Musik Die Stadtkapelle Gallener Kirchen empfing mit musikalischen Klängen die Gäste vor der Musikschule und mit der Gallener Kirchner Fanfare, komponiert von Johannes Watzinger, wurde anschließend die Feierlichkeit eröffnet. Das ist die Originalurkunde, Erhebung der Marktgemeinde Gallekirchen zur Stadtgemeinde Gallekirchen. Sie hängt hinter meinem Schreibtisch, wahrscheinlich auch schon bei meiner Vorgängerin oder Vorgänger und trägt das Datum 3. März 2001. Täglich gehe ich daran vorbei, sitze davor und irgendwann im November letzten Jahres sehe ich 5. März 2001 plus 25 sind 2026. Ui, schon wieder ein Jubiläum, habe ich mir gedacht. Wir waren gerade am Ende unserer wirklich exzessiven und wunderbaren neuen Regionalljubiläumsfeier. Also, was tun? Ich brachte das zunächst einmal im Amt vor und auch im kleineren Kreis. Die Begeisterung hielt sich zunächst einmal den Grenzen, schon wieder etwas zu machen. Gallikirchen hat sich in den letzten Jahrzehnten immer schon sehr dynamisch entwickelt und das ist auch in den letzten 25 Jahren passiert. Unser Ziel in den Vorbereitungen war also von Anfang an darzustellen, was passiert ist, aber, und das ist mir sehr wichtig und war uns sehr wichtig, vor allem auch, welchen Herausforderungen in den kommenden Jahren, ob in 10, 25 oder 50 Jahren, auf uns zukommen werden. Rhein-Kirchen ist als Durchzugsort groß geworden. Deswegen, zum Beispiel der Marktbrunnen ist sinnbild dafür, für diese Prosperität, die stattgefunden hat. Der Marktbrunnen war eine Etappe Richtung Lohren, Budweis, Prag, wo die Pferde die Tränke hatten. Darum versammelte sich das Marktrecht, das Grenzübertum, die Handelsreise und so weiter. Eins, ein Jahr, das Gallen-Neukirchen verändert hat. Ein Jahr, in dem aus einem lebendigen Markt eine Stadt wurde. Die Vorbereitungen zur Stadterhebung laufen auf Hochtouren. Aus dem Amtshaus wird ein Rathaus. Aus den Gemeinderäten werden Stadträte und Pfarrershühner werden zu Stadthühnern erhoben. Am Sonntag, 1. Juli, erreicht das dreitägige Stadtfest in einem Festakt seinen Höhepunkt. Zahlreiche Ehrengäste sind gekommen, darunter auch Bürgermeister Dr. Volk mit einer Abordnung der deutschen Partnerstadt Nordheim. Ja, die Idee war nicht einfach, aber sie war gut. Nämlich, das Land hat darauf geachtet, wir müssen ein Ortsentwicklungskonzept machen. Und das haben wir wirklich gründlich gemacht. Wir haben eingeladen, eine Professorin von der Dokumentar von Wien, die was verhindert hat, von Stollach, dann mit Architekt Weppel in der Gusenhalle von Donit Veselik Graz, namhafte Professoren. Und da haben wir auch gelernt, was wichtig ist, wo ein Gebäude steht, ist gut, aber der richtige Ort ist das Wichtigste. Und das gilt auch hier, weil da haben wir dreimal ein anderes Grundstück gehabt und ist dann genommen. Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf zuerst einmal der Stadt Kallnerkirchen zum 25-jährigen Stadtjubiläum sehr, sehr herzlich gratulieren, auch namens unseres Landeshauptmanns, Mag. Roman Stelzer. Was braucht eine Gemeinde, damit sie Stadt wird? Eine gewisse Einwohnerzahl ist gesetzlich geregelt. Also eine wirtschaftlich, soziale, kulturell, bildungsmäßige und so weiter gute Entwicklung. Ich habe immer gesagt, eine gute Stadt braucht drei Dinge, damit sie dieses Prädikat erfüllt. hat erfüllt. Sie muss und soll eine Stadt der Arbeit sein, denn Arbeit ist für die Menschen mehr als nur Bode, Arbeit ist Lebenssinn. Sie soll eine Stadt der sozialen Wärme sein. Das ist eine große Verantwortung, die jede Stadt trägt. Und Kalmar Kirchen hat hier mit dem Diakoniewert ja eine ganz besondere Stellung als soziale Stadt, weit über die Gemeindegrenzen von Gallener Kirchen hinaus. Und drittens, sie soll eine Stadt der geistigen Weite sein. Denn geistige Enge kann nie zu dem führen, was eine Stadt sein soll, nämlich Heimat. Heimat für die Bürgerinnen und Bürger. Naja, erstens hat natürlich Gönnerkirchen eine Lage am Rand des Zentralraums und wir leben in einer wirtschaftlichen Zeit, wo sich Entfernungen sehr stark verkürzen. Das heißt, wenn mich jemand fragen darf, wo in Oberösterreich würdest du jetzt investieren, dann wäre Gönner Kirchen natürlich genauso ein Gegend, wo ich sage, da würde man investieren. Lieber Günther, liebe Verena, Wagner, ich erinnere mich noch sehr gut. Es war im Jänner 2000. Ich weiß nicht, ob das bei dir jetzt auch aufflackert, vermutlich nicht. Verena und ich wollten damals, wir haben beide in der Kreuzschwesternschule unterrichtet, einen ökumenischen Gottesdienst feiern. Und Verena ist kurzfristig erkrankt. Und da muss ich dazu sagen, die Evangelischen tun sich da leichter. Die schicken halt den Ehepartner, wenn man selber erkrankt. Damals ist der Günther in die Sakristei hereingekommen, es war ja der Weltgebetwoche für die Einheit der Christinnen und Christen, für diesen ökumenischen Gottesdienst. Und ich glaube mich recht zu erinnern, Günther, du bist mit deinem legendären geflochtenen Korb hereingekommen, mit Bibel und Talar. Ja, heute dürfen wir auf diesen legendären geflochtenen Korb in Galme Kirchen blicken, reichlich gefüllt, und das Paarfest hat das Jahr zum Ausdruck gebracht und auch das Paarblatt mit Erfahrungen und Begegnungen. Du zogst in der Begegnung mit Menschen immer den kostbarsten Schatz hervor. Wertschätzung, Achtung und Respekt, Begegnung auf Augenhöhe. Nicht ohne Grund ist vielleicht deswegen die evangelische Pfarre die einzige, die wächst. Und beim Empflichtungsgottesdienst und dem anschließenden Fest, wie auch im Pfarrblatt, wurde das meines Erachtens deutlich spürbar und bestätigt und wurde auch von vielen erwähnt. Und ich sage als kleine Wagen nun dazu, in Evaden gibt es schon zwei Jahre keinen evangelischen Pfarrer. Passt also gut aufeinander auf. Also, Günther, alles Gute und herzliche Gratulation zur Auszeichnung durch die Stadt Goldenkirchen. Ich freue mich auf die nächste Begegnung in Eberlin. Lieber Günther, ich bin so stolz, dass ich dir damit ja und nochmal, Irena, ich habe das auch schon oft genug bewürdigt, du warst ein Geschenk für Galle Kirchen. Deine Forschungen zum Jugenddom, zu den Biografien, die hier in Bänden aufliegen, das verewigt auch Galle Kirchen aufgrund deines Verdienstes, wirklich für die Nachwelt und vor allem für jene, die nicht ein so schönes Leben hatten wie wir. Danke auch dir nochmal von dieser Stelle und jetzt lieber Günther, ich darf dir die Stadträgerin und die anderen Stadtkirche den goldenen Ehren an den Stadtkirchen überreichen. Grazie.