Wir sind angeschrieben worden von euch, 2026, dritte Edition, habe ich gelernt, habe ich vorher nicht gewusst, ich habe gedacht, das ist erst die zweite. Lüge, für alle, die es noch nicht wissen, wo sind wir da, wer seid ihr, was sind Texte, was sind Wörter,ntest du uns da vielleicht eine kleine Introduction geben? Ja, das waren viele Fragen auf einmal jedenfalls. Aber das Texte-Festival ist ein Festival für Sprachkunst. Und ich würde sagen, es geht hauptsächlich darum, Spaß mit Sprache zu haben. Der Grund, wieso du vielleicht auch das erste, zweite Mal hast, weil es auch nicht von Anfang an ein Festival geheißen hat, sondern weil es ein bisschen entstanden ist, es war in erster Linie eine Ausstellung und die Ausstellung ist sicher immer noch das Herzstück vom Festival, aber es hat sich über diese drei Jahre einfach so viel Rahmenprogramm angesammelt, dass wir dieses Jahr beschlossen haben, es ist ein Festival, es macht auch Sinn, es so zu nennen. Und es geht ja eigentlich auch darum, dass Leute kommen und gemeinsam bei all diesen Programmpunkten Spaß haben, mit Sprache auf verschiedene Orten. Ich bin die Marlene Grinner, ich bin auch Teil der Festivalleitung und mache alle möglichen Dinge, die dazu führen, dass das Festival stattfindet, die mit Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben und mache das auch an anderen Orten, die mit Kultur zu tun haben. Also ich bin in mehreren Kommunikationsabteilungen auch sonst angesiedelt. Wie ist das entstanden? Also wir wissen, es war nicht von Anfang an ein Festival, was halt viel spannender ist, oder? Also ihr seid das erste Mal, habt ihr diesen Begriff, den ihr klammst. Und es war aber vorhin schon was. Wie habt ihr euch gegründet? Wie seid ihr überhaupt aufeinander zugekommen vielleicht? bei einer Ausstellung und sehr nett mit einer Poetry Slam Künstlerin unterhalten haben und sie hat uns, glaube ich, motiviert, dass wir irgendwie uns gedacht haben, wir wollen auch was mit Sprache irgendwie was machen, veranstalten, aber zuerst haben wir irgendwie überlegt, dass wir das im Kunst-Uni-Rahmen vielleicht irgendwie einen kleinen Workshop oder so machen, aber irgendwie ist dann schnell daraus geworden, dass wir das öffnen wollen für alle. Und vor allem war halt auch wichtig, dass es gibt sehr viele Formate, wo Sprache übers Sprechen präsentiert wird. Aber es gibt wenig Raum für Menschen, die nicht andere Texte immer vorlesen wollen und vor alle stellen wollen und einfach die Sprache für sich sprechen lassen wollen und deswegen haben wir uns dann gedacht, okay, wie cool wäre es eigentlich, wenn wir eine Ausstellung machen. Und dann haben wir ein Jahr später die Mali gefunden und sie ist jetzt auch da und es ist toll. Ich bin die Lisa Studener, die dritte von den drei Festivalleiterinnen und ich mache da Social Media und das Grafikdesign neben der Organisation. Und ich mache das so auch bei anderen verschiedenen Kulturinitiativen und Festivals in Linz. Wie kann man sich das vorstellen? Es gibt eine Ausstellung und es gibt ein Rahmenprogramm. Und was heißt Rahmenprogramm eigentlich? Es gibt eine Ausstellung und es gibt ein Rahmenprogramm. Und was heißt Rahmenprogramm eigentlich? Also beginnend hat das Rahmenprogramm am Eröffnungstag mit einer Lesung und dann haben wir auch zwei Konzerte gehabt. Und da wird einfach die Ausstellung eröffnet und es wird auch gemeinsam gefeiert und dann haben wir einen Workshop gehabt, einen sehr, sehr tollen, der eben auch einfach diesen kreativen Raum, den wir da aufmachen, irgendwie nutzt. Und wir haben das Glück dieses Jahr, also wir haben den zweiten Abend von Texte, haben wir letztes Jahr bereits an andere Initiativen quasi freigegeben. Wir kooperieren einfach sehr gern mit anderen Initiativen, die irgendwie mit Literatur und Kunst und Text zu tun haben, weil wir da schon stark dran glauben, dass diese Vernetzung einfach ganz wichtig ist. Dieses Jahr haben wir Pony am Flughafen gehostet und es war extrem cool, weil die natürlich auch ihr eigenes Publikum haben, das dann vielleicht uns noch gar nicht, also vielleicht Texte noch gar nicht gekannt hat vorher. Genau und so findet es dann irgendwie zusammen. Wir haben dann noch ein Tagebuchpicknick. Das war total schön, weil es ein ganz intimes und informelles Format ist, wo wir dann alle am Boden auf Teppichen im Hof gesessen sind und uns gegenseitig aus den Tagebüchern vorgelesen haben. vorgelesen haben. Und an einem Tag bei Texte findet auch immer die offene Schreibwerkstatt statt, wo man einfach mit eigenen Texten herkommen kann oder da schreiben kann, lesen kann, über seine Texte sprechen kann, weil uns das einfach auch sehr wichtig ist, dass das einfach so ja, dass diese Inspiration einfach auch ja, gleich mal irgendwie in eine produktive oder in eine Arbeitsstimmung umgesetzt werden kann. Ja, hallo, ich bin die Sophia Engler und ich bin ein Teil der Festivalleitung bei Texte und meine Aufgaben sind außerdem noch die Moderation und ich mache auch einige Workshops für Texte und die Schreibwerkstatt, das ist mir auch ganz wichtig. Und ich bin sonst beim freien Radio und mache auch so freiberuflich Workshops. Wie viele Menschen habt ihr jetzt da zum Beispiel 2026 jetzt konkret da, wo wir dieses Wochenende waren? Wie viele Menschen habt ihr jetzt da, zum Beispiel 2026 jetzt konkret da, wo wir dieses Wochenende waren? Wie viele Artists habt ihr da gehostet eigentlich? Wie viele Anfragen kriegt ihr? Wie macht ihr das mit den Open Calls eigentlich? Genau, es gibt einen Open Call für die Ausstellung, das war von Anfang an so. Anfang an so. Und es ist inzwischen wirklich so, also es war von Anfang an so, dass sehr viel Leute eingereicht haben und sehr viel Leute happy waren über genau diese Möglichkeit, Sachen zu präsentieren, die man eben nicht vortragen kann oder wie oder auch nicht drucken kann in irgendeinem Magazin, sondern die in einer Ausstellung gehören. Und dieses Jahr haben wir 88 Einreichungen gehabt, was schon wirklich viel ist dafür, dass wir im DH5 sind und dass es diesen einen Ausstellungsraum gibt. Also es ist jedes Jahr dann ziemlich schwierig, aus diesen ganz vielen Einreichungen, die alle super sind, welche auszusuchen, die es dann wirklich in die Ausstellung schaffen. Genau, und das heißt, dass wir dieses Jahr, wir haben dann, jetzt müssen wir mal helfen, ich glaube im Endeffekt sind es 19 Arbeiten von insgesamt aber 24 Künstlerinnen, die wir ausgeschiedenpruch, dass alle kommen können, die Spaß daran haben, irgendwas mit Sprache zu machen und dass es nicht darum geht, dass man schon gut schreiben kann, dass man schon irgendwas in die Richtung macht, dass man irgendwas studiert, was damit zu tun hat, sondern dass man einfach hierher kommen kann und andere Menschen treffen kann und eine gute Zeit haben kann, diese paar Tage und verschiedene Arten vielleicht auch kennenlernt. Also der Workshop, den du angesprochen hast, war ein Gstanzl-Workshop mit der Zeche Hinterfotzing. Und es waren sicher sehr viele Leute da, die noch nie ein Gstanzl geschrieben haben oder sich noch nie mit Gstanzln beschäftigt haben, die aber dann, glaube ich, extrem viel Spaß gehabt haben dran. Und das ist was Schönes dran. Wir sind ja am Donnerstag bei der Vernissage gewesen und da gibt es die Community, die kommt, da gibt es die Community, die das nutzt und ausstellt. Wie erfahrt ihr das? Habt ihr irgendwie Verbesserungsansprüche? Weil mir würde ja nichts einfallen. Es ist ein fertiges Festival, das in Anspruch genommen wird. Gibt es da irgendwas retrospektiv zu 2026? Ich glaube, es ist eine Mischung. Aus einer Seite können wir eh absolut zufrieden sein. Es waren extrem viele Leute da. Vor allem, dass ja in Linz gerade extrem viele verschiedene Kulturveranstaltungen parallel waren, war das wirklich trotzdem super. Aber ich glaube, wir haben das Ziel, dass wir uns einfach nur weiter ausbreiten wollen und nur mehr Menschen zeigen wollen, dass einfach Sprachkunst super viel Spaß machen kann und super, keine Ahnung, einfach den Zugang für alle öffnen wollen. Deswegen glaube ich, haben wir immer Lust auf mehr, sozusagen. Und ist es denkbar, dass man zum Beispiel expandiert in einen anderen Raum oder hat das auch viel mit dem DR5 da für euch? Also, ist es da irgendwie festgewachsen? Nein, es ist absolut denkbar. Also, ich glaube, wir finden das DR5, alle drei, wahnsinnig super. Ich glaube, ohne das DR5 hätte es von Anfang an nicht so funktioniert, weil es inzwischen zwar viele Leute gibt, die sich zugehörig fühlen und die uns extrem viel helfen, aber trotzdem alleine der Ort und dass es da Leute im Kulturverein gibt, die in Wirklichkeit für uns arbeiten und auch die ganze Zeit da sind und uns unterstützen, ist extrem wertvoll. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass wir da festgewachsen sind, sondern dass es extrem viele Möglichkeiten gibt, wie es ja jetzt schon war, in kleiner Form, dass wir beim Sommerfest der Schießhalle ein Ausstellungsstück ausgelagert haben, weil es dort einfach extrem gut aufgehoben war, weil es ein Becken war mit Wasser zum Untertauchen. Und das Sommerfest hat das Motto Schutti di Mare und wir haben es gesehen und wir haben es perfekt befunden und dorthin gebracht stattdessen. Also ist auf jeden Fall eine Option. die Frage, was, also Texte ist ja das Festival für Sprachkunst, aber dahinter steht auch Kulturverein und wir stellen uns natürlich auch ein bisschen die Frage, was kann denn dieser Kulturverein sonst noch, abgesehen vom Festival und da, also wir machen auch bereits kreative Schreibworkshops, die dann neben die H5 stattfinden und sind auch da sehr offen irgendwie gerade dieseWorkshops, die dann neben die Herr 5 stattfinden und sind auch da sehr offen irgendwie gerade diese Workshops noch woanders stattfinden zu lassen und mit anderen Kunst- und Kulturinitiativen mit Linz zu kooperieren. Das ist auch vielleicht für mich so ein bisschen das Stichwort, weil ich meine, wir haben es ja am Donnerstag gesehen, wir sind von euch eingeladen worden, dass wir da vorbeischauen, was ja grundsätzlich einmal eine richtig gute Idee ist. Was auch schon wichtig war, zu überlegen, was ist das für ein Format, das da reinpasst. Und es war voll schön, dass wir sich da gleich einig waren, dass wir da ein bisschen interaktiver sind. Und wie das ausschaut, haben wir ja an der Vernissage gesehen. Hallo, und da haben wir gleich die ersten hier glücklichen Mitspielenden. Hallo, wie geht's euch? Hallo, warm, aber gut. Ja, genauso. Sehr gut. Ich habe hier einen Sacker, kannst du das eben nehmen? Da sind Löffel drin und Gabeln. Zieht doch jeder eine Gabel oder einen Löffel raus und wir schauen dann mal was passiert. Es ist die erste Runde dieses Spiels. Okay, jetzt haben wir schon das erste. Wozu steht auf dieser Gabel? Welche steht auf der zweiten Gabel? Wie? Wie kann dieser Löffel abgegeben werden? Nein. Ach so. Wozu braucht man einen Löffel? Für Nudelsuppe. Welche Suppe ist besser als Nudelsuppe? Wurscht. Schauen Sie, diese Mädchen kennen erstaunlich viele Wörter. Ungefähr so könnte das funktionieren, oder? Wurscht. Schauen Sie, diese Mädchen kennen erstaunlich viele Wörter. Ungefähr so könnte das funktionieren, oder? Finde ich funktioniert. Soll ja nur unterhalten. Ja, ja, ist ja nur unterhalten. Ihr dürft leider die Löffel nicht behalten. Schade. Okay, dann schauen wir mal, ob wir die nächsten Glücklichen finden. Servus, wie geht's euch? Hi. Servus, Grüße. Ich bin der Alfred Falsfred falsch und hier ist aber das nicht das sagt da sind kleine goldschätze drin und gürtel und gurken und könnt ihr jeder eine gabel oder einen löffel rausnehmen für mich gar nicht gefragt aber das spiel so aufregend da bin ich selber jetzt auch dabei. Was steht da drauf? Werben. Magst du es einmal nach vorne zeigen, die Kamera? Mir steht nehmen. Okay. Meine sagt wissen. Wessen Werbung nehmt ihr gern? Natürlich die, die die Anna produziert für unseren Radiosender. Ein Radiosender, das ist Werbung pur. Der bereitet da was zu. Wozu? Was willst du drauf? Willst du einen Salat drauf? Bier? Ja. Extra wünsche ich dir Salat. Salat? Meikakase auf der anderen Seite. Ketchup? Marmelade. No ketchup? No ketchup. Hey, wie geht's dir? Gut. Hast du Lust, ein Spiel zu spielen? Ja. Hast du Lust, ein Spiel zu spielen? Ja. Okay. Ich hab einen Sack. Kannst du daraus was rausholen? Ja, schau mal, was steht drauf? Magst du noch etwas rausholen aus dem Sack? Was steht da oben? Tänzeln, also eigentlich t'aänzeln. T'aänzeln. Wer t'aänzeln kann, der kann auch? Schweinseln. Wer tänzelt, der? Äh, brenzelt. Wenn man brennt, dann? Ist blöd. Sollte man sich löschen? Ja. Womit? Wasser. Warum? Ja, Womit? Wasser. Warum? Ja, weil es vorbei ist. Wozu? Wozu ist vorbei? Ja. Heute schon getänzelt? Ja. Wenn es brenzlig wird, sollte man dann tänzeln? Ja. Bester Koch im Moment. Wo sind wir? Im DH5, beim Texte Festival der Sprachkunst. Hallo, guten Tag. Ich habe hier einen Sack, nimm was raus. Ich rate, dein Wort ist wozu? Müsst ihr antworten? Warum? Gabel. Die Feinschneidung wird nicht sein. Dann noch Sellerie. Warum? Dann noch Sellerie. Warum Gabel und nicht Löffel? Das ist mir so zugeflogen. Magst du das, abends im Bett liegen und gegabelt zu werden? Großer oder kleiner Gabel? Erste Frage ja, zweite ja. Suppe oder Pudding? Pudding. Pudding oder Suppe? Pudding. Nudeln oder? Reis. Warum? Reis ist, glaube ich, zündet. Oder? Kann man über Reis schreiben? Man kann über alles schreiben. Text heißt es ja. Hallo. Hallo, wie geht's? Hallo, Moment, kurz, kurz. Was hast du da in der Hand? Kamera. Kamera. Kamera. Ja, kannst du auch einmal kurz wieder was rausholen? Ja, liebensgerade. Hallo Lisa. Hallo. Sorry, ich zerstöre alle Formate. Jetzt beeile dich aber mal ein bisschen. Texte haben immer eine Dringlichkeit. Warum? Warum haben Texte eine Dringlichkeit? Warum Kritik? Ohne Kritik keine Besserung. Warum Hitze? Ohne Hitze kein Schwitze. Warum Pizza? Ohne Pizza kein Pizzeria. Warum ist die Banane gerade? Die Banane ist gerade. Texte festhalten. Banane, gerade. Die Banane ist gerade. Es ist uns wichtig, uns selber nicht zu ernst zu nehmen als Format und als Veranstalterinnen und auch Sprache nicht zu ernst zu nehmen als etwas, was man beherrschen muss oder wo man irgendwie qualifiziert sein muss dafür, sondern einfach ums Blädeln und Sachen ausprobieren damit und gemeinsam zu sein ein paar Tage und eine lustige Zeit zu haben. Prognosen fürs nächste Jahr? Nächstes Jahr könnt ihr gerne wieder vorbeikommen, da wird es Pommes geben. Wahrscheinlich. Pommes und vielleicht die längste stille Post der Welt. Aber definitiv Texte.