Ihr seid noch nicht zerlaufen! Damit das so bleibt, haben wir in dieser Ausgabe noch einmal acht coole Filme für euch. Die queere Sommer ist noch nicht zu Ende. Also schnappt euch einen Cocktail, macht euch im Pool bequem und auf geht's! Schaut man den Trailer zu Bis ans Ende der Nacht, bekommt man harte Tatort-Vibes. Eine deutsche Produktion im Kriminal-Föller-Genre mit korrupten Cops und Drogenkartellen. Das kann was werden. deutsche Produktion im Kriminal-Förder-Genre mit korrupten Cops und Drogenkartellen. Das kann was werden. Vor allen Dingen befürchtet man überkonstruierte Handlungsmomente und schlechte Boomer-Gags. Doch dann überrascht bis ans Ende der Nacht. Nicht zuletzt durch die Trans-Rolle Leni. Leni kommt bereits nach einem Jahr Haft wegen Drogenhandels aus dem Gefängnis frei. Die Haftverkürzung ergibt sich durch einen Deal. Sie hilft den Ermittlungsbehörden, an den Betreiber einer Drogenversandwebsite heranzukommen. Was sie nicht weiß, die Kripo beabsichtigt gar nicht, den Deal einzuhalten. Die bürokratischen Hürden sind zu hoch und entscheiden müsste sowieso eine andere Stelle. Dazu bekommt sie ausgerechnet ihren Ex-Freund Robert als verdeckten Ermittler an die Seite gestellt. Sie sollen ein Leben in Beziehung faken und so das Vertrauen des Drogenbosses, Victor Arth, gewinnen. Auf diese Beziehung haben beide keinen Bock, aber während Lemmy versucht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und dem Ganzen vielleicht sogar eine richtige Chance zu geben, nutzt Robert seine Machtstellung aus und verhält sich sehr toxisch. Man sieht, die Vergangenheit macht ihnen beiden zu schaffen. Aber es lördern in beiden noch Gefühle füreinander. Und dieser bereits explosive Cocktail wird auf die kriminelle Drogenwelt losgelassen. Dass das nicht gut gehen kann, befürchtet sogar Robert, sucht die Schuld aber ausschließlich bei Leni. Und wir lernen, er ist das eigentliche Problem. Über den Verlauf des Films ist spannend zu beobachten, wie sich Loyalitäten ändern. Die schauspielerischen Leistungen tragen stark zur Authentizität bei. Gerade Leni-Darstellerin Thea Ehre schafft es, das Trans-Thema wunderbar herüberzubringen. Und auch das Drehbuch geht sehr behutsam und fair damit um. Nicht zuletzt steht eine Trans-Drehbuch-Beratung in den Credits und die macht sich bezahlt. Es werden echte Herausforderungen aufgezeigt und mit Antagonist Robert schonungslos auf den Tisch geknallt, dass nicht Trans-Menschen das Problem sind, sondern unsensible, verständnislose Typen in ihrem Umfeld. Leni wird dadurch zu einer sehr starken Figur, mit der man sich identifizieren kann und die, besser noch, sogar Kraft und Support vermittelt. Doch auch die schauspielerische Leistung von Robot-Darsteller Kimu Chin-Sigla darf nicht ungewöhnlich bleiben. Er bringt das toxische Arschloch, das selbst innerlich voll zerrissen ist, fabelhaft rüber. Hingegen schwächelt Drogenboss-Darsteller Michael Sideris etwas. Aber vielleicht steht er einfach nur im schauspielerischen Schatten von Joanna Jakob, die Victors verzweifelte Frau Nick sehr stark verkörpert. Diese Beziehungskrise schafft sie so überwältigend herüberzubringen, dass echtes Gefühlskino bei den Zuschauenden ankommt. Im Duo mit Leni definiert sie eine sehr wichtige feministische Note und macht den Film dadurch weiter wertvoll. Die Handlung fängt die Zuschauer definitiv ein, wird zum Ende hin allerdings etwas chaotisch. Die sorgsam aufgebaute Spannung wird auf dem Höhepunkt klischeevoll entladen und das wirkt sehr konstruiert, wenn überhaupt nachvollziehbar wird, was da eigentlich passiert und warum. Dafür ist das Ende wieder stark, in dem Leni noch einmal frontal in die Kamera schauen darf und damit einen sehr positiven Abschluss setzt. Die Filmmusik hat sich übrigens auf alten Schlager eingeschossen, quasi aus der Zeit, als Schlager noch Niveau hatte. Das kann man mögen, spricht vielleicht aber nicht alle an. Der Film selbstelle ist nur ein bisschen größer. Kapiert? Robert! Ich kann Ihnen Art ausliefern. Ihr vertraut mir. Wo warst du denn die letzten, was, zwei, drei Jahre? Zwei Jahre. Äh, ich war auf Bali. Ehrlich? Du warst damals doch plötzlich verschwunden. Richtig auch. Das muss doch Liebe sein, oder? Wovon redest du? Was habt ihr gemacht? Ich hab niemanden. Niemand. Ich glaub, ich hab niemanden. Ich hab niemanden. Niemand. Ich hab nur dich. Ich hab nur dich. Komm, was ich mir wünsche, bist du. Der Film Below Her Mouth aus dem Jahr 2016 ist ein romantisches Drama, das von einer unerwarteten Liebe zwischen zwei Frauen erzählt. Die Geschichte handelt von Dallas und Jasmine. Dallas arbeitet als Dachdeckerin mit eigenem Betrieb und lebt ein freies und unabhängiges Leben. Jasmine ist erfolgreiche Modejournalistin und steht kurz davor zu heiraten. Als die beiden Frauen sich zufällig kennenlernen, entsteht eine starke Verbindung zwischen ihnen. Obwohl Jasmine eigentlich ein anderes Leben geplant hat, beginnt sie ihre Gefühle und ihre Entscheidungen zu hinterfragen. Und auch Dallas erkennt, dass sie doch beziehungsfähig ist. Der Film konzentriert sich sehr stark auf die Beziehungen zwischen Dallas und Jasmine. Im Fokus stehen die Gefühle, die Nähe und die Veränderungen der beiden Frauen. Man sieht, wie die Figuren mit ihren Wünschen, Ängsten und Entscheidungen umgehen. Dabei wird deutlich, dass Liebe eben manchmal plötzlich entsteht und das eigene Leben verändern kann. Die Schauspielerinnen entwickeln ihre Rollen wirklich überzeugend. Die Gefühle der beiden Hauptfiguren werden realistisch dargestellt, sodass man ihre Situation gut verstehen kann. Besonders die Unterschiede zwischen den beiden Charakteren machen die Geschichte interessant. Dallas wirkt selbstbewusst und mutig, während Jasmine eher vorsichtig ist und versucht herauszufinden, was sie wirklich möchte. Ein großer Pluspunkt des Films ist die Atmosphäre. Die Bilder sind schön aufgenommen und die ruhige Kameraführung passt gut zur emotionalen Geschichte. Viele Szenen wirken sehr persönlich und lassen den Zuschauern nah an den Figuren sein. Der Film nimmt sich viel Zeit, um die Beziehung zwischen Dallas und Jasmine zu zeigen. Allerdings bietet die Handlung nicht viele Überraschungen und wenig Spannung. Selbst als die beiden Inflagranti in der Badewanne von Jasmines zukünftigem erwischt werden, bahnt sich das lange an und ist recht vorhersehbar. Dass ihr der zukünftige im Handlungsverlauf relativ unbedeutend bleibt, stört nicht, es dreht sich alles um die Hauptbeziehung. Die ist allerdings hübsch anzusehen. Below Her Mouth ist ein emotionaler Film über Liebe, Gefühle und Selbstfindung. Er zeigt eine nicht ganz gewöhnliche Liebesgeschichte und beschäftigt sich mit der Frage, ob man immer noch den Erwartungen anderer leben sollte. Der Film überzeugt vor allem durch gute Schauspielerinnen und die intensive Darstellung der Beziehung. Trotz kleiner Schwächen ist der Film durchaus sehenswert. Kommst du öfter hierher? Nein, ich komme gar nicht. Kann ich in der Hinsicht was für dich tun? Ich bin im Hotel angekommen. Ich will in einem Garten heiraten. In der alten Mühle. Ruf die Hochzeitsplanerin an. Hast dich gestern Abend nicht verabschiedet? Du musst mich dann auch nicht nochmal sehen. Auf einen Drink! Können wir irgendwo hingehen? Ich will nicht mehr dahin gehen. Hey Jasmine, hast du dich wegen der Hochzeit gekümmert? Ach, bis jetzt nicht. Ich war zu busy. Ich will über mein Leben gar nicht nachdenken. Ich merke mir jede kleine Stelle in dir. Ich habe sowas noch nie zuvor gemacht. Es ist aus Dallas. Warum warst du mit mir nie so? Bleib bei mir. Frau aus Freiheit ist ein eindrucksvolles Drama über die Suche nach der eigenen Identität und den schwierigen Weg, frei und ehrlich leben zu können. Der Film erzählt die über Jahrzehnte angelegte Geschichte von Aniela Vesowy, die viele Jahre in einer Rolle lebt, die nicht ihrem eigenen Empfinden entspricht. Im Mittelpunkt steht nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern auch der Kampf gegen gesellschaftliche Erwartungen und Vorurteile. Aus queerer Perspektive ist Frau aus Freiheit besonders bedeutend, weil der Film ein Thema behandelte, das viele queere Menschen kennen. Die Suche nach dem eigenen Ich und den Wunsch, von anderen Menschen akzeptiert zu werden. Der Film zeigt, dass Identität nichts ist, was andere bestimmen können. Er macht deutlich, wie wichtig es ist, die eigene Wahrheit leben zu dürfen, auch wenn dieser Weg schwierig sein kann. Besonders stark ist die Darstellung der Hauptfigur. Anjelas Gefühle werden sehr ehrlich und nah gezeigt. Der Film erzählt nicht nur von Schmerz und Ausgrenzung, sondern auch von Hoffnung, Stärke und dem Mut, Veränderungen anzunehmen. Dadurch wird die Geschichte nicht zu einer reinen Leidensgeschichte, sondern zu einer Erzählung über Selbstbeschwerdung und persönliche Freiheit. Die ruhige Erzählweise gibt der Hauptfigur viel Raum. Der Film nimmt sich Zeit, ihre Gedanken und Erfahrungen zu zeigen. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zwischen Zuschauenden und der Figur. Die SchauspielerInnen, die Angela über die Jahre spielen, überzeugen mit einer sensiblen Darstellung und machen die emotionalen Momente glaubwürdig und erlebbar. Herausragend ist, dass der Film nicht nur eine einzelne Lebensgeschichte erzählt, sondern auch Fragen über Gesellschaft und Akzeptanz stellt. Er zeigt, wie wichtig Unterstützung und Verständnis für Menschen sind, die nicht in traditionelle Vorstellungen passen. Vor allem in konservativen Gesellschaften. Gerade deshalb wirkt die Geschichte auch über die einzelne Figur hinaus. Und auch wenn einige Nebenfiguren mehr Tiefe hätten bekommen können, bleibt die zentrale Botschaft des Films stark. Frau aus Freiheit ist eine berührende und wichtige queere Filmgeschichte über Identität, Freiheit und den Mut, sich selbst anzunehmen. Der Film erinnert daran, dass ein authentisches Leben manchmal mit Herausforderungen verbunden ist, aber auch die Möglichkeit bietet, wirklich glücklich zu werden. Dieser Film ist wirklich beeindruckend und ein Plädoyer an Menschlichkeit und Mut. ¶¶ Ich habe das Gefühl, dass mir eine Katastrophe vorsteht. Ich spüre so eine Art Sog auf die andere Seite. I'm sorry. Das Drama Wirt und Nam lässt einigen Spielraum für Interpretationen. Keine Zweifel bleiben allerdings über den Spielort und die Namen der Hauptfiguren. Die beiden jungen Männer sind um die 25, ein Paar, und träumen von einem besseren Leben. Anders dazu haben sie genug. Für nicht viel Geld arbeiten sie in einem Kohlewerkwerk und leben in bescheidenen Verhältnissen. Eine Tante von Namm hat sich unterdessen ein etwas besseres Leben aufbauen können, da ihr Sohn ausgewandert ist und ihr Geld zukommen lässt. Dabei klingt ausgewandert leichter als es ist. Der Ausweg aus dem Land führt in der Regel über Schlepper, also Menschenschmuggler und ist gefährlich. Dennoch lässt Nam der Gedanke an ein besseres Leben nicht los. Auch seine Mutter Hoa treibt etwas um. Ihr Ehemann und Nams Vater scheint im Vietnamkrieg umgekommen zu sein. Ein offizieller Todesbeweis fehlt bisher und so macht sich Hoa mit ihrem Sohn, seinem Freund und einem Onkel auf die Suche in den Süden des Landes. Nam lässt sich von den Gedanken über seinen Vater anstecken und fragt sich selbst, wie er gewesen ist, ob er ihn wiedererkennen würde und wie er gestorben sein mag. Nach der Reise beginnt er, seine Ausreisepläne konkreter zu verfolgen. Sein Freund Wirt bekommt dadurch Angst um ihre Beziehung und beschließt letztendlich, seinem Freund zu folgen und sich ebenfalls auf die gefährliche Reise einzulassen. Die Stimmung des Films bleibt über die gesamte Spiellänge sehr drückend. Oft entsteht ein Gefühl der Enge und der Gefahr. Generell scheint Wirt und Nam einen sehr deutlichen Fokus auf die negativen Aspekte der Gesellschaft zu lenken. Armut, krankmachende Arbeit und Kriminalität in gleich mehrfacher Ausprägung. Denn neben Schleppern kommen auch Schamaninnen vor, die vorgeben, mit den Verstorbenen des Vietnamkriegs kommunizieren zu können und so für Geld den Sterbeort ausfindig machen zu können. Regisseur und Drehbuchautor Jong Min Kui legt dabei einen besonderen Wert auf die Bildsprache. Eine Vielzahl der Szenen sind mit Absicht sehr dunkel gehalten. Andere fangen bewusst die Wildnis Vietnams ein, ungeschönt mit durcheinander wachsenden Pflanzen und Dreck auf dem Boden. An einer Stelle wird es sogar eklig. Dabei hat es sich Jong Min Kui nicht nehmen lassen, in mehreren Momenten einen eigenen Humor in die Bildsprache einzubauen. Einmal gleich am Anfang, wenn dem Zuschauer vorgegaukelt wird, Nam und Viet legen unterm Nachthimmel zusammen, bis die Kamera langsam zurückfährt und man recht lange braucht, bis man begreift, wo sie sich tatsächlich befinden. So habe ich alles in allem den Eindruck, dass es Jong Jong Min Kui darauf anlegt, den Zuschauer ein wenig zu foltern. Und sein Heimatland ebenso. Dieses, Zitat, düstere, festgefahrene und negative wird als Grund angegeben, weswegen der Film in Vietnam keine Aufführungsgenehmigung erhielt. Ob auch der, die Homosexualität der Hauptcharaktere ein Grund war, wird nicht vermutet, da Vietnam diesbezüglich sehr liberal ist. Wenn Viet und Nam also einige interessante Aspekte hat und gerade in der Bildsprache einen interessanten Fokus setzt, muss ich allerdings zusammenfassen, dass der Film doch recht anstrengend anzuschauen ist. Die langsame Erzählweise trägt mit dazu bei. Lasst ihn lieber liegen, wenn ihr gerade etwas viel Gutstimmung braucht. Wenn euch das künstlerische Nếu bạn cần một lý do tốt nhất, Việt Nam sẽ là một lý do tốt nhất. Nó sẽ diễn ra vào 28 tháng 8, vào 22h15 trong ABB. Ngồi xưa là đã có mấy con rồi Con này chuẩn bị đi xong xuôi hết chưa? Không có hộ chiếu làm sao anh đi được Đừng đi, ở lại đi con Bố con, đáng lẽ mẹ nên nói ông ấy đừng đi Bố con, đáng lẽ mẹ nên nói ông ấy đừng đi Tôi đi tìm ông ấy suốt bao năm nay Con trai mình, nó sẽ 26 tuổi Có nhiều chuyện tôi muốn nói ông nghe Chẳng lẽ ông ấy đang nằm đồ đo ở đây Tất cả phải có cái gì ở đó đằng kia Hai ý của ông ấy là không cần phải đào quá sâu để nhìn thấy ông ấy Bố, đôi khi con tưởng tượng bố quay lại nhìn thấy ông ấy. Bố, đôi khi con tưởng tượng bố quay lại. Con nhận ra ngay người đứng trước mặt con là bố. Bố trông như thế nào? Wie sieht es aus? ein Paar, gespielt von Jonas Dassler und Marla Emder, auf eine Insel fahren. Dort passieren merkwürdige Dinge und ehrlich gesagt steigt man am besten ein, indem man nichts vorher weiß. Denn einer der stärksten Punkte des Films ist, dass er seine Prämisse angenehm langsam entfaltet und innerhalb der Handlung eine zweite Prämisse geschickt einfädelt. Genau genommen lässt sich der Film fast eine halbe Stunde Zeit, um Stimmung, Figuren und Beziehungen realistisch aufzubauen. Dabei ist auffällig, wie gut die deutsche Spießbürgerlichkeit eingefangen wird. Diese höfliche Oberfläche, das Weglächeln von Problemen, der Drang, erst mit Alkohol aus sich herauszukommen und die vielen unterdrückten Dinge, die trotzdem immer im Raum stehen. Gerade dadurch entsteht früh ein Unbehagen. Man weiß lange nicht genau, was hier eigentlich passiert, aber man spürt, dass etwas nicht stimmt. Und dies wird durch die Beziehung der Hauptfiguren nur noch mehr unterstrichen. Der Film zeigt sehr glaubwürdig, wie zwei Menschen nebeneinander existieren können, ohne wirklich miteinander zu kommunizieren. Innere Dämonen verschwinden eben nicht automatisch, nur weil man in einer Beziehung ist. Genau diese Nicht-Kommunikation, dieses Ausweichen und Verschweigen trägt viel zur Spannung bei. Ebenso hervorzuheben ist, dass Queerness in verschiedensten Formen komplett natürlich in der Welt des Films verstanden wird. Das gibt einen angenehmen progressiven Rahmen, der weder aufgezwungen noch überproportional wirkt. Queere Beziehungen sind einfach gleichgestellt zur heterosexuellen Beziehung. Genauso angenehm ist das Schauen des Films, denn handwerklich ist Aus meiner Haut sehr gelungen. Es gibt schöne Locations, starkes Setdesign und einige wirklich gute Bilder. Auch die Schnitte und Übergänge sind teilweise sehr clever gesetzt. Manche Bildkompositionen sind, wie die Musik, großartig. Besonders die Chorgesänge und mikrotonalen Klänge geben dem Film eine eigenartige Stimmung, die sehr gut zum inneren Fremdheitsgefühl der Figuren passt. Jedoch ist natürlich nicht alles perfekt. Im Film wurde ADR genutzt, um einer Figur einen Akzent in der Aussprache zu geben. Da dies aber bei keiner anderen Figur gemacht wurde, fällt es leider störend auf und reißt einen aus der Welt des Films. Sprachtraining für die Darstellerin wäre hierbei sicherlich die bessere Lösung gewesen. Auch die Auflösung am Ende ist kontrovers. Einerseits ergibt sie im Worldbuilding Sinn, andererseits war sie die ganze Zeit sichtbar und wurde trotzdem nicht genutzt. Dadurch kann sie je nach Blickwinkel entweder konsequent oder etwas frustrierend wirken. Trotzdem bleibt Aus meiner Haut mit 4,5 von 5 Sternen ein wirklich sehenswerter Film. Er erzählt realistisch von einer nicht kommunikativen Beziehung, von unterdrückten Wünschen und davon, dass tiefe Probleme nicht weggelächelt werden können. Dazu kommen starke Bilder, grandiose Musik, gutes Worldbuilding und eine Erzählweise, die dem Publikum mehr zutraut als viele andere Filme. Ein wirklich sehenswerter Streifen, der seine ungewöhnlichen Prämissen ruhig, clever und erstaunlich menschlich ausspielt. Du bist der Mensch, der du bist, weil du den Körper hast, den du hast. Ist es schön, dass ihr da seid? Leila, wo sind wir hier? Das Paar Nummer 17. Das Paar Nummer 9. Ihr wart schon mal hier? Wie war das? Schwer zu beschreiben. Ihr werdet in den nächsten zwei Wochen das Geschenk erleben, ein anderer Mensch zu sein. Ich bin's, ich bin's, Nela. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so gut gefühlt habe. Ist doch klar, dass du was anderes fühlst, anders denkst. Bin ich der Einzige, der das hier schwer einordnen kann? Ich hasse alles an mir. Wer bist du denn überhaupt noch? Was sind wir? Glücklich. Können wir nicht einfach nach Hause fahren? Nein. Es ist dir scheißegal, wie ich mich fühle! Ich will so, so bleiben. Föhr machen. Mir ist egal, wie ich mich fühle. Ich will so bleiben, schön machen. Stell dir mal vor, wie verbunden so ein Paar sein muss, wenn beide wirklich verstehen, wie es dem anderen geht. FAD JOKES ist ein deutscher Film von Fabian Stumm, der schon mit seiner ersten Szene sehr deutlich macht, dass er anders erzählt werden möchte. Ein extrem lang gehaltener Longshot zieht den Zuschauer direkt in die Welt des Films hinein und setzt den Ton für eine Geschichte, die weniger auf klassische Dramaturgie setzt, als auf Beobachtung, Alltag und kleine absurde Momente. Der Film begleitet seinen Protagonisten Josef durch eine bestimmte Phase seines Lebens. Es entsteht Stück für Stück ein Bild seines Alltags, seiner Beziehung und seiner Umgebung. Diese Art des Worldbuildings funktioniert größtenteils auch ganz gut. Leider kann man das jedoch nicht so allgemein für den sehr eigenen Schnittstil sagen. Sad Jokes wirkt arthousey, aber eben auch sehr deutsch. Viele Szenen sind bewusst länger gehalten, was den Film aufhörtet. Manche Übergänge fühlen sich allerdings sperrig und erzogen an, was leider ein unrundes Gesamtbild ergibt. Andererseits kann der Film mit seiner subtilen Comedy glänzen, wenn man auf deutsche Comedy steht. Es gibt keine großen Pointen, sondern eher trockene, beiläufige Momente, in denen deutsche Klischees, soziale Unsicherheiten und kleine Probleme des Alltags witzig aufbereitet werden. Nur eine Szene war dabei so erzwungen, dass man sie auf zehnfacher Geschwindigkeit hätte abspielen können und kein bisschen Inhalt verpassen würde. Ganz anders sieht das allerdings in einer anderen Szene aus, in der der Film einen guten Meta-Kommentar auf die deutsche Medienlandschaft setzt. Ihr seht schon, der Film weiß nicht so richtig, wohin er will. Dazu trägt auch bei, dass fast alle Nebenfiguren einfach zu kurz kommen. Sie tauchen auf, haben kleine Momente, aber verschwinden wieder, ohne genug Raum zu bekommen, um wirklich hängen zu bleiben. Das größte Problem ist jedoch, dass Sad Jokes am Ende kaum eine spürbare Resolution anbietet. Natürlich muss ein Film nicht alles sauber abschließen. Gerade Art House darf etwas unbequem sein und offen bleiben. Hier entsteht aber weniger das Gefühl einer bewusst offenen Form, sondern eher die Frage, warum dieser Ausschnitt aus dem Leben von Josef gerade erzählenswert war. Man bekommt Einblick in seinen Alltag, aber nicht unbedingt einen Grund, warum dieser Einblick für einen selbst wichtig oder bereichernd sein sollte. So bleibt Sad Jokes ein Film mit starken formalen Ideen, schönen Longshots und teils guter subtiler Comedy, aber auch mit einer seltsamen Leere im Kern. Er ist handwerklich gut gemacht, aber hat keine Szenen, die für immer im Kopf bleiben. Deshalb fällt es auch so schwer, ihn wirklich zu empfehlen, weil man am Ende nicht genau weiß, was man aus ihm mitnehmen soll. Also hey, wer deutsches Arthouse-Kino mag, kann damit sicher etwas anfangen. Für alle anderen bleibt vermutlich eher die Frage, warum man ihn gesehen haben sollte. Gut, also ich habe dein Buch gelesen. Okay, super. Ich dachte, es wird eine Komödie. Absolut, ja. Ich fand es überhaupt nicht lustig. Nee? Ich fand es wahnsinnig traurig. Seit wann seid ihr auseinander, Marc und du? Drei Jahre jetzt, glaube ich. Ich habe gehört, du bist Vater geworden. Also nicht, dass du das jetzt falsch verstehst. Ich habe mit meiner besten Freundin ein Kind und wir machen das zusammen, wohnen zusammen und teilen uns das. Die haben mich entlassen. Ach echt? Ja. Wieso denn das denn? Ich schaff das nicht. Du musst zurück in die Klinik und das weißt du auch. Ich hab so Angst, dass es nicht besser wird. So, ähm, what is the story of your film? It's about a man who's afraid of large statues. And you? Is there anyone? Me? No. So you need a statue? Only a head. A head? Big enough? Bist du genug? Chuck Chuck Baby ist ein Film, der sich mit einer erstaunlichen Leichtigkeit zwischen Melancholie und unbändiger Lebensfreude bewegt. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte von Frauen, die in einer Geflügelfabrik im kargen Nordwels schuften und gleichzeitig mit den Trümmern ihrer persönlichen Vergangenheit kämpfen, wie eine weitere Sozialtragödie aus dem britischen Kino. Doch der Film weigert sich konsequent in Elendsporno oder Tristesse zu verfallen. Stattdessen ist er durchzogen von einer lebensbejahenden Energie, die sich immer wieder Bahn bricht. In kleinen Blicken, in improvisiert wirkenden Gesprächen und vor allem in musikalischen Momenten, die wie Befreiungsschläge funktionieren. Gerade die Musical-anmutenden Szenen sind so richtig klasse. Im Mittelpunkt steht Helen, die ein sehr gleichförmiges, von Zwängen geprägtes Leben führt. Nachts schuftet sie in der Fabrik, tagsüber pflegt sie Gwen, die Mutter ihres Ex-Mannes. Trost findet sie in Musik und den Freundschaften auf Arbeit. Sie wohnt nach wie vor bei ihrem Ex-Mann, der mittlerweile mit einer anderen ein Kind hat. Bisweilen führt diese Konstellation zu tragikomischen Szenen. Dann taucht Helens Jugendliebe Joanne auf und rüttelt erneut heftige Emotionen in ihr wach, zumal sie direkt nebenan einzieht. Sie verbringen viel Zeit miteinander, aber beide unbewältigte Vergangenheiten belasten die aufkeimende Liebe. Als Gwen stirbt und Joanne mit Ausgrenzung durch die Nachbarschaft konfrontiert wird, entscheidet sich die gemeinsame Zukunft. Die unbändige Lebensfreude, die der Film zelebriert, kommt nie naiv daher. Sie entsteht gerade aus dem Bewusstsein darüber, wie schwer das Leben sein kann. Und für alle ProtagonistInnen auch ist. Die Figuren wissen um ihre Verletzungen, um ihre Vergangenheit, um ihre Ohnmacht. Aber sie entscheiden sich immer wieder für Verbundenheit, Humor und Zärtlichkeit. Dieser Widerspruch macht den Film besonders. Er romantisiert nichts, aber er weigert sich ebenso, die Hoffnung aufzugeben. Die Lebensfreude ist hier eine Rebellion, ein Festhalten am Menschlichen um jeden Preis inmitten einer oft unwirklichen Wirklichkeit. Gerade in diesen Zeiten ist Chuck Chuck Baby eine erfrischende Erinnerung daran, dass Lebensfreude nicht glatt, nicht perfekt und schon gar nicht selbstverständlich ist. Sie ist ein Akt des Widerstands. Und der Film feiert genau diesen Mut. Ein Mastzi. Am 11. August um 22.15 Uhr im rbb fernsehen. I Remember Helen from home Joe she was a school with us In 20 odd years, it's funny, that is. This is the first time we've ever talked. Snoopy ends against the law. You like her. You've been hiding away too long. What is going on with those two? I'm not a great believer in love. We must have believed in it once upon a time. Women like us, we live by the clock. Spend every day serving someone. Can't escape from what you are around here. Nobody wants you! I'm always going to be this girl. And you are always going to be desperate. I'm not being funny, but can someone grab that creepy doll? Yeah. We can be so much more than what they think we are. Der Film 3 Kilometer bis zum Ende der Welt hat mich ein Stück weit an Fireworks aus unserer letzten Sendung erinnert. Es gibt viele Parallelen, insbesondere Homophobie und eine Zerreißprobe für eine Familie. Hier ist der 17-jährige Adi, der ungeordnete schwule Sohn im ländlichen Donaudelta Rumäniens. Er hat einen Touristen aus Bukarest kennengelernt und sich in diesen verliebt. Die zärtlichen Berührungen und Umarmungen in einer nächtlichen Gasse bleiben allerdings nicht unbeobachtet. Nachdem Adi den Touristen in seine Unterkunft verabschiedet hat und allein den Heimweg antritt, wird er von den Söhnen von Zentov zusammengeschlagen. Zentov hat politischen Einfluss, was den weiteren Verlauf der Handlung maßgeblich gestaltet. Kurzzeitig erhält man nun den Eindruck eines Kriminalfilms und auch wenn hier Korruption sehr deutlich zutage tritt, war ich erstaunt, wie viele Welten zwischen der hier zu sehenden Machart und der deutschen Aufmachung in Bis ans Ende der Nacht liegen können. Die lokale Polizei beginnt nach der Anzeige Addis unter Polizeichef Pandele die Ermittlungen. Doch die wenigen möglichen Zeugen möchten angesichts des Einflusses Zentos ihre Aussagen nicht zu Protokoll geben. Offiziell hat die Polizei also nichts in der Hand. Pansela versucht trotzdem ein Gespräch mit Semdorf und zwar, wie er sagt, auf seine Art. In diesem Gespräch wird deutlich, hier auf dem Lande wäscht eine Hand die andere. Dazu wird Addis Homosexualität nun als Waffe gegen ihn gerichtet. Das Dorf scheint homophob eingestellt, die Zeit stehen geblieben zu sein und Addis Eltern bekommen Angst um die Waffe gegen ihn gerichtet. Das Dorf scheint homophob eingestellt, die Zeit stehen geblieben zu sein. Und Addis Eltern bekommen Angst um die Zukunft ihres Sohnes. Verzweifelt wenden sie sich an den Pfarrer und der willigt schließlich ein, einen Exorzismus durchzuführen. Gegen Addis Willen. Generell sind die Eltern nun so verzweifelt, dass sie meinen, es besser zu wissen als ihr Sohn und ihn notfalls zu seinem Glück zwingen zu müssen. Das treibt einen tiefen Keil zwischen ihnen, den man bis durch den Bildschirm spürt. Es sieht schlecht aus für Adi, bis unerwartet eine Vertreterin des Jugendamtes aus der nächstgelegenen Stadt Tulsar auftaucht, die noch einmal viel Staub aufwirbelt. Nun folgt die Frage, was stärker ist, Gerechtigkeit oder Korruption? Und diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Eindeutig kann man sagen, dass die Gesetze in Rumänien der 2020er Jahre auf der Seite von Adi stehen, anders als in Italien der 1980er in Fireworks. Und ich finde es stark, dass der Film dies so eindeutig herausstellt. Denn auch herrschen auf dem Dorf scheinbar eigene Regeln. Und auch hier ist es sehr interessant, wie die Personen damit umgehen. Achtet unbedingt darauf, wie der Pfarrer seinen Exorzismus begründet, wie Zentorf mit seinen Möglichkeiten spielt und ob Polizeichef Pandela, eindeutig mein Lieblingscharakter in dem Film, eigentlich zu den Guten oder den Bösen gehört. Die Handlung ist also hochspannend, auch wenn ein schweres Thema verarbeitet wird. Keinesfalls ist sie schwarz-weiß. Am Ende stellt sich definitiv noch die Frage, ob man als Zuschauer mit der Lösung der ganzen Situation leben kann oder nicht. Ansonsten habe ich nichts hervorzuheben oder zu kritisieren. In allen technischen Aspekten würde ich den Film als ziemlich durchschnittlich einordnen. Aber das verbuche ich angesichts der interessanten Story und Charakter-Writings mal als Vorteil. Ihr seht 3 Kilometer bis ans Ende der Welt am 18. August um 22.15 Uhr im RBB und anschließend in der Mediathek. Ce faci cand stii ca pleci? Daca stii ceva ajutam Tu stii cum i-a batut? Te rog din suflet As fi venit in loc peste la Bucuresti Numai sa nu mai stau aici Tu ce ai face daca ai fi un loc cum eu? Zi-ma ce ai face tu daca ai vedea ca baiatul tau te minte halul asta Toata viata ai facut ce ai vedea că băiatul tău te minte halul ăsta? Toată viața ai făcut ce-ai vrut, am avut încredere în tine. A schimbat foaia mea. De un bolnav nu poți să ai grijă numai doctorul. Nu-ți dai seama ce o să fii dacă rămâi aici? De ce ți-e frică de cura lumea? De-oia nu cu lumea stă un păs. Du-te, tu du-te, du-te! Ne vedem diseară și-ți povestesc. Mama, ține bunică, ține ușa! Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Muzica Das war's schon wieder. Ich hoffe, euer Poolcocktail hat geschmeckt. Und wir hoffen, dass es nicht zu offensichtlich war, dass wir heute bei TV 38 in Wolfsburg aufgenommen haben. Vielen Dank nochmal dafür, dass wir hier sein durften. in Wolfsburg aufgenommen haben. Vielen Dank nochmal dafür, dass wir hier sein durften. Wir gehen jetzt in die Sommerpause. Ihr seht im August eine Sendung aus der Konserve und wir sehen uns dann im September wieder. Bis dahin, euer Rob und Tschöss.