Die Nahversorgerin Feministische Ein- und Ausblicke aus der Region Gespräche und Geschichten zum Mitnehmen Eine Sendung des Frauenforum Salzkammergut Die Nahversorgerin Jeden ersten Montag im Monat um 10 Uhr live im freien Radio Salzkammergut und die Wiederholung am darauffolgenden Dienstag 19 Uhr. Ja, willkommen. Montagvormittag, die Nahversorgerin, eine Sendung des Frauenforums Salzkammergut. Heute mit einer besonderen Gästin Silvia Ritt. Schön, dass du da bist, dass du dir Zeit nimmst. Hi. Wir haben heute zum Thema einen Film, den du vor kurzem abgeschlossen hast. Darüber werden wir reden, über ein Thema, das besonders uns Frauen betrifft, sexualisierte Gewalt an Frauen. Ein ernstes Thema, ein sehr beeindruckender Film. Aber bevor wir ins Gespräch gehen, bevor wir loslegen, spüren wir mal Musik, die du uns mitgebracht hast. Danke für die Einladung. Passt. Ich habe ein paar Musiknummern vorbereitet, die ich jetzt noch mal finden muss. Musiknummern vorbereitet, die ich jetzt noch mal finden muss. Dazu sei gesagt, nur wenn es euch wundert, dass heute manches vielleicht ein bisschen länger dauert oder ein bisschen chaotischer ist als sonst. Wir senden nicht live vom Studio des Freien Radios Salzkammergut, sondern live aus dem Medienportal Salzkammergut. Was bedeutet, wir nehmen zweifach auf, nämlich auch ein bewegtes Bild dazu, das ihr dann auf der Medienplattform Medienportal Salzkammergut sehen könnt. Aber dazu nachher noch mehr. Okay. Genau. Dann würde ich gerne meine allerlieblingslieblings Cover-Nummer, es gibt ja unglaublich viele Cover-Versionen und gute Cover-Versionen von Lira, und eine von meinen Lieblings-Cover-Versionen ist eine Song, und ich bin gespannt, wer es erkennt, was das für Lied ist im Original. Wie eine Blume am Winterbeginn und so wie ein Feuer im eisigen Wind. Wie eine Puppe, die keiner mehr mag, so fühl ich mich an manchem Tag. Dann seh ich die Wolken, die über uns sind und höre die Schreie der Vögel im Wind. Ich singe aus Angst vor dem Dunkeln mein Lied und hoffe, dass nichts geschieht. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese das wünsch ich mir. Ich weiß, meine Lieder, die ändern nicht viel. Ich bin nur ein Mädchen, das sagt, was es fühlt. Manchmal bin ich hilflos, nur ein Vogel im Wind, der spürt, dass der Sturm beginnt. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch ich mir. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen und dass die Menschen nicht so oft weinen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe, dass ich die Hoffnung nie mehr verlieren. Nie mehr verlieren. Das wünsche ich mir. So, die ersten Hopplers passieren da. Wir gehen dann trotzdem einfach weiter. Es geht heute um einen Film, Mut macht Geschichte, es geht um Gewalt an Frauen. Ich habe mir da eine sehr trockene Definition ausgesucht von der Istanbul-Konvention 2011. Ja, die lese ich jetzt einfach mal so vor. Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung und eine Form von Diskriminierung von Frauen. Der Begriff Gewalt gegen Frauen bezeichnet alle Handlungen geschlechtsspezifischer Gewalt, die zu körperlichen, sexuellen, psychischen oder wirtschaftlichen Schäden oder Leiden bei Frauen führen oder führen können. können, einschließlich der Androhung solcher Handlungen, der Nötigung oder der willkürlichen Freiheitsentziehung, sei es im öffentlichen oder privaten Leben. Eine sehr trockene Definition zum Thema Gewalt. Du hast einen Film gemacht. Kannst du uns kurz erzählen, warum? Wann war dir klar, ein Film über dieses Thema muss in die Welt? Ja, also es ist jetzt nicht der erste Film zu dem Thema oder es gibt schon einige Filmemacherinnen, die sich damit auseinander gesetzt haben und filmisch verarbeiten dieses Thema. Ich habe, wir haben ja beschlossen, dass wir Hochdeutsch sprechen, schön sprechen. Genau. Ich habe 2023, 22, 23 mit der Frauenberatungsstelle Insel in Scharnstein gemeinsam ein Informationsvideo produziert. Da ging es um Formen der Gewalt. Und damals haben wir verschiedene Formen der Gewalt, wir haben es gar nicht vollständig, weil es so viele verschiedene Formen der Gewalt gibt, einfach erklärt. Und auch mit Beispielen vor dem Hintergrund, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie in Gewaltbeziehungen oder in einem gewaltvollen Umfeld sich bewegen. Es kann ja am Arbeitsplatz sein oder überall im Gesamten. Und in der eigenen Beziehung. Und in der eigenen Beziehung, genau. Und das war so der Startschuss für mich, mich mit diesem Thema vermehrt auseinanderzusetzen. Und je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto mehr bin ich draufgekommen, diese Gewalt und sexualisierte Gewalt durchströmt unser aller Leben immer und überall. Und niemand kann sagen, das geht mir nichts an, das geht nur den anderen was an. Es geht sich einfach nicht aus. Und was du da jetzt vorgelesen hast, ist schön und gut. Und klingt wirklich... Also, ja. Ist unfassbar. Aber was in der Praxis und im täglichen Leben passiert, und auch das Belegenlegen Zahlen, wo wir nur die offiziellen Zahlen haben, die, wie wir auch wissen, die Dunkelziffer nicht mit hineinlegt und die Spitze des Eisbergs ist, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das belegt für mich noch mal mehr, dass dieses Thema unser aller Leben immer und ständig durchströmt. Und da bin ich sofort natürlich auch beim Patriarchat, weil wir in einer patriarchalen Gesellschaft Kultur leben, die durch verschiedene Parameter, die das Patriarchat erklären, das nur einmal festigt und zementiert eigentlich. Du fährst das eh schon gut zusammen, nämlich Gewalt bedeutet nicht ein individuelles Problem, sondern es ist tatsächlich ein gesellschaftliches Problem und sollte auch ein Problem der Männer darstellen. Und du hast vorher gesagt, es sind trockene Zahlen, die die Dunkelziffer nicht mitnimmt. Ich habe mir diese trockenen Zahlen nochmal rausgesucht und möchte sie gerne mit euch teilen. Nämlich, jede dritte Frau in Österreich hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und oder sexualisierte Gewalt erlebt. Das betrifft rund 1,12 Millionen Frauen in Österreich. 23,8 Prozent aller Frauen haben sexualisierte Gewalt erlebt, unabhängig davon, ob sie innerhalb oder außerhalb einer Partnerschaft stattgefunden hat. ob sie innerhalb oder außerhalb einer Partnerschaft stattgefunden hat. 8,7 Prozent aller Frauen in Österreich wurden mindestens einmal in ihrem Leben vergewaltigt. Das entspricht rund 282.000 Frauen in Österreich. Mehr als jede vierte Frau hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt. 37 Prozent der Frauen, die in einer Partnerschaft leben, berichten von psychischer Gewalt in ihrer Beziehung. Ich würde jetzt gerne einmal diese Zahlen für sich stehen lassen und vielleicht dazwischen einmal Musik spielen und die Zahlen sacken lassen. Und nicht zu vergessen, das sind jetzt einmal nur die Zahlen, aber denken wir daran, unter jeder Zahl steckt eine persönliche Geschichte, eine Frau, die es erlebt hat. Und davon erzähl ja dann auch dein Film von einer Frau, die es erlebt hat. Aber vielleicht spielen wir mal Musik, um die Zahlen sacken zu lassen. Jetzt sind wir wieder bei unserem Technik-Geschichtel. Ich kann den Ton freigeben. Freigeben. Und ich glaube, zuerst haben wir gehört, das wollen wir ja noch auflösen, vielleicht Sabine. Es ist eine Cover-Version von Nicoles Ein bisschen Frieden. Das hat mich zurückgesetzt in meine Kindheit mit meinen Eltern vor dem Fernseher. Und jetzt kommen die Sterne mit der Frage, mit dem Song, was hat dich bloß so ruiniert? Dass sie nicht zu lang wollten oder nichts glauben Waren sie dumm, zu dumm um zu verstehen, wovon du erzählt hast Wollten sie die Wahrheit rauben und dich einsperren In ihren Kaktusgarten konnten sie damit nicht warten Was hat dich bloß, was hat dich bloß, was hat dich bloß so ruiniert? Wo fing das an? Was ist passiert? Hast du denn jemals richtig rebelliert? Meinst du nicht richtig laufen oder lass dich tief und nimmst die Wunde tief in deinem Innern? Kannst du dich nicht erinnern? Bist du nicht immer noch Gott weiß wie privilegiert? als nie privilegiert. Was hat dich bloß zu ruiniert? Ruiniert! Warst du nicht nett und rosig? Warst du nicht glücklich? Was hat dich bloß so ruiniert? Dass sie nichts zu deinem wollten oder nichts glauben? Was hat dich bloß so ruiniert? Und an der Kaktusgarten Konnten sie nicht warten Was hat dich bloß so ruiniert? Was ging voran? Was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Oh Finger, sag Was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Oh Finger, sag Was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Oh, bring das an, was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Oh, bring das an, was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Oh, bring das an, was ist passiert? Was hat dich bloß so ruiniert? Was hat dich bloß so ruiniert? Was hat dich bloß so ruiniert? Was hat dich blo? Was hat passiert? Was hat denn los? So hohe Nier Was hat denn los? Was hat denn los? So hohe Nier Was hat denn los? So hohe Nier Was hat denn los? Was hat denn los? So hohe Nier Was hat denn los? Was hat denn los? So holen wir die Wurfing-Anschern. Was ist passiert? Was hat denn los? So holen wir die Wurfing-Anschern. Ihr hört die Nahversorgerin, eine Sendung des Frauenforums Salzkammergut, heute mit meiner Gästin Silvia Ritt. Wir reden über deinen Film Mut macht Geschichte. Wir haben einmal begonnen, warum gibt es den Film überhaupt? Du hast gesagt, es gibt viele Formen der Gewalt, mit denen du dich vorab schon beschäftigt hast und hast dich dann aber entschieden, eine Geschichte einer jungen Frau filmisch umzusetzen. Wie bist du dazu gekommen? Ja, das ist dann die Geschichte von nur unter Anführungsstrichen einer Frau geworden ist. Das ist der künstlerische Prozess gewesen, weil ursprünglich war mir dann klar, ganz viele gespräche geführt mit mit mit mit professionellen menschen therapeutinnen frauenberatungsstellen männerberatungsstellen ich habe mich einfach interessiert für dieses dunkle thema das eigentlich so die intimsphäre betrifft und bin auch auf das Wort Tabu gekommen und Trauma und einfach nur Bereiche, wo es eigentlich weh tut. Und es gab eigentlich keine Frau, die nicht eine Geschichte zu erzählen hatte. Und ich war dann mit einer Freundin in, nein, ich war selber baden im Sommer, es war regnerisch, und es war sonst niemand dort, und ich war mir nicht sicher, und ich hatte ein mulmiges Gefühl, so viel weniger heißt das irgendwo, ein Spanner. Ja, und eigentlich war ich angenervt und angepisst darüber. Über das Gefühl der Angst, der Unzufriedenheit? Ja, draußen in der Natur, allein im lauen Sommerregen. In Bad Ischl? Ja, genau. In einer kleinen Stadt? Ja, und dann kommt dir so ein Gedanke rein, dass du jetzt nicht sicher bist. Naja, und was ist passiert? Eine Freundin hat mir dann erzählt, dass sie, das war zwar dann in ihrem Fall nicht in Österreich, dass sie am Strand vergewaltigt wurde. wir waren, ja, genau, also so hat sich das verdichtet, dass ich einfach das Thema aufgreifen wollte und ich wollte aber nicht diese traumatisierenden Geschichten erzählen, sondern ich wollte unter vielen... Also der Arbeitstitel war Tabuthema Gewalt. Und der Titel wurde dann aber Mut macht Geschichte. Und weil einfach das drüber reden mir selber meine Sicht darauf erweitert hat und aber auch von meinen Gegenübern. Das drüber reden einfach schon ein erster riesengroßer Schritt war aus diesem ganzen Gefühlschaos, das damit verbunden ist, eben von Scham über Schuld, über Angst, über Erstarrung, über und so weiter und so fort. Jetzt habe ich einen Satz verloren. Das sagte ja deine Protagonistin im Film, das erste Sprechen darüber der erste Schritt zu ihrer persönlichen Heilung war. Das ist raus aus der eigenen Scham, raus aus der eigenen Schuld. Drüber sprechen. Und ich war ein bisschen dabei bei diesem Prozess des Films, wie du den Film umgesetzt hast. Also die Geschichte, der Titel und ich finde den Titel, den Film umgesetzt hast, also die Geschichte der Titel. Und ich finde, den Titel, den du gewählt hast, Mut macht Geschichte, beschreibt irrsinnig schön. Nämlich, du hast dich nicht so sehr auf die Tat beschränkt im Film, sondern aufs Nachher. Und auch, wie ist diese junge Frau dann mit ihrer Vergewaltigung umgegangen und wie ist Heilung überhaupt möglich oder ist sie möglich? Übrigens, wir reden immer von dem Film. Er ist zu sehen auf der Seite medienportal.at unter dem Titel Mut macht Geschichte. Genau. Genau. Mir ging es nie darum, und ich wollte auch nicht diese furchtbaren Szenen erzählt bekommen, sondern eben genau wie du sagst, was es danach gibt, ist ein Leben in Würde nach so einem Übergriff ist es möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und auch von den Betroffenen. Ich habe ja dann letztendlich drei gut eineinhalb Stunden lange Interviews geführt, mit drei ganz unterschiedlichen Geschichten. Und es hat sich aber dann auch herausgestellt, das ist jetzt wieder aus der filmischen Sicht, dass für einen Kurzfilm, es ist ein Kurzfilm, der 16 Minuten dauert, nicht ausgeht inhaltlich, dass man drei Porträts quasi erzählt oder drei Geschichten erzählt, wie dann letztendlich, und ja, da sprechen alle von, ja, es gibt Heilung. Ich habe es eigentlich am Anfang nicht geglaubt. Ich habe geglaubt, da ist ein Riss in der Schüssel oder im System, der nie wieder kaputt ist. Aber ich bin im Zuge der Auseinandersetzung draufgekommen und das bestätigen auch alle Frauen, mit denen ich gesprochen habe. Es kann in Wahrheit nichts kaputt gemacht werden. Die Würde bleibt uns. Ja, sie ist dann halt vielleicht ein bisschen gedeckelt. Verschüttet. Und durchs Reden kommt sie wieder raus. Unter anderem durchs Reden. Ich finde es auch so spannend, dass diese junge Frau, wollen wir mal zu dieser jungen Frau kommen? Ja, gerne. Wie du interviewt hast, die unglaublich stark, dennoch ganz einfach und sehr offen über ihre Geschichte spricht, über ihre Heilung danach. Und was mich schon erschüttert hat, war auch dieses Victim Blaming, dieses Schämen der Frau, dass es passiert ist, nämlich im Sinne von Täter-Opfer-Umkehr. Warum hast du einen kurzen Rock getragen? Du warst angetrunken, warum bist du überhaupt dorthin gegangen? Also all diese Fragen, mit denen sie sich zusätzlich zu dieser tiefen Wunde auseinandersetzen hat müssen. Also ich finde, das ist eine unglaubliche Geschichte von einer jungen Frau, die als Kind vergewaltigt wurde und dann damit die zweite wurde beim Bundesredewettbewerb, die Toni Taferna. Ja, danke, danke. Eine andere, die wir uns merken sollen. Ich finde, sie war eine großartige junge Frau, starke junge Frau. Danke, danke. Und auch darüber, dass sie damit ja schon eben vor diesem Film an die Öffentlichkeit gegangen ist und zuerst an ihrer Schule den Rede-Wettbewerb gewonnen hat, dann im Land Steiermark den Rede-Wettbewerb gewonnen hat und dann Zweite wurde beim Bundesrede-Wettbewerb. Unglaublich. Und was ja auch danach passiert ist und so. hat und dann zweitens wurde ich beim Bundesredewert. Und was ja auch danach passiert ist und so. Von wegen Aussagen von Männern, ja gut, dass es dir passiert ist, du Schlampe und so weiter und so fort. Also unglaublich eigentlich. Und aber auch auf der anderen Seite, dass sich ganz viele Frauen, junge und auch ältere Frauen, bei ihr gemeldet haben und mit ihr das erste Mal darüber gesprochen haben und es gewagt haben, es auszusprechen. Ja, ich auch. Es ist ja unglaublich, weil du das sagst, das erste Mal darüber gesprochen haben mit ihr, wie schambehaftet Frauen agieren und sie Opfer von sexualisierter Gewalt sind. Also dieses Schähen dich als Frau ist wirklich, fast würde ich meinen, in unserer Genetik verhaftet. Sie erzählt ja auch im Film über Scham, über die eigene Scham. Und dass sie in Gesprächen oder was ihr passiert ist, auch draufgekommen ist, dass sich Täter nicht schämen für die Tat, sondern eher darüber, wann es öffentlich wird, wann sie erwischt werden, wann sie dann auch rechtliche Konsequenzen tragen müssen. Ja. Und vor allem ist es, glaube ich, auch am Land noch mal ärger, weil die soziale Kontrolle so groß ist und weil einfach fast immer oder man kann wahrscheinlich sogar sagen immer das Umfeld Bescheid weiß und es da noch viel schwieriger ist es sich mitzuteilen und es jemandem zu erzählen ich habe ein Interview mit einer Frau geführt und diese Frau ist seit über 20 Jahren heraus aus einer Gewaltbeziehung, die war Opfer von sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt. Und das war so ein starkes Interview. Diese Frau ist aufgelebt, auch im Gespräch, als es dann dazu kam, was war danach? Was magst du anderen Frauen mitgeben? Welche Tipps hast du für, was hättest du damals gebraucht, um rauszukommen? Also darum ging es mir auch im Film. Erfahrungswerte im Sinn von, wie habe ich es geschafft? Wie? Was hat mir gut getan? Was kann ich aus heutiger Sicht anderen Frauen sagen, was mir damals gefehlt hat? Und dieses Interview war so stark, aber die soziale Kontrolle, der Mann, der Täter, war eine bekannte Persönlichkeit. Und die Frau hatte so große Angst, dass jemand nach über 20 Jahren, muss ich dir vorstellen, draufkommen könnte, wer das jetzt ist. Und das ist auch ein großes Thema, das viel zu wenig beleuchtet wird. Dass man viel zu wenig öffentlich thematisiert. Damit Frauen hören. Scheiße, genau. Zu diesem Thema übrigens, wenn ihr betroffen seid, wenn ihr gerade in einer gewaltvollen Beziehung oder Gewalt erlebt habt, ich werde euch zur Beschreibung der Sendung Frauen-Helplines dazu schreiben. Die Links auch Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut oder Frauenforum Salzkammergut, wo man Hilfe sehr unkompliziert, sehr niederschwellig erhalten kann. Ich würde sagen, es geht ganz schön rein, das Thema. Ich merke, wie es mir selber dabei geht. Machen wir eine kurze Musikpause, lassen wir es sitzen. Die wird jetzt ein bisschen länger dauern, diese Musikpause, warte mal, weil wir werden Jambinai auflegen, Connection. Das ist eine südkoreanische Band, die man im Kino eben gespielt hat, vor vielen Jahren. Sehr, sehr, sehr, sehr gut. Die kombinieren traditionelle koreanische Instrumente mit europäischen elektronischen Instrumenten. Viel Spaß damit. Fiz parte da vida. ¶¶ Thank you. Thank you. Kampung Kampung I'm sorry. ¶¶ Thank you. guitar solo Thank you. guitar solo guitar solo guitar solo Thank you. Ja, ja. Wir haben jetzt gerade diese lange Musikpause, die braucht das Thema wieder rauszukommen, wir haben gerade die Betroffenen, das Thema noch, mir fällt es auch schwer, über das Thema zu sprechen, ehrlich gestehen, komme ich gerade drauf, umso wichtiger scheint es mir, dass wir Frauen eine Sprache dazu finden, dass wir den Mut finden, darüber zu reden, wie eine Frau im Film. Mut macht Geschichte. An dieser Stelle sei erwähnt, der Film ist auf der Medienportal.at herunterzuladen. Es ist ein Open Source. Was bedeutet? Man kann den Film in der Arbeit mit jungen Menschen verdenken, kann man so empfehlen, dauert 16 Minuten, ja, eigentlich ein leiser Film, dennoch sehr schöne Bilder und ein wunderbares Interview. Es sei ja nur gesagt, diesen Film und der Podiumsdiskussion wird es auch geben, am 25. November ist zwar noch ein Stück Zeit hin, ich werde es noch öfter erwähnen in meinen Sendungen, in den 16 Tagen wegen Gewalt an Frauen. In der Co-Direktion wird auch die Filmemacherin vor Ort sein und die Protagonistin des Films. Genau, und zu erwähnen ist auch, du hast den Film nicht ganz alleine gemacht. Genau, dankenswerterweise. Super, super, super. Elke Grön, Filmemacherin. Elke Grön ist die Filmemacherin. Elke hat das audiovisuelle Konzept erstellt und den Film dann geschnitten. die Film- und Film-Macherin, die Elke hat das Audio-Visuelle-Konzept erstellt und dann bin ich dann geschnitten. Das heißt, du hast die Bilder mit der Kamera und den Interviews und das ganze Konzept einfach von dem und die Idee und die Umsetzung gemacht und die Elke hat den Film zu dem gemacht, was er ist und es ist wirklich berührend und weil wir zu betroffen sind, ein Knackpunkt und von dem spricht auch die Protagonistin von der Tachena war für sie die Wut. Sie ist irgendwann von diesem Trauma. Oder sie ist in den Prozess einfach in eine Wut genommen. Und sie sagt auch, also soweit ich mich jetzt gerne zitiere, ich möchte es gerne zitieren, sie sagt auch, seitdem bin ich permanent abgestimmt. Und das ist, glaube ich, ein sehr gesunder Schritt auch in dem Prozess, die Wut um den Zugang auch als Frau, einen Zugang zur persönlichen eigenen Wut zu kriegen, weil die Wut auch irrsinnig viel Kraft gibt, um weiterzugehen. Was mir auch noch aufgefallen ist, oder worüber wir gesprochen haben, das ist uns, so betrifft uns als Frauen, wir wollen das auch ein bisschen aber weitergeben, die Betroffenheit auch den Männern geben und schenken. Und ja, auch Männer sind eingeladen, sich den Film anzuschauen im Sinne der Betroffenheit. Und wir haben zuerst erklärt, es geht nur gemeinsam. Gewalt gegen Frauen zu verhindern ist kein Problem der Frauen, sondern ein gesellschaftliches Problem. Absolut, genau. Und jetzt sind wir wieder am Auge. Genau, wir gehen da. Wir machen einen Bogen. Ja, eigentlich. Trotzdem, Sabine, darf ich mich an der Stelle auch noch bei der Direktion und dem Lehrkörper und auch den Schülerinnen und Schülern der Hack-Halsspartzen. Ich schreibe dann viel, weil da ist dort in der Schule gedreht, auch mit Protagonistinnen für die Hintergrundbilder und das Thema wurde willkommenst aufgenommen. Genau. Durch andere Gespräche wissen wir, dass es sich hervorragend eignet, damit zu arbeiten, pädagogisch zu arbeiten. Mit Buben und Mädchen, mit Jugendlichen. Es gibt auch schon ein kleines Konzept, das man übernehmen kann, mit dem man arbeiten kann, aber es gibt natürlich auch viele Möglichkeiten, den Film als Instrument zu verwenden, als pädagogisches Instrument zu verwenden. Und nicht zu vergessen, die Förderung des Films wurde realisiert durch eine Förderung von LIDA, Schrägstrich Religies, Regionalentwicklung, um eine Salzkammer zu üben, durch die Tatrecht-Programmperspektive der Mitarbeiterinnen dort vor Ort. Ich möchte einen regionalen Bezug haben. Ein Thema, das vielleicht entspannend ist, wahrscheinlich auch auf eine oder andere Art und Weise. Bzw. nicht kulturell in unterschiedlichen Massiven, aber dass man das da regional im ländlichen Raum unterzieht. Und mit einer Protagonistin, die ja noch in Bad Ischl lebt. Genau. noch über die schläge und sie hat vor, Psychologie zu studieren und sie wird wahrscheinlich eine ewig gute Therapistin werden. Ja. Jetzt haben wir über den Film geredet, wir haben drüber geredet, du hast die Interviews geführt, ziemlich intensiv, ich glaube du hast eineinhalb Stunden. Wie ist dir das Interview gegangen, wie hast du es geschafft, mit dem Thema das Interview zu führen? Also wie gesagt, ich habe mit ganz vielen Frauen geredet, auch mit Männern. Da geht es nicht darauf an, wie Männer reagiert haben oder wie Kinder reagiert haben. Und habe dann mit drei Frauen so circa jeweils eineinhalb Stunden geredet. Und habe mich natürlich riesengut vorbereitet auf die Interviews. gefördert hat, auch die Interviews, die waren rund um Weihnachten, was diese Jahreszeit oder diese Festivität oder wie man es in anderen Themen geben hat, das hat mich total, also wie wir jetzt, das hat mich total betroffen. Natürlich. Also auch von bis total betroffen. Natürlich. Also Affenbis, Verständnislosigkeit, Spinnen, das ist gerade Spinnen, ja, ich kann es einfach anpassen, wie wir so miteinander umgehen. Und auch die Zahl, wieder zurückzukommen, wie die dritte Frau in Österreich ist getroffen, mit ihren drei Töchtern, die Zahl ist erschreckend. Absolut, und weißt du, ich sage jetzt schon etwas ein bisschen Radikales. Darf ich? Nein, gar nicht. Wenn du vergewaltigt wirst als Frau, wir haben selber nicht das Instrument, um zu penetrieren. Um das auch zu tun. Wir sind die Fichten. Und wir brauchen eine Schere oder einen Hammer oder sonst irgendwas, um diesen Körperteil davon abzuhalten, als Waffe verwendet zu werden. Und solange ein Penis als Waffe verwendet zu werden. Und solange ein Penis als Waffe verwendet wird, ist Renten etwas mitgebracht. Vergewaltigung, da fällt mir jetzt ein, wurde Vergewaltigung in der Ehe als strafrechtliches Ausstiegsbegriff? Nein, das ist fürchterlich. Wie spät eigentlich. Genau. Das ist ja ein bisschen religiös bedingt, die Gegenzgeschichte. Und nochmal zurück zum Thema Gewalt. Nicht nur Vergewaltigung ist Gewalt, sondern es gibt sehr viele Formen. Auch dazu gibt es auf dem Medienportal ein bisschen eine Theorie, welche Formen der Gewalt gibt es denn? Weil ich denke, kontrolliert der Mannalt gibt es denn? Weil ich denke, kontrolliert der Mann das Handy der Frau? Ist das eine Form der Gewalt? Wir haben das nicht unterschätzen, was psychische Gewalt ausmacht. All die Schlussigkeit ist eine Form der Gewalt. Ja. Genau. Achso, es gibt am Medienportal www.medienportal.at ungefähr ein Dutzend einschlägige Sendungen, Infos wegzumüssen. Achso, es gibt am Medienportal www.medienportal.at ungefähr ein Dutzend einschlägige Sendungen. Das sind Lesungen von Frauen, die Bücher geschrieben haben, zum Beispiel die Ion Wiedler hat Femizide untersucht. Das ist ein Interview zum Thema Patriarchat, Interview mit Hofstädter, einer vorgängerin des Frauenforums und so weiter und so fort. Es gibt schon viele Möglichkeiten, wie man sich mit dem Thema auseinandersetzen kann. Ich finde eigentlich, dass das bisher bürgerinnenpflichtig ist. Ja, nachdem es um Menschenrechtsverletzungen oder gesellschaftliche Pflichten ist. Ja, nachdem es eine Menschenrechtsverletzung ist, Bürgerinnen oder eine gesellschaftliche Pflicht, kommt man davon ab. Inleitung. Trotzdem, du hast gesagt, du willst nicht erwähnen die Reaktionen der Männer, mit denen du gesprochen hast. Das ist ein bisschen aufgelegt. Mich würde trotzdem interessieren, was hast du da erlebt von Seiten der Männer? Wie du dich beschäftigt hast mit dem Thema, wie du rausgegangen bist und gesagt hast, ich mache einen Film für diesen Thema. Ja, also die meisten Männer, die meisten gehen sofort in eine rechtwärtige Umzeitung. Ganz viele senken den Blick. Und auch im Rahmen der Dreharbeiten wollte ich zuerst vermeiden, im öffentlichen Raum mit Menschen zu filmen. Habe ich dann doch gemacht. Und da die fremden Menschen, auch Männer anzusprechen und zu sagen, ich mache das und das. Die Reaktionen sind eigentlich auch sehr bescheinend für unsere Gesellschaft. Traurig, beschämend, außen hui und innen pui, mir fallen einfach ganz viele... Es ist umso wichtiger, auch schon mit jungen Männern, mit Buben zu dem Thema zu arbeiten und hier nochmal erwähnt, der Film kann verwendet werden. Ja, genau. Und ist notwendig. Spielen wir nochmal Musik? Du hast echt eine coole Playlist mitgenommen. Das spielen wir. Und dann, sind wir uns gleich absiegen oder kommen wir nochmal? Ich weiß noch nicht. Wir spielen jetzt nochmal in der Marke. Und falls wir dabei weg sind, verabschieden wir uns, oder was sagst du? Ja? Ja. Okay. Ich bin sehr freundlich. Ah, ja, gut. Fugazi, waiting. guitar solo guitar solo guitar solo guitar solo I am a patient boy I wait, I wait, I wait, I wait My time to understand and train Everybody move it Everybody move it Everybody move it, move it, move it, move it Please don't leave me to remain Leave the waiting room Let out the nerve Run over the nerve Run over the nerve See the side of town Everybody's always down Because they can't get up Come on and get up Come on and get up Come on and get up But I don't see how they buy I'm planning a big surprise I'm gonna fight for what I wanna pay And I won't make the same mistake Cause I know I'm feeling no much time that way And function Function is the key I'm gonna wait a while to know I can't wait to know I'm gonna wait around the door I'm gonna wait around the door I'm gonna wait Till the sound of town Everybody's always down I'm gonna wait around the door I'm gonna take a chance Yeah, I'm gonna kill I'm from the waiting room Sitting in the waiting room Sitting in the waiting room Ja, wir haben heute ein ernstes Thema behandelt, Gewalt gegen Frauen. Dennoch hast du einen Film vorgestellt, Dankwissend, wie er redet, Mutmachtgeschichte. Ein Film, der Wege der Verarbeitung an eine tolle junge Frau, die selbstermächtig durch ihr Leben geht, eine Sprache gefunden hat. Also www.medienportal.at den können anschauen. Sabine, danke, dass du da warst. Sabine, danke für die Einladung und danke, dass du über das Traumforum Psychothermen aufgreifst, Psychothermen in die Öffentlichkeit bringst, solche Themen thematisierst und nicht davor zurückschreckst und ja, danke. Es geht uns alle an. Es geht uns alle an. Wie gesagt, die weiterführenden Links zu dem Thema, wo sich betroffene Frauen hinwenden können, verlinke ich euch auf die Seite Medienportal. Und dann habt einen guten Montag. Tschüss. Ciao.