Vor dem Linzer Landhaus haben sich trotz Regen am Mittwoch, dem 9. September 2026, zahlreiche Menschen zu einer Kundgebung für eine bessere medizinische Versorgung von Gewaltopfern versammelt. Anlass war unter anderem der Fall einer transsexuellen Frau namens Viola, die nach einer Vergewaltigung auf der Suche nach medizinischer Hilfe von mehreren Linzer Krankenhäusern abgewiesen worden sein soll. Die zentrale Forderung eine niederschwellige Gewaltambulanz, die jederzeit erreichbar ist. Betroffene sollen dort ernsthafte, rasche medizinische Hilfe, Schutz und professionelle Spurensicherung erhalten, abseits des Geschlechts und ebenso mit Respekt behandelt werden, ohne von einer Stelle zur nächsten geschickt oder ganz abgewiesen zu werden. Unterstützt wird die Forderung unter anderem von der Volkshilfe Oberösterreich, dem Verein UND, der Hosi Linz sowie Vertreterinnen von Grünen und SPÖ. Wer Gewalt erlebt, braucht keine weiteren Hürden, sondern Menschen, die helfen.