Herzlich willkommen an Sie alle zur heutigen Verleihung des Marianne von Willemer Preises, dem Preis für digitale Medien 2026. Ich begrüße Sie hier im Raum und ebenso begrüße ich Sie zu Hause oder wo immer Sie gerade sein mögen, wenn Sie über DorfTV zusehen. Schön, dass Sie alle dabei sind. Nämlich um heute die Preisträgerin und ihr Siegerprojekt zu würdigen und zu feiern. Mein Name ist Magdalena Tanner und ich werde Sie moderierend durch die nächsten 60 bis 65 Minuten begleiten und freue mich sehr auf den heutigen Abend mit Ihnen. Wenn die Geschichte Namen verschluckt, dann sind es Frauennamen. und freue mich sehr auf den heutigen Abend mit Ihnen. Wenn die Geschichte Namen verschluckt, dann sind es Frauennamen. Und wenn Erfolge, Werke, Entwicklungen, Erfindungen jemand anderen zugetragen werden oder von jemand anderem einfach eingeheimst werden, dann sind es Erfolge, Werke, Entwicklungen, Erfindungen von Frauen. Aber heute nicht. Nicht, wenn es um den Marianne von Willemmer-Preis geht. Denn heute wird öffentlich gewürdigt und anerkannt und damit wird die Linzer Stadtgeschichte um einen Namen reicher. Und dieser Preis, ja gerne, gerne, gerne. Und man darf dazu sagen, es könnte sein, dass die Linzer Stadtgeschichte nicht nur um einen Namen reicher wird, sondern dass sich heute ein paar Namen noch mehr eintragen, weil das Siegerprojekt auch von bestimmten sehr wichtigen Frauennamen in Linz erzielt. Gut, also dieser Preis gehört all jenen Künstlerinnen, die digitale Medien als ihr Ausdrucksmittel verwenden und da ist das technische Repertoire sehr groß. Aber wie ich finde, dieser Preis gehört auch einer Öffentlichkeit und zwar einer Öffentlichkeit, die den Zugang zu diesen Werken verdient hat und es auch haben möchte, ohne da großartige Hürden und Barrieren und Nichtwissen in den Weg gelegt zu bekommen. Also ich denke auch für unsere Öffentlichkeit hier in der Stadt und darüber hinaus ist dieser Preis ganz, ganz wichtig. Und wer war jetzt überhaupt Marianne von Willemar. Sie ist Ende des 18. Jahrhunderts, ich glaube 1784, 1886, 1884 in Urfa geboren. Sie war Künstlerin durch und durch, sie war Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin und auch Literatin. Und Stationen haben sie über Urfa, Wien, dann nach Deutschland geführt. Stationen haben sie über Urfa, Wien, dann nach Deutschland geführt. Und sie hat Gedichte veröffentlicht, aber diese Gedichte nicht unter ihrem Namen. Ein sehr, sehr bekannter Schriftsteller hat sie unter seinem Namen veröffentlicht und den lassen wir heute draußen. Und ist auch gewürdigt worden für diese Gedichte. Und da wurde wieder ein Name verschluckt. Aber wir schreiben Geschichte neu, auch im Rahmen des Marianne von Willemmer Preises, denn jährlich wird ihr Name mehrmals erwähnt und genannt. Einmal wird der Preis für literarische Werke vergeben und einmal für Werke, die digitale Medien als ihr Ausdrucksmittel verwenden. Und darum sind wir heute da. Gut, ich darf ein paar Menschen, Funktionsträgerinnen, sage ich gerne, extra begrüßen. Die Initiatorin des Preises oder zumindest Patin des Preises, unmittelbar mit dem Preis verwoben, sie zeigt in ihrem Tun, wie vielfältig feministische Politik sein muss und wie lange man sie auch durchhalten muss. Und ein großes, großes Danke dafür und ein herzliches Hallo von uns allen begrüßen wir gemeinsam Mag. Eva Schobesberger, Frauenstadträtin der Stadt Linz. Ein weiteres Hallo an die räumliche Gastgeberin heute hier. Danke dafür, dass wir da sein dürfen. Genau, der Ort ist, glaube ich, ganz passend. Und auch Kooperationspartner über die Kunstuniversität Linz. Ein herzliches Willkommen und Hallo an die Rektorin der Kunstuniversität Linz, Magistra Brigitte Hütter und Master of Science ist sie auch noch. Hallo. Ganz, ganz wichtig ist natürlich, dass Funktionsträgerinnen aus Politik, aus der Stadtpolitik da sind. Wir freuen uns sehr, dass du da bist. Vizebürgermeisterin Mag. Karin Leitner, schön, dass du da bist. bist. Und jetzt wird es spannend, weil meine Brille ist in der Tasche, die Gesichter kenne ich, die nehme ich wahr, aber jetzt möchte ich auch noch die richtigen Namen dazu erwähnen und wir machen das so, für den Linzer Gemeinderat werde ich Funktionsträgerinnen, Funktionsträger nennen. Ich werde sie gesammelt nennen und sie zeigen sich bitte dem Publikum, den Gästen und wir begrüßen sie einmal mit einem herzlichen Applaus. Gut, für den Linzer Gemeinderat ist heute hier Rosice Ekovas-Durjanova, Ute Glitsch, Helge Langer, Michael Rothschmider, Lucia Strasser-Kreisel, Paulina Wesseler und der Tobias Reder. Bitte zeigt euch und schön, dass ihr da seid. Und stellvertretend auch für die Kolleginnen und die Führungskräfte aus dem Magistrat und der Unternehmensgruppe Linz möchte ich willkommen heißen, Abteilungsleiterin der Abteilung Linz Kultur, Mag. Gerda Forstner. Einmal zeigen und einen herzlichen Applaus. Vielen Dank. Also jetzt wissen wir auch Bescheid, welche hohen Würden und Funktionsträgerinnen hier im Raum sind, neben der Preisträgerin. Und die Begrüßung ist ja die Schwester des Dankes und somit, jetzt haben wir begrüßt, jetzt werden wir danken, weil so eine Veranstaltung, so eine Preisverleihung, das geht nur im Netzwerk. Und auch diese Danksagungen werde ich kurz gesammelt erwähnen. Die Kooperationspartnerinnen des Marianne von Willemmer Preises gemeinsam ist ein Preis des Frauenbüros der Stadt Linz. Und ich habe es schon kurz erwähnt. Dank an die Kunstuniversität Linz, an Ars Electronica Linz, an Dorf TV, an Momo vom DJ-Kollektiv Golden Paws. Sie wird uns auch nachher nochmal mit ihrer Musik zur Verfügung stehen. Danke Stefanie Thurner fürs Dolmetschen in der Gebärdessprache. Das erinnert mich daran, dass ich vielleicht ein bisschen langsamer sprechen sollte. Und vielen, vielen Dank an die zahlreichen Einreicherinnen, die Menschen, die Künstlerinnen, die Kunst machen, sich der Kunst widmen. Danke allen Beteiligten, die heute hier mitarbeiten, damit es ein gelingender Abend ist. Und ein großer Dank geht auch an die Jurorinnen, die kriegen nachher nochmal einen extra Platz. Aber jetzt für alle Genannten nur einen großen Dankesapplaus. Ihr Name ist jetzt heute schon kurz gefallen von migrantischen Frauen, die in Linz ihre neue Heimat suchen. Zum Thema sexualisierte Gewalt in Linz bis hin zur Sichtbarmachung von Künstlerinnen und ihren Kunstwerken. So vielfältig ist ihre feministische Politik. Und das ist keine Laune oder das ist kein Trend, das ist eine Haltung. Und die Haltung braucht man auch, weil diese Politik, feministische Politik, auch einen starken politischen Gegenwind erfährt. Und ich kann mir vorstellen, oft auch einen persönlichen und da tut die Haltung gut. Sie hat immer das Ohr bei den Frauen und ihren Lebensrealitäten, sie kann zuhören und sie kann dann auch umsetzen und wir begrüßen sie jetzt gemeinsam für ihre Begrüßungsworte bei uns, Eva Schobelsberger. Vielen Dank. Es ist mir eine große Freude, heute hier zu sein und die Begrüßung machen zu dürfen. Es ist für mich kaum zu glauben, aber seit 16 Jahren darf ich mittlerweile den Frauenpreis der Stadt Linz verleihen und den Marianne-von-Wilhelmer-Preis. Und es ist jedes Mal für mich ein ganz besonderes Ereignis, wenn wir an so einem Abend zusammenkommen und eine herausragende Frau, eine herausragende Preisträgerin für ihr großartiges Werk und für ihre Leistungen auszeichnen. Und sie feiern. Feiern ist ein großer feministischer Tugend aus meiner Sicht und daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Frauenbüro der Stadt Linz Feiern gut organisieren kann. Ich danke dir, liebe Herr Benakati Binder und deinem Team, dass wir heute hier sind und dass ihr diese Feier für uns organisiert habt und vor allem alles, was damit zusammenhängt und dass wir diesen Preis heute hier verleihen können. Danke dir und deinem Team. Und danke, Brigitte Hütter, dass wir heute hier auf der Kunstuni sein dürfen und hier zu Gast sein dürfen, wobei es sich mehr so anfühlt aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit, die wir im Frauenresort mit der Kunstuni haben, als wären wir bei Freundinnen zu Hause. Dankeschön. Als ich im Sommer mitgeteilt bekommen habe, dass der diesjährige Frauenpreis an Una Valerie Serbest geht, war das eine Riesenfreude für mich. die sehr best geht, war das eine Riesenfreude für mich. Und genauso groß ist der Dank, den ich damals schon und noch heute für die wunderbare Jury empfinde, die diese großartige Entscheidung getroffen hat. Danke, Gerda Lampalzer-Oppermann. Danke, Rosa von Süß. Danke, Gitti Wasitschek. Und ich freue mich deshalb so, weil mit dem Augmented Resistance Walk, der ausgezeichnet wurde, einfach ein Projekt ausgezeichnet wurde, das auf so vielen unterschiedlichen Ebenen ein großartiges feministisches PionierInnen-Projekt ist. Und ich freue mich, weil wir dich, Ona Valerie Serbest, auszeichnen. Wir zeichnen eine Frau aus, die mit ihrer Kunst, die mit ihrem Engagement, mit ihrer feministischen Leidenschaft, mit ihrer Unbeirrbarkeit unsere Stadt auf so vielfältige, positive Weise beeinflusst und einfach feministisch weiter voranbringt in Richtung eine gerechtere Gesellschaft. Projekt tust du das, indem du uns in einer gänzlich neuen Form eine Rückschau ermöglichst. Eine Rückschau in die Geschichte. Eine Stadt schreibt ihre Geschichte nicht alleine in den Archiven, sie schreibt sie auf ihre Plätze, auf ihre Straßen, in ihre Institutionen und vor allem ins Gedächtnis der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb ist die Frage, an wen wir uns erinnern, niemals nur eine historische Frage, sondern immer eine gesellschaftliche Frage und vor allem immer auch eine politische Frage. Der AR-Wag gibt Antworten auf diese Frage oder auf diese Fragen. Er macht Frauen sichtbar, die Linz geprägt haben. Frauen, deren Leistungen lange nicht den Platz in unserer Gesellschaft errungen haben, der ihnen eigentlich zusteht. Marie Beutelmeier zum Beispiel, eine der beiden ersten Frauen, die im Linzer Gemeinderat vertreten waren und die erste Frau im Oberösterreichischen Landtag. Oder Maria Lüftenegger, eine Unternehmerin und Pionierin in der Donauschifffahrt. Ihre Geschichten zeigen uns, Frauen waren nie Zuschauerinnen der Geschichte dieser Stadt. Sie haben sie mitgestaltet, sie haben Verantwortung übernommen und sie haben Widerstand geleistet. Sie haben Zukunft geschaffen. Der Airwalk holt diese Geschichte, diese Geschichten aus den Archiven und bringt sie zurück in den öffentlichen Raum. Und da knüpft dann die Geschichte auch wieder direkt an die Gegenwart an. Also das ist das besonders Faszinierende und Beeindruckende an diesem Projekt. Wir begegnen Marie Beutelmeier nicht im Jahr 1918, wo sie eben eine der ersten beiden Frauen, die in den Gemeinderat eingezogen ist, war. Auch nicht 1919, wo sie die erste Frau war, die in den Landtag eingezogen ist, sondern 1915, also mitten im Ersten Weltkrieg. Wenn wir ihre Geschichte heute kennen, dann scheint ihr Weg fast vorgezeichnet. So war es aber nicht. Sie wusste 1915 nicht. Sie wusste nicht einmal, dass sie drei Jahre später wählen durfte. Und sie wusste nicht, dass sie als Pionierin in die Geschichte eingehen. Und sie wusste schon gar nicht, dass wir uns 100 Jahre oder mehr als 100 Jahre später an sie erinnern würden. Das, was sie wusste, war, Menschen hungern und so kann es nicht weitergehen und irgendjemand muss etwas tun. Sie hat nicht gehandelt, weil sie wusste, dass sie Geschichte schreibt damit, sie hat gehandelt, weil es in der Situation das Richtige war. Und mit dem Blick zurück schauen wir vielleicht wieder in die Gegenwart. Natürlich ist unsere Zeit jetzt nicht vergleichbar mit dem Ersten Weltkrieg. Wir leben in einer Zeit, wo wirklich vieles gleichzeitig in Bewegung ist, wo Sorgen im Raum stehen, wo wir eine Klimakrise zu bewältigen haben, wo künstliche Intelligenz ein Feld aufmacht, das wir noch nicht in der vollen Gänze verstehen. Wir erleben das Erstarken von Extremismen und von politischen Bewegungen, deren Menschenbild auch mit der Obwertung und mit der Entwertung von Frauen Hand in Hand geht und teilweise sogar davon lebt. Hand in Hand geht und teilweise sogar davon lebt. Also Zukunftsängste und die Frage, wie widerständig sind wir und wie widerständig ist unsere Demokratie diesen Tendenzen gegenüber, sind an der Tagesordnung. sind, die in 100 Jahren als entscheidend gelten werden. Welche Erfindungen, welche Proteste, welche politischen Entscheidungen werden es sein? Welche Menschen werden unsere Stadt, unsere Gesellschaft nachhaltig verändert haben? Wir wissen es heute nicht. Und genau darin liegt für mich in einer Zeit dieser Verunsicherungen genau das Ermutigende. Denn wenn wir nicht wissen können, welche Momente später Geschichte schreiben werden, dann bedeutet das eines, es können alle Momente sein. Es kann jede und jeder von uns sein und es kann vor allem sein, dass wir es gemeinsam erreichen, dass wir gemeinsam Geschichte schreiben, weil es uns gelingt, gemeinsam diese Stadt zum Besseren zu bewegen. Und vielleicht ist eine der wichtigsten Botschaften, die uns Marie Beutelmeier von 1915 heute mitgeben würde, dass wir das auch nicht wissen müssen, was genau aus unserem Handeln entstehen wird. Wir müssen aber erkennen, wenn es notwendig ist, und wir müssen dann den Mut haben, es zu tun. Für eine Stadt, in der wir wieder aufeinanderschauen. Für eine Stadt, in der wir Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen, für eine Stadt, in der wir unsere Demokratie nicht als selbstverständlich betrachten, sondern sie jeden Tag mitgestalten. Denn Geschichte passiert nicht irgendwann, sie passiert jetzt. Und genau das zeigt uns Ona Valery Serbest mit dem AR-Walk. Liebe Valery, dieser AR-Walk ermöglicht uns alle diese Zugänge und alle diese Auseinandersetzungen. Und dafür möchte ich dir danken. Ich danke dir im Namen der Linzerinnen und Linzer. Du bist mit diesem Projekt eine Pionierin und du schaffst es zudem mit deinem großen und vielseitigen Engagement seit vielen Jahren, dass feministische Themen in unserer Stadt platziert sind, präsent sind und diskutiert werden. Stadt platziert sind, präsent sind und diskutiert werden. Und gemeinsam mit vielen Mitstreiterinnen, mit Verbündeten bei 52 und im Stadtkulturbeirat zum Beispiel trägst du maßgeblich dazu bei, dass Feminismus in unserer Stadt nicht nur Thema ist, sondern sie unsere Stadt feministisch weiterentwickelt. Das heißt zum Guten weiterentwickelt. Für alles, was du für Linz und besonders für die Linzerinnen leistest, gebühren dir viele Preise, eben auch der Wilhelmepreis. Ich gratuliere dir von Herzen. Danke. Liebe Valerie, das ist nur der erste tobende Applaus von vielen. Gewöhn dich daran, gell? Ich möchte noch einen Moment nachreichen, den ich erst übersehen habe und das geht an einem Abend wie heute überhaupt nicht. Die Frauenbeauftragte der Stadt Linz, bitte, wir heißen Sie herzlich willkommen, Frau Mag. Abena-Kati Binner. Zeig dich und hol dir deinen Applaus. Begrüßungsworte bitte nun auch von der räumlichen Gastgeberin, von der Kooperationspartnerin. Sie ist Rektorin der Kunstuniversität Linz, aber auch Präsidentin der Universitätenkonferenz Österreichs und ich bitte Sie, Frau Brigitte Hütricht, die man erhalten kann, dass du diesen Preis erhältst. Ich glaube, ich habe ungefähr 200 Emoji mit so Tüten, wo es dann Glitter herausspringt, verschickt, einfach weil es großartig ist. Ich freue mich sehr, dass wir hier Gastgeber sein dürfen, Gastgeberinnen sein dürfen für diesen schönen Moment. Es ist etwas ganz Besonderes für die Kunstuniversität, aber natürlich auch für mich persönlich. Das Besondere liegt an vielen, vielen Facetten des heutigen Vorgangs. Natürlich an deiner besonderen Persönlichkeit, aber auch an vielen Netzwerken, die diesen Preis erst ermöglichen. Du hast es bereits gesagt, Frau Stadträtin. Ich glaube, es ist besonders wichtig und wir sind eng verbunden mit dir als Stadträtin, als Frauenstadträtin, aber auch mit ihnen als Frauenbeauftragter. Und ich denke, Netzwerke, die das Richtige tun, um die Zukunft heute für morgen zu gestalten. Und wir schreiben auch heute Geschichte. Es wurde schon gesagt, es gibt jetzt eine Geschichte, in der wir nicht nur die Preisträgerin auch einschreiben, sondern eine Geschichte, in der wir auch diesen Resistance Walk haben und weiterführen werden. Und der ist nicht mehr wegzudiskutieren. Und genau das ist es, was wir tun müssen, gerade in Zeiten, die gesellschaftlich eng sind, vielleicht auch unsicherlich enger werden. Wir lassen uns nicht wegdiskutieren. Und dafür braucht es gemeinsame Netzwerke und dafür braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Und dafür steht auch dieser heutige Abend. Dass wir nicht nur räumliche Gastgeberinnen sind, was wir unglaublich gern sind, sondern auch inhaltliche Partnerinnen auf Augenhöhe und inhaltlich einfach auch gerne Gastgeberinnen sind, zeigt auch, dass die Kooperationspartnerinnen Ars Electronica und DorfTV nicht nur für diesen Preis als Partnerinnen dastehen und wichtig sind, sondern natürlich auch für unsere Kunstuniversität und in unser jährliches und tägliches Tun fest eingeschrieben sind und für uns besonders wichtig sind. Ich will aber jetzt, wenn wir über Netzwerke sprechen, Sie merken schon, wir nähern uns in konzentrischen Kreisen, nähern wir uns dem eigentlichen Kern des heutigen Tuns, will ich einen inneren Kreis, einen nächsten inneren Kreis nennen und das ist die Jury. Die Jury, die hochkarätig besetzt ist, die mit unserer Universität, Sie verzeihen mir, als Rektorin kann man nicht einfach die eigene so geliebte Universität über Bord schmeißen. Ich muss diese Verbindung auch nennen und es ist mir besonders wichtig und ein Anliegen. Rosa von Süß, eine ganz großartige Kollegin, die wir unglaublich schätzen und mit der Gitti Wasitschek schon vor Jahren auch gemeinsame Curriculararbeit geleistet hat. Gerda Lampazer-Oppermann, die zu unserer Universität gehört und die wir überhaupt nicht mehr vorstellen brauchen. Und, warum ich jetzt ein bisschen den Stellenwert auf eine Person richte, Gitti Wasitschek. Gitti Wasitschek als wichtige Schaltstelle, als besondere Persönlichkeit, nicht nur in Curricularen oder Medienangelegenheiten, sie ist ja Professorin für zeitbasierte Medien an unserem Haus, noch genau bis 30. September 2026. Sie ist Vizerektorin für Kunst und Lehre am Haus, eben bis zu diesem genannten Datum. Und ich möchte Sie einfach einmal bitten, diese großartige Gitti Vasecek hochleben zu lassen. Wunderbar, dass du das alles noch einmal. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich jetzt das Abschiedsfest überflute mit Gästen. Sie sind uns alle herzlich willkommen am 8. Oktober findet ab 17 Uhr im zeitbasierten Wohnzimmer hier in der Domgasse das Abschiedsfest statt. Bitte kommen Sie auf jeden Fall und sehr zahlreich. Wir würden uns freuen. Dann gibt es, und das ist wichtig, der wichtigste und innerste Kreis, nämlich es geht um den Kreis, um die Preisträgerin selbst, um Ona Valery Serpest. diese Medienkünstlerin von Rang, profunde Medienkünstlerin, jetzt auch ausgezeichnete Medienkünstlerin, eine Feministin und Kämpferin für den Feminismus mit 52, dass wir diese großartige Persönlichkeit heute ehren können. Das, was wir gemeinsam haben, ist so vielfältig und vor allem ist es auch eine gemeinsame kritische Geisteshaltung und auch das ewige Verlangen nach Augenhöhe, nach kritischer Augenhöhe mit Menschen, mit Dingen, mit Themen und auch mit Zeitzuständen, die manchmal besser und manchmal eben auch schlechter sind. Zum Beispiel die Lehrveranstaltung, die Vorlesung Überleben in Kunst und Kultur ist bei uns wichtig und wird immer wichtiger. Und wir schreiben sie in viele Curricula ein. Ich habe gerade noch getuschelt mit Gitti Wasitschek, weil sie besonders wichtig ist für unsere jungen Künstlerinnen und Künstler und genau von einer Persönlichkeit wie dir, liebe Valerie, auch gelehrt werden muss. In diesem Sinn, wir sind im Kern, wir sind beim Augmented Resistance Walk. Wir schreiben also heute die Geschichte dieser Stadt nicht um, sondern wir schreiben diese Geschichte, Punkt. Und die Geschichte ist ab jetzt auch weiblich erlebbar und sie ist wahrscheinlich in vielen Aktivitäten bereits weiblich erlebbar gewesen, aber jetzt ist es manifestiert in diesem Walk und es ist gleichzeitig eine fixe Verbindung, die auch zeigt, dass Geschichte immer auch nicht nur politische Fragen abbildet, wie du, Frau Stadträtin, gesagt hast, sondern auch die Geschichtsschreibung immer auch eine Frage von Macht ist. Und wenn wir Geschichte umschreiben und anders darstellen, dann definieren wir auch Macht um. Und das ist wichtig, gerade wenn es um die Rechte von Frauen geht und um die Rechte von allen, die nicht zu völlig Unrecht diskriminiert werden oder vielleicht auch nicht zu Wort kommen oder übersehen werden. In diesem Sinn eine starke Stimme, ein starkes Projekt. Ona Valery Serpest, eine starke, großartige Preisträgerin. Ich feiere heute und dauerhaft die Preisträgerin, aber auch den Willemmerpreis. Ich danke Ihnen sehr, dass Sie hergekommen sind, dass Sie an unserer Universität sind. Es ist uns eine Ehre und Freude gleichermaßen. Einen schönen Abend und herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank, Rektorin Hütter. Sie haben es vorweggenommen und können das auch viel besser, aber ich möchte es der Vollständigkeit halber auch nochmal sagen, danke den Jurymitgliedern. Kurz zum Prozess. Es gab 23 Einreichungen für diese Preisverleihung, für diesen Preis und alle Einreichungen wurden vorab einzeln von den Jurymitgliedern gesichtet. Sie haben sich dann im Kollektiv einen Tag zusammengesetzt, durchgearbeitet, durchdiskutiert. Man möge sich gar nicht vorstellen, wie schwierig das ist, so viele gute Arbeiten durchzudiskutieren und auch eine Reihung vorzunehmen. so viele gute Arbeiten durchzudiskutieren und auch eine Reihung vorzunehmen, damit sie das Auditorium auch wirklich nochmal sieht. Also Gitti Wasitschek hat es ja schon geschafft, aber jetzt muss vielleicht noch ein zweites Mal aufstehen. Mitglied der Jury, Universitätsprofessorin, Vizerektorin für Kunst und Lehre an der Kunstuniversität Linz, Mag. Brigitte Wasitschek, danke für dein Mitwirken in der Jury. Lehre an der Kunstuniversität Linz, Mag. Brigitte Wasitschek. Danke für dein Mitwirken in der Jury. Privatdozentin für Medienkunst mit Schwerpunkt künstlerischer Forschung an der Kunstuniversität Linz, Dr. Gerda Lampalzer-Oppermann. Bitte auch Sie, sich dem Auditorium zu zeigen. Vielen Dank. Und Vorsitzende der Jury, Professorin an der Fachhochschule St. Pölten im Department Medien und digitale Technologien, Magistra Doktorin Rosa von Süß, bitte auch Sie sich dem Auditorium zu zeigen. Also danke für Ihre intensive Auseinandersetzung mit den eingereichten Projekten und dass Sie auch eine Entscheidung treffen haben können. Und warum diese Entscheidung so ist, wie sie heute ist und in der Kunst eine Reihung vorzunehmen, also das ist ja insgesamt glaube ich schon mal schwierig, aber wir wollen das transparent machen, indem ich die Jurybegründung kurz vorlese. Wenn Sie mir folgen würden, bitte. Ohna Valerie Serbes überzeugte die Jury mit ihrem Werk Augmented Resistance Walk, ein AR-Spiel, das Linzer Frauengeschichte in digitaler Form erzählt. Anhand konkreter historischer Frauenfiguren wird Gegenwart mit Vergangenheit und die physische mit einer virtuellen Welt verbunden. Durch den Einsatz browserbasierter Augmented Reality ohne Nutzerinnenregistrierung oder zusätzliche Applikation sowie durch eine projektbezogene entwickelte KI-Infrastruktur mit lokal trainierten Modellen werden die technischen Zugangshürden für SpielerInnen reduziert und die künstlerische Unabhängigkeit von externen Plattformen und Diensten gestärkt. Die medienkünstlerische Praxis von Oona Valeris Serbest beruht auf einer kollektiven und netzwerkbasierten Arbeitsweise. einer kollektiven und netzwerkbasierten Arbeitsweise. In ihrer Forschungsarbeit stützt sie sich auf Quellen wie das Linzer Stadtarchiv und das kollektive Wissen der Linzer Frauenszene. Mit dem Augmented Resistance Walk setzt sie digitale Werkzeuge für ein starkes, politisch-feministisches Statement ein. So die Jurybegründung. Und ich bitte nun jenes Jurymitglied, also die Vorsitzende der Jury, zu mir auf die Bühne, die die Laudatio zur Künstlerin halten wird. Heißen wir sie willkommen, Magistra Doktorin Rosa von Süss. Ich habe mir den Text aufgeschrieben. Wer schreibt Geschichte? Wer kommt darin als Handelnde vor? Und wem wird am Ende zugeschrieben, was getan, gedacht, geschrieben oder geschaffen wurde? Das sind keine historischen Fragen, es sind Fragen der Gegenwart. Und es sind Fragen, die sich durch das künstlerische und feministisch-politische Werk von Oona Valery Serbes ziehen. Seit vielen Jahren arbeitet sie dort, wo Kunst, Öffentlichkeit und gesellschaftliche Machtverhältnisse aufeinandertreffen. Ihre Praxis reicht von Medienkunst, Performance und Streetart über Installation bis hin in den digitalen und öffentlichen Raum. Gleichzeitig ist sie kulturpolitische Akteurin, Geschäftsführerin von 52, Vorsitzende des Linzer Stadtkulturbeirats und Mitglied im Beirat der UNESCO City of Media Arts Linz. Ganz schön viel. Zwischenapplaus. Wahrscheinlich auch nicht unbekannt hier mit Feminismus und Krawall brachte sie feministische Protestformen und künstlerische Intervention in den öffentlichen Raum. Mit Gender Changer, einem Browser-Plugin, griff sie unmittelbar in die Sprache im Netz ein. Mit diequote.at, einer datenbasierten Projektstruktur, macht sie sichtbar, wie Frauen in den Führungsebenen von Kulturinstitutionen repräsentiert sind. In ihrer kulturpolitischen Arbeit beschäftigt sie sich konkret mit den Bedingungen, unter deren Kunst und Kultur entstehen. Kunst und Kultur entstehen. Ona selbst bringt vieles davon auf drei ganz bemerkenswert einfache Fragen. Wer bekommt Raum? Wer wird gehört? Und wer bezahlt? Der Augmented Resistance Walk, für den Sie heute den Marianne von Willemer Preis für digitale Medien 2026 bekommt, führt vieles davon zusammen. Der Augmented Resistance Walk fügt im heutigen Linz Geschichten hinzu, die längst zu dieser Stadt gehören. Wer in diesem Walk am Linzer Hauptplatz das Smartphone hebt, wir haben es gehört, browserbasiert, ohne Logindaten, können Sie dabei sein, begegnet Marie Beutelmeier. Oder wer vor dem Lentus spielt, begegnet Maria Lüftnecker. Über Augmented Reality, also erweiterte Realität, erscheinen diese Frauen genau dort im heutigen Stadtraum, wo sie tatsächlich gehandelt und gewirkt haben. Und dabei geht es um mehr als Sichtbarkeit. Der Augmented Resistance Walk fragt, wie Geschichte geschrieben und erinnert wird, wer darin als Handelnde vorkommen, wem Autorinnenschaft zugeschrieben wird und wer daraus wieder verschwindet. Maria Lüftenecker, 1784 bis 1850 erste Linzer Schiffsmeisterin und Schiffswahrerin, war maßgeblich an der Realisierung des ersten eisernen Donauschiffs beteiligt. Die öffentliche Erinnerung schrieb die Erfindung jedoch allein Ignaz Meyer zu. Sie wurde auf die Rolle der Armen reduziert. Marie Beutelmeier, erste Frau im Linzer Gemeinderat und im Landrat, Linzer Gemeinderat und im Landrat mobilisierte 1915 am damaligen Franz-Josef-Platz rund 1000 Frauen zu einer Demonstration. Und sie ist dennoch im öffentlichen Gedächtnis der Stadt kaum präsent. Ona Serbest macht daraus aber kein digitales Denkmal. Denn die Spielerinnen betrachten Geschichte nicht von außen. Sie befinden sich im erweiterten Raum der Realität des AR-Box. Folgen Hinweisen, lösen Aufgaben, müssen Entscheidungen treffen, helfen oder weitergehen, eingreifen oder nicht eingreifen. Eine If-Else-Struktur, das ist eine der einfachsten Logiken des Digitalen, wird plötzlich zu einer politischen Entscheidung. Zivilcourage zeigen oder weitergehen? Damit wird Geschichte nicht nur erzählt, sie verlangt eine Entscheidung in der Gegenwart. Auch die Technologie selbst bleibt in dieser Arbeit nicht neutral. Serbest nutzt die Möglichkeiten von Augmented Reality und künstlicher Intelligenz und analysiert mit ihrer Arbeit zugleich, welche Regeln und Ausschlüsse in diesen Technologien bereits eingeschrieben sind. Denn technischer Fortschritt bedeutet nicht automatisch gesellschaftlichen Fortschritt. Auch digitale Systeme entstehen nicht außerhalb unserer Gesellschaft. In ihnen können bestehende Zuschreibungen, Vorurteile und Ausschlüsse sich fortsetzen. Service nimmt das nicht einfach hin. Sie arbeitet mit lokal betriebenen KI-Anwendungen und kuratierten Datensätzen und entwickelt eigene Modelle. Damit entscheidet sie selbst mit, welches Material verwendet wird und welche Bilder überhaupt entstehen können. Das wird auch sehr konkret, wenn bestehende Content-Policies ausgerechnet Bilder blockieren, die sie für ihre feministische Geschichtserzählung braucht. Eine Frau, die ein Schiff baut, einen menstruierenden Körper oder eine bewaffnete Widerstandskämpferin. Die Technologie ist hier also nicht nur Werkzeug der künstlerischen Arbeit, sie wird selbst zum Gegenstand der Auseinandersetzung. Serbest nutzt neue Technologien, technologische Möglichkeiten und fragt gleichzeitig, wer ihre Regeln bestimmt, welche Vorstellungen sie fortschreiben und wie wir eingreifen können. Gerade hier wird die Verbindung zwischen ihrer künstlerischen und ihrer feministisch-politischen Arbeit klar und besonders deutlich. Beides ist nicht voneinander zu trennen. Strukturen werden kritisch hinterfragt und in der Darstellung werden veränderte Strukturen Teil des Ergebnisses. Dass dieser Preis den Namen Marianne von Willem ert trägt, ist für diese Arbeit besonders passend. Einige Gedichte von Marianne von Willemer erschienen im westöstlichen Diwan, ohne dass sie als Autorin genannt wurde. Erst lange nach Goethes Tod wurde bekannt, dass einige Gedichte von ihr stammen. Auch hier geht es um Autorinnenschaft, um Zuschreibung und darum, wer mit dem eigenen Namen in die Geschichte eingeht, wer schreibt, wer handelt und wer bekommt am Ende den Namen darunter. Ein weiteres Level, das ist geplant, dieses Augmented Resistance Walk, wird Marianne von Willemer gewidmet sein. Und ein Teil, ich weiß gar nicht, ob das gut ist, aber es wird weitergearbeitet, ein Teil des Preisgeldes, haben wir erfahren aus Gesprächen mit der Künstlerin, wird in die Recherche und das Drehbuch und in die Vorproduktion dieses Levels für die Marianne von Willemmer fließen. Damit zeichnet der Preis nicht nur eine bestehende Arbeit aus, er zeigt auch, dass es mit dieser Arbeit weitergehen kann. Marianne von Willemmer wird also im Augmented Resistance Walk selbst auftauchen und nicht als Fußnote zu Goethe, sondern als Handelnde ihrer eigenen Geschichte. Und Ona Serbest wird weiterfragen, wer bekommt Raum? Wer wird gehört und wer wird bezahlt? Und mit Ihrer Arbeit nicht nur Fragen, sondern eingreifen. Das ist Augmented Resistance. Herzliche Gratulation, ONA. Valerie, jetzt wurde über dich gesprochen. In Kürze sprechen wir mit dir. Du bist schillernd, du bist vielfältig, du bist vernetzt, du bist erfüllt, aber ich habe dich auch als berührt, als umsichtig wahrgenommen und kennenlernen dürfen. Und der Applaus dieses Raumes, dieser Menschen, der da jetzt gleich entgegengebracht wird. Das ist ein Applaus von Liebe, Anerkennung, von Stärke, von Allyship und ich hoffe, du kannst ihn tief in dir verwurzeln und genießen, wenn du dich jetzt erhebst und zu uns auf die Bühne kommst. Es wird vorneweg zwei Videos gezeigt. Also man kann mit dem Handy rausgehen und sich das anschauen, das muss man auch. Aber hier im Raum, damit wir verstehen, was das Siegerprojekt ist, wirst du zwei Videos gezeigt. Also man kann mit dem Handy rausgehen und sich das anschauen, das muss man auch, aber hier im Raum, damit wir verstehen, was das Siegerprojekt ist, wirst du zwei Videos zeigen und du möchtest kurz vorher sagen oder was ankündigen oder erzählen, ist mir gesagt worden. Berührt, baff, ich muss auch sagen, man muss das üben, Lob anzunehmen, so viele Komplimente anzunehmen. Vielen Dank und auch ein Riesendanke an das Team vom Frauenbüro und von der Kunstuni und von DorfTV. Weil man sieht es im Fernsehen, wir spüren es hier, der Raum ist wunderschön, es ist wunderbar. Wir haben DJ Golden Paws da und der Abend könnte nicht schöner sein. Genau, ihr, sie haben jetzt schon sehr viel über das Projekt gehört. Ich finde besser, wie ich es selber sagen hätte können. Insofern passt es auch ganz gut zu dem, was jetzt folgt, weil wir waren uns im Team nicht ganz einig, wer jetzt das Projekt präsentieren wird. Und nachdem ich nur eine Stimme von vielen bin, bin ich überstimmt worden sozusagen. Und zwei Pionierinnen der Linzer Stadtgeschichte werden jetzt über das Projekt sprechen, werden uns nochmal einen Einblick geben. Und im Anschluss folgt dann ein kurzes Werbevideo, würde ich sagen, wo man den Produktionsprozess auch sieht, wo man schon einen Einblick bekommt in die nächste Level. Und ich glaube, wir haben dann nochmal eine weitere Basis, über die wir nachher sprechen können. Dann machen wir das Video ab. Guten Abend, mein Name ist Luise Aston. Ich bin Schriftstellerin und bin 1871 gestorben, aber davon lasse ich mich nicht aufhalten. Man hat mich meinerzeit aus Berlin ausgewiesen, Hosen, Zigarren und ein Buch, in dem ich verlangt habe, dass Frauen über ihr eigenes Leben bestimmen. Staatsgefährdend, meinte die Polizei damals und verbannte mich. Und heute sehe ich diesen Saal, wo für Kunst und Aufklärung Preise vergeben werden. Ich bin entzückt. Liebe Luise, schau mal, hier herinnen sitzen lauter Frauen, die die damals bestimmt unterstützt hätten. Guten Abend und hallo. Ich bin die Marie Beutelmeier und bis zu meinem Tod 1948 eine echte Linzerin. Und wir sind nur zwei von vielen weiteren Persönlichkeiten aus dem Augmented Resistance Walk. Und heute bekommen wir doch den Marianne von Willemmerpreis. Die Marianne war doch auch eine Linzerin. Ja sicher, sogar Urferanerin. Ich sag dir, die war halt auch so gern dabei gewesen. Aber leider gibt's für ihr Level noch immer keine Finanzierung. Für alle, die das Spiel noch nicht kennen, sie stellen sich mitten am Hauptplatz und halten ihr Handy hoch. Und im Bild sehen sie plötzlich uns. Genau an der Stelle, wo ich am 12. Oktober 1915 gestanden bin. Heute nennt man den Tag den Möllsturm. Damals war das der Franz-Josef-Platz und es war Krieg. Die Preise sind explodiert, die Händler haben gewuchert und die Frauen sind stundenlang angestanden und dann doch mit leeren Händen heimgegangen. Irgendwann war das alles zu viel. Mit hunderte Frauen sind wir beim Rathaus gestanden und ich habe so viel geschrien und geredet, bis wir das Rathaus gestürmt haben und mit dem Bürgermeister verhandelt. Als das nichts gebracht hat, haben wir uns eingepackt und sind mit ihnen zum Landhaus marschiert. Da waren wir schon über 1000 Frauen und dort wollten wir zum Stadthalter. Ihr habt den Bürgermeister entführt. Ja sicher. Ohne ihn wären wir nicht zum Stadthalter gekommen. Da bin ich ja für viel weniger aus Berlin verwiesen worden. Das glaube ich dir. Aber für mich war der Tag ein Wendepunkt. Drei Jahre später war ich im Gemeinderat, ein Jahr darauf im Landtag. Und warum braucht es ein Spiel? Das kostet doch nur Zeit, viel Aufmerksamkeit und Mühe. Drei Jahre später war ich im Gemeinderat, ein Jahr darauf im Landtag. Und warum braucht es ein Spiel? Das kostet doch nur Zeit, viel Aufmerksamkeit und Mühe. Weil man vom Sessel aus nicht rebellisch wird, Luise. Wir sind am Hauptplatz gestanden, nicht daheim. Wir sind zum Landhaus marschiert, nicht zum Fenster. Wer wissen will, wie das war, muss dort stehen, wo es passiert ist. In Wind gespüren und die Leute und das Rathaus vor der Nase haben. Das Spiel bringt dich genau dorthin. Ja, das kostet Zeit und Mühe. Aber genau das ist der Punkt. Eine Geschichte, die dir nichts kostet, bleibt auf Fußnoten. Die hier kostet dir einen Weg und dafür stehst du nachher genau dort, wo wir gestanden sind. Vivienne Westwood hat ihr Manifest Active Resistance genannt. Dieses Spiel heißt Augmented Resistance. Das ist kein Zufall. Sie schreibt, dass man herausbekommt, was man hineinsteckt. Hier stecken wir Wege, Zeit und Aufmerksamkeit hinein. Und heraus bekommen wir Wissen, ein Gefühl, eine Verbindung und Empathie heraus. Sag einmal Luise, was verbindet dich eigentlich mit Linz? Du bist doch eine Berlinerin, hast nie da gelebt und trotzdem spielst du eine Rolle in dem Spiel. Es gibt eine Verbindung von mir und Linz und das musste ich auch erst jetzt, lange nach meinem Tod, erfahren. Jemand in dieser Stadt hat etwas von mir hinterlassen und ich werde herausfinden, was und wo es ist. Aber dafür brauche ich erst meine eigene Level. Aktuell darf ich ja nicht mal mehr mitspielen. Okay, Luise, I see. Aber das besprechen wir bitte später. Ich denke, jetzt sollten wir uns wieder diesem wunderbaren Abend widmen und wir gratulieren dir, Valerie, herzlich zu diesem tollen Preis. Danke euch. Danke allen. Wir sind heute in Linz. Wir sind hier, um unsere Grantee-Organisation 52 zu besuchen, um ihre Aktivität, den Augmented Resistance Walk, selber auszuprobieren. Wir sind gespannt. Hi! Hey, hallo! Schön, danke für das. Mein Name ist Ona-Valerie Serbest. Ich bin Künstlerin, Kulturmanagerin und Geschäftsführerin von 52. 52 ist österreichweit die einzige Vernetzung- und Beratungsstelle für Flinterpersonen, also für Frauen, alle Personen, die sich als Frauen kategorisieren, in Kunst und Kultur. Der EA-WOG, der Augmented Resistance WOG, ist ein Handy-Computerspiel, das von uns entwickelt worden ist und wo es darum geht, Pionierinnen der Linzer Stadtgeschichte oder jetzt im nächsten Schritt Widerstandsgeschichte nicht nur zu hören, sondern wir versuchen es erlebbar oder erfahrbar zu machen. Das ist die Figur Gisela, die eine Widerstandskämpferin war, aus dieser Figur versuchen wir eine 3D-Nachbildung zu generieren oder so gut es geht. Und gleichzeitig, damit das eben authentisch ist, wie würde die Gisela sprechen, da zeichnen wir nicht den gesamten Dialog auf, aber Samplesätze. Du kannst dich aber ruhig bewegen und er nimmt eh nur deine ganze Hülle. Du musst dich ganz steif. Ich bin nicht so ein Held. Ich weiß nicht, wie man sich Heldinnen immer vorstellt. Stehler und kleine Gefahren. Mein Name ist Julia Pöringer. Ich bin Journalistin und bin bei dem Projekt dabei, damit wir uns gemeinsam überlegen, wie diese sehr schwierig verknüpfbaren Geschichten erzählbarer werden. Ja. Ach so, wir sind eh direkt am Hauptplatz. Man ist so gewohnt zu Actionfilmerzählungen. Irgendein Typ kommt mit drei Bomben und bringt die Nazis um, aber dass es nicht mit weiblichem Widerstand funktioniert hat. Oh, schau her. Ein eches Gesicht. Du bist sicher nicht von da. Und man merkt, dass man die Erzählweise neu denken muss, weil die Erzählweise ein bisschen faschistisch gebaut ist und immer gern einen Helden hat, der von A, B, C, D so logische Schritte macht. Nicht ein Netzwerk von Frauen, die heimlich was schmuggeln, die Essen bringen in die Berge. Das wirkt irgendwie so wie nix oder wie so was kleines, dass dadurch Leute überlebt haben. Wir haben auch damals schon sehr viele Zeitzeuginnen verloren, durch Bombenangriffe oder wie auch immer durch Erschießungen, wo der Krieg schon vorbei war. Und ich glaube, dass es ganz wichtig ist, um auch dem Rechtsruck entgegenzuhalten und auch als demokratiepolitisches Element einfach Erfahrungen am Publikum zugänglich zu machen, das sie vielleicht nicht schon damit befasst oder schon dafür interessiert. Einen ganz wichtigen Teil der Geschichte so hautnah und in einer richtigen Realität zu erleben, war einfach etwas, was ich bis jetzt noch nicht erlebt habe. Und daher bin ich jetzt auch schon richtig gespannt auf die nächsten Levels, die kommen werden. Die Zeit nehmen wir uns. Das muss jetzt alles perfekt sein. Malary, die Luise Aston, ich hätte gesagt Louis Aston, aber sie hat selber gesagt Luise Aston, so hat sie sich vorgestellt, genau. Sie ist 1814 in Deutschland geboren, eine frühe feministische Vorkämpferin, Schriftstellerin. Und sie spielt ja beim Augmented Resistance Walk ganz eine wichtige Rolle. Ich habe ein bisschen erfahren, dass sie auch für dich eine sehr wichtige Rolle spielt. Und ich würde gerne von dir wissen, würde sie heute hier stehen, ich meine sie steht gerade draußen am Hauptplatz, würde sie heute hier herinnen stehen, was würde sie denn über dich erzählen? Sie hat jetzt über das Projekt gesprochen, aber was würde sie über Ona Valery-Servest erzählen? Ich glaube, das ist eine sehr gute Frage, danke. Ich glaube, ganz wenig, weil ich glaube, sie würde mir wahrscheinlich zurechtweisen, warum es noch immer ihr Level nicht hat, was wahrscheinlich das Wichtigste in ihrer Wahrnehmung ist. Genau. Und würde sie, glaube ich, sonst eher weniger dazu äußern, aber ich glaube, sie hätte ganz viele tolle Sachen zu Feminismus zu sagen. Das heißt, ihr würdet Zeit miteinander verbringen und diskutieren? I hope so. Du hast ja mir einerlei versucht, den technischen Prozess zu erklären. Du hast es sehr gut erklärt und ich habe mich sehr bemüht und trotzdem habe ich, glaube ich, nur Bruchstücke verstanden. Wenn du uns jetzt, vielleicht sind auch andere Laien und Laien unter uns, das vielleicht nochmal ein bisschen ausführst, wie kommt es denn dann zu Louis I. oder zu Beutelmeier oder zu Lüftenegger? Kannst du uns da nochmal durchführen, so dass wir ein erweitertes Verständnis kriegen? Ich versuch's also ich glaub darum war das Video jetzt auch sehr spannend zum Schluss, dass man ein bisschen diesen Produktionsprozess auch mitbekommt also wenn man das Beispiel Maria Lüftenegger da anschließen wir haben über ein Jahr gesucht bis wir zufällig in die Unterlagen von der Sparkasse eine alte Malerei von ihr gefunden haben. Und so ungefähr kann man sich die Charaktere vorstellen. Manchmal gibt es nur ein Bild, manchmal gibt es vielleicht fünf Bilder. Aber aus diesen Bildern wird dann sozusagen über mehrere Schritte ein ganzer Charakter geschaffen. Am Ende ist das eigentlich klassische Arbeit im 3D-Programm, sag ich einmal, und wo wir dann zu die Biases sozusagen kommen oder zu die proprietären Plattformen, wo man ja grundsätzlich Charaktere zukaufen kann. kaufen kann. Da merkt man eben, was eh schon angesprochen worden ist, nämlich wer lässt sich zukaufen. Es lassen sich hypersexualisierte Figuren zukaufen, es lassen sich weiße Menschen zukaufen, es lässt sich sozusagen genau die Probleme zukaufen, die wir auch in der Gesellschaft haben. Also es ist ja quasi ein Abbild der Gesellschaft, wenn wir jetzt über AI, über KI reden. Genau und da sozusagen kommt wieder dieser Prozess ins Spiel. Auch Männer haben noch Falten sozusagen, bei Frauen gibt es keine Falten mehr. Und irgendwann landet man dann beim Handwerk, das sozusagen selber zu machen, anstatt irgendwie darauf angewiesen zu sein, was uns irgendwelche Tech-Pros vorgeben. Und darum finde ich es auch so gelungen, dass wir heute hier an der Kunstuni sind, weil das natürlich auch für die Kunst einfach wesentliche Fragen sind. Konsumieren wir nur oder entwickeln wir eigene Zugänge, eigene Möglichkeiten, Dinge weiterzuentwickeln. Wir kennen alle die Begriffe Open Source, nur stark vom Web, aber natürlich gerade im Kontext von KI, von AI, ist Open Source genauso ein Begriff und das ist auch, wenn man es natürlich weiterverfolgt, so ein Begriff und das ist auch, wenn man es natürlich weiter verfolgt, wir sind hier in Linz, es geht um Linzer Pionierinnen, aktuell, aber das Spiel lässt sich auf die ganze Welt übersetzen. Die mehrere Arbeit wird wahrscheinlich die Recherche sein, weil dieses Format, was wir hier entwickeln, ist auch kein Format, was es schon gibt, sozusagen, aber es wird auf jeden Fall so entwickelt, dass es auch in andere Städte anwendbar wäre. Das ist eine Ansage, würde ich sagen. Linz, was sind die Partnerstädte von Linz? Und das habe ich auch so spannend gefunden, nachdem ich nicht vom technischen Fach bin. Du hast mir gesagt, irgendeine Frau kann jeder hinstellen. Aber zu sehen, wie die Lüfte in der Ecke ausschaut oder die Beutelmeier und dass da graue Haare und eine Falte und ein Körper, der nicht hypersexualisiert ist, zu sehen ist, das sind tausende, tausende Arbeitsschritte, die ihr da leistet. Ich weiß gar nicht, ob es so viele Arbeitsschritte sind, aber ich glaube, das Bewusstsein ist ganz wichtig. Weil ja auch jede Person, die einer Norm abweicht, das kann ja auch eine Beeinträchtigung sein, wird man auf diese Plattformen auch schwerer finden oder schwer finden oder gar nicht finden. Genau, also sozusagen, man wird keine non-binären Charaktere oder Figuren, das ist immer schwierig, Charaktere, Figuren, Protagonistinnen, Pionierinnen, für was entscheidet man sich? Genau, gemeint ist dasselbe. Es kam im Video schon, waren unterschiedliche Personen zu sehen. Also du stehst heute im Zentrum. Gleichzeitig ist es so ein großes Projekt, da braucht man auch Verbündete. Ich würde ja so gerne von dir nochmal erfahren, was ist so deine Rolle in diesem Projekt, deine künstlerische Verantwortung und Note? Das ist eine super Frage. Immer die Frage, wo ich mir ein bisschen schwer tue, aber ich glaube, ich bin so wie bei Feminismus und Krawall, was zu Beginn erwähnt worden ist, die Initiatorin oft. Also in dem Kontext ist es natürlich ein bisschen mehr, weil von der ersten Idee bis heute sind eigentlich fünf Jahre vergangen. Und was mir extrem gut gefällt bei diesem Projekt ist, dass es nicht so wie andere Projekte darauf angelegt ist, dass es mit einer Förderung oder mit eineinhalb Jahren Laufzeit fertig werden muss, sondern wir haben es wirklich klug gemacht, glaube ich, indem wir die ersten Förderungen sozusagen natürlich sehr viel in das technische Infrastruktur stecken haben müssen. Es müssen allein diese Geräte auch mal gekauft werden, also wer in Kunst und Kultur tätig ist, weiß wie schwierig es ist, irgendwie ordentliche Arbeitsgeräte finanziert zu bekommen. finanziert zu bekommen und in weiterer Folge dann eben ist ein Level nach dem anderen entstanden und das bedeutet aber auch, dass wir bei jedem Level dazulernen können. Also Beutelmeier und Lüftenegger, da haben wir zwei unterschiedliche Ebenen ausprobiert. Bei der Beutelmeier muss man einen Zettel suchen, bei der Lüftenegger hat man sehr viel sprachliche Interaktion, Bei der Lüftenegger hat man sehr viel sprachliche Interaktion, die möglich ist. Im neuen Level jetzt wird es um den 12. März 1938 gehen, also der auch nochmal neue Elemente dazukommen, wo es auch darum geht, mehr Wissen aufzubauen und sie auch nochmal anders in die Stadt einzuschreiben. Und dieser Level wird zum Beispiel von Pro-European Values finanziert und das hat uns die Möglichkeit gegeben, jetzt abseits von 52, mit 52 Team stehe ich da. Da sind aber auch ganz wichtige Personen, die Rebecca, die Teresa. Dann haben wir auch den Ufo die natürlich jetzt als Dramaturgin, als Journalistin, als Autorin auch wesentliche Kompetenzen hat, die wir bisher nicht hatten und das wird einfach auch nochmal ganz massiv Einfluss auf den nächsten Level nehmen. Und die weitere Folge ist auch zum Beispiel, bis jetzt hatten wir nicht die Möglichkeit, eben mit Schauspielerinnen die Dialoge einzusprechen. Man hat das jetzt gesehen, kurz in dem Video auch vorher. Das bedeutet sozusagen, da werden auch mit SchauspielerInnen die Dialoge eingesprochen. Das heißt, wir schaffen es dann auch nur mit Mimik und Sprache auf einer ganz anderen Ebene auf die Charaktere im Spiel zu übertragen. Wir könnten diese Charaktere auch für realistischer machen, wollen wir aber auch bewusst nicht, weil jede Person, die spielen wird, wird merken, wie schnell man in das reinkippt und dass es auch gar nicht ungefährlich ist in der Stadt. Und darum, glaube ich, braucht es einerseits, weil es charmant ist, aber andererseits auch sozusagen im Kontext von Fair Use mit AI eine gewisse Abstraktion, dass das gleich erkennbar ist. gleich erkennbar ist. Genau, die Valerie spricht von Personen wie mir, wenn ich ganz nahe am Fahrradstreifen am Hauptplatz stehe und den Resistance Walk gehe, genau, das ist echt nicht ungefährlich, weil man so hineingezogen wird. Und Valerie, ich habe es dir vorher schon gesagt, dass es mir so, so leid tut, dass wir nur zehn Minuten Zeit haben, weil du hast viel, viel mehr zum Sagen als die zehn Minuten, aber du wirst heute die ganze Nacht noch zur Verfügung stehen, hoffe ich. Und darüber hinaus, wir kommen zum wirklichen Höhepunkt, würde ich sagen, zur tatsächlichen Preisverleihung und dafür möchte ich gerne die Frauenstadt-Rätin Eva Schobesberger und Frauenbeauftragte Abina-Kathi Pinner auf die Bühne bitten. Das ist aber schnell vergangen. Applaus Obrigada. Thank you. Applaus kommen die auf die Bühne, oder die Jurorinnen? Vielen, vielen Dank. Danke in der Zwischenzeit. Wir wissen, wie wichtig die Fotos sind. Das geht in die Geschichte ein. Da brauchen wir gute Fotos und viele Fotos. Also ruhig noch Zeit nehmen dafür. Währenddessen sage ich einfach nur mehr Danke an alle fürs Kommen. Danke ans Frauenbüro und das Team. Abena, du Stellvertretend fürs ganze Team, fürs Organisieren, fürs Arbeiten heute. DJ Golden Paws, Momo vom DJ-Kollektiv Golden Paws wird nur für Stimmung sorgen heute mit Ihnen. Es gibt Buffet, es gibt was zum Essen, zum Trinken da hinten. Versorgen Sie sich gut. Danke an alle Personen, die sich der Kunst widmen in diesen Zeiten. Und ich freue mich auf ein gemeinsames Feiern und wir schenken der Künstlerin nochmal einen herzlichen Abschlussapplaus.