So, Klicker funktioniert? Klicker funktioniert. Hammer, wir fangen damit an. Hi, ich bin Isi, könnt mich auch Isi nennen, wenn ihr Fragen habt. Ich klinge, als hätte ich im Berghain durchgefeiert. Aber ich bin einfach nur krank. Schön. Genau, ich bin Trendscoutin. Ich wurde eben schon im Interview gefragt, was das eigentlich bedeutet, was man da so macht. Ich kann es auch nicht so ganz beschreiben. Alles von Markenberaten, Bücher schreiben dürfen jetzt bis hin zu Kolumnen schreiben, Speakerin sein auf solchen Bühnen. Und ich glaube, für mich persönlich ist das gerade mein Lieblingsprojekt. Sagt das nicht den Markenbotschaftern von verschiedenen Konsummarken? Und ich glaube, kleiner Spoiler, das Buch wird vielleicht nicht allen gefallen, aber vielleicht ein paar von euch. Insofern glaube ich, I think I'm gonna be okay. Wir sprechen nächstes Jahr nochmal. Genau, worum soll es heute gehen? Es freut mich sehr, den Abschluss hier machen zu dürfen von der TINCON und es ist auch ein Thema, was an sich nicht so schön und witzig daherkommt, wie die Präsentation vielleicht aussieht, ist vielleicht auch mein emotionales Coping, irgendwie damit klar zu kommen, dass wir in einer Welt leben, in der ich Donald Trump und Nicki Minaj in einem Satz sagen muss. Aber, und das ist so ein bisschen mein Ziel für uns heute hier, ich habe ganz viele Musikvideos dabei. Die Technik hat sehr gefreut eben, wie viele Videos ich euch mitgebracht habe. Aber wir haben es hinbekommen, glaube ich. Insofern, wir schauen mal, dass das alles klappt. Und ich würde euch gerne mitnehmen, nicht nur durch What the fuck is happening mit Nicki Minaj und was ist eigentlich ihr Problem, sondern die ganzen sehr verblüffenden Verschlungenheiten von Faschismus, zumindest Right-Wing-Politics und von Musikkultur. So ungefähr sieht das aus, wenn ich mich damit beschäftige. Man könnte übrigens eine Musikkultur ersetzen mit diversesten Worten. Also Right-Wing-Politik ist wie so ein kleiner Blutigel, der sich an alles ranbaut, was irgendwie Reichweite gibt. Heute geht es um Musik. Ich habe diese fünf verschiedenen Rubriken dabei, damit wir so ein bisschen Struktur behalten, weil sonst wird einem ganz, ganz schwindelig. Als erstes will ich mit euch mal drüber sprechen, was eigentlich dazu führt, dass wir so viele Politiker, aber vor allem auch Künstlerinnen und Stars haben, die so Right-Wing-Pipeline-Allegations beobachten bei sich selbst. Und wo kommt das eigentlich her? Was sind die verschiedenen Gründe dafür? Dann geht's, vielleicht haben es ein paar von euch damals auch mitbekommen, vor ein paar Monaten hat das Weiße Haus oder ICE sehr viele Popsongs benutzt für ihre Social Media Videos. Und da gab es sehr unterschiedliche Reaktionen, or lack thereof, von Stars von. Da reden wir einmal drüber. Wir gucken uns einmal an, wie wir eigentlich unsere Emotionalität durch Musik versuchen zu kopen und wie so satirische, ironische, politische Musik eigentlich aussieht. Dann schauen wir uns nochmal an, was zur Hölle das eigentlich war mit diesem alternativen Superbowl, in case somebody saw. Und als allerletztes kommen wir auf die gute Nicki Minaj, natürlich zu sprechen am Ende, weil ich glaube, es ist sehr symptomatisch, was wir von ihr lernen können. Music itself, let's take the first. Das heißt, in meinem Fall hier möchte ich mit euch vor allem darüber reden, was gibt Grounds for Allegations. Wir haben ganz viele Stars, die gerade versuchen, sehr politisch zu sein oder gar nicht politisch zu sein. Was eigentlich nicht möglich ist, aber viele versuchen es immer noch und habe mich gefragt, was führt eigentlich dazu, dass unsere Entertainment-Lieblinge die Vorwürfe bekommen, right-wing zu sein. Das erste sind die Worte dere, die Vorwürfe bekommen, right-wing zu sein. Das erste sind die Worte der Songs, die sie nutzen. Das heißt, wir suchen nach kleinen Clues, so wie ich als Trendspotterin nach kleinen Signalen suche, sind wir alle irgendwie kleine Spotterinnen geworden, in den Musik-Lyrics unserer Favorites, um zu verstehen, von Bartas irgendwas über deren politische Gesinnung. Und das beste Beispiel dafür, aus meiner Sicht, ist dieser wundervolle Song von Taylor Swift gewesen. Ich lese jetzt nicht alles vor. Ihr kennt ihn wahrscheinlich in Teilen. Wichtigster Part aus dem Song war Good thing I like my friends cancelled. I like him cloaked in Gucci in a scandal. Wer nicht? Das Wichtige daran, für dieses Thema ist das Wort Canceled. Das heißt, das war eines der Beispiele von Songs, wo Leute angefangen haben zu sagen, boah, weiß jetzt nicht, das Wort Canceled in 2025 zu benutzen, was sagt das jetzt gerade über diese Person aus? Denn wenn wir mal reingucken in Miriam Webster oder aller anderen Definitionsservices, die es da draußen so gibt, ja, canceln kannst du auch irgendwie deine Sportmembership, machst du eh nicht, aber könntest du. Und vor allem, es ist aber auch, den Support publicly von Stars oder PolitikerInnen zu entziehen. Das ist das erste Mal, kurze Tool-Empfehlung an der Stelle, Time Traveller von Miriam Webster kann ich sehr empfehlen. Da kann man gucken, in welchen Jahren bestimmte so popkultige Worte das erste Mal benutzt werden oder wo die sprachlich das zurückverfolgen drauf. Das heißt, Cancel Culture 2016 ist ja nicht ohne Grund irgendwie in dem Jahr groß geworden. Das sind ja noch andere monumentale Dinge politisch passiert für uns. Das heißt, ein Wort, das seit 2016 so präsent ist, aber auch so viel genutzt wird in eben rechten Gruppierungen, um zu sagen, die liberale Medienwelt ist eine Cancel Culture, wir können nichts mehr sagen. Gab es manche Leute, die gesagt haben, was sagt denn das jetzt, wenn du deine Friends cancelled magst? Das ist ja ein Narrativ, was sehr unterschiedlich benutzt wird. Genau, also Tool-Empfehlungen an der Stelle. Man lernt da ganz viele wundervolle Sachen, man lernt auch, was Zaddy zum Beispiel bedeutet, ist auch 2016 rausgekommen. Das heißt, an attractive, unusually fashionable middle-aged man. Das ist also das, was Markus Söder glaubt zu sein. Aber ich schweife ab. So, Themen. Zweite Kategorie. Was bringt Stars denn eigentlich zu Right-Wing-Allegations ein? Das können auch die Themen sein, die in Songs besprochen werden. Nicht nur einzelne Worte, die benutzt werden, sondern was für Narrative, was für Themen sprechen wir. Ein ganz prominentes Beispiel dafür war die Sängerin Ray. Die hat vor einigen Monaten den Song rund um den Pursuit ihres Husbands gedroppt. Also, Where the Hell is my Husband heißt der Song im Endeffekt. Wir können ja einmal reinhören, ob ihr ähnliche Dinge daran erkennen würdet, wie zum Beispiel manche Teile unserer Internetkultur, die nämlich darin die absolute Tradwife-Pipeline gesehen haben. Weil wer sucht so desperately in 2026 eigentlich noch ihren Husband. So, das hat es ganz gut beschrieben. Sie läuft eigentlich ein Video lang mit ausgestrecktem Arm hinter ihrem potenziellen Husband her. Was hier dran sehr spannend ist, verglichen zu Taylor Swift, wo wir kommen gleich noch drauf, ich glaube, dass es sehr gute Argumente gibt, hinzuhinterfragen, wo sie denn politisch liegt. Ray eigentlich eine Person ist, die nie durch besonders traditionelle Weiblichkeitsbilder auf sich aufmerksam gemacht hat. Und man gesehen hat, hey, anscheinend, auch diese beiden Videos kann ich sehr empfehlen an der Stelle von den wundervollen Creatorinnen, anscheinend reicht schon ein klassisches, heterosexuell-romantisches Thema oder Motiv in einem Song, um sich solche Anschuldigungen einheimsen zu können. Ich persönlich glaube, auch wenn ich nicht glaube, dass Ray in irgendeiner Form das damit sagen wollte, das ist vielleicht nicht schlimm, dass wir zumindest darüber reden und dass es auch total legitim ist zu fragen, naja, selbst wenn das keine Threadrive-Pipeline ist, muss man jetzt in 2026 in diesem Klima von Beziehungsmodellen darüber singen, wie dringend man unbedingt von einem Mann ausgewählt werden will. Kann man in Frage stellen. Aber hat eben seine Nuancen. Sind es Worte, die wir nutzen? Sind es einzelne Themen, die wir bespielen? Oder, und das ist die dritte Kategorie in diesem Bucket, sind es Genres. Weil wir sehen, ich habe auch eine kleine Empfehlung noch mit dabei, wenn ihr tief einsteigen wollt, unterschiedliche Debatten rund um vor allem weiße Rapper in den USA, die plötzlich irgendwie von ihrem Rap zurück oder hin in eher Pop und Country sich bewegen und es auch da die Frage gibt, warum machen die das denn gerade? Also warum gehst du als weißer Rapper, der sich scheinbar dann doch relativ performativ nur an Black Culture bedient hat, zurück in Genres, die sich sicherer anfühlen für eine traditionellere Generation von Menschen. Und da habe ich mal zwei Beispiele mitgebracht, nämlich die beiden Herren. Das eine ist Machine Gun Kelly, das andere ist Post Malone. Und um euch einfach nur mal so ein bisschen anzuspielen, was ich meine, so klang Machine Gun Kelly, der linke Genosse hier, noch vor ein paar Jahren. Es spielt. Wir haben getestet. You get the point? Und so klingt er auf seinen neuesten Alben. Genau, ich muss dazu sagen, alle Songs, die ich hier gerade roste, sind auch in meinen Playlists. Ich finde die nicht schlecht, aber es ist spannend zu beobachten. Ich habe ein paar Leute lachen gehört. Die Differenz zwischen beiden ist natürlich irgendwie auffällig. Zweites Beispiel, Post Malone. Dazu muss man sagen, der bringt auch immer noch hier und da Rap-Songs raus. Aber mit seinem erfolgreichsten Projekt der letzten Jahre lief eben von Rap, was ich euch jetzt gleich zeige von der Tonalität, eher in Richtung Country. Und auch das ist, wenn man mit unter der Brille zuhört, dann doch relativ offenbarend. Genau, also, ne? Fucking House, Popping Pills, ihr versteht den Punkt. Und so klingt er auf einem seiner modernsten, neuesten, größten Projekte mit teilweise sehr problematischen Country-Sängern in der Kollaboration. Also auch kein schlechter Song, wie gesagt, der ist in meiner Playlist, so ist es nicht. Aber dann doch ein paar mehr Cowboy-Hüte, als vielleicht in dem Video vorher mit den Bitches und so. Also, falls ihr tief einsteigen wollt in das ganze Thema, von was passiert eigentlich mit White Rappers, fernab vielleicht von einem Eminem, und was könnte uns das über den Status unserer Kultur sagen, große Empfehlung, Switched on Pop ist sowieso ein Podcast, den ich sehr gut finde für Musikanalyse und Popkulturanalyse. Das heißt, wir sehen nicht nur, und darin, um euch ein bisschen Hoffnung zu machen gleich, wir sehen natürlich nicht nur Songs, die irgendwie erste Anzeichen für Right-Wing-Tendenzen geben, aber wir sehen eben Gründe, warum wir diese Allegations immer und immer wieder sehen. Ob in einzelnen Worten, die verwendet werden in den Songs, ob in den Themen, wie jetzt irgendwie klassisch heterosexuelle Romanze oder auch einfach dem Genreswitch, den wir beobachten. Was das andere ist, was ich einmal kurz noch euch mitgebracht habe, ist, dass wir natürlich auch, wie bei allem, auch da Buchempfehlung. Jeder Trend hat einen Gegentrend. Verschiedene Songs sehen, die darauf reagieren und so ein bisschen der große musikalische Mittelfinger sind gegen Right-Wing-Politik. Und das ist eine Sache, vielleicht habt ihr es teilweise gesehen, die vor allem von uns genutzt wird, um uns selber auf Social Media zu positionieren. Also vielleicht hätte ich ein bisschen Angst, jetzt ein einminütiges Video zu machen zu meiner Position von den US-Politik oder auch deutscher Politik, aber einen Song anzumachen, der eindeutig politisch ist und damit dann irgendwie ein Zeichen zu setzen, das ist schon ein bisschen einfacher. Und da habe ich mal ein paar was dabei, vielleicht kennt ihr ein paar von denen sogar. Das ist Nummer eins. Das hat man eine Zeit lang sehr viel bei ihm gesehen. Also empfehle ich sehr doll Threat Level Orange, relativ eindeutig vielleicht, wie man sie damit meinen könnte. Dann ein deutsches Beispiel tatsächlich. Das haben wahrscheinlich auch einige von euch gehört. Relativ eindeutig auch hier. Sie wollen uns die Schweinsachse, die Bratwurst, das Schnitzel verbieten. Und ich kann euch sagen, ich lasse mir nicht mein Schnitzel wegnehmen. Genau, also auch da gerne Gesamt anhören, wenn wir mehr als eine halbe Stunde zusammen haben Und als letztes Sehr spannenden Song, der von Ice Cube rausgekommen ist Schon bei der ersten Präsidentschaftszeit Von Donald Trump Und wahnsinnig viral gegangen ist vor ein paar Monaten, weil der Text dann auch relativ eindeutig ist. Der Titel ist auch eindeutig. Also auch ein total voller Liebe gefüllter Song an unseren US-Präsidenten aktuell. Wir könnten noch ganz viel mehr Beispiele uns suchen, aber was uns das eigentlich zeigt? Kleiner Zwischestp von dem Punkt. Habe ich gefunden. Interessant. Auch da Leseempfehlung, keine Ahnung. Ohne Garantie. Was natürlich Spannendes daran ist, und das finde ich immer total wichtig zu sagen, wir haben positive Beispiele, wir haben aber auch wahnsinnig viel Misstrauen in uns, warum wir versuchen, aus Lyrics, aus Genres rauszufiltern, was die Menschen so fühlen und was ihre Perspektiven sind. Und das kommt im Endeffekt daher, dass wir Angst haben, dass die Menschen, die wir feiern, die wir ja auch mit unseren Augen supporten, deutlich traditioneller sind, als wir das so denken. Insofern immer schön die Augen offen halten und weiter zum Nächsten. Ich mache ein bisschen schnell, mir wurden fünf Minuten gezeigt. Ich rede ganz schnell, ihr könnt schnell denken. Das ist relativ schnell gezeigt tatsächlich auch. Songnutzung, was wir da so sehen können, das ist ein sehr kurzes Kapitel, denn wir sehen eine eindeutige Zweiteilung der Stars. Wir sehen Olivia Rodrigo zum Beispiel. Ihre Songs wurden genutzt vom Weißen Haus. Die Reaktion war, don't ever use my songs to promote your racist, hateful propaganda. Relativ eindeutig. Das White House nutzt Songs von Sabrina Carpenter. Die Reaktion Evil and disgusting, don't ever involve me, auch relativ eindeutig. Wir sehen Kesha. Ich glaube, da können wir jetzt alle denken, wie das aussieht, wenn Keshas Musik von einem Präsidenten wie Trump benutzt wird. Stop using my music, perverts. Okay, also was heißt, wir haben tolle Stars, die tolle Zeichen setzen. Wir haben aber auch zum Beispiel in der Situation, in der Songs von Taylor Swift benutzt werden. Ja, nicht so viel. Hatte vielleicht gerade viel zu tun. Was da dann spannend ist, Zwischenstab, ist, dass natürlich wir durch diese unterschiedlichen Arten von Positionierung ein Gefühl bekommen, nicht von, Taylor Swift sagt ja nicht, nee, nee, ist fein, benutzt es schon, aber Stille sagt eben auch sehr viel raus. Das heißt, wir haben Stars, die sich entweder vehement dagegen positionieren oder vehement dafür und viele aber, die auch relativ leise sind. Spannend daran ist, das hat der wundervolle White House Communications Director vom White House gesagt, dass das so ein bisschen Strategie von denen auch ist. Also die können sich schon denken, dass Sabrina Carpenter und Kesha das nicht geil finden, wenn ihre Songs unter Eisabschiebungsvideos laufen, aber sie spielen damit, dass die Leute darauf eingehen. Ich persönlich würde mich auch immer als Star dagegen positionieren, egal wie viel Reichweite das denen gibt natürlich, aber einfach nur to keep in mind, das ist auch Teil von der Strategie. Coping through music ist auch relativ schnell gesagt. Diesen Song, kurz mal Handzeichen gleich, wer den kennt. Spannend, okay. Weniger Hände, als ich dachte. Noch einmal alle Leute, die es kennen, Hand hoch. Interesting, okay, guck mal. Dann machen wir jetzt einmal noch einen kleinen Schnelldurchlauf dadurch. Nämlich, was ist das? Das war ein Song, der wahnsinnig viral war vor ungefähr einem Jahr. Und das ist passiert, der Mann hat halt mal wieder irgendwas gemacht. In dem Fall war es etwas, was einem Hostile-Government-Takeover geähnelt hat. Also einen politischen Move quasi. Und dann hat dieser gute Herr auf TikTok einen Song aufgenommen, einfach in seiner Küche. Hat sich das ein bisschen schön gesungen, was da eigentlich zur Hölle passiert. Dann hat ein anderer TikTok-User den genommen und meinte, ey, das ist so ein guter Song, wir brauchen noch ein Beat. So, und dann ist es tatsächlich in die Charts gekrabbelt. Das heißt, wir haben wirklich einen Song in den Charts. Ihr seht es gleich. Nummer zwei. Vor Kendrick fucking Lamar. So, was zeigt uns das jetzt? Ich habe keine Bücher mehr gefunden mit Zwischenstopp, deswegen sind die jetzt plain. Heißt im Endeffekt, wir haben in Musik auch eine Art von emotionaler Therapie gefunden für uns. Wir sehen nicht nur Menschen, die Anschuldigungen bekommen, ihre politische Meinung irgendwie zu teilen oder Menschen, die sich nicht trauen, was zu sagen an Stars, sondern das ist auch fast schon meme-esk, wie wir damit umgehen und wie wir unsere eigene, so ein bisschen, if I don'tuen, was zu sagen an Stars, sondern das ist auch fast schon memesk, wie wir damit umgehen und wie wir unsere eigene, so ein bisschen If I don't laugh, I'll cry Mentalität in Musik verbinden. So, satirical coping habe ich es genannt. Wundervoll. So, das Letzte, beziehungsweise die letzten beiden können wir relativ gut zusammen machen. Ich wollte es einfach mal teilen für euch. Ich möchte nicht über die Frau reden, aber sie macht auch viel musikalische Events aktuell, die irgendwie fragwürdig sind, sondern worüber ich reden möchte, ist der Superbowl dieses Jahr. Ihr habt es bestimmt mitbekommen in den Nachrichten teilweise, je nachdem wie tief man in der US-Musikkultur drin ist. Es gibt jedes Jahr einen Superbowl, das wissen wir glaube ich alle und dieses Jahr gab es aber etwas Neues. Es gab den All-American Halftime Show mit Stars, von denen keiner so seit 10 Jahren gehört hat, aber immerhin waren sie weiß und irgendwelche Rednecks insofern, I guess that was fine. Was das zeigt, und das ist für mich das Spannende, deswegen ist der Punkt auch sehr schnell gemacht, wir haben das erste Mal dieses Jahr gesehen, wie von einer Institution wie dieser, die eine musikalische gesehen, wie von einer Institution wie dieser, die eine musikalische Popkulturelle Institution seit Jahrzehnten ist, das erste Mal ein politisch-ideologischer Ableger gemacht wird. Das heißt, wir verbinden und wir brechen auf Mechaniken in der Musik- und gerade Event-Musik-Szene, die irgendwie noch nie aufgebrochen wurden seit Jahren. Das heißt auch da, wir sind nicht nur in den Lyrics, wir sind nicht nur in den TikTok-Feeds, wir sind schon bei den Orten angekommen, wo Konzerttickets, was ist der Superbowl, wenn nicht ein großes Konzert, abgewandelt werden. Das heißt, wir brechen uns in alle kleinen verschiedenen Musikdimensionen rein. Und zuletzt und damit ende ich mit euch zusammen, eine letzte Recommendation von mir, große Recommendation, wenn ihr Bock habt, ganz tief nur in Nicki Minaj und Musik und Trump einzusteigen. Matt Bernstein hat einen Podcast gehalten, Bit Fruity. Und die haben das wirklich in anderthalb Stunden, glaube ich, auseinandergenommen. Was ich am spannendsten finde für uns hier jetzt einmal ist, es gibt verschiedene Stars. Es gibt die, bei denen spekuliert wird, ja, sind sie denn jetzt, das ist sowas wie eine Taylor, wo ich drüber gesprochen habe, das ist auch sowas wie eine Sidney Sweeney, wobei da müssen wir langsam nicht mehr spekulieren. Da kann man sich fragen, ey, wozu bleiben die leise zum Beispiel, deswegen wird spekuliert. Dann wird überlegt, naja, mit wem werden sie denn so gesehen, deswegen könnte das was sein. Das sind aber gar nicht für mich die fatalsten Fälle, sondern es sind eben Leute wie diese Dame hier. Das Foto wurde in der Anmoderation genannt, deswegen eine schöne Klammer, wir haben es nicht geplant, wir enden auch damit, die solche Fotos entstehen lassen. Und was das im Endeffekt zeigt, ist was sehr ähnliches wie das, was wir zum Beispiel im Pick-me-Diskurs im Patriarchat sehen. Der Versuch, sich einem Oppressor anzubiedern, um irgendwie selber verschont zu werden. Und man könnte Mitleid haben fast mit Nicki Minaj, wenn es nicht so offensichtlich wäre, dass alle das sehen außer ihr selbst, dass sie ein Werbeplakat ist für Right-Wing-Politics, das ausgetauscht und fallen gelassen werden wird, sobald sie sie nicht mehr brauchen. Und das Spannende und Wichtige für mich daran, auch für uns vielleicht, aus dieser halben Stunde mitzunehmen, fernab all der spannenden Verschlungenheiten dieser zwei Themen, ist etwas, was ein tatsächlich sehr interessanter Mann einmal gesagt hat, nämlich, If you are neutral in situations of injustice, you have chosen the side of the oppressor. Das heißt, danke. If you are neutral in situations of injustice, you have chosen the side of the oppressor. Das heißt, danke. Und damit möchte ich euch gerne entlassen, weil ihr müsst nicht die Nicki Minaj sein, um Schaden anzurichten. Es reicht irgendwie, die Taylor Swift zu sein, um heutzutage echt schon wichtige Punkte auszulassen. Also lasst uns die Sabrina Carpenter sein, lasst uns die Olivia Rodrigo sein, lasst uns Kesha sein, das ist sowieso ein gutes Lebensmotto, ehrlich gesagt. Lest die Recommendations durch, auch die Zwischenstops und sagt mir, wie es war. Verbindet euch mit mir, wenn ihr wollt. Gott, peinlich eigentlich auf LinkedIn. Naja, tut mir leid. Aber da dürft ihr mich auch adden. Und wenn ihr die ersten Leute seid, die meinen Sub-Sec folgen, der in ein paar Monaten aufgebaut wird, auch das dürft ihr machen. Danke. Jetzt haben wir eine Minute noch für Fragen. Ja, wir haben noch eine Minute. Jetzt muss mein Mikro gehen. Super. Wer noch eine Frage stellen will, die erste Hand. Aufstellen. Eine Frage. Am besten nachhin halten. Du kannst auch selber nehmen. Wenn das Mikro gehen würde. Aber ich höre dich. Ich wiederhole deine Frage sonst. Wie profitieren die Sänger davon, wenn sie sich positionieren? Wie die davon profitieren? Also wie profitieren Sänger, wenn sie sich positionieren? Man muss sagen, monetär profitieren sie gerade nicht unbedingt, wenn sie sich gegen Trump und Co. stellen, weil sie eben ein Risiko haben, dass sie aus Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Die sind ja auch sehr eng mit verschiedenen Social Media Netzwerken verbunden in der Politik. Das heißt, da wird dann auch mal schnell irgendwie ein Account gecancelt oder Sachen deabonniert. In der Sympathie ist es, das ist natürlich die Währung, die sehr doll davon profitiert, wenn man sich gegen Right-Wing positioniert. Es gibt aber ganz viele, ich komme halt aus dem Marketing so, ganz viele PR-Berater, die sagen, don't say anything, weil dann verlierst du ZuhörerInnen, weil wir sehr ideologisch Musik hören gerade natürlich. Ist ein sehr ähnlicher Mechanismus, wie wir bei euren Influencern hier gerade beobachten, wo man sagt, naja, klar kannst du halt nichts sagen, aber nichts sagen sagt ja auch sehr viel gerade. Insofern ist, glaube ich persönlich, dass es ein bisschen eine Illusion ist, dass man sich nicht positionieren kann überhaupt heute und dass das so ein bisschen eine Beratungsstruktur von PR-Beratern ist von vor fünf Jahren. Aber man verdient nicht sehr viel Geld mit liberaler Positionierung. You should still do it. So, bitte nochmal einen ganz, ganz großen Applaus an Isabel für den tollen Vortrag.