Hallo, wir sind die 7b aus dem Stiftsgymnasium Wildering. Also hallo, wir sind die 4c aus der Barfabinens Lederergasse. Wir sind die Klasse 2a PCT aus der Berufsschule Linz III. Wir lernen den Lehrberuf Prozestechnik. Hallo, wir sind das WPG, also Weiblich Gegenstand Politik aus dem Körnergymnasium. Wir sind die 7. und 8. Klasse. Wir haben uns mit Orten beschäftigt, die vor allem in der Nazi-Zeit aus Propaganda-Orten genutzt worden sind. Da haben wir uns zum Beispiel den Altar angeschaut, den Balkon, wo der Hitler einfach eine bedeutende Rede gesprochen hat. Oder auch das Hitler-Geburtshaus. Es gibt darüber auch eine gewisse Debatte, wie man diese Orte nutzen soll. Und wir waren eigentlich dann ziemlich auf dem Nenner, dass wir das Zerstören nicht so sinnvoll finden, weil wir trotzdem aus unserer Geschichte lernen. Bei unserer Recherche hat mich besonders beim Geburtshaus in Braunau überrascht, dass das Gebäude ab dem Jahr 2026 von der Polizei genutzt werden wird. Da haben wir auch gesagt, dass das vielleicht einen blöden Beigeschmack haben könnte und dass das vielleicht nicht für alle Menschen so passt. Wir haben uns mit dem Umgang mit der Geschichte in den USA beschäftigt, unter der Regierung von Trump. Unser Beispiel war das Kriegsschiff USNS Harvey Milk, was jetzt unter seiner Regierung umbenannt wurde, weil eben der Harvey Milk ein schwuler Aktivist war. Und das war für den Trump nicht patriotisch genug und er wollte einfach die Kriegskultur wieder aufbauen. Der Trump ist hergekommen und hat gesagt, er möchte dieses Schiff umbenennen, weil dieser Mensch, nachdem das Schiff benannt worden ist, eben eine queere Person ist. Wir haben irgendwie das Gefühl gehabt von der Sprachlosigkeit, weil wir einfach, wir haben es einfach vor Ort gefunden, dass der Harvey Milk nur, weil er schwul war, quasi weniger wert war als Soldat. Wir haben einfach das Unverständnis gehabt für das und dann irgendwie ist die Angst mitgeschwungen, einfach das Unverständnis gehabt für das. Und dann ist die Angst mitgeschwungen, dass das von Amerika dann auch irgendwann zu uns herkommt, weil man von der Geschichte weiß, dass das auch schon einige Male so passiert ist. Nachdenklich oder eher nachdenklich hat uns eben gemacht, dass das Anderssein jetzt in Amerika auch gar nicht mehr erwünscht ist. Der Trump hat ja auch einen Einfluss auf die Geschichte. Nicht nur auf die Geschichte, die einmal entstehen wird dadurch, sondern auch auf die Geschichte, die schon da ist, also die ganzen Bücher. Er hat ja Einfluss auf welche Bücher in den Schulen gelesen werden dürfen, da hat er schon viel gestrichen. Es ist aber auch so, dass er Einfluss auf Museen hat und dadurch halt auch sagen kann, naja, das Bild ist nicht das, was ausgeschlossen wird und halt dann auch sagen kann, dass das Bild nicht ausgeschaltet wird. Und dann auch sagen kann, ich will nicht, dass das da ist, ich will, dass das weglassen wird. Unser Beispiel für den kontroversiellen Umgang mit Geschichte ist eben Stalin. Und es war so, dass Putin in Moskau in einer U-Bahn-Station ein Denkmal für Josef Stalin errichtet. Unser Thema sind die Stalin-Monumente, die der Putin wieder aufstellen hat lassen. Und eines der Monumente von Stalin ist in der U-Bahn, die damals schon gestanden ist, wieder errichtet worden. Unter der Regierung von Putin wurde es erneut aufgestellt, weil er ein positives Geschichtsbild über Stalin vermittelt den Bürgern in Russland. Bei der Recherche über Josef Stalin und dem Denkmal, das Putin errichtet hat, waren wir provokiert darüber, dass Putin Stalin verehrt und eigentlich durch dieses Denkmal die ganzen Taten, die Stalin verbrochen hat, so eher verharmlost werden. Die Menschenrechtsorganisationen, die sich mit Stalins Verbrechen auseinandergesetzt hatten, wurden in Russland mittlerweile verboten, weil es einfach dem Geschichtsbild von Putin über Stalin widerspricht. Wir haben uns mit Napoleon Bonaparte beschäftigt und kritisch auseinandergesetzt. Wir haben sie gefragt, ob er ein Freiheitsbringer oder Kriegstreiber war. Wir hatten bei der Recherche eher durchmischte Gefühle, weil es schwierig war. Er hat schon sehr viele Reformen umgesetzt, aber er war halt auch ein Diktator. Napoleon ist umstritten, da er viel Leid und Krieg gebracht hat. Andererseits hat er auch zur Modernisierung und zu Reformen beigetragen. Wir haben Christoph Kolumbus gewählt. Er war italienischer Seefahrer aus Genua und hat Indien gesucht, aber hat eigentlich Amerika gefunden. Unsere Meinung hat sich zu Christoph Kolumbus sehr verändert in der Zeit, als wir recherchiert haben, da wir eigentlich nur das Gute von ihm gehört haben, also dass er Amerika gefunden hat und wir eigentlich nicht mehr wussten, dass es wirklich so schlimm war mit dem Unterdrücken von den Einbewohnern. Außerdem wussten wir nicht, dass Christoph Kolumbus Indianer als Sklaven nahm und bei seiner zweiten Reise nahm er einen Teil davon, schickte ihn nach Spanien und dort überlebten viele von der Überfahrt nicht. Carl Lueger war von 1897 bis 1910 Bürgermeister in Wien. Er ist umstritten wegen seines offenen Antisemitismus. Er wird andererseits aber auch sehr gelobt wegen seines Ausbaus der Stadt Wien. Besonders diskutiert wird das Denkmal und der Karl-Lueger-Platz, da solche Ärungen problematisch zu sehen sind. Und jetzt stellt sich die Frage, ob man dieses Denkmal erhalten sollte, weil das auch schon oft beschmiert worden ist und das Zauberhalten eben sehr teuer ist. Andererseits wird auch überlegt, ob man das nicht schief stellt, um die Umstrittenheit zu verdeutlichen. Man ist sich aber auch nicht sicher, ob das das wirklich zeigt. Wir haben die historische und die aktivistische Sicht recherchiert und da merkt man schon den Unterschied, dass die Historiker eher der Meinung sind, dass man das Denkmal schon noch lassen sollte, aber erklären sollte, was der Hintergrund dafür ist. Während Aktivisten der Meinung sind, dass man das Denkmal ganz weg tun sollte. Da ist meine Meinung auch eher die von den Aktivisten. Warum sollte man, wenn er öffentlich antisemitisch war? Wir haben aus verschiedenen Zeitungen zu Carl Lueger recherchiert und je nachdem welche Zeitung wir gehabt haben, haben wir auch sehr viele verschiedene Kommentare gelesen. Das heißt zum Beispiel beim Standard, die waren schon eher so klar umgestalten oder das Denkmal komplett weg da. Und bei der Kronen Zeitung zum Beispiel war es dann schon öfter so, ja eigentlich ist das nicht so schlimm, er hat so viele gute Sachen gemacht. Aber unsere Meinung hat sich nicht wirklich dadurch geändert, aber es war trotzdem spannend halt verschiedene Perspektiven zu sehen. Wir haben den Josef Wernel gewählt, weil wir Steyr sind. Josef Wernel hat in dem 19. Jahrhundert gelebt. Er war ein erfolgreicher Waffenproduzent. Josef Wernel hat eine Statue in Steyr. Die Kritiker sagen, dass wegen ihm neue Waffen und höhere Standards sind. Das finden die halt nicht so gut. neue Waffen und höhere Standards. Das finden die halt nicht so gut. Was mich so nachdenklich gemacht hat über seine Geschichte, ist sein industrielles Erbe, das er hinterlassen hat. Josef Wernel ist schon geschätzt worden, weil er nicht nur die Industrie gemacht hat, sondern auch Wohngebäude und so gebaut hat und seine Arbeiter auch mit einem sehr guten Lohn bezahlt hat. Unser Beispiel ist das Siegesdenkmal in Bozen, was von Mussolini errichtet worden ist. Es sollte eben eine Machtdemonstration sein, aber es hat eben sehr viele faschistische Züge. Unserer Meinung nach sollten so umstrittene Denkmäler wie das Siegesdenkmal in Bozen schon erhalten bleiben. Es wird aber noch mal überarbeitet, dass es zur jetzigen Zeit auch passender ist. Wie haben Sie den Adem Yashari ausgewählt? Adem Yashari wird in Kosovo als Held verehrt und er hat eine ziemlich große Bedeutung. Er hat seine Familie beschützt, obwohl so viel Druck von außen war. Adem Yashari ist umstritten, weil die Serben sehen anders als die Albaner und jeder bietet seine eigene Meinung. und dann fühlt sich das in der eigenen Meinung. Wir haben das Beispiel von Mao Zedong von der goldenen Statue genommen. Das ist eine riesige Statue in der Provinz Henan. Das ist eine 27 Meter hohe Statue. Die wurde aus Beton und Stahl gebaut und wurde mit Gold überzogen. Das ist sehr problematisch, weil da hat es eben große Kritik gegeben, weil Mao Zedong war eigentlich ein chinesischer Politiker, der eben stark in der Kritik stammt. Weil Mao Zedong hat ja vor allem die Wirtschaft Chinas vorangetrieben, aber andererseits mit einem großen Sprung nach vorn auch für Hungersnöte gesorgt und dadurch sind extrem viele Menschen gestorben. Ich glaube, dass die Statue eher von lokalen Bürgern erbaut worden ist, die im Outstone sehr verehrt haben und als Held dargestellt haben. Deswegen ist sie eben gebaut worden, aber nach weniger Zeit wieder abgerissen, weil es anscheinend kein genehmiges Oben gegeben hat. weil es anscheinend kein Genehmigung gegeben hat. Wir haben G. Guevara gewählt. Wir haben im Internet herausgefunden, dass es in Wien das Denkmal für ihn gibt. Unsere Schaugeschichte wundert, dass die Meinungen so gespalten sind über ihn. Auf der einen Seite hat er wirklich schlimme Sachen gemacht, Kriegsverbrechen und auch die Unterdrückung. Das System, das er unterstützt hat. Aber er steht auch für die Freiheit. Wir hatten das Stone Mountain Denkmal im Bundesstaat Georgia in den USA gehabt. Das ist ein Denkmal, das den konföderierten Präsidenten Jefferson Davis darstellt, sowie die zwei Generäle Robert E. Lee und Thomas Jackson, die sehr heroisch in die Ferne schauen. Es ist ein sehr beschönigendes Denkmal. Also das Denkmal selber wurde in die 50er Jahre aufgeheißt, das damaligen Gouverneurs von Georgia errichtet, der selber ein sehr großer Befürworter der Segregation, also der Ort, dass weiße und schwarze Menschen nicht zusammenleben dürfen war. Und es war eben ganz klar ein Zeichen, ein politisches Zeichen zu der Zeit, dass man eben an diese sozusagen dunkle Zeit der Sklaverei erinnert und eben die weiße Vorherrschaft da in Stein gemeißelt wirkt sozusagen. Die Beschäftigung mit Geschichte ist wichtig, weil es regt auch zum kritischen Denken an. Wenn man die historische Entwicklung kennt, dann kann man auch schneller erkennen, wann demokratische Werte zum Beispiel gefährdet werden, wie jetzt gerade in den USA. Und wenn man es einfach auskennt, kann man auch schneller handeln. Es hilft auch irgendwo die eigene Identität herauszufinden und historische Ereignisse differenziert zu betrachten. Damit man die Gegenwart versteht kann und natürlich auch in der Vergangenheit sind viele Fehler passiert. Wir haben jetzt die Möglichkeit, dass wir aus den Fehlern lernen und versuchen, dass wir es jetzt besser machen. Wir finden, dass es für jede einzelne Person wichtig ist, dass sie sich mit vergangenen Sachen beschäftigt und sich darüber informiert. Und sich natürlich auch selber eine Meinung bildet und sich nicht gleich alles von anderen einreden lässt und gleich die Meinung anderer Leute als die eigene verwendet. andererseits ist die eigene verwendet. Denkmäler sind natürlich oftmals umstritten und da ist natürlich dann die Entscheidung, stell lassen, abreißen oder einfach verändern. Ich finde, dass bei umstrittenen Denkmälern sollte man sie eigentlich auf jeden Fall entfernen. Wir waren der Meinung, dass umstrittene Denkmäler schon erhalten bleiben sollten. Es ist auch ganz wichtig, dass man einfach diese Sachen lässt. Man kann die Geschichte nicht einfach auslöschen, indem man das Denkmal weg tut. Ich finde, umstrittene Denkmäler sollten schon erhalten bleiben. Gemeinsam überlegen, wie man sie nutzen kann, wie man es vielleicht auch umgestalten kann. Es ist wichtig, sich an gute und an schlechte Zeiten zu erinnern. Und dabei helfen uns Denkmäler. Wir finden auch, dass zu negativen Themen die Denkmäler erhalten bleiben sollen, jedoch sollen sie kritisch hinterfragt und betrachtet werden. Ein Beispiel für uns oder Vorschlag wäre, dass man sie in Museen gibt. Sie sollten erklärt und kritisch eingeordnet werden, wie zum Beispiel durch Informationstafeln. Ich bin da eher für ein Entfernen, weil Denkmäler eigentlich immer eher sehr verherrlichend sind. Und ich glaube, da würde so eine kleine Plakette jetzt nicht wirklich was helfen. Ich glaube, es wäre auch gescheit, wenn man ersetzt solche Denkmäler dann vielleicht durch Mahnmäler für eben die Menschen, die unter denen gelitten haben. Wir können alle mitbestimmen, weil wir in einer Demokratie leben und das Recht haben, zu demonstrieren und unsere Meinung zu äußern. Es gibt verschiedene Arten, wie wir unsere Meinung äußern können, wie zum Beispiel durch Demos oder durch Instagram-Posts, wie man zum Beispiel ganz viele Menschen erreicht und seine Meinung mal kundtun kann. Und wir können auch einiges dazu beigeben, unsere Meinung öffentlich stellen, also zum Beispiel im Internet einen Blog schreiben oder auch Petitionen unterschreiben. In einer demokratischen Gesellschaft selbst mitzureden, da ist es wichtig, dass man sich immer informiert und einfach weiß, was wichtig ist in einer Demokratie. Und in unserem Fall konnte man sich jetzt zum Beispiel als Schulsprecherin wählen lassen und irgendwie selbst politisch aktiv werden. In einer Demokratie kann die Bevölkerung mitreden, einfach indem man zum Beispiel Gegenfragen stellt, kritisch ist, einfach Sachen hinterfragt. Also Heldinnen und Helden machen für mich eben Personen aus, die wirklich positiv und mutig zur Gesellschaft beitragen haben, die wirklich mutige Taten vollbracht haben. Mir fällt da zum Beispiel die Sophie Scholl ein, die eben Widerstand geleistet hat im Nationalsozialismus. Eine Person, die versucht, moralisch richtig zu handeln. Jemand, der sich traut, seine eigene Meinung zu sagen, auch vielleicht in einer Gesellschaft, wo Unterdrückung herrscht. Zum Beispiel Leute, die sozusagen gegen den Strom geschwommen sind. Und beispielsweise Nelson Mandela bei der Apartheid oder Rosa Parks. Leute, die etwas gemeinnütziger machen, wie zum Beispiel das Europakreuz oder die Feuerwehr. Meine Mutter ist auch für mich eine Heldin, kann ich sagen. Ich kann ihr vieles erzählen, sie ist immer für mich da. Ein Mensch, der sie auch wirklich für viel eingesetzt hat, war Martin Luther King. Wunderbarer Mensch und wirklich super Aktionen, die er durchgezogen hat. Mein Papa zum Beispiel, weil er hat auch wirklich alles getan, was mir jetzt gut geht. Es kann jeder sein halt, ein Musiker, eine Familie, Freunde, alle. Für mich selber die Familie, Eltern, Geschwister und vor allem Freunde, denen man vertrauen kann. Wenn man vorbildlich ist, wenn man eine gute Tat gemacht hat oder irgendwas, was in Erinnerung bleibt, also in guter Erinnerung. Ein Vorbild oder Inspiration für andere und dass er außerdem eine gewisse Selbstlosigkeit hat und auch Empathie zeigt, vor allem Frauen, die im Hintergrund Großes gemacht haben und Wichtiges gemacht haben, die aber dann von der Gesellschaft zum Beispiel unterdrückt oder versteckt worden sind. Eine Heldin, ein Held ist, glaube ich, sehr schwierig zu definieren, weil es ändert sich, glaube ich, in jeder Altersgruppe, der Held oder die Heldin irgendwann einmal. Ein Held, eine Heldin ist zum Beispiel für mich Ärzte, Ärztinnen, aber auch Krankenschwestern. Menschen wie zum Beispiel die Frauen früher, die den Fortschritt für die Frauenrechte jetzt gemacht haben, die den Fortschritt für die Frauenrechte gemacht haben, sind für mich unglaublich große Helden, weil wenn sie das nicht gemacht hätten, wären wir jetzt nicht da, wo wir sind. Es gibt verschiedene Dinge, wie wir uns an Menschen, die etwas Besonderes geleistet haben, erinnern können. Zum Beispiel Artikel, Bücher, Lieder, Zeitungen oder Flyer. Vor allem über Frauenaktivisten, Frauenaktivistinnen natürlich, hört man extrem wenig. Es gibt Museen, die man besuchen kann und auch digitale Museen. Man könnte durch soziale Medien die Wichtigkeit der Person wieder ins Leben rufen, indem man zum Beispiel ein Video an dem Todestag dieser Person postet. Oder man kann da eigene Internetseiten für ihn machen. Thank you.