschaftspolitisch sehr relevanten und sehr schweren. Und ich habe da dieses Mal im Juni auch wieder einen ganz tollen Beitrag gesehen aus dem Salzkammergut. Und zwar ein Interview mit einer Schülerin, die selbst sexualisierte Gewalt erlebt hat. Und sie spricht in diesem Beitrag, wird einfach ihr Interview gezeigt. Man sieht sie aber selber nicht. Man sieht sie erst ganz am Schluss. Man sieht wieder so sehr schöne Bilder aus dem Salzkammergut, die eben über die dieses Interview gelegt wurde. Und sie hat eben sexualisierte Gewalt erlebt, spricht darüber. Und es ist vielleicht an dieser Stelle auch nochmal wichtig zu sagen, wenn man sich nicht so wohl fühlt oder wenn man selbst Erfahrungen mit dem Thema hat, schaut euch diesen Beitrag nur an, wenn es euch gut geht. Es geht um Traumatherapie. Es wird jetzt nicht explizit geschildert, aber es geht eben um sexualisierte Gewalt. Und diese junge Frau, diese Schülerin, sie heißt Toni Traferna, hat einen Redewettbewerb gewonnen mit einer Rede über dieses Thema. Und das hat sie ihr irgendwie auch wieder so die Kraft und die Eigenermächtigung über dieses Thema zurückgegeben. Und ich fand es total super. Sie spricht total reflektiert. Sie ist eben noch eine Schülerin, ein Teenager und sagt aber schon so kluge Sachen zu diesem Thema, die wir irgendwie alle auch kennen oder auch schon einmal gehört haben. Und auf der einen Seite fand ich es total schön, dass es eben heute auch eine Offenheit für dieses Thema überhaupt gibt, dass man in der Schule darüber sprechen kann. Da hat sich, finde ich, schon viel verändert. Ja, manche Sachen dann aber auch nicht, weil sie spricht dann auch darüber, sie erwähnt dann zum Beispiel Rammstein als Beispiel, die eben die sexuelle, sexualisierte Gewalt, die von Till Lindemann ausgegangen ist und sie wird dann eben, sie beschreibt dann auch, wie Männer sie dann nachher angehen, warum sie jetzt Rammstein gedisst hat und so. Und ich glaube, diese Erfahrung haben wir alle schon einmal gemacht. Und ja, ich fand, das war ein sehr wichtiger Beitrag diesen Monat wieder. Okay, Mut macht Geschichte. Mut macht Geschichte. Genau. Ja, aber dieses, man ist halt manchmal so ohnmächtig, wenn man sich das alles anhört, dass das existiert. Und wenn du auch Rammstein ansprichst, Ulmen-Thematik, alles die gleiche Anwaltskanzlei oder so, die die vertritt, die dann auch ihre Mandanten rausboxen. Das ist halt irgendwie schon schwer zu ertragen, finde ich. Weil man kann einfach nicht glauben, dass da nichts ist. Also es ist so das, wo ich dann immer da stehen bleibe und denke, Mann, mit Doppel-N in dem Fall, was soll das? Also ich finde es wirklich schwierig. Total. Und umso wichtiger, dass wir heute mehr gelernt haben, über diese Themen zu sprechen, auch öffentlich darüber zu sprechen, zu sehen, wie wir da eben Verbündete sein können. Ja, ist gut. So, wie kriege ich jetzt die Grätsche? Ich habe nur ein Thema. Ich habe ja gesagt, es wird ein harter Cut. Ja, es wird ein harter Cut, aber es geht auch um das Gemeinsame. Genau, wir machen jetzt von den schlechten Beispielen, also wo Gesellschaft nicht funktioniert, gehen wir jetzt rüber zu, wo Gesellschaft gut funktioniert. Und das ist die Vereinslandschaft, wo viel Ehrenamt reinfließt. Und wir von DorfTV haben ein neues Format entwickelt, DorfTV vereint. Und in diesem Format wollen wir einfach so besondere Vereine in den Vordergrund holen, die doch eigentlich eher so im Verborgenen tätig sind, weil sie vielleicht irgendwie so eine Nische bedienen oder vielleicht auch einfach nicht so die Möglichkeiten haben, sich groß zu präsentieren. Und in diesem Format wollen wir eigentlich eben diesen Leuten eine Bühne geben, dass die Vereine sich vorstellen können und rufen dazu auch auf, dass man sich bei uns bewirbt. Also bei Bibi landet dann die Bewerbung. Das wäre programm.dorftv.at. Und wir haben im Ersten, also der Prototyp ist mit dem Hula-Hoop-Verein aus Linz, Ask Your Hoop Dance Linz, die einfach mal erzählen, was alles so Hula-Hoop ist und wie man mit Hula-Hoop die Welt retten kann. Und das Besondere an dem Format ist, es gibt auch immer eine kleine Mitmachrunde. Also es wird in diesem Fall werden ein paar Hula-Hoop-Tricks beigebracht und man braucht noch nicht mal einen Hula-Hoop, um mitzumachen. Es reicht ein Topfdeckel oder ein Fahrradmantel oder eine Fahrradfelde. Genau, also ich finde es ein schönes Format. Zehn Minuten dauert es. Ja, ich habe mich total gefreut. Ich habe so viel gelernt. Ich habe auch mitmachen dürfen, obwohl eigentlich nur drehen wird. Also ich freue mich ganz besonders, jetzt viele Vereine kennenzulernen, von denen ich noch nie was gehört habe. Bitte bewerbt euch. Genau. Also findet man auch bei uns im Blog DorfTV vereint. Und schaut es euch an. Und wenn ihr denkt, das wäre echt super cool für euren Verein, dann bewerbt euch. Genau. Ja, also für mich ist es ein richtig schönes Format. Wir haben schon lange gefeilt. Wir haben, glaube ich, im Februar, März irgendwann die Idee gehabt und es dann jetzt ausgearbeitet. Und es ist dann schön, wenn es dann irgendwie fliegen lernt. Und ich finde auch, das Intro ist so schön geworden. Also mir gefällt das Format sehr gut. Mir auch. Bin ganz zufrieden mit dem Team, muss ich jetzt mal sagen. So, ja, Schleim. Hören wir auf für heute oder haben wir noch was? Passt. Ich wollte mir sagen, ich kriege immer voll gute Laune, wenn ich sehe, wie dieser Beitrag auf der Website läuft, weil das einfach so schön ist mit diesen Hula Hoops und man wird immer automatisch gleich fröhlich. Ja, und ich, bei mir steigt die Laune, wenn ich sehe, wie viele Klicks da schon drauf sind. Das ist auch cool. Nämlich, da freue ich mich auch. Also es ist halt auch ein super Tool für Nachwuchs Laune, wenn ich sehe, wie viele Klicks da schon drauf sind. Das finde ich auch cool. Nämlich, da freue ich mich auch. Also es ist halt auch ein super Tool für Nachwuchswerbung. Und das ist ja gerade im Verein halt schwierig, dass man irgendwie, gerade wenn man so einen Nischensport hat wie Hula Hoop, dann wo muss ich denn da Werbung für machen? Das weiß man ja nicht. Wie kriegen denn Leute mit, dass es uns gibt? Ja, voll. Ja gut, also das waren dann die Dorfperlen vom Juni und dann schauen wir mal, was der Juli uns bringt. Ich freu mich schon drauf. Heißes Programm hoffentlich. Also sommerliches. Sicher. Also dann, macht es gut. Tschüss. Die Links zu den Dorfperlen befinden sich in den Shownotes. Alle Infos auf dorftv.at slash channel slash dorfperlen